Reihenhäuser

Hier finden Sie alle Informationen zu Reihenhäusern sowie eine große Auswahl an Anbietern, die Ihr Traumhaus bauen werden.

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Reihenhäuser sind ein besonders preiswertes Konzept für Fertighäuser und Massivhäuser. Sie sind in der Regel zweistöckig ausgelegt, in seltenen Fällen haben sie drei Etagen. Reihenhäuser sind besonders in Gegenden mit hohen Preisen für Grundstücke sehr interessant. Urbane Gebiete wie Innenstädte oder Siedlungen in unmittelbarer Nähe zur Großstadt sind typische Bereiche, in denen Reihenhäuser gebaut werden. So werden Reihenhäuser meistens auf kleinen Grundstücken errichtet. Ein kleiner Bereich im Vorgarten und ein etwas größerer Garten an der Rückseite sind dabei typisch. Doch dies ist nicht die einzige Einschränkung, welche dieses günstige Eigenheim mit sich bringt.

Empfohlene Reihenhäuser

Reihenhaus Typen und Aussehen

Wie sieht ein Reihenhaus aus?

Ein Reihenhaus besteht aus mindestens drei aneinander gereihten Wohneinheiten. Diese verfügen in den meisten Fällen über zwei Geschosse und haben fast nie mehr als drei Etagen. Vor dem Haus befindet sich oft ein kleiner Vorgarten und auf der anderen Seite erstreckt sich ein größerer, schmaler Garten. Die Gärten der einzelnen Wohneinheiten gehen nahtlos ineinander über und können mit Zäunen begrenzt werden. Die Hauseinheit am jeweiligen Ende der Häuserreihe wird als Reihenendhaus bezeichnet. Die Anordnung der einzelnen Häuschen erfolgt entweder in einer geraden Linie oder leicht versetzt, um für mehr Außenfläche und somit für mehr Fenster der Reihenhauseinheiten zu sorgen.

Reihenhaus GardetDie kleinen, düsteren und feuchten Arbeiterhäuschen, welche eng aneinander gemauert wurden, gehören heute der Vergangenheit an. Die Fertighausunternehmen bemühen sich nach Kräften, die bekannten Nachteile dieses Typs durch pfiffige Ideen auszugleichen. Sofern nicht aus Kostengründen die einfache Kubus-Lösung mit Pultdach oder Flachdach gewählt wurde, stehen heute sehr interessante Konzepte zur Auswahl. Zentrale Lichtschächte, großzügige Balkone, Wintergärten oder Dachterrassen sind heute für Reihenhäuser im Fertighausbau als auch bei massiv gebauten Objekten verfügbar. Das gibt dem ehemaligen dunklen und engen Wohnkonzept eine Lebensqualität in völlig neuer Dimension. In modernen Reihenhäusern lässt es sich, wenn man das richtige Modell zur Auswahl hat, heute sehr gut leben. Die Grundrisse der Reihenhauseinheiten sind meistens gleich, können aber für jeden Bauherrn in einigen Bereichen individuell angepasst werden.

Vorzüge von Reihenhäusern

    Kosten sparen

    Das Reihenhaus ist mit die günstigste Variante, um den Traum des eigenen Hauses zu erfüllen. Ebenfalls ein Pluspunkt stellen die geteilten und somit gesparten Kosten dar. Bezahlung des Architekten oder der Baufirma, Grundstücksvermessung, Baustellenvorbereitung und viele weitere Baunebenkosten können von den Bauherren des Reihenhauses geteilt finanziert werden. So lässt sich einiges an Kosten beim Hausbauprojekt sparen. Steht das Haus erstmal, können darüber hinaus Anschaffungen, wie beispielsweise ein Pool oder ein Klettergerüst von den Bewohnern zusammen arrangiert werden. Darüber hinaus sind die Erstellungskosten für ein Reihenhaus besonders gering, insbesondere vom zweiten bis zum vorletzten Haus. Denn hier fallen schon zwei Außenfassaden weg, die weder isoliert noch ästhetisch aufgewertet werden müssen.

    Grundstücksuche entfällt

    Bei der Planung für den Neubau eines Hauses gestaltet sich die Suche nach einem Grundstück nicht selten als schwierige Angelegenheit. Und selbst wenn das Grundstück erstmal gefunden ist, muss dieses erschlossen, vermessen und begutachtet werden, was mit vielen Kosten einhergeht. Entscheiden Sie sich jedoch für ein Reihenhaus, so wird die Grundstückssituation um einiges leichter. Oftmals kümmern sich Wohnungsbaugesellschaften um das Grundstück, sodass Sie am Ende nur noch den Preis für den Baugrund tragen müssen. Da dieser relativ gering ausfällt, reicht ein geringes Budget für das Grundstück.

    Hilfreiche Nachbarschaftsnähe

    Die Nähe zu Nachbarn macht eine Reihenhaussiedlung gerade für Familien mit Kindern sehr interessant. Ein gewisser gegenseitiger Schutz und Wachsamkeit können in einer Reihenhaussiedlung erwartet werden. Allerdings sollten Sie im Vorhinein klären, wer Ihre zukünftigen Nachbarn sind. Lernen Sie sich kennen und tauschen Sie Lebensweisen und Vorstellungen vom Zusammenleben miteinander aus. Nur so können Sie eventuelle Konflikte rechtzeitig vermeiden.

Vorschriften und Nachteile

    Alleine bauen geht meist nicht

    Reihenhäuser in Fertig- als auch Massivbauweise sind Projekte, die man nur schwer in Eigenregie erstellen kann. In der Regel wird eine Siedlung von einem Bauträger schlüsselfertig errichtet und anschließend parzellenweise verkauft bzw. vermietet. Das macht das Reihenhaus als Renditeobjekt vor allem für Vermieter interessant. Umgekehrt hat ein Interessent so gut wie kein Mitspracherecht bei der Auswahl des Haustyps. Zudem muss einiges mit den unmittelbaren Nachbarn abgesprochen und Kompromisse gefunden werden.

    Eingeschränkter Gestaltungsspielraum

    Reihenhäuser unterliegen wie kaum eine andere Bauform besonders strikten Vorschriften für die Außengestaltung. Das schließt auch den Vorgarten mit ein. Individuelle Gestaltung aller, von der Straße aus sichtbaren Bereiche findet bei Reihenhäusern nur sehr eingeschränkt statt. Es beschränkt sich auf Klingelschilder, Dekoelemente im Vorgarten oder die Fenstergestaltung. Andere Möglichkeiten zur Individualisierung des Reihenhauses bestehen nicht. Während bei einem Einfamilienhaus das Aussehen des Hauses von einem Bauherrn bestimmt wird, fließen bei einem Reihenhaus die Vorstellungen und Geschmäcker vieler verschiedener Parteien mit ein.

    Weniger Tageslichtzufuhr

    Die Wand an Wand gebauten Häuser haben meistens nur zwei Seiten, die mit Fenstern versehen werden können. Es gibt Kunstgriffe, bei denen die Häuser nicht direkt, sondern versetzt aneinandergebaut werden. Die entstehende Kante kann mit kleinen Fenstern versehen werden. Diese müssten dann aber aus rechtlichen Gründen mit Blindscheiben versehen werden. Die häufigste Situation ist dennoch, dass sich bei Reihenhäusern die Fenster auf die Vorder- und Rückseite beschränken. Das macht ein Reihenhaus im Innern wesentlich dunkler als ein freistehendes Haus oder eine Doppelhaushälfte. Abhilfe können aber auch Wintergärten und Erker schaffen, die durch große Fensterflächen für mehr Tageslicht sorgen. 

Das Zusammenleben mit den Nachbarn

Die räumliche Nähe zu Nachbarn ist bei Reihenhäusern erfahrungsgemäß wesentlich unproblematischer als bei Doppelhaushälften. Wer ein Reihenhaus bezieht, der weiß normalerweise, worauf er sich einlässt. Die übliche Wohnsituation ist, dass man sich gegenseitig in Ruhe lässt. Dies schlägt sich häufig in der Gestaltung des rückwärtigen Gartens nieder. Meterhohe, absolut blickdichte und akustisch abschirmende Hecken sind bei dieser Wohnform üblich.

Das Reihenhaus ist daher eher eine geeignete Lösung für Konformisten, denn für Individualisten. Wer sich darauf einlassen kann, der wird sein Glück in dieser Wohnform finden. Der Erfolg dieser Bauweise spricht aber für sich: Nähe zum Arbeitsplatz, ein kinderfreundliches Umfeld, ein perfekter Kompromiss aus Eigenheimbesitz und Geborgenheit in der Gruppe - das Reihenhaus lockt mit vielen Vorzügen. Die wichtigste Voraussetzung für diese Wohnform ist die Rücksicht auf ein gutnachbarschaftliches Verhältnis. Austoben kann man sich in einem Reihenhaus nicht - dafür hat man aber die Wachsamkeit und die Hilfsbereitschaft seiner Nachbarn sicher. Nur eines sollte man beherzigen: eine ungelöste Frage für die Autostellplätze kann sehr schnell zu Streit unter Nachbarn führen. Achten Sie auf Garagen oder anliegende, personalisierte Parkplätze für sich und Ihre zukünftigen Gäste.

Zaun und Sichtschutz

Schmales Grundstück begrenzt von bepflanztem SichtschutzDurch die unmittelbare Nähe zu den Nachbarn und deren Gärten, ist ein Zaun bei einem Reihenhaus fast unerlässlich. Viele Bewohner entscheiden sich überdies für einen Sichtschutz. Wie hoch darf dieser aber sein? Im Regelfall liegt die Höhe zwischen 1,70 und 1,90 Metern und variiert je nach Bundesland und Bauregion. Oftmals bedarf es ab einer Höhe von 1,80 Metern auch einer Baugenehmigung. Als Material wird dabei gerne Holz gewählt, was weniger aggressiv wirkt als beispielsweise eine Steinmauer. Eine weitere Möglichkeit ist ein Sichtschutz aus Pflanzen. Neben der klassischen Hecke können auch Holzzäune mit Rankpflanzen bewachsen werden. Nachteil der „natürlichen“ Einfriedung ist der erhöhte Pflegebedarf. So müssen Hecken stets in Form gehalten werde, damit das Grün nicht zu sehr in Ihren als auch den Nachbargarten hineinragt. Letztlich sollte der Sichtschutz als auch der Zaun zum Stil des Hauses passen und sich in die Gartenanlagen der Reihenhäuser einfügen. Besprechen Sie die Wahl Ihrer Einfriedung zunächst mit Ihren Nachbarn, um einen Konflikt zu vermeiden.

Fazit

Ein Reihenhaus eignet sich als erste Immobilie oder bietet sich für Bauherren an, die mit wenig Aufwand und Kosten zu den eigenen vier Wänden gelangen wollen. Neben den gestalterischen Einschränkungen, dem geringeren Platz in Haus und Garten und der reduzierten Privatsphäre, können Reihenhäuser ein familiäres Zusammenleben mit den anderen Wohngemeinschaften hervorrufen. Es lässt sich vieles teilen, wodurch Ihre Ausgaben geringgehalten werden. 

Grundrisse von Reihenhäusern

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