Überdachte Terrasse

Terrassenüberdachung: Möglichkeiten, Aufbau und Kosten

Von Clara Flemming Am 2. November 2021

Für welche Hausart interessieren Sie sich?

Hausbau-Assistenten starten

Sie möchten die Terrasse das ganze Jahr über witterungsunabhängig nutzen? Dann ist ein Terrassendach eine praktische Lösung. Die Terrassenüberdachung ist Sonnenschutz, Regen- und Windschutz in einem. Doch aus welchem Material bauen Sie eine Terrassenüberdachung? Ist Holz optimal oder sollte die Terrassenüberdachung mit Alu gebaut werden? Worauf ist zu achten, wenn die Terrassenüberdachung freistehend montiert wird? Als Bauherr stehen Sie vor einigen Fragen. Ob Sie eine Baugenehmigung brauchen, welche Möglichkeiten Sie haben und aus warum die Überdachung ganzjährig vorteilhaft ist, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Warum sollte man eine Terrasse überdachen?

Eine nicht überdachte Terrasse ist in der Nutzung beschränkt. Ist es zu heiß und scheint die Sonne unbarmherzig auf Ihren Freisitz, werden Sie Ihre Zeit eher selten auf der Terrasse verbringen. Regnet und stürmt es, wird es draußen ungemütlich und Sie ziehen den Aufenthalt im Haus ebenfalls vor. Wenn Sie die Terrasse überdachen, bietet Ihnen die Terrassenüberdachung Sonnenschutz und einen schattigen Platz zum Wohlfühlen. Wenn Sie sich für ein Terrassendach entscheiden, können Sie auch bei Regen Outdoor-Partys feiern und müssen den Grillabend nicht ad hoc ins Haus verlegen.

Die Terrasse ist für viele Familien eine Vergrößerung des Wohnzimmers und wird gemütlich, mit bequemen Möbeln eingerichtet. Eine Terrassenüberdachung aus Holz, ein teiltransparentes Lamellendach und eine Terrassenüberdachung aus Alu erhöhen die Nutzungsdauer und machen Sie von äußeren Einflüssen unabhängig. Es gibt viele Gründe, die für eine Überdachung sprechen. Ob Sie die Terrassenüberdachung freistehend bauen oder ob Sie sie an die Fassade montieren, hängt von Ihren persönlichen Vorstellungen und von den örtlichen Gegebenheiten ab.

Terrassendach Formen

Im Grundkonzept handelt es sich bei Terrassendächern um einen Witterungsschutz, der Ihre Terrasse in einen trockenen und jederzeit nutzbaren Bereich im Freien verwandelt. Doch welche Form soll es sein, welche Anforderungen stellen Sie an die Überdachung und welchen Zweck soll sie in erster Linie erfüllen? Denn ehe Sie sich für eine zu Ihnen passende Lösung entscheiden, sollten Sie sich mit den verschiedenen Ausführungen beschäftigen.

  • Eine Terrassenüberdachung kann aus Holz bestehen.
  • Sie kann aus einem Alugestell mit einer Lamellenauflage in transparenter oder teiltransparenter Ausführung designt werden.
  • Sie können die Terrassenüberdachung freistehend bauen, oder sich für eine Montage an der Fassade entscheiden.
  • Anstelle einer festen Überdachung besteht die Möglichkeit, die Terrassenüberdachung als Sonnenschutz mit einer Markise oder mit einem Sonnensegel vorzunehmen.
Fertighaus Weiss - Königs Exterior 2

Welche Materialien eignen sich?

Material für die Konstruktion

Die Grundkonstruktion der Terrassenüberdachung kann aus Alu oder aus Holz gefertigt werden. Für welches Material Sie sich entscheiden, hängt von unterschiedlichen Faktoren - so zum Beispiel vom Material der Eindeckung und vom gewünschten Design ab. Wenn Sie sich für eine Glaseindeckung entscheiden, ist eine Konstruktion der Terrassenüberdachung aus Alu praktisch. Sie können auch Holz verwenden, doch wird das Dach in diesem Fall in der Gesamtheit schwerer.

Wichtig ist, dass die statischen Eigenschaften des Konstruktionsgerüsts zur Abdeckung passen. Ein Lamellendach aus Plexiglas ist leichter als echtes Glas und muss daher nicht mit einer schweren Konstruktion gestützt werden.

Material für das Terrassendach/die Eindeckung

Hier sind Ihren Wünschen und Ihrer Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Sie können zum Beispiel die gesamte Terrassenüberdachung aus Holz designen und auch die Abdeckung mit Holz vornehmen. Optional empfehlen sich Dachschindeln, durch die Ihr Terrassendach an die Überdachung des Hauses angepasst wird. Plexiglas, Glas und witterungsbeständige Kunststoffe eignen sich ebenfalls für eine Terrassenüberdachung die freistehend oder mit Fassadenbefestigung montiert wird.

Um die Wohnräume nicht unnötig zu verdunkeln, sollten Sie genau abwägen, ob Sie eine transparente, teil-transparente oder blickdichte Lösung für Ihr Terrassendach wählen.

Schneider Exterior 2

Befestigung des Terrassendaches an Hauswand und Boden

Markisen werden an der Fassade befestigt. Ein Sonnensegel können Sie flexibel anbringen und so genau den Bereich überspannen, in dem Ihnen die Terrassenüberdachung Sonnenschutz bieten soll. Bei schweren Überdachungen haben Sie zwei Möglichkeiten.

  1. Sie können die Terrassenüberdachung freistehend mit Bodenpfosten montieren,
  2. oder Sie befestigen sie mit der Rückseite an der Fassade und nutzen im vorderen Bereich Stützpfosten.
Die Statik beachten
Wichtig ist, dass Sie die Statik des Traggerüsts auf das Gesamtgewicht der Überdachung anpassen.

Neben der Befestigung der Überdachung achten Sie auf ein entsprechendes Fundament. Um eine feste Verankerung der Dachkonstruktion zu erzielen, muss der Terrassenboden entsprechend befestigt sein. Nutzen Sie die Möglichkeit der Wandmontage, sollte Ihr Augenmerk auf der Stabilität der Fassade ruhen. Beachten Sie, dass eine unfachmännische Befestigung zu Fassadenschäden und damit zur Durchfeuchtung des Mauerwerks führen kann. Sind Sie im Bezug auf eine Montage an der Fassade unschlüssig, empfehlen sich der fachmännische Aufbau oder Ihre Entscheidung für eine Terrassenüberdachung die freistehend platziert wird.

Wie viel kostet eine Terrassenüberdachung?

Sie hegen den Wunsch, eine Terrassenüberdachung aus Holz oder eine Terrassenüberdachung aus Alu zu bauen. Doch ehe Sie eine Entscheidung treffen, möchten Sie sich konkret über die Kosten informieren und abwägen, welche Ausführung am besten zu Ihrem Budget passt. Eine pauschale Angabe zu den Preisen ist unmöglich, da die Kosten für Ihr Terrassendach von unterschiedlichen Faktoren abhängen. Die Größe, die Notwendigkeit einer Baugenehmigung und die Materialien beeinflussen den Preis.

Eine kleinere Terrassenüberdachung aus Alu können Sie im Bausatz bereits ab 700 Euro erhalten. Größere Ausführungen oder eine Konstruktion aus Holz sind teurer. Für eine Terrassenüberdachung aus Holz planen Sie einen Preis ab 2.000 Euro ein. Für eine Ausführung als Stahl sollten Sie mit einem Startpreis von 5.000 Euro rechnen.

Lohnt sich der Kauf bei einer Fachfirma?
Im Regelfall sparen Sie dabei bares Geld, da der Preis inklusive der Anlieferung und der Montage bei Ihnen vor Ort gilt. Die Einholung von Vergleichsangeboten lohnt sich und bewahrt Sie davor, mehr Geld als nötig in Ihr Glas- oder Lamellendach zu investieren.

Häufige Fragen zu Terrassenüberdachungen:

Für welche Hausart interessieren Sie sich?

Hausbau-Assistenten starten
Kostenlos & unverbindlich
Fertighaus.de 4,5 / 5 von 54272 Kunden

Sind Sie bereit, Ihr Traumhaus zu finden?

Hausbau-Assistenten starten