Barrierefreie und altersgerechte Häuser

Hier finden Sie alle Informationen zum barrierefreien und altersgerechten Bauen sowie eine große Auswahl an Anbietern, die Ihr Traumhaus bauen werden.

Die Begriffe barrierefreies Haus sowie alters- und behindertengerecht Bauen bezeichnen ähnliche Anforderungen an den Wohnungsbau, die immer mehr Bedeutung erlangen. Dennoch gibt es feine Unterschiede.

So verdrängt das Attribut altersgerecht mit seiner etwas weiter gefassten Bedeutung zunehmen die Bezeichnungen alten- und seniorengerecht. Barrierefreies Wohnen beschreibt dabei ein Haus, in dem körperlich behinderte oder beeinträchtigte Menschen allein zurechtkommen und ihren Wohnalltag ohne Hilfe anderer vollbringen können. Ein altersgerechtes Haus ist dabei nicht immer gleich barrierefrei und somit behindertengerecht, da hier meist noch weitere bauliche Maßnahmen getroffen werden müssen. Welche das im Einzelnen sind, klären wir auf dieser Seite.

Empfohlene altersgerechte und barrierefreie Häuser

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Unterschied zwischen einem altersgerechten und einem behindertengerechten Haus
Auch wenn die Begriffe häufig synonym gebraucht werden, bezeichnen sie zumindest im offiziellen Sprachgebrauch nicht das Gleiche. Die Anforderungen an ein behindertengerechtes Bauen sind in DIN EN 12182 festgelegt und damit besonders genau spezifiziert. Ein behindertengerechtes Haus oder Wohnung muss barrierefrei sein, auf eine senioren- oder altersgerechte Bauweise trifft das nur zum Teil zu. Nicht alle Senioren benötigen beispielsweise eine Gehhilfe. Daher muss eine seniorengerechte Wohnung nicht unbedingt vollständig mit einem Rollator oder Rollstuhl zugänglich sein. Das gilt erst recht für den Begriff altersgerecht. Diese Bezeichnungen sind daher weniger aussagekräftig, aber eine behindertengerechte oder vollständig barrierefreie Bauweise ist oft auch gar nicht erforderlich für das Seniorenalter.

Maßnahmen für Barrierefreiheit im Wohnhaus

Ist ein Haus ohne jegliche Stufen und Hindernisse erforderlich, sollten unter anderem diese allgemeinen Maßnahmen realisiert werden:

  • Senkrecht-Aufzug und Treppenlift
  • Schwellenlose Türen und stufenlose Wohnfläche
  • Breite Durchgänge von min. 90 cm
  • Ausreichend große Bewegungsfläche min. 1,50 x 1,50 cm
  • Unterfahrbare Arbeitsflächen und höhenverstellbare Tische
  • Rutschhemmende oder rutschfeste Böden
  • Stützen und Griffe
  • Lichtschalter und Steckdosen in 85 cm Höhe anbringen
  • Elektrische Fensteröffner

Wer vorausschauend plant, kann darüber hinaus auch eine Einliegerwohnung anlegen, deren Räumlichkeiten mit Küchenzeile sowie eigenem WC bei Bedarf als „Betreuerwohnung“ genutzt werden können.

Maßnahmen für die verschiedenen Wohnbereiche

Nutzen und Förderungen für das barrierefreie Bauen

Für wen eignet sich ein barrierefreies Haus?

Grundsätzlich betrachtet beschränkt sich die Eignung bei keiner der hier behandelten Bauweisen auf eine bestimmte Personengruppe. Ein barrierefreies Haus kann auch für Menschen ohne Behinderungen vorteilhaft sein und der Begriff altersgerecht schließt prinzipiell ein breites Nutzerspektrum ein. Wenn aber bestimmte körperliche Behinderungen vorliegen, dann ist eine entsprechende, barrierefreie Bauweise erforderlich. Daher können Häuser von Beginn an so geplant werden, dass sie ein barrierefreies Wohnen leicht ermöglichen. Und selbst wenn das Haus zunächst nicht für solche Eventualitäten ausgerichtet ist, können später Umbaumaßnahmen verrichtet werden, um das Eigenheim barrierefrei zu machen.

Allerdings können Sie mit einer sorgfältigen Planung die Kosten für einen späteren Umbau deutlich reduzieren. Besonders einfach lässt sich die Barrierefreiheit zum Beispiel bei einem Bungalow realisieren, da hier grundsätzlich keine Treppen vorhanden sind. Das barrierefreie Bauen bringt in jedem Fall Vorteile. Es kann die Notwendigkeit eines Umzugs im Alter oder bei unerwarteten Lebenssituationen verzögern oder überflüssig machen und wird zudem staatlich gefördert, wenn Sie bestimmte Vorgaben einhalten.

Staatliche Förderungen

Ein Haus barrierefrei zu planen und zu bauen führt zu mehr Kosten als beim Bau eines vergleichbaren Hauses ohne die Spezialausstattung. Damit Bauherren, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, sich solch ein Bauprojekt leisten können, gibt es einige Förderprogramme. Dazu gehören u. a.:

  • Finanzierungshilfen von Unfallkasse und Krankenkasse
  • Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen durch Pflegekasse
  • Wohnraumförderung für barrierefreies Bauen der Bundesländer und Kommunen
  • KfW-Zuschuss 455-B und Kredit 159
  • Stiftungsförderungen für behindertengerechten Umbau
Aus unserem Ratgeber
Anforderungen für Barrierefreiheit

Welche Vor- und Nachteile hat ein barrierefreies Haus?

Vorteile

  • Längere Nutzung möglich, auch bei altersbedingten Beeinträchtigungen
  • Mehr Komfort durch großzügigere Raumaufteilung
  • Erhöhter Wiederverkaufswert aufgrund steigender Nachfrage
  • Weniger Kosten, im Vergleich zu nachträglichen Umbauten

Nachteile

  • Erhöhter Platzbedarf im Haus
  • Große Grundfläche fordert großes Grundstück
  • Barrierefreie Einrichtungen und angepasste Ausstattungen erhöhen den Preis

Das Seniorenhaus - altersgerecht Bauen mit Blick in die Zukunft

Die Generation 50plus stellt an ein neues Eigenheim andere Anforderungen, als junge Paare und Familien mit kleinen Kindern. Eigenständigkeit und das Leben in den eigenen vier Wänden soll auch im Alter möglichst lange erhalten bleiben. Die weitsichtige Planung eines auf die Bedürfnisse von Senioren abgestimmten Hauses garantiert älteren Menschen eine möglichst lange Unabhängigkeit in der gewohnten Umgebung.

Welche Merkmale hat ein seniorengerechtes Haus?

Bei der Planung von seniorengeeigneten Häusern sind einige Kriterien zu beachten, um die Eigenständigkeit der Senioren zu unterstützen und ein hohes Maß an Wohnkomfort zu bieten. Ein barrierefreier Bungalow eignet sich ideal als altersgerechtes Eigenheim für viele Jahre, da er folgende Vorteile bietet:

  • Wohnen auf einer Ebene - Treppensteigen und teure Nachrüstung von Treppenliften entfallen
  • Schwellen sind nicht vorhanden - keine Stolperfallen oder Hindernisse für Rollstühle
  • Türrahmen besitzen eine größere Breite - dies erleichtert die Durchfahrt mit einem Rollstuhl
  • Großzügige Raumplanung - schmale Flure werden verhindert und große Wohnräume erhalten komfortable Bewegungsfreiheit
  • Gestaltungsfreiheit bei der Raumaufteilung - bei einem Bungalow müssen keine tragenden Wände berücksichtigt werden, er eignet sich ideal für ein offenes Raumkonzept

Als nachteilig in Bezug auf die gesamten Kosten des Bauprojektes kann sich die Größe des benötigten Baugrundstücks erweisen. Im Vergleich zu einem mehrstöckigen Wohnhaus mit gleicher Wohnfläche benötigt ein Bungalow deutlich mehr Platz, was sich besonders in teuren Wohngebieten negativ auswirkt.

Tipps für ein altersgerechtes Haus
Ein barrierefreies Haus in Fertigbauweise als Altersvorsorge

Neben den staatlichen Förderungen bietet die Fertigbauweise auch die Möglichkeit, Kostensteigerungen abzufangen. Wie alle anderen Eigenschaften können Sie Art und Umfang einer barrierefreien und altersgerechten Bauweise beim Fertighaus in einem weiten Rahmen frei wählen. Fertighäuser sind Individuallösungen, auch wenn sie aus vorgefertigten Teilen zusammengebaut werden. Die Herstellung der Fertigteile in einem Betrieb bietet überdies Vorteile in Bezug auf die Umweltfreundlichkeit. So werden zum Beispiel produktionsbedingte Staubemissionen aus der Abluft ausgefiltert, die bei einer Fertigung vor Ort zwangsläufig in die Umgebung gelangen. Zudem gelten neugebaute Fertighäuser dank einer guten Wärmedämmung als Energiesparhäuser und unterschreiten die in der Energieeinsparverordnung (EnEV) genannten Grenzwerte um min. 25 %.

Nichtdestotrotz bieten wir Ihnen auch eine große Auswahl an hochwertigen und energieeffizienten Massivhäusern an, die barrierefrei und altersgerecht gebaut werden können. Denn heutzutage sind die Unterschiede in der fertigen Hausform zwischen Fertig- und Massivbauweise immer geringer, erfüllen viele ähnliche Standards und lassen sich individuell auf Ihre Wünsche zukunftsorientiert anpassen.

Barrierefreier BungalowBarrierefreier BungalowBarrierefreier Bungalow

Empfohlene Baufirmen für den barrierefreien und altersgerechten Hausbau

Fazit: Heute schon an morgen denken

Ein Haus ohne Hindernisse ist für einige Bauherren dringend notwendig aufgrund von körperlichen Beeinträchtigungen. Auch wenn Sie bisweilen noch ohne Probleme Treppensteigen können oder sonst keinerlei Einschränkungen haben, bietet sich eine vorausschauende Planung durchaus an. Spätere Kosten für teure Umbaumaßnahmen werden minimiert und Ihr Haus bleibt in jeder Lebenslage ein treuer Begleiter.

Wenn Sie ein zweigeschossiges Haus bauen, planen Sie am besten im Erdgeschoss eine komplett barrierefreie Wohneinheit. Zunächst können diese Zimmer auch als Gäste- oder Arbeitsraum genutzt werden. Später schätzen Sie die Barrierefreiheit und müssen Ihr geliebtes Traumhaus nicht verlassen.

Überblick
  • Am besten eignet sich ein barrierefreier Bungalow
  • In jedem Haus eine barrierefreie Wohnmöglichkeit schaffen
  • Kleinere Wohnflächen lassen sich besser pflegen
  • Gute Altersvorsorge und Wertanlage
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