Lexikon

  • L
  • Lacke
    Lacke
    auch: Lack

    Der Begriff "Lacke" ist ein Sammelbegriff für Anstrichstoffe, die Beschichtungen mit bestimmten Eigenschaften ergeben. Es bilden sich nach dem Trocknen qualitativ und optisch ganz besonders hochwertige Oberflächenfilme. Auch gegenüber vielen Chemikalien sind Lacke beständig. Der Übergang zu den Farben ist fließend, doch in der Regel haben Lacke einen höheren Bindemittelgehalt. Lacke werden zur Beschichtung von Oberflächen aus Holz, Metall, Kunststoff oder mineralischem Material verwendet. Es werden Natur- und Kunstharzlacke unterschieden. Lacke werden für verschiedene Anwendungen gebraucht (z.b. Holzlacke). Nach ihrer Zusammensetzung unterscheidet man Wasserlack, Acryllack, Alkydharzlack, Nitrozelluloselack, Polyurethanlack, Polyesterlack, Epoxidharzlack und Schellack. Weiterhin werden Lacke bezeichnet: nach dem Bindemittel (zum Beispiel Alkydharzlack), nach dem Löse- oder Verdünnungsmittel (zum Beispiel Wasserlack), nach der Beschaffenheit (zum Beispiel Zweikomponenten-Reaktionslack), nach dem Glanzgrad (zum Beispiel Hochglanzlack), nach der Optik (zum Beispiel Effektlack), nach der Anwendung (zum Beispiel Vorlack), nach dem Verwendungsbereich (zum Beispiel Holzlack), nach der Art des zu beschichtenden Objekts (zum Beispiel Bootslack).

  • Lackziehklinge
    Lackziehklinge
    auch: Lackziehklingen

    Rechteckiges, handliches Edelstahlblech, das zum Abziehen von Lacken und Wachsen von Holzoberflächen verwendet wird. Die Handhabung erfordert erheblichen Kraftaufwand. Die Seitenteile der Ziehklinge sind metallverstärkt, damit sich das Werkzeug bei der Arbeit nicht durchbiegt. Die Klinge kann immer wieder nachgeschliffen werden.

  • Lärm
    Lärm

    Lärm ist in den letzten Jahrzehnten zu einer ernsten Belastung der Bevölkerung geworden. Die rasche Zunahme der Lärmquellen wirkt sich besonders gravierend aus, weil die Bundesrepublik Deutschland allgemein dicht besiedelt ist und große hochverdichtete Siedlungs und Wirtschaftsräume aufweist. Als besonders störend wird unverändert der Verkehr empfunden. Zunehmende Belästigungen gehen aber auch von Wohn- und Freizeitlärm aus. Bei den einzelnen Lärmquellen, gegen die Bürgeraktivitäten verzeichnet wurden, standen in den vergangenen Jahren neben dem Verkehrslärm und dem allgemeinen Fluglärm in wachsendem Maße Lärm von Geräten und Anlagen, die der Landesverteidigung dienen, im Vordergrund. Zur Beseitigung oder Linderung von Lärm stehen verschiedene bauliche und planerische Instrumente zur Verfügung. Planerische Möglichkeiten zur Verminderung von Lärm sind beispielsweise bei der Anordnung von Häuserzeilen parallel zur Straße zu finden. So führt auch eschlossene Bauweise, das heißt z.B. die Verbindung von Gebäuden zu Bebauungszeilen parallel zur Lärmquelle zu einer deutlichen Verringerung der Geräuschbelastung an der Gebäuderückseite oder in den neu entstandenen Innenhöfen. Aus baulicher Sicht tragen zum Beispiel Lärmschutzwände, Schallschutztüren, Schallschutzfenster, Schallschutzziegel oder eine spezielle Schallisolierung zur Lärmreduzierung bei.

  • Lärmschutzfenster
    Lärmschutzfenster

    siehe Schallschutzfenster.

  • Lamellenbalken
    Lamellenbalken

    siehe Duobalken

  • Lamellendecken
    Lamellendecken
    auch: Lamellendecke
    lamellendecken.jpg

    Eine Form der Deckenverkleidung, bei der Lamellen aus Aluminium oder Edelstahl auf Trägerprofile geklemmt oder geschraubt werden. Da diese Lamellen in unterschiedlicher farbiger Beschichtung geliefert werden, eignen sie sich für interessante Deckengestaltungen (Foto). Sie bieten einen guten optischen Raumabschluss und sind dabei licht- und luftdurchlässig. Lamellendecken eignen sich besonders zum nachträglichen Einbau in Räume, deren akustische Eigenschaften verbessert werden sollen, ohne die vorhandene Licht- und Luftführung verändern zu müssen. Es kommen Mineralfaserplatten oder spezielle Schallabsorber-Platten zum Einsatz.

  • Lamellenfenster
    Lamellenfenster
    auch: Einfachverglastes Lamellenfenster, Isolierverglastes Lamellenfenster
    lamellenfenster.gif

    Lamellenfenster sind Fenster, deren Gläser als Lamellen ausgestaltet sind. Es gibt sie als einfach- oder als isolierverglaste Elemente. Einfachverglaste Lamellenfenster werden überall dort eingesetzt, wo keine oder untergeordnete Anforderungen an u-Wert und Dichtigkeit des Fensters gestellt werden. Bsp.: Laubengänge und Balkone, Industriehallen, Vorfassaden, Keller, Generatorenhäuser, Ställe, Bienenhäuser. Isolierverglaste Lamellenfenster werden in Fassaden, Wintergärten, Treppenhäusern, Passarellen, Oberlichtern usw. eingebaut. Sie finden auch Verwendung als Rauch- und Wärmeabzugsanlagen (RWA). Durch ihren hohen Lüftungsquerschnitt bei gleichzeitig geringer Öffnungstiefe stellen sie ein ideales Lüftungselement dar. Lamellenfenster werden meist horizontal, können aber auch, wie auf der Abbildung, vertikal eingebaut werden.

  • Lamellengeländer
    Lamellengeländer
    lgelaender.jpg

    Das Lamellengeländer ist ähnlich aufgebaut wie das Knieleistengeländer, nur dass anstatt Stäben Lamellen parallel zum Handlauf montiert werden. Wie auf der Abbildung zu sehen ist, muss der Abstand der Lamellen nicht unbedingt gleich sein. Man kann beispielsweise den Abstand immer größer werden lassen und somit optisch einen Übergang von der schweren Tragkonstruktion zum leichten Geländer schaffen.

  • Lamellenradiator
    Lamellenradiator
    auch: Lamellenradiatoren

    Variante eines Radiators.

  • Lamellenrohrdeckenheizung
    Lamellenrohrdeckenheizung
    auch: Lamellenrohrdeckenheizungen

    Diese Deckenheizung wurde aus der Rohrdeckenheizung entwickelt. Durch sie wird die Trägheit der Heizung vermindert und eine schnellere Anpassung an den Wärmebedarf erreicht. An den Heizrohren befestigte rechteckige Bleche, die meist aus Aluminium bestehen, sollen die Wärme schneller von den Rohren an den Raum abgeben.

  • Lamellenschichtholz
    Lamellenschichtholz

    siehe Duobalken

  • lamelliertes Holz
    lamelliertes Holz
    auch: lamellierte, Hölzer

    siehe Lamellierung.

  • Lamellierung
    Lamellierung

    Unter Lamellierung versteht man die schichtweise Verleimung hölzerner Lamellen (Bretter, Bohlen, Kanteln) zu größeren Elementen mit nahezu unbegrenzten Querschnitts- und Längenabmessungen. Hierdurch wird eine weitgehende Homogenisierung und damit ein verbessertes Stehvermögen des Materials erreicht. Natürliche Holzfehler können einfach herausgesägt und die weitgehend fehlerfreien Holzteile anschließend durch Keilzinkung wieder verbunden werden. Diese Maßnahme führt zu einer wesentlichen Verbesserung der Holzqualität.

  • Laminat
    Laminat
    auch: Laminate
    laminat.gif

    Grundsätzlich ist ein Laminat eine Platte, die aus einer Trägerplatte, z.B. einer MDF-Platte sowie einer Verschleißschicht, einer Gegenzugschicht und einer meist mit Holzdekoren bedruckten Dekorschicht besteht. Die Gegenzugschicht verhindert, daß sich die Platte verzieht, die Verschleißschicht - auch Overlay genannt - verhindert, daß die Dekorschicht beschädigt wird. Umgangssprachlich wird aber unter Laminat ein Fußbodenbelag verstanden, der häufig als Ersatz für das teurere Parkett eingesetzt wird. Laminatböden zeichnen sich durch eine hohe Beanspruchbarkeit aus, die in verschiedenen Beanspruchungsklassen klassifiziert ist. Heutzutage werden fast nur noch Laminatböden hergestellt, die eine leimlose Verlegung zulassen, meistens in Form von Klicklaminat, bei dem ein Paneel in das andere einrastet. Der Name Laminat leitet sich ab von dem Verb "laminieren". Bücher, Dokumente, Landkarten und dergleichen werden vielfach laminiert, also mit einem Schutzüberzug versehen.

  • Landerdach
    Landerdach

    siehe Legschindel.

  • Landesbauordnung
    Landesbauordnung
    auch: Landesbauordnungen

    Die Landesbauordnungen sind höchst überflüssige Gesetzeswerke, die sich an das Baugesetzbuch und die Baunutzungsvordnung des Bundes anlehnen und im Grunde von Bundesland zu Bundesland so identisch sind, daß sich der Eindruck breitmacht, ein Bürokratenstadel habe vom anderen abgeschrieben. Dennoch gibt es Unterschiede, auf die Architekten und Bauingenieure achten müssen und die eigentlich zu nichts anderem nutze sind, als den Bausausführenden das Leben zu erschweren und Planungsabläufe zu komplizieren. In den Landesbauordnungen werden viele Dinge wie z. B. Grenzabstände geregelt, die genauso gut verbindlich für alle in den Bundesgesetzen festgelegt sein könnten.

  • Landhaus
    Landhaus
    auch: Landhäuser

    Bezeichnung für ein Wohngebäude im ländlichen Stil - was immer darunter verstanden werden mag. In Norddeutschland kann darunter ein Walmdachbungalow mit Reetdach verstanden werden, im Allgäu ein Gebäude mit umlaufenden Holzbalkon. In aller Regel ist das Landhaus größer als das normale Einfamilienhaus. Es ist freistehend gebaut und großzügig mit Holz ausgestattet.

  • Landhausdiele
    Landhausdiele
    auch: Landhausdielen

    Landhausdielen sind eine dem traditionellen Dielenmuster nachempfundene Parkettart. Landhausdielen aus Massivholz sind häufig mittig geteilt; man spricht dann von der 2-Stab-Diele als einem Mehrschichtparkett. Landhausdielen werden jedoch auch als verlegeleichtes Fertigparkett angeboten. Landhausdielen werden aus Fichte, Kiefer, Douglasie, Eiche, Buche, Esche und weiteren Holzarten hergestellt.

  • Landhaustür
    Landhaustür
    auch: Landhaustüren

    Bautechnisch nicht genau definierte Bezeichnung für eine Innentür im Landhausstil. Darunter werden landläufig Türen verstanden, die aus Nadel- oder Eichenholz sind mit profilierten und verzierten Füllungen.

  • Lasur
    Lasur
    auch: Holzschutzlasur, Holzlasur, Lasuren

    Lasuren sind Buntlacke und andere Farben mit besonders fein verteilter, geringer Pigmentierung oder mit färbenden, aber nicht deckenden Pigmenten. Lasierende Anstriche gibt es bei allen Untergründen, wobei Holz neben Beton das Hauptanwendungsgebiet ist. Holz wird mit Lasuren vor Witterungseinflüssen, vor UV-Licht, teilweise auch vor Pilzen und Insekten geschützt. Außerdem kann mit Lasuren die Holzoberfläche farblich auf ein einheitliches Bild gebracht werden. Wer das nicht möchte, kann die Oberfläche auch mit einer farblosen Holzschutzlasur behandeln. Man unterscheidet Dickschichtlasuren und Dünnschichtlasuren. Lasuren für Beton können farblos oder farbig in mehreren Schichten aufgebracht werden. Damit ist es möglich, Korrekturen an Farbschwankungen des Betons auszugleichen, ohne die optische Wirkung der Oberflächenstruktur zu beeinträchtigen. Je nach Grundstoffen ergeben sich matte oder glänzende Oberflächen. Fugen und oberflächig geschlossene Ankerlöcher werden dabei aber unter Umständen besonders hervorgehoben.

  • latente Wärme
    latente Wärme

    Unter diesem Begriff versteht man die Wärme, die man einem Stoff zuführen muss, damit er seine Phase ändert, also z.B. völlig schmilzt oder verdampft. Latent heißt übersetzt "versteckt" und soll andeuten, dass diese Wärme nicht zu einer Temperaturerhöhung führt, solange der Stoff nicht völlig geschmolzen oder verdampft ist (idealerweise aber nur bei reinen Stoffen). Es handelt sich also um "nicht fühlbare" Wärme, was eine andere Umschreibung des Begriffes "latente Wärme" ist. Diese Wärme wird durch Kondensation bei Brennwertheizungen nutzbar gemacht.

  • Latentwärmespeicher
    Latentwärmespeicher

    Einsatz finden Latentwärmespeicher beim Hausbau in Form von Paraffinkapseln im Innenputz (Aufnahme von Wärme tagsüber und Wärmeabgabe abends) als temperaturausgleichende Materialien. Dieser Vorgang kann jedoch nicht gezielt gesteuert werden. Zur passiven Raumklimatisierung kann eine in Aluminiumbeuteln eingeschweißte Salzhydratmischung in abgehängte Deckenkonstruktionen eingebaut werden. Sie beginnt bei einer Raumtemperatur von ca. 23º C ihren Aggregatzustand von fest nach flüssig zu wechseln. Die dazu notwendige Wärmeenergie wird dabei der Raumluft entzogen und dann bei gleich hoher Materialtemperatur gespeichert. Sinkt dagegen die Raumlufttemperatur unter 22º C beginnt der Kristallisationsprozess: Die vorher aufgenommene Energie wird an die Umgebungsluft abgegeben und das Material regeneriert sich für eine erneute Energieaufnahme.

  • Laternengeschoss
    Laternengeschoss
    auch: Laternengeschosse
    lgeschoss.gif

    Laternengeschosse sind Aufbauten am Dachfirst. Sie sind quasi ein Dach auf dem Dach, vergleichbar einer Gaube, die über den Dachfirst weitergeführt wird. Der Name stammt vom laternenförmigen Aussehen.

  • Lattentür
    Lattentür
    auch: Lattentüren

    Bei dieser einfachen Konstruktion eines Türblattes werden meist raue und ungehobelte Latten (3/5, 4/6,5 oder 5/8 cm Stärke) mit einem Abstand von wenigen Zentimetern auf Querriegel und Diagonalleisten genagelt. Dadurch kann Luft und Licht noch leicht in die Räume eindringen, was beispielsweise bei Keller- oder Dachbodenräumen durchaus erwünscht sein kann.

  • Lattung
    Lattung
    auch: Lattungen

    Äußerer Teil einer Unterkonstruktion, an der z.B. eine Dachdeckung oder die Holzverkleidung einer Fassade eingehängt bzw. befestigt wird.

  • Lechner Haus
    Lechner Haus

    Zum Herstellerporträt des Anbieters Lechner-Haus

  • LED
    LED
    auch: Leuchtdiode, LEDs

    Leuchtdioden oder LEDs - (light emitting diodes) basieren auf Halbleiterverbindungen, die Strom direkt in Licht umwandeln. Ströme von wenigen Milliampere reichen bereits aus. Sie sind äußerst robust und erreichen eine Lebensdauer von etwa 100 000 Stunden, das heißt bei 24 Stunden Betrieb leuchten sie elf Jahre lang, und das mit konstanter Helligkeit. Der Markt für Leuchtdioden ist groß, denn ihre Vorteile überzeugen. Sie sind klein, leicht, unzerbrechlich, langlebig und leistungsstark. In rot, grün oder gelbgrün gibt es sie schon lange, in blauer Farbe kamen sie erst vor wenigen Jahren auf den Markt. Inzwischen ist es auch gelungen, LEDs in weißer Farbe herzustellen. Die Einsatzbereiche von Leuchtdioden sind vielfältig. Neben LED-Signalanlagen und tageslichtfähigen Grossdisplays werden LEDs auch für die Beleuchtung eingesetzt.

  • Legschindel
    Legschindel
    auch: Landerdach, Legschindeln

    Urform der Schindel aus Holz, insbesondere aus Eichen- und Lärchenholz. Die mit einem Spaltbeil gespaltenenen (nicht gesägten) Legschindeln werden auch heute noch hergestellt und verarbeitet. Sie haben meistens eine Fase, damit das Wasser besser ablaufen kann und nicht hinter die Schindel kriecht. Legschindeln werden durch Gesteinsbrocken gehalten. In Alpendörfern sieht man öfters noch diese traditionelle Art der Dacheindeckung. Gelegentlich bezeichnet man das Legschindeldach auch als „Schwardach“, im Schwarzwald und im Allgäu auch als Landerdach.

  • Lehmziegel
    Lehmziegel

    Lehm ist ein natürlicher, sehr vielfältiger Baustoff, den es schon lange vor Ton und gar Beton gab. Noch immer wohnt etwa ein Drittel der Menschheit in Häusern aus Lehm. In unseren Breitengraden ist der Lehm jedoch ein Baustoff, den man sehr wenig kennt und der von Architekten und Bauplanern kaum berücksichtigt wird. Erst in den vergangenen Jahren hat der Wunsch nach umweltschonendem Bauen und gesunden Wohnen dem Werkstoff Lehm zu einer Renaissance verholfen. Das Material hat sich seit Jahrtausenden als lebensfreundlich bewährt und besticht insbesondere durch die Verbindung mit Naturprodukten wie Hanf, Kork und Schilf oder durch innovative, selbstbaufreundliche Entwicklungen. Zur Herstellung von Lehmziegeln wird Lehm mit Wasser und Pflanzenfasern vermischt, meist mit zerkleinerten Strohhalmen und anschließend an der Luft getrocknet. Luftgetrocknete Lehmziegel sind der älteste von Menschenhand geschaffene Baustoff.

  • Lehner-Haus
    Lehner-Haus

    Zum Herstellerporträt von Lehner-Haus

  • Leichtbau
    Leichtbau

    Leichtbau ist ein Oberbegriff für die Verwendung besonderer Baustoffe (Leichtbaustoffe wie Leichtmetall, Leichbeton, Leichtziegel usw.), Bauweisen und Bauformen (Hohlprofile, Sandwichbauweise) bei der Konstruktion tragender Elemente im Hochbau. Dabei ist es große Tragfähigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht ein Ziel.

  • Leichtestrich
    Leichtestrich
    auch: Leichtestriche

    Unter einem Leichtestrich wird im Allgemeinen ein Estrich mit einer Trockenrohdichte nach 28 Tagen von unter 1 400 kg/m³ verstanden. Er wird in der Regel dazu verwendet, um Unebenheiten des tragenden Untergrundes auszugleichen oder Rohrzwischenbereiche zu füllen. Leichtestrich kann aber auch zur Erreichung einer bestimmten Höhenlage dienen. Bevor weitere Schichten aufgebracht werden, sollte der Leichtestrich Gelegenheit haben, ausreichend auszutrocknen. Hierfür sind je nach Materialdicke und -zusammensetzung sowie Bauklima ca. 14 Tage einzuplanen.

  • leichte Trennwand
    leichte Trennwand
    auch: leichte, Trennwände
    trennwand.jpg

    Die "leichte Trennwand" ist eine Formulierung aus der Architektur. Sie besagt im Grunde das, was der Name auch schon aussagt - eine Trennwand in einem Gebäude aus "leichten" Baustoffen. Das können alle Baustoffe sein, die im Trockenbau verwendet werden. Das können aber auch Wände sein, die aus Porenbetonsteinen (wie auf dem Foto) oder ähnlichen Leichtbausteinen gemauert werden.

  • Leimdruck-Tapete
    Leimdruck-Tapete
    auch: Leimdruck-Tapeten

    Tapete, die im sog. Leimdruckverfahren hergestellt wird. Leimdruck-Tapeten gibt es mit verschiedensten farbigen Druckdessins, aber auch einfarbig als sog. Decker- oder Fond-Tapete. Durch Aufdruck einer teigartigen Farbpaste kann eine Leimdruck-Tapete zur Relief-Tapete werden.

  • Leimholz
    Leimholz
    auch: Leimhölzer

    Leimholz übernimmt, im Gegensatz zum Brettschichtholz, keine tragende Wirkung. Es wird beispielsweise für Möbel, Raumteiler oder Verkleidungen verwendet. Leimholz ist zu Platten verleimtes Massivholz. Das Holz ist so verleimt, daß es nur noch wenig arbeitet und daher fast wie Plattenmaterial verwendet werden kann.

  • Leimholzbinder
    Leimholzbinder
    auch: Leimbinder
    leimholzbinder01.jpg

    Der Leimholzbinder ist die statisch besonders trag- und biegefeste Variante des Holzbinders. Er besteht aus Leimholz, fachlich richtig auch Brettschichtholz genannt. Leimholzbinder werden im Leimholzbau eingesetzt, um große Dachkonstruktionen mit Breiten von 20, 30 und mehr Metern zu tragen. Im spezialisierten Holzhandel sind Leimholzbinder bis zu Stärken von 20 x 44 cm und Längen bis 16 m ab Lager lieferbar, größere Formate werden eigens angefertigt. Das Foto zeigt die gewaltige Leimholzbinderkonstruktion der Sporthalle in Limoges.

  • Leistenziegel
    Leistenziegel

    Der Leistenziegel ist ein Flachziegel (tegula) mit Aufkantungen an den Längseiten, den Leisten. Seine Stoßfugen werden von gewölbten „Imbrices“ (Imbrex, Hohlziegel) überdeckt. Diese sind die Vorläufer des Mönchziegels (siehe Mönch und Nonne). Der Leistenziegel gilt als der älteste, in Griechenland und dem römischen Imperium verbreitete Ziegel. Für das raue Klima nördlich der Alpen war die Deckung mit Leistenziegel jedoch ungünstig. Um der Witterung besser zu trotzen, wurden im Mittelalter die flach geneigten Leistenziegeldächer der Römer durch die Hohlziegel- bzw. Flachziegeldeckung ersetzt. Im heutigen Süddeutschland setzte sich der Flachziegel durch. Dagegen bevorzugte man in Norddeutschland den Krempziegel, eine Weiterentwicklung aus der Leisten-Hohlziegeldeckung.

  • Leistungsbeschreibung
    Leistungsbeschreibung
    auch: Leistungsbeschreibungen

    Wer ein Haus baut, muss meist jeden Cent zusammenkratzen. Um so ärgerlicher ist es dann, wenn weitere, nicht eingeplante Kosten auf ihn zukommen. In der Bau- und Leistungsbeschreibung steht, wofür man in den vergangenen Jahren gerackert hat und wofür man in den nächsten Jahrzehnten arbeiten wird. Was nicht in der Leistungsbeschreibung steht, auf das hat man auch kein Anrecht. Da kann die bauausführende Firma noch so schön von einem schlüsselfertigen Haus reden: Wenn nichts von Fliesen im Badezimmer in der Leistungsbeschreibung stand, muss die Firma auch keine Fliesen verlegen. Auch die Bezeichnung "Rauhputz" ist ein wenig dürftig, denn das kann die billigste Pampe sein. In der Leistungsbeschreibung sollte z.B. drin stehen: Buntsteinputz der Firma XYZ in der Farbe weiß/bunt. So wissen sowohl Bauherr als auch Bauunternehmen woran sie sind. Die Leistungsbeschreibung ist also das zentrale Dokument des zukünftigen Eigenheims. Sie sollte daher genauer unter die Lupe genommen und zusätzlich noch einem Experten vorgelegt werden. Dies kostet zwar eine Kleinigkeit, doch noch teurer wird es, wenn in der Leistungsbeschreibung einiges "vergessen" wurde. Dem Bauunternehmen zu sagen, das Haus sei noch nicht fertig gebaut oder die Bauausführung sei mangelhaft, wird ebenfalls schwierig, wenn es nichts Schriftliches oder nur "Schwammiges" gibt. Gerne verwendet der Bauunternehmer billigere Materialien, wenn ihm nicht genau gesagt wird, welches Produkt er nehmen soll. Ein Zusatz "oder ähnlich" hinter der Baubeschreibung ist für den Bauunternehmer in der Regel die Aufforderung, Ähnliches zu verwenden, das spart Kosten. Auf solch einen Zusatz kann man als Bauherr daher gerne verzichten. Nicht verzichten sollte man auf den Zusatz, dass die VOB Teil B Anwendung findet. Ansonsten gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB). Dies ist allerdings sehr allgemein gehalten und geht nicht auf die Spezialitäten auf der Baustelle ein. Die VOB berücksichtigt sehr viel mehr die Rechte des Bauherrn. Eine Bau- und Leistungsbeschreibung ermöglicht dem Bauherrn zudem zwischen verschiedenen Anbietern zu vergleichen. So kann man das für sich günstigste Angebot herausfinden. Dies gelingt aber fast nur in Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Experten. Für den Laien ist es fast unmöglich, zwischen zwei ausführlichen Baubeschreibungen zu vergleichen, zu unterscheiden und richtig einzuschätzen. Die Leistungsbeschreibung erfolgt meist in Form eines Leistungsverzeichnises.

  • Leistungsphasen
    Leistungsphasen
    auch: Leistungsphase

    Die Honorare für Architekten und Bauingenieure sind in der HOAI geregelt geregelt, nämlich der Honorarordnung für Architekten und (Bau)Ingenieure. Der Gesetzgeber schreibt in der HOAI nicht nur vor, welches Gesamthonorar fällig ist, sondern auch für welche Leistungsphasen welche Prozentsätze fällig werden. Zu den neun Leistungsphasen gehören die Vorplanung, die Entwurfsplanung, die Genehmigungsplanung, die Ausführungsplanung(%, die (%Auftragsvergabe, die Bauüberwachung(% und die (%Objektbetreuung.

  • Leistungsverzeichnis
    Leistungsverzeichnis
    auch: Bauleistungsverzeichnis

    Im Baubereich ist das Leistungsverzeichnis (LV) ein Verzeichnis, in dem die gesamte Bauleistung des jeweiligen Gewerkes in einzelnen Teilleistungen aufgegliedert wird. Das Verzeichnis erleichtert das technische Verstehen der geforderten Leistung und damit die Kalkulation. Dabei werden im Leistungsverzeichnis über die Beschreibung der Teilleistungen hinaus alle besonderen Umstände angegeben, welche die Preisgestaltung beeinflussen können.

  • Leitungsdurchführung
    Leitungsdurchführung
    auch: Rohrdurchführung, Kabeldurchführung, Leitungsdurchführungen

    Die Durchführung von Kabeln, Rohren und Leitungen durch Wände und Decken ist ein besonderer Schwachpunkt im Falle eines Brandes. Deshalb werden bezüglich des Brandschutzes besondere Anforderungen gestellt. Die Fachleute sprechen dabei von einer Rohrabschottung. Mit einer Kabelbox, einer Rohrbox oder mit anderen Rohrabschottungssystemen wird das schnelle Übergreifen des Feuers und je nach Art der Abschottung auch die Weiterleitung von Brandgasen vom unteren in das obere Geschoss verhindert. Die Schottsysteme müssen neben dem Brandschutz auch die geltenden Anforderungen im Schall- und Wärmeschutz erfüllen.

  • Leitungseigengeräusche
    Leitungseigengeräusche

    Leitungseigengeräusche sind neben Armaturengeräusche, Füllgeräusche, Gurgelgeräusche und (%Aufprallgeräusche(% eine Geräuschquelle bei sanitären Anlagen. Sie entstehen allein durch das Fließen des Wassers bei Richtungsänderung der Leitung und bei Querschnittsverengungen. Sind die Rohre dann auch noch aus Metall, werden die Geräusche problemlos in die übrigen Räume übertragen - und zwar nicht nur die Geräusche des Wassers, sondern auch Geräusche vom Auf- und Abdrehen der Armaturen.

  • Leitungsfinder
    Leitungsfinder
    auch: Leitungssuchgerät
    leitungsfinder.jpg

    Theoretisch müssten sich die elektrischen Leitungen in Elektroinstallationszonen befinden. Da dies aber vor allem bei älteren Gebäuden nicht immer so ist, sollte man vor dem Bohren oder dem Einschlagen eines Nagels mit einem Leitungsfinder überprüfen, wo sich die Elektroleitungen befinden. Das kann unter Umständen lebenserhaltend sein. Auch das Anbohren wasserführender Rohre kann zu schweren Schäden führen. Deshalb sind Leitungsfinder, auch Leitungssuchgeräte oder Wallscanner genannt, für Hand- und Heimwerker wichtig. Die Geräte können je nach Ausstattung Metallträger, Bewehrungen oder Balken aufspüren. Letzteres ist vor allem bei Fertighäusern wichtig, um die Stelle zu finden, wo die Schraube oder der Nagel Halt findet.

  • Leitungsschutzschalter
    Leitungsschutzschalter

    siehe Sicherungsautomat.

  • Leitungssuchgerät
    Leitungssuchgerät
    auch: Leitungssuchgeräte

    siehe Leitungsfinder.

  • Leitungswärmeverluste
    Leitungswärmeverluste

    Leitungswärmeverluste sind ein Problem, das sich nicht hundertprozentig lösen lässt. Es lassen sich zwar durch bestmögliche Isolierung sämtlicher Teile der Heizanlage wie Leitungen, Armaturen oder Pumpen Wärmeverluste vermindern. Dennoch entweicht weiterhin Wärme in Form von Ausfluss- und Zirkulationsverlusten.

  • Leuchtdiode
    Leuchtdiode
    auch: Leuchtdioden

    siehe LED.

  • Lichtausbeute
    Lichtausbeute

    Die Lichtausbeute ist das Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Lampe. Sie definiert, wieviel Licht eine Lampe aus der eingebrachten Energie erzeugt. Je höher der Wert in Lumen pro Watt (lm/W), desto energieeffizienter arbeitet eine Lampe. Beispiele Glühlampe 12 lm/W, Halogen-Glühlampe 20 lm/W, Energiesparlampe 60 lm/W.

  • Lichtband
    Lichtband
    auch: Lichtbänder
    lichtband.jpg

    Lichtbänder bestehen aus Glas, das in eine satteldachförmige Stahl- oder Aluminium-konstruktion eingebaut wurde. Lichtbänder - auch Satteloberlichter bezeichnet - werden hergestellt und eingebaut, um gewerbliche Bauten wie Hotels oder Einkaufszentren mit Tageslicht zu versorgen. Die technischen Anforderungen entsprechen denen des Glasdachs.

  • Lichte Breite
    Lichte Breite

    siehe Rohbaulichte.

  • Lichte Höhe
    Lichte Höhe

    siehe Rohbaulichte.

  • lichte Raumhöhe
    lichte Raumhöhe
    auch: lichte, Raumhöhen

    als lichte Höhe wird der Raum zwischen Oberkante Fussboden und Unterkante Decke definiert. Das ist quasi der im Licht stehende Raum. Die lichte Raumhöhe wird hauptsächlich zur Festlegung der Mindestanforderungen in Wohn- und Arbeitsräumen angewendet. Zu finden sind die Anforderungen in den Landesbauordnungen. In den meisten Bundesländern beträgt die minimale lichte Raumhöhe bei Aufenthaltsräumen 2,40 m. Im Dachraum kann die lichte Raumhöhe etwas darunter liegen (meist 2,30, bei nachträglichem Umbau sogar noch darunter).

  • Liegenschaftsamt
    Liegenschaftsamt

    Das Liegenschaftsamt ist zuständig für die Verwaltung des bebauten und unbebauten Grundbesitzes einer Gemeinde oder Stadt. Hierzu zählen u.a. Vermietung, Kauf und Verkauf von städtischen Wohnungen, Stadthallen, Kioske, usw. sowie die Verpachtung des städtischen Grundbesitzes (Ackerland, Wiesen, Kleingärten usw.).

  • Liegenschaftsbuch
    Liegenschaftsbuch

    Das Liegenschaftsbuch ist ein beim zuständigen Katasteramt geführtes Register. Dort sind alle Grundstücke eines Bezirks erfaßt. Die angegebenen Größen sind verbindlich und entsprechen den aktuellen Vermessungsergebnissen.

  • Liegenschaftskataster
    Liegenschaftskataster

    siehe Kataster.

  • Linienentwässerung
    Linienentwässerung

    Unter Linienentwässerung versteht man (im Gegensatz zur Punktentwässerung), dass Entwässerungsrinnen auf ihrer gesamten Länge das zufließende Wasser aufnehmen und es in die Grundleitung führen. Damit ein solches Rinnensystem funktionieren kann, müssen genaue Berechnungen angestellt werden: Die Größe und Oberflächenbeschaffenheit des zu entwässernden Geländes müssen ebenso berücksichtigt werden wie die durchschnittliche Niederschlagsmenge in dem Gebiet.

  • Linoleum
    Linoleum

    Ökologischer Bodenbelag aus nachwachsenden Rohstoffen. Die maßgeblichen Bestandteile sind Leinöl, das aus Flachspflanzen gewonnen wird, Naturharze, Holz- und Kalksteinmehl. Linoleum hat in den letzten Jahren eine Renaissance erfahren, wird heute in attraktiven Unifarben angeboten und auch intensiv im Objektbereich eingesetzt. Das Trägermaterial ist ebenfalls ein Naturprodukt, nämlich ein Netz aus Jute. Das sog. Möbel-Linoleum wird von Innenarchitekten gerne eingesetzt, um Schranktüren, Schreibtischplatten usw. eine Designernote zu verleihen.

  • Loft
    Loft
    auch: Lofts

    Aus dem Amerikanischen stammende Bezeichnung für Wohnräume, die nachträglich in ehemaligen Fabrikgebäuden, Lagerhallen und dergleichen eingebaut werden. Da die ehemals gewerblich genutzten Räumlichkeiten meistens sehr groß sind, können Architekten dort pfiffige bis avantgardistische Wohnungen einrichten, wobei in aller Regel die Außenfassade nicht verändert wird. Lofts haben oft große Fenster, was Vor- und Nachteile hat. Wenn Fabrikgebäude hier in Deutschland in Wohnungen umgewidmet werden, also Bauen im Bestand stattfindet, müssen jedoch die Anforderungen der EnEV erfüllt werden, was gerade bei alter Bausubstanz und großen Fensterflächen zu erheblichen Kosten führt. Neben den großen Fensterflächen sind typisch für Lofts Emporen und Hängeböden.

  • Loggia
    Loggia
    auch: Loggien

    Im Gegensatz zum Balkon ist die Loggia in den Baukörper einbezogen, also allseitig fest ummauert bis auf die zur Straßen- oder Gartenseite hinausführenden Seite, die offen bleibt. Hier ist entweder eine hüfthohe Mauer oder ein Geländer eingebaut. Um Loggien auch in Deutschland bei schlechterem Wetter, insbesondere bei Schlagregen, nutzen zu können, werden häufig Glasschiebefenster oder Glasfaltwände eingebaut. Weil solche Glaseinbauten die geschlossene Optik eines Baukörpers verändern, ist für deren Einbau jedoch in der Regel eine Baugenehmigung erforderlich. Seltener wird eine Loggia auch als Negativgaube oder aber als Dacheinschnitt bezeichnet.

  • Lüfterdachziegel
    Lüfterdachziegel
    auch: Lüfterziegel, Lüftungsdachziegel

    Dachziegel mit einer Gitteröffnung, durch die Luftfeuchtigkeit nach außen entweichen kann. Siehe auch Dachentlüftung. Lüfterdachziegel werden in denselben Farbtönen wie die eigentlichen Ziegel geliefert.

  • Lüfterziegel
    Lüfterziegel

    siehe Lüfterdachziegel.

  • Lüftung
    Lüftung

    siehe Belüftung.

  • Lüftungsband
    Lüftungsband
    auch: Lüftungsbänder
    lband.jpg

    Band aus Kunststoff mit Löchern. Es dient zur Abdeckung von Lüftungsöffnungen an Traufe, Pult- sowie anderen Dach- und Wandabschlüssen. Dadurch ist zum einen für eine gute Belüftung gesorgt und zum anderen bietet das Lüftungsband Schutz gegen einfliegende Insekten und Einnisten von Vögeln. (Foto: Hersteller Klöber)

  • Lüftungsdachziegel
    Lüftungsdachziegel

    siehe Lüfterdachziegel.

  • Lüftungsdecke
    Lüftungsdecke
    auch: Lüftungsdecken
    lueftungsdecke.jpg

    Lüftungsdecken stellen für die Be- und Entlüftung von gewerblichen Küchen eine saubere Komplettlösung dar, die einen hygienisch einwandfreien Abtransport der Küchenabluft garantieren. Sie überspannen den kompletten Küchenbereich von Wand zu Wand. Es sind neben den Zu- und Abluftelementen auch die komplette Beleuchtung und die abgehängte Zwischendecke integriert. Lüftungsdecken findet man neben Großküchen auch in Kliniken (z.B. Operationssaal) oder in der Landwirtschaft zur Belüftung von Schweine- oder Kuhställen.

  • Luftdichtheits-Klasse
    Luftdichtheits-Klasse
    auch: Luftdichtheits-Klassen

    Fenster werden nach DIN EN 12207 in unterschiedliche Luftdichtheits-Klassen eingeteilt. Die Luftdurchlässigkeit wird bei Prüfdrucken von 150 Pascal (Pa) bis 600 Pa ermittelt. Die gemessenen Werte werden auf einen Referenzdruck von 100 Pa umgerechnet, sowohl auf die Gesamtfläche des Fensters als auch auf die Fugenlänge bezogen und danach klassifiziert. Ein Fenster gehört zu einer vorgegebenen Klasse, wenn die gemessene Luftdurchlässigkeit den oberen Grenzwert bei einem Prüfdruck in dieser Klasse nicht überschreitet. Es gibt die Klassen 0 bis 4, wobei Klasse 0 als nicht geprüft gilt und Klasse 4 Fenster mit der geringsten Luftdurchlässigkeit bezeichnet.

  • Luftdichtheitsschicht
    Luftdichtheitsschicht
    auch: Luftdichtheitsschichten

    Eine Luftdichtheitsschicht hat die Aufgabe, Luftströmung (Konvektion) zu verhindern. Nähte und Stöße müssen luftdicht geschlossen sein. Luftdichte Produkte müssen auch an Anschlüssen, Abschlüssen und Durchdringungen luftdicht angeschlossen werden. Die Prüfung erfolgt beispielsweise mit dem Blower-Door-Test.

  • Luftfeuchte
    Luftfeuchte

    siehe Luftfeuchtigkeit.

  • Luftfeuchtigkeit
    Luftfeuchtigkeit
    auch: Luftfeuchte, relative Luftfeuchte, absolute Luftfeuchte

    Die Luftfeuchtigkeit, oder kurz Luftfeuchte, bezeichnet den Anteil des Wasserdampfs am Gasgemisch der Erdatmosphäre oder in Räumen. Flüssiges Wasser (z.B. Regentropfen, Nebeltröpfchen) oder Eis (z.B. Schneekristalle) werden der Luftfeuchtigkeit folglich nicht zugerechnet. Dabei wird zwischen relativer und absoluter Luftfeuchte unterschieden. Die absolute Luftfeuchte ist ist die tatsächlich in der Luft enthaltene Wasserdampfmenge, ausgedrückt in [g/m3]. Die relative Luftfeuchtigkeit ist das prozentuale Verhältnis zwischen dem momentanen Wasserdampfdruck und dem Sättigungswasserdampfdruck. Für den Menschen ist eine relative Raumluftfeuchte von ca. 50 % zuträglich. Diese Größe schützt auch vor elektrostatischen Aufladungen und begünstigt die Werterhaltung von Bodenbelägen, insbesondere aus Holz, Holzwerkstoffen und Kork. Relative Luftfeuchten von < 50 % können zu größeren Dimensions- und Formveränderungen von Bodenbelägen führen. Während der Heizperiode auftretende Verbreiterungen von Fugen sind deshalb auf produktspezifische Eigenschaften zurückzuführen und nicht zu beanstanden. Im Winter ist die erforderliche relative Luftfeuchte von ca. 50 % nur durch zusätzliche Maßnahmen (z. B. Luftbefeuchter) erreichbar. Probleme mit der Luftfeuchtigkeit im Wohnraum treten dann auf, wenn im Vergleich zur Raumtemperatur kühlere Stellen vorhanden sind und die Luft mit Feuchtigkeit angereichert ist. Besonders in den Ecken zu Außenwänden herrscht oft wegen dem Vorhandensein von Kältebrücken eine niedrigere Oberflächentemperatur. Da die mit Feuchtigkeit angereicherte Luft bei Abkühlung die überschüssige Feuchtigkeit abgeben muss, kondensiert der Dampf an der kühlen Stelle. Es bildet sich Tau, die Wand wird feucht, die Fenster beschlagen. Eine feuchte Wand hat schlechtere Wärmedämmwerte. Ist sie durchfeuchtet, kühlt sie bei niedrigen Außentemperaturen noch stärker ab, der oben geschilderte Effekt verstärkt sich. An der feuchten Wand herrschen durch Farbe, Kleister, Tapeten ideale Bedingungen, die gesundheitsschädlichen Schimmel bzw. Pilze wachsen lassen. Ist ein Schimmel bereits vorhanden, so macht er sich durch modrigen, muffigen Geruch oder durch erste dunkle Flecken bemerkbar.

  • Luftheizung
    Luftheizung
    auch: Luftheizungen

    Heizsystem, bei dem der Wärmetransport und die Wärmeabgabe durch Luftumwälzung erfolgt. Die kalte Luft wird in verschiedenen Varianten von Kanälen, außerhalb oder innerhalb des Ofenraums oder unmittelbar durch den Feuerungsraum, angesaugt, erwärmt und an den Raum zu dessen Erwärmung abgegeben.

  • Luftschall
    Luftschall

    Unter Luftschall versteht man Schallwellen, die sich über die Luft ausbreiten (im Gegensatz zum Körperschall). Die Bauteile werden durch den Luftschall angeregt. Die Intensität der Übertragung über die Geschossplatte, die Trennwände und andere flankierende Bauteile richtet sich jeweils nach deren Konstruktion und Masse. Mit Bodenbelägen ist in der Regel kaum eine Verbesserung der Luftschalldämmung zu erreichen. Dämmstoffbezogen ist die Luftschalldämmung bei Verwendung einer Mineralwolle in der Regel besser, als beim Einsatz eines Polystyrols. Dies liegt am höheren Raumgewicht der Mineralwolle sowie an der schallabsorbierenden Wirkung von Mineralwolleplatten. Im Bauwesen wird die Luftschalldämmung zwischen fremden Wohn- oder Arbeitsbereichen im Sinne einer Qualitätsbestimmung des Luftschallschutzes durch Messung bestimmt.

  • Luftwechselrate
    Luftwechselrate

    Die Luftwechselrate ist das Maß für die Lüftung, sie gibt den kompletten Luftaustausch eines Raumes pro Stunde an. Sie ist somit entscheidend für die Höhe des Verbrauchs. Ihre Größe hängt davon ab, wieviel Wind bei geschlossenen Fenstern durch die Fugen gelangt, wie lange und wie oft die Fenster geöffnet sind. Eine Luftwechselrate von "1" bedeutet, dass die Luft im Mittel einmal pro Stunde komplett erneuert wird. Wird die Luft pro Stunde zweimal erneuert, beträgt die Luftwechselrate "2".

  • Luftzwischenraum
    Luftzwischenraum

    Unter Luftzwischenraum könnte die Luftschicht verstanden werden, die etwa bei einem hinterlüfteten Dach oder einer solchen Fassade belassen wird. In der Regel wird darunter jedoch der Scheibenzwischenraum in einer Isolierverglasung verstanden.

  • lutro
    lutro

    Lutro ist die Abkürzung für "lufttrocken": Gleichgewichtszustand zwischen Holzfeuchtigkeit und relativer Luftfeuchtigkeit, also kein statischer Zustand, sondern wechselnd, je nach Wechsel der relativen Luftfeuchtigkeit.

  • Lux
    Lux

    Einheit der Beleuchtungsstärke.

  • LUXHAUS
    LUXHAUS

    Zum Herstellerporträt von LUXHAUS