Lexikon

  • V
  • Vakuum-Flachkollektor
    Vakuum-Flachkollektor
    auch: Vakuum-Flachkollektoren, Vakuumflachkollektor, Vakuumflachkollektoren

    siehe Flachkollektor.

  • Vakuumkanalisation
    Vakuumkanalisation
    auch: Druckströmungsentwässerung, Unterdruckentwässerung

    Neben dem herkömmlichen Freigefällekanal hat sich in den vergangenen Jahren ein weiteres Verfahren zum Sammeln von Abwasser etabliert, die Vakuumkanalisation. Dabei wird über Pumpen in einer zentralen Vakuumstation das Abwasser aus den Rohren gesaugt. Im Gegensatz zum Freigefällekanal sind bei dieser Technik auch Anstiege und über- oder unterfahren von Hindernissen möglich. Die Abwasserrohre aus Kunststoff können gemeinsam mit Trinkwasser in selben Rohrgraben verlegt werden. Da kein Schmutzwasser austreten kann, ist die Vakuumkanalisation auch sehr gut für Wasserschutzgebiete verwendet werden. Zudem entstehen auch keine Ablagerungen, kein Anfaulen und keine Geruchsbelästigungen. Einsatzgebiete für die Vakuumkanalisation sind zum Beispiel die Ortsentwässerung dünn besiedelter Gebiete, Feriensiedlungen oder Campingplätze.

  • Vakuumtoilette
    Vakuumtoilette
    auch: Vakuumtoiletten

    Aus Flugzeugen ist das Prinzip der Vakuumtoilette bereits seit längerem bekannt. Nun hält die Vakuumtoilette auch in die Sanitärtechnik des Hochbaus Einzug. Diese kommt mit nur einem Liter Wasser aus, weil die Ausscheidungen abgesaugt werden. Mit Vakuumpumpen wird in einem ganzen Vakuumsystem ein Unterdruck aufgebaut. Das über Vakuumtoiletten, Waschtische, Badewannen und Duschwannen eingesaugte Abwasser wird zunächst im Vakuumtank gesammelt. Die angeschlossene Abwasserpumpe fördert das gesamte Abwasser in das kommunale Abwassernetz.

  • VarioSelf
    VarioSelf

    Zum Herstellerporträt von VarioSelf Holzhäuser

  • VDE-Zeichen
    VDE-Zeichen

    Das VDE-Zeichen findet sich auf geprüften elektrotechnischen Produkten und bestätigt deren elektronische Sicherheit. Hierzu gehören: Haushaltsgeräte, Leuchten, Elektrowerkzeuge, Geräte der Unterhaltungselektronik, medizintechnische Geräte, Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik; Installationsmaterial, Kabel und Leitungen sowie Bauelemente der Elektronik. In Deutschland gibt es keine Prüfpflicht. Es gibt leider immer noch Elektrogeräte ohne Prüfzeichen oder solche, wo nur Kabel oder Stecker ein Zeichen führen. Dann sieht der Verbraucher das VDE-Zeichen auf einem Teil des Gerätes, z.B. dem Stecker, und hat den Eindruck, dieses Gerät wurde vom VDE-Prüfinstitut geprüft und seine Fertigung überwacht. Der VDE weist nachdrücklich darauf hin: Nur wenn das VDE- oder VDE-GS-Zeichen auf dem Typenschild des Gerätes angebracht ist, ist das ganze Gerät geprüft. Ansonsten hat eben nur der Stecker die Prüfungen im VDE-Institut überstanden.

  • Velours
    Velours

    Teppichböden aus Schnittflor. Diese Teppichböden sind zumeist kurzgeschnitten, sehr dicht und haben offene Noppen. Die Oberfläche dieser Teppiche wirkt glatt und samtig und eignet sich gut für Wohnzimmer, da durch seine hochwertige Optik eine edle Wirkung erzielt wird.

  • Velours-Tapete
    Velours-Tapete
    auch: Velourstapete, Velours-Tapeten, Velourstapeten

    Bei der Velours-Tapete werden in einem Beflockungsvorgang feine Papierfasern so auf das Trägerpapier gebracht, daß verschiedenste Muster entstehen, vor allem Ranken- und Blumenmotive. Die Oberfläche der Tapete fühlt sich dann samtartig an.

  • Ventilator
    Ventilator
    auch: Ventilatoren

    Ventilatoren sind im häuslichen wie gewerblichen Bereich nicht wegzudenken. Sie sorgen für die Entlüftung von Badezimmern und generell von Räumen, die sonst gar nicht oder nur unzureichend belüftet werden können. Ventilatoren können nur dann optimal arbeiten, wenn sie deckenhoch angebracht sind - nämlich dort, wo sich die verbrauchte und erwärmte Luft sammelt. Genauso wichtig ist aber der Zustrom von frischer Luft. Ventilatoren verfügen üblicherweise über einen Motorschutzschalter und mechanische oder elektronische Steuerungen. Bei einem guten Ventilator drehen sich die Flügelräder ("Propeller") flüsterleise. Ventilatoren werden auch als Einbausets zum Beispiel für Abluftrohre angeboten. Ventilatoren sind in viele Geräte eingebaut, die im Baubereich eingesetzt werden, zum Beispiel in Entfeuchter oder in Rauchabzugsanlagen. Grossraumventilatoren werden vor allem in den Mastbetrieben der Landwirtschaft eingesetzt, sie erbringen Leistungen von 40.000 m³ und mehr in der Stunde. Generell müssen Ventilatoren mit einem stabilen Schutzgitter versehen sein, um Handverletzungen durch die Flügelräder auszuschließen und um zu verhindern, daß sich dort Kleintiere und Vögel einnisten.

  • Veränderungssperre
    Veränderungssperre
    auch: Bebauungspläne

    Veränderungssperren werden von Gemeinden und Städten insbesondere deshalb erlassen, um in geplanten Sanierungsgebieten private Baumaßnahmen zu untersagen, die den Wert eines Gebäudes steigern könnten. Es muss also alles so bleiben, wie es zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der Veränderungssperre ist. Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass die Gemeinden beim Aufkauf von - möglicherweise für den Abriß vorgesehenen - Immobilien in einem Sanierungsgebiet nicht unnötig mehr bezahlen müssen als nötig.

  • Veranda
    Veranda

    Bezeichnung für eine überdachte Terrasse.

  • Verblendfassade
    Verblendfassade
    auch: Verblendfassaden

    Eine Verblendfassade ist "verblendet", also mit einer zusätzlichen dekorativen Außenhülle versehen. Diese Außenhülle muss nicht zwangsläufig aus Verblendern bestehen, die zu einem Verblendmauerwerk zusammengefügt worden sind. Vielmehr können Fassaden auch mit Schiefer, Holz, beschichteten Holzwerkstoffplatten, keramischen Platten, Naturstein und anderen Materialien bekleidet werden, weshalb man auch von einer Fassadenbekleidung spricht.

  • Verbotszeichen
    Verbotszeichen
    verbotszeichen.gif

    Die rot-scharzen Verbotszeichen findet man nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch auf dem Bau und in Gebäuden. Wie bereits der Name erahnen läßt, weisen diese Sicherheitskennzeichen auf ein Verbot hin.

  • Verbraucher
    Verbraucher

    Im Baubereich ist ein Verbraucher ein Gerät, ein Motor oder eine Maschine, die Strom verbraucht. Eine Lampe ist also ebenso wie eine elektrísch betriebene Kreissäge ein "elektrischer Verbraucher". Die Stromspannung, die aus dem Netz oder von einem Stromerzeuger kommt, muss jener der elektrischen Verbraucher entsprechen. Die Geräte weisen deshalb alle ein Schild, einen Aufdruck oder eine Einprägung aus, aus der die entsprechende Spannung und ihre Frequenz verzeichnet ist. Das ist in unserem öffentlichen Stromnetz 230 V / 50 Hz.

  • Verbundene Wohngebäudeversicherung
    Verbundene Wohngebäudeversicherung

    Pflichtversicherung, die Schäden abdeckt, welche durch Sturm, Feuer und Wasser verursacht werden. Schäden durch Hochwasser sind darin aber nicht eingeschlossen; diese werden von der Elementarschaden-Versicherung abgedeckt.

  • Verbundfenster
    Verbundfenster
    verbundfenster.jpg

    Ein Verbundfenster (mitunter auch Doppelfenster genannt) besteht aus einem Rahmen und zwei hintereinanderliegenden Flügeln mit gemeinsamen Drehpunkt. Jeder Flügel ist einzeln verglast, wobei früher Einfach, heute jedoch Isolier- bzw. Wärmeschutzverglasung verwendet wird. Die Wärme- und Schalldämmung kann mit dem Doppelfenster besonders gut auf die einzelnen Anforderungen eingestellt werden. Kondensat zwischen den Scheiben kann zwar nicht ausgeschlossen, jedoch durch entsprechende Dichtungssysteme verringert werden.

  • Verbundglas
    Verbundglas

    Verbundglas ist der Sammelbegriff für ein Glas, das durch eine hochreißfeste, zähelastische Spezialfolie mit einem anderen Glas verbunden ist. Je nach Glasart und Art der Folie, werden Verbundgläser eingesetzt als Sicherheitsglas, Schallschutzglas, Alarmglas, Brandschutzglas, durchschußhemmendes Glas usw.

  • Verbundverglasung
    Verbundverglasung
    auch: Verbundglas

    siehe Isolierverglasung

  • verdichtete Bebauung
    verdichtete Bebauung

    Begriff vor allem aus dem Bereich der Städteplanung, wenn "dicht an dicht" gebaut werden muss, weil die örtlichen Verhältnisse keine andere Wahl lassen. In einem mittelalterlichen Stadtkern ist immer von einer verdichteten Bebauung auszugehen. Die Knappheit an Grundstücken, insbesondere an bezahlbaren Grundstücken, hat dazu geführt, dass heutzutage in vielen Bebauungsplänen eine verdichtete Bebauung vorgeschrieben wird - z.B. eine Reihenhausbebauung.

  • Verdingungsordnung für Bauleistungen
    Verdingungsordnung für Bauleistungen

    siehe VOB

  • vereinfachtes Genehmigungsverfahren
    vereinfachtes Genehmigungsverfahren

    Der Normalfall ist, dass ein Gebäude nicht errichtet werden darf ohne Baugenehmigung. Um die behördlichen Verfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen, sehen die Landesbauordnungen jedoch auch das sog. vereinfachte Genehmigungsverfahren vor. In diesem Verfahren, das natürlich mit speziellen Antragsformularen beantragt werden muss, wird die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften nur in den wichtigsten Punkten geprüft. Dazu gehört z. B. die Überprüfung auf Einhaltung der Abstandsflächen oder Überprüfungen im Rahmen des Brandschutzes.

  • Vergrämung
    Vergrämung

    Bezeichnung für alle Maßnahmen, um Vögel - insbesondere Tauben - von einem Bauwerk fernzuhalten, also zu "vergrämen". Die Industrie bietet dazu verschiedenartiges Gerät an wie die Taubenspitzen, Vogelnetze, Metallspiralen oder Spanndrahtsysteme, die auch in Verbindung mit einem elektrischen Stromsystem geliefert werden. Zu den wirksamen Mitteln der Vergrämung gehört auch das Aufstellen von sog. Lebendfallen in Verbindung mit einem Taubenlockstoff.

  • Vergrauung
    Vergrauung

    UV-Strahlen bauen das Lignin des Holzes fotochemisch zu einem wasserlöslichen Stoff um, was zunächst zum Ausbleichen, später (unter Zuhilfenahme von Schimmelpilzen) zu einer Graufärbung der Holzoberfläche führt. Die Vergrauung hat keinen Einfluß auf die technischen Eigenschaften oder die Haltbarkeit des Holzes.

  • Verhältnismäßigkeit
    Verhältnismäßigkeit

    siehe Übermaßverbot.

  • Verjährungsfrist
    Verjährungsfrist
    auch: Verjährungsfristen

    Verjährungsfristen sind gerade im Baubereich immens wichtig, jedoch sehr unterschiedlich. Bitte informieren Sie sich mit einem Klick!

  • Verkehrserschließung
    Verkehrserschließung

    Maßnahme der Erschließung, die es ermöglicht, daß Grundstücke an die öffentlichen Verkehrsflächen angeschlossen werden können.

  • Verkehrswert
    Verkehrswert
    auch: Verkehrswerte

    Der sog. Verkehrswert eines bebauten oder unbebauten Grundstücks ist wichtig bei Erbauseinandersetzungen, aber auch bei der Ermittlung der Höhe, bis zu der ein Grundstück mit oder ohne Bebauung beliehen werden kann. Das ist für den privaten Bauherrn, der ein Grundstück geerbt hat, ein maßgeblicher Faktor, da ein vorhandenes Grundstück das Eigenkapital ganz oder teilweise ersetzen kann. Der Verkehrswert wird ermittelt von Sachverständigen, aber auch von den Liegenschafts- und Katasterämtern. Die Banken lassen Grundstücke aber auch von ihren eigenen Gutachtern bewerten, die Finanzämter u. U. ebenso. Es kann also durchaus vorkommen, daß völlig verschiedene Verkehrswerte ermittelt werden unbeschadet dessen, was die Bodenrichtwerte aussagen, die die Gemeinden jährlich qua Gesetz ermitteln müssen. Die Verkehrswerte eines bebauten Grundstücks richten sich nach der Lage, dem Umfeld und natürlich dem Zustand des Grundstücks und des Gebäudes.

  • Vermessungsamt
    Vermessungsamt

    siehe Katasteramt.

  • Verschattung
    Verschattung
    auch: verschatten

    Die Verschattung ist ein Fachausdruck aus der Architektur. Darunter sind alle Maßnahmen zu verstehen, um bei störender, intensiver Sonnenbestrahlung Fenster, Glasfassaden, Lichtkuppeln, Wintergärten und dergleichen zu "verschatten". Bei Gewerbeobjekten wie Treibhäusern, Einkaufsgalerien und dergleichen erfolgt die Verschattung z. B. durch Jalousien sensorgesteuert und damit automatisch, wann immer der Lichteinfall oder die Hitzeeinwirkung auf dem Glas bestimmte Werte erreicht hat.

  • Verschiebeziegel
    Verschiebeziegel
    verschiebeziegel.jpg

    Ziegel, der sich verschieben läßt und somit eine variable Decklänge ermöglicht. Die Verlegung des Ziegels ist innerhalb des Verschiebebereichs unabhängig vom Lattenabstand möglich. Das hat besondere Vorteile bei Sanierungsarbeiten auf vorhandenen Latten. Verschiebeziegel gibt es nicht nur bei Dachziegeln, sondern auch bei Mauerziegeln. Die Funktion ist nahezu die Gleiche: Der Verschiebeziegel ist ein Mauerziegel, der Mauerlücken von 10 cm bis 25 cm Länge schließt. Der Ziegel kann in Laibungen, Ecken und Wandscheiben eingesetzt werden.

  • Versicherung
    Versicherung
    auch: Versicherungen

    Im Bau- und Immobilienbereich gibt es eine Fülle von Versicherungen. Ähnlich, wie man kein Auto ohne Versicherung zugelassen bekommt, kann man ein Haus bauen ohne "Verbundene Wohngebäudeversicherung". Darüber hinaus ist der Abschluß verschiedener Versicherungen sinnvoll, wenn man ein Haus baut oder in einem eigenen Haus lebt.

  • Versorgungsanlage
    Versorgungsanlage
    auch: Versorgungsanlagen

    Bauliche Anlage zur Erzeugung und allgemeinen Zuführung von Elektrizität, Wärme, Wasser und Gas sowie zur Abführung, Beseitigung und Verwertung der festen und flüssigen Abfallstoffe.

  • Versottung
    Versottung
    versottung.jpg

    Dank neuer Brennwerttechniken sind die Abgase bei Heizungsanlagen nicht mehr so warm wie früher, da die Wärme besser ausgenutzt wird. Das birgt aber auch Gefahren in sich. Die Abgase bleiben nicht gasförmig bis zum Austritt aus dem Schornstein, sondern kondensieren zuvor. In diesem Kondensat ist auch Teer enthalten, das dafür sorgt, dass sich außen am gemauerten Schornstein schwarze Flecken bilden. Man spricht dann von Versottung des Schornsteins. Behoben werden kann das durch das Einbringen von Abgasleitungen mit einem kleineren Querschnitt. Zudem sind diese Abgasleitungen feuchtigkeitsundurchlässig.

  • Vertikaljalousie
    Vertikaljalousie

    siehe Lamellenvorhang.

  • Vertikal-Jalousie
    Vertikal-Jalousie
    auch: Vertikaljalousie, Vertikal-Jalousien

    Vertikal-Jalousien funktionieren ähnlich wie horizontale Jalousien, nur werden sie senkrecht an Laufschienen angebracht. Vertikal-Jalousien werden besonders gerne in ebenerdigen Bürogebäuden montiert, um die Angestellten nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor neugierigen Blicken der Passanten zu schützen.

  • Vertikalschiebefenster
    Vertikalschiebefenster
    vertikalschiebefenster.gif

    Vertikalschiebefenster werden, wenn nicht gesamt in die Fensterbrüstung versenkt, in zwei oder mehrere übereinanderstehende Flügel geteilt. Vertikalschiebefenster haben herkömmlichen Fenstern gegenüber den Vorteil, platzsparend und bedienungsfreundlich zu sein. Der Platzverlust durch den Öffnungsradius entfällt, da sich die Flügel dieses Fenstertyps parallel verschieben lassen. Bei Vertikalschiebfenstern mit zwei Flügeln wird zwischen verschiedenen Arten von Ausführungen unterschieden. Entweder der untere Flügel wird nach oben geschoben und der obere Flügel ist festverglast. Es kann aber auch der untere Flügel festverglast sein und der obere Flügel wird nach unten geschoben. Es können aber auch beide Flügel verschiebbar sein (der untere wird nach oben, der obere nach unten geschoben).

  • Verwitterung
    Verwitterung
    auch: Verwitterungen

    Verfärbung und Zerstörung im Oberflächenbereich von Bauteilen. Zu beobachten bei Holzbauteilen, Beschichtungen, Putzen usw.

  • Villa
    Villa
    auch: Villen
    villa.jpg

    Bezeichnung für ein großes,luxuriöses Wohngebäude. Villen kamen um 1870 auf als sichtbares Wohlstandssymbol des industriellen Geldadels. Im Einzelfall waren solche Villen größer als Fürstenschlösser wie die "Villa Hügel" der Krupp-Familie in Essen (heute Museum). Zur Villa gehörten damals Stallungen, eine Remise und oft auch ein separates Wohnhaus für Dienstboten und Gärtner. Villen unterschieden und unterscheiden sich noch heute von den Patrizierhäusern dadurch, dass sie grundsätzlich freistehend und mitten in einen Park oder großen Garten gebaut wurden bzw. werden. Die Dimensionen der sog. Gründerjahre erreichen heute gebaute Villen kaum noch - schon allein deshalb, weil keine entsprechend großen Grundstücke verfügbar sind. Die heutzutage gebauten Villen kommen deshalb mit einer Wohnfläche schon ab 250 qm aus.

  • Vinylbodenbelag
    Vinylbodenbelag
    auch: Vinyl-Bodenbeläge, Vinylbodenbeläge

    siehe (%Webvinyl".

  • Vinyl-Tapete
    Vinyl-Tapete
    auch: Vinyl-Tapeten, Vinyltapete, Vinyltapeten

    Wasserbeständige und scheuerfeste Tapete, bei der auf den Papierträger eine Vinylschicht - genauer gesagt: PVC - oder andere Kunststoffbeschichtungen aufgebracht wurden. Die Kunststoffoberfläche der Tapete lässt sich beim Ablösen von der Wand vom Papierträger abziehen. Dieser bildet den Untergrund für die nächste Tapezierung. Vinyltapeten können sehr unterschiedliche Strukturen haben, sind aber wegen ihrer reduzierten Wasserdampfdurchlässigkeit etwas aus der Mode gekommen.

  • Vlies-Tapete
    Vlies-Tapete
    auch: Vlies-Tapeten, Vliestapete, Vliestapeten

    Tapete aus Textil- und Zellulosefasern, die strapazierfähig und einfach zu verarbeiten ist. Bei der Verarbeitung wird nicht die Rückseite der Tapete, sondern die Wand eingekleistert. Vliestapeten können auf allen tapezierfähigen Untergründen, selbst Problemuntergründen, eingesetzt werden. Der Untergrund sollte keine starken Farbkontraste aufweisen. Sind diese jedoch vorhanden, muss mit pigmentiertem Tapetengrund grundiert oder eine Untergrund-Vliestapete geklebt werden. Vliestapeten sind dimensionsstabil, sie werden also nicht breiter oder schmaler und benötigen daher keine Weichzeit.

  • VOB
    VOB

    Die VOB hat sich seit über 70 Jahren bewährt als ein ordnungspolitisches Instrument des Wettbewerbs im gesamten Baugeschehen. 1926 vom Reichsverdingungsausschuss als Grundlage für eine rechtlich geordnete Bauvergabe und Bauabwicklung der öffentlichen Hand geschaffen, 1945 vom Deutschen Verdingungsausschuss – DVA – in der Arbeit fortgesetzt, hat die VOB bei der überwiegenden Mehrzahl auch von privaten Bauverträgen Eingang gefunden. Die VOB gliedert sich in drei Abschnitte: - Teil A: Allgemeine Bestimmungen für die Vergabe von Bauleistungen. - Teil B: Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Bauleistungen. - Teil C: Allgemeine technische Vorschriften für Bauleistungen. Die gesamte VOB ist kein Gesetz, sondern eine privat geschaffene Vergabeordnung, ihre Anwendung ist jedoch für den öffentlichen Auftraggeber verbindlich durch Dienstvorschriften eingeführt. Bei privaten Aufträgen im Bausektor werden in der Regel Teil B und Teil C vertraglich vereinbart. Nur wenn eine solche vertragliche Vereinbarung vorliegt, finden die Bestimmungen der VOB Anwendung, andernfalls gelten die Bestimmungen des BGB – Werkvertragsrecht. Wird VOB Teil B vereinbart, so gilt Teil C automatisch.

  • VOC
    VOC

    Abkürzung für Flüchtige Organische Verbindung.

  • Vogelabwehr
    Vogelabwehr
    vabwehr.jpg

    Darunter sind alle Maßnahmen zu verstehen, insbesondere ausgewilderte Haustauben von Gebäuden und Gebäudeteilen wie Dächern oder Mauervorsprüngen fernzuhalten. Tauben verbreiten Krankheiten, ihr Kot ist ätzend und beeinträchtigt Dachschindeln ebenso wie Autolacke. Um Tauben abzuwehren, bietet die Industrie Edelstahlspitzen und bewegliche Spiralen an, die auf Dachvorsprünge usw. montiert werden können. Auch Spanndrahtsysteme und Edelstahlnetze werden hergestellt, damit sich keine Tauben in Mauernischen niederlassen. Elektrische Systeme arbeiten wie die bekannten Weidenzäune, jedoch mit geringerer Spannung. Der Strom "kitzelt" die Tauben an den Krallen, worauf die Vögel das Weite suchen.

  • voll erschlossen
    voll erschlossen

    Begriff aus dem Maklerwesen in Bezig auf die Baureife eines Grundstücks. "Voll erschlossen" bedeutet, dass alle Maßnahmen innerhalb einer Erschließung getroffen worden sind. Das Grundstück liegt also am öffentlichen Strassen- und Wegenetz und alle Versorgungsleitungen sind bis an die Grundstücksgrenze gelegt.

  • Vollflächendämmung
    Vollflächendämmung
    auch: Aufsparrendämmung

    Bezeichnung für eine vollflächige Verlegung von Dämmstoffen an Mauerwerk oder auf Dächern. Dort wird sie auch als Aufsparrendämmung bezeichnet. Bei einer Aufsparrendämmung werden die Dämmplatten oberhalb der Sparren, wie der Name schon sagt, vollflächig verlegt. Es folgen Unterspannbahn, Konterlattung und Dachlatten und schließlich die Dachziegel. Die Vollflächendämmung oberhalb der Sparren hat einige Vorteile gegenüber der herkömmlichen Zwischensparrendämmung: Durch die vollflächige Verlegung entfallen die Wärmebrücken im Bereich der Sparren, was natürlich im Zuge der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) von sehr großer Bedeutung ist. Zudem ist die Sparrenhöhe nur nach statischen Erfordernissen zu bemessen.

  • Vollgeschoss
    Vollgeschoss
    auch: Vollgeschosse

    Ein Vollgeschoss ist ein Geschoss, das vollständig über der natürlichen (oder behördlich festgelegten) Geländeoberfläche liegt und über mindestens 2/3 seiner Grundfläche eine Höhe von mindestens 2,3 m hat. Diese Voraussetzung trifft bei Hauptgebäuden, insbesondere Wohngebäuden und Arbeitsstätten, praktisch für alle oberirdischen und gleichzeitig unter dem Dachraum liegenden Geschosse zu, denn die Geschosshöhen liegen bei Aufenthalts- und Arbeitsräumen grundsätzlich über 2,3 m. Interessant wird das Verhältnis zwischen Grundfläche und Höhe aber beim Dachgeschoss. Als Maß der baulichen Nutzung wird in Bebauungsplänen üblicherweise auch die zulässige Zahl der Vollgeschoße entweder zwingend oder als Obergrenze festgesetzt. Solche Festsetzungen erfolgen grundsätzlich für Wohn- und Mischgebiete. Im Gewerbe-, Industrie- und Sondergebieten wird meistens nicht die Zahl der Vollgeschosse, sondern die zulässige Höhe der baulichen Anlage festgesetzt. Dies ist praktikabel, denn Gewerbebauten können sehr unterschiedliche Geschosshöhen haben.

  • Vollholz
    Vollholz
    auch: Vollhölzer

    Fachbezeichnung für massives Holz in seiner gewachsenen, natürlichen Struktur. Vollholz wird zu Brettern, Bohlen, Balken, Leisten, Pfählen, Masten usw. gesägt bzw. verarbeitet. Vollholz kann in vergütetes und unvergütetes Vollholz eingeteilt werden. Die Vergütung kann zum Beispiel durch Druck, Tränkung mit Kunstharzen oder Thermische oder hydrothermische Vergütung erfolgen.

  • Vollwärmeschutz
    Vollwärmeschutz

    Anderes Wort für Wärmedämmverbundsystem

  • Vollwalmdach
    Vollwalmdach

    siehe Walmdach.

  • Vorbaubalkon
    Vorbaubalkon
    auch: Vorbaubalkone, Vorbaubalkonen

    siehe Anbaubalkon

  • Vorbau-Rolladen
    Vorbau-Rolladen
    auch: Vorbaurolladen
    roll03.jpg

    Vorbaurolladen werden vor das Fenster montiert. Diese Installationsart verhindert wirkungsvoll Wärmebrücken, wie sie bei schlecht isolierten Rolladen, die über dem Fenster montiert sind, auftreten können. Darüber hinaus ist eine problemlose Wartung und Einstellung der Rolladen von außen möglich. Das bedeutet für Sie: Keine Schäden an Wand oder Tapete und einfacher, schneller Zugriff auf die Technik durch den Fachbetrieb. (Foto: Roma)

  • Vorbescheid
    Vorbescheid

    Will der Bauherr sicher gehen, dass sein Bauvorhaben genehmigt wird, kann er dies vor dem eigentlichen Baugenehmigungsverfahren durch eine Bauvoranfrage beim Bauamt klären. Das Ergebnis wird dem Bauherrn in Form eines Vorbescheids mitgeteilt. Erhält er einen positiven Vorbescheid, werden nicht alle Aspekte seines Bauvorhabens im endgültigen Genehmigungsverfahren erneut geprüft. Ein Vorbescheid wird nach ein bis drei Jahren (je nach Bundesland) ungültig.

  • Vordach
    Vordach
    auch: Vordächer
    vordach.jpg

    Unter einem Vordach wird ein Bauteil verstanden, das über der Hauseingangstür angebracht oder aufgestellt ist und Besucher vor Regen und Schnee schützen soll. Wenn diese eine Schutzfunktion wirklich erfüllen wollen, sollten Vordächer nicht zu schmal dimensioniert sein und einen seitlichen Windschutz jedenfalls zur Hauptwindrichtung haben, sonst bleibt der Kopf trocken, aber die Beine werden naß. Vordächer werden aus sehr unterschiedlichen Materialien hergestellt. Von Beton über Aluminium und Holz bis zum kunststoff-ummantelten Stahl. Bei Holzkonstruktionen wird das eigentliche Dach oft mit Schindeln gedeckt, ansonsten wird gerne Sicherheitsglas verwendet, das zwar öfters gereinigt werden muss, aber nicht den Lichteinfall des Tageslichts einschränkt. Vordächer können vor allem in geschlossenen bebauten Siedlungen nicht ohne weiteres ein- oder angebaut werden. Von Fall zu Fall muss eine Baugenehmigung eingeholt werden. Die Abbildungen zeigen links ein Vordach von Biffar und rechts eines von Weru.

  • Vorfälligkeitsentschädigung
    Vorfälligkeitsentschädigung
    auch: Vorfälligkeitsentschädigungen

    Hypotheken werden fast immer mit längeren oder langen Laufzeiten gewährt, mitunter bis 20 oder sogar 30 Jahre, wobei Zinsanpassungen nach einem bestimmten Zeitraum - also zum Beispiel nach sechs Jahren - vereinbart sein können. Wenn der Darlehnsnehmer nach sechs Jahren in eine Niedrigszinsphase gerät, kann er sich freuen. Umgekehrt wird er sich ärgern, wenn sich die Zinsen auf 1,5 und mehr Prozent nach oben verändern. Generell möchte jeder Darlehnsnehmer aus einer Grundschuld oder Hypothek aussteigen, wenn sich der Zinssatz am Markt nach unten entwickelt hat. Das ist nur möglich, wenn der Darlehnsnehmer eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlt. Hypothekenbanken beschaffen sich ihrerseits das Geld, das sie an den Bauherrn auszahlen, auf dem freien Kapitalmarkt zu einem festen Zinssatz. Will der Darlehnsnehmer ganz aussteigen oder die Hypothek zu einem niedrigeren Zins fortführen, muss er für die Restlaufzeit des ursprünglich abgeschlossenen Vertrags die Differenz (also die Vorfälligkeitsentschädigung)zwischen neuem und altem Zinssatz zahlen, was ganz erheblich ins Geld gehen kann. Sehr oft rechnet es sich nicht, einen Darlehnsvertrag vor Fälligkeit zu kündigen. In Zeiten einer Hochzinsphase gilt, dass für Hypotheken kurze Laufzeiten vereinbart werden sollten. Hypotheken werden fast immer erstrangig im Grundbuch eingetragen.

  • vorgehängte Dachrinne
    vorgehängte Dachrinne
    auch: vorgehängte, Dachrinnen

    Bei vorgehängten Dachrinnen unterscheidet man die halbrunde und die kastenförmige Dachrinne. Weitere Formen sind Gesimsrinne oder Dachrinnen mit Sonderform aus Metall und aus Kunststoff. Die Vorderkante der Dachrinnen weist einen runden Wulst oder einen aus mehreren Kantungen bestehenden Wulst auf. Die hintere Kante ist mit einem Wasserfalz ausgebildet.

  • vorgehängte Fassade
    vorgehängte Fassade
    auch: vorgehängten, Fassade, vorgehängte, Fassaden

    Sammelbegriff für Fassaden, die vor die tragende Außenwandkonstruktion eines Gebäudes "gehängt" werden. Das Wort "hängen" ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn bei der Vorhangfassade werden Bauteile wie Marmorplatten, Schindeln, Keramik- oder Zementfaserplatten tatsächlich mittels Fassadenankern an das Tragwerk gehängt. Je nach Konstruktionsart können Vorhangfassaden eine Hinterlüftung aufweisen. Dies ist speziell bei Holzfassaden unumgänglich. Statt von einer vorgehängten Fassade wird in der Architektur auch von einer Vorsatzschale oder Vorhangfassade gesprochen. Die vorgehängte Fassade wird auch häufig mit dem englischen Begriff "Curtain-Wall" bezeichnet.

  • Vorhaben- und Erschließungsplan
    Vorhaben- und Erschließungsplan

    Die Gemeinde kann durch einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan die Zulässigkeit von Vorhaben bestimmen, wenn der Vorhabenträger auf der Grundlage eines mit der Gemeinde abgestimmten Plans zur Durchführung der Vorhaben- und der Erschließungsmaßnahmen (Vorhaben- und Erschließungsplan) bereit und in der Lage ist und sich zur Durchführung innerhalb einer bestimmten Frist und zur Tragung der Planungs- und Erschließungskosten ganz oder teilweise verpflichtet.

  • Vorhangfassade
    Vorhangfassade
    auch: Vorhangfassaden

    siehe vorgehängte Fassaden.

  • vorläufige Nutzungsgenehmigung
    vorläufige Nutzungsgenehmigung
    auch: vorläufige, Nutzungsgenehmigungen

    Nach Fertigstellung aller Bauarbeiten erfolgt die Schlussabnahme im Rahmen der bauaufsichtlichen Bauabnahme. Ergibt die Schlussabnahme keine Beanstandungen, erteilt die Bauaufsichtsbehörde die Nutzungsgenehmigung z. B. für die Nutzung als Wohn- oder Gewerbegebäude. Auch wenn die Schlussabnahme noch nicht erfolgt ist, kann in Sonderfällen vom Bauaufsichtsamt der Gemeinde eine vorläufige Nutzungsgenehmigung erteilt werden, wenn wegen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung keine Bedenken bestehen.

  • vorlageberechtigt
    vorlageberechtigt

    siehe Vorlageberechtigung

  • Vorlageberechtigung
    Vorlageberechtigung

    Ein Bauantrag wird von der Gemeinde-/Stadtverwaltung nur dann angenommen, wenn der Einreicher vorlageberechtigt ist. Die Bauvorlageberechtigung umfaßt das Recht, Bauvorlagen für die genehmigungspflichtige oder genehmigungsfreigestellte Errichtung von Gebäuden anzufertigen und zu unterschreiben. Die Bauvorlageberechtigung wird von den kreisfreien Stäten oder Landkreisen erteilt, und zwar jeweils für das entsprechende Bundesland nach der jeweiligen Landesbauordnung. Dabei werden Personen, die die Berufsbezeichnung Architekt/ín führen, diese Berechtigung (fast) in jedem Fall erhalten, ebenso Bauingenieure, die bei der zuständigen Ingenieurkammer in eine Liste der bauvorlageberechtigten Ingenieure eingetragen sind. Vorlageberechtigt können je nach Bundesland aber auch Angehörige anderer, bauverwandter Berufe sein. Dies gilt in einigen Bundesländern z.B. für Zimmerermeister, die auch komplette Holzhäuser planen und errichten dürfen. Je nach Bundesland unterschiedlich kann auch eine beschränkte Vorlageberechtigung erteilt werden. Architekten, die einen Bauantrag in Sachsen einreichen wollen, aber nur für Niedersachen vorlageberechtigt sind, müssen sich also um eine Berechtigung auch in Sachsen bemühen. Dies gilt erst recht für Planungstätigkeiten im Ausland. Trotz der Gewerbe- und Niederlassungsfreiheit in der EU ist ein deutscher Architekt keineswegs automatisch in Spanien vorlageberechtigt.

  • Vorplanung
    Vorplanung
    auch: Vorplanungen

    Die Vorplanung ist die zweite Leistungsphase bei der Arbeit eines Architekten. Sie baut auf die Ergebnisse der Grundlagenermittlung auf. Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Grundstückszuschnitt, Erschließungsverhältnisse, Bodenverhältnisse oder Baumbestand werden analysiert und entsprechende Zielvorstellungen abgestimmt. Zu diesem Zeitpunkt bedient sich der Architekt bei der Konzeptfindung bereits zeichnerischer Darstellungen und Strichskizzen, sofern sie der Bewertung des Planungsansatzes dienlich sind. Zu den Aufgaben des Architekten zählt in dieser Phase die Verhandlung mit Behörden und anderen an der Planung fachlich Beteiligten über die Genehmigungsfähigkeit des Entwurfsansatzes. Die Vorplanungsphase schließt mit der Darstellung von Grundrissen, Schnitten und Fassaden - meist im Maßstab M 1:200 - ab. Hinzu kommt der Lageplan mit Darstellung der stadträumlichen Zusammenhänge und der Erschließung. Für die Vorplanung werden 7 % der in der HOAI festgelegten Gebühren fällig.

  • Vorratseigenheim
    Vorratseigenheim
    auch: Vorratseigenheime

    Aus den 60-er Jahren stammende Bezeichnung für Häuser, die von (gemeinnützigen) Wohnungsgesellschaften auf Vorrat gebaut wurden. Meist handelte es sich dabei um Reihenhäuser. Heute werden Vorratseigenheime auch von Banken, Maklern, Bauunternehmern etc. auch als Einzel- oder Doppelhäuser gebaut. Während der Bauphase (und wenn sich währenddessen kein Käufer findet) auch erst danach werden Käufer für das Objekt gesucht.