Lexikon

  • I
  • Immobilie
    Immobilie
    auch: Immobilien

    Bezeichnung aus der Maklersprache für ein bebautes Grundstück.

  • Immobilienfinanzierung
    Immobilienfinanzierung
    auch: Immobilienfinanzierungen

    Darunter versteht man die meist langfristige Finanzierung von Immobilien durch einen oder mehrere Finanzierungsbausteine. Üblicherweise sind das Bauspardarlehen, Bank- und/oder Versicherungshypotheken, die von einem oder mehreren Baufinanzierungsinstituten zur Verfügung gestellt werden. Um eine solide Finanzierung zu gewährleisten, sollte die Eigenkapitalsquote des Bauherrn bzw. des Käufers 30 Prozent des insgesamt für die Anschaffung des benötigten Kapitals nicht unterschreiten.

  • Immobilienkredit
    Immobilienkredit
    auch: Immobilienkredite

    siehe Hypothekendarlehen.

  • Immobilienmakler
    Immobilienmakler

    Der Immobilienmakler vermittelt im Auftrag Dritter Baugrundstücke und Immobilien. Er hat das Recht auf Zahlung einer %)Courtage%), und zwar je nach Vereinbarung vom Käufer und vom Verkäufer. Die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) regelt die Rechte und Pflichten zwischen Makler oder Bauträger einerseits und dem Immobilienkäufer oder Bauherrn andererseits.

  • Indachkollektoren
    Indachkollektoren

    Bei der Montageart von Solarkollektoren unterscheidet man Indachkollektoren, Aufbaukollektoren und Fassadenkollektoren. Der Indachkollektor wird in die Dachebene integriert. Die transparente Abdeckung des Kollektors ist gleichzeitig die witterungsbeständige Dachhaut. Bei den Indachkollektoren werden Kollektoren mit einer Modulgröße von 1,5 bis 18 m² angeboten. Die Montage der Großflächenmodule erfolgt in der Regel mittels Kran, wodurch die Montage wesentlich vereinfacht wird. Die Blecheinfassung wird wie bei einem Wohnraumfenster vorgenommen. Indachkollektoren sind zwar etwas teurer als beispielsweise Aufbaukollektoren, doch optisch passen sie sich besser in die Dachlandschaft ein. Indachkollektoren können allerdings nur bei geneigten Dächern verwendet werden, wohingegen Aufbaukollektoren auch für Flachdächer geeignet sind.

  • Indach-Montage
    Indach-Montage
    auch: Indachmontage
    indachmontage.jpg

    Wenn Bauteile in ein Dach eingebaut werden, bezeichnet das der Baufachmann oder Dachdecker als Indach-Montage. Bei Dachwohnfenstern findet also immer eine Indach-Montage statt. Hauptsächlich jedoch wird dieser Begriff verwendet, um die verschiedenen Montagemöglichkeiten von Solarkollektoren zu unterscheiden. Diese nämlich können auf das Dach montiert oder in das Dach eingefügt werden. Letzteres ist fraglos die elegantere Lösung.

  • indirekte Nebenlüftung
    indirekte Nebenlüftung

    siehe Nebenlüftung.

  • Individuelle Planung
    Individuelle Planung
  • Infrarotkabine
    Infrarotkabine
    auch: Infrarotkabinen

    siehe Infrarot-Wärmekabine.

  • Infrarotstrahlen
    Infrarotstrahlen

    Ohne Infrarotstrahlen würde die Thermografie genausowenig funktionieren, wie der Großteil der Bewegungsmelder. Infrarotstrahlen sind, wie das sichtbare Licht, ein Teil aus dem Spektrum der elektromagnetischen Wellen. Die vom Menschen als Wärme empfundene Strahlung ist physikalisch gesehen eine Infrarotstrahlung. Alle Körper, ob Mensch oder Bauwerk oder Bauteil, haben eine messbare Temperatur. Bei Temperaturdifferenzen zwischen Körper und Umgebung besteht das Bestreben, diese Differenzen auszugleichen. Die moderne Elektronik hat es verstanden, Infrarotstrahlen zu empfangen und die Signale zu nutzen. Sei es, um Kältebrücken in einem Bauwerk aufzuspüren, sei es, um eine Alarmanlage auszulösen.

  • Infrarot-Wärmekabine
    Infrarot-Wärmekabine
    auch: Infrarotwärmekabine
    infrarot-waermekabine.jpg

    Die klassische Sauna hat seit den späten 90-er Jahren Konkurrenz bekommen durch Infrarot-Wärmekabinen. Bei geringem Platzbedarf ab etwa 110 x 110 cm bringt sie den Nutzern Tiefenwärme durch infrarote Strahlung, die der Sonnenstrahlung weitgehend entspricht, jedoch ohne Abgabe der schädlichen UV-Strahlen. Zur Inbetriebnahme bedarf es nur eines normalen 230 V-Stromanschlusses, also der üblichen Steckdose. Die Infrarotstrahlen werden über Keramikplatten oder Folien abgegeben. Die Platten werden an verschiedenen Stellen der Kabine installiert, die Folien hinter der Kabinen-Innenwand eingebaut. Die verwendeten Hölzer sind hauptsächlich Abachi, Polarfichte und Red Zeder. Die Temperatur liegt in einem den Organismus schonenden Bereich, nämlich zwischen 45 und 60°. Infrarotstrahlen lindern Beschwerden der verschiedensten Art und sollen auch dazu beitragen, im Körper abgespeicherte Gifte wie etwa Pestizide abzubauen.

  • Infrastruktur
    Infrastruktur

    Alle Anlagen und Einrichtungen, auf die die Nutzer von Grundstücken zurückgreifen können, ohne sie selbst erstellen und unterhalten zu müssen,z.B. Straßen, Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten.

  • Ingenieurbau
    Ingenieurbau

    Dehnbarer Begriff aus dem Bauwesen, der von größeren Bauunternehmen und Baukonzernen oft auch im Firmennamen geführt wird, um zu verdeutlichen, daß der Schwerpunkt der Tätigkeit in einem Bereich liegt, in dem insbesondere die Bauingenieure tätig sind. Der Bau von Sonderbauten wie Sporthallen, U-Bahnen, Brücken, Hochhäusern, Flughäfen, Staudämmen, Industrie- und Gewerbehallen, Bürohäusern aber auch durchaus der Bau von großen Mietwohnanlagen fällt unter den Begriff Ingenieurbau. Der sog. konstruktive Ingenieurbau ist auch Studienschwerpunkt bei angehenden Bauingenieuren. Dabei geht es u.a. darum, statische Berechnungen auszuführen. Eine spezielle Richtung des Ingenieurbaus ist der sog. Holzingenieurbau.

  • Ingenieurholz
    Ingenieurholz

    Bezeichnung für Holz, das im sog. Ingenieurbau verwendet wird, also z.B. beim Bau von Sporthallen. Ingenieurholz ist ein Oberbegriff; Ingenieurhölzer sind z. B. Leimbinder, die für spezielle konstruktive Anforderungen hergestellt werden.

  • Ingenieur-Holzbau
    Ingenieur-Holzbau
    auch: Ingenieurholzbau
    holzingenieurbau.jpg

    Der Ingenieur-Holzbau, auch als Holz-Ingenieurbau bezeichnet, unterscheidet sich vom Ingenieurbau dadurch, daß die für den Bau eines Gebäudes verwendeten Materialien, insbesondere die tragenden Bauteile, aus Holz sind, nicht zuletzt aus Leimholzbindern. Im Holzingenieurbau werden zum Teil riesige Gebäude errichtet, insbesondere in den skandinavischen Ländern, wo Flughäfen, Konzerthäuser, ja sogar Brücken errichtet worden sind, deren tragende und gestaltende Elemente aus Holz sind. Das Foto von Regnauer Fertigbau zeigt beispielhaft, welche Möglichkeiten Holz in gestalterischer und konstruktiver Hinsicht bietet.

  • Innenarchitekt
    Innenarchitekt
    auch: Innenarchitekten, Innenarchitektin, Innenarchitektinnen

    Der Innenarchitekt ist heute mehrheitlich eine Innenarchitektin. Durch Studium an einer Fachhochschule kann man Innenarchitekt/in werden, wobei neben Abitur oder Fachabitur eine Lehre, mindestens aber ein Praktikum in einer Tischlerei als Studienvoraussetzung gilt. In der Tat haben es Innenarchitekten vorzugsweise mit Holz zu tun als dem häufigsten Baumaterial für Innenausbauten. Voraussetzung für den Beruf ist ein gutes Gefühl für Farben, denn der Innenarchitekt entwirft nicht nur einzelne Möbelstücke, sondern die Einrichtung einer ganzen Wohnung von der Wand- und Fensterbekleidung über die Einbauwand bis zum Bodenbelag. Innenarchitekten spezialisieren sich häufig auf bestimmte Gebiete, beispielsweise auf die Planung von Gastronomiebetrieben oder Modegeschäften.

  • Innendämmung
    Innendämmung

    Innendämmung ist neben Aussendämmung und Kerndämmung die dritte Möglichkeit einer Fassadendämmung. Durch die Innendämmung ist es möglich, auch Fachwerk-Fassaden, denkmalgeschützte Gebäude oder Kellerwände zu dämmen. Wird der Dämmstoff von innen an die Außenwand aufgebracht ist es notwendig, der Tauwasserproblematik erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken. Da das massive Mauerwerk dann kälter ist als vorher (der Wärmefluss von innen ist ja unterbrochen) kann die Feuchtigkeit in möglicherweise ausströmender Luft leichter im Mauerwerk kondensieren. Daher ist besonders auf eine luftdichte Ausführung zu achten.

  • Innenentwässerung
    Innenentwässerung
    auch: Abwasserrohr

    Dieser Begriff wird für zwei unterschiedlichen Arten von Entwässerung verwendet. Zum einem für die Ableitung des Abwasser aus dem Gebäudeinnern, zum anderen für die Ableitung von Regenwasser durch das Gebäude (z.B. bei Flachdächern bzw. bei nach innen geneigten Dächern (z.B. Sheddach, Schmetterlingsdach)). Bei der Ableitung von Abwasser muss auf die richtige Wahl des Abwasserrohrs geachtet werden, das hitzebeständiger als im Freien sein muss. Es kommen daher HT-Rohre (HT steht für hochtemperaturbeständig) zum Einsatz. Bei der Entwässerung von Flachdächern z.B. durch einen Dachgully kommt es vor allem auf eine fachgerechte Abdichtung ab. Eine mangelnde Abdichtung ist das Hauptproblem bei der Innenentwässerung von Dächern.

  • Innenfarbe
    Innenfarbe
    auch: Wandfarbe, Innenfarben

    Unter Innenfarbe wird eine Farbe für die Beschichtung von Decke und Wand in Innenräumen verstanden, wobei zwischen wischfesten, waschfesten und scheuerfesten Innenfarben unterschieden wird. Der Trend geht zu lösemittelfreien Innenfarben. Stark im Trend sind auch Latexfarben, die einen höheren Glanz auf die Wände bringen

  • Innenfenster
    Innenfenster

    Das Innenfenster ist zum Beispiel bei einem Kastenfenster das innere der beiden Fenster. Es kann konstruktiv einfacher gestaltet sein, da es nicht Wind und Wetter ausgesetzt ist und auch keinen Beitrag zur Fassadengestaltung leisten muss.

  • Innenfensterbank
    Innenfensterbank
    auch: Innenfensterbänke

    Da Innenfensterbänke gerne als Blumenbank oder auch als Standplatz beim Fensterputzen genutzt werden, sollten sie gut unterstützt sein. Breite Bänke werden rechts und links etwa 1-2 cm in die Fensterleibung eingestemmt. Bei schmalen Bänken genügt es auch, sie in die Fensterleibung einzuputzen. Bei einer Bankbreite von bis zu 20 cm genügt es, wenn die Bank zur Hälfte längs am Mauerwerk aufliegt. Marmorbänke erfordern meist eine zusätzliche vordere Unterstützung z.B aus verzinktem Stahlrohr. Wichtig ist auch bei den Innenbänken, dass der Anschluss Fenster/Fensterbank dicht ist, damit weder ablaufendes Schwitzwasser eindringen noch Zugluft von außen hindurch kann. Innenfensterbänke können aus Holz, Marmor (kunstharzgebundener oder Natur-Marmor), Faserzement, Betonwerkstein oder HDF-Holzformteilen bestehen.

  • Innenfensterladen
    Innenfensterladen
    auch: Innenfensterläden

    Dieser Fensterladen wird im Gegensatz zum Außenladen innen angebracht. Der Innenfensterladen war im Mittelalter der Vorläufer von Glasfenstern. Nachdem plastische Rahmungen der Fenster üblich geworden waren oder profilierte Laibungen das Anbringen eines Außenladens verhinderten, verbreitete er sich auch wieder im 18. und 19. Jahrhundert.

  • Innenjalousie
    Innenjalousie
    auch: Innenjalousien

    Innenjaalousien bestehen aus vertikal angeordneten Lamellen aus Aluminium oder Kunststoff und sind in vielen Farben erhältlich. Die Lamellen sind beidseitig an Schnüren befestigt und können mittels eines sog. Schnurzugs oder einer elektronischen Steuerung auf- und runtergezogen bzw. gefahren werden. Die Lamellen sind um 180° drehbar, werden aber meistens zur Regulierung des Lichteinfalls über einen sog. Wendestab in Schrägstellung gehalten. Generell ist die Reinigung der Lamellen aufwändig, die Befestigung in der Fensterlaibung, auf der Wand oder direkt auf dem Rahmen des Fensterflügels unproblematisch. Die Lamellen werden hauptsächlich in Breiten zwischen 16 und 50 mm angeboten.

  • Innenputz
    Innenputz
    auch: Innenputze

    Putz für den Innenbereich, wobei es noch Unterschiede gibt, ob der Putz für Wand, Decke oder Feuchträume verwendet wird. Er übernimmt z.B. die vorübergehende Speicherung von Raumfeuchte.

  • Innensperrholz
    Innensperrholz
    auch: Innensperrhölzer

    Innensperrholz ist ein Sperrholz, das im Gegensatz zu Außensperrholz nur für den Innenbereich geeignet ist. Es ist nicht wetterfest und nicht wasserfest. Es wird zum Beispiel im Möbelbau für Rückwände oder Schubladenböden verwendet. Es hat die Verleimungsart IF 20 (IF heißt innen feuchtfest verleimt).

  • Innentür
    Innentür
    auch: Innentüren

    Innentüren grenzen Wohnräume einer Wohnung ab. Eine Wohnungseingangstür ist keine Innentür. Innentüren werden in sehr unterschiedlichen Qualitäten angeboten und können nur aus einem Türblatt bestehen oder aus einer Rahmen-Innentür. Das Türblatt kann aus Glas, Massivholz oder einer Holzwerkstoffplatte bestehen, welches furniert, mit Kunststoff beschichtet oder mit Blech ummantelt wurde. Bei einer Rahmen-Innentür kann die sog. Türfüllung ebenfalls aus Holz oder Glas bestehen, wobei mehrere dutzend Hersteller hunderte Varianten anbieten vom profilierten Türrahmen im Landhausstil bis zur Türfüllung in Tiffany-Bleiverglasung.

  • Innenwand
    Innenwand
    auch: Kellerinnenwand, Innenwände

    Wände innerhalb von Gebäuden, die einen Raum vom anderen trennen. Es gibt tragende und nichtragende Innenwände. Tragende Wände sind an der Lastabtragung des Gebäudes mit beteiligt. Sie werden vom Statiker mit in die Berechnungen einbezogen und dürfen keinenfalls ohne vorherige Prüfung durch den Statiker entfernt werden. Nichttragende Wände hingegen können durchbrochen oder entfernt werden.

  • Innenwandbekleidung
    Innenwandbekleidung
    auch: Innenwandverkleidung, Innenwandbekleidung

    Bei Innenwandbekleidungen gibt es zunächst einmal Baustoffe, die einen überdeckenden und egalisierenden Charakter haben wie Putze, Holzfaserplatten, Gipsfaserplatten, OSB-Platten oder Gipskartonplatten. Diese werden meist noch bekleidet mit Tapeten, Fliesen, Profilbrettern, verstäbten Verkleidungen, Rahmentäfelungen, Plattentäfelungen, Anstrichen oder Beschichtungen. Manche dieser Innenwandbekleidungen werden direkt auf die Wand geklebt, andere benötigen noch eine Unterkonstruktion. Bei Feuchträumen mit einer relativen Luftfeuchtigkeit über 45% ist zum Beispiel eine Hinterlüftung der Innenwandbekleidung wie zum Beispiel einer Verbretterung erforderlich. Merkmal einer Verbretterung ist zumeist eine verdeckte Befestigung. Mitunter ist aber auch eine sichtbare Befestigung erwünscht. Bei einer Innenwandbekleidung von Außenwänden ist häufig zusätzlich noch eine Innendämmung erforderlich, falls keine Außendämmung oder Kerndämmung möglich war.

  • Innenwandverkleidung
    Innenwandverkleidung
    auch: Innewandverkleidungen

    siehe Innenwandbekleidung.

  • Installateur
    Installateur
    auch: Installateure

    Bezeichnung für einen Handwerker, der sich um die Versorgung des Hauses mit Elektrizität, Gas, Wasser und Wärme kümmert. Man unterscheidet Elektroinstallateure sowie Gas- und Wasserinstallateure.

  • Installationszone
    Installationszone
    auch: Installationszonen

    siehe Elektroinstallationszone.

  • Intensivbegrünung
    Intensivbegrünung
    auch: Intensivbegrünungen

    Unter einer Intensivbegrünung werden vor allem Dachgärten und Gründächer verstanden, die "intensiv" wie ein richtiger Ziergarten mit Stauden und kleinen Gehölzen bepflanzt sind. Da Gehölze starke Wurzeln bilden können, muss die Dachhaut noch wirksamer, als bei der Extensivbegrünung, vor einer Durchwurzelúng geschützt werden. Auch sind die Substratschichten deutlich höher anzulegen. Bei Intensivbegrünung auf dem Dach ist der Pflegeaufwand erheblich, insbesondere muss für eine dauernde Bewässerung gesorgt werden, da Sträucher und Gehölze kein Wasser speichern können.

  • Isartaler Holzhaus
    Isartaler Holzhaus

    Zum Herstellerporträt von Isartaler Holzhaus

  • Isolierglas
    Isolierglas
    auch: Isoliergläser, Isolierverglasung

    Prinzipiell wird unter einer Isolierverglasung eine Verglasung aus zwei (oder mehr) Scheiben verstanden, bei der die Zwischenräume zwischen den Scheiben mit Luft, Edelgas oder Gasgemischen gefüllt sind. Je nach Art der Scheibe und Art der Füllung (Edelgase Argon oder Krypton) und je nach Abstandsbreite zwischen den Scheiben kann ein Isolierglas eine niedrigere oder eine höhere Isolierwirkung erzielen. Dabei ist das Isolierglas jedoch keineswegs grundsätzlich ein Wärmeschutzglas, obwohl dies vom Nicht-Fachmann meistens so verstanden wird. Eine Isolierverglasung kann auch dem Sonnenschutz oder dem Schallschutz dienen.

  • Isoliergrund
    Isoliergrund

    siehe Absperrmittel.

  • Isolierklinker
    Isolierklinker

    Etwa einen Quadratmeter groß sind die Elemente eines Isolierklinkers. In diesem Element werden echte Ziegel mit Hartschaum kombiniert. Dabei sind die Riemchen mit der PUR-Hartschaumplatte dauerhaft verbunden. Die Platten übernehmen sowohl die Aufgabe der Fassadengestaltung als auch die Funktion einer zusätzlichen Wärmedämmung. Das System wird von zahlreichen Firmen und in den unterschiedlichsten Farben angeboten. Der Vorteil von Isolierklinker ist die einfache Montage. Die Platten werden mit Dübeln an der Wand befestigt, ein zusätzliches Fundament ist nicht notwendig. Weiterhin können Isolierklinker sowohl bei konventionellem Mauerwerk als auch bei den verschiedenen Wandkonstruktionen von Fertighäusern eingesetzt werden. Elemente für die Ecken des Hauses, für Tür- und Fensteröffnungen sowie Sturzelemente für Fenster und Türen werden individuell für jede Hauskonstruktion hergestellt.

  • Isolierverglastes Lamellenfenster
    Isolierverglastes Lamellenfenster
    auch: Isolierverglaste, Lamellenfenster

    siehe Lamellenfenster.

  • Isolierverglasung
    Isolierverglasung
    auch: Isolierverglasungen

    Bei der Isolierverglasung sind zwei oder mehrere Glasscheiben so miteinander verbunden, dass zwischen den Scheiben noch ein mit trockener Luft oder Edelgas, z.B. Argon, Xenon, gefüllter Scheibenzwischenraum verbleibt. Durch sie wird die Wärmedämmung gegenüber Einfachverglasung wesentlich verbessert.

  • Iso-Normen
    Iso-Normen
    auch: Iso-Norm

    Weltweit gültige, von der Internationalen Organisation für Standardisierung herausgegebene Normen, die auch Baumaterialien betreffen können. Die ISO ist die wichtigste internationale Organisation für Industrienormen. Zu ihren Hauptzielen gehört die Qualitätssicherung bei Industrieprodukten (ISO-9000-Serie). Neuerdings werden auch ökologische Aspekte einbezogen (Umweltmanagement, ISO-14000-Serie).