Massivhaus Preise im Überblick

Hier finden Sie alle Informationen zu Massivhaus Preisen sowie eine große Auswahl an Anbietern, die Traumhäuser in verschiedenen Preiskategorien bauen können.

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Traditionell erfreuen sich Massivhäuser in Deutschland und Österreich größter Beliebtheit. Viele Bauherren setzen deshalb auch heute noch auf die optimale Wärmedämmung und die hervorragende Schallabsorption der Massivbauweise. Dafür dauert die Bauzeit beim Stein-auf-Stein-Prinzip in der Regel etwas länger als bei mit vorgefertigten Bauteilen errichteten Fertighäusern. Auch wenn die Grenzen hier heutzutage immer mehr verschwimmen, da auch beim Fertighausbau massive Materialien wie Weichbeton und Ziegel zum Einsatz kommen und es wiederum Massivhäuser aus Fertigteilen gibt. 

Empfohlene Massivhäuser verschiedener Preiskategorien

Was kostet ein Massivhaus?

Wie viel Geld Sie letztlich für ein Haus in Massivbauweise aufbringen müssen, hängt von vielen Faktoren ab. Hausgröße, Ausstattung und Dachtyp sind nur einige Elemente, die ausschlaggebend für den Preis sind. Auch Extras wie Erker, Garage oder Giebel können die Kosten nach oben treiben. Allgemein können Sie mit einem Quadratmeterpreis von 1.000 bis 1.700 Euro als Richtwert für die Wohnfläche eines Massivhauses ausgehen (reine Gebäudekosten). Auch die Entscheidung zwischen Architektenhaus oder Musterhaus können die Kosten stark beeinflussen.

Die verschiedenen Ausbaustufen bei Massivhäusern

Genau wie beim Fertighaus steht der Bauherr jedoch auch beim Massivhausbauvorhaben zunächst vor der Wahl: Sollen sämtliche Arbeiten dem Bauträger übertragen und das Haus anschließend schlüsselfertig in Empfang genommen werden? Oder möchte man zumindest den Innenausbau selbst übernehmen und entscheidet sich für ein Massivhaus als Ausbauhaus? Oder soll doch komplett selbst gebaut werden? Mit einem Massivhaus Bausatz lässt sich schließlich auch massiv Geld sparen.

Um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, haben wir eine preisliche Einordnung der verschiedenen Massivhaus-Angebote vorgenommen und listen Ihnen übersichtlich auf, welche Leistungen und Ausstattungsmerkmale Sie bei einem schlüsselfertigen Massivhaus, einem Massivhaus als Ausbauhaus und einem Massivhaus Bausatz erwarten können.

Das schlüsselfertige Massivhaus

Alles bauen lassen und entspannt einziehen
Wer auf ein schlüsselfertiges Massivhaus setzt, entscheidet sich für das absolute Komplettpaket: Planung, Anträge, Hausbau und Innenausbau erfolgen zumeist aus einer Hand und der Bauherr ist fein raus. Mehr Leistung geht nicht. Die Vorteile bei einem solchen Massivhaus: Preis und Bauzeit sind vertraglich mit dem Bauträger geregelt. Der zukünftige Hausbesitzer bleibt also in der Regel von unangenehmen Überraschungen wie einer längeren Bauzeit und massiv steigenden Kosten verschont. Das Risiko liegt beim Bauträger. 

Diese Sicherheit hat jedoch ihren Preis. Ein Massivhaus, das bis zur Schlüsselfertigkeit von einem Bauunternehmen gebaut wird, ist erst ab 150.000 Euro aufwärts erhältlich. Nach oben hin sind der Preisspanne kaum Grenzen gesetzt. Das liegt auch an der Flexibilität eines solchen Bauvorhabens: Bauherren müssen sich nicht an vorgegebene Musterhäuser halten, sondern können sich ihr Wunscheigenheim gemeinsam mit einem Architekten und dem Bauträger quasi selbst erschaffen. So können Grundriss, Außenansicht als auch die Inneneinrichtung an persönliche Vorlieben problemlos angepasst werden. Ausreichend Budget natürlich vorausgesetzt.

Das Massivhaus selbst wird schließlich Stein-auf-Stein errichtet. Das heißt: Das Bauunternehmen lässt die im Voraus kalkulierten Rohstoffe und Materialien zur Baustelle anliefern und anschließend von Fachleuten zum gewünschten Haus zusammenbauen. Vorgefertigte Einzelteile aus Holz kommen dabei eher selten zum Einsatz. Stattdessen wird auf massive Materialien wie Steine, Ziegel und Beton gesetzt. Das hat gute Isolierungs- und Dämmwerte zur Folge.

Allerdings gibt es auch Nachteile: Im Vergleich zu Fertighäusern dauert die Bauzeit in der Regel etwas länger und kann von der Witterung beeinflusst werden. Im Winter und bei Minusgraden wird zumeist nicht weiter gebaut, solang der Rohbau nicht wetterfest ist. Da unter anderem mit Beton gearbeitet wird, gibt es zudem längere Trockenzeiten, an denen die Bauarbeiten stillstehen. Bei frischem Estrich kann das schon mal einen Monat dauern.

Das Massivhaus als Ausbauhaus

Mit Eigenleistung Geld sparen
Wer sich in seinem zukünftigen Eigenheim zumindest ein wenig selbst verwirklichen möchte, kann sich sein Massivhaus auch als Ausbauhaus fertigen lassen. Dann wird das künftige Eigenheim vom Bauträger in der Regel bis zu einem wetterbeständigen Zustand errichtet. Das heißt: Der Rohbau hat bereits alle Wände, ein Dach, Fenster und im besten Fall auch schon die Dämmung und eine verputzte Fassade. Die Bauarbeiten erfolgen auch hier nach dem Stein-auf-Stein-Prinzip. Vorgefertigte Bauteile finden sich auf der Baustelle in der Regel nicht.


Ist der Rohbau fertiggestellt und gegen sämtliche Witterungsbedingungen abgesichert, wird die Baustelle dem Bauherrn übergeben. Ihm obliegt dann der komplette Innenausbau. Oder lediglich Teile davon - die Detailfragen sind mit dem jeweiligen Anbieter zu klären und vertraglich festzuhalten.
Keinesfalls auslagern sollten Bauherren jedoch lohnintensive Arbeiten wie das Tapezieren oder das Verlegen von Fußbodenbelägen. Sinnvoll kann es hingegen sein, die Heizungstechnik, die Elektrik oder die Dachdeckung von erfahrenen Handwerken vornehmen zu lassen.

Egal, wie viel Eigenleistung der Bauherr am Ende erbringt: Sie lässt sich als sogenannte Muskelhypothek bei Baufinanzierer geltend machen. Bis zu 15 Prozent an fehlendem Eigenkapital können so theoretisch ausgeglichen werden.

Der Massivhaus als Bausatzhaus

Selber bauen ist am günstigsten
Mit einem hohen Maß an Eigenleistung lässt sich natürlich bares Geld sparen. Die ultimative Stufe in Sachen selber bauen ist der Massivhaus Bausatz. Hier lassen sich die Kosten für das zukünftige Eigenheim sogar auf unter 50.000 Euro drücken - sonstige Kosten und der Preis für das Grundstück selbstverständlich noch nicht mit eingerechnet.

Bei einem massiv gebauten Bausatzhaus liefert der Anbieter in der Regel sämtliche Materialien und Rohstoffe zur Baustelle. Anschließend liegt die Verantwortung beim Bauherren: Nach dem Stein-auf-Stein-Prinzip wird das gewünschte Eigenheim bis zum Rohbau hochgezogen. Anschließend folgt der Innenausbau. Das alles ermöglicht ein hohes Maß an Individualisierung und Selbstverwirklichung. Allerdings muss sich der "Selbstbauherr" auch im Klaren darüber sein, dass er in den kommenden Monaten einen Großteil seiner Zeit auf der Baustelle verbringen wird. Außerdem sind handwerkliches Geschick und ein gewisses Maß an Vorerfahrung natürlich eine Grundvoraussetzung.


Da selbstverständlich nicht jeder handwerklich begabte Hausbauer schon einmal ein Haus errichtet hat, gehört zum Serviceumfang der meisten Anbieter jedoch auch eine umfassende Beratung. In Seminaren werden dem Bauherren die einzelnen Bauabschnitte und Vorgehensweisen erklärt. Zudem hilft in der Regel eine kostenlose Telefon-Hotline weiter, wenn die Bauarbeiten mal stocken. Auch eine Bauüberwachung durch einen Profi vor Ort ist möglich - kostet jedoch in der Regel extra.

Auch beim Massivhaus Bausatz besteht natürlich die Möglichkeit einer sogenannten Muskelhypothek.

Was spricht für und gegen ein Haus in Massivbauweise?

Vorteile

  • Höchste Individualisierung des Hauses

  • Robust und beständig

  • Automatische Schalldämmung

  • Guter Wärmeschutz

Nachteile

  • Planungsunsicherheit

  • Lange Trocknungsphase und Bauzeit

  • Witterungsabhängiger Bau

  • Kostenintensiver als ein Fertighaus

Wie können Kosten eingespart werden?

Mit den folgenden Maßnahmen können Sie den Preis Ihres Massivhauses gering halten.
    Hausextras weglassen

    Der Verzicht auf komfortable Zusätze am Haus wie ein Zwerchgiebel, Wintergarten oder zweiter Balkon kann Ihnen einiges an Kosten sparen. Statt eines Balkons, nutzen Sie lieber Ihren Garten als Sitzgelegenheit bei schönem Wetter. 

    Bodenplatte anstatt Keller

    Auch wenn der zusätzlich gewonnene Stau- oder Wohnraum durch einen Keller viele Vorteile mit sich bringt, hat er auch seinen Preis. Entscheiden Sie sich für eine Bodenplatte, so schont es Ihr Budget und der Hausbau wird auch um einiges beschleunigt.

    Ein einfaches Dach

    Nicht nur die Form des Daches hat einen erheblichen Einfluss auf die Hauskosten sondern auch die Wahl der Materialien zur Eindeckung. So kommen Sie mit einem Satteldach deutlich günstiger davon als mit einem Flachdach, dass durch seine aufwendige Konstruktion Mehrkosten verursacht. Setzen Sie dazu noch auf Kunstschiefer anstatt Naturschiefer als Dacheindeckung, können Sie ihr Budget geringhalten.

    Auf Eigenleistung setzen

    Wie bereits bei den einzelnen Ausbaustufen erklärt, kann einiges an Geld eingespart werden, wenn Sie sich für ein Ausbau- oder Bausatzhaus entscheiden. Wenn Sie über ausreichende Fachkenntnisse verfügen bezahlen Sie für die Eigenleistung lediglich mit Ihrer persönlichen Zeit. Am Ende können Sie aber stolz darauf sein, was Sie mit Ihren eigenen Händen geschaffen haben.

Grundrisse von Massivhäusern verschiedener Preiskategorien

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