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Moderne Häuser - anspruchsvolle Architektur in Fertighausbauweise

Wer ein Haus bauen möchte, hat viele Entscheidungen zu treffen, eine ausführliche Planungsphase steht am Anfang jedes Bauprojektes. Soll es ein Einfamilienhaus mit Satteldach oder ein moderner Bungalow im Bauhausstil werden? Wird ein Haus aus Stein oder Holz gewünscht? Welche Anforderungen stellen die Bewohner an das Haus? Die Möglichkeiten im modernen Fertighausbau sind groß. Es stehen nicht nur Häuser in unterschiedlichen Baustilen, mit verschiedener Größenaufteilung und vielen Zusatzausstattungen zur Verfügung. Auch der Energiestandard spielt heutzutage beim Hausbau eine entscheidende Rolle. Nicht zuletzt entscheiden die Technik, die verwendeten Materialien und die Ausbaustufe auch über den Preis.

Fertighaus oder Massivhaus bauen?

Optisch lassen sich Fertighäuser nicht von massiv gebauten Häusern unterscheiden. Fertighausanbieter produzieren die wichtigsten Elemente des Fertighauses in Werkshallen vor. Die Fertigteile werden dann zur Baustelle transportiert und dort zusammengesetzt. Fertigteile können aus unterschiedlichen Materialien je nach gewünschter Bauart bestehen. Stahl, Beton, Mauerwerk, Systemsteine aber auch Holz und Lehm können zu Fertigteilen verarbeitet werden. Der größte Vorteil im Fertighausbau liegt in der Geschwindigkeit. Innerhalb von 2-3 Tagen ist das Haus vor Ort auf dem Grundstück montiert.

Die Massivbauweise ist die traditionelle Bauweise, bei der Stein auf Stein gemauert werden. Die Gebäudehülle und die tragenden Wände bestehen aus massiven Baumaterialien wie Kalksandstein, Ziegelstein oder Porenbeton. Die Bauphase dauert wesentlich länger. Jede Bauweise hat ihre Vor- und Nachteile. Die wichtigsten Fakten zum Fertighaus im Vergleich zum Massivhaus im Überblick:

  • Fertighäuser können in wenigen Tagen gebaut werden, für den Bau eines Massivhauses wird etwa ein dreiviertel Jahr kalkuliert. Die Bauphase ist beim Fertighaus also wesentlich kürzer.
  • Fertighäuser werden im Werk des Fertighausanbieters vorproduziert, dementsprechend kommt es seltener zu Komplikationen während der Bauphase.
  • Fertighäuser sind günstiger als Massivhäuser in gleicher Größe.
  • Bauherren haben die Möglichkeit, ihr neues Traumhaus vorab als Musterhaus zu besichtigen.
  • Die Gestaltungsmöglichkeiten von Fertighäusern sind inzwischen groß, das Basishaus kann individuell an die Bedürfnisse der Bauherren angepasst werden. Dennoch bietet die Massivbauweise im Vergleich mehr Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Massivhäuser haben manchmal einen höheren Wiederverkaufswert als Fertighäuser, je nach Qualität der Baumaterialien. Bei diesem Vergleich sollte allerdings immer der niedrigere Kaufpreis für ein Fertighaus berücksichtigt werden.

Leistungspakete der Fertighausanbieter - die Ausbaustufen

Der Preis für ein Fertighaus hängt nicht nur von der Größe und den verwendeten Baumaterialien ab. Grundsätzlich bieten die Fertighausanbieter ihre Modelle in unterschiedlichen Ausbaustufen an. Je mehr Eigenleistung der Bauherr erbringt, desto günstiger wird der Fertighausbau. Diese Ausbaustufen werden von Fertighausanbietern üblicherweise angeboten. Beachten Sie, dass die Bezeichnungen für die jeweilige Ausbaustufe von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich verwendet werden können.

Das Bausatzhaus

Das Bausatzhaus ist die günstigste Variante, die Fertighausteile werden vom Fertighausanbieter vorproduziert und zur Baustelle geliefert. Alles Weitere übernimmt der Bauherr selbst. Bauherren können so viel Geld sparen, allerdings wird für den Zusammenbau der einzelnen Teile in der Regel weiteres Personal benötigt.

Das Ausbauhaus

Das Ausbauhaus ist ideal für Bauherren, die über gute handwerkliche Fähigkeiten verfügen und sich den Innenausbau in Eigenleistung vorstellen können. Ausbauhäuser werden mit unterschiedlichem Leistungsumfang angeboten, so ist es beispielsweise auch möglich, ein Ausbauhaus bereits mit Sanitär- und Elektroinstallation und den Fußböden zu bestellen.

Schlüsselfertiges Fertighaus

Das schlüsselfertige Fertighaus wird so übergeben, dass die Bewohner sofort einziehen können. Der Innenausbau wurde vollständig vom Fertighaushersteller durchgeführt.

Bauweisen im Fertighausbau

Vor der Entscheidung für einen Fertighausanbieter, sollten Sie sich mit den Bauweisen im Fertighausbau vertraut machen. Fertighäuser werden in unterschiedlicher Bauweise produziert:

Skelettbauweise

Die Skelettbauweise, auch Ständerbauweise genannt, erinnert an den klassischen Fachwerkbau. Sowohl die Außenfassade als auch die Innenwände bestehen aus einer Konstruktion aus Holzbalken, die das Fundament des Fertighauses bilden.

Tafelbauweise

Bei der Tafelbauweise werden Wände und Decken bereits im Werk als tafelförmige Bauelemente produziert.

Blockhaus

Bei einem Blockhaus werden die Außenwände aus massiven Holzbalken zusammengesetzt.

Die Kosten für ein Fertighaus

Die Kosten für Fertighäuser liegen in der Regel unter den Preisen für ein Massivhaus. Die standardisierte Produktion der Hauselemente und die kurze Bauphase führen zu Kosteneinsparungen, von denen Bauherren profitieren. Umfangreiche Änderungen des Basismodells und individuelle Gestaltungswünsche erhöhen den Preis. Deswegen sollte bereits bei der Auswahl des Basismodells darauf geachtet werden, dass dieses weitestgehend den eigenen Vorstellungen entspricht. Die Kosten für ein Fertighaus hängen auch vom Leistungsspektrum und der Ausbaustufe ab. Einfache Fertighäuser als Ausbauhaus sind ab etwa 50.000 EUR realisierbar. Ein schlüsselfertiges Fertigteilhaus können Sie ab etwa 100.000 EUR kaufen.

Baustile, Dachformen und Zusatzausstattungen von Fertighäusern

Haustypen und Baustile

Fertighäuser sind in vielen Baustilen vom gemütlichen Landhaus über die elegante Country Villa bis zum Bungalow oder Kubushaus bzw. Cubushaus im Bauhausstil erhältlich. In einem Musterhauspark können die unterschiedlichen Haustypen besichtigt werden.

Energiestandards, Nachhaltigkeit und Effizienzklassen

Darüber hinaus können jeweilige Fertighäuser mit Hilfe verschiedener Baustoffe und Dämmmaterialien als Energiesparhäuser gebaut werden, die ihrerseits förderfähig durch die KfW-Bank sind. Es gibt diverse Standards wie die KfW 70, 55, 40 oder 40 Plus, aber auch solche wie Passivhäuser, Niedrigenergiehäuser, 3-Liter-Häuser oder Plusenergiehäuser – alle vereint der Energiespargedanke, doch gibt es im Einzelnen zum Teil starke Unterschiede.

Detaillierte Informationen gibt es auf der jeweiligen Seite oder im Ratgeber unter Nachhaltiges und energieeffizientes Bauen.