Holzdecke

Holzdecken als Alternative zu Beton

Von Celine Hausenstein Am 17. Juni 2021

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Holzdecken erhöhen die Wohnlichkeit und erzeugen ein gutes Raumklima. Wenn Sie sich für eine Deckenverkleidung aus Holz, also für eine Holzdecke entscheiden, profitieren Sie von den Vorteilen des Trockenbaus. Viele Menschen denken bei Holzdecken in erster Linie an Bauernhäuser mit einer dunklen Lasur, die sich auch auf den Dielen und oftmals auch an den Wänden wiederfindet. Doch moderne Holzdecken lassen einen Raum hell und freundlich wirken. Sie wollen auf Beton, aber nicht auf eine weiße Decke verzichten? Dann greifen Sie zu Holz und zur Farbe, mit der Sie Ihre Holzdeckenverkleidung ganz nach Belieben behandeln können.

Welchen Deckenformen gibt es?

Beim Hausbau werden Sie ganz automatisch vor die Frage gestellt, welche Form die Decke in Ihrer Wohlfühloase haben soll. Denn es gibt verschiedene Formen, Arten und jede Menge Materialien für die Deckengestaltung. Beton- und Balkendecken sind die bekanntesten Bauformen. Doch auch Trapez- und Plattendecken, beziehungsweise Kassettendecken und Rippendecken sind möglich. Weiter können Sie zwischen einer Hohlkörper- und einer Füllkörperdecke sowie der Rippendecke wählen.

Welchen Vorteil hat eine Holzdecke?

Holzdecken sind schnell gebaut. Sie sind sicher, tragfähig und natürlich. In Räumen mit hellem Holz für eine Holzdecke fühlen sich die meisten Menschen besonders wohl. Aber auch der natürliche Charme ist ein Vorteil, den das Baumaterial Holz gegenüber einer klassischen Betondecke hat. Je nach eigener Vorstellung können Sie zwischen Massivholzdecken und Balkendecken entscheiden. Ob Sie das Holz farblich behandeln, es verkleiden oder sich für eine Sichtholzdecke entscheiden, ändert nichts an den Vorteilen, die Ihnen durch die Entscheidung für den Holzbau entstehen.

Wie werden Holzdecken gedämmt?

Holz allein erzeugt keine adäquate Wärmedämmung und würde dazu führen, dass die Heizenergie durch die Decke entweicht. Um diese Problematik zu umgehen, nutzen Sie mineralische Dämmwolle, Holzfaser- oder Hanfmatten für die Wärme- und Schalldämmung. Die flexiblen Dämmmaterialien werden zwischen die Lattung geklemmt und so zugeschnitten, dass sich keine Spalten und Luftschlitze bilden. Wenn Sie sich für ein Holzhaus mit sichtbarer Holzdeckenverkleidung entscheiden, wählen Sie am besten eine ebenfalls ökologische Deckendämmung aus nachwachsenden Rohstoffen.

Wie funktioniert Schallschutz bei Holzdecken?

Der Schallschutz stellt gerade bei hohen Holzdecken eine große Herausforderung dar. Soll die Decke verkleidet werden, können Sie Rigips nutzen. Bei einer Sichtholzdecke achten Sie bereits im Rahmen der Wärmedämmung darauf, dass das Material in ausreichender Dicke nicht nur Heizkosten spart, sondern auch den Trittschall von oben dämmt. Alle Ausbauten über einem Raum mit Holzdecke sollten mit einer effektiven Schalldämmung des Fußbodens erfolgen, da es sich hier um die einfachste und am günstigsten umsetzbare Methode für Schallschutz bei Holz (über der Holzdecke) handelt.

Was kostet eine Decke aus Holz?

Mit einem Preis von 50 bis 80 EUR / m² ist die Holzdecke die günstigste Form der Deckenverkleidung. Eine pauschale Summe kann dennoch nicht genannt werden, da sich die Kosten anhand des Aufbaus und der favorisierten Holzart unterscheiden. Fichtenholz ist verhältnismäßig günstig, während Sie für eine Eichenholz- oder Ahorndecke einen höheren Preis einkalkulieren sollten. Auch die Bauweise - Massivholzdecke oder Balkendecke - wirkt sich auf den Gesamtpreis einer Holzdeckenverkleidung aus. Durch die schnelle und einfache Montage sparen Sie Baukosten, sodass Sie sich beim Material für Ihren Favoriten entscheiden können und nicht primär auf das günstigste Angebot blicken brauchen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Holzdecken

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