Häuser mit Walmdach

Hier finden Sie alle Informationen zu Walmdächern und Krüppelwalmdächern sowie eine große Auswahl an Anbietern, die Ihr Traumhaus bauen werden.

Das Walmdach ist, neben dem Satteldach, eine der beliebtesten Dachformen beim Bau eines Fertig- oder Massivhauses. Neben einer optisch ansprechenden Form profitieren Bauherren, die ein Haus mit Walmdach bauen von vielen praktischen Vorteilen.

Generell sind Walmdächer sehr robust, dennoch recht einfach in der Ausführung und daher in den Kosten fair bemessen. Der Preis ist natürlich immer eine Frage der individuellen Lösung für das eigene Haus.

Gerade in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit stehen Bauherren oft vor der Frage, welche Dachform es letztendlich werden soll.

Welche weiteren Vorzüge ein Walmdach mit sich bringt und was es mit der Sonderform des Krüppelwalmdaches auf sich hat, erfahren Sie auf dieser Seite.

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Wie sieht ein Walmdach aus?

Das Walmdach gilt als Ausführung eines typischen Steildachs. Die Giebelseiten sind geneigt und werden als Walm bezeichnet. Die Dachflächen weisen ebenfalls eine Neigung auf, die Höhe der Dachflächen entspricht dabei der Höhe der Seitenflächen. Durch die besondere Dachform wird ein effektiver Windschutz geboten. Das Schöne an einem Walmdach ist die Vielseitigkeit, mit der es gebaut werden kann.

Wenn der Walm nicht bis zur Traufhöhe von den Seitenflächen reicht, wird die Dachform als Krüppelwalmdach bezeichnet. Bei den verschiedenen Ausführungen von einem Walmdach ist der Unterschied also vor allem in dem Verhältnis der Giebelseite zur Traufseite und dem Dachfirst zu suchen:

  • Alle vier Dachseiten sind gleich hoch = Klassisches Walmdach
  • Die Walmflächen sind verkürzt = Krüppelwalmdach
Welche Neigung hat ein Walmdach?
Bei dem Neigungswinkel eines Walmdaches gibt es keine genauen Angaben. Im Regelfall weist ein klassisches Walmdach eine Neigung von 25 Grad auf. So können aber auch flacherer Dächer ab 15 Grad umgesetzt werden oder auch steilere bis zu 40 Grad. Vor allem wenn Zimmer unter dem Dach geplant sind, sollte ein Winkel ab 30 Grad gewählt werden. Zudem kann bei einer steilen Ausführung, Regenwasser leichter abfließen.

Beliebte Sonderform: Das Krüppelwalmdach

Wie ist ein Krüppelwalmdach aufgebaut?

Ein Krüppelwalmdach verbindet die Vorteile von einem Walmdach mit den Vorteilen eines Satteldaches und ist somit ganz besonders bei Bauherren in ganz Deutschland beliebt.

Im Unterschied zum klassischen Walmdach bilden bei einem Krüppelwalmdach die senkrechten Giebelseiten eine Fläche in Form eines Dreiecks. Die Dachgrate, die auf diese Weise entstehen, haben eine Länge von höchstens drei Metern. Dadurch lässt sich die Giebelhöhe von einem Haus verkleinern. Das ist vor allem in Bezug auf die Bauordnung ein Vorteil. Oft gibt es einzuhaltende Abstände, die zur Nachbarbebauung eingehalten werden müssen. Mit dem Krüppelwalmdachhaus ist eine optimale Ausnutzung der Fläche möglich.

Vorteile und Nachteile von Walmdächern und Krüppelwalmdächern

Interessant ist ein Blick auf die Walmdachvorteile, die für einen Bauherrn natürlich immer von Bedeutung sind. Diese Dachart wird nicht nur wegen seiner Form und dem ansprechenden Design gerne für den Bau von einem Haus ausgewählt. Weitere Vorzüge sind die folgenden:

  • Geneigte Dachflächen bieten effektiven Schutz vor Wind und lassen Wasser leicht ablaufen
  • Stabile Konstruktion macht diese Dachform besonders robust und belastbar ( auch gegen Schneelasten)
  • Sehr pflegeleicht und langlebig
  • Besonder geeignet für Energieeffizienzhäuser

Nicht zu unterschätzen ist der Vorteil im Bereich des Energieverbrauchs. Aus energetischer Sicht bietet das Walmdach als auch das Krüppelwalmdach durchaus viele Vorteile. So kann der Wind nicht in die oberen Bereiche der Seitenwände eindringen. Selbst bei einem nicht gut isolierten Haus geht weniger Wärme verloren. Damit bleiben die Heizkosten gering. Die flach geneigten Dachflächen stehen in vier Richtungen zur Verfügung. Das ist ein Vorteil, wenn eine Photovoltaik- oder Solaranlage eingesetzt werden soll.

Nachteile von Walmdächern

Wer sich für ein Walmdach entscheidet sollte bedenken, dass es Dachschrägen gibt. Damit wird die Wohnfläche verringert. Dies sollte zudem auf dem Grundriss vermerkt werden. Dazu sind Walmdächer teurer als Satteldächer in der Anschaffung.

Was kostet ein Walmdach oder Krüppelwalmdach?

Einen Einfluss auf die Entscheidung für oder gegen die Dachform hat der Preis. Gegenüber einem klassischen Satteldach bringt das Walm- oder Krüppelwalmdach höhere Initialkosten mit sich. Dies hängt unter anderem mit der Bauweise, den Materialien sowie dem Aufwand zusammen.

Abhängig ist der Preis aber auch von der Region, in der das Haus gebaut werden soll. Bei Sonderwünschen, wie einer Gaube, steigen die Kosten zusätzlich an. Durchschnittlich kann jedoch mit einem Preis von rund 90 Euro pro Quadratmeter gerechnet werden.

Dazu kommt der Preis für die Dämmung sowie die Eindeckung. Auch hier spielt das ausgewählte Material eine Rolle. Der Bauherr kann mit durchschnittlichen Quadratmeterkosten in Höhe von 50 Euro rechnen. So können also Gesamtkosten in Höhe von rund 140 bis 150 Euro bei einem Walmdach je m² gerechnet werden.

Dachziegel für das Walmdach

Bei der Dachauswahl stellt sich auch die Frage nach der passenden Eindeckung. Generell ist es empfehlenswert, hier die kostenfreie Beratung des Herstellers in Anspruch zu nehmen. So finden Sie gleich die konkreten Kosten für das Walmdach in unterschiedlichen Deckungsarten heraus.

Deutschlandweit sind vor allem die Dachziegel eine beliebte Lösung. Im Süden von Deutschland sind häufig auch Schindeln die erste Wahl. Planen Sie Ihren Hausbau in süddeutschen Regionen, so finden Sie hier nützliche Informationen zum Hausbau in Bayern und Baden Württemberg. In den Küstengebieten dagegen wird das Walmdach häufig mit Schilf gedeckt und gerade im Norden trifft man besonders oft das Krüppelwalmdach an. Hier finden Sie nützliche Informationen zum Hausbau in Mecklenburg Vorpommern, Schleswig Holstein und Niedersachsen.

Die folgenden Aspekte sind für die Materialwahl bei der Eindeckung eines Walm- oder Krüppelwalmdaches ausschlaggebend:

  • Persönlicher Geschmack
  • Budget
  • Standort des Hauses
  • Neigungswinkel
  • Dachflächennutzung
Übersicht zu gängigen Materialien für das Dach

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Fazit: Ein Walmdach ist fast immer möglich

Ganz gleich ob Sie sich für ein klassisches Walmdach oder die Sonderform des Krüppelwalmdaches entscheiden, in jedem Fall werden Sie von vielen Vorzügen profitieren. Gerade wenn Sie ein Energiesparhaus planen, bietet sich diese Dachform besonders an. Die Installation einer Solaranlage auf dem Dach ist problemlos in jede Himmelsrichtung möglich.

Viele Häuser auf unserer Seite können auf Anfrage mit einem Walmdach ausgestattet werden, da es neben dem Satteldach zur meist gebauten Dachform zählt.

Überblick
  • Viele Vorteile im Bereich Energieeffizienz
  • Robuste und langlebige Dachkonstruktion
  • Passt in jede Bauregion

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