Häuser mit Garage

Hier finden Sie alle Informationen zu Häusern mit Garage oder Carport sowie eine große Auswahl an Anbietern, die Ihr Traumhaus bauen werden.

Sofern das Grundstück groß genug ist, entscheiden sich die meisten Bauherren für ein Haus mit Garage. Als einfachere Alternative kommt aber auch bei vielen ein Carport infrage.

Definiert ist eine Garage als eine überdachte, durch Wände umschlossene und abschließbare Abstellmöglichkeit für Fahrzeuge. Die Garage dient zum Schutz des PKWs vor Witterungseinflüssen und Diebstahl. Größere Räume dienen außerdem zum Abstellen von Fahrrädern, Gartengeräten und zum Lagern von Werkzeug. Die Nutzung als Hobbyraum ist ebenfalls möglich. All das ist bei einem Carport nicht möglich, dennoch bietet auch die offene Stellplatzvariante einen gewissen Schutz.

Empfohlene Häuser mit Garage oder Carport

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Häuser mit Garage in unterschiedlichen Varianten

Über unsere Häusersuche finden Sie Fertighäuser, Massivhäuser und auch Blockhäuser in unterschiedlichen Baustilen und Größen. Auch beim Bauen der Garage gibt es viele Möglichkeiten. So wird die Garage stets an die Gegebenheiten vor Ort, an den Hausstil und an die Bedürfnisse der Bauherren angepasst.

Weist die Garage im hinteren Bereich Lagermöglichkeiten für Werkzeug oder Platz für die Ausübung von Hobbys auf, kann ein Zugang vom Garten oder der Terrasse eingeplant werden. Bei großen Garagen können Fenster im hinteren Bereich sinnvoll sein. Fenster sorgen für Tageslicht in der Garage und ermöglichen das Überwintern von Kübelpflanzen.

Einfamilienhaus mit DoppelgarageEinfamilienhaus mit DoppelgarageEinfamilienhaus mit Doppelgarage
Vorschriften für den Garagenbau
Der Bau einer Garage ist baurechtlich in der Garagenverordnung (M-GarVo) geregelt. In den einzelnen Bundesländern weichen die baurechtlichen Vorschriften gegebenenfalls voneinander ab. Bei der Planung eines Hauses mit Garage müssen die baurechtlichen Vorschriften berücksichtigt werden.

Garagentypen

Fertiggaragen

1. Fertiggarage aus Beton

Die Betonfertiggarage wird aus Stahlbetonfertigteilen hergestellt und kann individuell geplant werden. Stahlbeton weist eine hohe Lebensdauer und hohe Tragfähigkeit auf. Die Betongarage kann optisch am besten und schönsten an die Architektur des Hauses angepasst werden.

2. Fertiggarage aus profiliertem Stahlblech oder Aluminium

Die Blechgarage wird aus Fertigteilen hergestellt. Daher ist die individuelle Planung möglich, aber begrenzter als bei der Betonfertiggarage. Die Garage aus Blech ist schnell aufgestellt, Seitenteile und Dach können später gegebenenfalls an einem anderen Standort genutzt werden. Die Veränderung und Erweiterung der Garage durch Austausch einzelner Wände ist ohne bauliche Maßnahmen möglich. Die Dämmung solcher Bauteile ist aber naturgemäß geringer und deshalb nicht für die Nutzung als Wohn- oder Hobbyraum zu empfehlen.


Garagentypen nach Größe und Nutzung

1. Einzelgarage - Stellplatz für ein PKW

Diese ist die einfachste und eine der meist gewähltesten Ausführungen. Sie bietet Stellplatz für ein Auto oder zwei Motorräder.

3. Duplexgarage/Doppelstockgarage - Stellplätze für mehr PKWs

Doch inzwischen sind auch andere Lösungen möglich wie beispielsweise die Doppelstockgarage. Bei dieser Variante können zwei oder mitunter auch mehrere Fahrzeuge übereinander abgestellt werden. Häufig ist diese Form der Garage in Parkhäusern zu finden.

2. Doppelgarage - Stellplätze für zwei PKWs

Auf einem großen Grundstück können Anbauten oder integrierte Unterstände realisiert werden, die Platz für zwei oder mehr Fahrzeuge bieten. Besonders komfortabel ist die Nutzung einer Doppelgarage, wenn die Fahrzeuge parallel zueinander gestellt werden können. Solche Garagen sind sehr breit, wodurch die Grundstücksgröße nicht immer für so einen breiten Aufbau in der Praxis ausreicht.

Auf schmalen Grundstücken bietet sich auch eine schmale, lange Doppelgarage an, bei der zwei Fahrzeuge hintereinander abgestellt werden. Diese Lösung ist vor allem dann praktisch, wenn der hintere Bereich der Garage für ein Fahrzeug vorgesehen ist, das nicht täglich gefahren wird (beispielsweise das Cabrio als Zweitwagen).

Garagentore und Garagendächer

Das Garagentor lässt sich inzwischen komfortabel per Fernbedienung öffnen und schließen. Vollautomatische Tore sind mittlerweile bei vielen neugebauten Häusern der Standard. Folgende Arten von Garagentoren können bestellt werden:

Das Garagendach wird meist an die Architektur des Hauses angepasst, damit ein einheitliches Gesamtbild entsteht. Folgende Dachtypen für Garagen sind heute beim Bau eines Fertighauses oder Massivhauses üblich:

Zwar selten aber durchaus möglich ist die Errichtung eines Runddaches auf der Garage. Dies gehört meist zur Standardausstattung hochpreisiger Modelle, da es den Stau von Wasser und Schnee verhindert und das Dach entlastet.

Neben den klassischen Dachvarianten kann auch ein begrüntes oder mit Solarplatten versehenes Dach seine visuellen oder auch praktischen Vorteile haben. Die Gestaltungsvielfalt reicht dabei bis zur Nutzung der Garage oder des Carports als Dachterrasse. Hierbei sind aber einige Besonderheiten in Bau und Konstruktion zu beachten.

Platzierung der Garage

In der Garagenverordnung ist die Platzierung der Garage auf Grundstücken geregelt. Befindet sich die Garage auf der Grundstücksgrenze ist es je nach Bundesland möglich, dass eine Zustimmung des Nachbarn für den Bau der Garage benötigt wird.

Üblicherweise werden Garagen aus praktischen Gründen so aufgestellt, dass sie sich möglichst nah an der angrenzenden Straße befinden. Allerdings kann es Vorteile haben, die Garage etwas weiter hinten auf dem Grundstück zu platzieren. Denn so entsteht vor der Garage ein zusätzlicher Stellplatz für PKWs auf dem Grundstück. Der Stellplatz kann auch mithilfe eines Carports überdacht werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die Integrierung der Garage im bzw. unter dem Haus. Hierbei wird ein Teil des Erdgeschosses oder des Kellers für die Unterbringung des Autos freigehalten. Darüber werden dann meist noch zwei Vollgeschosse ausgeführt, um ausreichend Wohnfläche zu schaffen. Diese Variante bietet sich besonders bei schmalen Grundstücken an und gewährleistet einen direkten Zugang zum Wohnhaus. Bei der direkten Unterbringung im Haus, kann eine Beheizung mit geringem Kostenaufwand realisiert werden. Dies empfiehlt sich vor allem bei größeren Garagen, die auch als Hobbyraum genutzt werden sollen.

Bei der Platzierung der Garage muss auf unebenen Grundstücken auch die Steigung der Auffahrt berücksichtigt werden.

Alternative zur Garage - der Carport

Was ist ein Carport?

Per Definition ist ein Carport ein überdachter Abstellplatz für ein Fahrzeug, der mindestens an einer Seite offen ist. Carports werden entweder freistehend oder als Wandanbau aus Holz oder Metall gebaut. Auch Varianten aus Beton, Kunststoff oder sogar Glas sind möglich. Dabei zeichnen sie sich durch niedrige Kosten und einfache Konstruktion aus. Häufig werden Carports zusätzlich zu einer Garage als Stellplatz für den Zweitwagen oder Gäste geplant.

Praktische Details zum Carport:

Der Carport kann an allen Seiten offen sein, es ist aber auch möglich eine Seite zu schließen, um das Auto besser vor Witterung zu schützen.

Die Integration eines abschließbaren Abstellraumes für Fahrräder oder Mülltonnen ist ebenfalls möglich, so entsteht wertvoller Platz auf dem Grundstück.

Carport Vorteile

  • Preisgünstiger
  • Kann nachträglich selbst gebaut werden
  • Einfache Konstruktion und schneller Aufbau
  • Schützt vor Hagel, Regen und Schnee von oben

Carport Nachteile

  • Keine Stauraummöglichkeiten
  • Nicht verschließbar (kein Diebstahlschutz)
  • Kein Schutz vor Feuchtigkeit

Was kostet ein Carport?

Der Preis für einen Carport bei der Planung eines Fertighauses oder eines Massivhauses hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die verwendeten Materialien spielen bei der Preiskalkulation ebenso eine Rolle wie die Größe. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Einzel- und Doppelcarports.

Der Doppelcarport bietet Platz für zwei PKWs nebeneinander, was sich wiederum gut für Zweifamilienhäuser eignet. Doppelcarports werden gerne auch in Kombination mit Doppelgaragen geplant. Idealerweise wird der Stellplatz für das Fahrzeug bereits beim Kauf des Hauses geplant, nachträgliche Anbauten werden immer teurer.

Den größten Einfluss auf den Preis haben aber das verwendete Material und das Design. Im Fertighausbau werden Carports aus Holz oder Metall gebaut. Bei Massivhäusern werden die Fahrzeugunterbringungen oftmals an den Baustil des eigentlichen Hauses angelehnt, aber dennoch hauptsächlich aus den Materialien Holz oder Metall errichtet.

Wird für einen Carport eine Baugenehmigung benötigt?
Bereits bei der Planung eines Hauses werden üblicherweise alle rechtlichen Fragen geklärt. Deswegen ist es sinnvoll, den Carport gleich bei der Hausplanung zu berücksichtigen. In vielen Gemeinden wird für den Carport eine extra Baugenehmigung benötigt, weil der Bebauungsplan einen solchen nicht vorsieht. Doch auch wenn keine Baugenehmigung erforderlich ist, gelten die öffentlich-rechtlichen Baubestimmungen. Diese sehen einen Mindestabstand zum Nachbargrundstück, eine maximale Gesamtfläche und Höhe und weitere Details vor. Vor der Planung ist es deswegen zwingend ratsam, sich zunächst mit den baurechtlichen Bestimmungen vertraut zu machen.

Empfohlene Baufirmen die Häuser mit Garage oder Carport bauen

Fazit: Das Haus mit Carport oder Garage bauen?

Die Frage nach einem Carport als Alternative zur Garage ist verständlich, denn im Vergleich zur Garage sind die Kosten für einen Carport gering. Allerdings entscheiden sich die meisten Bauherren mit einem oder mehr PKWs dennoch für eine Garage, da eine geschlossene Garage im Vergleich zum Carport wesentliche Vorteile bietet. Die abschließbare Garage schützt das Fahrzeug vor Diebstahl und Witterungseinflüssen. Ein Carport bietet einen Schutz vor Regen und Hagel, nicht aber vor Feuchtigkeit und Diebstahl. Nicht zuletzt lassen sich Garagen vielseitig zum Aufbewahren von Fahrrädern und Werkzeugen oder als Hobbyraum nutzen.

Bei größeren Häusern und entsprechend Platz auf dem Grundstück bietet sich die Kombination aus Carport und Garage an. Der Carport wird vor der Garage gebaut, um einen Zweitwagen vor Regen und Hagel zu schützen.

Zusammenfassung
  • Garagen sind vielfältiger nutzbar
  • Eine Garage bietet besseren Schutz
  • Der Carport ist günstiger und leichter zu errichten
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