Häuser mit Mansarddach

Hier finden Sie alle Informationen zu Mansarddachhäusern sowie eine große Auswahl an Anbietern, die Ihr Traumhaus bauen werden.

Viele fragen sich zunächst einmal, was ist ein Mansarddach? Wir geben hier einen Überblick zu dieser individuellen Dachkonstruktion.

Das Mansarddach wurde in seiner bekannten Form erstmalig im 16. Jahrhundert durch François Mansart, einem französischen Architekten entworfen. Es hat eine ungewöhnliche Form und ist nicht zuletzt deswegen ein Blickfang. Das Haus bekommt mit einem Mansarddach seinen ganz eigenen Charakter. Gleichzeitig bringt diese Dachform aber auch viele Vorteile mit sich. Das Hauptziel bei dieser Dachform ist es, viel Platz zu schaffen.

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Ein Haus mit Mansarddach bauen

Tatsächlich ist diese Dachform vor allem dadurch bekannt geworden, dass sie viel für den Bau von Luxus-Häusern genutzt wird. Aber auch viele alte Scheunen weisen die typische Mansardenform auf. Heutzutage können sowohl hochpreisige als auch kostengünstigere Fertigteilhäuser und Massivbauten mit einem Mansardendach versehen werden. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass es sich bei einem Aufsatz dieser Art um eine aufwändige Konstruktion handelt.

Wenn Sie sich für ein Mansarddachhaus entscheiden, dann holen Sie sich ein Stück Luxus zu sich nach Hause. Bekannt ist diese Dachform vor allem als Lösung für Villen. Besonders häufig ist sie bei historischen Gebäuden zu finden.

Ursprünglich genutzt als Steuersparmodell
Der großzügig nutzbare Raum unter dem Mansarddach hatte damals einen sehr großen Vorteil. In früheren Zeiten wurde die Grundsteuer basierend auf der Anzahl der Vollgeschosse kalkuliert. Durch den Aufbau eines Mansarddaches konnte eine zweite Etage geschaffen werden, die allerdings nicht als Vollgeschoss eingestuft wurde. Somit konnten Eigentümer die Steuerkosten geringer halten und mussten trotzdem nicht auf Wohnkomfort verzichten.

Wie sieht ein Mansarddach aus?

Ein Mansarddachhaus sieht von außen modern und elegant aus und bietet im Innenbereich viel Platz. Dies ist der besonderen Dachform geschuldet. So setzt sich das Mansarddach eigentlich aus zwei Dächern zusammen.

  1. Der erste Teil des Daches beginnt bei der Geschossdecke der obersten Etage. Von hier aus gehen die Dachseiten in einer steilen Neigung (fast senkrecht) nach unten und bieten so auch Platz für Fensterflächen.
  2. Ein Dach mit einer flachen Neigung wird dann als Abschluss ergänzt.

Damit die beiden Dachteile auch miteinander verbaut werden können, ist es notwendig, die Dachfläche zu brechen. Unterschieden werden bei der Dachform das Sattel-Mansarddach (auch Mansardgiebeldach genannt) sowie das Walm-Mansarddach. Bei beiden Varianten werden Fenster oder Giebel in die steile untere Dachfläche eingebunden.

Welche Vorteile und Nachteile hat ein Mansarddach?

Bei vielen Dachformen zeigt sich das Problem, dass die Dachschrägen die Nutzung des Wohnraumes in der obersten Etage einschränken. Sie verringern die Stellflächen und können auch die Lichtverhältnisse negativ beeinflussen. Mit einem Mansarddach wird dieses Problem gelöst. Durch die steilen Dachseiten wird der Wohnraum vergrößert. Zudem lassen sich hier Fenster besser verbauen. Weitere Vorteile, die das Mansarddachhaus mit sich bringt, sind nachfolgend mit Nachteilen gegenübergestellt

Vorteile

  • Mehr Wohnraum
  • Ansprechendes Design
  • Regenwasser und Schnee fallen gut ab
  • Guter Windschutz durch herunterreichendes Dach
  • Mansardenetage kann vollwertig genutzt werden, zählt aber nicht als komplettes Vollgeschoss

Nachteile

  • Hoher Materialbedarf (Holz)
  • Eine der teuersten Dachkonstruktionen
  • Nur einige Baufirmen bieten diese Dachform an
  • Aufwendiger Bau und Dämmung des Mansardendachstuhls
  • Bedarf mehr Wartungsaufwand und Pflege gerade in der „Knick-Region“

Bauherren, die auf der Suche nach einer Dachform sind, auf der sich eine Photovoltaik-Anlage gut anbringen lässt, gehen oft davon aus, dass ein Mansarddach dafür nicht geeignet wäre. Tatsächlich lassen sich aber auch daran die Module sehr gut anbringen. Dadurch lässt sich ein Haus mit Mansarddach beispielsweise als Passivhaus oder 3 Liter-Haus realisieren.

Was kostet ein Mansarddach

Das Dach ist bei einem Haus ein großer Kostenfaktor, der nicht zu unterschätzen ist. Das Mansarddach gehört zu den Dachformen, die recht aufwändig und damit im Preis höher liegen, als andere Lösungen. Im Vergleich zu einem klassischen Satteldach kostet diese Dachform im Schnitt rund 30 Prozent mehr. Es kommt jedoch darauf an, wie das Dach geplant ist. Individuelle Wünsche, Größe, Dacheindeckung und Dachstuhl spielen dabei eine große Rolle. Durch ein persönliches und kostenfreies Gespräch mit dem Anbieter lassen sich erste Fragen schnell klären.

Empfohlene Baufirmen die Häuser mit einem Mansarddach bauen

Fazit:

Mansardendächer bieten nicht nur zusätzlichen Wohnraum und ein ansprechendes Design, sondern lassen auch Regenwasser und Schnee gut ablaufen und bieten einen sehr guten Windschutz. Außerdem kann die Etage direkt unter dem Dach vollwertig genutzt werden, gilt aber nicht als komplettes Vollgeschoss.

Dem gegenüber steht ein hoher Materialbedarf und daher auch höhere Kosten im Vergleich zu anderen Dachkonstruktionen. Außerdem Bedarf es einem höheren Wartungs- und Pflegeaufwand, besonders in der "Knick-Region".

Überblick
  • Dachetage kann vollwertig genutzt werden
  • Hoher Materialbedarf und hohe Kosten
  • Bietet zusätzlichen Wohnraum
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