Lexikon

  • F
  • Fachwerkbinder

    Fachwerkbinder

    auch: Fachwerkträger

    Fachwerkbinder bzw. Fachwerkträger sind Stabtragwerke zur Überdeckung großer Räume für Spannweiten von 20 m bis 100 m. Die Bauteile aus Holz oder Stahl finden ihre Einsatzgebiete im Geschoss- und Hallenbau sowie bei Brücken. Vorteilhaft gegenüber Vollwandträgern sind die relativ geringe Eigenlast und die Transparenz. Bei Geschossdecken und Hallendächern ist darüber hinaus die Führung von Installationsleitungen senkrecht zur Spannrichtung kaum behindert.

  • Fachwerkhaus

    Fachwerkhaus

    auch: Fachwerkhäuser

    Das Fachwerkhaus gilt als typisch deutsches Haus, weshalb auch die amerikanische Übersetzung "German house" lautet. Allerdings stand der Fachwerkbau auch in England und Teilen Frankreichs sowie der Schweiz in hoher Blüte. Die Tragekonstruktion eines solches Hauses, eben das Fachwerk, bestand und besteht aus Schwellen, Rähmen, Ständern und Riegeln, die allesamt aus Holz sind. Und zwar entweder aus Eiche, Buche oder Fichte und im modernen Fachwerkbau auch aus Leimholzbindern. Die Zimmerleute beherrschten früher die Kunst, das einzelne Holzteil mit dem Zimmermannsbeil aus dem Rundstamm zu beilen. Fachwerkhäuser sind außerordentlich stabile Konstruktionen, die teilweise Jahrhunderte überdauert haben. Unsere Vorfahren verstanden sich darauf, nicht einfach Stockwerk auf Stockwerk zu setzen, sondern Fachwerkhäuser mit bis zu acht überkragenden Geschossen und Zwischengeschossen aufzurichten. Der gute Brauch des Richtfestes rührt daher. Fachwerkbauten wurden ohne Kenntnis von Statik und rein aus der Erfahrung der Zimmerleute errichtet. In repräsentativen Fachwerkhäusern und Rathäusern manifestierte sich auch der Wohlstand des erstarkenden Bürgertums, was man an den mit Schnitzereien und Malereien versehenen Schwellen und Balkenköpfen noch heute vielerorts sehen kann. Die Gefache des Fachwerkhauses wurden und werden mit Ziegeln oder mit einer Holzstakung ausgefüllt, die mit Lehm beworfen und verputzt wurde und bei originalgetreuen Nachbauten und Restaurierungen auch noch so ausgeführt wird Ausfachung. Moderne Fachwerkhäuser orientieren sich entweder am Baustil der Vorfahren, wobei jedoch auch moderne Baumaterialien zum Einsatz kommen oder aber sie zeichnen sich durch eine architektonisch aufregende Weiterentwicklung aus, bei der die Gefache zu einem erheblichen Teil verglast sind.

  • Fachwerkträger

    Fachwerkträger

    siehe Fachwerkbinder.

  • Fäkalienhebeanlage

    Fäkalienhebeanlage

    auch: Fäkalienhebenanlagen

    siehe Hebeanlage

  • Fallarm-Markise

    Fallarm-Markise

    auch: Fallarm-Markisen, Fallarmmarkise

    Eine besonders in südlichen Ländern beliebte Form der Markise, bei der diese Markise zunächst wie bei der Fallmarkise senkrecht herabgelassen und dann arretiert wird, um dann in beliebigem Neigungswinkel aufgestellt werden zu können. Wird die Fallarm-Markise bei 90° aufgestellt, ist ein ungehinderter Blick durch das Fenster möglich.

  • Falle

    Falle

    auch: Fallen
    falle.jpg

    Fallen stellt nicht nur der Jäger oder Wilderer. Auch beim Einsteckschloss gibt es eine Falle. Dies ist der Teil, der die Tür zuhält, wenn sie nicht abgeschlossen ist. Mit dem Türdrücker läßt sich die Falle bewegen und die Tür öffnen. Bei einem Wechselschloss, das bei Haustüren vorgeschrieben ist, läßt sich die Falle auch mit dem Schlüssel bewegen. Fallen können herstellerseits auch mit einer Fallensperre versehen sein.

  • Fallensperre

    Fallensperre

    fallensperre.jpg

    Über und unter der Falle eines Schlosses kann herstellerseits eine Fallensperre eingebaut werden. Sobald die Tür geschlossen wird, wird die Schloßfalle zu einem starren Riegel. Auch mit raffinierten Hilfsmitteln und oder gar mit Scheckkarten (wie man das in Kriminalfilmen häufig sieht), können Einbrecher die Falle nicht mehr zurückschieben, um die Tür zu öffnen. Eine einbruchhemmende Tür verfügt über eine Fallensperre.

  • Fallleitung

    Fallleitung

    auch: Fallleitungen

    siehe Fallrohr.

  • Fallmarkise

    Fallmarkise

    auch: Fallmarkisen

    Markise, die zwei seitliche Führungsschienen aufweist und wie ein Rolladen senkrecht heruntergelassen wird. Die Fallmarkise kann nicht - wie die Fallarm-Markise oder Markisolette - teilweise oder ganz "aufgestellt" werden.

  • Fallriegelschloss

    Fallriegelschloss

    auch: Fallriegelschlösser

    Das Fallriegelschloss ist das älteste bekannte Schloss. Es wurde bereits von den alten Ägyptern aus Holz gefertigt. Erst später wurde das Holz durch Metall ersetzt. Die ältesten Hinweise stammen aus einer Zeit um 3.000 vor Christus, der älteste Originalfund entstammt aus einer Zeit um 750 vor Christus. Im oberen Bereich des Schlosses befinden sich Stifte, Fallriegel, die durch ihr Eigengewicht in Löcher im Riegel fallen und diesen blockieren. Der bürstenartige Schlüssel hat Zinken, die die einzelnen Fallriegel anheben und den Riegel so wieder freigeben. Die Variation ergibt sich daraus, dass in den verschiedenen Schlössern unterschiedlich viele Fallriegel in ganz unterschiedlichen Abständen eingebaut werden können. Technologisch betrachtet ist das Fallriegelschloss der direkte Vorläufer des Schließzylinders. Fallriegelschlösser werden bis heute in bestimmten Regionen der Welt (Westafrika, Anatolien, Färöerinseln) hergestellt und verwendet.

  • Fallrohr

    Fallrohr

    auch: Fallleitung, Fallrohre

    Fallrohre sind für den Abtransport von Regenwasser (siehe Regenfallrohr) oder Schmutzwasser zuständig. Regen- und Schmutzwasser müssen in getrennten Fallleitungen abgeleitet werden. Fallleitungen für Schmutzwasser sind innen verlegte, senkrechte, teilweise auch verzogene Leitungen, die durch mehrere Stockwerke führen und am oberen Ende be- und entlüftet sind. Wegen der großen erforderlichen Luftmengen müssen die Rohre mit gleichbleibendem Querschnitt und möglichst geradlinig verlegt werden. Sie sind aus Zink, verzinktem Stahl, Kupfer, Aluminium, Kunststoff oder Edelstahl. Sie haben einen runden oder quadratischen Querschnitt.

  • Faltfenster

    Faltfenster

    faltfenster.gif

    Fenster, das aus mehreren Fensterflügeln besteht, die miteinander durch Scharniere verbunden sind. Faltfenster laufen in einer Decken- und Bodenschiene und werden bevorzugt in Wintergärten u.ä. eingebaut, damit man bei schönem Wetter den Wintergarten sozusagen in den Garten verlängern kann.

  • Faltschiebeladen

    Faltschiebeladen

    siehe Schiebeladen.

  • Faltschiebetor

    Faltschiebetor

    auch: Faltschiebetore

    siehe Falttor

  • Falttor

    Falttor

    auch: Falttore
    falttor.jpg

    Falttore ähneln vom Konstruktionsprinzip her einem Seiten-Sektionaltor, allerdings mit dem Unterschied, daß die einzelnen Sektionen (=Flügel) des Tores nicht plano nach hinten an eine Wand geschoben, sondern seitlich wie eine Ziehharmonika aufgefaltet werden. Falttore werden fast ausschließlich aus Stahlrohr und Stahlblech oder Aluminium hergestellt und kommen ausschließlich in Gewerbebetrieben oder in öffentlichen Einrichtungen wie Feuerwehrhallen zum Einsatz. Falttore können, wie das Foto des Schweizer Herstellers Berico zeigt, auch mit Fensterelementen ausgestattet werden. Wie bei allen Toren, kann die Öffnung und Schließung eines Falttores auch über einen elektrischen Antrieb erfolgen.

  • Falttür

    Falttür

    auch: Falttüre, Falttüren
    falttuer.jpg

    Tür aus vertikalen Kunststofflamellen, die sich beim Öffen oder Schließen wie eine Ziehharmonika auseinander- oder zusammenziehen. Das Türelement wird zu diesem Zweck mittig in eine Spezialzarge eingebaut und erlangt seinen Halt durch eine obere Führungsschiene. Falttüren sind eine Alternative, wenn enge räumliche Verhältnisse den Einbau einer Drehflügeltür nicht zulassen.Die andere Alternative ist die Schiebetür.

  • Falzdach

    Falzdach

    auch: Falzdächer
    falzdach01.jpgfalzdach02.jpg

    Das Falzdach ist ein Metalldach aus "gefalzten" Blechen aus Zink, Kupfer, Aluminium oder Edelstahl. Es wird bei allen Neigungen und Rundgauben ausgeführt. Es ist einsetzbar im Ein- und Mehrfamilienhausbereich, Fassadenbekleidungen, Steildach, gering geneigten Dächern sowie Turmverblendung und Denkmalschutz. Wie bei Ziegeldächern kann das Dach als Warmdach oder Kaltdach ausgeführt werden, also unbelüftet oder belüftet. Auf den Abbildungen von Rheinzink sieht man diese beiden Varianten (links belüftet, rechts unbelüftet).

  • Falzdachziegel

    Falzdachziegel

    siehe Falzziegel.

  • Falzziegel

    Falzziegel

    auch: Falzdachziegel, Dachfalzziegel
    falzziegel.gifeck.jpg

    Falzziegel, auch Falzdachziegel oder Dachfalzziegel genannt, ist die allgemeine Bezeichnung für Dachziegel, die eine Verfalzung aufweisen. Die Ziegel können nur an den Seiten oder an den Seiten und Kopfenden ineinandergreifen. Das wichtigste Teil bei der Verfalzung ist der Punkt, an dem vier Dachziegel aufeinandertreffen, das Vierziegeleck. Bei den meisten Deckungsarten, insbesondere bei Falzziegeldeckungen, überdecken sich alle vier Ziegel in vier Ebenen = Prinzip A. Bei der Vorschnittdeckung im Hohlpfannendach und einigen anderen Falzziegeldeckungen überdecken sich vier Ziegel in drei Ebenen = Prinzip B. Bei unverfalzten Dachziegeln kann die Abdichtung der Stoßstelle nur durch Doppeldeckung erfolgen. Dies ist bei einer Verfalzung nicht notwendig. Dadurch ergibt sich ein geringeres Gewicht der Dacheindeckung und ermöglicht eine leichtere Dachunterkonstruktion. Falzziegel bieten zudem besseren Schutz gegen Regen, Schnee und Staub bei ausreichender Dachentlüftung.

  • Faserdämmplatte

    Faserdämmplatte

    auch: Faserdämmplatten

    auch poröse Holzfaserdämmplatte (HFD) bezeichnet. Die Fasern werden mit oder ohne Klebstoff vermischt und nur mit geringem Druck gepresst, so daß eine weiche, formbare Platte entsteht, die zur Schall- und Wärmedämmung eingesetzt wird.

  • Faserdämmstoffe

    Faserdämmstoffe

    auch: Faserdämmstoff, Faser-Dämmstoffe, Faser-Dämmstoff

    Dämmstoffe aus mineralischen und/oder organischen Fasern. Die Platten, Filzen oder Matten werden für Wärmedämmzwecke, bei entsprechender Eignung und zusätzlicher Kennzeichnung gleichzeitig auch für Schalldämm-, Schallschluck- und Trittschalldämmzwecke verwendet.

  • Faserverbundwerkstoff

    Faserverbundwerkstoff

    auch: Faserverbundwerkstoffe

    Unter einem Faserverbundwerkstoff wird ein Werkstoff verstanden, in den zum Beispiel Glasfasern, Kohlefasern oder Pflanzenfasern eingelagert werden. Durch die Fasern wird die Festigkeit und Steifigkeit erhöht. Zugleich bleibt das Gewicht jedoch gering. Verwendet werden Faserverbundwerkstoffe dementsprechend, wenn leichte Tragsysteme erstellt werden sollen. Im Unterschied zu den natürlichen Verbundstoffen ist der Verbund der technischen Fasern meistens nicht mehr zu lösen. Die einzelnen Komponenten können nicht mehr in einen vollwertigen Recycling-Kreislauf zurückgeführt und wiederverwendet werden. Die Verbrennung der aus Erdölprodukten bestehenden Grundsubstanz ist wegen der eingelagerten Faserkomponenten nicht problemlos.

  • Faserzement

    Faserzement

    Homogene Vermischung von Portlandzement als Bindemittel mit Zuschlagstoffen wie Kalksteinmehl und Armierungsfasern sowie natürlich Wasser. Als Armierungszuschlag diente früher Asbest, heute vor allem Polyacrylfasern oder Zellulosefasern, nachdem erkannt worden war, daß Asbestfasern in die Raumluft entweichen und Krebs erzeugen können. Aus Faserzement werden unter hohem Druck u.a. Wellplatten, Pflanzkübel, Gartenmöbel, Dachschindeln, Fassadenplatten und Faserzementplatten hergestellt. Faserzement ist nicht brennbar, aber hitzebeständig sowie resistent gegen Fäulnis und Korrosion.

  • Faserzement-Dachplatte

    Faserzement-Dachplatte

    auch: Faserzement-Dachplatten

    Faserzement-Dachplatten sind Faserzementplatten für kleinformatige Dacheíndeckungen und Wandbekleidungen. Sie sind in der Regel 4 mm dick. Die der Witterung ausgesetzte Oberfläche der Platten kann dabei glatt oder texturiert sein. Die Dachplatten können eingefärbt oder in ihrer natürlichen Farbe belassen sein. Faserzement-Dachplatten können weiterhin mit farbigen oder farblosen Beschichtungen an ihrer Oberfläche versehen und mit Löchern zur Befestigung geliefert werden.

  • Faserzement-Fassadenplatte

    Faserzement-Fassadenplatte

    auch: Faserzement-Fassadenplatten

    Faserzement-Fassadenplatten sind Faserzementplatten zur Bekleidung von Fassaden. Diese Platten können kunststoffbeschichtet, z.T. oberflächenversiegelt, in zahlreichen Farben und unterschiedlichen Oberflächenstrukturen hergesetellt werden. Kleinformatige Platten mit einer Dicke von 4,5 mm sind ähnlich den Faserzement-Dachplatten. Großformatige Platten weisen eine Dicke von 6 bzw. 8 mm und Längen von 2530, 2830 bzw. 3130 mm auf.

  • Faserzementplatten

    Faserzementplatten

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    Vielseitig einsetzbare Bauplatten aus Faserzement, die nicht brennbar, aber hitzebeständig sowie resistent gegen Fäulnis und Korrosion sind. Sie wurden 1900 von dem Österreicher Ludwig Hatschek erfunden. Die Faserzementplattenindustrie hatte jahrelang damit zu kämpfen, daß seit Hatscheck's Zeiten Asbest als Fasermaterial verwendet worden war. Die heutigen Platten sind jedoch asbestfrei und haben längst das Image der "grauen Maus" verloren. Denn sie werden u.a. mit Reinacrylat farbig beschichtet und decken damit ein großes Farbspektrum ab von schiefergrau bis gelb oder rot. Mit Faserzementplatten in Form von Schindeln werden Dächer gedeckt und vor allem Fassaden verkleidet, siehe hier Beispiel von hinterlüfteten Fassaden nach dem System Eurofox-Fassadenelemente.

  • Faserzementschindel

    Faserzementschindel

    auch: Faserzementschindeln
    faserzementschindel.jpg

    Zur Dachbekleidung werden die Dachplatten aus Faserzement in unterschiedlichen Formen, Farben und Oberflächen angeboten. Die Farbpalette reicht von klassischen Farben wie Dunkelbraun, Ziegelrot und Dunkelbraun bis hin zu Kristallweiss, Lichtgrau und Dunkelblau. Die Oberflächen der Schindeln können glatt, strukturiert oder genarbt sein, wobei die genarbte Ausführung in schwarz auf den ersten Blick kaum von echtem Schiefer zu unterscheiden ist. Die Deckungsarten sind mit denen einer Dacheindeckung mit Schieferschindeln zu vergleichen. Möglich sind zum Beispiel Deutsche Deckung, Doppeldeckung, Waagerechte Deckung und Rhombendeckung (vergleiche Abbildungen von links nach rechts). Dementspechend werden die Schindeln aus Faserzement in unterschiedlichen Formen angeboten.

  • Faserzement-Wellplatte

    Faserzement-Wellplatte

    auch: Faserzement-Wellplatten

    Faserzement-Wellplatten sind Bauteile für Bedachungen aus Faserzement, deren Querschnitt wellenförmig ist. Dabei erfolgt die Einteilung und Unterscheidung der Platten in Abhängigkeit von deren Profilhöhe und dem Abstand der Wellenhochpunkte zueinander.

  • Fassade

    Fassade

    auch: Fassaden

    Die Fassade bedeutet im Bauwesen das Äußere eines Gebäudes. Durch die Verwendung von verschiedenen Materialien ergeben sich eine vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten. Auch Säulen, Arkaden, Erker oder Fenstergruppierungen geben der Fassade ein individuelles Aussehen. Fassaden können aus sehr unterschiedlichen Materialien bestehen. Eine Fassade kann verputzt sein (Putzfassade), sie kann aus einer Stahl- oder Aluminium-Glaskonstruktion bestehen, es kann sich um eine Leuchtfassade, eine Vorhangfassade oder eine Holzfassade handeln. Je nach Konstruktionsart der tragenden Wand kann z.B. eine Fassade aus Sichtmauerwerk direkt mit der Wand verbunden sein, es kann sich aber auch um eine Fassade mit Hinterlüftung handeln, die in der Fachwelt Kaltfassade genannt wird. Entsprechend heißt die nicht hinterlüftete Fassade Warmfassade.

  • Fassadenanker

    Fassadenanker

    fanker.jpg

    Fassadenanker dienen der Befestigung von Fassadenverkleidungen unterschiedlicher Art wie Natursteinplatten, Betonfertigteilen, Keramikplatten oder Schichtpresstoffplatten. Sie sind aus Edelstahl gefertigt und müssen nicht nur das Gewicht der Platten tragen, sondern auch Winddruck und Temperaturschwankungen standhalten, weshalb einer jeden baulichen Zulassung sorgfältige bauamtliche Prüfungen vorausgehen. So unterschiedlich, wie die Fassenbekleidungen, sind auch die Konstruktionsweisen der Anker. Beim Hinterschnitt-Fassadenanker (Foto Hersteller KEIL) werden die Platten rückseitig angebohrt und sog. Agraffen befestigt, die in Ankerschienen eingehängt werden. Bei anderen Systemen (Zeichung Hersteller HALFEN-DEHA) werden die Anker in Betonplatten gegossen und diese dann mit dem Tragwerk verbunden, wobei eine Abstandsschraube für eine einheitliche Distanz sorgt. Weitere Ankersysteme wie die Konsolanker dienen der Mauerwerksabfangung bei Vorsatzschalen aus Verblendern.

  • Fassadenaufzug

    Fassadenaufzug

    auch: Fassadenaufzüge

    Fassadenaufzüge sind Aufzugsanlagen, die Gebäuden zugeordnet und dazu bestimmt sind, Personen mit und ohne Arbeitsgerät und Material aufzunehmen und deren an Tragmitteln hängende Arbeitsbühnen durch Hubwerke oder durch Hubwerke und Fahrwerke bewegt werden. Fassadenaufzüge werden zum Beispiel bei Reparaturarbeiten oder zur Fensterreinigung in luftiger Höhe benötigt.

  • Fassadenbahn

    Fassadenbahn

    auch: Fassadenbahnen

    Fassadenbahnen aus Polyestervlies haben ihren Einsatzbereich hinter Holz-, Stahl- oder Glasfassaden. Sie werden z.B. über der Wärmedämmung befestigt und sorgen für Winddichtigkeit und Schlagregenfestigkeit. Fassadenbahnen sind diffusionsoffen und uv-beständig. Die dauerhafte UV-Beständigkeit des Materials ist die Grundlage für spezielle Anwendungen, beispielsweise mit Schattenfugen in vorgehängten Fassaden. Die einzelnen Fassadenbahnen werden nicht mit herkömmlichen Klebebändern, sondern mit einem schnell wirksamen Klebstoff im Kaltschweißverfahren homogen und dauerhaft wind- und wasserfest miteinander verbunden. Speziell für den Einsatz hinter Glasfassaden gibt es farbige Fassadenbahnen. Den Gestaltungsvarianten mit harmonischen Farbspielen und blickfangenden Lichteffekten sind somit keine Grenzen gesetzt.

  • Fassadenbegrünung

    Fassadenbegrünung

    auch: Fassadenbegrünungen

    Eine Hausverkleidung aus lebendigem Grün bietet Vögeln und nützlichen Insekten Lebensraum. Das Blattwerk produziert Sauerstoff; es bindet Staub und Abgase; es reguliert Feuchtigkeit und Luftströmungen; es schützt das Haus vor Sommerhitze und Winterkälte. Wer Klettergewächse pflanzt, der verbessert die Lebensqualität für Mensch und Umwelt. Folgende Pflanzen eignen sich besonders zur Fassadenbegrünung: Clematis, Geißblatt und Knöterich benötigen Kletterhilfen. Rankgitter müssen mit etwa 20 cm Abstand von der Wand angebracht werden. Efeu, Wilder Wein und Kletterhortensien halten sich mit eigenen Haftorganen direkt an der Mauer fest.

  • Fassadenbekleidung

    Fassadenbekleidung

    auch: Fassadenbekleidungen

    Fassadenbekleidungen werden an tragenden Wandkonstruktionen aus schuppen- oder tafelförmig angebrachten ebenen oder profilierten klein- oder großformatigen Elementen hergestellt. Sie werden auch Außenwandbekleidung genannt. Fassaden können mit Fassadenschindeln oder Fassadenplattenn, aber auch mit Paneelen aus unterschiedliche Materialien wie Holz oder Faserzement bekleidet werden. Mehr zum Thema Fassadenbekleidung siehe vorgehängte Fassade.

  • Fassadenbeschichtung

    Fassadenbeschichtung

    auch: Fassadenbeschichtungen
    fassadenbeschichtung.jpg

    Unter einer Fassadenbeschichtung ist das Aufbringen hochwertiger Anstriche zu verstehen, die besonders resistent gegen Regen, Sonnenbestrahlung und Umweltverschmutzung sein müssen. Sie wird auf verputzten Flächen, Beton, Kalksandstein oder Holz aufgetragen. Neben einer farblichen Gestaltung können Beschichtungen auch spezielle Kriterien erfüllen wie etwa Fassadenimprägnierung. eine Seit Ende der 90-er Jahre werden insbesondere Fassadenbeschichtungen mit Lotus-Effekt aufgebracht. Generell neigen die Mitteleuropäer dazu, (insbesondere die Deutschen), für ihre Fassaden bei Wohnhäusern oder Gewerbebauten einen einfarbigen Anstrich zu wählen. Etwas mehr Mut zur Farbe (siehe Foto eines Hotelbaus auf Kreta) könnte unsere Städte und Siedlungen optisch aufwerten.

  • Fassadendämmung

    Fassadendämmung

    Abgesehen von verschiedenen Dämmstoffen, die verwendet werden können, gibt es auch technisch sehr unterschiedliche Möglichkeiten, die Fassade zu optimieren. Man hat die Wahl zwischen Außendämmung, Kerndämmung und Innendämmung.

  • Fassadenfarbe

    Fassadenfarbe

    auch: Fassadenfarben

    siehe Fassadenbeschichtung

  • Fassadenheizung

    Fassadenheizung

    auch: Fassadenheizungen

    Einer Fassadenheizung dienen die senkrechten und waagerechten Profile aus Aluminium oder Stahl als Basis. Auf diese Tragprofile werden maßgenaue Zusatzprofile befestigt, die mittels innenliegender Kupferrohre und Anschluss an einen Wasserkreislauf beheizt (oder gekühlt) werden können. Zusätzliche Heizkörper sind nicht erforderlich. Über die Oberflächentemperatur des Heizprofils wird im Winter die Kältestrahlung der Verglasung kompensiert, im Sommer kann die Wärmestrahlung hiermit gemindert werden.

  • Fassadenpaneele

    Fassadenpaneele

    auch: Fassadenpaneel, Fassaden-Paneel

    Der Begriff eines Fassadenpaneels ist nicht genau definiert. Die Industrie bietet unter diesem Begriff z.B. Paneele aus Stahlblech mit Dämmschicht oder Paneele aus Faserzement an. Holzpaneele für die Fassadenbekleidung werden Holzprofile genannt.

  • Fassadenplatten

    Fassadenplatten

    auch: Fassadenplatte
    fassadenplatte.gif

    Der Begriff "Fassadenplatten" kann nicht eindeutig einem bestimmten Material zugeordnet werden. Die keramische Industrie benutzt ihn, wenn sie von ihren Fassadenziegeln spricht. Die Faserzementindustrie versteht unter Fassadenplatten Produkte aus Faserzement oder Holzzement, die in einer vielseitigen Farbpalette angeboten werden. Die Flachglasindustrie verkauft Fassadenplatten aus eingefärbtem Glas, wobei auch schwarze "Glasplatten" erhältlich sind. Metall wird allgemein zu Paneelen geformt und zur Fassadenbekleidung eingesetzt. Ausnahme jedoch Kupferplatten, die dann auch als Fassadenplatten bezeichnet werden. Auch Betonwerke bieten Fassadenplatten an, die Marmorwerke sowieso, nämlich Fassadenplatten aus Granit und dergleichen. Auch die Schiefergruben liefern nicht nur Schieferschindeln bzw. Schiefer-Decksteine, sondern auch Fassadenplatten aus Schiefer. Sogar die Hersteller von Mineralwoll-Dämmprodukten haben eine Fassadenplatte im Angebot. Diese besteht aus komprimierter Steinwolle, deren Oberfläche beschichtet worden ist.

  • Fassadenprofil

    Fassadenprofil

    auch: Fassadenprofile

    Profile, die auf Wärmedämmverbundsysteme aufgeklebt und ebenfalls endbeschichtet werden. Sie erlauben eine dreidimensionale Strukturierung der Fassade. Für die Rekonstruktion historischer Fassaden sind spezielle Profile erhältlich. Als Profile werden in unterschiedlichen Abmessungen angeboten: - Gurtgesimse - Fensterrahmeneinfassungen - Fensterbankprofile - Sohlbankstützen - Kopfsteine - Bossen und Bossensteine - Rundbögen

  • Fassadenputz

    Fassadenputz

    auch: Fassadenputze

    siehe Außenputz

  • Fassadenrenovierung

    Fassadenrenovierung

    siehe Fassadensanierung.

  • Fassadensanierung

    Fassadensanierung

    auch: Fassadenrenovierung, Fassadensanierungen

    Ganz gleich, ob Putzfassade, Holzfassade, Klinkerfassade oder sonstige Fassade, früher oder später wird eine Fassadensanierung bzw. Fassadenrenovierung fällig. Denn Sonne, Wind, Regen oder Frost machen jeder Fassade im Laufe der Zeit zu schaffen. Was sich deutlich durch Risse im Putz oder abblätternden Putz zeigt. Auch das Holz einer Holzfassade kann mit der Zeit Risse bekommen oder Ausbleichen, wenn es nicht richtig gepflegt wird. Und sind die Fugen einer Klinkerfassade erst einmal brüchig, sind weitere Schäden nicht weit entfernt, denn eindringendes Wasser kann die Bausubstanz gefährlich schädigen. Eine schadhafte Fassade ist also nicht nur schlecht für die Optik, sondern weitere, noch viel schlimmere Schäden sind programmiert. Deshalb lassen sich mit einer Fassadensanierung bzw. Fassadenrenovierung zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Doch so unterschiedlich die Fassaden sind, so unterschiedlich sind auch die Sanierungsmethoden. Die Sanierungsmethode bzw. Renovierungsmethode hängt auch stark von ab, wie sehr die Fassade in Mitleidenschaft gezogen ist. Oft reicht auch ein neuer Anstrich für die Putzfassade oder eine neue Lasur für die Holzfassade aus. In diesem Fall spricht man dann von einer Fassadenrenovierung. Bei einer Fassadensanierung geht es aber um mehr als nur um Schönheitsreparaturen. Hier wird in der Regel die komplette Fassade ausgetauscht oder die bestehende Fassade zusätzlich gedämmt und dann neu mit Putz oder einer Holzverschalung versehen. Bei einer Klinkerfassade reicht es meist aus, wenn man die Fugen erneuert. Bei älteren Häusern ist es aber häufig notwendig, dass das Haus zusätzlich gedämmt werden muss. Und da eine Außendämmung einer Innendämmung in der Regel vorzuziehen ist, muss in diesem Fall dann auch die Klinkerfassade dran glauben.

  • Fassadenschindeln

    Fassadenschindeln

    auch: Fassadenschindel

    Fassadenschindeln gehören zu den bewährten historischen Baustoffen. Landschaftstypisch wurden und werden in den Alpenländern Dächer und Fassaden mit Holzschindeln gedeckt bzw. bekleidet. In Deutschland, hier speziell im Großraum Eifel-Hunsrück, im Bergischen Land und in Thüringen, wurden und werden Fassadenschindeln aus Schiefer verwendet, um Fassaden - insbesondere die Wetterseite - trocken und warm zu halten. Schiefer ist ein nahezu unverwüstlicher Baustoff, der Hitze und Kälte mühelos gewachsen ist. Die Ziegeleien und die Bitumenindustrie haben ebenfalls Fassadenschindeln im Angebot. In dem einen Fall sind es gebrannte Ziegel, in dem anderen Fall schindelförmige, besandete Bitumenprodukte.

  • Fassadentafeln

    Fassadentafeln

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    Wann eine Fassadenplatte zu einer "Fassadentafel" wird, ist Ermessenssache des Herstellers. Jedenfalls spricht die Industrie von kleinformatigen und von großformatigen Fassadenplatten, die werksseitig und je nach Hersteller auch als Fassadentafeln in den Baustoffhandel kommen. Grundsätzlich gilt, dass die Größe einer Fassadentafel da aufhört, wo sie aufgrund ihres Eigengewichts nicht mehr statisch sicher befestigt werden kann. Die Zeichnung zeigt die Befestigung einer Fassadentafel aus Faserzement auf einer Aluminium-Unterkonstruktion.

  • Fassadenziegel

    Fassadenziegel

    fassadenziegel.jpg

    Früher wurden normale Dachziegel an die Fassade gehängt, damit diese vor Wind und Wetter geschützt ist. Später wurden Behangziegel für spezielle Unterkonstruktionen entwickelt. Die Abbildung zeigt beispielsweise eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade aus Fassadenziegeln, die auf Aluminiumprofilen arretiert sind. Zu sehen ist auch eine zusätzliche Lage aus Dämmaterial, dessen Stärke fast beliebig hoch sein kann. Fassadenziegel werden in einer Standardoberfläche sowie geschliffen, gebürstet oder gerillt angeboten. Etwa 20 keramische Farben stehen zur Verfügung. Die Formate variieren in der Breite zwischen 150 bis 500 mm, in der Höhe zwischen zwischen 150 und 250 mm. Die Industrie bietet für Fensterlaibungen und Eckausbildungen auch Gehrungsplatten an.

  • Fehlerstrom-Schutzschalter

    Fehlerstrom-Schutzschalter

    Der Fehlerstrom-Schutzschalter, auch FI-Schutzschalter genannt, mindert das Risiko eines elektrischen Stromschlages. Das "F" steht für Fehler, das "i" steht für Strom. Der FI-Schutzschalter mißt die Differenz zwischen dem zu- und dem abfließenden Strom und schaltet einen defekten Stromkreis in Bruchteilen einer Sekunde ab. Ein FI-Schutzschalter reagiert bei gringsten Fehlerströmen. In den normalen Hausinstallationen ist er in der Regel für einen Nennfehlerstrom von 0,5 A ausgelegt. Er unterbricht den Stromkreislauf sofort, wenn ein Fehlerstrom fließt. Fehlstromschutzschalter sind in Baustellen-Verteilern, landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Anwesen, Schwimmbädern, medizinisch genutzten Räumen, Laborräumen, Schulen und Ausbildungsstätten sowie in feuergefährdeten Betriebsstätten vorgesehen.

  • Fehlfarbenziegel

    Fehlfarbenziegel

    Fehlbrandziegel, der beim Brandvorgang eine andere als die gewünschte Farbe erhalten hat. Dies kann durch falsches Anwärmen, Brennen oder Abkühlen geschehen sein.

  • Fehlstromschutzschalter

    Fehlstromschutzschalter

    auch: FI-Schutzschalter

    Der Fehlstromschutzschalter bzw. FI-Schutzschalter ist eine Sicherheitsvorrichtung. Er unterbricht den Stromkreislauf sofort, wenn ein Fehlerstrom fließt. Fehlstromschutzschalter sind in Baustellen-Verteilern, landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Anwesen, Schwimmbädern, medizinisch genutzten Räumen, Laborräumen, Schulen und Ausbildungsstätten sowie in feuergefährdeten Betriebsstätten vorgesehen.

  • Feinsteinzeugfliese

    Feinsteinzeugfliese

    auch: Feinsteinzeugfliesen

    Feinsteinzeugfliesen sind feinaufbereitete, im Einbrandverfahren hergestellte unglasierte Fliesen mit extrem niedriger Wasseraufnahme, die der europaweit gültigen Norm DIN EN 176 - Gruppe B1 entspricht. Während diese DIN als Mindestanforderung einen Mittelwert für die Wasseraufnahme von max. 3 Gewichtsprozent nennt, liegt die Wasseraufnahme von Feinsteinzeugprodukten bei 0,1 % des Gewichtes. Das heißt, die materialische Besonderheit von Feinsteinzeug besteht vor allem in der extrem niedrigen Wasseraufnahme und der dadurch erreichten Frostfestigkeit. Diese Fliese ist eine vollkommen dicht gesinterte, unglasierte Platte und hat dementsprechend keine offene Poren. In einem zweiten und dritten Brenngang können Feinsteinzeugfliesen auch "dekoriert" und glasiert werden. Unter Dekorieren ist die Herstellung von farbigen, mit beliebigen Mustern und Motiven versehenen Fliesen zu verstehen.

  • Feng Shui

    Feng Shui

    Feng Shui heißt übersetzt "Wind" und "Wasser" und ist die uralte chinesische Kunst der richtigen Plazierung und Konstruktion von Häusern, Wohnungen, Arbeitsplätzen und Gärten für ein harmonisches Leben und Arbeiten. Doch nicht nur in China, sondern auch in der übrigen Welt setzen sich immer mehr Menschen mit dieser Materie auseinander. Viele große Firmen wie Mercedes oder BMW lassen sich von einem Feng-Shui-Fachmann beraten. Basis für das Feng Shui ist der Grundriss einer Wohnung oder eines Gartens. Dieser Grundriss wird im Prinzip auf ein neunteiliges Quadrat übertragen. Jeder Sektor in diesem Quadrat steht für eine Himmelsrichtung und verschiedene Aspekte des Lebens: Während die Gestaltung des Südostens etwa Einfluss auf das Vermögen der Bewohner nimmt, wird im westlichen Bereich das Glück der eigenen Kinder gestaltet. Nach den Feng-Shui-Regeln kann so genau bestimmt werden, wie eine Wohnung eingerichtet werden sollte. Darüber hinaus spielen auch noch die verwendeten Materialien wie Holz, Metall usw. und vieles weitere mehr eine Rolle.

  • Fenster

    Fenster

    auch: Fensterarten

    Bauelement, aus Blendrahmen, Flügelrahmen und Fensterflügel bestehend, wobei der Fensterflügel verglast ist. Das Fenster hat die Aufgabe, das Tageslicht ins Haus und Wind und Sturm draußen zu lassen, gleichzeitig erfüllt es die wichtige Aufgabe der Durchlüftung. Blendrahmen und Flügelrahmen sind aus unterschiedlichen Materialien. Man unterscheidet Holzfenster, Kunststofffenster, Aluminiumfenster und Stahlfenster. Darüber hinaus gibt es noch Fensterrahmen aus dem Materialmix Holz und Aluminium oder Kunststoff und Aluminium. Dachwohnfenster übernehmen neben der normalen Fensterfunktion teilweise auch die Funktion des Daches. Kellerfenster sind häufig Einfachkonstruktionen mit Rahmen aus verzinktem Stahlblech. Von der Art, wie Fenster geöffnet werden, unterscheidet man Drehflügelfenster, Kippflügelfenster, Drehkippfenster, Klappflügelfenster, Wendefenster, Schwingfenster, Vertikalschiebefenster oder Horizontalschiebefenster.

  • Fensterabdichtung

    Fensterabdichtung

    auch: Fensterabdichtungen

    Die Fensterabdichtung gliedert sich in drei Bereiche. Der erste Bereich ist die Fuge zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk. Um Wärmebrücken und Feuchteschäden zu vermeiden, sollte der Fensterrahmen beim Fenstereinbau in die Dämmungsebene der Wand integriert werden, dann ist die Wärmebrückenwirkung des Fensters am geringsten. Laut Energieeinsparverordnung muss die Fuge völlig luftdicht abgedichtet werden. Dies führt allerdings auch dazu, dass bei mangelhafter Lüftung die Gefahr der Schimmelbildung sich erhöht. Auch der Falz zwischen Fügel und Rahmen muss abgedichtet werden. Dies geschieht nach der DIN 18055. Diese Falzdichtungen, die aus mehreren Ebenen bestehen, übernehmen die Regenabdichtung sowie die Luft- und Schallabdichtung. Der dritte Bereich der Fensterabdichtung betrifft das Fensterglas im Fensterrahmen. Fenster werden generell mit Dichtprofilen z.B. aus Neopren oder Silikon verglast. Sie werden in die Profile eingeschoben und mit der Glasleiste angedrückt.

  • Fensteranschlagziegel

    Fensteranschlagziegel

    fensteranschlagziegel.jpg

    Fensteranschlagziegel sind L-förmige Mauerziegel. Durch ihre Form nehmen sie den Fensterrahmen zusätzlich in Schutz. Zusätzlich vermindern sie die Gefahr von Wärmebrücken in der Laibung und unterstützen das Dämmverhalten der Mauer. Dank der glatten Oberfläche des Ergänzungsziegels kann der Fensterrahmen wind- und luftdicht montiert werden. Der Anschlag sorgt für eine dauerhaft feste Position.

  • Fensterarten

    Fensterarten

    siehe Fenster.

  • Fensterbank

    Fensterbank

    auch: Fensterbänke

    Fensterbänke werden auf der unteren Laibung eines Fensters angebracht. Es werden Außenfensterbänke und Innenfensterbänke unterschieden. Sie haben ganz unterschiedliche Aufgaben wahrzunehmen und sind sehr verschiedenen Belastungen ausgesetzt. Im Außenbereich ragen sie über die Außenwand (=Fassade) hinaus. Damit das Regenwasser abfließen kann, müssen sie in diesem Fall mit Gefälle eingebaut werden. Fensterbänke im Außenbereich können aus verschiedenen Materialien bestehen: Naturstein, Keramikplatten, verzinktes Eisenblech, Aluminium oder Zementplatten. Im Innenbereich erfolgt der Einbau natürlich plano. Diese Fensterbänke werden fast ausschließlich aus Naturstein oder Terrazzo gefertigt, gelegentlich auch aus Holz. Fensterbänke werden von allen Herstellern in Standardmaßen geliefert.

  • Fensterbankgesims

    Fensterbankgesims

    siehe Gesims.

  • Fensterbauer

    Fensterbauer

    siehe Glaser.

  • Fensterbeschlag

    Fensterbeschlag

    auch: Fensterbeschläge
    beschlagteile.jpg

    Fensterbeschläge sind die mechanischen Teile, die das Öffnen und Schließen des Fensters ermöglichen. Sie verbinden Fensterflügel und Fensterrahmen und sorgen für guten Bedienkomfort. Auch der Schutz vor Einbruch und Kindersicherung sind Aufgaben von Fensterbeschlägen. Weiterhin müssen sie dafür sorgen, daß das Fenster dicht ist und Wind und Regen nicht in die Wohnung gelangen. Fensterbeschläge bestehen aus verschiedenen Teilen. Sie bestehen aus Getriebe, Ecklager, Schere und Schließblech.

  • Fensterblei

    Fensterblei

    Unter Fensterblei wird jede Art von Blei verstanden, das bei der Konstruktion von Fenstern Verwendung findet. Es hilft kleinere Glastafeln zu einer größeren Glasfläche zusammenzufügen oder gebrochenes Glas zu reparieren. Man unterscheidet zum Beispiel Bleiruten, Bleisprossen oder Notblei.

  • Fenstergitter

    Fenstergitter

    fenstergitter.jpg

    Fenstergitter werden aus Sicherheitsgründen oder als Fassadenschmuck angebracht. Meist findet man solch ein Gitter im Keller oder im Erdgeschoss, seltener in den oberen Geschossen. Je nach Verwendungszweck kann es aus Schmiede- oder Gusseisen, zweckmäßig oder reich verziert sein. Damit Fenstergitter einen wirksamen Schutz gegen Einbrecher darstellen, müssen sie entsprechend gut im Mauerwerk verankert sein. Fenstergitter sollten 8 cm im Mauerwerk eingelassen oder von außen unlösbar verschraubt sein. Die Gitterstäbe sollten aus mindestens 18 mm Stahl bestehen und einen Abstand von 12 cm nicht überschreiten.

  • Fensterglas

    Fensterglas

    auch: Fensterscheibe, Fenstergläser

    Fensterglas ist eine umgangssprachliche Bezeichnung, die sich auf Gussglas, meistens jedoch auf Flachglas oder noch präziser auf Floatglas beziehen kann. Soweit "Fensterglas" für Fenster eingesetzt wird, und das ist ja der Regelfall, bezieht sich die Energieeinsparverordnung EnEV, die die Wärmeschutzverordnung abgelöst hat, in einem hoch komplizierten Berechnungsverfahren über die geforderte Energieeinsparung nicht allein auf die Verglasung, sondern auch auf die Fensterrahmen und die Abstandshalter zwischen den Scheiben.

  • Fenstergriff

    Fenstergriff

    auch: Fenstergriffe

    Beweglicher, handlicher Griff, mit dem Fenster geöffnet und geschlossen werden. Fenstergriffe gibt es aus verschiedenen Materialien, vor allem aus Metall, als Preiswertversion auch aus Kunststoff. Stark verlangt werden seit den 90-er Jahren auch abschließbare Fenstergriffe.

  • Fensterlack

    Fensterlack

    auch: Fensterlacke

    Fenster- bzw. Ventilationslack ist die Bezeichnung für feuchtigkeitsregulierend wirkende Lacksorten. Sie sind wasserfest aber gleichzeitig auch wasserdampfdurchlässig. Sie trocknen sehr schnell und können mit herkömmlichen Holzlacken überstrichen werden. Ventilationslacke eignen sich besonders gut für den Anstrich von Holzfenstern. Die Lacke eignen sich sowohl für den Außenbereich als auch für den Innenbereich.

  • Fensterladen

    Fensterladen

    auch: Fensterläden

    siehe Klappladen

  • Fensterrahmen

    Fensterrahmen

    Der Fensterrahmen bzw. der Fensterstock nimmt die Verglasung auf, beides zusammen ergibt den Fensterflügel. Fensterrahmen werden aus Holz, Aluminium, Aluminium mit Holzeinlage und aus Kunststoff gefertigt (siehe Holzfenster, Aluminiumfenster, Kunststofffenster.

  • Fensterscheibe

    Fensterscheibe

    auch: Fensterscheiben

    siehe Fensterglas.

  • Fenstersicherung

    Fenstersicherung

    auch: Fenstersicherungen

    Darunter werden Bauteile verstanden, die meist nachträglich in die Laibung, auf der Fassade oder auf dem Fensterrahmen angebracht werden, um ein gewaltsames Öffnen der Fenster zu verhindern. Dazu gehören schmiede-eiserne Gitter und vorgefertigte Sicherheitsgitter. Eine weitere Maßnahme ist der nachträgliche Einbau von Fensterschlössern und Bandseitensicherungen.

  • F-Erdungsblock

    F-Erdungsblock

    auch: F-Erdungsblöcke
    feblock.jpg

    Um einen wirksamen Blitzschutz in der Satellitenanlage zu realisieren, kann ein F-Erdungsblock in die Koaxialleitung geschaltet werden. Von dort kann ein entsprechendes Kabel an die vorhandene Blitzschutzanlage verlegt werden (z.B. über die Potentialausgleichsschiene).

  • Fernheizung

    Fernheizung

    Fernwärme wird in Großfeuerungsanlagen produziert und ist häufig die Abwärme aus der Stromerzeugung. Sie wird als Heißwasser durch eine Ringleitung mit Abzweigleitung zum Verbraucher geliefert. Bezahlt werden regional unterschiedliche Grund- und Verbrauchspreise. Zur Nutzung von Fernwärme ist ein Hausanschluß als Übergabestation erforderlich, der die gelieferte Wärme durch einen Wärmetauscher an das Wärmeverteilnetz (z.B. zunächst an einen Warmwasserspeicher) des Hauses abgibt. Ja nach Konstruktion ist auch die direkte Nutzung als Heißwasser möglich. Fernheizung kann bei günstiger Lage des Hauses im Einzugsgebiet eines Fernwärmeerzeugers (die Leitungsverluste an Wärme sind hoch) eine günstige Alternative zu anderen Hausheizungssystemen bieten.

  • Fernwärme

    Fernwärme

    Fernwärme wird in Großfeuerungsanlagen produziert und ist häufig die Abwärme aus der Stromerzeugung. Sie wird als Heißwasser durch eine Ringleitung mit Abzweigleitung zum Verbraucher geliefert. Bezahlt werden regional unterschiedliche Grund- und Verbrauchspreise. Zur Nutzung von Fernwärme ist ein Hausanschluß als Übergabestation erforderlich, der die gelieferte Wärme durch einen Wärmetauscher an das Wärmeverteilnetz (z.B. zunächst an einen Warmwasserspeicher) des Hauses abgibt. Ja nach Konstruktion ist auch die direkte Nutzung als Heißwasser möglich. Fernheizung kann bei günstiger Lage des Hauses im Einzugsgebiet eines Fernwärmeerzeugers (die Leitungsverluste an Wärme sind hoch) eine günstige Alternative zu anderen Hausheizungssystemen bieten.

  • Fernwasserversorgung

    Fernwasserversorgung

    In vielen Gegenden in Deutschland ist die Qualität des Trinkwassers nicht ausreichend oder es ist eben einfach nicht genug Trinkwasser vorhanden. In diesen Fällen wird das Wasser durch Leitungen über größere Entfernungen in das Wasserversorgungsgebiet gebracht. So sind zum Beispiel viele Gemeinden in Baden-Württemberg an die Bodensee-Wasserversorgung angeschlossen. Es kommt also zum Beispiel in Buchen im Odenwald Wasser vom Bodensee aus der Leitung und der ist mehrere hundert Kilometer entfernt.

  • Fertigbad

    Fertigbad

    auch: Fertigbäder
    fbad.jpg

    Aus einem Stück gefertigte Sanitärzelle, die mit dem Baukran an die vorgesehene Stelle gehoben wird. Im Fertigbad sind die Anschlußrohre verlegt und alle Einrichtungsgegenstände vom WC bis zur Dusche bereits installiert. Die Baumaterialien sind sehr unterschiedlich. Fertigbäder werden u.a. als Rahmenkonstruktion geliefert, in die verflieste Styrodurwände eingelassen sind. Auch Fertigbäder aus Leichtbeton oder Beton sind üblich; letztere können bis 6 t schwer sein. Den höchsten Marktanteil dürften Fertigbäder aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) haben. Eine Sonderform nehmen Beton-Fertigbäder ein, die als tragende Raumelemente konstruiert sind und beim Bau von Pflegeheimen und Hotels quasi turmähnlich übereinander montiert werden können. Fertigbäder werden nicht nur in die Rohbauten von Kliniken oder Pflegeheimen eingebaut. Auch in der System-Hotellerie kommen diese vorgefertigten Bäder zum Einsatz, wobei Fertigbäder auch in Luxusausführung geliefert werden, siehe Foto des Herstellers ESTEC der Marke STAUDENMAYER.

  • Fertigbalkon

    Fertigbalkon

    auch: Fertigbalkone

    Fertig- bzw. Anstellbalkone sind selbsttragende Balkonsysteme, meist in Holz-, Aluminium- oder Stahlkonstruktion, für Neubauten oder zur nachträglichen Montage an bestehenden Gebäuden. Sie eignen sich zudem als Austausch für sanierungsbedürftige und nicht mehr tragfähige Altbalkone. Die Befestigung erfolgt je nach örtlichen Gegebenheiten an der Außenwand, an senkrechten Tragprofilen oder an der Geschossdecke.

  • Fertigestrich

    Fertigestrich

    Estrich, der in gemischtem Zustand auf die Baustelle geliefert wird.

  • Fertiggarage

    Fertiggarage

    auch: Fertiggaragen

    Garage aus Fertigteilen wie beispielsweise Stahl oder Stahlbeton. Die Stahlbetongaragen werden meist in monolithischer Bauweise in einem Guß betoniert. Auf Wunsch können Fenster und Türen an jeder beliebigen Stelle vorgesehen werden. Auch die Dachform, ob Flachdach, Walmdach, Satteldach oder Bogendach läßt sich individuell an die Dachform des Hauses anpassen. Haus und Garage bilden somit eine architektonische Einheit. Die Fertiggarage wird mit einem Spezialtransporter oder Kran direkt auf ein vorbereitetes Fundament abgesetzt. Dieses Fundament kann beispielsweise als Streifenfundament ausgebildet sein. Platzsparende Fertiggaragen sind beispielsweise Doppelstockgaragen, bei denen die Fahrzeuge übereinander geparkt werden. Ist mehr Platz vorhanden, können Fertiggaragen auch als Doppelgaragen geliefert werden. Dann finden zwei Fahrzeuge nebeneinander platz und/ oder es können Gartengeräte und Fahrräder in der Garage aufbewahrt werden.

  • Fertiggaube

    Fertiggaube

    auch: Fertiggauben

    Sammelbegriff für Gauben, die handwerklich oder industriell vorgefertigt und unter Umständen schon mit einer Eindeckung versehen worden sind (z.B. aus Zink). Fertiggauben brauchen nur mit einem Kran hochgehievt und eingebaut zu werden, insofern ist auch die Bezeichnung "Systemgaube" geläufig.

  • Fertighaus

    Fertighaus

    auch: Fertighäuser

    Unter Fertighaus wird im deutschsprachigen Raum vorzugsweise ein Haus verstanden, dessen tragendes Element eine Holzkonstruktion ist, die beidseitig z.B. mit Holzwerkstoffplatten oder Gipskartonplatten beplankt wird, wobei der Wandzwischenraum mit Dämmmaterial ausgefüllt wird. Die Fassade ist meistens verputzt, sie wird vielfach jedoch auch mit Klinkerriemchen ausgestattet oder mit einer Vorsatzschale aus Klinkern versehen. Die Wandelemente incl. der eingebauten Fenster werden in den Werkhallen der Fertighaushersteller gebaut und auf der Baustelle entweder auf einer Kellerdecke oder einer Bodenplatte montiert. Weltweit meistverbreitet ist die Holzrahmenbauweise. Allerdings werden auch Fertighäuser in Massivbauweise angeboten. Hierbei werden die Wandelemente ebenfalls vorgefertigt und auf der Baustelle zusammengefügt.

  • Fertighausabbruch

    Fertighausabbruch

    auch: Fertighausabbrüche

    Auch ein Fertighaus wird irgendwann so baufällig, dass es abgebrochen werden muss. Beim Fertighausabbruch muss in der Regel nicht mit schwerem Gerät ran gegangen werden, wie es beim Massivhaus der Fall ist. Allerdings muss beim Abbruch darauf geachtet werden, dass schadstoffbelastete Bauteile gesondert entsorgt werden müssen. Bei älteren Fertighäusern wurden häufig Materialien verbaut, die zur damaligen Zeit erlaubt und teilweise sogar vorgeschrieben waren, die aber heutzutage nur noch als Sondermüll entsorgt werden dürfen. Den Fertighausabbruch sollten daher nur Spezialfirmen machen, die wissen, was sie mit asbest- oder formaldehydverseuchtem Material machen müssen.

  • Fertighausdämmung

    Fertighausdämmung

    Trotz des vergleichbaren guten Wärmeschutzes, den die Fertighäuser auch schon bis in die 80er Jahre hatten, denken angesichts Energieeinsparverordnung und ständig steigender Heizkostenpreise wohl alle Besitzer gebrauchter Fertighäuser über eine Fertighausdämmung nach. Allein durch bauliche Maßnahmen kann der Energieverbrauch problemlos bis zu 70 % und mehr gesenkt werden, so dass sich die Kosten der Wärmedämmung schnell amortisieren - von der Wertverbesserung des Hauses ganz zu schweigen. Handwerklich begabte Hausbesitzer können einiges selber machen. Da neben dem Wärmeschutz bei allen Verbesserungsmaßnahmen aber auch der Brandschutz, die Statik und der Holz- und Feuchteschutz beachtet werden muss, sollte man bei größeren Baumaßnahmen immer den Fachmann konsultieren, damit nicht durch kleine Fehler große Schäden entstehen. Einige Firmen haben sich auf die Fertighaussanierung spezialisiert. Die wichtigsten Punkte einer Fertighausdämmung unterscheiden sich nicht von denen beim Massivhaus. Gedämmt werden die Fassade, Decken zwischen der Wohnung und nicht ausgebautem Dachraum, Dachschrägen oder auch die Kellerdecke.

  • Fertighausgeruch

    Fertighausgeruch

    auch: Fertighausmuff, Fertighausgerüche

    Viele Besitzer älterer Fertighäuser kennen den typischen "Fertighausgeruch". Er tritt vor allem bei Häusern auf, die vor 1984 gebaut wurden. Die Ursache für den Fertighausgeruch ist in den bis zu diesem Jahr verwendeten Holzschutzmitteln zu finden. Nicht dass diese Holzschutzmittel damals verbotenerweise eingesetzt wurden: Nein, diese Mittel waren häufig sogar ausdrücklich vorgeschrieben, so dass den Fertighaus-Herstellern kein Vorwurf zu machen ist. Dennoch haben viele Hausbewohner heute mit dem Fertighausgeruch zu kämpfen, der seine Ursache in einem längerfristigen chemischen Reaktionsprozess hat. In diesem Reaktionsprozess bilden sich aus den eingebrachten Holzschutzmitteln sogenannte Chloranisole (Tetrachloranisol TeCA oder Trichloranisol TCA) aus, die bereits bei sehr niedrigen Konzentrationen zu einer intensiven Geruchsbildung führen. Die angesprochene Geruchsbildung erfolgt nicht bei allen Häusern, die mit den betreffenden Holzschutzmitteln behandelt wurden. Es ist durchaus möglich, dass Häuser exakt gleicher Bauart eine Geruchbildung aufweisen können oder auch nicht. Nach heutigen Erkenntnissen spielen die individuellen Rahmenbedingungen wie Außen- und Raumklima, Dichtigkeit der Bauteile, Lüftungsverhalten, vor allem jedoch die Feuchtebedingungen innerhalb der Bauteile eine maßgebliche Rolle. Gerade der Einfluss der Feuchtebedingungen erklärt, warum bei Auftreten einer Geruchsbildung immer die Außenwand betroffen ist.

  • Fertighausmodernisierung

    Fertighausmodernisierung

    siehe Fertighaussanierung

  • Fertighausmontage

    Fertighausmontage

    auch: Fertighaus-Montage

    Die Fertighaus-Wand- und Deckenelemente werden in Fertigungshallen gebaut, zur Baustelle gebracht, mittels Baukran auf die Bodenplatte bzw. die Kellerdecke eingeschwenkt und dort von spezialisierten Bauhandwerkern, meistens Zimmerleuten, zusammengefügt. Die Außenhülle eines Fertighauses incl. der Innenwände, der Treppenaufgänge und incl. der Dacheindeckung usw. ist binnen weniger Tage errichtet. Nun erfolgt der Innenausbau entweder durch den Hersteller oder den Bauherrn teilweise oder ganz in Eigenregie, insbesondere beim Ausbauhaus.

  • Fertighausmuff

    Fertighausmuff

    siehe Fertighausgeruch.

  • Fertighaussanierung

    Fertighaussanierung

    auch: Fertighaussanierungen

    Die Fertighaussanierung ist wie auch die Sanierung eines Massivhauses ein weites Feld. Das kann bei der Fassadensanierung anfangen und bei der Schadstoffsanierung enden. Und wenn die Familie größer wird, kommt häufig noch eine Dachaufstockung dazu. Fast zwangsläufig wird bei den steigenden Energiepreisen und den stetig wachsenden Anforderungen aus der Energieeinsparverordnung eine Fertighausdämmung notwendig. Handwerklich begabte Hausbesitzer können einiges bei der Fertighaussanierung selber machen. Vor allem, wenn es in den Bereich der Modernisierung geht, wie zum Beispiel Malerarbeiten, Bodenlegerarbeiten oder Tapezierarbeoten. Da neben dem Wärmeschutz bei allen Verbesserungsmaßnahmen aber auch der Brandschutz, die Statik und der Holz- und Feuchteschutz beachtet werden muss, sollte man bei größeren Baumaßnahmen immer den Fachmann konsultieren, damit nicht durch kleine Fehler große Schäden entstehen. Einige Firmen haben sich auf die Fertighaussanierung spezialisiert. Fachleute für die Sanierung findet man zunächst natürlich beim Hersteller des Fertighauses, sofern er noch auf dem Markt ist. Jedenfalls unterhalten einige dieser Hersteller spezielle Renovierungstrupps. Der nächste Ansprechpartner wäre ein örtlicher Zimmermeister, denn auch Zimmerleute bauen Häuser in Holzrahmenkonstruktion.

  • Fertighausverbände

    Fertighausverbände

    auch: Fertighausverband

    In einem Fertighausverband sind verschiedene Fertighaushersteller zu einem Verband zusammengeschlossen. Eine Firma, die in einem der Fertighausverbände Mitglied ist, muss in der Regel die Gewähr für die Einhaltung bestimmter Qualitätsstandards bieten. Wie die Qualitätsstandards definiert sind, unterscheidet sich zwischen den einzelnen Verbänden. Verschiedene Fertighausverbände sind: Deutscher Fertighausverband Bundesverband Deutscher Fertigbau Qualitätskreis Schwedischer Fertighaushersteller Österreichischer FertighausverbandDeutscher Massivholz- und Blockhausverband sowie als Dachverband:Europäischer Fertighausverband

  • Fertigkeller

    Fertigkeller

    auch: Ausbaukeller, Mitbaukeller

    Ein Fertigkeller wird innerhalb weniger Stunden auf der vorbereiteten Bodenplatte errichtet. Die Teile aus Stahlbeton werden im Werk maßgerecht angefertigt und anschließend mit dem Lkw auf die Baustelle gebracht. Dort werden sie mit dem Kran an die vorgesehene Stelle befördert und montiert. Bei Fertigkellern sind Fenster- und Türöffnungen, Installationsschlitze und Entsorgungsleitungen bereits ab Werk eingebaut. Wie beim Fertighaus stehen auch beim Fertigkeller verschiedene Ausstattungspakete zur Verfügung. Beim Komplettkeller muss der Bauherr praktisch nichts mehr machen. Beim Ausbaukeller fehlen Innentreppe und die Isolierung der erdberührten Außenwandflächen. Beim Mitbaukeller fehlen zusätzlich noch Fundamenterder, Bodenplatte, Entwässerungsleitungen und Kellerfenster. Dieser Keller-Typ ist natürlich der günstigste, verlangt allerdings die meisten Eigenleistungen.

  • Fertigteilbau

    Fertigteilbau

    siehe Betonfertigteilbau:

  • Fertigteildecke

    Fertigteildecke

    auch: Fertigteildecken

    Fertigteildecken sind Decken, die im Werk nach Plan hergestellt und auf der Baustelle mit einem Kran an die vorgesehene Stelle gehievt werden. Fertigteildecken können aus Beton, Leichtbeton, Holz, Ziegel oder Porenbeton bestehen. Bei Fertigteildecken aus Beton bzw. Stahlbeton ist meist nur die untere Hälfte fertig, die obere Hälfte der Decke mit der oberen Bewehrung wird auf der Baustelle aus Ortbeton gegossen.

  • Fertigteilestrich

    Fertigteilestrich

    Estrich aus vorgefertigten, kraftschlüssig miteinander verbundenen Platten. Er wird auch als Trockenestrich bezeichnet.

  • Festdarlehen

    Festdarlehen

    Die andere Form eines langfristigen Darlehens. Doch im Gegensatz zu einem Annuitätendarlehen wird nicht jeden Monat eine bestimmte Summe zurückgezahlt. Die Darlehenssumme wird am Ende der vorab errechneten Laufzeit in einem Schlag zurückgezahlt. Während der Laufzeit des Darlehens sind nur die Zinsen zu bezahlen.

  • Festpreisgarantie

    Festpreisgarantie

  • Feststoffbrennkessel

    Feststoffbrennkessel

    Früher wurde nur mit festen Brennstoffen wie Holz oder Kohle geheizt. Diese wurden mit der Zeit immer mehr von nicht nachwachsenden Rohstoffen wie Heizöl oder Gas ersetzt. Mittlerweile geht der Trend wieder mehr zu den nachwachsenden Brennstoffen. Dabei sind die modernen Feststoffbrennkessel nicht mit den Holzöfen unserer Großeltern zu vergleichen. Sie sind so konstruiert, dass der größtmögliche Teil der Wärme auf das Heizwasser übertragen wird. Möglichst viel von der Energie, die im Brennholz steckt, soll dabei genutzt werden. Eine hochwirksame Wärmedämmung sorgt zusätzlich dafür, dass die Wärmeverluste gering bleiben. Ein Beispiel für einen modernen Feststoffbrennkessel findet man bei der Pelletheizung.

  • Festverglasung

    Festverglasung

    Eine Festverglasung bezeichnet ein Verglasung, die sich nicht öffnen lässt. Diese kann in ein Fenster, eine Fenstertür, einen Rahmen oder in eine sonstige Öffnung eingesetzt werden.

  • Feuchtepuffer

    Feuchtepuffer

    In einem Raum kann durch Duschen oder Kochen kurzzeitig hohe Raumfeuchte entstehen. Diese wird nicht sofort über Diffusion oder Lüftung abgebaut, sondern teilweise von Teppichen, Tapeten, Putzen, Möbeln etc. aufgenommen. Da diese Feuchteaufnahme nur oberflächlich geschieht, wird die Feuchtigkeit bei nächster Gelegenheit durch Lüftung wieder an die Raumluft abgegeben.

  • Feuchteschutz

    Feuchteschutz

    auch: Feuchtigkeitsschutz

    Die meisten Schäden an Bauwerken entstehen durch die Einwirkung von Feuchtigkeit. Feuchtigkeit schadet oder zerstört Bauteile innerhalb kurzer Zeit und setzt deren Wärmedämmvermögen erheblich herab. Durch feuchte Wände und Decken entsteht zudem ein gesundheitsschädigendes Raumklima. Wichtiges Ziel ist es daher, Gebäude vor jeder Art von Feuchtigkeit zu schützen. Wasser und Feuchtigkeit können von außen und von innen in ein Bauwerk gelangen. Von außen gelangt Feuchtigkeit beispielsweise durch Grundwasser, Schichtenwasser, Sickerwasser, feuchte Außenluft, Regen oder Schnee ins Gebäuden. Innen entsteht Feuchtigkeit bei der Bauherstellung (Neubaufeuchte), durch Wasser in Bädern und Küchen, durch Wasserdampfausatmung des Menschen oder durch Kondenswasser in Bauteilen. Durch geeignete Maßnahmen (z.B. Dampfsperre, richtiges Lüften) muss das Festsetzen von Feuchtigkeit (entstehen von Tauwasser) in den Bauteilen verhindert werden.

  • Feuchtigkeit

    Feuchtigkeit

    Feuchtigkeit wirkt sich auf die Eigenschaften und die Funktion von Bauteilen, Baustoffen und Schichten, die konstruktiven Verhältnisse, die Nutzung des Gebäudes, die Hygiene und die Gesundheit der Bewohner und Nutzer aus. Einwirkungen von Feuchtigkeit entstehen durch Niederschlag, Baufeuchte und Nutzungsfeuchte.

  • Feuchtigkeitsschutz

    Feuchtigkeitsschutz

    siehe Feuchteschutz.

  • Feuchtraum

    Feuchtraum

    auch: Feuchträume

    Als Feuchtraum werden alle Räume bezeichnet, in denen die Verwendung von Wasser besondere Maßnahmen für den Feuchtigkeitsschutz sinnvoll erscheinen lässt, jedoch keine Bodenabläufe vorhanden sind, wie z. B. häusliche Bäder, häusliche Küchen, Hausarbeitsräume, häusliche Wasch- und Trockenräume. Oft kann aus Feuchträumen der Wasserdampf nur sehr langsam entweichen, da es keine Fenster gibt. Der entstandene Wasserdampf setzt sich an den Wänden ab und kann die Bildung von Schimmel hervorrufen. Daher werden in Feuchträumen häufig Fliesen verlegt. Allerdings kann man mit speziellen Feuchtraumfarben, die Wasserdampfdiffusion ermöglichen, vorbeugend gegen Schimmelpilz und Stockflecken vorgehen. Bereits vorhandener Schimmel muss allerdings vorher bekämpft und restlos entfernt werden. Imprägnierte Gipskartonplatten für Feuchträume bezeichnet man als Feuchtraumplatten. Außerdem gibt spezielle Sorten Teppichboden, die für Feuchträume geeignet sind. Bei geeigneten konstruktiven Maßnahmen spricht in der Regel auch nichts gegen Holz in Feuchträumen.

  • Feuchtraumfarben

    Feuchtraumfarben

    Seit die Energieeinsparverordnung das absolut winddichte Haus vorschreibt, steigt die Gefahr der Schimmelbildung in den Wohnräumen. Die Farbenindustrie hat nun spezielle Feuchtraumfarben auf den Markt gebracht, die als waschbeständige Dispersionsfarben mit Zusätzen angereichert wurden, die die Schimmel- und Bakterienbildung erschweren, wenn nicht sogar verhindern sollen.

  • Feuchtrauminstallation

    Feuchtrauminstallation

    siehe Aufputzinstallation.

  • Feuchtraumplatte

    Feuchtraumplatte

    auch: Feuchtraumplatten

    Feuchtraumplatte ist der geläufige Titel für imprägnierte (meist grüne) Gipskartonplatten, die für den Einbau in Badezimmern und anderen Feuchträumen vorgesehen sind. Feuchtraumplatten sind aber keineswegs wasserfest, halten aber einer Luftfeuchtigkeit bis zu 70 % stand. Als Feuchtraumplatten können auch Gipsfaserplatten eingesetzt werden, ferner speziell behandelte OSB-Platten, Spanplatten und Leimholzplatten.

  • Feuchtraumtür

    Feuchtraumtür

    auch: Feuchtraumtüren

    Feuchtraumtüren sind industriell oder handwerklich so ausgestattet, dass sie trotz hohem Feuchtigkeitsgehalt in der Raumluft weder rosten (bei Metalltüren) noch sich verziehen oder aufschüsseln (bei Holztüren). Badezimmer, Waschküchen und andere Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit sollten also mit einer Feuchtraumtür verschlossen werden, wie sie die Industrie eigens anbietet. Türen mit einem Kern aus Holzwerkstoffen werden deshalb mit einem Schichtstoff "versiegelt", Wasserdampf kann also nicht in das Türblatt eindringen. Holztüren der Klimaklasse III können in der Regel auch für private Badezimmer eingesetzt werden, wenn die Dampfschwaden durch ausreichende Lüftung oder eine automatische Belüftung nach draußen befördert werden.

  • Feuerschutztore

    Feuerschutztore

    auch: Feuerschutztore
    feuerschutztore.jpg

    Industriegebäude, Hallen, Tiefgaragen, Hangars usw. müssen mit Feuerschutztoren ausgestattet sein, wobei die Anforderung an die Dauer des Brandwiderstands, den das Tor leisten muss, von Bauwerk zu Bauwerk sehr unterschiedlich sein kann. Die Widerstandsklassen T 30, T 60 und T 90 besagen, dass das entsprechende Feuerschutztor 30, 60 oder 90 Minuten "feuerbeständig" sein muss. Die Ausführungsbestimmungen sind in der DIN EN 12604 festgelegt. Zu den Anforderungen gehört, dass die Tore im Brandfall selbst bei Stromausfall automatisch schließen, um die gefürchtete Sogwirkung des Feuers zu unterbrechen. Die Torflügel bzw. Lamellen eines solchen Tors bestehen aus Stahlblechen, zwischen die unbrennbare Mineralwolle und z. B. Silikatplatten eingebaut sind.

  • Feuerschutztür

    Feuerschutztür

    auch: Feuerschutztüren, Feuerschutztüre
    feuerschutztuer.jpg

    Feuerschutztüren sind bauaufsichtlich und feuerpolizeilich für bestimmte Einsatzzwecke vorgeschrieben. Dazu gehört z. B. im Privatbereich die Tür, die den Heizungsraum im Brandfall abschottet. Türen in bestimmten Gewerbe- und Industriebereichen müssen feuerhemmend ausgestattet sein, wobei die entsprechenden Abkürzungen T 30 bis T 180 bedeuten, daß so gekennzeichnete Feuerschutztüren dem Feuer 30 bis 180 Minuten standhalten müssen. Eine Wohnungseingangstür sollte nach Expertenmeinung mindestens 60 Minuten einem im Treppenhaus/Korridor entstandenen Feuer Widerstand leisten können.

  • Feuerschutz von Dächern

    Feuerschutz von Dächern

    Beim Feuerschutz von Dächern wird zwischen "widerstandsfähig gegen Flugfeuer und strahlende Wärme (harte Bedachung)" und "Dächer ohne Nachweis (weiche Bedachung)" unterschieden. Der notwendige Nachweis ergibt sich für einzelne Deckungen oder Abdichtungen aus DIN 4102-4 "Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen; Zusammenstellung und Anwendung klassifizierter Baustoffe, Bauteile und Sonderbauteile" oder es ist eine Prüfung gemäß DIN 4102-7 "Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen; Bedachungen" erforderlich.

  • Feuerwiderstandsdauer

    Feuerwiderstandsdauer

    Mindestdauer in Minuten, die Bauteile den Feuer widerstehen können.

  • Feuerwiderstandsfähigkeit

    Feuerwiderstandsfähigkeit

    Die Feuerwiderstandsfähigkeit ist die Fähigkeit eines Tragwerks oder eines Bauteils, die geforderten Funktionen (z.B. Tragfähigkeit) für eine bestimmte Brandbeanspruchung oder für eine bestimmte Dauer zu erfüllen. Sie wird für einzelne Bauteile festgestellt, die einzelnen Feuerwiderstandsklassen zugeordnet werden.

  • Feuerwiderstandsklassen

    Feuerwiderstandsklassen

    auch: Feuerwiderstandsklasse, Feuerwiderstands-Klasse, Feuerwiderstands-Klassen

    Einteilung von Bauteilen nach ihrer Feuerwiderstandsdauer. Bei Tragwerken, Unterdeckungen, Dächern, z.T Verglasungen, z.T Wände gibt es folgende Feuerwiderstandsklassen: F30, F60, F90. Die Zahl gibt die Feuerwiderstandsdauer in Minuten an. Sonderbauteile haben statt "F" einen anderen Buchstaben zur Kennzeichnung: Gegen Feuer widerstandsfähige Verglasung: G 30 - G 120, Nichttragende Außenwände und Brüstungen: W 30 - W 180, Feuerschutztüren, Rolladen, Tore: T 30 - T 180, Lüftungsleitungen: L 30 - L 120, Brandschutzklappen: K 30 - K 90,Rohrabschottungen: R 30 - R 120, Elektrokabelkanäle: E 30 - E 90, Kabelabschottungen: S 30 - S 180.

  • Fiktive Abnahme

    Fiktive Abnahme

    Eine fiktive Abnahme kann auf drei unterschiedliche Arten eintreten. Eine Bauleistung gilt zum Beispiel als fiktiv abgenommen mit Ablauf von 12 Werktagen nach schriftlicher Mitteilung über Fertigstellung der Bauleistung. Zahlt der Bauherr nach der Fertigstellungsmitteilung des Handwerkers die Schlussrechnung, wird das ebenfalls als fiktive Abnahme gewertet. Es gilt hier ebenfalls eine Frist von 12 Tagen. Schon nach 6 Werktagen gilt eine Bauleistung als fiktiv abgenommen, wenn der Bauherr in das fertiggestellte Haus einzieht oder sich wohnlich einrichtet. Außer, der Bauherr hat mit dem Handwerker bzw. Bauunternehmer etwas anderes vereinbart. Nicht als Abnahme dient das teilweise Bewohnen einer baulichen Anlage, damit die Bauarbeiten weitergeführt werden können.

  • Finanzierung

    Finanzierung

    auch: Finanzierungen

    Darunter versteht man die meist langfristige Finanzierung von Immobilien durch einen oder mehrere Finanzierungsbausteine. Üblicherweise sind das Bauspardarlehen, Bank- und/oder Versicherungshypotheken, die von einem oder mehreren Baufinanzierungsinstituten zur Verfügung gestellt werden. Um eine solide Finanzierung zu gewährleisten, sollte die Eigenkapitalsquote des Bauherrn bzw. des Käufers 30 Prozent des insgesamt für die Anschaffung des benötigten Kapitals nicht unterschreiten.

  • First

    First

    auch: Dachfirst, Firste
    dach.jpg

    Der First ist die oberste Dach- bzw. Gebäudekante. Sie ist waagerecht und wird von zwei sich schneidenden Dachflächen gebildet. Weitere Bezeichnungen für den First sind Dachfirst, Firstlinie, Dachforst, Forst und Först.

  • Firstdachziegel

    Firstdachziegel

    auch: Haubenziegel

    Mit diesem speziellen Dachziegel wird der First eingedeckt. Der Firstdachziegel muss die anderen Dachziegel auf beiden Seiten überdecken. Er ist meist als Hohlziegel oder Rinnenziegel ausgebildet. Der Firstdachziegel macht das Dach regensicher und kann trocken oder in Mörtel verlegt werden. Sie werden auch häufig als Dachschmuck gestaltet. Weitere Bezeichnungen für den Firstdachziegel sind Sattelziegel und Haubenziegel.

  • Firstschmuck

    Firstschmuck

    siehe Dachschmuck.

  • Firstspitze

    Firstspitze

    Andere Bezeichnung für Giebelspieß.

  • Firststein

    Firststein

    auch: Firststeine
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    Der Betonfirst bzw. Firststein ist die Abdeckung für den First. Dieser Formstein verhindert, dass Regen in die Dachkonstruktion gelangt. Wie auch die Dachpfannen gibt es den Firststein in unterschiedlichen Farben und Formen.

  • Firstziegel

    Firstziegel

    siehe Firstdachziegel.

  • FI-Schutzschalter

    FI-Schutzschalter

    siehe Fehlstromschutzschalter.

  • Flachdach

    Flachdach

    auch: Flachdächer

    Flachdächer sind allgegenwärtig und dominieren im Gewerbebau, im Bereich des privaten Hausbaus werden sie - mit stark abnehmender Tendenz - bei Bungalows angelegt und natürlich bei Garagen und Carports. Bei Flachdächern erfolgt keine Dacheindeckung mit Dachpfannen, vielmehr wird die Dachfläche mit Dachbahnen oder mit Metallblechen regenfest gemacht. Konstruktiv wird beim Flachdach unterschieden zwischen Kaltdach, Warmdach und Umkehrdach. Mit Dachbahnen abgedichtete Flachdächer werden auch heute noch, wenn auch mit stark abnehmender Tendenz, mit Rollkies belegt. Stark steigend, bei Gewerbebauten jedoch oftmals auch baubehördlich vorgeschrieben, ist die Anlage einer Dachbegrünung. Dadurch wird das Flachdach zum Gründach. Gründächer sind eine sinnvolle Alternative gegen die zunehmende Verdichtung des Bodens. Flachdächer sind im übrigen keineswegs eben, sie müssen ein Gefälle von mindestens 3 % aufweisen, damit das Regenwasser über den Dachgully oder die Dachrinnen abfließen kann.

  • Flachdachdämmplatte

    Flachdachdämmplatte

    auch: Flachdachdämmplatten

    Flachdachdämmplatten sind spezielle, für die Verwendung auf Flachdächern zugelassene, Dämmplatten. Insbesondere für begehbare Flachdächer müssen sie besonders druckfest sein. Eine hohe Temperaturbeständigkeit ist ebenfalls erforderlich. Zum Einsatz kommen zum Beispiel Dämmplatten aus PUR-Hartschaum, EPS oder Holzwolle. Zum Schutz vor Feuchtigkeit gibt es bitumenbeschichtete oder lateximprägnierte Platten.

  • Flachdacheinlauf

    Flachdacheinlauf

    auch: Flachdacheinläufe
    fdeinlauf.jpg

    Damit sich das Regenwasser auf Flachdächern nicht ansammelt, müssen dies entwässert werden. Das Wasser fließt in den Flachdacheinlauf. Damit Laub oder anderer Schmutz das Rohr nicht verstopfen können, besitzt er meist einen Sieb. (Foto:Hersteller Klöber)

  • Flachdachentlüfter

    Flachdachentlüfter

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    Flachdachentlüfter sind Strangentlüfter, die den oberen Abschluß von Lüftungsleitungen bilden und die Luftzirkulation von belüfteten Dächern sichern. Sie verfügen über eine Lüfterhaube (auf dem Foto nicht dargestellt) und einem PE-Rohr mit verschiedenartigen Flanschen zum homogenen Verbund mit der Dachbahn. Die Fachleute unterscheiden zwischen Schweißflansch, Klebeflansch oder Los-Fest-Flansch, letzterer zum Anschluß an Dampfsperren.

  • Flachdachziegel

    Flachdachziegel

    flachdachziegel.jpg

    Die Bezeichnung Flachdachziegel könnte für Mißverständnisse sorgen. Dieser Ziegel wird selbstverständlich nicht für Flachdächer, sondern für mittel bis flach geneigte Dächer verwendet. Der Flachdachziegel eignet sich jedoch ebenso gut für steile Dachneigungen. Besonders ausgebildete Falze leiten das Wasser auf die Mulde des darunter liegenden Ziegels. Durch den zusätzlichen Vorteil einer sehr dichten, doppelten Kopf- sowie Seitenverfalzung und einem besonders ausgebildeten Vierziegeleck, ist der Flachdachziegel besonders regensicher.

  • Flachglas

    Flachglas

    siehe Floatglas

  • Flachgründung

    Flachgründung

    auch: Flachgründungen

    Unter Flachgründung wird im Allgemeinen die Flächengründung eines Bauwerks in einer oberflächennahen Bodenschicht verstanden. Liegt die Gründung in tieferen Bodenschichten, spricht man von einer Tiefgründung. Bei Flachgründungen unterscheidet man Fundamentplatte, Einzelfundamente (Punktfundamente) unter Einzelstützen und Streifenfundamente. Hergestellt werden diese Fundamente aus Beton, der in den meisten Fällen bewehrt wird. Bei der Bemessung des Fundaments ist sicherzustellen, dass das Fundament durch die Auflast nicht zerstört wird. Zusätzlich muss der Baugrund unter dem Fundament die Last tragen können(Ermittlung des Sohldruckes). Übersteigt der Sohldruck die Tragfähigkeit des Bodens (abhängig von der Bodenart), muss die Aufstandsfläche des Fundamentes vergrößert oder ein Bodenaustausch vorgenommen werden. Ebenfalls zu beachten sind Setzungen, die abhängig von der Bodenart erst nach einiger Zeit abgeschlossen sind und daher unzumutbare Schäden am Bauwerk hervorrufen können. Die Gründung ist anhand eines statischen Nachweises zu überprüfen.

  • Flachkollektor

    Flachkollektor

    auch: Vakuum-Flachkollektor, Flachkollektoren

    Dieser Typ von Solarkollektor wird meist für die Brauchwassererwärmung oder zur Unterstützung der Heizung eingesetzt. Prinzipiell funktioniert der Flachkollektor wie ein Treibhaus, in dem die Wärme der Sonne eingefangen wird. Hauptbestandteile des Flachkollektors sind Absorber, wärmegedämmtes Gehäuse und Solarsicherheitsglas. Der Absorber wird von der Glasplatte und dem Gehäuse vor Witterungseinflüssen geschützt. Durch zusätzliche Wärmedämmung auf der Rückseite des Absorbers und an den Seitenwänden werden Wärmeverluste durch Wärmeleitung vermindert. Die Temperatur im Kollektorinneren kann auf bis zu 150 Grad C steigen. Um mögliche Konvektionsverluste im Kollektor zu reduzieren, besteht auch die Möglichkeit, die im Kollektor vorhandene Luft aus dem Innenraum herauszupumpen. Diese Kollektoren nennt man dann Vakuum-Flachkollektoren.

  • Flachsdämmstoffe

    Flachsdämmstoffe

    auch: Flachs, Flachsdämmung, Flachsdämmstoff

    Flachsdämmstoffe gelten als Produkte mit sehr hoher Ökobilanz; schließlich ist Flachs ein nachwachsender Rohstoff, der auch in der BRD wieder angebaut wird. Flachsdämmstoffe sind als Flocken, Schäben, Matten umd Dämmfilze auf dem Mark; sie gelten als sicher vor Schädlingsbefall. Am Bau werden Dämmstoffe aus Flachs besonders zur Zwischensparrendämmung und zur Wanddämmung im Holzständer- und Holzrahmenbau eingesetzt. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Trittschalldämmung sowie die Schallschutzdämmung auf abgehängten Decken.

  • Flachspüler

    Flachspüler

    siehe Flachspül-WC.

  • Flachspül-WC

    Flachspül-WC

    Flachspül-WC sind eine Art von WC-Schüssel. Dabei fallen die Fäkalien im Gegensatz zum Tiefspül-WC in eine flache, wassergefüllte Mulde. Sie sind dann zu empfehlen, wenn der Stuhl beispielsweise im Krankheitsfalle beobachtet werden sollte. Nachteilig ist die Geruchsbelästigung, deshalb sollten WC-Räume mit Flachspülern gut zu lüften sein.

  • Flächendachziegel

    Flächendachziegel

    auch: Flächenziegel

    Als Flächendachziegel bzw. Flächenziegel werden allgemein alle Dachziegel bezeichnet, die zur Deckung der Dachflächen geeignet sind. Im Gegensatz dazu gibt es auch noch Sonderziegel für zum Beispiel Dachfirst, Dachtraufe, Dachgrat, Ortgang oder Dachkehle.

  • Flächendränung

    Flächendränung

    auch: Flächendrainage

    Die Flächendränage soll Durchfeuchtungsschäden im Bodenbereich des Kellers verhindern. Sie besteht aus einer filterstabilen Kiesschüttung unterhalb der Bodenplatte. Die Dränschicht wird oben mit einer Trennschicht abgedeckt, um das Einfließen des Betons zu verhindern. Bei Verwendung von Kies der Sieblinie B 32 beträgt die Schichtdicke mindestens 30 cm. Wird Kies der Körnung 4/32 mm auf einem Filtervlies eingebaut, kommen Sie mit einer 10 cm dicken Schicht aus. Unterhalb der Dränschicht werden Dränrohre eingebaut, deren Durchmesser und Abstand vom Wasserandrang abhängig sind. Die Dränrohre werden in die Kiesschicht eingebettet und an die Ringdränung angeschlossen.

  • Flächendrainage

    Flächendrainage

    auch: Flächendränage

    siehe Flächendränung.

  • Flächengründung

    Flächengründung

    auch: Flächengründungen

    Eine Flächengründung ist eine Gründung, bei der äußere Lasten (z.B. Gewicht des Gebäudes, Lasten durch Schnee oder Wind) über eine horizontale oder wenig geneigte Sohlfläche in den Boden eingeleitet werden. Flächengründung setzen einen ausreichend tragfähigen Untergrund voraus. Ist dieser nicht vorhanden, muss in vielen Fällen eine Pfahlgründung vorgenommen werden. Je nach Lage der tragfähigen Bodenschicht kann eine Flächengrundung als Flachgründung oder Tiefgründung ausgebildet werden.

  • Flächenheizsystem

    Flächenheizsystem

    auch: Flächenheizsysteme

    Flächenheizsysteme geben Wärme über große Flächen an den Raum ab. Man unterscheidet Fußbodenheizung, Wandheizung, Fassadenheizung oder Deckenheizung. Oft werden die Systeme in vorhandene Bauteile integriert. Größtenteils funktionieren Flächenheizsysteme über Wärmestrahlung. So werden Luftbewegungen, die zu Zugerscheinungen führen, vermieden. Durch die Wärmestrahlung und die große Fläche der Systeme benötigen sie nur sehr geringe Vorlauftemperaturen und gehören damit zu den Tief- bzw. Niedrigtemperatursystemen.

  • Flächenkühlung

    Flächenkühlung

    auch: Fußbodenkühlung

    Abhilfe bei überhitzten Gebäuden kann die Flächenkühlung schaffen. Dabei erfolgt der Wärmeaustausch zwischen den Personen und den großen Kühlflächen zugluftfrei und überwiegend durch Strahlung. So ist auch im Hochsommer ein behagliches Raumklima zu erreichen. Anders als die Klimaanlage sorgt die Flächenkühlung für eine stille bzw. sanfte Kühlung ohne Luftverwirbelungen. Dies ist besonders für Allergiker von Vorteil. Der menschliche Körper verspürt das größte Wohlempfinden, wenn er mindestens 50% seiner Wärmeabgabe über Strahlung regulieren kann. Damit kommt die Flächenkühlung den Bedürfnissen des Menschen entgegen. Eine Flächenkühlung ist auch bei den Wänden oder der Decke möglich. Da aber der überwiegende Teil der in den Raum gelangenden Sonneneinstrahlung auf den Fußboden auftrifft, ist die Flächenkühlung dort am wirkungsvollsten. Da man auf dem Fußboden aber auch mal barfuß unterwegs ist, sollte die Oberflächentemperatur mindestens 19°C betragen. Bei der Fußbodenkühlung unterscheidet man zwischen Trockensystemen und Naßsystemen. Bei Naßsystemen werden die Rohre auf dem Wärmeschutz über dem Rohbeton verlegt und mit Estrich vergossen. Bei Trockensystemen werden die Rohre in Systemplatten verlegt, die meist auch die untere Wärmedämmung bilden. Darauf kommen anschließend Trockenestrichplatten. Zur Flächenkühlung können Systeme zum Einsatz kommen, die im Winter zum Heizen dienen. Im Sommer wird die Flüssigkeit abgekühlt, im Winter erwärmt.

  • Flächennutzungsplan

    Flächennutzungsplan

    auch: Flächennutzungspläne

    Vorbereitender behördenverbindlicher Bauleitplan, in dem die beabsichtigte Art der Bodennutzung nach den voraussehbaren Bedürfnissen der Kreise, Gemeinden und Städte dargestellt ist. Im Flächennutzungsplan wird u. a. festgeschrieben, welche Gebiete in welcher Weise bebaut werden dürfen, und zwar für Wohn- oder gewerbliche Zwecke und welche Flächen von einer Bebauung freizuhalten sind, zum Beispiel Landschaftsschutzgebiete oder Naturschutzgebiete. Die von den Gemeinden und Städten herausgegebenen Bebauungspläne müssen sich an den Vorgaben des Flächenutzungsplans halten.

  • flächensparendes Bauen

    flächensparendes Bauen

    Flächensparendes Bauen sollte das Ziel einer jeden städtbaulichen Entwicklung sein. Eine Möglichkeit bzw. Maßnahme der Flächeneinsparung ist die Nachverdichtung älterer Siedlungen, bevor neues Bauland am Stadtrand beansprucht wird. Beim Neubau ist die Minimierung der Erschließungsflächen durch verdichtete Bauweise erstrebenswert. Weiterhin können befestigte Verkehrsflächen gemischt genutzt werden: verkehrsberuhigte Wohnstraßen für Radfahrer und Fußgänger, ohne Bevorzugung des motorisierten Verkehrs. Flächensparendes Bauen verringert den Landverbrauch und das Verkehrsaufkommen; es reduziert den Aufwand für technische und soziale Infrastruktur.

  • Flächenversickerung

    Flächenversickerung

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    Eine Möglichkeit der gezielten Regenwasserversickerung ist die Flächenversickerung. Dabei erfolgt die Versickerung des Niederschlagswassers über offene begrünte oder durchlässig befestigte Oberflächen in den Untergrund. Da keine Zwischenspeicherung erfolgt, ist ein sehr gut durchlässiger Untergrund Voraussetzung.

  • Flächenversiegelung

    Flächenversiegelung

    auch: Bodenversiegelung

    Der Anteil der Verkehrs- und Siedlungsflächen in den Industriestaaten steigt ständig. Straßen, Plätze, Häuser oder Gewerbe- und Industrieanlagen werden gebaut. An diesen Stellen kann das Regenwasser nicht mehr auf natürliche Weise im Boden versickern. Es muss über die Kanalisation den Gewässern zugeführt werden. Die Folge bei zu starkem Regen sind überlastete Kanalisationen, dadurch überflutete Straßen und vollgelaufene Keller. Hat die Kanalisation den Abtransport des Wassers geschafft, entsteht ein weiteres Problem. Die Pegel der Flüsse steigen an, so dass es schneller zu Hochwasser kommt. Weiterhin beeinflußt die Flächenversiegelung das Grundwasser sowie Flora und Fauna, die durch die Versiegelung zurückgedrängt werden. Um der Flächenversiegelung entgegenzuwirken kann man Regenwasser gezielt versickern. Das geschieht mit Muldenversickerung, Flächenversickerung, Schachtversickerung oder Rohrversickerung.

  • Flächenziegel

    Flächenziegel

    siehe Flächendachziegel.

  • Flankenübertragung

    Flankenübertragung

    Unter Flankenübertragung wird die Schallübertragung über seitlich neben dem trennenden Bauteil gelegene, flankierende Bauteile verstanden. Die Flankenübertragung ist der Teil der Nebenwegübertragung, der ausschließ-lich über die angrenzenden Bauteile erfolgt, d.h. unter Ausschluss der Übertragung über Undicht-heiten, Lüftungsanlagen, Rohrleitungen und Ähnliches.

  • Fledermausgaube

    Fledermausgaube

    auch: Fledermausgauben
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    Ursprünglich als kleine Lüftungsöffnung für Speicherräume unter dem Dach eingesetzt, wird sie heute auch als Gaube zur Belichtung von Wohnräumen gebaut. Die fließende Einbindung in die Dachfläche erfordert große Dachflächen. Eine bautechnisch einwandfreie Ausführung ist nur mit kleinformatigen Deckmaterialien möglich, die sich Rundungen anpassen können. Fledermausgauben sind auch unter der Bezeichnung "Ochsenauge" bekannt.

  • Flexkleber

    Flexkleber

    siehe kunststoffvergüteter Zementkleber.

  • Flexmörtel

    Flexmörtel

    siehe kunststoffvergüteter Zementkleber.

  • Fliesbettkleber

    Fliesbettkleber

    Der Fliesbettkleber ist ein Zementkleber. Sein Haupteinsatzgebiet sind große, ebene Bodenflächen. Der Kleber wird zu einer zähflüssigen Masse angemischt und nach dem Abkleben der Ränder direkt auf den Untergrund gegossen. Dabei darf nur immer so viel Kleber ausgegossen werden, wie innerhalb der offenen Zeit gefliest werden kann, d.h. bis der Kleber anfängt auszuhärten.

  • Fliesen

    Fliesen

    auch: Fliese

    Fliesen sind keramische Wand- und Bodenplatten, die es in verschiedenen Größen und Formen gibt. Fliesen werden in Bad, Küche, Keller, Balkon und Terrasse, aber auch als Wohnkeramik im Wohnbereich verlegt und mit Fliesenkleber oder im Mörtelbett auf dem entsprechenden Untergrund befestigt. Unterschieden wird in Wand- und Bodenfliesen für den Innen- oder den Außenbereich. Bodenfliesen müssen besondere Anforderungen hinsichtlich Abriebfestigkeit und je nach Anwendungsbereich auch hinsichtlich der Rutschfestigkeit erfüllen. Fliesen sind meistens mit einer Glasur versehen, offenporige Fliesen - z.B. Terracotta - müssen vor der Inbetriebnahme eingeölt werden. Einfarbige Fliesen werden Grundfliesen genannt, gemusterte Fliesen nennt man Dekorfliesen. Mit Listeln und Bordüren können besondere Gestaltungseffekte erzielt werden.

  • Fliesen-Abriebklassen

    Fliesen-Abriebklassen

    auch: Fliesenabriebklassen

    Klasse 1: Für Räume mit leichter Beanspruchung, z.B. den Barfuß- und Hausschuhbereich in Bädern und Schlafzimmern oder als Wandbelag. Klasse 2: Für Räume mit mittlerer Beanspruchung, wie den allgemeinen Wohnbereich im Wohn- und Esszimmer. Klasse 3: Für Räume mit mittelstarker Beanspruchung, z.B. in Dielen, Fluren sowie auf Terrassen und Balkonen. Klasse 4: Für Räume mit hoher Beanspruchung, z.B. in Hauseingängen, Küchen, Arbeits- und Wirtschaftsräumen. Klasse 5: Für höchste Beanspruchung in allen Räumen und auf Flächen, die extrem belastet werden, wie z.B. Garagen, Industrielabore usw.

  • Fliesenbeschichtung

    Fliesenbeschichtung

    auch: Fliesenbeschichtungen

    siehe Fliesenlack

  • Fliesenformat

    Fliesenformat

    auch: Fliesenformate

    Fliesenformate oder Fliesenmaße sind nicht genormt. Wandfliesen werden in Deutschland hauptsächlich in diesen Formaten angeboten: 10 x 10 cm 13,5 x 19 cm 20 x 33,3 cm 15 x 20 cm 15 x 22,5 cm 28,4 x 40,8 cm 18 x 18 cm 20 x 25 cm 30 x 60 cm Bodenfliesen werden hauptsächlich in diesen Formaten angeboten: 20 x 20 cm 30,5 x 30,5 cm 41 x 41 cm 20 x 25 cm 32 x 32 cm 30 x 60 cm 25 x 25 cm 33 x 33 cm 30 x 30 cm 40 x 40 cm

  • Fliesenhammer

    Fliesenhammer

    auch: Fliesenhämmer
    fliesenhammer.jpg

    Werkzeug des Fliesenlegers. Der Hammer ist auf der einen Seite sehr spitz und somit sehr gut geeignet, um kleine Löcher in Fliesen zu schlagen. Mit der Fliesenlochzange lassen sich diese Löcher vergrößern. Der Fliesenhammer ist mit etwa 60-110 g sehr leicht und sehr fein gearbeitet.

  • Fliesenkleber

    Fliesenkleber

    Fliesen können entweder in Mörtel (Dickbettverfahren) oder mit Kleber (Dünnbettverfahren) verlegt werden. Bei Fliesenklebern unterscheidet man entsprechend der Verarbeitungsweise generell zwei Arten: Kleber auf Zementbasis und Kleber auf organischer Basis. Kleber auf Zementbasis werden vom Handel im wesentlichen als Fertigtrockenmörtel angeboten. Bei ihrer Verarbeitung ist nur noch Wasser zuzugeben. Sie bestehen aus Zement, Sand, Harzen und weiteren Zusatzstoffen, die im wesentlichen der stärkeren Wasserbindung und der größeren Haftfähigkeit dienen. Kleber auf Zementbasis werden dort optimal eingesetzt, wo die Schichtstärke des Belags gering sein soll und herkömmliche Mörtel daher ungeeignet sind. Siehe auch Zementkleber, kunststoffvergüteter Zementkleber und Fließbettkleber. Bei Klebern auf organischer Grundlage unterscheidet man zwei Arten: organischer Dispersionskleber oder gebrauchsfertige Klebepasten sowie Reaktionsharzkleber.

  • Fliesenkreuze

    Fliesenkreuze

    auch: Fliesenkreuz

    siehe Fliesenkeil.

  • Fliesenleger

    Fliesenleger

    siehe Fliesen-, Platten- und Mosaikleger.

  • Fliesenmaße

    Fliesenmaße

    siehe Fliesenformat

  • Fliesen-, Platten- und Mosaikleger

    Fliesen-, Platten- und Mosaikleger

    Der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger erlernt sein Handwerk in einer dreijährigen Ausbildung. Im Alltag wird er meist nur als Fliesenleger, Plattenleger oder Mosaikleger bezeichnet. Er verlegt Fliesen und Platten aus Keramik an Wänden und auf dem Boden. Dazu müssen Dämm- und Sperrschichten und Untergründe hergestellt werden. Auch die Instandsetzung von vorhandenen Fliesen und Kachelöfen gehört zu seinem Arbeitsgebiet. Da Wand und Bodenbeläge aus Fliesen, Platten und Mosaiken der Abnutzung und Verwitterung ausgesetzt sind, analysieren sie eventuelle Schäden und reparieren fachgerecht Untergründe und Beläge. Neben dem handwerklichen erfordert der Beruf ein künstlerisches Geschick. Attraktive Muster aus Fliesen und Mosaiken verzieren nicht nur Schwimmbäder und Eingangshallen, sie sind überall gefragt, wo´s um einfaches Reinigen und Hygiene geht.

  • Fliesenspiegel

    Fliesenspiegel

    Der Fliesenspiegel bezeichnet eine Wand, die nur in einem Streifen gefliest wurde, z. B. zwischen der Arbeitsplatte und dem Hängeschrank in der Küche. Beginnend bei ca. 70 cm Höhe wird bis hinter den Hängeschrank (Küche) oder Spiegel (z.B. im Gäste-WC) gefliest, so dass die Wand in diesem Bereich mechanisch geschützt und bei Verschmutzung leicht zu reinigen ist.

  • Fliesen-Trittsicherheit

    Fliesen-Trittsicherheit

    siehe Trittsicherheit

  • Fließestrich

    Fließestrich

    auch: Fließ-Estrich, Fließestriche

    Fließestrich ist ein Estrich, der sich durch leichten Einbau und die selbstnivellierende Oberfläche auszeichnet. Der werkgemischte Trockenmörtel wird z.B. in Silos angeliefert und an der Baustelle unter Zugabe von Wasser mit entsprechenden Mischpumpen zur Einbaustelle gefördert. Fleißestrich wird ohne große körperliche Anstrengung und Verdichtungsaufwand eingebaut. Das Abziehen der Oberfläche entfällt. Als Fließestrich eignet sich besonders der Anhydritestrich, aber auch Zementestrich wird als Fließestrich geliefert und eingebaut. Fließestriche können nach zwei Tagen begangen und nach fünf Tagen belastet werden. Bei allen Fließestrichen ist auf eine ausreichend lange Austrocknungszeit zu achten.

  • Fließmittel

    Fließmittel

    Fließmittel ist ein Betonzusatzmittel. Es wird zur Betonverflüssigung mit sehr starker Wirkung eingesetzt.

  • Fließspachtel

    Fließspachtel

    fspachtel.jpg

    Mit Fließspachtelmassen können Unebenheiten auf Betonböden und Estrichen ausgeglichen werden. Fließestriche sind fertig gemischt im Baustoffhandel erhältlich, sie können vor Ort mit Wasser angemacht werden. Beim Ausbringen fängt man in der Ecke des Raumes an, die die größe Vertiefung aufweist.

  • Floatglas

    Floatglas

    Flachglas oder Floatglas ist ein bei der Herstellung normal gekühltes Glas, das der Fachmann wiederum allumfassend als Spiegelglas bezeichnet. Musste früher das Flachglas nach der Herstellung poliert werden, um "spiegelglatt" (daher die Bezeichnung) und durchsichtig zu sein, so läuft heute das Floatglas so aus der Maschine, dass es keiner weiteren Bearbeitung mehr bedarf. Floatglas ist aber nicht gleich Floatglas - je nach seiner chemischen Zusammensetzung und der Art der Beschichtung oder Weiterverarbeitung kann es beispielsweise ein Wärmeschutzglas, ein Sonnenschutzglas oder ein Sicherheitsglas sein. Da die Flachglasindustrie ihre Produkte mit Markennamen ausgestattet hat, die zum Teil in den Sprachgebrauch eingegangen sind, ist die Unübersichtlichkeit groß, zumal sich die Industrie einen heftigen Kampf liefert mit der Herstellung immer neuer Markengläser, die immer niedrigere (also bessere) U-Werte aufweisen.

  • Fluchthaube

    Fluchthaube

    auch: Fluchthauben

    siehe Brandfluchthaube

  • Fluchttreppe

    Fluchttreppe

    auch: Fluchttreppen
    fluchttreppe.jpg

    Jedes Gebäude benötigt aus Brandschutzgründen laut Musterbauordnung zwei Rettungswege. Bei einem Bungalow ist die Sache klar: die Haustür und die Fenster sind Rettungswege mehr als genug. Bei mehrgeschossigen Bauten ist der 1. Rettungsweg die notwendige Treppe. Jedes Geschoß eines Gebäudes muss über eine Treppe erreichbar sein. Der 2. Rettungsweg kann eine weitere Treppe oder ein Fenster bestimmter Größe sein. Ein Sicherheitstreppenraum ersetzt den 2. Rettungsweg. Die zweite Treppe wird auch als Fluchttreppe bezeichnet. Sie befindet sich häufig außerhalb des Baukörpers und ist vielfach Schauplatz von Action-Szenen in zahlreichen Krimis. Meist bestehen Fluchttreppen aus verzinktem Stahl. Es gibt sie in verschiedensten Ausführungen als geradlinige, gegenläufige oder auch gespindelte Treppenanlagen mit Stufenrostbelägen und Geländern nach Wahl. In öffentlichen Gebäuden müssen Fluchttreppen in Fluchtwegeplänen eingezeichnet sein und in ausreichender Anzahl ausgehängt werden.

  • Fluchtweg

    Fluchtweg

    auch: Fluchtwege

    siehe Rettungsweg.

  • Flügelfalzdichtung

    Flügelfalzdichtung

    auch: Flügelfalzdichtungen

    Eine Flügefalzdichtung ist ein spezielles Tür- bzw. Fensterdichtband. Der obere Teil der Dichtung ist wie ein Flügel geformt. Beim Schließen des Fensters oder der Tür drückt sich dieser Flügel zusammen und sorgt somit für eine optimale Dichtheit.

  • Flügelfenster

    Flügelfenster

    siehe Drehflügelfenster.

  • Flügeltor

    Flügeltor

    auch: Handflügeltor, Flügeltore
    fluegeltor.jpg

    Ein Flügeltor besteht aus einem Flügel (oder mehreren) und kann damit ebenso ein Schiebetor wie ein Drehflügeltor sein. Im allgemeinen wird darunter aber ein Drehflügeltor verstanden, wobei man auf die Silbe "Dreh" verzichtet. Flügeltore gibt es seit Jahrtausenden, mit Flügeltoren wurden die Eingänge zu Burgen, Schlössern und Kirchen verschlossen. Flügeltore findet man heute als Eingang zu Sportarenen, Bürogebäuden usw., usf., aber auch das normale Gartentor ist ein Flügeltor, nämlich ein einflügeliges. Zweiflügelige Flügeltore bestehen immer aus einem Stellflügel und einem Stehflügel; auch mehrflügelige Toranlagen werden gefertigt. Bei einflügeligen Toren erfolgt die Verrieglung über ein Wechselschloß oder Schwenkriegelschloß, bei einem zweiflügeligen Tor wird der Standflügel durch einen Bodenriegel arretiert. Bei einem Tor, das mit der Hand geöffnet wird, sprechen die Torbauer von einem Handflügeltor. Bevorzugtes Material ist seit alters her Holz. Aber auch Stahl und Stahlblech, Bronze, Aluminium und Sicherheits-Flachglas werden verbaut. Im privaten Bereich werden relativ selten Garagen-Flügeltore eingebaut, wobei diese meistens individuelle Anfertigungen sind.

  • Flügeltür

    Flügeltür

    siehe Drehflügeltür.

  • flüssige Tapete

    flüssige Tapete

    auch: flüssige, Tapeten
    fluessigtapete.jpg

    Fasern aus Baumwolle, Flachs oder Jute und Zellstoff sind die Hauptbestandteile von Flüssigtapeten bzw. Baumwollputzen. Naturharze und Zellulose dienen als Bindemittel und halten die Mischung an der Wand zusammen. Durch Zugabe von Farbpigmenten kann die flüssige Tapete in einem reichen Farbspektrum angeboten werden. Die Tapete wird nicht aufgestrichen, sondern mit einer Glättkelle "aufgebügelt". Sie ist rißüberbrückend und wirkt schalldämmend. Kleine Macken, wie sie nach einiger Zeit häufig in Tapeten zu finden sind, lassen sich bei der flüssigen Variante leicht ausbessern. Auch einem Recycling steht nichts im Wege: Die Tapete lässt sich mit Wasser leicht von der Wand entfernen und mit zugesetztem Kleister in der neuen Wohnung wieder anspachteln.

  • Flüssiggas

    Flüssiggas

    Flüssiggas fällt bei der Gewinnung von Erdöl und Erdgas an. Im Wesentlichen ist es ein Gemisch aus Propan und Butan. Die Brenneigenschaften sind ähnlich wie die von Erdgas, d. h. gerätetechnisch ist eine Umstellung auf die verschiedenen Gasarten meist kein Problem. Verwendung findet Flüssiggas für Heiz- und Kochzwecke in ländlichen Gegenden, wo es keine Erdgasversorgung gibt. Dazu wird das Flüssiggas in Tanks gelagert, wo es mit Tankfahrzeugen angeliefert wird. In kleineren Mengen wird es in Gasflaschen oder in Gaskartuschen im Campingbereich eingesetzt. Flüssiggas findet auch Anwendung als Kraftstoff für Ottomotoren. Bereits in den 1970er war es in Italien sehr verbreitet und ist es geblieben. Auch die gesamte Autobusflotte der Wiener Verkehrsbetriebe fährt seitdem mit Flüssiggas. Es verbrennt umweltfreundlicher als Benzin. Der Schadstoffausstoß von Stickoxiden beträgt etwa 20%.

  • Flüssigtapete

    Flüssigtapete

    auch: Flüssigtapeten

    siehe flüssige Tapete.

  • Flur

    Flur

    auch: Fluren

    Flur ist die katastertechnische Bezeichnung für ein abgegrenztes Gebiet. Mehrere Fluren bilden eine Gemarkung. Die Flur wiederum ist in Flurstücke aufgeteilt, die mit Flurnummern versehen sind. Diese Flurstücksnummern entsprechen der Eintragung im jeweiligen Grundbuch.

  • Flurbuch

    Flurbuch

    siehe Kataster.

  • Flurstück

    Flurstück

    auch: Parzelle, Flurstücke

    Ein Flurstück ist der Teil einer Flur, der von Linien eingeschlossen und im Kataster mit besonderer Nummer aufgeführt ist. Ein Flurstück darf nicht Flächen aus verschiedenen Grundstücken umfassen. Mehrere Flurstücke können jedoch im Grundbuch ein Grundstück bilden.

  • Foamglas

    Foamglas

    siehe Schaumglas.

  • Förmliche Abnahme

    Förmliche Abnahme

    Die förmliche Abnahme sollte die Regel bei allen Bauvorhaben sein. Sie hat stattzufinden, wenn der Bauherr oder der Bauunternehmer es verlangen. Zur Abnahme können beide Seiten einen Sachverständigen hinzunehmen. Das kann auf der Seite des Bauherrn ein Architekt, Bauleiter oder unabhängiger Sachverständiger (zum Beispiel vom Verband Privater Bauherren, Bauherren-Schutzbund oder TÜV) sein. Für den Bauherren ist es sicherlich ein großer Vorteil, einen Experten auf seiner Seite zu wissen. Ob die Bauleistungen ohne Mängel erbracht wurden kann in den meisten Fällen nur ein Experte beurteilen. Der Befund der Abnahme ist in gemeinsamer Verhandlung schriftlich in einem Abnahmeprotokoll niederzulegen. In das Protokoll sind etwaige Vorbehalte wegen bekannter Mängel und wegen Vertragsstrafen aufzunehmen, ebenso etwaige Einwendungen des Bauunternehmers. Jeder Vertragspartner erhält anschließend eine Ausfertigung des Protokolls.

  • Fogging-Effekt

    Fogging-Effekt

    Phänomen der plötzlichen Schwarzfärbung von Wohnungen durch Staubniederschlag. Der eigentliche Vorgang des Schwarzwerdens entsteht vermutlich durch die Ablagerung des luftgetragenen Feinstaubes auf dem sich bildenden "klebrigen, öligen Film" von schwererflüchtigen Verbindungen auf bestimmten, meist erhöht weichmacherhaltigen Oberflächen. Nach den bisherigen Erkenntnissen können dem auch als "Phänomen der schwarzen Wohnungen" bezeichneten Fogging-Effekt keine eindeutigen Ursachen oder Zusammenhänge zugeordnet werden. Als Erklärungen werden verschiedene Faktoren (vorausgegangene Renovierungsarbeiten, kalte Außenwände mit Wärmebrücken, Dachschrägen, Russquellen in der Wohnung, Russeintrag durch die Außenluft, Teppichböden mit Faserfreisetzung, chemische Teppichreinigung, sonstige raumklimatische und Witterungseinflüsse wie Luftfeuchtigkeit, Elektrostatik der Luft u.v.a.m.) diskutiert: In entsprechenden Wischproben der schwarzen Ablagerungen finden sich häufig Weichmacher, Paraffine, Fettsäuren, Rückstände von Zigarettenrauch, polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe.

  • Folie

    Folie

    auch: Folien

    siehe Baufolie.

  • Fond-Tapete

    Fond-Tapete

    auch: Fondtapete, Fondtapeten, Fond-Tapeten

    siehe Leimdruck-Tapete.

  • Forest Stewardship Council

    Forest Stewardship Council

    siehe FSC.

  • Formaldehyd

    Formaldehyd

    Stechend riechendes, giftiges, farbloses und brennbares Gas, als wässrige Lösung "Formalin" mit 37 % Formaldehyd-Anteil im Handel. Diese wässrige Lösung ist eine sehr vielseitig eingesetzte Chemikalie, die in geringer Konzentration Bestandteil von Spanplatten, Farben, Lacken, Dämmstoffen, Bauschäumen, textilen Bodenbelägen, Kunststoffen, Glas- und Steinwolle, kosmetischen Produkten usw. sein kann. Da Formaldehyd in unzulässiger Dosierung zu Erkrankungen unterschiedlicher Art führen kann und auch im Verdacht steht, eine krebserzeugende Wirkung zu haben, wird es heute nur noch in geringen Konzentrationen verwendet, die unterhalb festgeschriebener Grenzwerte liegen. Vielfach verzichten die Hersteller jedoch auf diese Chemikalie, um ihre Produkte mit dem verkaufsfördernden Hinweis "Formaldehyd-frei" ausstatten zu können. Vor allem bei Spanplatten und anderen Holzprodukten kann es möglich sein, dass mit Formaldehyd belastete Platten entsorgt worden sind, aber über Recyclingmaßnahmen doch wieder in unzulässiger Konzentration in den Wirtschaftskreislauf zurückkehren. Insofern ist der Verbraucher gut beraten, die Produktinformationen zu studieren und auf den Hinweis "Formaldehyd-frei" zu achten.

  • Formaldehydsanierung

    Formaldehydsanierung

    Formaldehyd gilt nach wie vor als ein potentiell krebserregender Stoff. Trotzdem atmen Millionen von Menschen ihn immer noch täglich in zum Teil bedenklich hohen Konzentrationen ein, denn der Giftstoff ist Bestandteil von Bindemitteln, die zur Herstellung von Möbeln und Holzwerkstoffen verwendet. Die Folge können Augenreizungen, Schnupfen, Husten, oder Schlafstörungen sein. Im Normalfall erfolgt eine Formaldehydsanierung durch Austausch der betroffenen Möbel oder Bauteile. Das ist aus statischen Gründen häufig nicht möglich. In diesen Fällen haben sich Ammoniakbegasungen und der Einsatz von Schafwolle zum Beispiel als Absorbervlies bewährt.

  • Geplanter Baubeginn

    Geplanter Baubeginn

  • Grundstück vorhanden?

    Grundstück vorhanden?

  • Ihre Wünsche

    Ihre Wünsche

  • Ort

    Ort

  • Telefonnummer

    Telefonnummer

  • Fortluft

    Fortluft

    Ist Abluft die Luft, die das Gebäude verlässt vor dem Eintritt in das Lüftungsgerät, so ist Fortluft die Luft nach dem Austritt aus einem Lüftungsgerät. Die Fortluft ist aber auch bei einem Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung wärmer als die Umgebungsluft. Durch den Einsatz einer Wärmepumpe kann die Restwärme in der Fortluft weiter genutzt werden.

  • Forward-Darlehen

    Forward-Darlehen

    Ein Forward-Darlehen ein in die Zukunft geschlossenes Darlehen. Forward-Darlehen machen immer dann Sinn, wenn konkreter künftiger Darlehensbedarf besteht und Sie gleichzeitig mit steigenden Zinsen rechnen.Die Darlehensgeber lassen sich das Forward-Darlehen mit einem zeitabhängigen Zinsaufschlag bezahlen. Desto weiter das Darlehen in der Zukunft liegt, desto teurer wird der Zinsaufschlag. Aus diesem Grund machen Forward-Darlehen in der Regel nur bis 2 Jahre im Voraus Sinn. Bei einem Forward-Darlehen trägt man zudem das Risiko, dass die Zinsen in Zukunft sinken und nicht wie erwartet steigen könnten.

  • fossiler Rohstoff

    fossiler Rohstoff

    auch: fossile, Rohstoffe

    Steinkohle, Braunkohle, Erdöl, Erdgas und Torf und sind fossile Energieträger; sie sind in der erdgeschichtlichen Vergangenheit aus Pflanzen entstanden. Fossile Rohstoffe erneuern sich nicht, sie sind deshalb als Energiereserven begrenzt. Da der Weltprimärenergiebedarf zu 90% durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe gedeckt wird, ergeben sich zwei gravierende Probleme: Zum einen nehmen die Energiereserven ab. Zum anderen wird das Weltklima gefährdet: Kohlendioxydproblem, Treibhauseffekt.

  • Fotofliese

    Fotofliese

    auch: Fotofliesen
    fotofliese.jpg

    Bei einer Fotofliese wird ein individuelles Lieblingsfoto auf eine Fliese gebrannt. Wer es lieber größer mag, kann auch ein Foto auf mehrere Fliesen verteilen. So können ganze Fliesenbilder für Wandnischen oder über Badewannen entstehen. Mit der richtigen Auswahl des Bildes lassen sich Urlaubserinnerungen, Verwandtenportraits oder einfach nur ein gelungener Schnappschuss für die dauerhafte Nutzung in Bad oder Küche festhalten.

  • Frankfurter Pfanne

    Frankfurter Pfanne

    Die meistverlegte Dachpfanne Deutschlands, etwa 4 Milionen Dächer wurden bisher mit der Frankfurter Pfanne gedeckt. Sie wird bevorzugt zur Deckung von Sattel- und Pultdächern bei Ein- und Zweifamilienhäusern, Reihen- und Mehrfamilienhäusern, aber auch bei landwirtschaftlichen Gebäuden und Geschäftshäusern eingesetzt. Die Frankfurter Pfanne besteht in der Regel aus folgenden Materialien: Klassierte, gewaschene Sande, Zemente und Farbpigmente auf Eisenoxidbasis. Bereits seit vier Jahrzehnten ist die Frankfurter Pfanne ein Klassiker, den es in mehr als 15 Farben gibt.

  • französischer Balkon

    französischer Balkon

    auch: französische, Balkone
    franzoesischerbalkon.jpg

    Ein französischer Balkon ist kein Balkon im eigentlichen Sinn, sondern nur ein Geländer als Absturzsicherung vor bodentiefen Fenstern. Das Geländer wird von außen vor das Fenster gesetzt und im Mauerwerk verankert. Aus Sicherheitsgründen kommen nur Geländer aus Metall infrage, meistens aus Edelstahl oder verzinktem Stahl.

  • Französisches Fenster

    Französisches Fenster

    siehe Fenstertür.

  • Fredeburger Schiefer

    Fredeburger Schiefer

    In Deutschland wird seit Jahrhunderten und auch heute noch Schiefer abgebaut, wobei die Schieferabbaugebiete dem dort gewonnenen Naturstein den Namen gaben (Ausnahme Moselschiefer). In der Schiefergrube bei Fredeberg wird auch heute noch ein hochwertiger anthrazit-farbiger Schiefer abgebaut, der widerstandsfähig gegen Frost und Hitze ist, silbrig schimmert und leicht gesägt, gebohrt oder sonstig verarbeitet werden kann.

  • freie Lüftung

    freie Lüftung

    siehe natürliche Lüftung.

  • Freier Sachverständiger

    Freier Sachverständiger

    auch: Sachverständige

    Freier Sachverständiger und öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger sind die Berufsgruppen, mit denen es der Bauherr am meisten zu tun hat. Der freie Sachverständige ernennt sich sozusagen selbst, allerdings muss er über Fachkompetenz verfügen, sonst macht er sich der Irreführung schuldig. Pauschal kann nicht gesagt werden, daß der "Öffentliche" dem "Freien" überlegen ist. Es gibt in diesem Feld eine erhebliche Grauzone und erhebliche Kompetenzunterschiede.

  • Freiflächenheizung

    Freiflächenheizung

    auch: Freiflächenheizungen

    Freiflächenheizungen funktionieren nach dem Prinzip der Elektro-Fußbodenheizung. Sie werden unter Treppenstufen, Betondecken, Gußasphalt oder Straßenpflaster eingebaut und sorgen dafür, daß Schnee und Eis wegschmilzen. Insbesondere bei Miets- und Einfamilienhäusern rechnet sich der relativ geringe Kostenaufwand sowohl für die Installation als auch für den Stromverbrauch insofern, als die Kosten des Abstreuens entfallen und kein Risiko mehr besteht, daß ein Passant/Besucher hinfallen könnte. Es ist für den Hausherrn wesentlich komfortabler, die Außenflächenheizung anzustellen, als nachts bei -10° die Wege und Außentreppen freizuschaufeln bzw. abzustreuen.

  • Freigefälleentwässerung

    Freigefälleentwässerung

    auch: Freispiegelentwässerung

    Freigefälle- bzw. Freispiegelentwässerung ist die herkömmliche Art der Entwässerung. Das Regenwasser oder Abwasser wird durch ein Gefälle der Rohrleitungen in den Hauptsammler und über die Kanalisation in die Kläranlage abgeleitet. Müssen Steigungen überwunden werden, wie zum Beispiel vom Keller zum Kanalanschluss, sind Hebeanlagen notwendig. Bei starken Regenfällen und damit einhergehenden Überlastung der Kanalisation, können Rückstauverschlüsse notwendig werden.

  • Freisitz

    Freisitz

    auch: Freisitze

    Bezeichnung aus der Architektensprache für eine an das Haus anschließende Terrassenfläche, die auch überdacht sein kann ("überdachter Freisitz").

  • Freispiegelentwässerung

    Freispiegelentwässerung

    siehe Freigefälleentwässerung.

  • Freispiegelleitung

    Freispiegelleitung

    auch: Gravitationsleitung, Freispiegelleitungen

    Eine Freispiegelleitung ist eine Rohrleitung, in der das Wasser gemäß dem Gesetz der Schwerkraft von einem höher gelegenen Anfangspunkt zu einem tiefer gelegenen Endpunkt gelangt. Da das Wasser einzig durch die Schwerkraft gefördert wird, bezeichnet man die Freispiegelleitung auch als Gravitationsleitung.

  • freistehende Badewanne

    freistehende Badewanne

    fswanne.jpg

    Die freistehende Badewanne ist die Mutter aller Badewannen. Sie steht frei in einem Raum ohne direkten Anschuß an eine Wand. Nostalgische "Freisteher" erleben eine Renaissance, besonders die viktorianischen Wannen mit ihren Standfüßen, die Löwentatzen nachempfunden worden sind. Zu solchen Wannen werden natürlich auch passende Badarmaturen als Replikate alter Modelle oder als romantische Neuentwicklungen angeboten, siehe Foto des Armaturenherstellers GROHE. Freistehende Wannen in modernem Design werden auch als Einbauwannen hergestellt. Die Wanne steht dann frei im Raum, ist aber rundum verkleidet mit Marmor, Fliesen oder sogar Holz.

  • Freistellung

    Freistellung

    siehe Freistellungsverfahren.

  • Freistellungsverfahren

    Freistellungsverfahren

    auch: Genehmigungsfreistellung

    In vielen Bundesländern ermöglichen Freistellungsverordnungen insbesondere im Einfamilienwohnungsbau ein genehmigungsfreies, „freigestelltes“ Bauen. Voraussetzung für die Freistellung von der Genehmigungspflicht ist, dass das zu bebauende Grundstück im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplanes bzw. einer entsprechenden Gemeindebausatzung liegt. Das Bauvorhaben muss den Vorgaben dieses Planes entsprechen und die üblichen Anforderungen der jeweiligen Landesbauordnung erfüllen. Entsprechende Nachweise von Architekten, Statikern und Sachverständigen sind beizufügen. Im vereinfachten Genehmigungsverfahren kann der Bauherr dann sein Bauvorhaben mit den erforderlichen Unterlagen bei der zuständigen Baubehörde anzeigen (Bauanzeige). Nach Ablauf einer bestimmten Frist - in den meisten Bundesländern ein Monat - darf mit dem Bau begonnen werden (Baubeginn), wenn die Behörde nicht doch noch erklärt, dass ein (normales oder vereinfachtes) Genehmigungsverfahren durchgeführt werden muss.

  • Fremdfinanzierung

    Fremdfinanzierung

    siehe Sondertilgung

  • Fremdmittel

    Fremdmittel

    Bezeichnung für alle Gelder, die kein Eigenkapital sind und die der Finanzierung eines Bauvorhabens dienen. Klassische Fremdmittel sind die Hypotheken, ferner Bauspardarlehen, Darlehen aus einer Risikolebensversicherung, öffentliche Fördermittel usw.

  • Fremdwährungsdarlehen

    Fremdwährungsdarlehen

    Darlehen in einer fremden Währung. Auszahlung, Rückzahlung und laufende Verzinsung erfolgt in Landeswährung und zu dem dort vorherrschenden Zinsniveau. Und das implementiert ein Währungsrisiko. Die Schulden können steigen oder im günstigsten Fall weniger werden. Gerade der japanische Yen hatte in der Vergangenheit häufiger mit erheblichen Schwankungen zu kämpfen. Wegen des Währungsrisikos verlangen viele Darlehensgeber zusätzliche Sicherheiten, um potenzielle Währungsschwankungen abzusichern, bzw. sind nur bereit, mit kleineren Beleihungsausläufen zu finanzieren.

  • Frigidarium

    Frigidarium

    Bezeichnung für das Kaltbad als Teil der dreistufigen Badeanlagen der alten Römer. Das Frigidarium ist vergleichbar mit dem Tauchbecken, in das sich geübte Saunagänger stürzen. Zur altrömischen Badeanlage gehörten noch das Caldarium und das Tepidarium.

  • Frostgrenze

    Frostgrenze

    auch: Frostgrenzen

    Die Frostgrenze bezeichnet die maximale Eindringtiefe des Frostes in den Boden. Sie ist abhängig vom Klima, örtlicher Lage, Wassergehalt und Bodenart. In Mitteleuropa liegt die Frostgrenze zwischen 0,80 und 1,50 m unter der Oberfläche. Das Fundament bzw. die Bodenplatte müssen tiefer liegen, damit es durch die Bodenbewegungen (frieren und wieder auftauen) zu keinen Schäden kommt. Auch Rohrleitungen sollten in etwa 1,50 m Tiefe verlegt werden.

  • Frostschürze

    Frostschürze

    auch: Frostschürzen

    Unter einer Frostschürze versteht der Fachmann ein in frostsicherer Tiefe gegründetes Streifenfundament unter Bauteilen. Aufgabe einer Frostschürze ist es, Frostschäden im Inneren des Gebäudes zu verhindern, zum Beispiel an Fußböden. Notwendig können sie zum Beispiel bei nicht unterkellerten Gebäuden werden. Um als frostsicher zu gelten, müssen die Fundamente mindestens 80 cm tief ins Erdreich eingebunden werden. Im Gebirge oder in kalten Regionen kann auch eine größere Einbindetiefe notwendig sein. Frostschürzen werden zum Beispiel aus Beton gegossen oder aus Fertigelementen zusammengefügt.

  • Frostwiderstand

    Frostwiderstand

    Fähigkeit von Beton oder Beton-Zuschlag, Beanspruchungen durch Frosteinwirkung ohne Schäden auszuhalten. Beton mit hohem Frostwiederstand wird verwendet, wenn dieser im durchfeuchteten Zustand heftigen Frost-Tau-Wechseln ausgesetzt ist. Zur Herstellung wird wasserundurchlässiger Beton und Zuschlag mit erhöhtem Frostwiderstand verwendet. Zudem darf der Wasserzementwert die in der Norm festgelegten Grenzwerte nicht überschreiten.

  • FSC

    FSC

    auch: Forest Stewardship Council
    fsclogo.gif

    Der FSC (Abkürzung für Forest Stewardship Council) ist eine gemeinnützige Organisation, die 1993 nach dem Umweltgipfel von Rio gegründet wurde, um Holz aus kontrollierter Waldbewirtschaftung zu zertifizieren. Das FSC-Gütesiegel für Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ist weltweit anerkannt und gibt dem Endverbraucher die Sicherheit, dass das von ihm gekaufte Holz oder Holzprodukt in einer ökologisch verantwortungsvollen Weise gewonnen wurde. Die Ziele des FSC werden von zahlreichen Umweltorganisationen, Gewerkschaften, den Interessenvertretern der in den Waldgebieten lebenden einheimischen Bevölkerung sowie Waldbesitzern und Verarbeitungsbetrieben unterstützt. Unabhängige Prüfer zertifizieren die aufgrund festgelegter Standards erfolgten Baumfällungen, wobei erst nach erfolgter Prüfung der Waldbesitzer das FSC-Siegel verwenden darf. Die weitere Verwendung des Siegels durch Verarbeiterbetriebe wird ebenfalls verfolgt, damit die kontrollierten nicht mit unkontrollierten Hölzern vermischt werden. Das FSC-Siegel gibt dem Verbraucher die Sicherheit, aus verantwortungsvoller Fortwirtschaft gewonnenes Holz zu kaufen. Weitere Informationen: www.fsc-deutschland.de

  • Fugenabdeckband

    Fugenabdeckband

    auch: Fugenabdeckbänder, Fugen-Abdeckband, Fugen-Abdeckbänder

    Flaches weiches Band aus Polysulfid, Polyurethan oder Silikon, das zum nachträglichen Abdichten von Bewegungsfugen auf die Bauteiloberfläche geklebt wird.

  • Fugenband

    Fugenband

    auch: Fugenbänder

    Flache, weiche Bänder aus Gummi, Kunststoff oder Kunstkautschuk, gelegentlich auch aus Bitumenpappe oder Metall, die bei hohen Ansprüchen an die Dichtigkeit und Verformbarkeit, sowie bei weiten Fugen verwendet werden. Diese Bänder haben zwei Lappen, die fest einbetoniert werden. Der Querschnitt, die Breite und die Dicke der Fugenbänder können jedoch unterschiedlich sein. Fugenbänder verwendet man drinnen und draußen zum Abdichten von Bewegungsfugen sowie bei Boden-, Wandanschlüssen in Flächen, die abgedichtet und mit keramischen Belägen belegt werden.

  • Fugendeckleiste

    Fugendeckleiste

    auch: Fugendeckleisten

    gehobeltes bzw. profilgehobeltes Holzteil zum Abdecken und Schutz von Fugen zwischen verschiedenen Materialien und Oberflächen.

  • Fugengips

    Fugengips

    auch: Fugengipse

    Fugengips ist ein Baugips mit werkseitig beigegebenen Zusätzen, der insbesondere zum Verbinden von Gipsbauplatten verwendet wird. Stellmittel bewirken erhöhtes Wasserrückhaltevermögen und langsames Versteifen.

  • Fugenglattstrich

    Fugenglattstrich

    fugenglattstrich.jpg

    Im Gegensatz zur Ausfugung wird beim Fugenglattstrich kein besonderer Fugenmörtel verwendet. Vielmehr wird der Mauermörtel, sofern er eine homogene Struktur mit einem guten Wasserrückhaltevermögen besitzt, gleich als Ausfugmaterial für alle Fugen genutzt. Durch den Druck des aufliegenden Mauersteins quillt natürlich Mörtel aus den Fugen, der mit der Kelle "abgeschnitten" und nach dem Ansteifen durch hin- und herbewegen mit einem Schlauchstück, einer speziellen Fugenkelle oder einem Holzscheit glattgestrichen werden muss (siehe Zeichnungsbeispiel mit KS-Steinen). Der Fugenglattstrich ist bei sauberer Ausführung eines Sichtmauerwerks oder Verblendmauerwerks der Ausfugung mit Fugenmörtel ebenbürtig.

  • Fugengummi

    Fugengummi

    fugengummie.jpg

    Wischer mit einer Gummileiste, mit dem der Fugenmörtel in die Fliesenzwischenräume eingearbeitet wird. Dazu wird der Mörtel über die Fliesen verteilt und mit dem Fugengummi in die Zwischenräume gebracht.

  • Fugenkelle

    Fugenkelle

    auch: Fugenkellen

    anderer Begriff für Fugeisen.

  • Fugenkralle

    Fugenkralle

    auch: Fugenkrallen
    fugenkralle.jpg

    Fugenkrallen sind Verbindungselemente aus Metall, die mit Hilfe von Tackerklammern oder Nägeln Profilholz so verbinden und befestigen, dass die Verbindungsstelle nicht sichtbar ist. Die Klammern halten die Paneele an der Traglattung. Sie werden in die Nut eingeschoben und mit Tackerklammern oder Nägeln an der Traglatte befestigt. Fugenkrallen werden verwendet, wenn keine Fuge gewünscht ist (sogenannte "Nullfuge"). Soll eine Fuge sichtbar sien, wird eine Paneelklammer verwendet.

  • Fugenkreuz

    Fugenkreuz

    auch: Fugenkreuze
    fugenkreuz.jpg

    Fugenkreuze werden bei Fliesen oder Platten verwendet. Fugenkreuze sorgen beispielsweise für eine schnellere Verlegung von Betonplatten und sichern, daß die Platten auch langfristig ästhetisch liegen, ohne zu verrutschen. Fugenkreuze sorgen aber auch dafür, daß Fliesen auf glatten Untergründen nach dem Anklopfen nicht so schnell wegrutschen. Zudem sorgen sie für gleichmäßige Fugen.

  • Fugenmeißel

    Fugenmeißel

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    Dieser spezielle Meißel besitzt hartmetallbestückte Zähne zum Entfugen von Mauerwerk. So lassen sich intakte Mauersteine so aus dem Verbund lösen, dass sie anschließend unbeschädigt aus dem Mauerverbund herausgenommen werden können. Auch zum Abschlagen von Fliesen und Kacheln läßt sich der Fugenmeißel verwenden. Selbst Verputzlagen lassen sich mit dem Meißel abschlagen.

  • Fugenmörtel

    Fugenmörtel

    Bei Sichtmauerwerk bzw. Verblendmauerwerk, beim Verfugen von Fliesenbelägen und bei bestimmten Pflasterungsarten wird ein besonderer Mörtel verwendet, der sich Fugenmörtel nennt. Er ist wasser- und frostfest und im Fliesenbereich in vielen verschiedenen Farben erhältlich. Der Fugenmörtel für das Verfugen von Mauerwerk hat eine graue Farbe, andere Farbnuancen sind möglich. Der größte Anwendungsbereich liegt in der Verfugung von Mauerwerk, wobei bestimmte Fugenmörtel universell für Ziegel, Klinker, KS-Stein und Natursteine eingesetzt werden können. Diese Fugenmörtel sind wasserabweisend und wetterbeständig, gleichzeitig aber wasserdampfdurchlässig, also diffusionsoffen. Bei durchschnittlichen Fugenbreiten von 12 mm ist mit einem von 3 bis 6 kg je qm zu rechnen - je nach Fugentiefe und Materialverdichtung. Die Ausfugung erfolgt mit einem Fugeisen bzw. der Fugenkelle.

  • Fugenreiniger

    Fugenreiniger

    fugenreiniger.jpg

    Werkzeug mit Hartmetall-bestückter Klinge. Es wird zum Reinigen und Auskratzen von Fugen verwendet. Der Fugenreiniger eignet sich somit ideal zum Säubern der Fliesen in Küche oder Bad.

  • Fundament

    Fundament

    auch: Fundamente

    Ein Fundament hat die Aufgabe, die Last eines Bauwerks so auf den Baugrund zu übertragen, daß dessen Tragfähigkeit nicht überfordert wird. Die Baulast darf nicht zu Setzungen oder Verschiebungen im Baugrund führen. Es gibt mehrere Arten von Fundamenten: Streifenfundament, Einzelfundament, oder Fundamentplatte.

  • Fundamenterder

    Fundamenterder

    auch: Gebäudeerder

    Der Fundamenterder ist ein Leiter, der im Beton des Gebäudefundamentes eingebettet ist und deshalb mit Erde (Potenzial null) dauerhaft und großflächig in Verbindung steht. Die Aufgabe des Fundamenterders besteht hauptsächlich darin, in Verbindung mit dem Hauptpotenzialausgleich, dem Gebäude ein definiertes Erdpotenzial zu verschaffen. Er kann außerdem für alle im Gebäude anfallenden Erdungsaufgaben herangezogen werden, z. B. als Erder für eine eventuell vorhandene Blitzschutzanlage oder als Erder für die Antennenanlage.

  • Fundamentköcher

    Fundamentköcher

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    Fundamentköcher bzw. Schalungsköcher sind Schalungselemente meist aus trapezprofiliertem Stahlblech, die nach dem Betonieren im Beton verbleiben. Fundamentköcher werden individuell in den verschiedensten Formen und Größen hergestellt. Für den Großteil aller Abmessungen sind die Schalungsköcher selbsttragend und bedürfen keiner zusätzlichen Aussteifung. Übergrößen erfordern allerdings einer bauseitigen Aussteifung. Mit Fundamentköchern lassen sich Köcherfundamente schnell und einfach herstellen.

  • Fundamentplatte

    Fundamentplatte

    auch: Plattenfundament, Fundamentplatten

    Eine Fundamentplatte ist eine unter dem ganzen Bauwerk durchgehende Stahlbetonplatte. Sie wird notwendig bei hohen Lasten, vergleichsweise geringer Tragfähigkeit des Baugrundes oder bei Baugrund aus unterschiedlichen Bodenarten. Bei Gründungen mit Fundamentplatte wird die Last des Bauwerks auf die gesamte Bodenplatte verteilt und damit die vorhandene Bodenpressung gegenüber dem Streifenfundament oder Einzelfundament herabgesetzt.

  • Fundamentschalung

    Fundamentschalung

    auch: Fundamentschalungen
    fundamentschalung.jpg

    Ohne Fundament ist kein Hausbau möglich. Fundamente werden aus Beton gegossen, wozu naturgemäß eine Schalung erforderlich ist. Diese kann mit herkömmlichen Schalungssystemen erfolgen, jedoch auch - zumindest im Bereich des Eigenheimbaus und kleinerer Bauvorhaben - mit Fundamentschalungen aus Polystyrol-Hartschaum (siehe Beispiel des Herstellers REKORD), wobei der Hartschaum später auch der Wärmedämmung dient.

  • Fundamentvergelung

    Fundamentvergelung

    siehe Schleierinjektion.

  • Furnier

    Furnier

    auch: Furniere

    Maschinell vom Stamm "gemesserte" Holzschicht (zumeist teurer, insbesondere tropischer Hölzer), die auf anderes, preiswerteres Massivholz oder Holzwerkstoffplatten geklebt und verpresst wird. Furniere werden nicht nur als Deckfurniere wie bei Parkett, sondern auch als Unterfurnier oder Absperrfurniere verwendet. Nach Art der Herstellung unterscheidet man Messerfurnier, Schälfurnier und Sägefurnier.

  • Furnierschichtholz

    Furnierschichtholz

    Das Furnierschichtholz ist ein Konstruktionsholz und sozusagen der große Bruder des Furniersperrholzes. Es ist ein Leimholz, das ebenso wie die Leimholzbinder für Tragwerkskonstruktionen eingesetzt wird. Weitere Verwendungszwecke sind Holzkonstruktionen aller Art. Furnierschichtholz besteht aus Furnierlagen. Diese Lagen mit einer Mindestdicke von 3 mm werden versetzt aufeinander geleimt. Die Fasern verlaufen in Längsrichtung oder könne auch kreuzweise aufeinander geleimt werden, um die Festigkeit zu erhöhen. Eingesetzt wird Furnierschichtholz bei stabförmigen Bauteilen. Die Verleimung erfolgt mit Phenolharzleim.

  • Furniersperrholz

    Furniersperrholz

    auch: Furniersperrhölzer

    Furniersperrholz besteht aus kreuzweise aufeinandergeleimten Schälfurnieren. Dadurch können die einzelnen Furnierschichten nicht mehr ungehindert arbeiten; sie sind gegeneinander abgesperrt. Furniersperrholz hat eine höhere Festigkeit, Maßhaltigkeit und Formbeständigkeit als Vollholz. Furniersperrholz kann wie Vollholz bearbeitet werden, wie z.B. gesägt, gefräst, gebohrt und geschliffen werden. Außerdem können Furniersperrholzplatten beschichtet, furniert oder oberflächenbehandelt werden. Sie sind selbst an den Kanten noch nagelfähig.

  • Fußboden-Direktheizung

    Fußboden-Direktheizung

    auch: Fußboden-Direktheizungen

    siehe Elektro-Fußbodenheizung.

  • Fußbodenheizung

    Fußbodenheizung

    auch: Warmwasser-Fußbodenheizung, Fußbodenheizungen, Fussbodenheizung, Fussbodenheizungen

    Fußbodenheizungen war schon bei den alten Römern bekannt. Heutzutage sind hauptsächlich Warmwasser-Fußbodenheizungen im Einsatz, die über eine zentrale Heizungsanlage gespeist werden. Für solche Heizysteme ideal sind Keramik- und Natursteinböden, weil diese die abgegebene Wärme schnell aufnehmen und lange speichern. Möglich sind auch Warmwasser-Fußbodenheizungen unter Parkett, Laminat und Teppichböden, sofern diese herstellerseits dafür zugelassen sind. Speziell beim Einbau unter Holzbodenbelägen sind die Einbau- und Verlegehinweise der Heizungs- wie der Bodenbelagshersteller genau zu beachten. Fußbodenheizungen verbreiten eine angenehme, vom Fußboden aufsteigende Wärme. Sie haben den Vorteil, daß keine störenden Radiatoren oder Flachheizkörper an den Wänden befestigt werden müssen, also mehr Gestaltungsfreiraum in der Wohnung besteht. Sie haben aber den Nachteil, daß dieses "träge" Heizsystem auf plötzliche Kälteeinbrüche oder Wärmeperioden nur zögerlich reagiert. Anders ist das bei der Elektro-Fußbodenheizung, die besonders dann gerne eingesetzt wird, wenn bei niedrigen Decken flache Einbauhöhen angesagt sind. Elektro-Fußbodenheizungen sind auch als Speicherheizungen erhältlich.

  • Fußbodenkühlung

    Fußbodenkühlung

    siehe Flächenkühlung.

  • Fußbodenlacke

    Fußbodenlacke

    Fußbodenlack, auch als Parkettlack oder Parkettversiegelung im Handel, dient dem Verschleißschutz von unbehandelten Fußböden aus Echtholz oder Kork. Manche dieser Fußbodenlacke, die auch als Hartsiegel im Handel sind, können in einer Verdünnung von 5 % dem Wischwasser beigegeben werden und dienen dann sogar als Pflegemittel. Fußbodenlacke können bei inhaltsstoffreichen Hölzern wie Eiche, Kastanie oder einzelnen Tropenhölzern Farbverfälschungen auslösen und die Trocknungszeiten verzögern.

  • Fußboden-Speicherheizung

    Fußboden-Speicherheizung

    auch: Fußboden-Speicherheizungen

    Variante der Elektro-Fußbodenheizung, wobei dieses System die niedrigen Nachtstromtarife ausnutzt, also die Wärme nachts in Speichermeidien (z.B. Schamottesteine) speichert. Durch den "Nachtstrom" werden die Stromkosten gesenkt.

  • Fußbodentemperierung

    Fußbodentemperierung

    Die Fußbodentemperierung ist eine einfache und kostengünstige Möglichkeit zur Erhöhung der Oberflächentemperatur von fußkalten Böden. Sie ist aufgebaut wie eine Fußbodenheizung. Bei diesen Systemen werden Elektroheizmatten unterhalb der Fliesen in das Klebstoffbett und damit oberhalb des Estrichs platziert, um die Fußbodenoberfläche in einem gewissen Maß zu erwärmen; sie erzeugen elektromagnetische Felder.

  • Fußbodenwachse

    Fußbodenwachse

    Fußbodenwachse, auch als Parkettwachse im Handel, dienen der Imprägnierung von unbehandelten Fußböden aus Echtholz oder Kork. Auch als Pflegemittel für gewachste Holzböden oder Linoleum sind Fußbodenwachse geeignet. Für die Möbelpflege wiederum gibt es spezielle Wachse; dafür eignet sich nicht zuletzt Bienenwachs. Fußbodenwachse können bei inhaltsstoffreichen Hölzern wie Eiche, Kastanie oder einzelnen Tropenhölzern Verfärbungen auslösen und die Trocknungszeiten verzögern.

  • Fußleisten

    Fußleisten

    auch: Fußleiste

    siehe Sockelleisten

  • Fußpfette

    Fußpfette

    auch: Fußpfetten

    Fußpfetten werden bei Pfettendächern eingesetzt. Sie bilden den unteren Auflagerpunkt für den Sparren und liegen auf einer Massiv- oder Holzbalkendecke auf. Die Verankerung von Pfette und Sparren ist besonders sorgfältig vorzunehmen, da die horizontale Windlast auf das Dach von der Fußpfette aufgenommen werden muss. Die Verankerung gegen Abheben durch Windsog wird durch Sparrenpfettenanker vorgenommen.

  • Fußwalmdach

    Fußwalmdach

    auch: Fußwalmdächer

    Walmdach, bei dem die Walmfläche nur im unteren Bereich des Giebels angeordnet ist.