Lexikon

  • Z
  • Zarge

    Zarge

    siehe Türzarge.

  • Zargenrahmen

    Zargenrahmen

    Bei diesem Fenster- und Türrahmentyp bestehen die Rahmenhölzer aus brettstarken Hölzern, welche die gesamte Laibung bedecken. Innen und außen schließt der Zargenrahmen bündig mit der Wandfläche ab, so dass die Wände bis an den Zargenrahmen verputzt werden können. Er war im Fachwerkbau typisch für das 18. und 19. Jahrhundert. Im historischen Backsteinbau übernimmt der Zargenrahmen eine tragende Funktion.

  • Zaun

    Zaun

    auch: Zäune

    Zäune haben sehr unterschiedliche Aufgaben und sie können auch aus sehr unterschiedlichen Materialien bestehen. Zäune können eher dekorative Aufgaben erfüllen und dabei auch einen gewissen Schutz in dem Sinne bieten, daß Kleinkinder das Grundstück nicht verlassen und fremde Hunde nicht auf das Grundstück gelangen können. Zäune werden aber auch als Sichtschutzzaun angeboten oder bewahren als Sicherheitszaun gefährdete Personen davor, unliebsamen Besuch zu erhalten, wie diese Zäune umgekehrt auch dazu beitragen, daß Straftäter nicht aus Strafanstalten entweichen. Die meisten Zäune bestehen aus Holz, das druckimprägniert worden ist. Angeboten werden aber auch Zäune aus Edelstahl, aus eloxiertem, verschiedenfarbigem Aluminium, aus Kunststoff und aus Schmiedeeisen. Der Abgrenzung von Gärten dient vielfach der Metallgeflechtzaun, während der Gittermattenzaun eher als Sicherheitszaun zum Einsatz kommt. Zäune dürfen nicht "nach Lust und Laune" aufgestellt werden, sie müssen in das Straßen- und Landschaftsbild passen. Vielfach ist sogar eine Baugenehmigung erforderlich, wenn man sein Grundstück einfrieden will. Je nach Einsatzzweck reichen die Zaunhöhen von 40 bis 200 cm. Zäune werden nicht nur nach Material und Verwendungszweck klassifiziert, sondern auch nach gestalterischen oder landschaftstypischen Gesichtspunkten wie z.B. beim Friesenzaun.

  • Zaunhöhe

    Zaunhöhe

    auch: Zaunhöhen

    Zaunhöhen sind nicht in Normen erfaßt. Als Richtwerte gelten: Garten- und Weidezäune ca. 100 - 140 cm Zäune zur symbolischen Abgrenzung ca. 40 - 90 cm Zäune zur Sicherung gegen Betreten bis 80 cm (nochübersteigbar) Zäune zur Sicherung gegen Absturz (z.B. Kiesgrube) 110 - 120 cm Zäune zum Schutz von Kleinkindern und zum Schutz vor Tieren 100 - 140 cm Sichtschutzzäune (Augenhöhe ›160 cm) 170 - 190 cm Schutzzaun zur Absicherung vor Übersteigen (mit Übersteigschutz) ›200 cm Lärmschutzzaun nach Berechnung

  • Zeltdach

    Zeltdach

    auch: Pyramidendach, Zeltdächer
    zeltdach.gif

    Seltene Dachform, die nur auf einem quadratischen oder annähernd quadratischen Grundriß errichtet werden kann. Zelt- oder Pyramidendächer findet man vor allem auf Türmen und Kirchtürmen.

  • Zentralheizung

    Zentralheizung

    auch: Zentralheizungen

    Die Zentralheizung ist das heute am weitesten verbreitete Heizsystem. Dabei werden sämtliche Wohnräume eines Hauses von einer zentralen Stelle aus erwärmt. Der mit Öl, Gas oder Holzpellets betriebene Heizkessel bildet dabei das Herzstück der Anlage. Andere Brennstoffe wie Strom, Koks oder Kohle spielen bei der Zentralheizung quasi keine Rolle. Das grundsätzliche Prinzip der Zentralheizung ist simpel: Im Heizkessel wird Wasser erhitzt und über ein Leitungssystem zu den Heizkörpern transportiert. Über die Heizkörper gibt das Wasser die gespeicherte Wärme an die Umgebung ab und fließt abgekühlt zum Kessel zurück, wo es erneut erhitzt wird. Eine Umwälzpumpe beschleunigt diesen Kreislauf. Dabei ist heute nach der Heizungsanlagenverordnung auch darauf zu achten, daß alle Rohrleitungen und Armaturen gegen Wärmeverluste gedämmt sind.

  • Zentralstaubsauger

    Zentralstaubsauger

    auch: Zentralstaubsaug-System
    zentralstaubsauger.jpg

    Im Gegensatz zum normalen Bodenstaubsauger, befördern Zentralstaubsaug-Anlagen die Schmutzpartikel, einschließlich aller Mikropartikel, vollständig aus dem Raum. Der Schlauch des Staubsaugers wird in eine festinstallierte Staubsaug-Dose (auch Saugdose bezeichnet) gesteckt. Der Schmutz gelangt in die Zentraleinheit, die in einem beliebigen Nebenraum des Hauses oder im Keller installiert ist. Dort wird der Grobschmutz ausgefiltert und die mit Mikrostaub belastete Luft ins Freie geleitet. Das System eignet sich besonders für Hausstauballergiker, da die Hausstaubmilben vollständig entfernt werden.

  • Zentralstaubsaug-System

    Zentralstaubsaug-System

    auch: Zentralstaubsaug-Systeme, Zentralstaubsaugsystem, Zentralstaubsaugsysteme

    siehe Zentralstaubsauger.

  • Zertifikat

    Zertifikat

    auch: Zertifikate

    Zertifikate sind im besten Sinne Gütezeichen, die von Verbänden oder Instituten vergeben werden. Ein solches Zertifikat bestätigt, dass ein Bauprodukt bestimmte Eigenschaften hinsichtlich der verwendeten Materialien und deren Gebrauchstüchtigkeit besitzt. Allerdings kann jedes Unternehmen ein eigenes Zertifikat herausbringen. Mitunter sind solche Zertifikate nicht das Papier wert, auf das sie gedruckt worden sind.

  • Ziegel

    Ziegel

    Ziegel bestehen aus Lehm und Tonerde, die durch Wasserzugabe plastifiziert, geformt, luftgetrocknet und/oder einem Brennvorgang unterzogen. Ziegel (z.B. Hochlochziegel, Vollziegel, Vollklinker, Hochlochklinker) sind wohl die meist verwendeten keramischen Baustoffe. Sie kommen bei Außen- und Innenwänden und manchmal bei Zwischendecken und Böden zum Einsatz. Sie zeichnen sich durch diffusionsfähige, schall- und wärmedämmenden Eigenschaften positiv aus. Für den Belag von Wegen und Terrassen wird spezielles Ziegelpflaster hergestellt. Ziegel für das Dach werden als Dachziegel bezeichnet.

  • Ziegelpflaster

    Ziegelpflaster

    Ziegelpflaster wird, wie der Dachziegel oder der Ziegelstein, aus Ton gebrannt, und zwar bei hohen Temperaturen. Das macht ihn frostsicher, witterungsbeständig und hoch belastbar. Ziegelpflaster - je nach Landschaft auch Pflasterklinker oder Pflasterziegel genannt - werden keinswegs nur im Wegebau eingesetzt oder für dekorative Terrassengestaltungen, vielmehr werden von den Niederlanden bis Österreich damit auch Dorfstraßen gepflastert, auf denen Schwerverkehr rollt. Je nach Typ, kann Ziegelpflaster flach, hochkant oder mit der Schmalseite nach oben verlegt werden. Die unterschiedlichen Farben, die die Ziegelindustrie anbietet, unterstützt das Verlegen von vielen verschiedenen Mustern. Gängig ist der normale Läuferverband, der Parkettverband in der Art von Fertigparkett, der Fischgrätverband und der Ellbogenverband. Die Ziegelmaße variieren um eine Länge von etwa 200 mm bei einer Schmalseite von ca. 85 bis 100 mm und Dicken zwischen 45 und 65 mm.

  • Zierbalken

    Zierbalken

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    Sieht wie ein richtiger Balken aus, also ein massives Kantholz - ist aber eine Attrape, allerdings eine aus echtem Holz. Der Zierbalken, von einigen Herstellern auch "Sonderbalken" genannt, erfüllt keine tragenden Aufgaben innerhalb eines Bauwerks, sondern dient der reinen Dekoration. Sie werden aus Brettern zu einem rechteckigen oder quadratischen "Balken" zusammengefügt und unter Holzdecken montiert, wobei die Herstellerwerke so hervorragend arbeiten, dass die Zierbalken von einem echten Balken fast nicht zu unterscheiden sind. Zur Verkleidung von Rohren, Unterzügen und Betonstürzen werden auch Zierbalken hergestellt, die an einer Seite offen sind und so über das zu verbergende Bauteil gestülpt werden können.

  • Zierbeschlag

    Zierbeschlag

    auch: Zierbeschläge

    Unter Zierbeschlag wird ein Beschlag verstanden, der sichtbar an einem Möbel, einem Fenster oder einer Tür angebracht ist und hier neben funktionalen Aufgaben vor allem auch dekorative Zwecke erfüllt. Typische Zierbeschläge sind Schließbleche mit einem besonderen Oberflächenfinish wie beispielsweise Messing brüniert oder solche, die geprägte Linien, Ornamente und dergleichen aufweisen.

  • Ziergarten

    Ziergarten

    auch: Ziergärten

    Der Ziergarten hat keine andere Aufgabe, als das Auge des Menschen zu erfreuen und eventuell auch Schnittblumen zu "spenden". Hausbesitzer und Bauherren entscheiden sich überwiegend für Ziergärten, in deren Mittelpunkt sich der Rasen befindet, der wiederum gesäumt wird von Gehölzen und ev. von Blumenbeeten. Häufig befindet sich in einem solchen Ziergarten ein Gartenteich. Nutzgärten sind das Gegenstück des Ziergartens, eine Sonderform bildet der Bauerngarten.

  • Zierkies

    Zierkies

    zierkies.jpg

    Der Begriff Zierkies ist nicht eindeutig definierbar - außer der allgemeinen Feststellung, dass er für dekorative Zwecke Verwendung findet. Der "Aquarianer" benutzt Zierkies in Korngrößen von 2 - 3 mm, für den Wegebau im Garten werden jedoch Körnungen zwischen 30 bis über 100 mm verwendet. Zierkies kann ebenso ein Flußkies sein, dessen Rundungen auf natürliche Weise, nämlich durch gegenseitigen Abrieb der Steine, entstanden sind. Zierkies kann aber auch durch technische Hilfsmittel hergestellt werden. Als getrommelte Steine oder als Steine aus einer Kugelmühle werden sie dann über den Natursteinhandel oder direkt vom Erzeuger, meistens Kieswerken, an den Gartenliebhaber gebracht. Auch hinsichtlich der Gesteinsart gibt es keine Vorschriften - Zierkies kann aus Marmor und vielen anderen Gesteinsarten bestehen. Auch aus Gesteins-Mauerziegeln kann Zierkies im Wege des Recyclings gewonnen werden (Foto Fröschl AG, Südtirol).

  • Zierverband

    Zierverband

    auch: Zierverbände

    Zierverbände sind eine Alternative zum herkömmlichen Mauerwerksverband. Vor allem wenn die Fassade unverputzt bleiben soll und die Mauersteine bzw. Klinker eine optisch besonders gefällige Fassade ergeben sollen. Die bekanntesten Zierverbände sind: Gotischer Verband, Holländischer Verband, Märkischer Verband, Schlesischer Verband und der Kreuzverband.

  • Zimmerer

    Zimmerer

    auch: Zimmermann, Zimmerin

    Zimmerinnen und Zimmerer erlernen ihr Handwerk in einer dreijährigen Ausbildung - und danach können sie noch ein Jahr auf die Walz gehen. Sie errichten Holzkonstruktionen - vom Dachstuhl eines Wohnhaus bis hin zu weitgespannten Hallen oder Brücken. Auch beim Bau eines Fertighauses oder Fachwerkhauses sind Zimmerer gefragt. Mit Zimmermannswinkel, Zimmermannshammer, Zimmermannsbeil, Lot und anderen Spezialwerkzeugen werden die komplizierten Baupläne umgesetzt. Insbesondere an Altbauten führen sie zudem Sanierungs- und Reparaturarbeiten durch. Hierzu errichten sie Schalungen und isolieren Fassaden und Dächer nicht nur gegen Witterungseinflüsse, sondern auch zum Beispiel gegen Lärm.

  • Zimmermann

    Zimmermann

    siehe Zimmerer.

  • Zimmertür

    Zimmertür

    auch: Zimmertüre, Zimmertüren

    siehe Innentür

  • Zinkdach

    Zinkdach

    auch: Zinkdächer

    Ein Zinkdach wird meist als nicht tragende Metalldeckung hergestellt. In Form von Tafeln, Trapezblechen oder großen Scharen (Bändern) kommt das Zink auf eine vollflächige Schalung, meist aus Holz. Für ein dichtes Dach sorgen Stehfalze. Der verwendete Werkstoff bei einem Zinkdach ist Titanzink. Titanzink wird bandgewalzt und in verschiedensten Abmessungen in Form von Bändern und Tafeln angeboten. Die Standardbreiten von Bändern bewegen sich zwischen 500mm und 1000mm. Tafeln besitzen eine Größe von 1.000 x 2.000 mm bzw. 1.000 x 3.000 mm. Durch Witterungseinflüsse bildet sich eine graublaue Schutzschicht, die für den hohen Korrosionswiderstand verantwortlich ist. Die Verarbeitung von Titanzink ist problemlos. Es läßt sich durch Kanten, Schweifen, Bördeln, Runden oder Falzen an alle Bauformen anpassen. Die Verbindung zwischen den einzelnen Tafeln bzw. Bändern erfolgt mit Handwerkzeug oder Falzmaschinen wie beispielsweise Profilieranlagen oder Dachfalzschließer. An der Unterkonstruktion werden Titanzink-Bauelemente durch Schiebe- und Festhafte befestigt. Die Anschlüsse werden aus dem gleichen Material durch Falzen, Überdecken oder Aufklemmen hergestellt. Durch Weichlöten lassen sich die Elemente kraftschlüssig miteinander verbinden. Titanzink kann bei belüfteten oder unbelüfteten Dächern verwendet werden. Die gebräuchlichere Methode ist allerdings das belüftete, zweischalige Kaltdach. Im Gegensatz zu Alumiumdächern werden Zinkdächer auch als Steildächer mit einer Neigung von über 20 Grad ausgeführt.

  • Zinsfestschreibung

    Zinsfestschreibung

    Hypotheken und Darlehen zur Finanzierung eines Hausbaus werden grundsätzlich zu festgeschriebenen Zinsen gewährt. Während der Laufzeit des Darlehens kann also der Zinssatz weder gesenkt noch erhöht werden. Das gibt dem Bauherrn einerseits finanzielle Planungssicherheit, denn es können für ihn aus der Finanzierung heraus keine höheren Belastungen entstehen. Andererseits kann er sich möglicherweise jahrelang ärgern, wenn er die Finanzierung in einer für ihn teuren Hochzinsphase abgeschlossen hat, dann aber der Zins langfristig sinkt oder sogar ein Niedrigstniveau erreicht.

  • Zollstock

    Zollstock

    auch: Zollstöcke

    Gliedermaßstab aus Holz, Plastik oder Aluminium für Messungen aller Art auf dem Bau und im Haushalt. Ein Zollstock ist in der Regel 2 m lang und lässt sich durch in die einzelnen Glieder zusammenklappen.

  • Zugholz

    Zugholz

    auch: Zughölzer

    Ähnlich dem Druckholz bildet sich Zugholz bei Laubhölzern bei besonderen Belastungen aus, insbesondere an schiefstehenden Bäumen. Zugholz kommt beispielsweise an der auf Zug beanspruchten Windangriffsseite vor. Es läßt sich an der rauhen, wolligen Schnittfläche erkennen. Zugholz ist heller als das angrenzende Holz und es besitzt keine Jahresringe. Hinsichtlich dem Verhalten beim Quellen und Schwinden ist es ähnlich negativ zu beurteilen wie Druckholz. Zugholz kann aber gerade wegen seiner Verformung und seiner Struktur für Holzbildhauer und Kunsttischler ein interessantes Rohmaterial sein.

  • Zugzone

    Zugzone

    Biegt sich ein Bauteil unter der Eigenlast oder einer fremden Last, wird es auf der einen Seite gestaucht und auf der anderen Seite gezogen. Irgendwo im Bauteil findet der Wechsel zwischen Stauchen und Ziehen statt. An dieser Stelle geht die Druckzone in die Zugzone über. Wo das ist, ist wichtig für die Bewehrung, denn Beton kann zwar sehr gut Druckkräfte aufnehmen, doch bei Zugkräften ist er auf die Stahleinlagen angewiesen, da Beton bei Zug sehr schnell reißt.

  • Zuhaltungsschloss

    Zuhaltungsschloss

    auch: Zuhaltungsschlösser
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    Im Vergleich zum Besatzungsschloss oder Buntbartschloss hat das Zuhaltungsschloss eine höhere Einbruchsicherheit. Das Innenleben besteht aus Blechscheiben, die Aussparungen an verschiedenen Stellen haben. Mit dem Schlüssel werden die einzelnen Scheiben soweit angehoben, daß die Aussparungen alle auf gleicher Höhe sind. Nun kann ein Bolzen, der am Riegel angebracht ist, dort eintauchen und die Tür läßt sich öffnen. Die Sicherheit hängt vor allem von der Anzahl der Scheiben ab. Billige Schlösser mit wenigen Scheiben lassen sich relativ schnell öffnen. Zuhaltungschlösser werden beispielsweise für Tresore verwendet. Auch Hauseingangstüren dürfen mit einem Zuhaltungschloss ausgestattet sein, sofern sie mit einem Wechsel ausgestattet sind (siehe Wechselschloß). Nach seinem Erfinder wird dieses Schloss auch Chubbschloss genannt. Das Zuhaltungsschloss ist eine Unterart des Scheibenschlosses.

  • Zweiholmtreppe

    Zweiholmtreppe

    auch: Zweiholmtreppen
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    Zweiholmtreppen bestehen in der Regel aus zwei unter den Stufen laufenden Stahlwangen mit Stufen aus Massivholz und mitlaufendem Geländer aus Stahl. Sie zählen somit zu den Wangentreppen. Zweiholmtreppen gibt es entweder mit zwischenliegenden oder aufgesetzten Stufen. Die Stufen liegen somit entweder auf den Holmen (siehe Foto) auf oder sind in die Holme eingelassen.

  • zweiläufig gegenläufige Treppen

    zweiläufig gegenläufige Treppen

    siehe mehrläufige Treppen.

  • zweiläufig gerade Treppen

    zweiläufig gerade Treppen

    siehe mehrläufige Treppen.

  • zweiläufig gewinkelte Treppen

    zweiläufig gewinkelte Treppen

    siehe mehrläufige Treppen.

  • Zweiständerbau

    Zweiständerbau

    Niederdeutsche Gerüstform bei einem Fachwerkhaus, bei der das Dachgerüst auf den zwei inneren Längsständerreihen ruht, während die weit abgeschleppten Dächer über zwei niedrigen, nur die Abschleppung tragenden Außenwänden enden. Es ergibt sich ein dreischiffiger Raum, bei dem die Seitenschiffe niedriger als der mittlere Raum (die Diele) sind und von der Dachfläche angeschnitten werden. Ohne die Seitenschiffe ergibt sich ein Wandständerbau.

  • Zwerchdach

    Zwerchdach

    auch: Zwerchdächer
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    Das Zwerchdach ist eine Dachform mit einem quer zum Hauptdach verlaufenden Giebel, der allerdings nicht bis zum First hochgezogen ist. Dadurch unterscheidet sich das Zwerchdach vom Kreuzdach. Durch das Zwerchdach wird die Wohnfläche ebenfalls wie bei Gauben oder Kreuzdächern vergrößert.

  • Zwerchhaus

    Zwerchhaus

    siehe Gaube

  • Zwergwalmdach

    Zwergwalmdach

    Walmdach, bei dem nur ein kurzes Stück am Firstende abgewalmt ist.

  • Zwischendämmung

    Zwischendämmung

    siehe zweischaliges Mauerwerk

  • Zwischensparrendämmung

    Zwischensparrendämmung

    auch: Teilflächendämmung, Zwischensparren-Dämmung
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    Für die Dämmung zwischen den Dachsparren hält die Industrie verschiedene Dämmstoffe wie beispielsweise Mineralwolle oder Polystyrol bereit. Diese werden meistens zwischen die Sparren geklemmt. Die Zwischensparrendämmung ist häufig die einzige Möglichkeit bei einem nachträglichen Dachausbau. Durch die Energieeinsparverordnung sind die Dämmschichten noch dicker geworden, so dass sie häufig die Sparrentiefe überschreiten. Der Sparren muss in diesem Fall aufgedoppelt werden, was zu einem weiteren Verlust an Dachraum führt. Beim Neubau ist daher eine Aufsparrendämmung zu empfehlen.

  • Zylinderschloss

    Zylinderschloss

    auch: Sicherheitsschloss, Zylinderschlösser
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    Das Zylinderschloss ist ein Einsteckschloss, das mit einem Schließzylinder ausgestattet ist. Schließzylinder werden in verschiedensten Formen, Materialien und Abmessungen hergestellt. Häufige Formen sind beispielsweise Ovalzylinder, Rundzylinder oder Profilzylinder. Ein Schließzylinder besteht aus einem Gehäuse und einem drehbaren Zylinderkern. Bei guten Schlössern sperren mindestens fünf Stiftpaare in einer Reihe den Zylinderkern gegenüber dem Gehäuse. Durch das Einführen des Schlüssels werden die unterschiedlich gestalteten Stifte in eine Ebene gedrückt und geben eine Trennlinie frei. Damit kann der Zylinderkern gegenüber dem Gehäuse gedreht werden. Das Zylinderschloss wird überall dort verwendet, wo größere Sicherheit gefordert wird. Das kann bei Zimmertüren oder Möbeln sein, vor allem aber Haustüren sind mit einem Zylinderschloss ausgestattet. Haustüren benötigen allerdings einen Wechsel, das heißt sie müssen mit einem Wechselschloss ausgestattet sein.