Häuser mit Pultdach

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Ein Haus mit Pultdach zu bauen bringt viele Vorteile mit sich. Dank der praktischen Dachneigung und der geschickten Bauweise lassen sich nachweislich Kosten für Strom und Wasser sparen.

Denn die Preise für ein Pultdach sind, vor allem im Vergleich zu anderen Dachformen, deutlich geringer. Allein die weniger aufwendige Bauweise und die einfache Planung sind eine der Gründe für die geringen Kosten. Nicht zu unterschätzen sind auch die Vorteile in Bezug auf eine weitere Nutzung des Daches. Mit dem Einsatz von Solarzellen beispielsweise lässt sich viel Energie sparen. Zudem ist es auch bei einem Pultdach möglich, die Flächen zu begrünen.

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Was ist ein Pultdach?

Wer mit dem Begriff Pultdach nichts anfangen kann, der stelle sich schlicht ein Haus mit klassischem Satteldach vor, das genau in der Mitte durchtrennt wurde. Nun besteht das Dach nur noch aus einer geneigten Fläche – und genau das ist das Hauptmerkmal eines Pultdach(haus)es.

Die Vorder- und die Rückwand wird einfach in zwei unterschiedlichen Höhen erstellt, zwei Firstbalken auf den Ringanker gelegt und schon können die Sparren verbaut werden. Schalung, Lattung und Außenhaut ist wie bei jedem Satteldachhaus einzubauen, nur dass bei einem Pultdachhaus der komplizierte Zuschnitt an Walmen, Spitzgiebeln oder anderen ausgefallenen Dachkonstruktionen wegfällt. Vorausgesetzt, man verzichtet auf Gauben und Dachfenster, ist ein Pultdach deshalb der preiswerteste Weg zum Wetterschutz des Hauses.

Des Weiteren verfügt es meistens über zwei Stockwerke, bei dem es im Obergeschoss kaum zu einem Raumverlust kommt, da es auch nur eine Dachschräge gibt. Somit bietet dieser Haustyp optimale Platzverhältnisse. Sowohl in der einfachen Ausführung oder als Doppelpultdach macht es jedes Haus mit seiner außergewöhnlichen Form zum Hingucker.

Graphische Darstellung PultdachGraphische Darstellung PultdachGraphische Darstellung Pultdach

Welche Neigung hat ein Pultdach?

Generell liegt der Winkel eines Pultdaches zwischen 11 und 60 Grad und kann beliebig vom Bauherrn gewählt werden. Dabei sollte aber auch der Bebauungsplan beachtet werden, um mögliche Einschränkungen in der Dachhöhe herauszufinden. Befindet sich das Pultdach auf dem Obergeschoss, dann bietet sich eine geringere Neigung an, da so im Innenbereich deutlich mehr Platz entsteht, als bei einer höheren Neigung. Wird das Pultdach aber beispielsweise auf einem Bungalow errichtet, so ermöglicht ein großer Neigungswinkel einen viel höheren und offeneren Raum. Je flacher die Neigung ist, desto wichtiger ist die fachgerechte Abdichtung für das Pultdach.

Wie viel kostet ein Pultdachhaus?

Interessant ist natürlich immer ein Blick auf die Kosten. Da es sich bei einem Pultdach um eine recht einfache Konstruktion handelt, ist der Preis relativ übersichtlich gehalten. Bei einer Quadratmeterfläche des Daches von 75 qm, kann mit durchschnittlichen Preisen von rund 10.000 Euro gerechnet werden. Durch die vergleichsweise geringeren Kosten für das Dach können Massivhäuser und Fertighäuser schlüsselfertig unter 200.000 Euro gebaut werden. Bei Ausbaumassivhäusern findet man zudem Objekte unter 135.000 Euro. Letztlich kommt es aber auch auf das Material der Dacheindeckung an, was sich wiederum nach der Dachneigung richtet.

In einem kostenfreien Gespräch mit dem Anbieter erhalten Sie einen detaillierten Überblick über mögliche Eindeckungen des Pultdaches, Individuallösungen und die zu erwartenden Kosten.

Vorzüge eines Pultdaches

Die Neigung des Pultdaches vermeidet die erheblichen Nachteile (wenn sie steil genug ist), welche ein Flachdach mit sich bringen kann. Schnee und Regenwasser fließen stets zuverlässig ab und bilden keine stehenden Pfützen oder Lachen. Funktionell unterscheidet sich das Pultdachhaus deshalb nicht von einem Giebeldachhaus. Die Konstruktion des Daches bei einem Pultdachhaus ist simpel und kostengünstig.

Baustofflich ist das Pultdachhaus vollkommen unabhängig. Gleichgültig ob das Haus aus Kalksandvollstein (KSV), Ziegel oder Fachwerk gebaut ist, es kann in jedem Fall durch ein Pultdach abgeschlossen werden.

Einer der besonders großen Faktoren, der weiterhin für ein Pultdach spricht, ist die freie Gestaltung. Durch die Dachfläche ist es beispielsweise möglich, Tageslichtfenster einzubauen, die für ein schönes Ambiente im Innenbereich sorgen. Da das Dach nur eine geringe Neigung hat, können aber auch klassische Seitenfenster genutzt werden.

Die Pultdach-Vorteile zusammengefasst:

  • Günstiger Preis
  • Einfache Konstruktion
  • Geringe Instandhaltungskosten
  • Kaum Raumverlust
  • Mehr Helligkeit im Wohnraum
  • Witterungsfest
  • Begrünte Dachfläche möglich
  • Ideal für Solaranlagen bei optimaler Ausrichtung

Nachteile hat das Pultdach kaum. Lediglich im Vergleich zu anderen Dachformen, heizt sich der Raum unter einem Pultdach im Sommer sehr viel schneller auf. Eine effektive Dämmung ist daher ratsam.

Varianten und Ausführungen

Einfaches Pultdach

Der Klassiker unter den Pultdachhäusern verfügt über eine geneigte Dachfläche. Kombiniert man diesen Haustyp mit einem Flachdachanbau bzw. überdacht nur einen Teil des Hauses mit dem Pultdach, so entsteht eine optimale Fläche für eine Dachterrasse, wie bei dem Beispielhaus im Bild zu erkennen ist.

Der Wegfall des Firstbalkens macht die Konstruktion bei ähnlicher Funktionalität einfacher und damit preiswerter als ein Satteldach.

Haus mit einfachem Pultdach und DachterrasseHaus mit einfachem Pultdach und DachterrasseHaus mit einfachem Pultdach und Dachterrasse

Versetztes Pultdach / Doppelpultdach

Architektonisch sehr interessant aber ebenso preiswert ist das Doppelpultdach oder auch versetztes Pultdach genannt. Es sieht aus wie ein Satteldach, bei dem die eine Hälfte abgerutscht ist. Dabei werden zwei Pultdächer versetzt gegeneinander ausgerichtet, so dass eine gerade Kante entsteht. Diese Kante eignet sich hervorragend für die Einlassung von Oberlichtern. Oftmals ist eine der Seiten auch schmaler als die andere. So entsteht eine äußerst asymmetrische Form, welche perfekt zu modernen Häusern passt.

Haus mit versetztem DoppelpultdachHaus mit versetztem DoppelpultdachHaus mit versetztem Doppelpultdach

Kragendes Pultdach

Kragende Pultdächer sind sowohl bei einfachen als auch bei versetzten Pultdächern möglich. Sie können hervorragend zur Balkon- oder Terrassenabdeckung verwendet werden. Dabei wird einfach die Dachfläche nach der Seite verlängert, auf der ein zusätzlicher Außen-Wetterschutz gewünscht ist. Trotz der Mehrkosten für längere Sparren und etwas mehr Dachdeckung steigt der Nutzwert eines kragenden Pultdaches um einiges an.

Doppelhaus mit kragendem PultdachDoppelhaus mit kragendem PultdachDoppelhaus mit kragendem Pultdach

Unterbrochenes Pultdach

Ein Pultdach kann auch für ein Dachfenster oder einen Balkonausschnitt unterbrochen werden. Intelligent geplant, kann der Abstand zwischen zwei Sparren für diese Zwecke verwendet werden. So werden keine zusätzlichen Berechnungen für die Statik notwendig. Was allerdings sehr selten vorkommt, ist die Kombination aus Pultdach und Gaube. Der Mehraufwand für den Einbau einer Gaube macht den Preisvorteil von einem Pultdach in der Regel wieder zunichte, so dass man in diesem Fall auch gleich ein Giebeldach nehmen kann.

Haus mit unterbrochenem PultdachHaus mit unterbrochenem PultdachHaus mit unterbrochenem Pultdach
Doppelter Aufwand
Das Doppelpultdach erfordert am Stoßpunkt der unteren Dachplatte eine besonders zuverlässige Abdichtung. Darum ist diese Dachkonstruktion nur eine Sache für ausgebildete Dachdecker. Der Preis für ein versetztes Pultdach ist zudem höher als bei einem einseitigen Pultdach.

Sonderfall: Sheddach

Auf größeren Gebäuden, wie Fabrikhallen oder Museen, werden oftmals mehrere kleine Pultdächer hintereinander gereiht. Diese Dachform wird als Scheddach (oder auch Sheddach) bezeichnet und wird mittlerweile auch bei Wohnhäusern im modernen Stil angeboten.

Durch diese Art der Konstruktion kann die Gesamtdachhöhe geringgehalten und eine weiträumige Beleuchtung der Räumlichkeiten gewährleistet werden. Die einzelnen Dachflächen eines Scheddachs verfügen über eine abgeflachte und eine steile Seite, die in den meisten Fällen mit Fenstern ausgestattet ist und sich so positiv auf den Lichteinfall auswirkt. Darüber hinaus besticht ein Scheddach durch verhältnismäßig günstige Baukosten, da es weniger Stützen zur Absicherung benötigt.

Energieeffizienz und Sparsamkeit mit dem Pultdach

Bei dem Pultdachhaus ergeben sich gleich mehrere Möglichkeiten, Energie sparen zu können. Nicht zu unterschätzen ist darüber hinaus die staatliche Förderung, die bei einem Energiesparhaus die Kosten noch zusätzlich senken kann. Gut geplant und intelligent ausgerichtet, eignet sich das Pultdachhaus durch die große, gleichmäßige und ebene Dachfläche für Solarenergie und kann gleichzeitig im Winter Heizkosten sparen. So nutzen Sie ein Pultdachhaus möglichst energieeffizient:

1) Einsatz von Solarthermie und Photovoltaik

Drei Voraussetzungen sollte ein Pultdach für den Einbau einer Solaranlage erfüllen:

  1. Ausrichtung der Dachneigung nach Süden
  2. Winkel der Dachneigung zwischen 30 bis 36 °
  3. Standort frei von Verschattungen

Die genannten Angaben sind ideale Voraussetzungen. Wenn der Bebauungsplan des Standortes und die Bauposition eine andere Ausrichtung oder einen anderen Dachwinkel vorschreiben, dann mindert dies den Stromertrag nur geringfügig. Klarheit schafft eine Beratung durch einen Fachbetrieb.

Eine so flache Dachneigung hat zudem den Vorteil, dass der darunter befindliche Raum noch einen optimalen Nutzwert besitzt. Darüber hinaus sind die Solarpaneele von der Straße aus kaum sichtbar, was unerwünschte Reflektionen vermeidet.

Pultdach mit SolaranlagePultdach mit SolaranlagePultdach mit Solaranlage

2) Sparen von Strom- und Heizkosten

Wird beim Pultdachhaus die Dachtraufe nach Norden ausgerichtet und der Dachfirst in Richtung Süden, lässt sich der Energieverlust deutlich eingrenzen. Durch die hohe Front wird außerdem die Wärme von der Sonne gespeichert und in die Räume abgegeben. Die geneigte Dachseite ist ein hervorragender Schutz vor Kälte und Wind, soweit die richtige Dämmung vorhanden ist. Daher eignet sich ein Pultdach besonders für den Bau eines Passivhaus.

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Grundrisse von Häusern mit Pultdach

Fazit: Pultdächer bietet jeder Hersteller an

Das Pultdachhaus ist ein Haustyp, welcher viele Stile und Vorteile miteinander verbindet. Gleichzeitig kann das Pultdachhaus durch einfache Maßnahmen stark variiert werden, so dass zahlreiche Zusatznutzen hergestellt werden können. Das macht das Pultdach vor allem für Liebhaber einer nüchternen und strengen Ästhetik besonders interessant. Zugleich ist es ein Haustyp für alle Bauherren, die ihre Ausgaben für den Hausbau geringhalten wollen.

Immer mehr Fertighäuser und Massivhäuser werden mit einem Pultdach gebaut, denn im Vergleich zu anderen Dachformen ist das Pultdach praktisch und vor allem kostengünstig.

Überblick
  • Kostengünstigste Dachform bei einfacher Ausführung
  • Geringer Pflegeaufwand
  • Geeignet für Solarenergie
  • Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten
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