Ausbaustufen

  • Vom Hausbausatz bis zum bezugsfertigen Haus
  • Sie bestimmen, wie sehr Sie am Hausbau beteiligt sein wollen+
  • Sie haben die Auswahl

Jetzt Traumhaus
finden!

EINFACHER PREISVERGLEICH
GEPRÜFTE ANBIETER
BELIEBTESTES PORTAL SEIT 1996

Wodurch unterscheiden sich die verschiedenen Ausbaustufen und was muss man dabei beachten?

Fertighäuser werden stets in unterschiedlichen Ausbaustufen angeboten. Vom Rohbau, bei dem lediglich der Aufbau des Mauerwerks erledigt wird, bis zum Fertighaus, das bezugsfertig ist, reicht die Palette. Etwas handwerkliches Geschick vorausgesetzt, können mit einem solchen "Bausatzhaus"  etwa Großfamilien, welche eine entsprechende Wohnnutzfläche samt mehrerer Kinderzimmer benötigen, im Vergleich zum selber bauen relativ günstig zu eigenen vier Wänden kommen.

Insgesamt sind die Grenzen und Übergänge zwischen den einzelnen Ausbaustufen beim Fertighaus meist fließend, denn jeder Hersteller hat diesbezüglich seine eigenen Ideen. In den Angebotsbeschreibungen der Fertighausanbieter tauchen auch immer wieder Begriffe wie Selbstbau- und Mitbauhaut oder auch Vorteilshaus auf. Da keine dieser Bezeichnungen rechtsverbindlichen Charakter besitzt, sollte vor Vertragsabschluss genau geklärt werden, welche Leistungen seitens des Anbieters zu erbringen sind, bzw. welche Bestandteile und durchzuführende Arbeiten durch den Vertrag gedeckt sind und welche Kosten entstehen.

Diesbezügliche Vereinbarungen sind in jedem Fall schriftlich zu fixieren. Es empfiehlt sich überdies, die Leistungs- und Baubeschreibung sowie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Herstellers genau zu studieren, um gegen unliebsame Überraschungen entsprechend gewappnet zu sein. Auch sollten unbedingt Angebote mehrerer Fertighaus-Anbieter eingeholt werden, da mitunter erhebliche Preisunterschiede bestehen.

Was bedeuten die verschiedenen Ausbaustufen?

Fertighäuser werden heute fast ausnahmslos in verschiedenen Ausbaustufen angeboten, was  dem Bauherrn Gelegenheit geben soll, seine Ideen und Vorstellungen einzubringen. Vor allem soll aber durch ein gewisses Maß an Eigenleistung das Budget geschont werden, denn die Preise variieren je nach Ausbaustufe. Der höchste Fertigstellungsgrad wird meist als bezugs- oder schlüsselfertig bezeichnet. Ein solches Fertighaus ist tatsächlich fertig, die Bewohner müssen nur noch einziehen. Eine Ausbaustufe darunter beginnt bereits die Notwendigkeit von Eigenleistungen des Käufers.

Denn Ausdrücke wie malervorbereitet oder streichfertig bringen zum Ausdruck, dass nun der Bauherr gefordert ist. Tapeten wollen angebracht und Böden verlegt werden. Die nächst niedrigere Stufe (anschluss- bzw technikfertig) ist etwas für Profi-Heimwerker mit profunden technischen Kenntnissen. Bäder müssen selbst installiert und verfliest sowie Wände verspachtelt und Türen samt Rahmen gesetzt werden. Oft sind auch Abschlussarbeiten im elektrischen Bereich erforderlich, wie etwa das Anbringen von Verteilerdosen. Die niedrigste Stufe schließlich - das Ausbauhaus - kommt wohl nur dann in Frage, wenn gelernte Handwerker der erforderlichen Gewerke für den Ausbau zur Verfügung stehen, etwa im Bekannten- oder Verwandtenkreis. Hier wird lediglich der Rohbau einschließlich Keller und Dach fertiggestellt, alles andere - Heizung einbauen, Estrich verlegen, Wände verputzen - ist durch den Käufer zu erledigen.

In der Häusersuche kann man ganz nach seinen Vorstellungen individuell suchen und nach Bauort, Preis und Größe sortiert passende Ergebnisse finden.