Häuser mit Fahrstuhl

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Häuser mit Fahrstuhl

Das Fertighaus mit Fahrstuhl ist eine Luxusvariante, die aber tatsächlich immer beliebter wird. Die Kosten für einen Fahrstuhl sind deutlich geringer, wenn der Hauslift bereits beim Bau des Fertighauses berücksichtigt wird. Der nachträgliche Einbau von Beförderungsanlagen ist wesentlich teurer.

Der Fahrstuhl macht in mehrgeschossigen Häusern durchaus Sinn, vor allem im Bereich des generationen- und behindertenfreundlichen Bauens gehören Hauslifte inzwischen zum Standard.

Bedenken Sie bereits in jungen Jahren die Vorteile, die ein solcher Fahrstuhl im Alter bieten kann. Der nachträgliche, seniorengerechte Umbau mehrstöckiger Wohnhäuser ist nicht nur teurer, sondern bietet wesentlich weniger Möglichkeiten.

Häuser mit Fahrstuhl

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Definition Haus mit Fahrstuhl

Haus mit Fahrstuhl

Quelle: alexandre zveiger / fotolia.com

Per Definition ist der Fahrstuhl eine Beförderungsanlage für Personen und Lasten über mehrere Ebenen. Fahrstühle können vertikal oder horizontal verlaufen. Üblicherweise erfolgt die Beförderung mittels einer beweglichen Kabine oder einer Plattform. Bei einem Fahrstuhl wird die Aufzugskabine geführt, er überbrückt eine Mindesthöhe von 180 cm und hat feste Zugangsstellen für den Ein- und Ausstieg. Durch diese Kriterien wird der Fahrstuhl von anderen Transportmitteln wie dem Treppenlift oder dem Hublift abgegrenzt.

Größen und Arten von Fahrstühlen für den privaten Hausbau

Fahrstühle mit einem Fahrkorb oder einer Fahrkabine werden in privaten Wohnhäusern am häufigsten eingesetzt. Der vertikal geführte Senkrechtaufzug ist Standard im gehobenen Fertighausbau. Mit einem solchen Fahrstuhl können mehrere Personen befördert werden. Durchladetüren ermöglichen das Ein- und Aussteigen von zwei Seiten.

Der Antrieb

Fahrstühle werden entweder durch ein Seilsystem oder ein Hydrauliksystem angetrieben. Die Kosten unterscheiden sich je nach Antriebssystem. Am weitesten verbreitet ist in Europa immer noch der Seilaufzug.

Seilaufzug

Der Seilaufzug wird durch einen Motor mit Treibscheibe und ein Gegengewicht bewegt. Die Treibscheibe wird durch den Motor betrieben, sie führt die Seile der Fahrkabine und des Gegengewichtes. Seilaufzüge bewegen sich nach dem gegenseitigen Nutzprinzip. Fährt der Aufzug nach oben, senkt sich das Gegengewicht nach unten ab.

Hydraulikfahrstuhl

Der Hydraulikfahrstuhl ist die modernere Variante des Personenaufzuges. Er wird durch einen Hydraulikheber mit einem Hydraulikaggregat bewegt. In dem Hydraulikaggregat befindet sich der Motor. Der Motor pumpt Öl in den Hydraulikheber. Auf diese Weise wird die Fahrgastkabine mithilfe eines Kolben befördert. Der Hydraulikheber nutzt jeweils die gleiche Richtung wie die Kabine und läuft nicht entgegengesetzt wie das Gegengewicht des Seilaufzuges.

 

Was kostet ein Hauslift bei einem Fertighaus

Die Kosten für einen Fahrstuhl in einem Fertighaus unterscheiden sich beträchtlich. Der Preis hängt vom Aufzugstyp und der Größe der Kabine ab. Auch die zu überbrückende Höhe spielt bei der Preisgestaltung eine wesentliche Rolle. Aus diesem Grund ist es nicht möglich, pauschale Angaben zu den Preisen von Aufzügen in einem Fertighaus zu machen. In jedem Fall lässt sich aber festhalten, dass die spätere Ausstattung eines Hauses mit einem Fahrstuhl wesentlich teurer ist. Deswegen sollte der Hauslift bereits beim Kauf des Fertighauses berücksichtigt werden.

Eine ungefähre Preisorientierung ist allerdings möglich. Kleine Aufzüge im unteren Preissegment mit geringer Förderhöhe kosten zwischen 15.000 und 20.000 EUR. In diesem Preis sind statische Gutachten noch nicht enthalten. Fahrstühle für ein Fertighaus über zwei oder drei Etagen sind ab etwa 40.000-60.000 EUR realisierbar. Die Kosten für den Aufzug setzen sich aus unterschiedlichen Posten zusammen. Folgende Kriterien haben Einfluss auf den Preis bei der Planung von Fertighäusern mit Fahrstuhl:

  • Maße der Aufzugskabine 
  • Installationsort (innen oder außen, außen ist normalerweise günstiger) 
  • Anzahl der Haltestellen
  • Tragkraft 
  • Aufzugtyp und Technik 
  • Fahrgeschwindigkeit 
  • besondere Ausstattungen wie beispielsweise ein barrierefreier Einstieg