Lexikon

  • E
  • EBH Haus

    EBH Haus

    Zum Herstellerporträt des Anbieters EBH Haus

  • EBK Haus

    EBK Haus

    Zum Herstellerporträt des Anbieters EBK Haus

  • Echter Hausschwamm

    Echter Hausschwamm

    auch: Echten, Hausschwamm
    echterhausschwamm.jpg

    Von den jährlich an Gebäuden verursachten Schäden durch holzzerstörende Organismen gehen zusammengenommen etwa 90 % zu Lasten von Pilzen. Die weitaus größte Gefahr für die Standfähigkeit droht dabei von einem Befall durch den Echten Hausschwamm, der in Mitteleuropa als aggressivster holzzerstörender Pilz in Gebäuden gilt. Der Pilz kann sich unter günstigen Bedingungen rasch entwickeln und in kürzester Zeit erhebliche Schäden (Braunfäule) am Holz anrichten. Der Hausschwamm kann sowohl Nadel- wie Laubholz rasch und vollständig zerstören. Der Echte Hausschwamm kommt häufig an bodennahen Holzbauteilen, Faserplatten, Schilfdämmstoffen, Papier, Textilien und anderen zellulosehaltigen Materialien vor. Als Nährboden braucht der Pilz organische Kohlenwasserstoffe und zellulosehaltiges Material. Bevorzugt entwickelt sich der Pilz über längere Zeit versteckt in Hohlräumen, hinter Möbeln, in Hohlböden und hinter Wandverkleidungen. Bis zum sichtbaren Ausbruch kann es 1 - 3 Jahre dauern. Wenn der Fruchtkörper auf dem Mauerwerk, an Decken, im Bereich von Fussleisten oder unter Treppenstufen sichtbar wird, ist die Zerstörung der Bausubstanz in der Regel bereits weit fortgeschritten.

  • Edelmetall

    Edelmetall

    auch: Edelmetalle

    Metall, das aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften, seinem Aussehen oder seiner Seltenheit besonders begehrt und/ oder teuer ist. Edelmetalle werden vom Luftsauerstoff nicht angegriffen und weisen eine hohe Beständigkeit gegen Chemikalien, insbesondere Säuren auf. Edelmetalle sind Gold, Silber und Platin sowie alle Platin-Nebenmetalle wie: Rhodium, Palladium, Iridium, Osmium und Ruthenium. Silber ist das einzige Edelmetall, das "anläuft", was der Laie oft für eine Oxidation hält. Edelmetalle verbinden sich jedoch nicht mit Sauerstoff, demnach Silber auch nicht. Silber sulfidiert, das heißt es verbindet sich mit dem Schwefelgehalt der Luft.

  • Edelputz

    Edelputz

    auch: Edelputze

    Als Edelputze werden weiß oder farbig eingefärbte Oberputze bezeichnet. Edelputze sind nichts anderes als mineralische Putze, die einen besonderen Wertbegriff erfahren. Hohe Luftfeuchtigkeit und niedrige Temperatur können den Abbindeprozeß verzögern, was zu Farbtonunterschieden und Ausblühungen führen kann. Das gleiche Problem tritt bei Regen auf der frisch verputzten Fassade auf. Damit eine optisch einwandfreie, gleichmäßig farbige Fassade entsteht, muss daher zusätzlich ein Egalisationsanstrich vorgenommen werden. Egalisationsanstrich ist die Bezeichnung für eine sog. "Ausgleichsfarbe" auf Dispersions-, Organo-Silikat- oder Siliconharzbasis. Damit werden optische Unregelmäßigkeiten bei einer farbigen Edelputz-Fassade ausgeglichen. Ein Egalisationsanstrich muss auf den Edelputz abgestimmt sein und darf erst dann aufgebracht werden, wenn dieser oberflächlich gut abgetrocknet ist.

  • Effektivzins

    Effektivzins

    auch: Effektivzinsen

    Auf diesen Zins sollten Kreditnehmer achten. Denn nur der Effektivzins verrät, wie teuer ein Darlehen wirklich wird. Im Effektivzins sind nahezu alle Gebühren eingerechnet. Über den Effektivzins lassen sich Angebote für Darlehen vergleichen.

  • Effizienzhaus 40

    Effizienzhaus 40

    Seit dem 1. Juli 2010 gibt es neben dem Effizienzhaus 55 und dem Effizienzhaus 70 noch das Effizienzhaus 40. Das Effizienzhaus 40 darf nur 40 Prozent der nach Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) gültigen Höchstwerte hinsichtlich Jahres-Primärenergiebedarf und Transmissionswärmeverlust erreichen. Neben der Einsparung von 60 Prozent beim Jahres-Primärenergiebedarfs sind auch beim Transmissionswärmeverlust 45 Prozent einzusparen. Der maximale Jahresprimärenergiebedarf beträgt 30 kWh/m². Ein KfW-Effizienzhaus 40 Haus ist luftdicht und nutzt regenerative Energien, häufig eine Kombination aus Holzpellets, Solaranlage und Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

  • Egalisationsanstrich

    Egalisationsanstrich

    auch: Ausgleichsanstrich, Egalisationsanstriche

    Egalisationsanstrich ist die Bezeichnung für eine sog. \"Ausgleichsfarbe\" auf Dispersions-, Organo-Silikat- oder Siliconharzbasis zum Ausgleich optischer Unregelmäßigkeiten bei einer farbigen Edelputz-Fassade. Ein Egalisationsanstrich muss in seinem Diffusionsverhalten auf den hoch wasserdampfdurchlässigen Edelputz abgestimmt sein und darf erst dann aufgebracht werden, wenn dieser oberflächlich gut abgetrocknet ist. Die verwendete Egalisationsfarbe muss deshalb offenporig, d.h. ebenfalls hoch wasserdampf- und CO2-durchlässig sein, um die Carbonatisierung des mineralischen Putzes möglichst wenig zu verzögern, so dass dieser dieselbe Endhärte erreicht wie ohne den zusätzlichen Anstrich.

  • EIB

    EIB

    Abkürzung für Europäischer Installations Bus.

  • EIBA

    EIBA

    Abkürzung für European Installation Bus Association.

  • Eigenbedarf

    Eigenbedarf

    Begriff aus dem Mietrecht. Ein Hausbesitzer, der Eigenbedarf anmeldet, will auf diesem Weg einen Mieter aus seinem Haus oder aus einer von ihm vermieteten Wohnung heraus bekommen. Generell kann zwar jedes Mietverhältnis gekündigt werden. Wenn sich aber der Mieter nichts zu schulden kommen läßt und seine Miete prompt bezahlt, hat der Hausbesitzer schlechte Karten, zumal der Mieter Kündigungsschutz genießt. De facto ist es fast unmöglich, einen Mieter, der 20 Jahre in einem Haus wohnt, zum Auszug zu bewegen. Eine Möglichkeit bietet das Anmelden eines Eigenbedarfs. Der in einer Einliegerwohnung lebende Mieter muss mit Sicherheit dann seine Wohnung aufgeben, wenn in der Familie des Hausbesitzers eine Vierlingsgeburt stattfindet und größerer Wohnraum als Eigenbedarf auf der Hand liegt. Andere Fälle sind jedoch wesentlich problematischer. Der Wunsch des erwachsenen Sohnes, mit seiner Frau in die Einliegerwohnung des Elternhauses zu ziehen, wirde nicht unbedingt als wichtiger Grund für einen Eigenbedarf angesehen. Der Sohn kann sich ja auch eine Wohnung woanders suchen. Kann er jedoch glaubhaft machen, dass er genau diese Wohnung braucht, um seine hinfälligen Eltern zu betreuen, wird der Mieter nicht lange bleiben können. Um die Frage des Eigenbedarfs hat sich eine umfangreiche Rechtsprechung entwickelt, wobei die einzelnen Gerichte zu sehr unterschiedlichen Auffassungen kommen. Wird ein Mieter aufgrund eines vorgetäuschten Eigenbedarfs "vertrieben", kommen auf den Eigentümer erhebliche Schadensersatzansprüche zu.

  • Eigenheim

    Eigenheim

    auch: Eigenheime

    Bezeichnung für ein Haus gleich welcher Bauart und welchen Haustyps, in dem eine Familie wohnt, der dieses Haus auch gehört. Das Wort "Eigenheim" ist in den 20-er Jahren entstanden, als die Politik erkannte, dass das eigene Heim zu den größten Wunschvorstellungen der Deutschen gehörte und soziale Unruhen auch dadurch vermieden werden könnten, wenn möglichst viele Menschen in einem Eigenheim leben würden. Der Begriff Eigenheim ist heute etwas antiquiert, aber z. B. im Eigenheimzulagengesetz noch fest verankert. Das Wort Eigenheim ist inzwischen fast abgelöst durch den Begriff Einfamilienhaus.

  • Eigenheimzulage

    Eigenheimzulage

    auch: Eigenheimzulagen

    Der Staat fördert durch Zulagen und Steuervergünstigungen den Erwerb von eigengenutztem Wohneigentum. Die tatsächliche Belastung bei einer Baufinanzierung reduziert sich dadurch unter Umständen erheblich.

  • Eigenheimzulagengesetz

    Eigenheimzulagengesetz

    Gesetzeswerk, dem die Fördermöglichkeiten beim Bau eines Einfamilienhauses zu entnehmen sind.

  • Eigenkapital

    Eigenkapital

    Um ein Bauvorhaben zu realisieren, benötigt der Bauherr Eigenkapital. Dass er dieses zu 100 % aus eigener Tasche zur Verfügung stellen kann, ist die große Ausnahme. In der Regel wird der Bau einer privaten oder auch gewerblichen Immobilie über eine Baufinanzierung realisiert, in die im privaten Bereich Bausparkassen, Geldinstitute und Versicherungen eingebunden sind. In der Regel sollte die Eigenkapitalquote beim Bau eines Einfamilienhauses bei 25 - 30 % liegen. Allerdings können staatliche Hilfen zumindest teilweise als Eigenkapitalersatz angerechnet werden. Verfügt der Bauherr (etwa durch Erbschaft) über eine Grundstück, so wird dessen Wert voll dem Eigenkapital zugeschlagen. Ein solcher Grundstückseigentümer kann also durchaus eine Baufinanzierung erlangen, wenn er selbst keinen Euro beisteuert. Als Maßnahme zur Beschaffung von Eigenkapital dient auch die sog. Muskelhypothek.

  • Eigenlast

    Eigenlast

    Die Eigenlast ist die Belastung eines Bauwerks, die nur von seinem Gewicht herrührt.

  • Eigenleistung

    Eigenleistung

    auch: Eigenleistungen

    siehe Eigenregie und Muskelhypothek

  • Eigenregie

    Eigenregie

    Unter Eigenregie werden im Bauwesen alle Bau- und Ausbaumaßnahmen verstanden, die der Bauherr selbst und in eigener Verantwortung ausführen läßt oder die er selbst ausführt. Dies ist insbesondere bei Ausbauhäusern der Fall. In diesem Zusammenhang wird oft von einer Muskelhypothek gesprochen. Nicht immer klar wird dem Bauherrn oder Umbauer aber, dass er sich und seine Helfer bei der Berufsgenossenschaft anmelden muss. Auch ist sich der Bauherr nicht immer darüber im Klaren, dass die Behebung von in Eigenregie verursachten Bauschäden natürlich nicht von anderen, etwa dem Hersteller eines Ausbauhauses, erwartet werden kann. Klassisches Betätigungsfeld für Bauherren, die durch Eigenleistung preisgünstig zum eigenen Haus kommen wollen, ist die Errichtung eines Selbstbauhauses.

  • Eigentumswohnung

    Eigentumswohnung

    auch: Eigentumswohnungen

    Eine Eigentumswohnung ist die kostengünstige Variante, um zu eigenen vier Wänden zu kommen. In der Regel sind Eigentumswohnungen Bestandteil größerer Wohnanlagen, jedoch kann auch ein Zweifamilienhaus oder ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung eine Eigentumswohnanlage sein. Die Beleihbarkeit, die steuerliche Abschreibung und die öffentliche Förderung entspricht in etwa dem beim Bau eines Eigenheims. Allerdings regelt ein besonderes Gesetz über das Wohnungseigentum, welche Rechte und Pflichten der einzelne Wohnungseigentümer hat. Eigentumswohnungen erfreuen sich in Städten mit teuren Grundstücken großer Beliebtheit. Je mehr Eigentumswohnungen eine Wohnanlage hat, je geringer sind die Grundstückskosten für den Wohnungskäufer. Der Käufer wird mit dem Kauf seiner Wohnung automatisch Miteigentümer am Grundstück und an allen Gemeinschaftseinrichtungen wie z.B. der Zentralheizung. An einem Kellerraum oder an einem Garagenplatz erwirbt der Eigentümer der Wohnung ein sogenanntes Teileigentum, das im Grundbuch vermerkt wird. Die Eigentümer sind verpflichtet, eine Eigentümergemeinschaft zu bilden, die nicht nur das Miteinander der einzelnen Parteien regelt, sondern auch einen Verwalter bestimmt. Dieser hat für die Instandhaltung des Hauses, für die Erledigung von Reparaturen, für die Versicherungen des Hauses und für die Reinigung und Wartung der Gemeinschaftsanlagen zu sorgen. Die gas- und wasserführenden Leitungen, die in die Wände und Decken einer Wohnung eingebaut sind, fallen ebenso in das Gemeinschaftseigentum, wie etwa ein Laubengang zu den einzelnen Wohnungen. Ereignet sich ein Wasserschaden aufgrund eines undichten Rohrnetzes oder muss der Plattenbelag des Laubengangs erneuert werden, muss dieses aus den Rücklagen bezahlt werden, die die Eigentümer zu bilden haben. Sind diese aufgebraucht, muss von den Eigentümern nachgeschossen werden.

  • Einbauwaschtisch

    Einbauwaschtisch

    auch: Einbauwaschtische
    ebwtisch2.jpgebwtisch1.jpg

    Waschtische, die für den Einbau in Möbel vorgesehen sind. Dafür werden Waschtische hergestellt, bei denen das eigentliche Becken und die obere Möbelplatte aus einem Guß und einem Material bestehen, zum Beispiel aus Sanitärkeramik oder Metall. In anderen Fällen besteht der Einbauwaschtisch nur aus einer Waschschüssel, die in eine vorbereitete Natursteinplatte eingelassen wird.

  • Einbohrschloss

    Einbohrschloss

    auch: Einbohrschloss
    eschloss.jpg

    Ebenfalls von der Rückseite wie das Aufschraubschloss wird das Einbohrschloss angebracht. Zuvor muss jedoch ein passendes Bohrloch in die Möbeltür gebohrt werden. Der Riegel greift wiederum in ein Schließblech.

  • Einbohrzapfenband

    Einbohrzapfenband

    auch: Einbohrzapfenbänder

    siehe Einbohrband.

  • Einbruchhemmende Tür

    Einbruchhemmende Tür

    auch: Einbruchhemmende, Türen

    Begriff nach DIN 18103 für Türen, die gegen Einbruch Schutz bieten. Die Widerstandsklassen reichen von WK1 (Grundschutz) bis WK6 (Schutz bei Einbruchversuch mit schwerem Gerät und Maschinen). Zu den Wesensmerkmalen der einbruchhemenden Tür gehören Zylinderschlösser mit Bohrschutz oder Bohr- und Ziehschutz, entsprechende Schutzbeschläge und entsprechende Verglasungen, die gegen Durchwurf oder Durchbruch schützen. Schwenkriegel haken sich von unten in die Metallzarge. Sie wirken als Sperre gegen Aufhebeln und Eindrücken im Schloßbereich. Tresorbolzen schieben sich automatisch in die Zarge und schützen vor Aufhebeln im Schloßbereich. Doppelt gelagerte Türbänder mit starken Gegenplatten schaffen eine hohe Ausreißfestigkeit, die Tür läßt sich also nur sehr schwer "aus den Angeln heben".

  • Einbruchhemmende Verglasung

    Einbruchhemmende Verglasung

    auch: Einbruchhemmende, Verglasungen

    Einbruchhemmende Verglasung ist eine Zertifizierung des Verbands der Sachversicherer, die einbruchhemmende Verglasungen (EH) auf durchbruchhemmende Eigenschaften prüft. Die vom Verband anerkannten Scheiben werden in ein Verzeichnis aufgenommen. Die verschiedenen EH-Verglasungen sind in fünf Widerstandsklassen mit steigender Schutzwirkung eingeteilt (EH01, EH02, EH1, EH2, EH3). Einbruchhemmende Verglasung darf nicht mit Durchbruchhemmende Verglasung und Durchwurfhemmende Verglasung verwechselt werden. Das eine ist eine Prüfbescheinigung des Verbands der Sachversicherer, das andere sind DIN-Normen.

  • Einbruchmelder

    Einbruchmelder

    siehe Alarmanlage.

  • Einfachdach

    Einfachdach

    siehe Biberschwanzeinfachdeckung.

  • Einfachverglastes Lamellenfenster

    Einfachverglastes Lamellenfenster

    auch: Einfachverglaste, Lamellenfenster

    siehe Lamellenfenster.

  • Einfachverglasung

    Einfachverglasung

    auch: Einfachverglasungen

    Bei Einfachverglasung weist der Flügel nur eine Scheibe auf. Die Wärmedämmung solcher Fenster ist gering.

  • Einfamilienhaus

    Einfamilienhaus

    auch: Einfamilienhäuser

    Bezeichnung für ein Haus gleich welcher Bauart und welchen Haustyps, in dem eine Familie wohnt, der dieses Haus auch gehört. In diesem Zusammenhang spricht man auch von Eigenheim. Allerdings werden häufig auch Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnung gebaut. Dann wohnen u.U. zwar zwei Familien in einem Haus, der Begriff des Einfamilienhauses wird dadurch aber nicht berührt.

  • eingeschnittene Treppe

    eingeschnittene Treppe

    auch: eingeschnittene, Treppen, eingeschnittenen, Treppe
    eingtreppe.jpg

    Eingeschnittene Treppe ist eine Bauform der Wangentreppe. Bei ihr stehen die Trittstufen vorne und hinten über der Wange vor. Die Ausfräsungen, in denen die Trittstufen aufliegen, verlaufen über die ganze Wangenbreite.

  • eingeschobene Treppe

    eingeschobene Treppe

    auch: eingeschobene, Treppen, eingeschobenen, Treppe
    eingestreppe.jpg

    Eingeschobene Treppe ist eine Bauform der Wangentreppe. Im Gegensatz zur eingeschnittenen Treppe stehen die Stufen nur vorne über die Wange über. Die Ausfräsung verläuft nicht über die ganze Wangenbreite und kann schwalbenschwanzförmig ausgebildet werden. Dadurch wird eine feste Verbindung von Trittstufen und Wangen ohne Treppenschrauben erreicht.

  • Eingriff-Mischbatterie

    Eingriff-Mischbatterie

    auch: Eingriffmischbatterie, Eingriff-Mischbatterien, Eingriffmischbatterien
    egmbatt.jpg

    Bei Eingriff-Mischbatterien kann an einem Hebel oder Griff die Auslaufmenge und die Mischtemperatur des Wassers eingestellt werden. Dabei wird die Wassermenge durch Heben oder Ziehen des Griffs geregelt. Durch Schwenken oder Drehen erhält man die gewünschte Wassertemperatur. Eingriff-Mischbatterien gibt es für Spüle, Dusche, Badewanne oder Waschbecken.

  • Eingriffmischer

    Eingriffmischer

    siehe Eingriff-Mischbatterie.

  • Einhandhebelmischer

    Einhandhebelmischer

    auch: Einhand-Hebelmischer

    siehe Eingriff-Mischbatterie.

  • Einhand-Mischbatterie

    Einhand-Mischbatterie

    auch: Einhand-Mischbatterien, Einhandmischbatterie, Einhandmischbatterien

    siehe Eingriff-Mischbatterie.

  • Einhandmischer

    Einhandmischer

    auch: Einhand-Mischer

    siehe Eingriff-Mischbatterie.

  • Einhaus

    Einhaus

    Unter einem Einhaus bzw. Eindachhaus versteht man einen ländlichen Haustyp, bei dem sich Wohn- und Stallgebäude und somit alle Funktionsräume des bäuerlichen Wohnens und Wirtschaftens unter einem Dach vereinen. Nur kleinere Gebäude wie Speicher und Backhaus sind wegen der Feuergefahr abgetrennt. Ein typischer Vertreter für ein Einhaus ist das Schwarzwaldhaus. Aber auch in Norddeutschland findet man zahlreiche als Einhaus ausgeführte Gebäude.

  • Einhebel-Mischbatterie

    Einhebel-Mischbatterie

    siehe Eingriff-Mischbatterie.

  • Einhebel-Mischer

    Einhebel-Mischer

    auch: Einhebelmischer

    siehe Eingriff-Mischbatterie.

  • Einheitswert

    Einheitswert

    siehe Grundsteuer.

  • Einholmtreppe

    Einholmtreppe

    auch: Einholmtreppen
    ehtreppe.jpg

    Einholm- bzw. Mittelholmtreppen haben nur einen Tragholm, der sich in der Mitte des Treppenlaufes befindet. Die Trittstufen müssen auf dem Holm so befestigt sein, dass sie seitlich nicht kippen können. Das wird erreicht, indem man zum Beispiel die Trittstufen gegen den Tragholm abstrebt. Bei Einholmtreppen muss der Tragholm im Gegensatz zur aufgesattelten Treppe einen größeren Querschnitt haben. Er wird zusätzlich zur Biegung noch auf Verdrehung beansprucht. Die Tragholme bestehen häufig aus Brettschichtholz, sie können aber auch aus Stahlträgern mit kastenförmigen Querschnitt hergestellt werden. Treppen mit Tragholm aus Stahl wirken leichter, weil die Stahlträger geringere Querschnittsabmessungen als Holzträger benötigen.

  • einläufige Treppen

    einläufige Treppen

    Einläufige Treppen sind Treppen, die den Höhenunterschied ohne Unterbrechung (in einem Lauf) überbrücken. Es werden dabei einläufig gerade, einläufig halbgewendelte und einläufig gewendelte Treppen. Auch die Wendeltreppe bzw. Spindeltreppe zählt zu den einläufigen Treppen. Die gerade einläufige Treppe ist die einfachste aller Treppenformen, einläufig halbgewendelte Treppen kehren die Bewegungsrichtung um 180° um und einläufig gewendelte Treppen beschreiben einen Bogen, der kleiner ist als 180°.

  • Einliegerwohnung

    Einliegerwohnung

    Separate, abschließbare Wohnung mit Bad und Küche und allen Versorgungsleitungen, wobei sich die Einliegerwohnung in einem Einfamilienhaus befindet. Solche Einliegerwohnungen werden meistens in das Dachgeschoß eingebaut, Einliegerwohnungen im Souterrain sind aber ebenfalls möglich. Der Zugang zur Einliegerwohnung erfolgt entweder über einen gemeinsamen oder einen getrennt angelegten Hauseingang. Über Jahrzehnte erfolgte der Einbau von Einliegerwohnungen vor allem aus Steuerspargründen, wobei es dabei zu vielen Mißbrauchsfällen gekommen war.

  • Einmannplatte

    Einmannplatte

    auch: Einmannplatten

    Einmannplatte ist ein geläufiger, wenn jedoch auch nicht normenmäßig erfaßter Begriff für Trockenbauplatten, die so dimensioniert sind, dass eine Person sie alleine tragen und montieren kann.

  • Einschiebetreppe

    Einschiebetreppe

    auch: Einschiebetreppen

    Eine Einschieb- bzw. Einschubtreppe ist eine platzsparende Treppe in leiterartiger Konstruktion aus Holz oder Metall. Sie ist im unbenutzten Zustand in einen über ihr liegenden Raum (zumeist Dachraum) eingeschoben und wird nur zur Benutzung herausgezogen. Die ein- oder mehrteilige Treppe ist durch einen Rahmen mit unterseitiger Klappe in die Decke eingebaut und wird auf Führungsschienen oder Gleitlagern bewegt.

  • Einschubdecke

    Einschubdecke

    siehe Fehlboden.

  • Einschubtreppe

    Einschubtreppe

    auch: Einschubtreppen

    Andere Bezeichnung für Einschiebetreppe.

  • Einstemmtreppe

    Einstemmtreppe

    Andere Bezeichnung für Einschiebetreppe.

  • Einzelfundament

    Einzelfundament

    auch: Einzelfundamente

    Wird eine Gründung punktförmig belastet, wie beispielsweise durch Stützen und Pfeiler, werden Einzelfundamente angeordnet. Dabei unterscheidet man abgetreppte und abgeschrägte Fundamente, Blockfundamente oder Köcherfundamente.

  • ekodom Fertighäuser

    ekodom Fertighäuser

    Zum Herstellerporträt von ekodom Fertighaus

  • Elastizitätsbereich

    Elastizitätsbereich

    Der Bereich, in dem Werkstoffe Elastizität aufweisen wird als Elastizitätsbereich bezeichnet. Dabei besitzen alle Metalle eine gewisse Elastizität, wobei die Größe der elastischen Verformung von der Art des Metalls abhängig ist. Stahl hat z.B. einen größeren Elastitzitätsbereich als Kupfer. Bei der Ermittlung der Elastizität wird ein Probestab in eine Prüfmaschine gespannt und auf Zug belastet. Dabei steigt die Zugspannung im elastischen Bereich im gleichen Verhältnis wie die Dehnung. Nach der Entlastung geht der Probestab auf die Ausgangslänge zurück. Wird Stahl über den Bereich der elastischen Dehnung gezogen, geht Stahl vom elastischen in den plastischen Bereich über. Die Verformung bleibt in diesem Fall bestehen. Stahl kann also nur im Elastizitätsbereich beansprucht werden.

  • Elastizitätsmodul

    Elastizitätsmodul

    Der E-Modul stellt ein Maß für die Elastizität eines Werkstoffes dar. Er ist das Verhältnis von Spannung zur Dehnung in N/mm². Je größer der E-Modul, desto geringer die Verformbarkeit des Materials. Beton hat ein E-Modul von ca. 30.000 N/mm², Stahl von 210.000 N/mm², Gummi von 5 N/mm².

  • Elbe-Haus

    Elbe-Haus

    Zum Herstellerporträt von Elbe-Haus

  • Elektroinstallationszone

    Elektroinstallationszone

    auch: Installationszone, Elektroinstallationszonen, Elektro-Installationszone, Elektro-Installationszonen
    instzonen.jpg

    Normalerweise werden Elektrokabel senkrecht und waagerecht und auch nur in bestimmten Installationszonen verlegt. Bei senkrechten Wandleitungen ist die Zone 20 cm breit und beginnt in einem Abstand von 10 cm von Fenster- bzw. Türöffnungen oder Ecken. An Fenstern, zweiflügeligen Türen und Wandecken werden die senkrechten Installationszonen an beiden Seiten angeordnet. Bei einflügeligen Türen ist nur eine Installationszone erforderlich, diese ist an der Schlossseite der Tür vorzusehen. Waagerechte Wandleitungen liegen in einer Zone von 30 cm Breite. Diese Zone beginnt jeweils in 15 cm Abstand vom fertigen Fußboden und der Decke. Neben der oberen und unteren Installationszone gibt es bei Räumen, für die eine Arbeitsfläche vorgesehen ist, noch eine mittlere Installationszone. Dies ist vor allem bei Küchen und Hauswirtschaftsräumen der Fall. Durch diese Festlegung soll die problem- und gefahrlose Versorgung der Betriebsmittel, wie beispielsweise der Steckdosen über den Arbeitsflächen, gewährleistet werden. Die mittlere Zone beginnt in einem Abstand von 100 cm vom fertigen Fußboden und ist ebenfalls 30 cm breit. Schalter in einem normalen Wohnraum sind in einer Höhe von 105 cm angeordnet. Schalter und Steckdose über Arbeitsflächen sind normalerweise in einer Höhe von 115 cm installiert (mittlere Installationszone). Für Fußboden und Decke sind keine Installationszonen vorgesehen. Man kann aber davon ausgehen, dass die Leitungen auf dem kürzesten Weg verlegt werden.

  • ELK-Fertighaus

    ELK-Fertighaus

    Zum Herstellerporträt des Anbieters ELK Fertighaus

  • Eloxierung

    Eloxierung

    Bei der Eloxierung wird die Oberfläche des Aluminiums in einem Säurebad durch Einwirkung von elektrischen Strom in Aluminiumoxid umgewandelt. Diese Oxidschicht ist sehr hart, abriebfest, licht- und witterungsbeständig. Gegen organische und anorganische Lösungsmittel ist sie sehr widerstandsfähig. Empfindlich ist die Eloxalschicht allerdings gegen Säuren und Laugen. Beton und Kalk sollte daher nicht mit dem Aluminium in Kontakt gebracht werden, da sie Schäden an der Oxidschicht hinterlassen. Aluminiumfenster werden beispielsweise eloxiert. Auch Dekorbleche werden in eloxierter Ausführung angeboten.

  • emaillieren

    emaillieren

    Emaillieren bezeichnet das Überziehen von Porzellan und Metall mit einem glasähnlichen Überzug. Hauptbestandteil des Emails sind neben der Glasmasse Silikate und Oxide von Metallen. Ein Emailüberzug ist farbbeständig, kratzfest und widersteht Säuren. Badewannen oder Töpfe sind beispielsweise mit Email überzogen.

  • Endlosbordüre

    Endlosbordüre

    Sonderstück bei Fliesen.

  • Energieausweis

    Energieausweis

    siehe Energiepass.

  • Energiebedarfsausweis

    Energiebedarfsausweis

    siehe Wärmebedarfsausweis.

  • Energiediagnose

    Energiediagnose

    Durch undichte Fenster und Türen, schlecht gedämmte Mauern und Dächer entweichen in "älteren" Häusern Energiereserven, die das Hauskonto des Hausbesitzers nicht unerheblich belasten. Auch der Wohnkomfort leidet. Damit die aufgewendeten Mittel zu einer maximalen Energieeinsparung führen, ist vor der Renovierung eine Energiediagnose notwendig. Bei der Energiediagnose bekommt der Hausbesitzer von einem Energieberater erläutert, wie er sein Haus unter energetischen Gesichtspunkten komfortabler gestalten kann. Die umfangreiche Analyse zeigt Schwachpunkte am Haus und listet zudem Verbesserungsvorschläge und Energieeinsparpotenziale auf.

  • Energiedurchlassgrad

    Energiedurchlassgrad

    auch: Energiedurchlaßgrad

    Siehe g-Wert.

  • Energieeinsparverordnung

    Energieeinsparverordnung

    Kompliziertes und in Fachkreisen heftig umstrittenes Gesetzeswerk, das bei allen Neubauten und bei Umbauten weitreichende Dämmmaßnahmen vorschreibt, um so Energie einzusparen und letztlich die Umweltbelastung durch Heizanlagen zu senken. Kernpunkt des Gesetzes ist die absolute Winddichtheit der Gebäudehülle, die rechnerisch nachgewiesen werden muss. Zur Überprüfung, ob diese Winddichtigkeit auch erreicht wird, bleibt dem Bauherrn nichts anderes übrig, als einen sog. Blower-Door-Test durchführen zu lassen. Das kostet Geld und verteuert demnach die Baumaßnahme. Außerdem befürchten Experten durch die winddichte Verriegelung und Verrammelung einen heftigen Anstieg von Schimmelbefall in neugebauten Häusern, der sich schon vor Inkrafttreten der EnEV (16.11.2001) zu einem der häufigsten Schadensfälle gemausert hat und einem Heer von Sachverständigen Arbeit und Brot für die kommenden Jahrzehnte verschaffen wird.

  • Energieetikett

    Energieetikett

    Das Energieetikett ist ein europaweit gesetzlich vorgeschriebenes Etikett auf neuen Haushaltsgeräten wie Kühl- und Gefrierschränke, Wäschetrockner, Waschmaschinen und Geschirrspülmaschinen. Es muss an jedem Gerät im Verkaufsraum kleben muss und gibt Auskunft über Sparsamkeit und Leistungsfähigkeit. Die Farbskala reicht von grün (A = ausgesprochen günstiger Energieverbrauch) bis rot (G = Großer Stromräuber) und zeigt auf einen Blick, wie der Energieverbrauch bei dem jeweiligen Fabrikat einzuschätzen ist.

  • Energiekabel

    Energiekabel

    Bezeichnung für Erdkabel, vor allem für solche, die die Energieversorger unter der Erde verlegen, um Gemeinde und Städte mit Elektrizität zu versorgen. Der Durchmesser dieser Energiekabel - "amtliche" Bezeichnung: Energieversorgungskabel - kann die Dicke eines muskulösen Oberarms erreichen. Unter diesen Begriff fallen jedoch auch Kabel, die im Haus- und Gartenbereich verlegt werden, beispielsweise um eine Gartenleuchte mit Strom zu versorgen.

  • Energielabel

    Energielabel

    Das Energielabel ist eine für Elektro-Haushalts-Großgeräte (Kühl-/Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschautomaten, Wäschetrockner) gesetzliche Verbraucherinformation in Form eines Etiketts. Dieses Etikett enthält wichtige umweltrelevante Daten, wie z.B. den Strom- und Wasserverbrauch, aber auch wesentliche Angaben zu den Gebrauchseigenschaften, wie z.B. Nutzinhalt, Waschwirkung oder Schleuderwirkung. Das Besondere dabei ist die Einteilung der Geräte in sogenannte Effizienzklassen von "A" bis "G". Diese Klassifizierung ist auf dem Etikett deutlich hervorgehoben. Dabei bezeichnet ein "A" die effizientesten und "G" die ineffizientesten Geräte. Damit ist der direkte Vergleich von verschiedenen Modellen schnell und bequem möglich. Alle in Verkaufsräumen ausgestellte Geräte müssen künftig ein solches Etikett tragen. Darüber hinaus sind in Katalogen alle Gerätedaten in einheitlicher Form abgedruckt. Grundlage der Energieetiketten sind mehrere Richtlinien der Europäischen Union, die damit den Verkauf und die Entwicklung von sparsamen Hausgeräten fördern möchte.

  • Energiepass

    Energiepass

    auch: Energieausweis

    Bei Waschmaschinen oder Kühlschränken ist es seit Jahren gang und gäbe, dass ein Label Auskunft über die Energieeffizienz der Geräte gibt. So lassen sie sich vergleichen und jeder weiß sofort, welches Gerät der größere Energieverschwender ist. Ähnliches soll nun auch im Wohnungsbau als bundeseinheitlicher Energiepass bzw. Energieausweis eingeführt werden. Es gibt zwar bereits zahlreiche regionale Energiepässe, die von unterschiedlichen Kennwerten ausgehen und auch sonst unterschiedlich berechnet werden. Der eine regionale Energieausweis lässt sich demnach mit einem anderen regionalen Energieausweis nicht vergleichen. Dies soll beim neuen Energiepass der Deutschen Energie Agentur (dena), deren Gesellschafter zu 50 Prozent die Bundesrepublik Deutschland und zu 50 Prozent die KfW-Bankengruppe sind, anders werden. Mit Hilfe des Energiepasses können Gebäude energetisch miteinander verglichen werden.

  • Energiesparlampe

    Energiesparlampe

    auch: Energiesparlampen, Energie-Sparlampe, Energie-Sparlampen
    eslampe.jpg

    Die Energiesparlampe, von Technikern Kompaktleuchtstofflampe genannt, ist im Prinzip nichts anderes, als eine kompakt "gefaltete" Leuchtstoffröhre mit einem elektronischen Vorschaltgerät. Bei Energiesparlampen in Kerzen, Kugel- oder Glühbirnenform ist die Leuchtstoffröhre zusätzlich von einem Glaskolben umhüllt. Der wesentlich höhere Anschaffungspreis im Vergleich zur Glühbirne macht sich mehr als bezahlt, da diese Lampen eine wesentliche höhere Energieeffizienz aufweisen. Statt 5 % wie bei der herkömmlichen Glühbirne wandeln sie mehr als 25 % der eingesetzten Energie direkt in Licht um. Auch die Lebensdauer ist wesentlich höher - 10 bis 12-fach im Vergleich zur Glühbirne. Rechnerisch können bei einer 12-Watt-Energiesparlampe 60 € an Energiekosten - bezogen auf die Lebensdauer - eingespart werden. Je nach Einsatz der Lampe sollte darauf geachtet werden, ob diese eine hohe Schaltfestigkeit besitzt. Energiesparlampen für den Außenbereich werden auch mit eingebautem Lichtsenor geliefert; die Lampe geht also bei Dunkelheit selbständig an. Energiesparlampen verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen bei gleicher Lichtausbeute. Eine Energiesparlampe mit 15 Watt entspricht in der Leuchtkraft einer herkömmlichen Glühlampe von 75 Watt. Energiesparlampen haben darüber hinaus eine zirka achtmal längere Lebensdauer.

  • Energiestandards

    Energiestandards

  • EnEV

    EnEV

    siehe Energieeinsparverordnung

  • Entkalker

    Entkalker

    Umgangssprachliche Bezeichnung für Flüssig-Reiniger, die so aufgebaut sind, dass sie Kalkspuren und Kalkringe auf der Sanitärkeramik und auf Armaturen mittels einer chemischen Reaktion auflösen. Entkalker für den Gebrauch im Haushalt werden überwiegend auf ökologischer Basis hergestellt, nämlich aus natürlicher Zitronensäure.

  • Entkalkungspumpe

    Entkalkungspumpe

    auch: Entkalkungspumpen
    entkalkungspumpe.jpg

    Die Entkalkungspumpe ist das professionelle Werkzeug eines Gas- und Wasserinstallateurs zum Entkalken von Thermen, Boilern, Wärmetauschern, Kühlsystemen und verschiedenes mehr. Das Enkalken geschieht unter Druck und mit Verwendung spezieller Enkalkungschemie.

  • Entsiegelung

    Entsiegelung

    Um der Flächenversiegelung entgegenzuwirken, kann man befestigte, wasserundurchlässige Terrassen, Wege und Zufahrten entsiegeln. Und zwar durch Einbau wasserdurchlässiger oder zumindest teilweise wasserdurchlässiger Materialien wie etwa Rasengittersteine, Schotterrasen oder Porenpflaster.

  • Entsorger

    Entsorger

    siehe Entsorgungsunternehmen.

  • Entsorgungsunternehmen

    Entsorgungsunternehmen

    auch: Entsorger

    Entsorgungsunternehmen erbringen die notwendigen Sammel– und Sortierleistungen für gebrauchte Verkaufsverpackungen. Die Branche der Entsorger ist im Umbruch begriffen. Statt Müllabfuhrunternehmen im herkömmlichen Sinne entstehen hoch spezialisierte Betriebe mit moderner Logistik und Sortiertechnik. Nur so kann den Anforderungen und Bedürfnisse moderner Abfall- und Recyclingwirtschaft entsprochen werden.

  • Entspannungslüfter

    Entspannungslüfter

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    In Flachdachkonstruktionen kann während der Bauphase oder durch Undichtigkeiten Feuchtigkeit in die Dachschichten eingedrungen sein. Durch ein- oder zweiteilige Entspannungslüfter wird die eingeschlossene Feuchtigkeit der Konstruktion abgeführt. (Foto:Hersteller Klöber)

  • entspiegeltes Glas

    entspiegeltes Glas

    auch: entspiegelte, Gläser

    Sobald es vor einer Glasscheibe hell und hinter ihr dunkel ist, setzt ein störender Spiegeleffekt ein, der den Ein- und Ausblick und damit insbesondere die Beobachtung von Vorgängen erschwert. Besonders störend ist dieser Effekt, wenn ein hinter Glas gerahmtes Kunstwerk betrachtet werden soll. Die Glasindustrie beschichtet das Floatglas deshalb beidseitig hart und witterungsbeständig mit hauchdünnen Metalloxiden, wodurch die Reflexion nahezu auf 0 % gesenkt wird. Entspiegeltes Glas kann auch zu Multifunktionsglas verarbeitet werden in Verbindung mit Wärme- und Sonnenschutz oder angriffshemmender Verglasung.

  • Entwässerung

    Entwässerung

    Entwässerung ist die Ableitung von Wasser und Abwasser aus Wohnhäusern, Industriebetrieben und Städten. Das Wasser wird in Hauptsammler eingeleitet, die zur Kläranlage führen. Im Regelfall wird ein natürliches Gefälle zum Abtransport das Wassers genutzt. Man spricht in diesem Fall von Freigefälleentwässerung. Müssen Steigungen überwunden werden oder Hindernisse unterfahren werden, bietet sich die Vakuumkanalisation an.

  • Entwässerungsgesuch

    Entwässerungsgesuch

    Zusammen mit dem Bauantrag ist für jeden geplanten Anschluss von Grundstücksentwässerungsanlagen an das öffentliche Netz grundsätzlich ein Entwässerungsgesuch zu stellen. Im Falle des Anschlusses eines kompletten Teilortes mit einem gewachsenen Gebäudebestand genügt jedoch die Abgabe der Anzeige über den Anschluss. Beizufügen ist dem Gesuch eine Planskizze, aus der entnommen werden kann, wo die Hausanschlussleitungen verlaufen, wo der Kontrollschacht sitzt und wie über den Kontrollschacht an das Kanalnetz angeschlossen wurde. Wichtig ist auch die Angabe des Zählerstandes der Wasseruhr am Tage des Anschlusses. Das Entwässerungsgesuch wird mit unter auch als Einleitgenehmigung bezeichnet.

  • Entwässerungsrinne

    Entwässerungsrinne

    auch: Entwässerungsrinnen
    entwaesserungsrinne.jpg

    Bei der zunehmenden Flächenversiegelung kommt der Oberflächenentwässerung im öffentlichen, industriellen oder privaten Bereich zunehmende Bedeutung zu. So entstanden Entwässerungssysteme nach dem Prinzip der Linienentwässerung. Sie werden an unterschiedlichsten Verkehrsflächen eingesetzt, sorgen für den schnellen Ablauf von Regen- und Tauwasser und verhindern die Bildung von Wasserpfützen. Die Flächen trocknen schnell ab, rutschige Beläge können so erst gar nicht entstehen. Die Systeme werden individuell und passgenau auf die jeweilige Geländesituation zugeschnitten. Vom Material her reicht das Rinnensortiment von Polymerbeton über unbewehrten oder glasfaserverstärkten Beton und Stahlbeton bis zu glasfaserverstärktem Polyester oder Polyethylen. Die einzelnen Rinnenkörper besitzen in der Regel eine Länge von 0,50 m bzw. 1,0 m. Es werden jedoch auch Baulängen bis zu 4,0 m hergestellt. Die lichten Rinnenweiten reichen von 100 mm bis 500 mm. Die Bauhöhe des Rinnenelements kann je nach Einsatzbereich gewählt werden. Abgedeckt werden die Rinnen durch spezielle Rinnenroste.

  • Entwurfsplanung

    Entwurfsplanung

    auch: Entwurfsplanungen

    Die dritte Leistungsphase, der in der HOAI geregelten Arbeit eines Architekten, beschäftigt sich mit der Entwurfsplanung. Wird die Vorplanung vom Bauherrn bestätigt, erfolgt die Entwurfsplanung nach denselben Kriterien, die schon der Vorplanung zugrunde lagen. Bis zum vollständigen Entwurf integriert der Architekt die Leistungen anderer an der Planung fachlich Beteiligter und führt wiederum Verhandlungen über die Genehmigungsfähigkeit. Die zeichnerische Darstellung im Maßstab M 1:100 wird gegenüber der Vorplanung deutlich konkreter. In der Objektbeschreibung werden Aussagen zum Entwurf, der Konstruktion, den Materialien, Farbkonzept und dem Betrieb des geplanten Bauwerks gemacht, sofern diese Informationen nicht aus den Zeichnungen hervorgehen. Der Genauigkeitsgrad der Durcharbeitung des Entwurfs führt zu einer detaillierten Kostenberechnung nach DIN 276. 11 % der Gebühren nach HOAI werden für die Entwurfsplanung fällig.

  • Erbbaugrundbuch

    Erbbaugrundbuch

    Siehe Erbbaugrundstücke.

  • Erbbaugrundstücke

    Erbbaugrundstücke

    auch: Erbbau-Grundstück, Erbbau-Grundstücke, Erbaugrundstück

    Wer ein Erbbaugrundstück kauft, erwirbt dieses nur für einen bestimmten Zeitraum - meistens 99 Jahre. Der Inhaber eines Erbbaurechts hat fast dieselben Rechte wie der Grundstückseigentümer, allerdings darf er Baumaßnahmen auf dem Grundstück nur vornehmen, wie vorher vertraglich vor dem Notar vereinbart. Erbbaugrundstücke werden in das sog. Erbbaugrundbuch eingetragen.

  • Erbbaurecht

    Erbbaurecht

    Siehe Erbbaugrundstücke.

  • Erdgas

    Erdgas

    Erdgas ist ein fossiler gasförmiger Brennstoff, der aus unterirdischen Lagern, vielfach mit Erdöl zusammen in porösen Gesteinen der Erdkruste vorkommt. Es wird off- und onshore, d.h. im Meer und an Land gefördert. Der Transport zum Verbraucher geschieht durch Pipelines. Erdgas ist ein Gasgemisch aus Methan (80–95%), Äthan (bzw. Ethan), Propan, Butan, Pentan, Kohlendioxid, Stickstoff, Schwefelwasserstoff, Wasser und Helium. Erdgas ist ein wichtiger Brennstoff für die Wohnungsheizung mit zunehmendem Marktanteil. Bei der Verbrennung von Erdgas entsteht weniger Kohlendioxid als bei Erdöl und Kohle, weil Erdgas bei gleichem Energieinhalt weniger Kohlenstoff und mehr Wasserstoff enthält.

  • Erdkollektor

    Erdkollektor

    auch: Erdkollektoren
    erdkollektor.jpg

    Bei diesem Verfahren der Energiegewinnung wird über ein im Erdreich verlegtes Rohrsystem die dort gespeicherte Solarwärme entzogen, der Wärmepumpe zugeführt und für Heizzwecke nutzbar gemacht. Das Rohrsystem aus unverrotbarem Polyethylen wird in ca. 1,2 bis 1,6 m Tiefe unterhalb der Frostgrenze großflächig verlegt. Durch diesen Erdwärmetauscher fließt ein Wasser-Solegemisch fließt und übernimmt den Energietransport vom Erdreich zu einer Wärmepumpe.

  • Erdsonde

    Erdsonde

    auch: erdsonden
    erdsonde.jpg

    Bei einer Erdwärmesondenanlage wird ein Wärmeaustauscher-system in Tiefenbohrungen 30 m bis 100 m tief ins Erdreich eingebracht. Die Tiefe sowie die Anzahl der Bohrungen ist neben der Heizleistung der Wärmepumpe wesentlich von der Bodenbeschaffenheit abhängig. Durch die eingebrachten Rohre fließt eine Flüssigkeit, die dem Erdreich Wärme entzieht und der Wärmepumpe zuführt. Diese Wärme wird genutzt, um das Kältemittel in der Wärmepumpe zu verdampfen. Anschließend wird die abgekühlte Flüssigkeit wieder in Erdinnere geschickt.

  • Erdwärme

    Erdwärme

    Wärme aus dem innern der Erde kann zur Wärme- und Stromversorgung genutzt werden. In Deutschland beschränkt sich auf Grund schlechter geothermischer Voraussetzungen die Nutzung hauptsächlich auf die Wärmeversorgung. Die "Gewinnung" der Erdwärme erfolgt in der Regel durch einen Erdwärmetauschvorgang. Kaltes Wasser wird durch ein Rohr in die Tiefe geleitet, dort erwärmt und über ein zweites Rohr nach oben geleitet. Wo es keine natürlichen Quellen gibt, kann man das Hot-Dry-Rock-Verfahren anwenden. Bei dieser Methode wird das heiße Tiefengestein direkt als Wärmetauscher genutzt. Kaltes Wasser wird in den Boden hineingepresst kommt mit 150 °C wieder aus dem Erdreich. Gegenüber der Solarstrahlung und der Windkraft hat die Geothermie den Vorteil, dass sie nicht unstetig, sondern gleichmäßig Energie liefert.

  • Erhaltungssatzung

    Erhaltungssatzung

    auch: Erhaltungssatzungen

    Zu den Hoheitsaufgaben der Gemeinden und Städte gehört, Baugebiete auszuweisen und Bebauungspläne zu entwickeln, die sich wiederum an die Vorgaben eines (möglicherweise ortsübergreifenden) Flächenutzungsplans halten müssen. Auch sind die Kommunen berechtigt (und machen davon auch üblicherweise Gebrauch), sog. Gestaltungssatzungen festzulegen. Diese werden insbesondere in Städten mit historischer Bausubstanz ergänzt durch die Erhaltungssatzungen. So kann den Hausbesitzern auch bei Gebäuden, die nicht unter Denkmalschutz stehen, vorgeschrieben werden, wie sie ihre Häuser zu erhalten bzw. zu restaurieren haben. Eine Erhaltungssatzung kann beispielsweise vorschreiben, dass in einem Fachwerkhaus beschädigte Ständer nur gegen solche aus dem Ursprungsmaterial, also etwa Eichenbalken, ausgewechselt werden dürfen. Auch kann die Kommune einschreiten, wenn ein Hausbesitzer ein Wohn- oder Geschäftshaus verkommen läßt.

  • Erker

    Erker

    Der Erker ist ein geschlossener Ausbau an der Fassade oder Hausecke. Der Erker in seiner ursprünglichen Begrifflichkeit hat keine Verbindung mit dem Erdboden, sondern kragt aus dem ersten oder einem anderen Obergeschoss, kann aber auch über mehrere Stockwerke reichen. In der Spätgotik, Renaissance und Neubarock ist der Erker als Schmuckstück des Hauses besonders beliebt. Man findet Erker - oft "türmchenförmig" - an Schlössern und Stadtpalais, aber auch an Sakralbauten. Patrizierhäuser aus Fachwerk weisen oft Erker mit reich verzierten Balkenköpfen auf. Erker können halbrund, viereckig, sechs- oder achteckig sein. Sind solche Erker ebenerdig angebaut, spricht der Fachmann von einer Utlucht. Heutzutage wird unter einem Erker generell auch ein ebenerdiges Bauteil verstanden. Insbesondere Fertighäuser werden heutzutage gern mit solchen Erkern angeboten, in denen dann eine Eß- oder Lese-Ecke oder ein Blumen"zimmer" untergebracht werden kann.

  • Erkerdecke

    Erkerdecke

    auch: Erkerdecken
    erkerdecke.jpg

    Unter einer Erkerdecke wird eine Holzkonstruktion verstanden, die entsprechend dem Grundriß des Erkers rund, sechs- oder achteckig ist. Die üblichen achteckigen Erkerdecken verfügen in ihrem Zentrum über eine Erkerscheibe. Der Holzhandel bietet vorgefertigte oder auf Maß gefertige System-Erkerdecken an, die ähnlich wie Holzpaneele in Eigenleistung montiert werden können. Der Einbau von Erkerdecken bietet sich besonders in rustikalen Landhäusern an, aber auch bei Sanierungsarbeiten in Burgen und Schlössern.

  • Erkerscheibe

    Erkerscheibe

    auch: Erkerscheiben
    erkerscheibe.jpg

    Im Zentrum einer Erkerdecke aus Holz befindet sich meist eine handwerklich oder industriell gefertigte, achteckige Erkerscheibe. Diese ist entweder tellerförmig (linkes Foto) ausgebildet oder aber sie verfügt über eine erhabene Füllung, die mit Schnitzereien verziert ist (Foto rechts).

  • Erklärte Abnahme

    Erklärte Abnahme

    siehe Ausdrückliche Abnahme.

  • Erlebnisdusche

    Erlebnisdusche

    auch: Erlebnisduschen

    siehe Multifunktionsdusche.

  • erneuerbare Energie

    erneuerbare Energie

    auch: erneuerbare, Energien

    siehe regenerierbare Energien.

  • Erschließung

    Erschließung

    auch: Erschliessung

    Gesamtheit der im öffentlichen und privaten Bereich zu treffenden Maßnahmen, die es ermöglichen sollen, daß Grundstücke genutzt und an das öffentliche Verkehrs- und Versorgungsnetz angeschlossen werden können. Man unterscheidet äußere und innere Erschließung. Die äußere Erschließung bezieht sich dabei auf Erschließungsanlagen außerhalb eines Baugebiets, die erforderlich sind, um das Baugebiet an das öffentliche Verkehrs- und Versorgungsnetz anzuschließen, sowie Erschließungsanlagen innerhalb des Baugebietes mit übergebietlicher Bedeutung. Die innere Erschließung beschäftigt sich mit Erschließungsanlagen, die zur Anbindung der Grundstücke innerhalb eines Baugebietes erforderlich sind.

  • Erschließungsanlagen

    Erschließungsanlagen

    auch: Erschließungsanlage, Erschliessungsanlagen, Erschliessungsnlage

    Erschließungsanlagen sind öffentliche Straßen, Wege, Plätze, Parkflächen und Grünanlagen, die zur Erschließung des Baugebietes erforderlich sind, sowie Anlagen zum Schutz des Baugebietes gegen schädliche Umwelteinwirkungen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes.

  • Erschließungskosten

    Erschließungskosten

    auch: Erschliessungskosten

    Ein Grundstück darf nur bebaut werden, wenn es erschlossen ist. Sinnvoll ist, nur ein voll erschlossenes Grundstück zu kaufen. Die volle Erschließung umfaßt die Verlegung aller Versorgungs-, Abwasser- und Kabelleitungen bis an die Grundstücksgrenze. Wenn das Grundstück voll erschlossen ist, müssen diese Erschließungskosten im Kaufpreis enthalten sein. Anders ist es bei den Kosten der öffentlichen Erschließung. In Neubaugebieten werden Straßen und Grünanlagen oft erst dann angelegt, wenn die Bebauung abgeschlossen ist. Selbst dann kann es noch Jahre dauern, bis der letzte Gebührenbescheid etwa über den Bau von Bürgersteigen beim Bauherrn eintrifft. Die Erschließungskosten muss immer der bezahlen, der zum Zeitpunkt des Beitragsbescheids Eigentümer des Grundstücks war. Da auch die Versorgungsunternehmen Geld dafür haben wollen, wenn sie die Leitungen von der Grundstücksgrenze bis zum Haus verlegen, sollten diese Kosten im Finanzierungskonzept eines Hausbau mit budgetiert sein.

  • Estrich

    Estrich

    auch: Estricharten, Estriche

    Ein Estrich entsteht nach Aushärten einer "fließenden" Estrichmasse unterschiedlicher Zusammensetzung, daher auch der Begriff Fließestrich. Estrich kann als Verbundestrich entweder direkt auf der Rohdecke, dann als Estrich auf Trennschicht auf einer Zwischenlage und schließlich als Estrich auf Dämmlage auf einer Dämmschicht ausgebracht werden. Im letzteren Fall spricht man auch von einem "schwimmenden Estrich", weil der Estrich ohne Verbindng zu anderen Bauteilen gleichsam auf dem Dämmbelag schwimmt. Eine Sonderform des schwimmenden Estrichs ist der sog. Heizestrich für die Aufnahme einer Fußbodenheizung. Je nach Anforderungsprofil kommen zum Einsatz der Zement-Estrich, der Anhydrit-Estrich, der Magnesia-Estrich und der Gussasphalt-Estrich. Bei Altbaurenovierungen wird oft ein Trockenestrich eingebaut, der aus speziellen Estrichverlegeplatten besteht. Beim Einbringen eines Estrichs müssen zuvor immer Randdämmstreifen angebracht werden.

  • Estricharten

    Estricharten

    siehe Estrich.

  • Estrich auf Dämmschicht

    Estrich auf Dämmschicht

    auch: Dämmlage
    estrich3.gif

    Dies ist der viel beschriebene schwimmende Estrich. Er wird über einer Dämmschicht eingebaut und hat keine unmittelbare Verbindung mit den angrenzenden Bauteilen, er "schwimmt" sozusagen. Der schwimmende Estrich ist eine Konstruktion, die den Anforderungen sowohl des Schallschutzes als auch des Wärmeschutzes dienen muss. Er dient insbesondere zur Verbesserung der Trittschalldämmung. Als schwimmender Estrich können alle Estricharten verwendet werden. Der Estrich ist auch für die Lastverteilung über dem Dämmstoff zuständig. Der Dämmstoff kann je nach erforderlicher Dicke ein- oder mehrlagig sein. Als Dämmschichten werden Dämmstoffe aus mineralischen und pflanzlichen Fasern sowie aus Schaumkunststoffen wie Polysterol und Polyurethan (PUR) verwendet. Dabei ist auch eine kombinierte Trittschall- und Wärmedämmung aus zwei Einzellagen möglich. Beim mehrlagigen Einbau von Dämmschichten ist auf einen Versatz der Plattenstöße sowohl in Längs- als auch in Querrichtung zu achten. Als Dämmstoffabdeckung werden Polyethylenfolien oder Bitumenpapier verwendet. Die Estrichdicken sind von der Dicke der Dämmstoffschicht, deren Zusammendrückbarkeit sowie dem Belag abhängig. Die Dicke bei Gussasphaltestrich beträgt mindestens 20 mm, bei Anhydrit- und Zementestrich 35 mm. Der schwimmende Estrich wird beispielsweise folgendermaßen angegeben: Estrich DIN 18560 - AE 20 - S 40.

  • Estrich auf Trennschicht

    Estrich auf Trennschicht

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    Dieser Estrich ist durch eine Zwischenlage vom Untergrund getrennt. Er eignet sich unmittelbar als Boden sowie zur Aufnahme einer Beschichtung oder eines Belages wie z.B. in Heizräumen, Wasch- und Trockenräumen oder Lagerräumen. Als Estrich auf Trennschicht eignen sich alle Estricharten. Als Trennschichten werden Polyethylenfolien, Bitumenpapier oder Rohglasvliesbahnen verwendet. Sie sind, außer bei Gußasphalt, zweilagig zu verlegen. Eine Lage kann bei Untergeschoßräumen beispielsweise auch als Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit ausgeführt werden. Durch die zweilagige Verlegung der Trennschicht wird die Entkopplung des Estrichs vom Untergrund gesichert und eine spannungsfreie Bewegung auf der Unterlage ermöglicht. Ein umlaufend fünf Millimeter dicker Trennstreifen an den Wänden verhindert eine Einspannung. Die Estrichmindestdicken betragen bei Gussasphaltestrich 20 mm, bei Anhydritestrich 30 mm und bei Zementestrich 35 mm. Estrich auf Trennschicht wird, analog dem Verbundestrich, z.B. wie folgt angegeben: Estrich DIN 18560 - GE 15 - T 25.

  • Estrichbeton

    Estrichbeton

    Estrichbeton ist ein Spezialbeton für den Bodenunterbau. Seine Oberfläche muß besondere Anforderungen hinsichtlich Widerstandsfähigkeit und Ebenheit erfüllen. Die Korngröße des Zuschlags überschreitet im Allgemeinen 8mm nicht, so dass Estriche in einer geringen Dicke (wenige Zentimeter) aufgebracht werden können.

  • Estrichbewehrung

    Estrichbewehrung

    Der Einbau einer Bewehrung in einem Estrich ist in der Regel nicht erforderlich. Sinnvoll kann der Einbau einer solchen Bewehrung bei Zementestrichen dann sein, wenn es sich um Estriche auf Trenn- und Dämmschichten handelt, auf die später Keramik- oder Steinbeläge aufgebracht werden sollen. Die Bewehrung verhindert in diesem Falle jedoch nicht die Rissbildung, sondern bewirkt eine Vergleichmäßigung und Reduzierung der Rissbreiten. Bewegt sich der Untergrund und tritt somit ein Abscheren im Estrich ein, wird dieser Effekt durch eine Estrichbewehrung nicht verhindert, höchstens etwas reduziert. Wesentlich wirksamer gegen Rissbildung ist eine einwandfreie Verarbeitung des Estrichs sowie die planmäßige Berücksichtigung von Bewegungsfugen (Raumfugen) im Estrich, die vom Estrichlegermeister bereits vor Beginn der Arbeiten festgelegt werden müssen.

  • Estrichfräse

    Estrichfräse

    auch: Estrichfräsen

    siehe Beton- und Estrichfräse.

  • Estrichleger

    Estrichleger

    Handwerklicher Lehrberuf mit dreijähriger Ausbildungszeit. Da es eine Vielzahl von Estricharten gibt, braucht der Estrichleger neben einer guten Ausbildung auch viel Erfahrung, um für alle infrage kommenden Untergründe geeignete Estriche auswählen und vor allem rißfrei ausbringen zu können. Spezielle Kenntnsse sind erforderlich, um Fußbodenheizungen in sog. Heizestriche einzubetten. Zum Aufgabengebiet des Estrichlegers gehört generell die Schallentkopplung von Fließestrichen und auch das Verlegen von Trockenestrichen.

  • Estrichmörtel

    Estrichmörtel

    Estrichmörtel wird als Frischmörtel auf Rohdecken oder Rohböden aufgebracht. Nach dem Trocknen kann er entweder unmittelbar begangen werden oder er dient als Unterlage für Bodenbeläge. Estrichmörtel ist ein vergleichsweise trockener Mörtel. Er ist so trocken, dass Schnitte mit der Kelle unverändert bestehen bleiben. Estrichmörtel erfordert daher ein intensives und langes Durchmischen mit der Mischmaschine, bei kleineren Mengen mit dem Mörtelquirl, damit Sandnester verschwinden.

  • Estrichrandstreifen

    Estrichrandstreifen

    siehe Randdämmstreifen.

  • Estrichziegel

    Estrichziegel

    estrichziegel.jpg

    Estrichziegel sind eine Alternative zum Heizestrich und zum Trockenestrich. Die mit Nut und Feder versehenen Ziegel werden über einer Fußbodenheizung verlegt, wobei die Ziegel auf einem sog. Systemelement liegen, in das die wasserführenden Rohrschlangen integriert sind. Da Ziegel Wärme besonders gut leiten und speichern, liegen die Vorteile auf der Hand. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Ziegel im Format 200 x 400 mm wie Estrichverlegeplatten verlegt werden können, wobei die Fugen allerdings vermörtelt werden. Auf den so hergestellten "Ziegelestrich" können dann Oberbeläge unterschiedlichster Art aufgebracht werden. Allerdings ist dieser Estrich auch sofort als Bodenbelag nutzbar, zumal der Hersteller neben Ziegelrot auch weitere Farbmischen auf den Markt gebracht hat.

  • Europäischer Fertighausverband

    Europäischer Fertighausverband

    Der Europäische Fertighausverband ist ein Zusammenschluss verschiedener Europäischer Fertighausverbände. Ziele sind gemeinsame und länderübergreifende Qualitätsstandards zu definieren, bei europäischen Normen und Technischen Zulassungen mitzuwirken, gemeinsame Forschungsprojekte zu beauftragen und gemeinsam das positive Image des Fertigbaus weiter zu fördern. Im internationalen Vergleich hat Deutschland einen Fertighaus-Marktanteil von etwa 15 Prozent, in Österreich sind es über 30 Prozent, in der Schweiz haben Fertighäuser einen Marktanteil von 10 Prozent. Spitzenreiter ist Schweden mit einem Marktanteil von unglaublichen 96 Prozent.

  • Europäischer Fertighausverband

    Europäischer Fertighausverband

    Der Europäische Fertighausverband ist ein Zusammenschlusses der einzelnen Fertighausverbände verschiedener Länder Europas. Ziele sind gemeinsame und länderübergreifende Qualitätsstandards zu definieren, bei europäischen Normen und Technischen Zulassungen mitzuwirken, gemeinsame Forschungsprojekte zu beauftragen und gemeinsam das positive Image des Fertigbaus weiter zu fördern. Der Fertighaus-Marktanteil liegt in Deutschland bei rund 15 Prozent, in Österreich gar über 30 Prozent. In der Schweiz haben Fertighäuser einen Marktanteil von 10 Prozent und in Schweden sagenhafte 96 Prozent.

  • Europäischer Installations Bus

    Europäischer Installations Bus

    In Bürobauten, Hotels und Krankenhäusern gab es sie zuerst, mittlerweile gönnen sich immer mehr private Bauherren den Segen moderner Elektronik. Sie macht das Haus komfortabler und sichererer. Über Fernbedienung, PC, Handy oder Telefon lässt sich die Heizung regeln, das Garagentor schließen, das Bügeleisen abstellen und vieles mehr. Die gesamte Elektronik wird über EIB gesteuert. „EIB“ ist die Abkürzung für „Europäischer Installations Bus“. Zusätzlich zur normalen Elektroinstallation zieht sich eine zweiadrige, abgeschirmte 24-Volt-Leitung durch das Gebäude. Diese wird am einfachsten bereits mit der Elektroinstallation verlegt. Zwar kann die Verlegung des Systems auch nachträglich erfolgen, doch dazu müssen Schlitze geklopft werden. Dies bedeutet Schmutz und Staub im ganzen Haus. Die Busleitung verbindet alle Geräte miteinander zur dezentralen Kommunikation. Über Chips in den angeschlossenen Schaltern und Geräten gehen Datenströme hin und her, melden Zustände und reagieren aufeinander.

  • European Installation Bus Association

    European Installation Bus Association

    Die European Installation Bus Association ist eine 1990 von führenden europäischen Unternehmen der Elektroinstallationstechnik gegründete Gesellschaft nach belgischem Recht mit Sitz in Brüssel. Diese Gesellschaft sorgt dafür, dass es in Europa ein einheitliches, zusammenpassendes System, das EIB gibt.

  • Extensivbegrünung

    Extensivbegrünung

    auch: extensive Begrünung, Extensivbegrünungen

    Unter einer Extensivbegrünung werden vor allem Dachgärten und Gründächer verstanden, die mit pflegeleichten, wasserspeichernden Stauden wie Sedum bepflanzt sind. Allerdings wirkt ein Gründach, das ausschließlich mit Sedumstauden bepflanzt ist, wenig attraktiv. Deshalb wird empfohlen, auch farbenfrohe, für die Extensivbegrünung auf Dachflächen geeignete andere Stauden einzusetzen wie Iris, Blutnelken, ja sogar die bis 1 m hoch werdende Königskerze. Die Pflege bei extensiver Begrünung besteht aus 1-2 Kontrollgängen pro Jahr.

  • extensive Begrünung

    extensive Begrünung

    siehe Extensivbegrünung.

  • Externalarm

    Externalarm

    siehe Alarmanlage.