Lexikon

  • D
  • Dach

    Dach

    Wichtiger Teil der Gebäudehülle. Dächer werden in vielfältigen Formen vom Flachdach bis zum Krüppelwalmdach und mit unterschiedlichen Materialien vom Tondachziegel bis zur Dachbahn hergestellt. Tragekonstruktion für das Dach ist der Dachstuhl, allerdings kommt das Massivdach ohne Dachstuhl aus. Was die Wärmedämmung betrifft, so gibt es das System des Kaltdachs oder des Warmdachs, beim Flachdach auch des Umkehrdachs. In Deutschland werden Steil- und Gefälledächer überwiegend mit Tondachziegeln gedeckt. Beliebt, wenn auch aufwändig, ist die Eindeckung mit dem historischen Naturbaustoff Schiefer. Der Dachstein aus Beton ist eine weitere Alternative. Das Metalldach hat auch im Bereich des privaten Hausbaus Liebhaber gefunden.

  • Dachabdichtung

    Dachabdichtung

    auch: Dachabdichtungen

    Dachabdichtungen sind der obere, wasserdichte Abschluss von Gebäuden auf flachen oder geneigten Dachkonstruktionen. Abgedichtet gegen stehendes Wasser werden muss das Flachdach mit einer Neigung bis 3°. Dazu verwendet man Bitumen- oder Kunststoffdachbahnen. Dachdeckungen bei geneigten Dächern müssen lediglich wasserableitend sein.

  • Dachaufbau

    Dachaufbau

    Je nachdem, ob es sich um ein Steildach oder Flachdach, ein Warmdach oder Kaltdach handelt, ist der Dachaufbau unterschiedlich. Darüber hinaus kommt es bei einem Steildach noch darauf an, ob es ausgebaut ist oder nicht, eine Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung oder Untersparrendämmung vorgenommen wird. Ein Dachaufbau für ein ausgebautes Dachgeschoß ist beispielsweise (von innen nach außen): Gipskartonplatten, Konterlattung, Dampfsperre, Klemmfilz oder Dämmkeile zwischen den Sparren, Unterspannbahn, doppelte Konterlattung zur Hinterlüftung der Dacheindeckung, Dacheindeckung (siehe Dachdeckung). Nicht zu verwechseln ist der Dachaufbau mit den Dachaufbauten.

  • Dachaufstockung

    Dachaufstockung

    auch: Dachaufstockungen

    Die Gründe, die für eine Dachaufstockung sprechen, sind vielfältig: Wenn der Wohnraum knapp wird, ist die Dachaufstockung eine gute Möglichkeit, vergleichsweise preiswert an zusätzlichen Platz zu kommen. Interessant ist diese Option aber auch, wenn sich herausstellt, dass die Wärmedämmschicht z.B. eines Bungalow-Flachdaches durchfeuchtet ist. Grundsätzlich gibt es mehrere Methoden, mit denen man sein Ziel erreicht. In allen Fällen kann man während der Bauzeit, die zum Teil nur ein paar Tage dauert, ungestört im Haus wohnen bleiben. Bei der ersten Variante wird das Dach handwerklich Balken für Balken aufgebaut. Methode zwei setzt auf ein hohes Maß an Vorfertigung. Ein Zimmermann bzw. Fertighaus-Hersteller liefert komplett den Dachaufbau, der dann nur noch vom Tieflader auf das Haus gehievt werden muss. Am häufigsten angewendet wird heute der Dachaufbau mit Studiobindern oder Nagelplattenbindern. Das sind industriell vorgefertigte Bauteile, die hintereinandergesetzt den Dachstuhl bilden. Bei einigen Gebäuden mit intaktem Giebeldach kann man aber noch auf eine andere Art für Platz unterm Dach sorgen: Das vorhandene Dach wird einfach mit Hydraulikzylindern ein Stück angehoben. Darunter wird zuletzt rasch ein neuer Kniestock gemauert, auf den das Dach wieder aufgesetzt wird

  • Dachaufstockungen

    Dachaufstockungen

    Die Gründe, die für eine Dachaufstockung sprechen, sind vielfältig: Wenn der Wohnraum knapp wird, ist die Dachaufstockung eine gute Möglichkeit, vergleichsweise preiswert an zusätzlichen Platz zu kommen. Interessant ist diese Option aber auch, wenn sich herausstellt, dass die Wärmedämmschicht z.B. eines Bungalow-Flachdaches durchfeuchtet ist. Grundsätzlich gibt es mehrere Methoden, mit denen man sein Ziel erreicht. In allen Fällen kann man während der Bauzeit, die zum Teil nur ein paar Tage dauert, ungestört im Haus wohnen bleiben. Bei der ersten Variante wird das Dach handwerklich Balken für Balken aufgebaut. Methode zwei setzt auf ein hohes Maß an Vorfertigung. Ein Zimmermann bzw. Fertighaus-Hersteller liefert komplett den Dachaufbau, der dann nur noch vom Tieflader auf das Haus gehievt werden muss. Am häufigsten angewendet wird heute der Dachaufbau mit Studiobindern oder Nagelplattenbindern. Das sind industriell vorgefertigte Bauteile, die hintereinandergesetzt den Dachstuhl bilden. Bei einigen Gebäuden mit intaktem Giebeldach kann man aber noch auf eine andere Art für Platz unterm Dach sorgen: Das vorhandene Dach wird einfach mit Hydraulikzylindern ein Stück angehoben. Darunter wird zuletzt rasch ein neuer Kniestock gemauert, auf den das Dach wieder aufgesetzt wird

  • Dachausbau

    Dachausbau

    auch: Dach-Ausbau

    Ausbau eines Dachgeschosses (meistens) für Wohnzwecke. Beim Dachausbau müssen hinsichtlich der Dämmung die Vorschriften der EnEV beachtet werden. Unerläßlich ist der Einbau eines oder mehrerer Dachwohnfenster.

  • Dachausstiegsfenster

    Dachausstiegsfenster

    siehe Dachfenster.

  • Dachbahn

    Dachbahn

    auch: Dachbahnen

    Auf der Basis von Bitumen hergestellte elastische Abdichtungsbahn, die vorwiegend auf Flachdächern verlegt und verschweißt wird. Dachbahnen werden auch in "besandeter" oder beschieferter Ausführung oder in Kombination mit aufkaschierten Dämmstoffen hergestellt. Erhältlich sind auch Dachbahnen speziell für die Kaltverklebung. Im letzten Jahrzehnt hat die Industrie ständig an einer Weiterentwicklung der Witterungs- und Hitzeresitenz gearbeitet und Dachbahnen entwickelt, die hoch belastbar sind. Elastomer-Bitumenbahnen neuester Technik sind kalt biegbar bis -35° und hitzebeständig bis ca. 115°. Dennoch haben alle Dachbahnen den Schwachpunkt, durch mechanische Beanspruchung beschädigt werden zu können. Entsprechend vorsichtig müssen Flachdächer begangen werden, die mit Dachbahnen ausgelegt sind.

  • Dachbalkon

    Dachbalkon

    auch: Dachbalkone
    dachbalkon.jpg

    Häuser mit Steil- und Gefälledächern können natürlich auch einen Balkon erhalten, der in die Dachkonstruktion eingebaut ist. Insbesondere bei Häusern, in deren Dachgeschosse Appartements für die Weitervermietung eingebaut sind, findet man derartige (oft winzig kleine) Balkone, die dem Mieter ein Plätzchen für's Sonnenbad gewähren. Bautechnisch sind diese Balkone nicht unproblematisch hinsichtlich Dichtigkeit und Entwässerung. Unter Dachbalkon versteht der Marktführer unter den Dachwohnfensterherstellern jedoch auch ein kombiniertes Fenster- und Türsystem, das bei schönem Wetter geöffnet wird. Der Balkon wird folglich so lange in den Wohnbereich verlegt, wie Fenster und Türen geöffnet sind (Foto VELUX).

  • Dachbegrünung

    Dachbegrünung

    siehe Gründach

  • Dachbegrünungsarbeit

    Dachbegrünungsarbeit

    auch: Dachbegrünungsarbeiten

    Dachbegrünungsarbeiten sind Pflanzarbeiten, das Verlegen von Fertigrasen, Rasen­soden, Vegetationsstücken oder vorkultivierten Vegetationsmatten, -platten und der­gleichen sowie Ansaatarbeiten mit Saatgut oder Sprossen einschließlich ggf. erforderli­chem Wurzelschutz und Schichtenaufbau, einschließlich Drän-, Filter und Vegetationstragschichten, auf Dächern, Dachterrassen, Tiefgara­gen und anderen Bauwerkdecken.

  • Dachbeschichtung

    Dachbeschichtung

    auch: Dachbeschichtungen

    Alles kommt einmal in die Jahre, also auch der Dachziegel oder Dachstein aus Beton, Schindeln aus Faserzement oder Dacheindeckungen aus Blech. Sind Ziegel, Dachsteine oder Schindeln mehr oder weniger stark verwittert und das Blech angerostet, steht der Hauseigentümer vor der Frage: Neue Eindeckung oder Dachbeschichtung? Dachbeschichtungen sind inzwischen eine verläßliche Alternative, wobei in allen Fällen die Dachfläche mittels Hochdruckreiniger gereinigt und damit auch von Algen und Moos befreit wird. Beim Blechdach muss zuvor Rost durch Schleifen beseitigt werden. Bei Ziegeln, Steinen oder Schindeln wird zunächst eine verfestigende Grundierung aufgebracht, dann erfolgen ein erster und ein zweiter Deckanstrich. Beim Blechdach entfällt die Grundierung, die sonstigen Arbeitsschritte sind identisch. Durch Zusatzmittel, die dem 2. Deckanstrich beigegeben werden, kann die neuerliche Bildung von Algen und Moosen stark eingeschränkt werden. Nach der Endbeschichtung sehen die behandelten Dächer wie neu aus, sind vor Regen imprägniert und die Verwitterung bzw. Durchrostung wurde verhindert.

  • Dachbodentreppe

    Dachbodentreppe

    auch: Bodentreppe, Dachbodentreppen

    Dachbodentreppen sind eine platzsparende Treppenverbindung zu Dachräumen. Häufig findet man nur eine Luke und eine Treppe, die bei Bedarf ausgklappt wird. Die gängigen Modelle basieren auf einem Scheren-, Auszugs- oder Faltmechanismus, wobei der Raumbedarf bei einem Faltmechanismus während des Ausklappvorgangs etwas größer ist als bei den beiden anderen Systemen. Wem das ewige auf und zu der Luke zu mühselig ist, kann sich auch für eine Raumspartreppe oder Sambatreppe entscheiden. Diese ist laut Gesetz nur als Zugang zu Speichern, jedoch nicht zu Wohnräumen erlaubt.

  • Dachdämmung

    Dachdämmung

    auch: Dächerdämmung, Dach, dämmen

    Dächer müssen wärmegedämmt werden, das ist nach der EnEV (Energieeinsparverordnung) bindende Vorschrift. Man unterscheidet zwischen einer Teilflächendämmung - bekannterer Begriff Zwischensparrendämmung - und einer Vollflächendämmung.

  • Dachdeckung

    Dachdeckung

    auch: Dacheindeckung, Dachdeckungen

    Dachdeckungen sind der obere, regensichere Abschluss von Gebäuden auf geneigten Dachkonstruktionen aus in der Regel schuppenförmig überdeckten ebenen oder profilierten platten- oder tafelförmigen Deckwerkstoffen. Meist kommen Dachsteine oder Dachziegel zum Einsatz. Seltener, dafür sehr reizvoll ist ein Schieferdach. Weniger im Wohnungsbau aber eher im Gewerbebau ist das Metalldach zu finden. Im nordeutschen Raum, vereinzelt auch im Schwarzwald ist das Reetdach zu Hause. Für Gartenhäuser oder Carports, zunehmend aber auch für Gewerbebauten oder sogar Wohnhäuser kommen Wellplatten zum Einsatz. Hohlkammerplatten schließlich werden ebenfalls zur Dachdeckung verwendet und zwar hauptsächlich für Terrassenüberdachungen, Wintergärten, Pergolen oder Carports.

  • Dachdichtungsbahn

    Dachdichtungsbahn

    auch: Dachdichtungsbahnen

    siehe Bitumen-Dachdichtungsbahn.

  • Dacheindeckung

    Dacheindeckung

    auch: Dacheindeckungen

    siehe Dachdeckung.

  • Dachentlüftung

    Dachentlüftung

    auch: Dachentlüftungen

    Maßnahme, um erstens durch Diffusionsvorgänge hinter die Dachdämmung eingedrungene Feuchtigkeit abzuleiten. Dazu bedient man sich spezieller Dachentlüftungselemente, zum Beispiel der Lüfterdachziegel. Zweitens wird unter Dachentlüftung auch das Abführen von Abluft aus dem Hausinnern verstanden, z.B. durch die mechanische Lüftung in einem Gäste-WC oder durch die maschinelle Lüftung über eine Dunstabzugshaube. Dabei gelangt die Abluft über einen Flexschlauch und das daran angeschlossene Dunstrohr ins Freie.

  • Dachentwässerung

    Dachentwässerung

    Sammelbezeichnung für alle Maßnahmen, um Regenwasser von Flach- und Gefälledächern in die Kanalisation zu leiten. Üblich und allseits bekannt sind Dachgullys in Flachdächern sowie Dachrinnen und Fallrohre bei Gefälledächern. Das Wasser kann nicht nur in die Kanalisation abgeleitet werden, vielmehr ist es auch möglich, bei kleineren Dachflächen das Regenwasser über Flächenversickerung, Schachtversickerung, Muldenversickerung oder Rohrversickerung im Garten versickern zu lassen. Auch die Nutzung des Regenwassers zur Gartenbewässerung oder zur Toilettenspülung ist möglich.

  • Dachfalzziegel

    Dachfalzziegel

    siehe Falzziegel.

  • Dachfanggerüst

    Dachfanggerüst

    auch: Dachfanggerüste

    Dachfanggerüste sind bei Dacharbeiten vorgeschrieben, wenn die Traufhöhe mehr als 3,00 m über dem Gelände liegt. Nach den Unfallverhütungsvorschriften darf der Belag des Dachfanggerüstes nicht mehr als 1,50 m unterhalb der Traufkante liegen. Diese Gerüstart wird hauptsächlich im Wohnungbau eingesezt. Dachfanggerüste werden als Schutz- und Fangerüste werden für Arbeiten im Bereich der Dachtraufe und des Daches eingesetzt (z.B. Zimmermanns-, Dachrinnen- und Dachdeckungsarbeiten).

  • Dachfenster

    Dachfenster

    auch: Dachausstiegsfenster

    Dachfenster sind ungedämmte Dach- und Ausstiegsfenster. Sie sind regensicher. Sie dienen der Belichtung, Belüftung und für den Ausstieg für Wartungsarbeiten an Dachflächen und Kaminanlagen bei nicht ausgebauten Dachgeschossen. Bei ausgebauten Dachgeschossen spricht man hingegen eher von Dachflächenfenstern.

  • Dachfirst

    Dachfirst

    auch: Dachfirste

    siehe First.

  • Dachfirstanfänger

    Dachfirstanfänger

    Erster und letzter Dachfirstziegel. Er ist oft als Sonderziegel mit plastischem Schmuck versehen.

  • Dachflächenfenster

    Dachflächenfenster

    Dachflächenfenster sind schall- und wärmgedämmte Dach- und Ausstiegsfenster. Sie dienen der Belichtung und Belüftung bei ausgebauten Dachgeschossen. Sie müssen den Anforderungen der Bauregelliste entsprechen und sind Ü-Zeichenpflichtig. Dachflächenfenster müssen aufgrund der erhöhten Anforderung auf ihre Schlagregensicherheit geprüft sein. Dachflächenfenster sollen nicht unter 15° Fensterneigung eingebaut werden. Bei Dachneigungen unter 15° sind Sondermaßnahmen erforderlich. Seit den 60er Jahren in technisch ausgereifter Form als Belichtungsmöglichkeit für Wohnräume unter dem Dach weit verbreitet. Örtlich kann es baurechtlich einfacher sein, ein Dachfenster einzubauen als eine Gaube.

  • Dachformen

    Dachformen

    auch: Dachform

    Ein Dach kann verschiedene Formen haben. Die bekanntesten Dachformen sind Pultdach, Satteldach oder Walmdach. Weitere Formen sind Zeltdach, Krüppelwalmdach, Mansarddach, Tonnendach, Bogendach, Halbtonnendach, Schleppdach und Sheddach,. Mehr in den exotischen Bereich gehört das (%Schmetterlingsdach, während Kuppeldach, Turmdach und Kegeldach fast ausschließlich an Sakralbauten zu finden sind. Auch Kombinationen von verschiedenen Dachformen findet man häufig.

  • Dachgarten

    Dachgarten

    auch: Dachgärten

    Dachgärten werden vor allem in Verbindung mit einem Penthaus angelegt.Sie bedürfen erheblicher planerischer Vorarbeit und müssen in Deutschland auch bauaufsichtlich genehmigt sein. Ähnlich wie bei einem Gründach muss das Regenwasser staufrei abgeleitet werden und die Dachhaut vor Durchwurzelung geschützt sein. Erhebliche statische und sicherheitstechnische Aspekte sind ebenfalls zu berücksichtigen. Diese betreffen nicht nur ein Sicherheitsgeländer, sondern auch Vorkehrungen, die verhindern, daß Kübelpflanzen und -bäume, Pergolen und sonstige Garteneinrichtungen bei einem Orkan vom Dach gefegt werden.

  • Dachgaube

    Dachgaube

    auch: Dachgauben

    siehe Gaube

  • Dachgeschoss

    Dachgeschoss

    auch: Dachgeschosse

    Jedes Stockwerk über dem obersten Vollgeschoss wird baurechtlich als Dachgeschoss bezeichnet. Damit ein Dachgeschoss bewohnt werden darf, müssen zwei Drittel seiner Grundfläche die für Wohnräume erforderliche Geschosshöhe haben. Bei Neubauten kann das durch einen höheren Kniestock erreicht werden. Auch eine Gaube kann zur Erhöhung der des Dachgeschosses beitragen. Um ein Vollgeschoss zu sein, müssen mehr als 3/4 seiner Grundfläche eine Höhe von 2,3m (bzw. die in der Landesbauordnung geforderte Höhe) aufweisen. Die Höhe wird von der Oberkante des Fußbodens bis zur Oberkante der Dachhaut gemessen, maßgeblich ist somit das Außenmaß.

  • Dachgesims

    Dachgesims

    siehe Gesims.

  • Dachgrat

    Dachgrat

    auch: Dachgrate

    siehe Grat.

  • Dachgully

    Dachgully

    auch: Dachgullys

    Dachgullys bzw. Dachabläufe werden zur Dachentwässerung von Flachdächern, Terrassen, Balkonen und Loggien eingesetzt. Sie sind erhältlich aus Zink, verzinktem Stahl, Kupfer, Aluminium, Kunststoff oder Edelstahl. Häufig ist eine Wärmedämmung integriert, um Kondenswasserbildung zu vermeiden. Es gibt auch Dachgullys mit eingebauter Heizung, um im Winter Vereisung zu vermeiden. Ein Schmutzfang verhindert Verstopfungen durch Laub und Schmutz. Der Einbau von Dachgullys erfolgt am tiefsten Punkt der Dachfläche, ihre Anzahl richtet sich nach der Größe der Dachfläche. Das Wasser wird in den Dachgullys gesammelt und dann zum Regenfallrohr geleitet. Der Anschluss an eine Regenwassernutzungsanlage ermöglicht die Verwendung des Regenwassers, wo der Einsatz von Trinkwasser nicht erforderlich ist, z.B. bei der Gartenbewässerung, der Toilettenspülung oder beim Wäschewaschen.

  • Dachhaut

    Dachhaut

    siehe Dachbahn

  • Dachkändel

    Dachkändel

    andere Bezeichnung für Dachrinne.

  • Dach-Kaltkleber

    Dach-Kaltkleber

    auch: Dachkaltkleber

    siehe Bitumen-Kaltkleber.

  • Dachkehle

    Dachkehle

    siehe Kehle.

  • Dachknick

    Dachknick

    Der Dachknick bzw. Dachbruch ist der Übergang zweier verschieden geneigter Dachflächen. Hierbei unterscheidet man zwischen dem Übergang von einer unteren steilen zur oberen flachen Dachneigung (Mansarddachknick) und von einer unteren flachen zur oberen steilen Dachneigung (Schleppdachknick). Dieser Knick wird entweder mit speziellen Dachbruchziegeln, die nach innen oder nach außen abgebogen sind, oder mit anderen Deckmaterialien gedeckt. Den steileren Teil unterhalb des Dachknickes belegt man häufig mit Schiefer oder Biberschwanzziegeln, den flacheren Teil auch mit anderen Dachziegeln. Des Weiteren bezeichnet ein Dachknick auch eine geknickte Dachfläche, die durch das Anbringen von einem Aufschiebling am Sparrendach herbeigeführt wird.

  • Dachkonstruktion

    Dachkonstruktion

    auch: Dachkonstruktionen

    Die Dachkonstruktion besteht aus mehreren Einzelschichten, die in ihrer Funktion zusammenwirken. Je nach Anordnung der Schichten unterscheidet man einschalige, nicht durchlüftete Konstruktionen, oder mehrschalige, durchlüftete Konstruktionen.

  • Dachkrampe

    Dachkrampe

    siehe Krampe.

  • Dachlaterne

    Dachlaterne

    auch: Dachlaternen

    Eine Dachlaterne ist ein turmartiger Aufbau auf einem Dach. Sie dient zum Beispiel als Glockenturm oder als Rauchabzug. Bei einer Dachaufsatzlüftung befördert sie die Abluft nach draußen. Besteht sie hauptsächlich aus Glas, kann sie aber auch zur Verbesserung der Belichtung beitragen.

  • Dachlatte

    Dachlatte

    auch: Dachlatten

    Schnitthölzer mit Querschnittsflächen nicht größer als 32 qm und einer Breite bis 80 mm bei einem Seitenverhältnis des Querschnitts von maximal 1:2. Dachlatten werden im Baubereich universell, nicht nur für das Dach, eingesetzt. Auf dem Dach werden Dachziegel oder andere Dacheindeckungen wie Schiefer, Metall oder Reet an den Dachlatten befestigt. Sie können dort als Traglattung oder Konterlattung fungieren. Dachlatten werden aber auch bei einer vorgehängten Fassade oder beim Innenausbau bei einer Decken- oder Wandverkleidung mit Holzpaneele verwendet. Bei der Herstellung der Luftdichtheit von Gebäuden fungieren Dachlatten als Anpresslatten.

  • Dachlattung

    Dachlattung

    Die Dachlattung bezeichnet die Gesamtheit aller parallel zum First verlaufenden Dachlatten. Sie hat sich aus Ersparnisgründen aus der ursprünglichen Schalung der gesamten Dachfläche entwickelt. Wahrscheinlich tauchte sie zuerst in Frankreich in Kombination mit dem Biberschwanzziegel auf, wobei die Entwicklung parallel zur Aufhängung von Dachziegeln mit Haken oder Nasen verlief. Notwendig wurde sie durch die Abkehr von den flacheren Dächern im Süden zu den steileren Dächern nördlich der Alpen.

  • Dachlawine

    Dachlawine

    auch: Dachlawinen

    Rutscht der sich auf einem geneigten Dach befindliche Schnee aufgrund der verringerten Haftung ab, spricht man von einer Dachlawine. Je steiler das Dach ist, desto größer ist auch die Gefahr, dass Dachlawinen herabstürzen. Das Prinzip entspricht dem Abgang von Lawinen im Gebirge. Befindet sich das Gebäude unmittelbar an einer öffentlichen Straße, besteht die große Gefahr, dass dabei Personen zu Schaden kommen, aber auch Fahrzeuge können beschädigt werden. Zum Schutz vor Dachlawinen werden an gefährdeten Stellen, etwa über Hauseingängen und Fußwegen, sogenannte Schneefanggitter am Dach angebracht. Sind keine Schneefanggitter vorhanden, müssen gefährdete Bereiche entsprechend abgesperrt werden. Rechtlich gesehen ist der Hauseigentümer (oder die von ihm beauftragte Person) für Schäden haftbar, die durch eine Dachlawine entstehen, wenn er nicht nachweisen kann, dass er ausreichende Maßnahmen zur Vermeidung der Dachlawine ergriffen hat.

  • Dachneigung

    Dachneigung

    auch: Dachneigungen

    Dachneigung ist die Neigung der Dachkonstruktion (Unterkonstruktion) gegen die Waagerechte. Das Maß der Dachneigung wird ausgedrückt als Winkel zwischen der Waagerechten und der Dachfläche in Grad (°) oder als Steigung der Dachfläche über der Waagerechten in Prozent ). Bei Dachdeckungen ist die Neigung des Deckwerkstoffes aufgrund der Verlegetechnik immer geringer als die Dachneigung. Durch die Dachneigung werden die Dachformen nach dem Aussehen in (%Flachdächer, flach geneigte Dächer und Steildächer unterteilt. Das bekannte Flachdach wird dabei als waagerechte oder annähernd waagerechte Fläche empfunden, wobei diese Dachform oftmals Probleme mit der dauerhaften Dichtigkeit mit sich bringt. Bei flach geneigten Dächern liegt die Dachneigung zwischen 5° und etwa 30°. Flachdächer sowie flach geneigte Dächer werden hauptsächlich bei Hallen, bei Wohngebäuden ohne Nutzung des Dachraums und bei Betriebsgebäuden ausgeführt, wobei wegen der Anforderungen and die Dauerhaftigkeit der Dachabdichtung auch bei Flachdächern zwischenzeitlich eine Mindestneigung der Dachebenen von 3° vorgegeben ist. Die im Wohnhausbau üblichen Steildächer ab ca. 30° erlauben meist eine Nutzung des Dachgeschosses zumindest als Lagerfläche, wegen der inzwischen hohen Baulandpreise und der relativ hohen Baukosten sind diese Flächen jedoch zu wertvoll, um sie nicht auch als Wohnraum zu nutzen. Reetdächer benötigen mindestens eine Dachneigung von 45°, um Wasser wirkungsvoll ableiten zu können.

  • Dachpappe

    Dachpappe

    auch: Dachpappen

    Dachpappe ist eine mit Bitumen oder Teer beschichtete Filzpappe, die oftmals mit Sand oder Kies bestrichen ist. Sie wird häufig mit Bitumendachbahnen verwechselt. Während in früheren Zeiten die Dachpappen in der Regel mit Teer beschichtet waren, hat im 20sten Jahrhundert das Bitumen, welches nicht ganz so gesundheitsschädlich ist, den Teer immer mehr verdrängt. Während Bitumen eine wesentlich höhere Plastizität und Temperaturstabilität hat, zeichnet sich Teer durch eine hohe Wasserbeständigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Mikroorganismen und Durchwurzelung aus. Aus diesem Grund sind teerhaltigen Materialien noch lange Zeit z.B. in den Vereinigten Staaten verwendet worden.

  • Dachpappeschindeln

    Dachpappeschindeln

    auch: Dachpappeschindel

    umgangssprachlicher Ausdruck für Bitumenschindeln.

  • Dachpfanne

    Dachpfanne

    auch: Dachpfannen

    Unter Dachpfannen werden in der Regel entweder Dachsteine aus Zement oder Dachziegel aus einem Ziegelgemisch verstanden.

  • Dachplatte

    Dachplatte

    auch: Dachplatten
    dachplatten.jpg

    Die Bezeichnung Dachplatte ist nicht eindeutig definierbar. Darunter kann ein großfächiges Pendant zur Deckenplatte aus Porenbeton verstanden werden, aber auch eine schindelförmige, also kleinformatige Platte zur Dachdeckung und Fassadenverkleidung. Weit verbreitet sind diese Dachplatten aus Faserzement in der Farbe anthrazit. Sie sollen den Eindruck einer Schieferschindel erwecken. Allerdings werden solche Dachplatten auch in anderen Farben (siehe Foto) angeboten, wobei hier der optische Eindruck einer Ziegelschindel bezweckt wird.

  • Dachreiter

    Dachreiter

    auch: Aufdach, Überdach

    Der Dachreiter ist ein schlankes Türmchen oder eine Figur (meist eine Tierfigur wie Eule oder Hahn) auf dem Dachfirst. Das Dach des Dachreiters kann selbst außerordentlich vielfältig gestaltet sein. Er dient meist zur Überdeckung einer Firstöffnung oder zur Aufnahme von Glocken und Uhren. Dachreiter bestanden früher aus Holz oder Stein, heute werden diese jedoch aus Gründen der Dauerhaftigkeit aber meist aus Metall (z.B. Kupfer) oder auch aus gebranntem Ton hergestellt und unter künstlerischen Aspekten gestaltet. Der Dachreiter aus Holz oder Stein ersetzte in der Zisterzienserarchitektur den Turm. Weitere Bezeichnungen sind Reiter, Aufdach oder Überdach.

  • Dachrinne

    Dachrinne

    auch: Regenrinne, Kändel

    Meist halbrohrfömiges Bauteil für die Dachentwässerung. Dachrinnen werden aus PVC, Kupfer, Zink und Edelstahl hergestellt. Bei rechteckigen Dachrinnen spricht man von Kastenrinnen. Daneben gibt es noch halbrunde Rinnen, Kehlrinnen und Shedrinnen. Nach der Lage der Rinnen unterscheidet man zwischen außenliegenden und innenliegenden Dachrinnen. Bei außenliegenden Dachrinnen kann Wasser infolge von erhöhtem Niederschlag, verstopften Abläufen, Undichtigkeit o. ä. sicher nach außen abgeleitet werden. Bei innenliegenden Dachrinnen könnte diese Feuchtigkeit in die Konstruktion bzw. in das Bauwerk gelangen. Durch geeignete Maßnahmen, Notüberläufe, Sicherheitsrinnen o. ä., muss dies vermieden werden. Nach der Art der Anbringung unterscheidet man vorgehängte, stehende und liegende Rinnen. Die halbrunde, vorgehängte Dachrinne ist die gebräuchlichste Rinnenform. Sie bietet gegenüber anderen Rinnenarten einige Vorteile. Sie ergibt den größten Querschnitt für einen Zuschnitt, was der maximal möglichen Ablaufmenge entspricht. Sie hat einen guten Wasserlauf und günstige Schwimmtiefen und ist kostengünstig und einfach herstellbar. Durch die freihängende Anbringung bietet sie auch bei Störungen eine Sicherheit gegen Schäden durch Niederschlagwasser.

  • Dachschmuck

    Dachschmuck

    auch: Firstschmuck
    dachschmuck.jpg

    Auf dem Dachfirst, Giebelspitze oder Dachkanten findet man häufig Dachzubehör, das über die reine Funktion hinausgeht. Am Dachschmuck lässt sich der Gestaltungswille der Dachhandwerker oder das Repräsentationsbedürfnis des Hausbewohners ablesen. Auch regionale Besonderheiten findet man im Dachschmuck wieder. Der Dachschmuck kann aus Keramik, Holz, Metall oder Stein gefertigt sein. (Abbildung: Walther Dachziegel)

  • Dachsparren

    Dachsparren

    siehe Sparren

  • Dachstein

    Dachstein

    auch: Dachsteine

    Dachsteine sind Dachpfannen auf Zementbasis wie beispielsweise die Frankfurter Pfanne. Sie gehören zu den kleinformatigen Deckwerkstoffen. Sie bestehen in der Regel aus rund 70 % klassiertem Sand, Zement, Wasser und Farbpigmenten auf Eisenoxidbasis. Dachsteine unterscheiden sich durch ihre Form, Abmessungen, der Seitenfalzausbildung, der Fußverrippung und dem Überdeckungsbereich. Zu jeder Dachstein-Modellreihe gibt es zahlreiche Formsteine.

  • Dachstroh

    Dachstroh

    Dachstroh ist aufbereitetes Stroh, das zur Deckung eines Strohdaches geeignet ist. Es muss eine gewisse Länge haben, frei von Unkräutern und ungebrochen sein. Am besten eignet sich handgedroschenes Roggenstroh, aus welchem unerwünschte Gräser und Unkrautpflanzen mit einem Heurechen ausgeschabt waren. Mit dem Aufkommen der Mähdrescher wurde das Roggenstroh als Deckmaterial ungeeignet.

  • Dachstuhl

    Dachstuhl

    auch: Dachstühle

    Tragkonstruktion für die Bedachung, fast ausschließlich aus Holz hergestellt. Bau und Aufrichtung eines Dachstuhls ist typische Zimmermannsarbeit. Der Dachstuhl muss nicht nur das Gewicht der Bedachung aufnehmen und abtragen, sondern auch Schneelasten und Winddrücken standhalten. Dachstühle werden im Mauerwerk verankert.

  • Dachterrasse

    Dachterrasse

    In Dachgeschoßwohnungen kann man durch einen Dacheinschnitt eine Terrasse einbauen. Bei einem nachträglichen Einbau ist eine Baugenehmigung erforderlich. Entscheidend für die Funktionstüchtigkeit der Konstruktion sind die Wasserdichtigkeit und Entwässerung des Terrassenbodens sowie die statische Absicherung des Dacheinschnitts.

  • Dachtraufe

    Dachtraufe

    auch: Dachtraufen

    siehe Traufe.

  • Dachüberstand

    Dachüberstand

    auch: Dachüberstände

    siehe Dachvorsprung.

  • Dachumdeckung

    Dachumdeckung

    auch: Dachumdeckungen

    Auf vielen Dächern ist im Laufe der Jahre eine Grünbildung zu beobachten, die auf Algen, Flechten und Moose zurückzuführen ist. Diese Grünbildung beeinträchtigt zwar nicht die Funktion des Daches, doch besonders schön sieht das ganze nicht aus. Viele Dachdecker bieten aus diesem Grunde eine Dachumdeckung an. Dabei werden die alten Dachziegel oder Dachsteine entfernt und eine neue Dachdeckung vorgenommen. Häufig werden dann zusätzlich noch die Dachunterspannbahnen sowie Trag- und Konterlattung erneuert.

  • Dachunterspannbahn

    Dachunterspannbahn

    auch: Dachunterspannbahnen
    dubahn.jpg

    Dachunterspannbahnen werden zwischen der Wärmedämmung und der Traglattung der Dachbedeckung befestigt. Die Wirkungsweise der Folien unterscheidet sich, je nachdem, ob es sich um ein Warmdach oder um ein Kaltdach handelt. Da beim Warmdach eine zweite Lüftungsschicht fehlt, muss die Dachunterspannbahn diffusionsoffen sein. Von außen muss sie dicht gegen Regen und Schnee und von innen diffundierfähig sein. Beim Kaltdach ist die Dachunterspannbahn wasserdampfdurchlässig und verhindert das Eindringen von Nässe, Staub und Ruß. (Foto: Hersteller Gutta)

  • Dachverglasung

    Dachverglasung

    auch: Dachverglasungen

    siehe Glasdach

  • Dachvorsprung

    Dachvorsprung

    auch: Dachüberstand, Dachvorsprünge

    Der Dachvorsprung oder auch Dachüberstand ist laut Definition der Teil der Dachfläche, der über die Schnittlinie Außenwand-Dachfläche (ggf. inklusive Dachrinne) hinausragt. Er dient dazu, ungünstige Witterungseinflüsse wie Schlagregen auf die Fassade zu vermindern. Bei Holzhäusern oder mit Holz verkleideten Fassaden ist der Dachvorsprung mit einem möglichst weit "auskragenden" Dach wichtiger Bestandteil des konstruktiven Holzschutzes. Außerdem spenden Dachvorsprünge Schatten, mildern also das Aufheizen der Haushülle bei sommerlichen Hitzeperioden. Dachvorsprünge mit einer Auskragung von maximal 1,50 m werden bei der Bemessung der Abstandsflächen nicht berücksichtigt, wenn sie gleichzeitig mindestens 2 m von Nachbargrenzen entfernt sind. Mit den gleichen Abmessungen können sie auch auf der nicht überbaubaren Grundstücksfläche, d.h. außerhalb der Baugrenzen und Baulinien, zugelassen werden. Was möglich ist, ist in der Regel bereits im Bebauungsplan festgelegt. Der Übergang vom Dachvorsprung eines Steildachs hin zu einem Schleppdach ist fließend, aber auch nur dann möglich, wenn dies der Bebauungsplan vorsieht.

  • Dachwohnfenster

    Dachwohnfenster

    dachwohnfenster.jpg

    Bezeichnung für konstruktiv besonders vorbereitete und ausgestattete Fenster für den Einbau in Gefälledächern. Dachwohnfenster werden aus Aluminium mit Holzkern, aus Holz und aus Kunststoff hergestellt und mit entsprechenden Eindeckrahmen geliefert. Am meisten eingebaut werden Schwingfenster (siehe linkes Foto von Velux). Ein Klapp-Schwingfenster ist die Variante, die einen besonders freien Ausblick zuläßt, weil sich das Fenster bis zu einem Winkel von 45° stufenlos öffnen läßt. Bei einer weiteren Variante, dem Dachwohnfenster mit Dachaustritt, wird der obere Flügel aufgeklappt und der untere ausgeklappt, so dass eine balkonähnliche Brüstung entsteht. Eine Weiterentwicklung dieses Typs ist der Dachbalkon. Dachwohnfenster können von außen wahlweise mit einer Markise oder einem Rolladen und von innen mit einem Rollo oder einer Jalousette ausgestattet werden.

  • Dachziegel

    Dachziegel

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    Dachziegel werden aus einer Mischung aus Ton und Lehm hergestellt. So machten es auch die alten Römer und sie brachten den Dachziegel nach Mitteleuropa.Bei der Herstellung von Dachziegeln unterscheidet man zwischen Strangdachziegeln und Pressdachziegeln.Beim Strangpressverfahren wird die Rohmasse durch Formen gepresst und anschließend bei einer Temperatur von etwa 900° Celcius gebrannt. Dies geschieht ähnlich wie bei der Herstellung von Mauerziegeln. Zu Strangdachziegeln zählen Ziegel ohne Falz wie Hohlpfannenziegel und Biberschwanzziegel sowie die seitlich mit einer Falz versehenen Strangfalzziegel.Pressdachziegel werden auf Stempelpressen ausgestanzt. Zum einen gibt es beispielsweise die falzlosen Mönch und Nonne sowie Krempziegel. Zum anderen werden Ziegel mit zweiseitigem Falz hergestellt. Hierzu zählen unter anderem Doppelmuldenfalzziegel, Reformziegel, Flachdachziegel (Flachdachpfannen) und Krempziegel. Verschiebeziegel sind Pressdachziegel, deren Kopf- und Fußverfalzung eine Höhenverschiebbarkeit von mindestens 3 cm ermöglicht. Dachziegel sind "Natur pur" und deshalb umweltfreundlich. Außerdem sind sie UV-beständig, säurefest und farbecht. Das gilt auch für die modernen Dachziegel in vielen "Alternativfarben" unserer Zeit. Bauphysikalisch von Vorteil ist, daß kondensierte Feuchte auf der Deckungsunterseite schnell wieder abtrocknen kann, was nicht bei jedem Deckungsmaterial der Fall ist. Begriffe wie "Metalldachziegel" oder "Kunststoffdachziegel" sind im übrigen irreführend, da diese eben nicht aus "Ziegelmaterial" bestehen und demenstprechend auch nicht in einer "Ziegelei" aus Ton gebrannt wurden.

  • Dämmerungsschalter

    Dämmerungsschalter

    Dämmerungsschalter sind mit Leuchten gekoppelt und sorgen dafür, dass die Beleuchtung bei anbrechender Dunkelheit angeht und beim Hellerwerden, also im sog. Morgengrauen, wieder erlischt. Dafür sorgt ein Lichtsensor, der die Umgebungshelligkeit registriert. Dämmerungsschalter können individuell eingestellt werden. Die gewünschte Ansprechschwelle ist je nach Modell von o,5 bis 10 Lux regulierbar.

  • Dämmkeil

    Dämmkeil

    auch: Dämmkeile
    daemmkeil.jpg

    Dämmkeile sind werkseitig in Dreiecke geschnittene Dämmplatten. Diese können unabhängig vom Sparrenabstand zwischen den Sparren miteinander verkeilt werden. Dämmkeile gibt es aus Mineralwolle, Holzfasern und anderen Dämmmaterialien. Ebenfalls ohne zusätzliche Befestigungsmittel wie zum Beispiel Tellerdübel kommen Klemmfilze aus.

  • Dämmkork

    Dämmkork

    Dämmkork wird aus der Rinde der Korkeiche hergestellt und wird in Platten und Granulatform geliefert. Kork ist besonders gut als Dämm- und Putzträgerplatte im Fassadenbereich und unter Wandheizungen einsetzbar. Weiters können Korkplatten als Dämmung unter Naßestrich eingesetzt werden.

  • Dämmpaneel

    Dämmpaneel

    auch: Dämmpaneele, Dämm-Paneel

    Der Begriff eines Dämmpaneels ist nicht genau definiert. Die Industrie bietet für die Steildachdämmung solche Paneele an, die bis zu 10 m lang sein können. Diese Dämmpaneele bestehen aus zwei Spanplatten mit einer Mittellage aus Dämmmaterial.

  • Dämmputz

    Dämmputz

    auch: Dämmputz

    Dient der Verbesserung der Wärmedämmung bei Außenwänden. Dazu wird ein Leichtzuschlag, z.B. Schaumstoffperlen, Blähton, Perlite usw. zugesetzt. Manchen Dämmputzen wird auch Sumpfkalk und Zellulosefasern zugesetzt. Dämmputze weisen etwa die Hälfte des Wärmedurchlasswiderstands herkömmlicher Dämmstoffe auf und müssten daher in etwa doppelter Dicke verwendet werden. Dämmputze werden jedoch in der Praxis nur bis zu einer Dicke von wenigen cm aufgetragen. Dämmputze eignen sich daher vor allem für Bauwerke, deren Fassaden optisch nicht verändert werden dürfen (Denkmalschutz).

  • Dämmschalung

    Dämmschalung

    auch: Dämmschalungen
    dschal.jpg

    Unter einer Dämmschalung ist, wie der Name schon sagt, eine Schalung zu verstehen, die an Ort und (Bau)Stelle verbleibt und aufgrund ihrer Konstruktionsart gleich die Wärmedämmung ganz oder teilweise mit übernimmt. Insofern fallen natürlich auch Schalungssteine unter den Begriff der Dämmschalung. Im Fertigbau werden Systeme angeboten, die aus raumhohen Dämmschalungen bestehen. Diese werden mit Fließbeton ausgegossen, die Wand ist fertig. Häufiger werden Dämmschalungen jedoch für Detailanwendungen am Bau verwendet, zum Beispiel als Deckenrandeinschalung oder als Ringbalkenschalung.

  • Dämmschicht

    Dämmschicht

    auch: Dämmschichten

    Um bei Bauteilen die geforderten Wärm- und Schalldämmwerte zu erreichen, ist meist eine Dämmschicht notwendig. Verwendung finden dabei zahlreiche Dämmstoffe.

  • Dämmschichtbildner

    Dämmschichtbildner

    Dämmschichtbildner sind Flammschutzmittel, die Wirkstoffe enthalten, welche im Brandfall durch die Hitze einen Kohlenstoffschaum bilden, wodurch zum einen Wärmeenergie verbraucht wird. Zum anderen enthält der Kohlenstoffschaum eine riesige Anzahl kleiner Glasbläschen mit geringer Wärmeleitfähigkeit, wodurch der Untergrund (meist Stahl oder Holz) vor Hitze geschützt wird.

  • Dämmstoff

    Dämmstoff

    auch: Dämmstoffe

    Material zur Wärme- oder Schalldämmung von Bauteilen. Dämmstoffe können beispielsweise aus Kunststoffen wie Polystyrol ("Styropor"), Polyurethan, aus Glaswolle oder Steinwolle, aus Schaumglas oder natürlichen Materialien wie Blähton, Zellulose, Holz-Weichfasern, Schafswolle oder Hanffasern bestehen. Dämmstoffe unterscheiden sich beispielsweise in Bezug auf ihre Wärmeleitfähigkeit, das Feuchtigkeitsverhalten, das Wärmespeichervermögen, dem Rohgewicht und der Dampfdiffusion. Aus ökologischen Gesichtspunkten immer häufiger beachtet wird auch der Primärenergieverbrauch bei der Herstellung und die Energetische Amortisation. Damit wird angegeben, wie lange ein Dämmstoff im Einsatz sein muss, um die bei der Herstellung verbrauchte Energie eingespart zu haben. Das ist aber selbst im ungünstigsten Fall (Polyurethan) nach spätestens zwei Jahren der Fall. Die Wärmeleitfähigkeit eines Stoffes wird in Lambda (= W/mK) gemessen. Der Lambda-Wert gibt die Wärmemenge an, die durch einen ein Kubikmeter großen Würfel eines Stoffes dringt, wenn zwischen den beiden Seiten ein Temperaturunterschied von 1° Celsius herrscht. Je kleiner der Wert ist, desto besser dämmt das Material. Hat ein Material einen hohen Lambda-Wert, kann man aber mit größeren Dämmstoffdicken trotzdem eine hervorragende Wärmedämmung erzielen. Um eine Vergleichbarkeit der Dämmstoffe zu erreichen, werden diese in Wärmeleitgruppen eingeteilt. Dazu wird der Lambda-Wert mit 1000 multipliziert. Das Feuchtigkeitsverhalten ist ebenfalls interessant, da Feuchtigkeit die Wärmedämmeigenschaften eines Baustoffes stark herabsetzen kann. Pflanzliche Dämmstoffe sind hier den synthetischen Varianten in der Regel überlegen. Das Wärmespeichervermögen macht sich besonders im Sommer bemerkbar. Ideal sind Dämmstoffe, die tägsüber bei großer Sonneneinwirkung viel Wärme speichern, um sie dann nachts, wenn es kühler geworden ist, wieder an die Außenluft abzugeben. Diese Dämmstoffe wirken dem "Backstuben-Klima" unter gedämmten und ausgebauten Steidächern entgegen.

  • Dämmstoffabdeckung

    Dämmstoffabdeckung

    auch: Dämmstoffabdeckungen

    Folien, Papiere oder Pappen, die ein Eindringen von Frischmörtel/Anmachwasser in die Dämmschicht verhindern sollen. Sie haben keine abdichtende Funktion gemäß DIN 18 195, müssen jedoch bei Fließestrichen bis zum Erstarren des Mörtels wasserundurchlässig und wie eine Wanne ausgebildet sein. Sie sollten generell in ungefaltetem Zustand eingesetzt werden, da beim Entfalten meist eine Sollbruchstelle im Bereich der Faltkante verbleibt (vor allem bei fließfähigen Estrichen).

  • Dämmstoffdübel

    Dämmstoffdübel

    auch: Dämmstoff-Dübel

    siehe Dämmstoffnagel

  • Dämmstoffmesser

    Dämmstoffmesser

    Messer mit einer 30 bis 40 cm langen Klinge, deren eine Seite eine Sägenzahnung aufweist für das Zersägen von (relativ) unelastischen Dämmstoffen wie z.B. Polystyrol ("Styropor") oder Polyurethan, während die andere Seite der Klinge wellenförmig geschliffen ist für das Zerschneiden von weichen Dämmstoffen z. B. aus Glaswolle, Steinwolle oder Holz-Weichfasern.

  • Dämmstoffnagel

    Dämmstoffnagel

    auch: Dämmstoffnägel

    Nägel, die anstelle eines Kopfes einen "Teller" aufweisen, also einen flachen Kopf mit einem relativ großen Durchmesser. Der Teller drückt sich sanft in das Dämmaterial ein. Je nach Dämmplatte und Größe, müssen fünf und mehr Dämmstoffnägel oder Tellernägel gesetzt werden.

  • Dämmstreifen

    Dämmstreifen

    siehe Randdämmstreifen.

  • Dämmwolle

    Dämmwolle

    Dämmwolle ist der Oberbegriff für alle Dämmstoffe, die zum Dämmen verwendet werden - für Glaswolle, Schafwolle, Steinwolle, Hanfwolle oder Mineralwolle. Dämmwolle gibt es als Matten, Vlies, Filzmatten oder lose. Lose Dämmwolle wird zum Ausstopfen von Hohlräumen verwendet.

  • Dammann Haus

    Dammann Haus

    Zum Herstellerporträt des Anbieters Dammann-Haus

  • Dampfbad

    Dampfbad

    auch: Dampfbäder

    Im Dampfbad ist, im Gegensatz zur finnischen Sauna, nicht starkes Schwitzen das Ziel. Ein feiner, feuchter Nebel sorgt vielmehr dafür, dass sich die Poren öffnen und die Haut gründlich gereinigt wird. Außerdem werden verspannte Muskeln sanft gelockert und die Durchblutung gefördert. Auch wenn das Schwitzen nicht im Vordergrund steht, wird es einem doch feucht bei einer Wärme von etwa 43°C bis 48°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 100%. War ein Dampfbad ursprünglich ein größerer Raum, wie er auch in römischen Badehäusern vorkam, gibt es inzwischen auch kleinere, die ohne weiteres in das Badezimmer integriert werden können. Diese Kabinen für ein bis zwei Personen werden dann meist Dampfduschen genannt.

  • Dampfbremse

    Dampfbremse

    auch: Dampfbremsen

    Bezeichnung für Folien, die insbesondere beim Dachausbau eingesetzt werden. Die Dampfbremse stellt wie auch die Dampfsperre die Luftdichtheit des Hauses her. Im Unterschied zur Dampfsperre wird die Wasserdampfdiffusion jedoch nur gebremst und nicht verhindert. Die Dampfbremse soll vielmehr eine atmungsaktive Wand- oder Dachkonstruktion gewährleisten. Überschüssige Feuchtigkeit in der Luft eines Raumes soll kontrolliert durch die Konstruktion ausdiffundieren können, um Probleme wie Feuchtigkeitsschäden im Bereich der in Wand oder Dachaufbau befindlichen Dämmschichten zu verhindern (Schimmelbildung, Bildung von Wasserflecken an der Raumseite der Konstruktion).

  • Dampfdiffusion

    Dampfdiffusion

    siehe Wasserdampfdiffusion.

  • Dampfdiffusionswiderstand

    Dampfdiffusionswiderstand

    siehe Wasserdampfdiffusionswiderstand.

  • Dampfdusche

    Dampfdusche

    auch: Dampfduschen

    Eine Dampfdusche ist ein Dampfbad im Kleinen. Dampfduschen sind aber auch Multifunkionsduschen mit vielen verschiedenen Duschfunktionen, wie Überkopf-, Wasserfall- und/oder Seitenbrausen sowie Aroma- und Lichttherapie.

  • Dampfsperre

    Dampfsperre

    auch: Dampfsperren

    Eine Dampfsperre ist eine Folie aus Kunststoff oder Aluminium. Sie verhindert das Eindringen von Wasserdampf in Materialien, die gegen Feuchtigkeit anfällig sind (Verrottung) oder deren Funktion bei Durchfeuchtung herabgesetzt ist. Die Dampfsperre wird bei der Innendämmung von Außenwänden oder Dächern auf der dem Raum zugewandten Seite angebracht. Nur so kann sie das Eindringen des im warmen Hausinneren entstehenden Wasserdampfes in die Dämmung unterbinden.

  • Danarium

    Danarium

    siehe Bio-Sauna.

  • Danhaus

    Danhaus

    Zum Herstellerporträt des Anbieters Danhaus

  • Danwood House

    Danwood House

    Zum Herstellerporträt des Anbieters DAN-WOOD House

  • Darlehen

    Darlehen

    Das Darlehen ist ein Rechtsgeschäft (§ 607 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)) zwischen Gläubiger und Darlehensschuldner, mit dem eine bestimmte Geldsumme oder andere vertretbare Sachen (Darlehensbetrag) gegen ein Entgelt (Zins) zur Verfügung gestellt wird und zwischen den Vertragsparteien eine Rückzahlungsverpflichtung zu einem bestimmten Termin vereinbart wird.

  • Decke

    Decke

    auch: Decken

    Der obere Abschluss eines Raumes wird als Decke bezeichnet. An eine Decke werden verschiedene Anforderungen bezüglich Standsicherheit, Brandschutz, Schallschutz (Trittschallschutz) oder Wärmeschutz gestellt. Ist die Decke zugleich Dachdecke (z.B. bei Flachdächern), dann muss die Decke auch dem Feuchteschutz dienen. Die Hauptkonstruktionsarten sind die Balkendecke (z.B. Holzbalkendecke, (Stahl)Steindecke, Hourdis) und die Platten-/Scheibendecke (z.B. Stahlbetondecke). Stahlbetondecken werden häufig als Montagebauteile schon fertig oder teilweise fertig auf die Baustelle geliefert. Eine eher seltene Deckenvariante ist die aus fest verbundenen Holzkastenelementen zusammengesetzte Kastendecke. Getragen werden die Decken von den Außenwänden, tragenden Innenwänden oder bei Balkendecken auch von Stützen (z.B. im Fachwerk- oder Stahlbau). Häufig werden an die tragende Rohdecke Unterdecken / abgehängte Decken angebracht oder es werden zusätzliche Decken eingeschoben (Einschubdecken / Fehlboden).

  • Deckenabschlussleiste

    Deckenabschlussleiste

    auch: Deckenabschlussleisten

    siehe Deckenleisten

  • Deckenheizung

    Deckenheizung

    auch: Deckenheizungen

    Die Deckenheizung ist eine Flächenheizung, bei der die wärmeabgebenden Heizrohre in oder unterhalb der Decke angeordnet sind. Sie wird auch als Deckenstrahlungsheizung bezeichnet, da der größte Teil der Wärme von der Decke durch Strahlung abgegeben wird. Durch die Wärmestrahlung werden von der Decke aus Wände, Fußboden und Möbel eines Raumes aufgeheizt, die ihrerseits wieder Wärme durch Strahlung und Konvektion abgeben. Unterschieden werden muss in zwei grundverschiedene Betriebssysteme auf Basis von Heißwasser oder Heizrohren, die durch Gasverbrennung erhitzt werden. Die Vorteile einer Deckenheizung liegen vor allem darin, dass eine Halle beheizt werden kann, ohne dass Platzbedarf für Raumheizkörper besteht. Zudem kann die Deckenheizung auf Heißwasserbasis im Sommer durch Kaltwasserzirkulation zur Raumkühlung eingesetzt werden. Bei wasserführenden Deckenheizungen unterscheidet man die vier Ausführungsarten Rohrdeckenheizung, Lamellenrohrdeckenheizung, Strahlplattenheizung und Hohlraumdeckenheizung. Bei den Deckenheizungen, die durch Gasverbrennung Wärme erzeugen, wird unterschieden in Hellstrahler und Dunkelstrahler, wobei es hier auch den Konstruktionstyp der Strahlungsbänder gibt. Wenn Gas verbrennt, entstehen zwangsläufig Abgase. Diese steigen nach oben in die Halle und müssen entweder durch Ventilatoren oder durch andere Be- und Entlüftungstechniken abgeführt werden. Der Vorteil der gasbefeuerten Deckenheizungen liegt darin, dass sehr kurzfristig Wärme erzeugt werden kann, weshalb dieses Heizsystem bei der Hallenbeheizung überwiegt.

  • Deckenstrahlungsheizung

    Deckenstrahlungsheizung

    auch: Deckenstrahlungsheizungen

    siehe Deckenheizung.

  • Deckenverkleidung

    Deckenverkleidung

    auch: Deckenverkleidungen
    deckenverkleidung.jpg

    Sollen Unebenheiten ausgeglichen, Installationsebenen versteckt, eine Wärme- oder Schalldämmung untergebracht oder einfach nur ein optischer Akzent gesetzt werden, ist eine Deckenverkleidung ideal. Als Deckenverkleidung kommen infrage Paneele aus Holz oder lackierten Blechen (Foto) oder Kassettenelemente aus Holz, Gipsfaser, Hartschaum, Edelstahl oder pulverbeschichtetem Aluminium. Metallverkleidungen werden jedoch ausschließlich im gewerblichen Bereich eingesetzt und nur dann, wenn die Frage einer Schalldämpfung keine Rolle spielt. Zu den modernen Formen der Deckenverkleidung zählt die Spanndecke. Deckenverkleidungen bestehen aus Unterkonstruktion und Verkleidungsschale. Die Unterkonstruktion hat die Aufgabe, die Deckenverkleidung zu tragen. Sie kann aus Holz, wie Latten und Lattenroste, oder aus Metallprofilen bestehen. Je nach Bauart unterscheidet man unterscheidet man Deckenbekleidungen und Unterdecken. Bei Deckenbekleidungen ist die Unterkonstruktion direkt an der Gebäudedecke befestigt, bei Unterdecken durch eine besondere Unterkonstruktion von dieser abgehängt.

  • Deckung

    Deckung

    Fachbezeichnung für die Art, ein Dach einzudecken.

  • Deko-Leiste

    Deko-Leiste

    auch: Deko-Leisten, Dekoleisten, Dekoleiste
    dekoleiste.gif

    Unter einer Deko-Leiste kann jede Leiste verstanden werden, die durch eine besondere Profilierung und farbige Beschichtung betont dekorative Zwecke erfüllt. Einige Hersteller bezeichnen mit dem Begriff "Deko-Leiste" oder "Deco-Leiste" eine breitere "Basisleiste" aus Holz, in die eine Nut eingefräst worden ist. In diese Nut kann dann eine schmale, farblich von der Basisleiste abgesetzte Leiste eingeschoben werden - auch aus anderen Materialien wie pulverbeschichtetem Aluminium.

  • Dekorbeschichtung

    Dekorbeschichtung

    auch: Dekorbeschichtungen

    mit Melaminharz (Naturharz) getränkte und zuvor in unterschiedlichen Dekoren bedruckte Papiere werden bei der Dekorbeschichtung in einem eigenen Prozess auf Schichtholz- oder Werkstoffplatten geleimt. Die Platten verfügen über eine hohe Widerstandsfähigkeit.

  • Dekorblech

    Dekorblech

    auch: Dekorbleche

    Die Bezeichnung Dekorblech beginnt sich im Markt durchzusetzen und betrifft insbesondere Aluminiumbleche, aber auch Bleche aus Edelstahl, die vorwiegend eine dekorative Aufgabe haben. Dekorbleche aus Aluminium werden bronze-eloxiert oder messing-eloxiert, aber auch in Edelstahloptik angeboten. Weitere Gestaltungsvarianten sind Beschichtungen in Marmor-, Granit- oder Holzoptik. Nicht nur durch farbige Beschichtung, auch durch Einprägung oder Ausstanzung von besonderen Mustern entstehen Hammerschlagbleche, Noppenbleche, Rauhputzbleche, Schlitzlochbleche, Kreuzlochbleche, Lochbleche, Riffelbleche und schließlich das beim Verputzen häufig benötigte Streckmetall.

  • Dekorelemente

    Dekorelemente

    auch: Dekorelement
    dekorelemente.gif

    Dekorelement ist ein Begriff, der nicht eindeutig einem bestimmten Bauteil zuzuordnen ist. Dekorelemente im Bereich der Fliesen sind Bordüren oder Listel, aber auch Einleger. Rosetten aus Stuck, unter die Decke gegipst, fallen natürlich auch unter diesen Sammelbegriff. Dekorelemente gibt es bei Dachziegeln ebenso wie bei Holz- oder Metallzäunen. Hauptsächlich spricht man von Dekorelementen aber im Bereich der Deckengestaltung mit Holzpaneelen. Hier werden farbige, quadratische Teilstücke angeboten, die wie die eigentlichen Paneele Nut und Feder aufweisen. Damit können Deckenflächen (siehe Zeichnung) wirkungsvoll aufgelockert werden.

  • Dekorfliese

    Dekorfliese

    auch: Dekorfliesen

    Als Grundfliese bezeichnet der Fliesenfachmann die einfarbige oder nur zart verschiedenfarbig bedruckte Fliese einer sog. Fliesenserie. Mit der Grundfliese werden "Grundflächen" an Wand und Boden gestaltet. Zur Auflockerung und optischen Aufwertung dieser Grundfläche werden Dekorfliesen eingearbeitet, die sehr unterschiedlich gestaltet sein können. Das Gestaltungsspektrum der Dekorfliesen ist enorm. Es reicht von leuchtend-farbigen Blumenmotiven über eher grafische Ornamente bis hin zu Dekorfliesen mit Einlegern. Listel oder Bordüren können mit den Grund- und Dekorfliesen ebenfalls kombiniert werden.

  • dekorgewalzte Bleche

    dekorgewalzte Bleche

    auch: dekorgewalztes, Blech

    siehe dessinierte Bleche

  • Dekorpaneele

    Dekorpaneele

    auch: Dekor-Paneele, Dekorpaneel, Dekor-Paneel
    dekorpaneele.jpg

    Holzpaneel aus einem Holzfaser-Trägermaterial (meistens eine MDF-Platte) und einem darauf aufgebrachten Laminat oder einer Folie, auf die eine Holzmaserung aufgedruckt wurde. Es sind aber auch reichlich Dekorpaneele auf dem Markt, die einfarbig in Trendfarben beschichtet sind. Dekorpaneele mit Holzmaserung können wirken (siehe Foto) wie ein Echtholzpaneel, was ja auch herstellerseits beabsichtigt ist. Der Hauptvorteil liegt jedoch im Preis, der wesentlich niedriger ist als bei Massivholz oder auch bei furnierten Dekoren.

  • Dekor-Spanplatte

    Dekor-Spanplatte

    auch: Dekor-Spanplatten

    Feinspanplatten mit einer beidseitigen, dekorativen Kunststoffbeschichtung auf Melaminharzbasis.

  • Denkmalschutz

    Denkmalschutz

    Aufgabe des Denkmalschutzes ist es, den Besitz an kulturellen Gütern (Boden-, Bau- und Kulturdenkmale) zu erhalten und gegen Zerstörung bzw. Veränderung durch private, geschäftliche oder auch öffentliche Interessen zu sichern. Er kann sich auf einzelne Objekte (z.B. Gebäude) oder ganze Ensembles (z.B. Stadtviertel) beziehen. Die geschützten Objekte sind in ein Denkmalbuch bzw. eine Denkmalliste eingetragen. In Deutschland ist der Denkmalschutz Sache der Länder (Landesdenkmalämter). In Österreich und der Schweiz wird er durch Bundesgesetze geregelt. Die Kommunen und Landkreise unterhalten Abteilungen für Denkmalschutz in den Bau- oder Planungsämtern. Stadtbild- oder Ortsbildsatzungen sind Weiterführungen des Denkmalschutzes auf kommunaler Ebene. Der Denkmalschutz begründet für den Eigentümer verschiedene Pflichten. Neben der Erhaltungspflicht besteht die Verpflichtung zur Anzeige von Schäden und Mängeln. Bauliche Änderungen eines Kulturdenkmales sind grundsätzlich genehmigungspflichtig, d.h. der „Besitzer“ eines Denkmals ist nicht mehr Herr der Planung und Nutzung! Wird eine Baugenehmigung erteilt, umfasst diese wegen der Konzentrationswirkung auch die denkmalschutzrechtliche Erlaubnis zur Ausführung der entsprechenden Arbeiten, die Auflagen der Baugenehmigung sind jedoch zwingend zu beachten.

  • Dennert Haus

    Dennert Haus

    Zum Herstellerporträt des Anbieters Dennert Haus

  • Designerhaus

    Designerhaus

    auch: Designerhäuser

    Nicht näher festgelegte Bezeichnung für ein Haus, das hinsichtlich seiner Konstruktion und seiner Optik noch das Architektenhaus übertrifft.Entworfen werden solche Häuser möglicherweise von Designern; Architekten, Bauingenieure und Statiker müssen dann sehen, wie sie die tollen Ideen solch eines Designers realisiert bekommen. Einige wenige Architekten sind allerdings auch zu (Star)Designern aufgestiegen. Diese entwerfen dann nicht nur Häuser und Industriebauten, sondern auch Badewannen und dergleichen.

  • Design-Heizkörper

    Design-Heizkörper

    auch: Designheizkörper
    design-heizkoerper.jpg

    Unter einem Design-Heizkörper wird allgemein ein Radiator verstanden, der durch Form, Größe und/oder Farbe von der Regel abweicht. Der Design-Heizkörper, von einigen Herstellern auch Design-Wärmekörper genannt, hat also neben seiner Hauptfunktion, nämlich der Wärmeabgabe nach dem Prinzip der Konvektionsheizung, auch dekorative Aufgaben. Was ein Hersteller als Design-Heizkkörper bezeichnet und was nicht, bleibt diesem selbst überlassen. Bei dem hier gezeigten Beispiel des Herstellers Zehnder ist jedoch der Designaspekt unübersehbar.

  • deutsche Deckung

    deutsche Deckung

    siehe Bogenschnittdeckung.

  • Deutsche Härtegrade

    Deutsche Härtegrade

    siehe Wasserhärte.

  • Deutscher Holzfertighaus-Verband

    Deutscher Holzfertighaus-Verband

    Am 1. August 1961 gründeten rund 30 Unternehmer, allesamt aus dem Zimmererhandwerk, den "Arbeitskreis Hausbau mit vorgefertigten Teilen". Primäres Ziel war, Ein- und Mehrfamilienhäuser in umweltfreundlicher Holzbauweise zu errichten, die sich deutlich von den simplen "Nachkriegs-Holzbaracken" in Architektur und Konstruktionsweise abhoben. Über 23.000 Fertighäuser wurden im letzten Jahr errichtet. In den neuen Bundesländern wird sogar jedes 5. Ein- oder Zweifamilienhaus derzeit in Fertigbauweise aufgestellt. Kontaktadresse: DHV - Deutscher Holzfertigbau-Verband e.V. Hellmuth-Hirth-Straße 7 73760 Ostfildern Tel.: + 49 (0) 711 / 23 99 650 Fax: + 49 (0) 0711 / 23 99 660 Internet: www.d-h-v.de

  • Deutscher Massivholz- und Blockhausverband

    Deutscher Massivholz- und Blockhausverband

    Da Produkte auf dem Markt existent sind, die weder vom Grundstoff her noch in ihrer technischen Ausführung den Anforderungen gerecht werden, haben sich am 26. Juli 1984 eine Reihe der namhaftesten deutschen Massivholz- und Blockhaushersteller zum Deutschen Massivholz- und Blockhausverband zusammengeschlossen und sich verpflichtet, einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard im Rohstoffbereich, in technischer Leistung und im Preis anzubieten. Zudem ist der Deutsche Massivholz- und Blockhausverband zu einem Forum des intensiven Erfahrungsaustausches in technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Fragen geworden. Kontaktadresse: Deutscher Massivholz - und Blockhausverband e.V. Theresienstr. 29/II 80333 München Tel.: + 49 (0) 89/28 66 26-16 Fax: + 49 (0) 89/28 66 26-26 Internet: www.blockhausverband.de

  • Dichtschlämme

    Dichtschlämme

    auch: Dichtschlämmen

    Dichtschlämme oder Dichtungsschlämme ist eine Mischung aus Quarzsand, Zement und chemischen Zusätzen zur Abdichtung von Bauwerken im Innen- und Außenbereich, wie beispielsweise Kelleraußenwände und Fundamente. Dichtschlämme eignet sich auch zur Verwendung im Verbund mit keramischen Belägen im Innen- und Außenbereich sowie für Wand- und Bodenflächen im Feucht- und Nassbereich. Zur Verarbeitung von Dichtschlämme muss der Untergrund fest, sauber, frei von losen Teilen sowie mattfeucht sein. Wasserabweisende Rückstände (Schalöle, Fette oder Farben) müssen entfernt und der Untergrund gegebenenfalls vorgenässt werden. Dichtschlämme wird praktisch wie Farbe dünn aufgetragen.

  • Dichtstoffe

    Dichtstoffe

    auch: Dichtstoff

    Unter die Rubrik "Dichtstoffe" fallen im Bauwesen zahlreiche Produkte. Als Dichtstoffe werden zum Beispiel Folien aus Blei oder Kupfer verwendet, die über die Fuge gelegt und dabei entweder verklebt oder direkt einbetoniert werden. Auch Profile aus Kautschuk, Kunststoff oder Metall in den verschiedensten und auf den Anwendungszweck abgestimmten Querschnittsformen werden als Dichtstoffe eingesetzt. Der hauptsächliche Einsatzbereich von Profilen ist im Bereich von hinterlüfteten Fassadenkonstruktionen. Weiterhin werden auch Fugenbänder als Dichtstoffe eingesetzt. Sie werden überwiegend bei Betonbauwerken eingesetzt. Zu den Massendichtstoffen gehören alle spachtel-, gieß- und spritzfähigen Dichtstoffe, die nach der Verarbeitung fest werden, plastisch bleiben oder auch elastisch sein können. Daher erfolgt eine Unterscheidung nach festen, gussförmigen und elastischen Massendichtstoffen. Zu den festen Massen gehören Mörtel, die mit Kunststoff-Dispersionen versetzt sind und alle Zementmörtel. Weiterhin werden in Standfugen Polyester- und Epoxidharzmassen eingesetzt. Zu den gussförmigen Massen gehören die bituminösen Stoffe, die im Brücken- und Straßenbau für den Fugenverguss eingesetzt werden. Die elastischen Massen sind auch dem Hobbyanwender bekannt, dabei handelt es sich beispielsweise um Acryl oder Silikon; diese Dichtstoffe werden in Kartuschen abgepackt und sind für den Einsatz in Spritzpistolen vorgesehen.

  • Dichtungsbahn

    Dichtungsbahn

    auch: Dichtungsbahnen

    Überall, wo verhindert werden soll, dass Feuchtigkeit, Wind und Staub rein oder raus geht, werden Dichtungsbahnen verwendet. Dies kann im Keller, bei Balkonen, beim Dach oder bei Außenwandbekleidungen sein. Man unterscheidet Bitumenbahnen, Bitumendachbahnen, KSK-Bahnen, Bitumen-Dachdichtungsbahnen, Bitumen-Schweißbahnen, Polymerbitumen-Dachdichtungsbahnen, Metallbahnen, Kunststoff-Dichtungsbahnen oder Unterspannbahnen.

  • Dichtungsschlämme

    Dichtungsschlämme

    auch: Dichtungsschlämmen

    siehe Dichtschlämme.

  • Dickbeschichtung

    Dickbeschichtung

    auch: Dickbeschichtungen

    Der Begriff der Dickbeschichtung wird im Baubereich fast nur in Verbindung gebracht mit der Bitumendickbeschichtung.

  • Dickschichtlasur

    Dickschichtlasur

    auch: Dickschichtlasuren, Dickschicht-Lasur, Dickschicht-Lasuren

    Lasuren bzw. Holzschutzlasuren(% werden als (%Dünnschichtlasuren und Dickschichtlasuren angeboten. Beide Typen haben ihre Vorteile. Die Dickschichtlasur ist ein offenporiger, durchsichtiger oder durchscheinender Anstrichstoff mit relativ hohem Bindemittelgehalt (über 30 Prozent Festkörperanteil) und lackähnlichen Eigenschaften. Sie bilden einen sichtbaren und fühlbaren Film auf dem Holz und geben der Oberfläche Glanz und Glätte. Die Aufnahme von Feuchtigkeit wird über einen längeren Zeitraum reduziert und somit das Quellen und Schwinden des Holzes. Die Dickschichtlasur ist daher besonders für maßhaltige Bauteile wie Fenster und Türen geeignet.

  • Diele

    Diele

    auch: Dielen

    Unter einer Diele (andere Bezeichnung Flur) wird sowohl der Vorraum eines Hauses oder einer Wohnung verstanden, als auch ein Bodenbelag aus massiven, gehobelten Brettern. Solche rustikalen Böden sind seit Jahrhunderten als fußwarmer Belag bekannt und bewährt, wobei die Dielen bis auf Längen von 350 cm geschnitten wurden. Hobeldielen aus Massivholz erfreuen sich im Rahmen der Rückbesinnung auf ein natürliches Wohnen steigender Nachfrage.

  • Dienendes Grundstück

    Dienendes Grundstück

    Ist ein Grundstück mit einer Grunddienstbarkeit belastet, spricht man von eimem dienenden Grundstück.

  • Diffusion

    Diffusion

    Unter Diffusion versteht man den Durchgang von Wasserdampf oder Gasen durch Stoffe. Durchgelassen werden die diffundierenden Moleküle beispielsweise durch Wände, Dächer oder Anstrichschichten, wenn genügend weite Poren vorhanden sind. Durch Diffusion kann es im wärmegedämmten Dach zu einer schädlichen Tauwasserbildung kommen, die durch Erhöhung des Feuchtegehaltes den Wärmeschutz und die Standsicherheit der Tragkonstruktion gefährdet oder zu Schädlingsbefall führt.

  • diffusionsäquivalente Luftschichtdicke

    diffusionsäquivalente Luftschichtdicke

    siehe Sd-Wert.

  • Diffusionsverfahren

    Diffusionsverfahren

    Das Diffusionsverfahren ist ein Verfahren zum Aufbringen eines metallischen Überzugs auf ein Werkstück. Hierzu wird das Werkstück in ein Pulver des zur Beschichtung benutzten Metalls eingebettet und in sauerstoffreicher Umgebung aus eine Temperatur unterhalb des Schmelzpunkts erhitzt. Dabei diffundiert das Überzugsmetall in die Oberfläche des zu schützenden Werkstücks ein, so dass dessen Korrosionsschutz verbessert wird.

  • Diffusionswiderstand

    Diffusionswiderstand

    Jeder Stoff leistet mehr oder weniger viel Widerstand gegen die Diffusion. Dieser Widerstand hängt ab von der Durchlässigkeit des diffusionshemmenden Stoffes, ausgedrückt durch die Diffusionswiderstandszahl, und der Dicke der Schicht, durch die hindurch die Diffusion erfolgt.

  • DIG Haus

    DIG Haus

    Zum Herstellerporträt des Anbieters DIG-Haus

  • Dimmer

    Dimmer

    Der Dimmer ist ein Schalter zur stufenlosen Regelung der Lichtstärke eines Beleuchtungskörpers. Dimmer helfen auch Energie zu sparen, wenn sie nicht als dauernden Ersatz für eine Lampe mit geringerer Leistung eingesetzt werden. Sie sollten nur zur gelegentlichen Dämpfung der Helligkeit dienen, wenn die volle Leistung gerade nicht gebraucht wird. Dimmern lassen sich alle Glühlampen und Halogenstrahler. Niedervolt-Halogen-Lampen benötigen einen für den Trafo geeigneten Dimmer.

  • Direktabhänger

    Direktabhänger

    siehe Abhänger

  • direkte Nebenlüftung

    direkte Nebenlüftung

    siehe Nebenlüftung.

  • Direktschall

    Direktschall

    Von Direktschall spricht man, wenn der Schallpegel bei seiner Ausbreitung direkt von der Schallquelle (z.B. Lautsprecher) zum Hörer gelangt. Wird der Schall z.B. durch Wände reflektiert, spricht man von Diffusschall. Der Pegel des Direktschalls nimmt mit zunehmendem Abstand zur Schallquelle ab, während er beim Diffusschall gleich bleibt. Der Punkt, wo Direkt- und Diffusschallanteil gleich groß sind, bezeichnet man als Hallradius. Eine zu große Entfernung zum Beispiel von einem Lautsprecher resultiert immer in einer Unschärfe in der Klangabbildung durch die hohen Diffusschallanteile. Ideal ist daher eine Sitzposition, die sich noch innerhalb des Hallradius befindet.

  • Dispersionsfarbe

    Dispersionsfarbe

    auch: Dispersionsfarben

    Dispersionsfarben sind die heute am häufigsten verwendeten Farben. Ihre Bindemittel sind nicht wasserlöslich, sondern als relativ große feste Teilchen im Wasser fein verteilt (dispergiert). Die Farbe selbst dagegen ist wasserverdünnbar. Bindemittel sind Natur- und Kunstharze. Als Kunstharze werden Polyvinylacetat (PVAC), Polyvinylpropionat (PVP), Styrol-Butadien (Latexfarben) und Acrylate verwendet. Bindemittel aus Naturharzen sind beispielsweise Bienen- und Baumwachse, Pflanzengummis und Pflanzenleime. Die Qualität von Dispersionsfarben wird durch Gütebegriffe wie wisch-, wasch-, scheuer- oder wetterbeständig ausgedrückt. Mit steigendem Bindemittelanteil wird Dispersionsfarbe hochwertiger und beständiger. Wischfeste Dispersion ist für Räume geeignet, an die keine hohen Ansprüche gestellt werden. In Kellerräumen oder Garagen ist die preiswerte wischfeste Farbe sicherlich die beste Wahl. Da die Farbe nicht sehr gut deckt, sind meist zwei Anstriche erforderlich. Die Farbe läßt sich durch Abwaschen leicht wieder entfernen. In Wohnräumen ist die waschfeste Dispersion daher eher geeignet. Sie ist hochdeckend, reflexionsfrei und gut mit Pinsel, Rolle oder Spritzpistole zu verarbeiten. Auf Rauhfaser oder Strukturtapeten reicht wegen der hohen Deckkraft meist ein Anstrich. Dispersionsfarben lassen sich immer wieder überstreichen. Daher sind sie gut für stark strapazierte Räume wie Flure oder Küchen. Geliefert werden Dispersionsfarben in der Regel nur weiß pigmentiert. Zum Abtönen gibt es die Volltonfarbe.

  • Dispersionskleber

    Dispersionskleber

    Kleber für Fliesen oder schwere Textil- oder Metalltapeten. Dispersionskleber eignen sich für eine Verlegung auf nahezu allen Untergründen, auch wenn deren Aushärtung noch nicht abgeschlossen ist (Zementestriche, Porenbeton, Trockenbauplatten). Im Außenbereich muss auf Frostsicherheit und Wasserbeständigkeit des Klebers geachtet werden. Diese Kleber können auch in Küche und Bad zum Kleben von Tapeten verwendet werden. Für die Fliesenverlegung am Boden werden sie nicht empfohlen, weil die Wartezeiten bis zur völligen Durchtrocknung sehr lang sind.

  • Dispersionslackfarbe

    Dispersionslackfarbe

    auch: Dispersionlackfarben

    Dispersionslackfarben unterscheiden sich von üblichen Dispersionsfarben durch die Fließeigenschaften und damit auch in ihren Verarbeitungseigenschaften. Sie werden auf der Grundlage von wässrigen Kunststoffdispersionen, hauptsächlich Rein-Acrylat-Bindemitteln hergestellt, wodurch eine lackähnliche Beschaffenheit der Beschichtungsoberfläche erzielt wird. Dispersionslackfarbe trocknen schnell, haben ein hohes Dehnvermögen, geringe Alterungsneigung, ein gutes Haftvermögen und hohe Wasserdampfdurchlässigkeit. Der Anstrich ist seidenglänzend und lackähnlich und bewährt sich vor allem für Holzflächen, Beton, Mauerwerk und Putz. Die meisten Dispersionslackfarben sind mit dem Blauen Engel des Umweltbundesamtes ausgezeichnet.

  • Dispersionssilikatfarbe

    Dispersionssilikatfarbe

    auch: Dispersionssilikatfarben, Dispersions-Silikatfarbe, Dispersions-Silikatfarben

    Zur besseren Verarbeitung wird, im Gegensatz zur Reinsilikatfarbe, bei Dispersionssilikatfarbe neben Wasserglas noch Kunstharzdispersion als Bindemittel eingesetzt. Wie die Reinsilikatfarbe wird die Dispersionssilikatfarbe mit Fixativ verdünnt und ebenso verarbeitet. Anstriche mit Dispersionssilikatfarbe bilden keine Filme, sondern verbinden sich mit dem Untergrund. Sie sind gegen sauren Regen und Industrieabgase weniger empfindlich als Kalkfarben oder Zementfarben. Neben der Fassade wird Dispersionssilikatfarbe vor allem für Innenputze verwendet. Wer die Farbe nach baubiologischen Gesichtspunkten auswählt, sollte eine Reinsilikatfarbe wählen. In Dispersionssilikatfarben können Lösemittel oder Konservierer im erhöhten Maß enthalten sein. Auf gipshaltigen Bauteilen wie Gipskartonplatten oder Gipsputz hält die Farbe ebenfalls nicht. Verwendet werden kann die Farbe bei Kalkputzen, Leichtbeton, Ziegel, Kalksandstein, Naturstein und Rauhfasertapete.

  • Dispersions-Silikatputz

    Dispersions-Silikatputz

    auch: Dispersionssilikatputze, Dispersions-Silikatputze

    Dispersions-Silikatputz auch als Einkomponenten-Silikatputz (1K-Silikatputz) oder Organo-Silikatputz bezeichnet, ist ein auf Wasserglas-Basis formulierter Putz für die Außen- und Innenanwendung, der durch einen Zusatz von Polymerdispersion stabilisiert, leichter verarbeitbar und etwas elastischer eingestellt wird. Vorteilhaft ist bei Dispersions-Silikatputz die gute Haftung auf mineralischen Untergründen infolge Verkieselung, die Nichtbrennbarkeit nach Baustoffklasse A2 (so dass dieser Beschichtungsstoff für die entsprechenden Wärmedämm-Verbundsysteme als Deckbeschichtung eingesetzt werden kann) und die geringe Schmutzaufnahme aufgrund der Oberflächenhärte. Infolge der hohen Alkalität des Bindemittels Wasserglas muss die Auswahl aller Komponenten unter diesem Gesichtspunkt besonders sorgfältig erfolgen, was auch zu Einschränkungen hinsichtlich der verfügbaren Farbtöne führt - es kommen ausschließlich dauerhaft alkalibeständige, anorganische Pigmente in Frage. Andererseits sind bei der Verarbeitung entsprechende Vorsichtsmaßnahmen gegen Verätzungen auf Glas- und Metallflächen zu treffen.

  • Dispersionsspachtelmassen

    Dispersionsspachtelmassen

    Fertig angemischte Spachtelmasse mit Kunstharzdispersionen und Füllstoffen. Es gibt Dispersionsspachtelmassen, die nur im Innenbereich verwendet werden dürfen und welche, die auch für den Außenbereich geeignet sind. Verwendet werden sie zum Spachteln von unebenen und rauhen Putzarten, zum Glätten auf gut haftenden Altanstrichen und kunstharzgebundenen Strukturputzen. Weiterhin werden sie verwendet zum Beispachteln und Ausbessern von kleineren Fehlstellen und Unebenheiten. Auch zum Verfüllen von Löchern und Rissen in Holz kommen Dispersionsspachtelmassen zum Einsatz.

  • Doppeldeckung

    Doppeldeckung

    Deckungsart des Dachs beispielsweise mit Biberschwanzziegeln. Bei der Doppeldeckung liegt auf jeder Traglatte eine Biberreihe. Die Biber überdecken sich so, dass die dritte Deckreihe die erste um die Höhenüberdeckung überdeckt.

  • Doppeleisen

    Doppeleisen

    Bestandteil des Doppelhobels. Beim Doppeleisen wurde auf das Hobeleisen noch eine Stahlklappe aufgeschraubt, die direkt hinter der Schnittkante des Hobels eine Stufe ausbildet. In dieser Ausbuchtung wird der Span gebrochen. Es kommt also zu keinem Abreißen des Spans, was die Erzielung einer glatten, ebenen Holzoberfläche erleichtert.

  • Doppelfalzziegel

    Doppelfalzziegel

  • Doppelfassade

    Doppelfassade

    auch: Doppelfassaden

    Doppelfassaden bestehen aus einer wärmedämmenden Glasfassade und einer zweiten Verglasungsebene, die je nach Konzept hinter oder vor der primären Fassade angeordnet wird. Bei Abluftfassaden liegt die zweite Glasebene raumseitig. Beim Konzept der Zweite-Haut-Fassade unterscheidet man Systeme mit und ohne Fensteröffnung in der Primärfassade. Die zweite Glasebene liegt hier jeweils außenseitig. Folgende Vorteile der Doppelfassaden ergeben sich gegenüber konventionellen, einschaligen Glasfassaden: Wirkungsvoller Schallschutz Schutz des Sonnen- und Blendschutzes vor Witterungseinflüssen Fensterlüftung in hohen Gebäuden möglich

  • Doppelfenster

    Doppelfenster

    siehe Verbundfenster.

  • Doppelhaus

    Doppelhaus

    auch: Doppelhäuser

    Bezeichnung für zwei Häuser gleich welcher Bauart und welchen Haustyps, die mit einem Giebel aneinanderstoßen, also eine gemeinsame Trennwand haben. Hinsichtlich der Trennwand sind einige Auflagen zu erfüllen, insbesondere die der Schalldämmung.

  • Doppelmuldenfalzziegel

    Doppelmuldenfalzziegel

    doppelmuldenfalzziegel.jpg

    Der Doppelmuldenfalzziegel, auch unter dem Namen Doppelfalzziegel bekannt, ist der früheste bekannte Pressdachziegel. Sein geschichtliches Erbe wird durch zahlreiche Eindeckungen historischer Bauwerke in Stadt und Land belegt. Man findet diesen sturmsicheren Dachziegel in fast allen Regionen Deutschlands. Der Ziegel besitzt eine doppelte seitliche Verfalzung, die für mehr Sicherheit sorgt. Das Niederschlagswasser wird von Falz zu Falz oder vom Falz zur wasserführenden Ebene geführt. Gerne wird der Ziegel für Sanierung alter Dachflächen eingesetzt, er paßt jedoch auch hervorragend zu stilbetonten Neubauten.

  • Doppelmuldenziegel

    Doppelmuldenziegel

    siehe Doppelmuldenfalzziegel.

  • Doppelparker-Garage

    Doppelparker-Garage

    auch: Doppelparkergarage
    dpgarage.jpg

    Bei der Doppelparker-Garage parken zwei Personenwagen übereinander. Über eine Hydraulik wird eine Stahlplatte eingeschwenkt, auf die der erste PKW gefahren wird. Der Fahrer steigt aus, die Bodenplatte mit dem PKW wird abgesenkt. Auf einer zweiten Bodenplatte, gleichsam in der zweiten Etage, wird dann der zweite PKW abgestellt. Die Garagen des Typs (hier Foto Griesmann-Garagen) sind praxiserprobt und erlauben das Abstellen von zwei PKW's auf der Grundfläche eines PKW's. Allerdings muss derjenige, der seinen PKW auf der unteren Ebene abgestellt hat, immer eine gewisse Wartezeit in Kauf nehmen, bis sein Wagen hochgesetzt worden ist.

  • Doppelstockgaragen

    Doppelstockgaragen

    auch: Doppelstockgarage
    dsgaragen.gif

    Doppelstockgaragen sind in Deutschland relativ selten. Es sind sozusagen zweigeschossige Garagen, die auf zwei unterschiedlichen Höhenebenen und in zwei entgegengesetzten Richtungen befahren werden. Dies ist natürlich nur möglich, wenn der Baugrund ein ausreichendes Gefälle hat und auch von beiden Seiten eine Zufahrtsmöglichkeit besteht.

  • Doppelverglasung

    Doppelverglasung

    auch: Doppelverglasungen

    Bei Doppelverglasung sind zwei einfach verglaste Flügel zu einem Flügel miteinander verbunden. Durch das Luftpolster zwischen den Scheiben wird eine bessere Wärmedämmung und Schalldämmung erreicht.

  • Doppelwulstziegel

    Doppelwulstziegel

    doppelwulstziegel.jpg

    Der Doppelwulstziegel ist ein Ziegel mit zwei Wulsten auf beiden Seiten. Diese Sonderformen von Falzziegeln werden für den linken Ortgang zur Vermeidung sichtbarer Falze und zur Erzielung einer gleichmäßigen Dachflächenansicht verwendet.

  • Dorfgebiet

    Dorfgebiet

    auch: Dorfgebiete

    Dorfgebiete werden auf einem Bebauungsplan mit MD abgekürzt. Häuser dürfen laut Baunutzungsverordnung maximal eine Grundflächenzahl von 0,6 und eine Geschossflächenzahl von 1,6 haben. Dorfgebiete dienen der Unterbringung der Wirtschaftsstellen land- und forstwirtschaftlicher Betriebe, dem Wohnen und der Unterbringung von nicht wesentlich störenden Gewerbebetrieben sowie der Versorgung der Bewohner des Gebiets dienenden Handwerksbetrieben.

  • Downlights

    Downlights

    auch: Downlight
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    Downlights sind Leuchten, die einen senkrecht nach unten gerichteten oder einstellbaren Lichtkegel abstrahlen. Sie werden mit engstrahlender, breitstrahlender, symmetrischer oder asymmetrischer Lichtverteilung angeboten. Engstrahlende Downlights besitzen durch den größeren Abschirmwinkel eine höhere Blendfreiheit. Downlights sind ein universelles Instrument für funktionale, architektonische und akzentuierende Beleuchtung. Einbaudownlights sind unauffällige Architekturdetails. Aufbauleuchten und Pendelleuchten setzen dagegen Akzente im Raum. Sie sollten in der Anordnung und Form mit der Architektur korrespondieren. Downlights sind Deckeneinbauleuchten, das heißt sie werden in die Deckenverkleidung integriert. Sie sollten daher eine geringe Einbautiefe besitzen, damit möglichst wenig Raum verloren geht.

  • DPL-Laminat

    DPL-Laminat

    auch: DPL-Laminate

    DPL ist die Abkürzung für "Direct Pressure Laminat" und kennzeichnet direkt beschichtete Laminatböden. Das Dekorpapier, welches den Holzcharakter darstellt, wird in diesem Verfahren unmittelbar auf die stabile Trägerplatte aufgebracht und dann mit einer Schutzschicht überzogen.

  • Dränmatte

    Dränmatte

    auch: Drainmatte, Dränmatten

    Eine Möglichkeit, die Dränschicht einer Gebeäudedränung auszuführen. Die aus Kunststoff hergestellten Matten sind zwischen 10-50 mm stark und bestehen aus Geotextilien, PE-Noppenbahnen, Fadengeflechtmatten oder Schaumstoffflocken. Vorteilhaft ist das geringe Gewicht und die einfache Verlegung, da das Material meist als Rollenware geliefert werden kann. Grundlage der Matten sind Polyester, Polyamid oder Polypropylen.

  • Dränplatte

    Dränplatte

    auch: Drainplatte, Dränplatten
    draen3.jpg

    Möglichkeit, die Dränschicht einer Gebäudedränung auszuführen. Dränplatten werden vollflächig verlegt und punktweise auf die Abdichtung geklebt. Bei Dränplatten, die keine Feuchtigkeit aufnehmen wie beispielsweise aus bitumengebundenen Polystyrolkugeln oder geschlossenzellige Dämmplatten aus extrudiertem Polystyrol-Hartschaum, kann zusätzlich noch eine wärmedämmende Wirkung erzielt werden.

  • Dränrohr

    Dränrohr

    auch: Dränrohre
    drainrohr01.jpgdrainrohr02.jpg

    Dränrohre oder Drainrohre sind wichtiger Bestandteil einer Drainage, Dränrohre bestehen entweder aus Ton und sind dann achteckig. Da der Ton grobporig gebrannt wurde, läßt er zwar Sickerwasser durch, nicht aber Sand, Schlamm und Verschmutzungen. Die Rohre sind üblicherweise 330 cm lang und haben Nennweiten von 65, 80, 100 und 130 mm. Nachteil ist, dass die Tonrohre im Gegensatz zu den Flexrohren aus PVC-U nicht flexibel sind. Dränrohre aus PVC-U werden als Rollenware geliefert. Sie sind ziehharmonika-mäßig gefertigt. Mit ihnen können mühelos Bogen in unterschiedlichen Radien bewältigt werden. PVC-Dränrohre sind perforiert, damit sie das Sickerwasser aufnehmen können. Damit sich die Perforationslöcher nicht zusetzen, müssen die Rohre mit einem Filtervlies umkleidet werden. Das bringt erhöhten Aufwand mit sich, weil diese Arbeit bei Tonrohren entfällt - es sei denn, man entscheidet sich direkt für Dränrohre mit Filterummantelung, die als Vollfilterrohre bezeichnet werden. Die Fotos zeigen links ein Dränrohr aus Ton, welches auch als Weinlagerziegel genutzt werden kann und rechts ein Dränrohr aus PVC-U.

  • Dränschicht

    Dränschicht

    auch: Drainschicht, Dränschichten

    Um anfallendes Sickerwasser so schnell wie möglich an einem unter der Erde liegenden Gebäude vorbeizuleiten, ist eine Dränschicht notwendig. Diese besteht aus einer Filterschicht und einer Sickerschicht. Dränschichten können als Stufenfilter und Mischfilter sowie mit Dränelementen wie Dränsteinen, Dränplatten oder Dränmatten hergestellt werden.

  • Dränstein

    Dränstein

    auch: Drainagestein, Drainstein, Dränsteine
    draen2.jpg

    Möglichkeit, die Dränschicht einer Gebäudedränung auszuführen. Dränsteine sind Hohlkörper und werden aus einem porösen Spezialbeton ohne kapillare Saugwirkung hergestellt. Sie wirken sowohl als Sickerschicht als auch als Filterschicht. Zusätzlich schützt die Außenabdichtung des Kellers vor mechanischer Beschädigung. Dränsteine werden im Verband ohne Vermörtelung an das Mauerwerk angelegt. Danach kann sofort das Erdreich maschinell angefüllt werden.

  • Dränung

    Dränung

    auch: Drainung

    siehe Drainage

  • Drainage

    Drainage

    auch: Drainagen

    Die Drainage oder Dränung ist eine Maßnahme, um unerwünschtes Wasser von Gebäuden und Erdoberflächen fernzuhalten. Auf wasserundurchlässigen Böden können nur dann Sport- und Spielplätze angelegt werden, wenn zuvor eine Drainage angelegt worden ist. In diesem Fall werden Sicker- und Filterschichten eingebaut, aus denen das Wasser in perforierte Flexrohre aus PVC oder aus Ton, sogenannte Dränrohre läuft, um dann über die Kanalisation oder spezielle Sickerbrunnen abgeleitet zu werden. Auch Bauteile - üblicherweise der Keller -, auf die Schichten-, Hang- oder Sickerwasser eindringen kann, sollten eine Dränung erhalten. Durch Einbau von Dränsteinen, Dränmatten oder Dränplatten wird dabei das Wasser in Drainrohre geleitet, um von dort ebenso "entsorgt" zu werden, wie bereits geschildert.

  • Drainagestein

    Drainagestein

    auch: Drainagesteine

    siehe Dränstein.

  • Drainmatte

    Drainmatte

    auch: Drainmatten

    siehe Dränmatte.

  • Drainplatte

    Drainplatte

    auch: Drainplatten

    siehe Dränplatte.

  • Drainrohr

    Drainrohr

    auch: Drainrohre

    siehe Dränrohr

  • Drainschicht

    Drainschicht

    auch: Drainschichten

    siehe Dränschicht.

  • Drainstein

    Drainstein

    auch: Drainsteine

    siehe Dränstein.

  • Drainung

    Drainung

    auch: Drainage

    siehe Dränung.

  • Drehfenster

    Drehfenster

    siehe Drehflügelfenster.

  • Drehflügelfenster

    Drehflügelfenster

    auch: Drehfenster, Flügelfenster
    drehfluegelfenster.gif

    Standardform eines Fensters. Der Flügelrahmen ist an einer Seite mit dem Blendrahmen durch eine Drehbeschlag verbunden. Sie öffnen sich entweder nach innen oder nach außen. Die nach innen aufgehenden Fenster überwiegen, da sie große Vorteile bei der Reinigung bieten und die Beschläge wettergeschützt innen liegen. Der Drehflügel ist die bei älteren Fenstern gebräuchlichste Art der Befestigung der Fensterflügel. Er hat mindestens 2 Scharniere, rechts oder links im senkrechten Teil des Fensters eingebaut, und an den Seiten gegenüber dem Verschluss zur Bedienung Fensters.

  • Drehflügeltor

    Drehflügeltor

    auch: Drehflügeltore

    Die technisch korrekte Bezeichnung für das Flügeltor. Wenn von einem Flügeltor gesprochen wird, wird allgemein unterstellt, dass es sich nicht um ein Schiebe- oder Schwingtor oder eine andere Konstruktionsart handelt, sondern eben um ein Drehflügeltor.

  • Drehflügeltür

    Drehflügeltür

    auch: Flügeltür, Drehflügeltüren, Drehflügeltüre
    drehfluegeltuer.gif

    Die bautechnische Beschreibung einer normalen Tür, die einen Flügel (=Türblatt oder Türrahmen) hat, der bis 180° drehbar ist. Dabei geht die Tür entweder nach aussen oder innen auf. Ist aus platztechnischen Gründen kein Raum für eine Drehflügeltür vorhanden, wird häufig eine Schiebetür verwendet.

  • Drehkippfenster

    Drehkippfenster

    auch: Drehkippflügelfenster
    drehkippfenster.gif

    In Deutschland die gebräuchliche Fensterversion, bei der sich ein Fensterflügel sowohl drehen als auch kippen läßt. In Drehstellung kann das Fenster leicht gereinigt werden. In Kippstellung entweicht die verbrauchte Luft durch die obere Öffnung, während an den Seiten frische Luft von außen nachströmt. Witterungseinflüsse werden gut vom Innenraum abgehalten. Das Drehkippfenster ist mit einem kombinierten Beschlag ausgerüstet, der es ermöglicht, den Flügel entweder durch Drehen oder Kippen zu öffnen. Dabei ist das zentrale Bedienungselement der Drehgriff (oder die Olive), mit dem man bestimmt, ob ein Fenster verschlossen, aufgedreht oder gekippt wird.

  • Drehkippflügelfenster

    Drehkippflügelfenster

    siehe Drehkippfenster.

  • Drehkippfunktion

    Drehkippfunktion

    Fenster und Türen, insbesondere Balkon- und Terrassentüren, können mit Dreh-Kipp-Beschlägen ausgestattet sein. Die Fenster bzw. Türen lassen sich dementsprechend "drehen" - ein Flügel kann also komplett geöffnet werden. Bei Nutzung der Kippfunktion, die über den Fenster- bzw. Türgriff gesteuert wird, kippt der obere Teil des Flügels leicht nach innen, der untere Rahmen bleibt dabei arretiert. Die sog. Kippstellung von Fenstern ist die am meisten gebräuchliche, aber uneffektivste Form der Wohnungsbelüftung. Durch Arretiertung der Beschläge kann verhindert werden, daß sich die Fensterflügel drehen. Dies wird aus Sicherheitsgründen bei Hotel-Hochhäusern und ähnlichen Gebäuden allgemein gehandhabt.

  • Dreiecksgaube

    Dreiecksgaube

    auch: Dreiecksgauben
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    Häufig wird die Spitzgaube als Dreiecksgaube bezeichnet. Sie kann aber auch völlig anders und etwas futuristisch aussehen. In diesem Fall ist die Gaube wie eine Pyramide ausgebildet. Zwei Seiten sind verglast und zwei Seiten sind eingedeckt. Dadurch ergeben sich vielfältige und sehr effektvolle Möglichkeiten der Licht- und Raumgestaltung.

  • Dreieckstreben-Bauträger

    Dreieckstreben-Bauträger

    siehe DSB-Träger.

  • Dreifachverglasung

    Dreifachverglasung

    Die Glashersteller reagieren auf die gestiegenen Wärmeschutz-Ansprüche der Energieeinsparverordnung, indem sie die schon bekannte Zweischeiben-Energiesparverglasung zur Dreifachverglasung aufstocken. Diese weist zwischen drei Glasscheiben zwei getrennte Zwischenräume auf. Durch diese Aufteilung wird die Konvektion unterbrochen und somit der Energietransport reduziert. Bei größeren Abständen verschlechtert sich jedoch durch die eintretende Konvektion die Wärmedämmung. Die Gläser werden in Passivhäusern meist in Form von Wärmeschutzgläsern eingesetzt, die den erhöhten Wärmeschutzanforderungen entsprechen. Die Scheiben können mit Edelmetallen oder Metalloxiden beschichtet sein (=Wärmestrahlungsanteil reduziert) und mit einem wärmedämmenden Edelgas gefüllt (=Wärmeleitung und Konvektion reduziert).

  • Dreifallenschloss

    Dreifallenschloss

    auch: Dreifallenschlösser

    Ein Dreifallenschloss besitzt neben einem Hauptschloss auf normaler Höhe mit einer Falle und einem Riegel zwei zusätzliche Schlösser oben und unten mit einer Falle, die beim Schließen der Tür einschnappen. Ein im Türblatt liegendes Verbindungsgestänge sorgt dafür, dass beim Betätigen des Türdrückers alle drei Fallen zurückgezogen werden und die Tür geöffnet werden kann. Dreifallenschlösser können nicht über den Wechsel des Schlosses betätigt werden aufgrund der hohen Fallendruckfedern. Also können Dreifallenschlösser nur mit Drückergarnituren ausgeführt werden.

  • Dreifüllungstür

    Dreifüllungstür

    auch: Dreifüllungstüren

    Der Name sagt es bereits, eine Dreifüllungstür ist eine Tür mit drei Füllungen, die allerdings unterschiedlich angeordnet sein können. Die drei Felder können entweder alle gleich groß sein oder es wechseln sich große und kleine Felder ab. Dabei sind das obere und untere Feld jeweils gleich groß. Als weitere Variante gibt es noch Dreifüllungstüren mit zwei nebeneinander liegenden langen schmalen Füllungen und eine Füllung über die ganze Breite. Als Füllung kommen Glas oder Holz in Frage.

  • Drei-Liter-Haus

    Drei-Liter-Haus

    auch: Dreiliterhaus, Dreiliterhäuser, Drei-Liter-Häuser

    Das Drei-Liter-Haus braucht pro Quadratmeter und Jahr nicht mehr als 30 Kilowattstunden an Heizenergie. Das entspricht rund drei Liter Öl oder drei Kubikmeter Erdgas. Es schneidet dadurch bezüglich des Energieverbrauchs im Vergleich zum Passivhaus schlechter, im Vergleich zum Niedrigenergiehaus besser ab. Bei einem solchen Gebäude ist daher im Gegensatz zum Passivhaus noch eine zusätzliche Heizungsanlage erforderlich, die aus einer konventionellen Heizung oder eine Wärmepumpe bestehen kann. Ein Drei-Liter-Haus kann nur durch den Einbau von zusätzlichen Wärmedämmschichten (wie z.B. eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) an den Außenwänden und Fenster mit verbesserten U-Werten) erreicht werden. Ebenso wie bei „normal“, d.h. nach EnEV-Standard gedämmten Häusern, kommt der luftdichten Gebäudehülle eine herausragende Bedeutung zu, um Bauschäden und Schimmelpilzbildung zu vermeiden. Dies bedingt eine fachlich einwandfreie Planung und eine konsequente Bauüberwachung und Qualitätskontrolle, da mangelhaft ausgeführte Wärmebrücken schnell zu teuren Folgeschäden führen können.

  • Dreilochbatterie

    Dreilochbatterie

    auch: Dreilochbatterien, 3-Loch-Batterie
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    Seit das Bad zu einem Nostalgie- und Designobjekt geworden ist, sind Dreilochbatterien wieder gefragt, obwohl sie umständlicher zu bedienen sind und auch einen größeren Wasserverbrauch verursachen. Bei der Dreilochbatterie wird die Zufuhr des warmen und kalten Wasser über separate Griffe herbeigeführt. Unsere Fotos zeigen oben eine Batterie des Herstellers JÖRGER mit nostalgischen Kreuzgriffen, unten eine Dreilochbatterie von HANSGROHE mit nicht weniger nostalgischen Hebelgriffen. Allerdings werden Dreilochbatterien auch in ganz modernem Design hergestellt.

  • Dreivierteldachziegel

    Dreivierteldachziegel

    siehe Dreiviertelziegel.

  • Dreiviertelziegel

    Dreiviertelziegel

    auch: Dreivierteldachziegel

    Unter einem Dreiviertelziegel kann entweder ein Dachziegel oder Mauerziegel verstanden werden. Der Dreivierteldachziegel wird eingesetzt, um bei der Verlegung im Verband eine übrig verbleibende Fläche an den Dachkanten zu überbrücken. Als Ziegel in einem Mauerverband hat er drei Viertel der Länge eines normalen Ziegels. Er wird benötigt, um zu verhindern, dass Stoßfugen durch zwei oder mehr Ziegelreihen gehen.

  • Drempel

    Drempel

    siehe Kniestock.

  • Drempelstütze

    Drempelstütze

    auch: Kniestockstütze, Drempelstützen

    Drempelstützen dienen zur Aussteifung bei einem gemauerten Kniestock. Sie werden zwischen der obersten Stahlbetondecke und dem auf dem Kniestock horizontal verlaufenden Ringanker aus Stahlbeton angebracht. Die betonierten und bewehrten Drempelstützen werden in Abständen zwischen ca. 2 m und bis zu etwa 5 m Abstand (je nach statischen Erfordernissen) vertikal eingebaut und biegesteif sowohl mit der Stahlbetondecke als auch mit dem Ringanker verbunden. Sowohl die Drempelstützen als auch der Stahlbetonringanker müssen zur Außenseite hin (zur Außenluft) jeweils mit hochwertiger Wärmedämmung von mindestens 5 bis 6 cm Dicke gedämmt werden, um Wärmebrücken und damit Feuchtigkeitsschäden an der Innenseite der Bauteile zu verhindern. Eine Drempelstütze ist statisch nur dann sinnvoll, wenn als oberer Wandabschluss ein Ringanker oder Ringbalken angeordnet wird.

  • Drevo Haus

    Drevo Haus

    Zum Herstellerporträt des Anbieters Drevo-Haus

  • Druckbegrenzer

    Druckbegrenzer

    Ein Druckbegrenzer sorgt dafür, daß der Druck in einem Gerät nicht zu groß wird und es dabei Schaden nimmt. Bei druckluftbetriebenen Geräten kann die Druckbegrenzung durch Abschalten oder belüften des Druckerzeugers erfolgen. Bei Hochdruckreinigern wird die Druckerzeugerpumpe meist über einen Bypass kurzgeschlossen und damit die Druckzufuhr unterbrochen.

  • Druckerhöhungsanlage

    Druckerhöhungsanlage

    auch: Druckerhöhungsanlagen

    Druckerhöhungsanlagen in Grundstücken im Anschluss an öffentliche Trinkwasserleitungen sind Anlagen mit Pumpen zur Wasserversorgung von Gebäuden, die mit dem vorhandenen Wasserdruck nicht ausreichend versorgt werden können wie beispielsweise Hochhäuser. Auch bei Anlagen, für deren Anschluss eine unmittelbare Verbindung mit Trinkwasserleitungen nicht zulässig ist oder bei Feuerlösch- und Brandschutzanlagen kann eine Druckerhöhungsanlage erforderlich werden. Diese ist so auszulegen, auszuführen, zu betreiben und zu unterhalten, dass weder die öffentliche Wasserversorgung noch andere Verbrauchsanlagen störend beeinflusst werden.

  • Druckminderer

    Druckminderer

    Druckminderer haben bei Trinkwasseranlagen die Aufgabe, z.B. einen zu hohen Druck in der Anschlussleitung auf den zulässigen Druck in der Verteilungsleitung herabzusetzen. Sie sind erforderlich, wenn der Ruhedruck an der Entnahmestelle 5 bar überschreitet und gleichzeitig Schallschutz gefordert ist. Ebenfalls wird ein Druckminderer benötigt zur Begrenzung des Betriebsüberdruckes in den Verbrauchleitungen. Schließlich kommt er noch zum Einsatz, wenn der Ruhedruck vor einem Sicherheitsventil 80 % seines Ansprechdruckes überschreiten kann und zur Bildung von Druckzonen in Hochhäusern. Druckminderer werden in der Regel zentral in die Kaltwasserleitung hinter der Wasserzähleranlage eingebaut.

  • Druckspüler

    Druckspüler

    Zum Spülen von WC-Schüsseln kommen Druckspüler oder Spülkästen zum Einsatz. Ihre Verwendung hängt vom WC-Typ und den Anforderungen ab, die an Platzbedarf und Wunsch nach sofortiger Spülwiederholung gestellt werden. Druckspüler gibt es in Aufputz- und Unterputz-Ausführung. Die Wasserentnahme erfolgt direkt aus dem Netz, der Druckspüler ist somit stets spülbereit. Die Spülmenge ist dosierbar und die Spülkraft ist sehr hoch. Dementsprechend hoch ist auch die Geräuschentwicklung.

  • Druckströmungsentwässerung

    Druckströmungsentwässerung

    siehe Vakuumkanalisation.

  • Drückergarnitur

    Drückergarnitur

    auch: Drückergarnituren
    drueckergarnitur.jpg

    Gängige Bezeichnung für einen Türgriff, der zusammen mit zwei Rosetten oder zwei Türschildern als Verpackungseinheit verkauft wird. Drückergarnituren werden wie der Türgriff aus verschiedenen Materialien wie Messing, Aluminium, Stahl oder Kunststoff gefertigt. Die Einzelteile sind in ihrem Design und in Ihrem Oberflächenfinish aufeinander abgestimmt. Das Foto zeigt eine Drückergarnitur der Fa. Zawadski.

  • Dübel

    Dübel

    Bei Dübeln unterscheidet man zwischen Verbindungsmitteln für Vollholz und Holzwerkstoffe sowie Dübeln zum Anbringen von Schrauben an der Wand. Die einen sind zumeist stabförmig und aus Holz, Metall oder Kunststoff, die anderen aus Kunststoff oder Metall mit unterschiedlichen Formen, je nach dem wo etwas und was angebracht werden soll. Gebräuliche Dübelarten sind beispielsweise Rahmendübel, Allzweckdübel, Spreizdübel, Hohlraumdübel und Dämmstoffdübel. Eine Sonderform stellt der Spiralendübel dar. Holzverbindungen werden mit Runddübel und Flachdübeln hergestellt.

  • Dübelautomat

    Dübelautomat

    auch: Dübelautomaten

    Werkzeug zum zur Herstellung der stirnseitigen Dübelbohrung und der jeweiligen Gegenbohrung auf der Kante in einem Arbeitsgang. Die Bretter werden dazu bündig aufeinandergelegt, das Gerät mittels einer Zwinge befestigt und 2x gebohrt. Auch beim Bohren auf Flächen gibt es keine Probleme. Zuerst werden die stirnseitigen Bohrungen vorgenommen, dann die Dübel eingesetzt. Die Dübel sind ein exakter Anschlag für die Gegenbohrung.

  • Dübelbohrer

    Dübelbohrer

    In ihrem Aufbau ähneln Dübelbohrer den Spiralbohrern mit Zentrierspitze. Die ein oder zwei Spannuten sind allerdings steiler angeordnet, damit die Späne schneller aus dem Bohrloch transportiert werden. Mit dem Dübelbohrer werden überwiegend Sacklöcher in Vollholz und Holzwerkstoffen hergestellt. Dübelbohrer sind aber auch eine Hammerbohrerart. Sie finden ihre Anwendung beim leichten bis mittelschweren Bohrhammer zum Bohren von Dübeln und sonstigen Befestigungslöchern in Gesteinen.

  • Dübellochbohrmaschine

    Dübellochbohrmaschine

    auch: Dübellochbohrmaschinen

    Dieses Profigerät dient zum Herstellen von flächigen und stirnseitigen Dübellöchern, zum Bohren von Lochreihen und Beschlagsbohrungen.

  • Dübellochfräser

    Dübellochfräser

    duebellochfraeser.jpg

    Fräser für eine Oberfräse. Dübelloch- bzw. Konstruktionsfräser sind bestens geeignet für passgenaue, formschöne und belastbare Verbindungen von Massivholz im Rahmenbau.

  • Dübelsäge

    Dübelsäge

    auch: Dübelsägen

    Bei der Dübelsäge ist das Sägeblatt besonders schmal. Die Säge wird zum sauberen Abschneiden von Holzdübeln direkt auf der Holzfläche verwendet, ohne diese zu beschädigen.

  • Dübelschraube

    Dübelschraube

    auch: Dübelschrauben

    Dübel werden auch mit passenden (vormontierten) Dübelschrauben angeboten. Diese Schrauben besitzen ein in der Länge auf den Dübel angepasstes Teilgewinde (z.B. Durchsteckdübel mit langem Schaft), das einen möglichst hohen Anpressdruck des Dübels im Bohrloch erlaubt, ohne dass der Kunststoff des des Dübels zerschnitten wird. Die Schrauben sind mit einem Senkkopf (als Sicherheitsschrauben mit einem TORX-Senkkopf) oder Sechskantkopf versehen.

  • Dünnbettmörtel

    Dünnbettmörtel

    auch: Dünnbett, Mörtel

    Dünnbettmörtel besteht aus Zement, Wasser und Feinsand mit einem Größkorn von einem Millimeter. Er enthält zudem chemische Zusätze, die ihn plastischer machen und ein zu starkes Aufsaugen von Wasser aus dem Mörtel durch die Mauersteine verhindern. Dünnbettmörtel werden den Zementmörtel zugerechnet und eignen sich zum Mauern mit Plansteinen.

  • Dünnbettverfahren

    Dünnbettverfahren

    Zum Verkleben von Fliesen ist das Dünnbettverfahren die am weitesten verbreitete Methode. Auf einer dünnen Kleberschicht (etwa 3 Millimeter) werden die Fliesen aufgelegt (siehe auch Fliesenkleber). Auch Plansteine, beispielsweise aus Porenbeton, werden im Dünnbettverfahren verlegt. Dazu wird die erste Reihe an Steinen in eine dicken Mörtelschicht gelegt und waagerecht, senkrecht und in der Höhe ausgerichtet. Alle weiteren Reihen werden mit Dünnbettmörtel verklebt, das heißt es gibt nur eine Fuge von 1-3 mm.

  • Dünnschichtlasur

    Dünnschichtlasur

    auch: Dünnschichtlasuren, Dünnschicht-Lasur, Dünnschicht-Lasuren

    Lasuren bzw. Holzschutzlasuren(% werden als Dünnschichtlasuren und (%Dickschichtlasuren angeboten. Beide Typen haben ihre Vorteile. Die Dünnschichtlasur ist ein offenporiger, durchsichtiger oder durchscheinender Anstrichstoff mit geringerem Bindemittelgehalt als Dickschichtlasuren. Dünnschichtlasuren lassen sich daher leichter verarbeiten. Sie dringen sehr tief ein und neigen deshalb nicht zum Abblättern. Allerdings verhindern Dünnschichtlasuren nicht, daß das Holz Feuchtigkeit aufnimmt. Sie werden daher vornehmlich für nicht maßhaltige Bauteile wie Verkleidungen, Zäune oder Pergolen eingesetzt. Die Nachbehandlung mit Dünnschichtlasuren erfolgt ohne größeren Aufwand.

  • Dunstabzug

    Dunstabzug

    siehe Dunstabzugshaube.

  • Dunstabzugshaube

    Dunstabzugshaube

    auch: Dunstabzug

    Ein Dunstabzug, auch Wrasenabzug oder Dunstabzugshaube genannt, saugt die beim Kochen entstehenden Dämpfe (Wrasen), Gerüche, Fettdünste und Wärme ab. In einem Dunstabzug befinden sich Fett- und Geruchsfilter, die regelmäßig gereinigt beziehungsweise ausgetauscht werden müssen. Ein Dunstabzug ist entweder direkt über dem Elektro- oder Gasherd oder in der Küchendecke angebracht. Dunstabzugshauben werden entweder mit Umluft oder Abluft betrieben. Wenn es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, ist auf jeden Fall die Abluftlösung vorzuziehen. Denn erstens ist die Reinigungsleistung deutlich höher und die Geräuschentwicklung in der Regel niedriger. Zweitens werden keine Aktivkohlefilter benötigt, die alle 3-6 Monate erneuert werden müssen. Schließlich spart man sich bei der Anschaffung die Kosten für das benötigte Umluftset. Die Umluftlösung ist nur dann die bessere Wahl, wenn die Verluste im Abluftkanal 40% übersteigen (der Kohlefilter/Umluft verursacht ca. 30% Verlust) oder wenn ein Abluftkanal nicht installiert werden kann oder darf (z.B. in einer Mietwohnung). Weiterhin wird bei Dunstabzugshauben zwischen Insel- und Wandhauben unterschieden. Wesentliche technische Unterschiede zwischen beiden bestehen nicht. Die richtige Wahl hängt von den räumlichen Gegebenheiten und dem Küchengrundriss ab. Einer offenen Küchenarchitektur und einer freistehende Kochfläche entspricht am besten eine Inselhaube (Inselesse). Wenn sich hingegen rückseitig der Kochstelle eine Wand befindet, wählt man eine Wandhaube. In aller Regel haben Inselhauben einen etwas höheren Preis aufgrund ihres aufwendiger und stabiler konstruierten Kamins und ihres größeren Glasschirms.

  • Duobalken

    Duobalken

    auch: Triobalken

    Duo- und Triobalken sind mehrteilig aus technisch getrockneten Bauholzquerschnitten geklebte Balken und werden auch als Balkenschichtholz, Lammellenschichtholz oder Lamellenbalken bezeichnet. Die Balken werden standardmäßig gehobelt und gefast und erhalten üblicherweise eine helle Leimfuge durch den Einsatz von modifiziertem Melaminharz- oder Polyurethanleim. Einzelquerschnitte werden mit einer maximalen Abmessung von 80 mm x 240 mm und einer maximalen Querschnittsfläche von 150 cm² aus Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche, Douglasie oder anderen nach DIN 1052-1 zugelassenen Holzarten hergestellt. Die zu verklebenden Bohlen oder Kanthölzer müssen aus Vollholz nach DIN 1052-1 mindestens der Sortierklasse S 10 nach DIN 4074 bestehen. Je nach Querschnitt werden Duo- und Triobalken in Längen bis 18 m hergestellt. Sie gelten als Alternative zum Bauholz, Konstruktionsvollholz und Brettschichtholz. Architekten interessieren sich zunehmend für Duobalken, weil sie im Erscheinungsbild dem Vollholz näher kommen als Leimbinder.

  • Duo-Balken

    Duo-Balken

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    Duo-Balken wie auch Trio-Balken werden auch Balkenschichtholz, Lamellenschichtholz oder Lamellenbalken genannt. Die Balken werden aus zwei bzw. drei "Einzelquerschnitten" zusammengeleimt, die maximal 80 mm x 240 mm dick bzw. breit sein dürfen.

  • Durchbruchhemmende Verglasung

    Durchbruchhemmende Verglasung

    auch: Durchbruchhemmende, Vewrglasungen
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    Eine Sonderform des Verbund-Sicherheitsglases ist das sog. durchbruchhemmende Glas, das als B-Klasse eingeordnet ist. In einem Prüfverfahren wird getestet - siehe Foto aus dem Beschussamt Ulm der Landesgewerbeanstalt Baden-Württemberg - , ob das Glas einer 2000 g schweren, maschinell geführten Axt widerstehen kann, deren Schläge ein 400 x 400 mm großes Loch verursachen sollen. B 1 = niedrige Durchbruchhemmung (30 - 50 Schläge sind notwendig, um den Durchbruch zu erzielen), B 2 mittlere Durchbruchhemmung (51 - 70 Schläge)und B 3 = hohe Durchbruchhemmung (über 70 Schläge).

  • Durchflussbegrenzer

    Durchflussbegrenzer

    Der Durchflussbegrenzer ist eine einfach nachrüstbare Vorrichtung für Wasserhähne und Duschen zur Verringerung der durchfließenden Wassermenge. Dabei mischt der Durchflussbegrenzer dem Wasser Luft bei und macht den harten Wasserstrahl weicher.

  • Durchflusserhitzer

    Durchflusserhitzer

    siehe Durchlauferhitzer.

  • Durchlauferhitzer

    Durchlauferhitzer

    auch: Durchflusserhitzer

    Im Durchlauferhitzer bzw. Durchflusswassererwärmer wird das Trinkwasser während der Entnahme beim Durchfließen durch den Heizkörper erwärmt, wobei die notwendige Wärmemenge während der Zeit der Warmwasserentnahme geliefert werden muss. Die Erwärmung des Wasser erfolgt mittels Strom, Gas oder Öl. Wird der Hahn geöffnet, kommt es zu einem Druckabfall im Zuleitungsrohr. Dies registriert das Gerät und schaltet automatisch die Energiezufuhr ein, welche das Wasser erwärmt. Beim Aufdrehen das Warmwasserhahnes tritt zuerst immer kälteres Wasser aus, weil sich dieses noch im Rohr als Restwasser befindet. Kurze Zeit später kommt das heiße Wasser dann aus dem Hahn. Wird der Hahn wieder zugedreht, registriert das Gerät, dass der Wasserdruck wieder stimmt und schaltet sich automatisch wieder aus. Ein Nachteil der Durchlauferhitzer ist der enorm hohe Energieverbrauch.

  • Durchreiche

    Durchreiche

    auch: Durchreichen
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    Durchreichen ermöglichen das Übergeben von Geld oder Waren zwischen Angestelltem und Kunden. Die Durchreiche ist normalerweise in der Mitte durch eine Glasscheibe getrennt. Eine besondere Form einer Durchreiche ist die Schiebemulde. Sie besitzt einen verfahrbaren Muldenwagen, wodurch die Sicherheit deutlich erhöht wird.

  • Durchschußhemmende Verglasung

    Durchschußhemmende Verglasung

    auch: Glas
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    Eine Sonderform des Verbund-Sicherheitsglases ist das sog. durchschußhemmende Glas, das in der Widerstandsklasse C kategorisiert ist. Die einzelnen Widerstandsklassen haben ihrerseits wieder eine Unterteilung, so muss z.B. ein Sicherheitsglas der Kategorie C5 dem Beschuß mit Hartkernmunition aus dem Natogewehr G 3 widerstehen. Das Foto aus dem Beschussamt Ulm der Landesgewerbeanstalt Baden-Württemberg zeigt ein solches Sicherheitsglas nach dem Testbeschuss.

  • Durchwurfhemmende Verglasung

    Durchwurfhemmende Verglasung

    auch: Durchwurfhemmende, Verglasungen
    durchwurf.jpg

    Eine Sonderform des Verbund-Sicherheitsglases ist das sog. durchwurfhemmende Glas, das als A-Klasse eingeordnet ist. In einem Prüfverfahren wird getestet - siehe Foto aus dem Beschussamt Ulm der Landesgewerbeanstalt Baden-Württemberg - , ob das Glas einer 4110 g schweren Metallkugel aus unterschiedlicher Fallhöhe widersteht. A 1 = niedrige Durchwurfhemmung (Fallhöhe 3,5 m), A 2 mittlere Durchwurfhemmung (Fallhöhe 6,5 m) und A 3 = hohe Durchwurfhemmung (Fallhöhe 9,5 m).

  • Duschabtrennung

    Duschabtrennung

    auch: Duschabtrennungen

    Eine fest eingebaute Wand z. B. aus Glasbausteinen oder eine aus Aluminium-Profilen bestehende Rahmenkonstruktion mit Acrylglasfüllung, die entweder fest installiert oder nur einseitig wandbefestigt ist und die sich in diesem Fall auffalten, aufschieben oder aufklappen läßt. Es gibt auch Duschabtrennungen aus Ganzglas. Der Begriff ist im übrigen nicht eindeutig definiert. Manchmal wird darunter auch eine Duschkabine verstanden.

  • Duschkabine

    Duschkabine

    auch: Duschkabinen
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    Eine meist aus Aluminium-Profilen bestehende Rahmenkonstruktion mit Acrylglasfüllung, die als festes Gehäuse auf eine Duschwanne aufgesetzt wird. Duschkabinen können mit Schiebe- oder Pendeltüren ausgestattet sein, je nach Konstruktion können auch zwei Seitenteile verschoben werden, so dass ein Eckeinstieg entsteht. Besteht eine solche Duschkabine aus Ganzglas, hat sich der Begriff der Ganzglasdusche durchgesetzt. Die Abbildung zeigt ein besonders augenfälliges Exemplar mit Holzprofilen (Hersteller: Breuer).

  • Duschpaneel

    Duschpaneel

    auch: Duschpaneele
    dpaneel.jpg

    Bezeichnung für eine längliche, dekorativ gestaltete Ganzkörperdusche, die mit verschiedenen Düsen bestückt ist, aus denen Wasser seitlich herausströmt oder mit hohem Druck herausspritzt. Duschpaneele können sehr unterschiedliche Ausstattungselemente aufweisen, unter anderem Massagedüsen und Handbrausen. Auch die Formen können unterschiedlich sein. Das Foto zeigt ein Modell des Herstellers ARTWEGER; es werden aber auch ovale oder abgerundete Paneele hergestellt und insbesondere solche, die sich speziell für den Eckeinbau eignen.

  • Duschrinne

    Duschrinne

    auch: Duschrinnen
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    Duschrinnen kommen bei bodengleichen Duschen zum Einsatz, also dort, wo auf den Einbau einer Duschwanne verzichtet wird. Im Prinzip sind Duschrinnen Lochbleche aus rostfreiem Edelstahl. Sie sind etwa 70 mm breit und werden als schmaler Schacht über dem Bodenablauf eingebaut und mit diesem verlötet oder verklebt. Beim Einbau einer Duschrinne muss der Bodenbelag (meistens Fliesen) natürlich ein gleichmäßiges Gefälle in Richtung der Rinne aufweisen, damit diese ihre eigentliche Aufgabe erfüllen kann, nämlich während des Duschens eine Pfützenbildung in der Dusche zu vermeiden. Duschrinnen verfügen über feine Schlitze oder Löcher, die Fremdkörper daran hindern, in den Ablauf zu gelangen.

  • Duschsitz

    Duschsitz

    auch: Duschsitze

    Wer schlecht auf den Beinen oder beim Duschen gar auf Hilfe angewiesen ist, empfindet einen Duschsitz als große Erleichterung. Aus Sicherheitsgründen ist die Montage durch einen Fachmann empfehlenswert. In den meisten Fällen reichen Platz sparende Klappsitze aus. Es gibt auch verschiebbare Duschsitze, die an stabilen Wandschienen befestigt sind.

  • Duschstrahl

    Duschstrahl

    auch: Duschstrahlen

    Standard ist der Normalstrahl, der wie weicher Regen wirkt. Multifunktionsbrausen bieten zusätzlich einen weichen Strahl, der durch Luftbeimischung entsteht, und einen pulsierenden Massagestrahl. Darüber hinaus gibt es bei den Handbrausen noch Sonderausführungen mit Turbo- und Streichelstrahl.

  • Duschtasse

    Duschtasse

    auch: Duschtassen

    Andere Bezeichnung für Duschwanne.

  • Duschwanne

    Duschwanne

    auch: Duschwannen
    dwanne.jpg

    Aus Stahl-Emaille, Acryl oder Kunststein bestehende Wanne mit unterschiedlich hohem Rand, in der das Duschwasser aufgefangen und aus der es auch abgeleitet wird. Duschwannen können sehr unterschiedliche Höhen haben, die hochgezogenen Wannenränder dienen meistens als Auflager für Duschkabinen.

  • Dusch-WC

    Dusch-WC

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    WC-Schüssel, in deren Rückwand eine Wasserdüse eingebaut wurde, aus der warmes Wasser genau an die Stelle des Gesäßes sprüht, die in Mitteleuropa normalerweise mit Papier gereinigt wird. Der Wasserduck und die Dauer des Reinigungsvorgangs ist individuell einstellbar (Foto: Temtasi). Die Hersteller solcher Toilettenbecken verweisen richtigerweise darauf, dass die Wasserstrahlreinigung erstens hygienischer ist, als die mit Papier und zweitens in weiten Teilen der Welt, insbesondere im Orient, als Normalfall gilt.