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Fertighaus Preise im Überblick

Hier finden Sie alle Informationen zu Fertighaus Preisen sowie eine große Auswahl an Anbietern, die Traumhäuser in verschiedenen Preiskategorien bauen können.

Träumen auch Sie vom eigenen Haus? Sehr schnell kommen Sie sicher an den Punkt, an dem Sie sich Gedanken über den Preis des Hauses machen und die anfallenden Baukosten.

Damit Sie bei der Budgetplanung nichts vergessen, erfahren Sie hier alles über gängige Hausbaukosten als auch Baunebenkosten mit Beispielrechnungen. Zudem beschreiben wir Faktoren, die den Preis des zukünftigen Traumhauses beeinflussen können und erklären, welchen Einfluss verschiedene Ausbaustufen auf den Hauspreis haben. Anschließend zeigen wir mögliche Finanzierungs- und Förderungsmodelle und gehen auf häufige Fragen ein.

Empfohlene Fertighäuser verschiedener Preiskategorien

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Hausbau Preise nach Ausbaustufe

Unter den folgenden Links, finden Sie eine Auswahl an Häusern in verschiedenen Ausbaustufen. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um Beispielpreise handelt, die sich nur auf die Grundausstattung der Immobilie beziehen. Zudem können sich durch Ihren Bauort und die damit verbundenen Unterschiede im Preis- und Lohnniveau andere Hauspreise ergeben.

Was kostet ein Hausbau?

Die Frage nach den Kosten für ein Haus lässt sich pauschal nicht beantworten, da sich der Preis aus zahlreichen Posten zusammensetzt, die wiederum von vielen Faktoren beeinflusst werden können.

Bei den Hausbau Kosten unterscheidet man zwischen den Haus- und Baukosten. Das eigentliche Haus macht nämlich nur etwa 52 Prozent der gesamten Baukosten aus, die ein Bauherr finanzieren muss.

Die Grafik zeigt, wie sich die Hausbaukosten prozentual zusammensetzen.

Die Kostenpunkte erklärt
Hausbaukosten Zusammensetzung

Beispielrechnungen verschiedener Hauspreise

Hausdaten und Fakten der ersten Beispielrechnung:

Schlüsselfertiges Einfamilienhaus in Fertigbauweise
Wohnfläche: 120 m² | Grundstücksfläche: 500 m²
Bauort: Baden-Württemberg


Hauspreis: 179.000 €

Grundstück: 124.500 €

Baunebenkosten: 49.350 €

Finanzierungskosten: 12.000 €

Außenanlage: 10.000 €

Gesamtkosten 346.000 €

Hausdaten und Fakten der zweiten Beispielrechnung:

Schlüsselfertiges Einfamilienhaus in Massivbauweise
Wohnfläche: 120 m² | Grundstücksfläche: 500 m²
Bauort: Brandenburg


Hauspreis: 200.000 €

Grundstück: 30.000 €

Baunebenkosten: 46.200 €

Finanzierungskosten: 12.000 €

Außenanlage: 10.000 €

Gesamtkosten 398.200 €

Preiskategorien von Häusern

Diese Grafik dient als Überblick zur Einstufung der Preise für ein Haus. Die Preisangaben sind nur als Anhaltspunkte zu verstehen, da Ausstattungen, regionale Besonderheiten, ausgefallene Stile, Designs und Extras Auswirkungen auf den Preis haben. Als Beispiel wird ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 140 Quadratmetern verwendet.

Sind Fertighäuser günstiger als Massivhäuser?
Viele Bauherren denken, dass der Preis für ein Fertighaus niedriger ist als der für ein Massivhaus. Das mag in der Vergangenheit gestimmt haben. Heutzutage hat sich die Bautechnik allerdings so weit entwickelt, dass sich die Kosten für Fertig- und Massivhäuser auf Augenhöhe befinden.

Faktoren, die den Hauspreis beeinflussen

Die Ausbaustufe als ausschlaggebender Faktor für den Hauspreis

Ausbaustufe schlüsselfertig - entspannt und schnell zum neuen Haus

Ein schlüsselfertiges Haus eignet sich insbesondere für zukünftige Hausbesitzer, die keine Zeit auf ihrer eigenen Baustelle verbringen können oder nicht über ausreichend handwerkliche Fähigkeiten verfügen.

In der Regel kümmert sich hier das Bauträger um alles. Das Komplettpaket reicht von der Planung über den eigentlichen Hausbau bis hin zum Innenausbau. Auch stehen bei einem schlüsselfertig übergebenen Haus der Preis und die Bauzeit lange vor Baubeginn fest und sind vertraglich festgehalten. Die Verantwortung für die Bauarbeiten und etwaige Verzögerungen liegt also beim Anbieter.

Doch schlüsselfertig ist nicht gleich schlüsselfertig. Da der Begriff nicht gesetzlich geregelt ist, definieren Hausanbieter ihn unterschiedlich - ein genauer Vergleich lohnt sich deshalb besonders. Die Hauspreise, die in dieser Ausbaustufe angeboten werden, sind meistens am höchsten. Jedoch ist ein schlüsselfertiges Haus auch stressfreier und schneller abgeschlossen, als Bauprojekte bei denen Sie selbst mit anpacken.

Ausbaustufe Ausbauhaus - durch Eigenleistungen den Hauspreis senken

Wer zumindest ein gewisses Maß an handwerklichem Geschick mitbringt und sich darüber hinaus beim Hausbau teilweise selbst verwirklichen möchte, sollte sich für die Ausbauhaus-Variante eines Fertighauses entscheiden. Der Vorteil bei einem Ausbauhaus: Preis und Aufwand halten sich die Waage. Jedoch sollte hier auch die notwendige Zeit für selbst erbrachte Leistungen beachtet werden.

Bei dieser Ausbaustufe baut der spätere Hausherr selbst. Zwar werden die einzelnen Fertighaus-Bauteile auch hier zur Baustelle geliefert und von Profis montiert, übergeben wird allerdings lediglich ein bis zur Witterungsbeständigkeit ausgebauter Rohbau. Das heißt, Wände, Fenster, das Dach und im Optimalfall auch die Türen sind bereits vorhanden und der Bauherr kann den Innenausbau anschließend unabhängig vom vorherrschenden Wetter vornehmen.

Ausbaustufe Bausatzhaus - günstig selber bauen

Mit einem Bausatzhaus kann der Traum von den eigenen vier Wänden bereits für ein geringes Hausbau-Budget realisiert werden. Wer über das nötige handwerkliche Geschick verfügt und bereit ist, selbst Hand anzulegen, muss für das Eigenheim oft nicht mehr als 50.000 Euro aufbringen. In diesen Kosten für ein Bausatzhaus ist der Preis für ein Grundstück noch nicht berücksichtigt.

Was ein Bausatzhaus oder Selbstbauhaus konkret ist, verrät im Grunde bereits der Name: Es wird eine Art Bausatz geliefert und der Bauherr baut sich daraus nach dem Baukastenprinzip sein eigenes Fertighaus.

In der Regel bieten Bausatzhaus-Anbieter ihren Kunden Beratungsmöglichkeiten sowie Schulungen und Seminare. Auch Planungsarbeiten wie das Verifizieren der Statik und das Stellen von Bauanträgen übernimmt in der Regel der Anbieter und ist oft im Preis enthalten. Optional ist auch eine Bauüberwachung vor Ort möglich.

Mehr Infos zur Ausbaustufe Bausatzhaus

Finanzierungs- und Förderungsmodelle

Wer bauen möchte, muss sich zeitnah über eine passende Finanzierung Gedanken machen. In der Regel geht man hier eine jahrelange Verpflichtung ein und sollte sich genau informieren, welche Finanzierung am besten zu einem passt. Durch die aktuelle Zinslage kann eine Finanzierungslösung vergleichsweise günstig abgeschlossen werden. Der Bauherr sollte nichtsdestotrotz ein festes Budget festlegen und dann die richtige Lösung aus den verschiedensten Finanzierungsmodellen wählen.

Die zwei gängigsten Darlehensformen sind das Annuitäten- und Festdarlehen. Beim Annuitätendarlehen erfolgt die Tilgung und Zinszahlung in monatlichen Raten bei denen der Zinsanteil von Monat zu Monat sinkt und die Tilgungsrate steigt - somit wird die Finanzierung zum Ende des Vertrags deutlich schneller getilgt. Neben dieser Darlehensform gibt es noch einige andere, die für Sie Sinn machen könnten.

Übersicht der verschiedenen Darlehensformen

Alle Schritte der Baufinanzierung

Förderung durch energieeffizientes Bauen

Wer sich für den Bau eines energieeffizientes Hauses entschieden hat, kann über die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) eine Förderung für energieeffizientes Bauen in Anspruch nehmen. Diese Darlehen sind in der Regel besonders günstig und werden mit staatlichen Fördergelder bezuschusst.

KfW-Standards im Überblick

Baukindergeld

Das von der Bundesregierung 2018 verabschiedete Baukindergeld sieht eine Förderung von Familien pro Kind beim Bau eines Neubaus vor. Hier können Familien mit einem Haushaltseinkommen von unter 75.000 Euro pro Kind unter 18 Jahren von einer Förderung von 1.200 Euro je Jahr profitieren. Bei dem maximalen Auszahlungszeitraum von 10 Jahren macht das insgesamt eine Summe von 12.000 Euro, die eine junge Familie beim Bau eines Hauses durchaus entlasten kann.

Mehr Infos zum Baukindergeld

Häufige Fragen zu Fertighauspreisen

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