Der einfachste Weg, Ihr Traumhaus zu bauen

Fertighaus Preise und Kosten im Überblick

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Träumen auch Sie vom eigenen Haus? Sehr schnell kommen Sie sicher an den Punkt, an dem Sie sich Gedanken über die Kosten des Hauses und die anfallenden Baukosten machen.

Damit Sie bei Ihrer Budgetplanung nichts vergessen, erfahren Sie auf dieser Seite alles über gängige Hausbaukosten als auch Baunebenkosten mit Beispielrechnungen. Unsere Fertighaus Preisbeispiele bieten Ihnen zudem eine erste Orientierung, um sich einen Überblick über die Kosten für Ihr Traumhaus zu verschaffen.

Was kostet ein Fertighaus?

Hausbau Kostenfaktoren mit Beispielwerten

Hauspreis: Der Preis für das eigentliche Haus ist häufig der größte Faktor für die Gesamtkosten eines Bauprojektes. Dieser setzt sich aus der Größe des Hauses (in qm) und dem Quadratmeterpreis zusammen. Voll ausgebaut fallen meistens 1.800 - 2.500 Euro pro qm an, als Richtwert werden häufig 2.000 Euro/ qm angenommen. Darunter gibt es teilweise Aktionshäuser mit sehr einfacher Ausstattung oder der Preis wird durch Eigenleistungen gesenkt. Ausbauhäuser starten häufig ab 1.300 Euro / qm bei Bausatzhäuser teilweise bereits ab 900 Euro / qm. Die verschiedenen Einflussfaktoren auf den Hauspreis werden weiter unten erklärt. Wichtig ist zudem, dass die Preise nur für das Gebäude, d. h. alles oberhalb von Keller oder Bodenplatte, gelten.

Grundstück: Das richtige Grundstück zu finden, ist häufig der schwerste Teil am Bauprojekt. Gute Grundstücke sind rar und die Preise gerade in der Nähe zu Ballungsgebieten haben über die letzten Jahre stark angezogen. Der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter Grundstück beträgt in Deutschland im Jahr 2021 etwa 210 Euro, kann aber in manchen Regionen von Sachsen auch nur 20 Euro in München aber schnell auch mehr als 3.000 Euro betragen. Hinzu kommen die Grundstückskaufnebenkosten mit Grunderwerbssteuer, mit je nach Bundesland zusätzlich zwischen 3,5 % und 6,5 % sowie Gebühren für Notar und Grundbuchamt von ca. 2 % sowie ggf. noch Maklercourtage in Höhe von 2 bis 3,5 %.

Keller oder Bodenplatte: Die Frage Keller oder Bodenplatte sollte nicht nur über den Preis entschieden werden, da ein Keller auch zusätzlichen Stau oder sogar Wohnraum schafft, der ansonsten im Haus untergebracht werden muss. Je nach Größe der Grundfläche des Hauses und vor allem Bodenbeschaffenheit lassen sich Kosten von 500 bis 1.000 Euro pro qm für einen Nutzkeller bzw. 750 bis 1.500 für einen Wohnkeller annehmen. Bodenplatten kosten häufig 150 bis 250 Euro pro qm.

Baunebenkosten: Die Baunebenkosten bestehen in der Regel aus Kosten der Baugenehmigung sowie für die Bauvorbereitung (z. B. Statiker, Gutachter, Vorbereitung der Baustelle) sowie den laufenden Kosten des Baus (Baustrom, Bauherrenversicherungen). Teuer kann es werden, wenn das Grundstück zunächst noch mit Strom, Wasser, Abwasser etc. erschlossen werden und diese Kosten übernommen werden müssen. Die Baunebenkosten betragen im Schnitt ca. 15 % bis 20 % der Bausumme, für ein Durchschnittshaus lassen sich 45.000 Euro rechnen. Teilweise werden auch die Kaufnebenkosten für das Grundstück (Makler, Grunderwerbsteuer etc.) hinzugenommen, wir rechnen diese zu den Grundstückskosten.

Außenanlage: Unter der Außenanlage versteht man sämtliche Arbeiten, die sich außerhalb des Hauses auf dem Grundstück abspielen. Dazu gehören beispielsweise das Anlegen eines Gartens, der Bau einer Einfahrt oder Zugangsstraße sowie die Errichtung einer Terrasse, eines Gartenhäuschens oder eines Carports bzw. Garage. Hier fallen je nach Grundstücksgröße und Aufwand häufig nochmals 5 bis 10 % der Bausumme an.

Zusätzliche Kosten: Wer wirklich alle Kosten berücksichtigen möchte, sollte auch an Finanzierungskosten, Einrichtung, Umzug, laufende Kosten (Versicherungen, Versorger etc.) und ggf. Gutachter oder Richtfest denken.

Beispielrechnung für ein durchschnittliches Fertighaus

Der Rechnung wird ein durchschnittliches Einfamilienhaus zu 2.000 Euro / qm mit 140 qm Wohnfläche sowie einer Bodenplatte zugrunde gelegt. Hinzu kommen die Kosten für den Kauf eines kleinen Grundstücks mit 500 qm in einer Region mit durchschnittlichen Quadratmeterpreisen von 210 Euro / qm plus Kaufnebenkosten des Grundstücks von 5 %. Je nach Region und Vorstellungen zum Haus kann es zu erheblichen Abweichungen kommen.

KOSTENFAKTORPREIS
Hauspreis280.000 Euro
Grundstück110.000 Euro
Bodenplatte15.000 Euro
Außenanlage20.000 Euro
Baunebenkosten45.000 Euro
Sonstige Kosten20.000 Euro
= Hausbau Gesamt:490.000 Euro

Fertighaus mit Preis - Beispiele

Fertighaus Preise pro Quadratmeter

Der Preis pro Quadratmeter ist ein wichtiger Einflussfaktor für die Planung des Fertighauses. Denn jeder umbaute Meter kostet Geld. In der Regel geht man als Richtwert von einem Quadratmeterpreis von 2.000 Euro für ein Einfamilienhaus aus. Für schlüsselfertige Häuser sind Preise darunter sehr günstig. Unter 1.800 Euro gibt es teilweise schlüsselfertige Aktionshäuser in sehr einfacher Bauweise und Ausstattung. Zusätzlich kann der Preis durch einen hohen Anteil an Eigenleistungen gesenkt werden. Ausbauhäuser ging es häufig ab 1.300 Euro / qm. Ein Bausatzhaus ist bereits ab 900 Euro / qm zu haben.

Nicht enthalten im Preis sind die Baunebenkosten, die Grundstückskosten und die Ausgaben für die Außenanlage. Für Doppelhäuser oder Mehrfamilienhäuser können die Preise abweichen.

Einflussfaktoren auf Fertighaus Preise

Haustyp & Dachform

Welcher Haustyp und welche Dachform von einem Bauherren gewählt wird, hat einen entscheidenden Einfluss auf die Kosten. Das ebenerdige bauen beim Bungalow ist oftmals günstiger. Genauso lässt sich bei einer Stadtvilla mit zwei Vollgeschossen vergleichsweise günstig mehr Wohnraum erzielen, als bei einem Satteldach-Klassiker mit Dachschrägen im Obergeschoss. Auch bei der Dachform gibt es große Unterschiede. Prinzipiell lässt sich sagen, je komplizierter die Dachform, desto teurer.

Hausgröße

Grundstückspreise und Hauspreise können regional sehr unterschiedlich sein. Ein Grundstück in Großstadtnähe kann aufgrund der hohen Nachfrage mitunter mehrfach so teuer sein, wie in ländlichen Regionen. Neben dem Grundstückspreis gibt es auch beim Hauspreis regionale Unterschiede. Einen hohen Einfluss haben die lokal unterschiedlich hohen Lohnniveaus für Handwerker, sowie teilweise auch hohe Logistikkosten für die Anlieferung eines Fertighauses aus dem Werk. Nur auf Fertighaus.de lassen sich die regional gültigen Hauspreise angezeigen, wenn Sie Ihre Bauregion eingeben.

Energieeffizienz

Für viele Bauherren das Thema Energieeffizienz und Nachhaltigkeit von besonders großer Bedeutung. Die Nachfrage nach Effizienzhäusern ist so hoch wie nie. Viele der neu gebauten Häuser verfügen heutzutage über Photovoltaikanlagen, die den Bewohnern ein autarkes Leben ermöglichen können. Solche Anlagen haben aber in der Regel hohe Kosten und müssen beim Bau einkalkuliert werden. Durch die steigenden Strompreise kann sich eine solche Anlage aber schon nach wenigen Jahren lohnen.

Bauregion

Grundstückspreise und Hauspreise können regional sehr unterschiedlich sein. So ist ein Grundstück in Großstadtnähe mitunter teilweise doppelt so teuer, wie in ländlichen Regionen. Der Grund ist die erhöhte Nachfrage und teilweise Unterschiede in der Grunderwerbssteuer. Neben dem Grundstückspreis gibt es auch beim Hauspreis regionale Unterschiede. Hier handelt es sich bei der Ursache um lokal unterschiedlich hohe Lohnniveaus, die sich auf den Hauspreis auswirken.

Ausbaustufe

Wer beim Bau seines Hauses selbst Hand anlegen möchte, kann viel Geld sparen. Denn ein schlüsselfertiges Haus fällt kostentechnisch deutlich höher ins Gewicht als ein Ausbauhaus, in dem der Innenausbau auf eigene Faust erledigt wird. Besonders günstig lässt sich der Traum von einem Haus mit einem Bausatzhaus erfüllen. Hier übernimmt der Bauherr den kompletten Aufbau des Rohbaus sowie den Innenausbau, was ausreichend handwerkliches Können voraussetzt. Häufig vergessen wird jedoch, dass sich nur die Arbeitsleistung einsparen lässt. Das nötige Material für die übernommenen Gewerke muss selbst beschafft und in die Gesamtkosten mit eingepreist werden.

Ausstattung

Egal ob Küche, Bodenbeläge, Bad oder Garage - die Preisspannen der Ausstattung sind groß und verleiten dazu, viel Geld auszugeben. Doch individuelle Vorlieben und Geschmack sollten berücksichtigt werden, damit es sich im Haus später auch gut und gerne lebt. Deshalb lohnen sich Preisvergleiche und das Erfragen nach Angeboten fast immer - so lässt sich in Summe viel Geld sparen.

Fertighaus Preise 2022 - Materialpreise steigen weiter

Die aktuelle Entwicklung auf den internationalen Märkten führt weiterhin zu einer Steigerung der Baukosten. Die anhaltend hohe Nachfrage verschiedener Rohstoffe sowie die andauernde Corona-Pandemie sind vornehmlich der Grund dafür. Immer wieder kommt es zu Lieferengpässen bei Baumaterialien und krankheitsbedingten Ausfällen von Fachkräften. Das Ergebnis sind Verzögerungen am Bau und Erhöhungen der Baukosten.

War es in der ersten Jahreshälfte von 2021 noch der Rohstoff Holz, der den höchsten Preisanstieg verzeichnet hat, kamen zunehmend weitere wichtige Baustoffe hinzu. Beispielsweise stiegen die Preise für Betonstahl in Stäben innerhalb eines Jahres um 57,4 Prozent und Bitumen um 42,4 Prozent (Vergleichsmonat Dezember; Quelle: Statistisches Bundesamt). Bei Kunststoffen und Dämmmaterialien waren ebenso merkliche Preissteigerungen zu verzeichnen, die mittlerweile jedoch stagnieren. Wie auch im vergangenen Jahr sind vor allem die Kosten bei Zimmer- und Holzbauarbeiten am meisten gestiegen. All diese Entwicklungen wirken sich zunehmend auf die Hauspreise für 2022 aus. Laut Statistischem Bundesamt kostete ein Neubau in Massivbauweise demnach im November letzten Jahres 14,4 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei Einfamilien-Fertighäusern lagen im November 2021 die Preise um 16,4 Prozent höher als noch im November 2020. Bauherren müssen deshalb mittlerweile 30.000 bis 75.000 Euro mehr für ein Haus bezahlen.

Sowohl der Fertighausbau als auch der Massivhausbau sind gleichermaßen von dieser Thematik betroffen. Zahlreiche Anbieter arbeiten jedoch bereits an Lösungen, um die Preiserhöhungen 2022 für ihre Kunden möglichst moderat zu halten. Zudem haben die etablierten Hausbauanbieter den Vorteil stabiler Lieferantenbeziehungen, sodass sie in der Regel Verzögerungen durch Materialengpässe vermeiden können, die sich teilweise auf anderen Baustellen aktuell zeigen. Wer überlegt ein Haus zu bauen, sollte sich die aktuellen Preise sichern, da ein Rückgang nicht absehbar und ein weiterer Preisanstieg über die kommenden Monate nicht auszuschließen ist.

Wieviel Haus kann ich mir leisten?

In unserem Fertighaus Budgetrechner finden Sie heraus, welches Budget Ihnen für Ihr Traumhaus zur Verfügung steht. Geben Sie einfach die Details zu Ihrem Bauprojekt in unseren Rechner ein und erhalten Sie detaillierte Kosten und Budgetinformationen, sowie Beispielhäuser, die in Ihrer Region zu Ihrem Budget passen.

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Häufig gestellte Fragen zum Thema Fertighaus Preise

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