Lexikon

  • M
  • Mängelhaftung
    Mängelhaftung

    Der Auftragnehmer ist grundsätzlich zur mängelfeien Leistung verpflichtet. Die Mängelhaftung ist im Bürgerlichen Gesetzbuch und - teilweise abweichend - in der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) geregelt. Im Rahmen der Gewährleistung haftet der Auftragnehmer für Mängel nach BGB fünf, bei vereinbarter Geltung der VOB zwei Jahre. Sind die Mängel bereits bei Abnahme erkennbar, so kann der Auftraggeber seine diesbezüglichen Rechte verlieren, wenn er sie sich nicht ausdrücklich vorbehält.

  • Mängelrüge
    Mängelrüge

    Eine Mängelrüge ist die formfreie Anzeige eines Mangels, mit der der Auftraggeber (Bauherr) zu erkennen gibt, dass er einen Leistungsmangel gegenüber dem Unternehmer geltend macht und die sich daraus ergebenden Rechte wahrnehmen will. Während im Handelsgeschäft der Käufer unverzüglich nach Anlieferung der Ware einen eventuellen Mangel rügen muss, ist im Werkvertragsrecht und nach der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB Teil B) die Mängelrüge auch zu einem späteren Zeitpunkt (innerhalb der 2-jährigen (nach VOB Teil B) oder 5-jährigen (nach BGB) Gewährleistungsfrist) möglich. Sind in einem Bauwerk versteckte Mängel vorhanden, die erst nach Ablauf der normalen Gewährleistungsfrist erkannt werden (können), beginnt die Gewährleistungsfrist unmittelbar nach bekanntwerden des Mangels, maximal innerhalb eines Zeitraums von 30 Jahren.

  • Maisonette
    Maisonette

    Wohnung, die über zwei Etagen verteilt ist. Der Zugang zur oberen oder unteren Etage erfolgt nicht über ein Treppenhaus, sondern über eine Treppe innerhalb der Wohnung, meistens über eine Spindeltreppe.

  • Makler- und Bauträgerverordnung
    Makler- und Bauträgerverordnung

    Die Makler- und Bauträgerverordnung regelt als Verbraucherschutzverordnung die Beziehungen zwischen den Auftraggebern einerseits und Maklern, Kapitalanlagevermittlern, Bauträgern und Baubetreuern andererseits. Im Mittelpunkt steht der Schutz des Vermögens der Auftraggeber

  • Maklerverordnung
    Maklerverordnung

    Die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) regelt die Rechte und Pflichten zwischen Makler oder Bauträger einerseits und dem Immobilienkäufer oder Bauherrn andererseits.

  • Makulatur
    Makulatur

    Makulatur wird als Unterlage für Tapeten in flüssiger Form auf die Wand gestrichen (vor allem für die Vorbehandlung rauer Untergründe). Sie ist ein Gemisch aus Kleister und fein zerrissenem Papier. Nach dem Anmischen mit Wasser kann die Makulatur auf den rohen Putz aufgestrichen werden. Die Makulatur hat einerseits den Zweck, dem Untergrund die gröbste Saugfähigkeit zu nehmen (ähnlich einer Grundierung), andererseits erleichtert eine Makulatur das spätere Ablösen der Tapete erheblich. Außerdem werden Wandunebenheiten ausgeglichen. Als Makulatur werden auch neutrale Papiertapeten bezeichnet, die als Untergrund auf die Wand geklebt werden.

  • Makulaturpapier
    Makulaturpapier

    siehe Makulaturtapete.

  • Makulaturtapete
    Makulaturtapete
    auch: Makulaturpapier, Makulaturtapeten

    Makulaturtapeten sind dünne ungemusterte Papierbahnen mit gut deckenden Eigenschaften. Sie werden bei Bedarf mit normalem oder speziellem Kleber auf Wänden und Decken verklebt, um einen gleichmäßigen, saugfähigen Untergrund zu schaffen. Verwendung findet dieses Papier auch bei durchscheinenden Tapeten, um das Tapezieren zu vereinfachen und spätere Nahtöffnungen zu vermeiden. Ebenso wird das Ablösen einer Tapete vereinfacht. Sie ist in verschiedenen Stärken erhältlich und sollte danach ausgewählt werden, wie die eigentliche Tapete beschaffen ist. Handelt es sich um schwere Tapeten, dann sollte auch die Untertapete ziemlich dick sein.

  • MAK-Wert
    MAK-Wert
    auch: MAK-Wert

    Abkürtung für maximale Arbeitsplatzkonzentration von Gasen und Dämpfen am Arbeitsplatz, z.B. Lösemitteldämpfe in und um Spritzkabinen. Bleibt die Konzentration eines Stoffes am Arbeitsplatz unter dem in der MAK-Werte-Liste vorgegebenen MAK-Wert, ist nach dem Stand der Technik eine Gesundheitsgefährdung nicht zu erwarten.

  • Mandala-Dach
    Mandala-Dach

    Der Grundriss für ein Mandala-Dach ist entweder kreisrund oder besteht aus einem regelmäßigen Vieleck, vorzugsweise aus einem Achteck (Oktogon). Aufgrund der besonderen Anordnung aller Sparren untereinander werden keinerlei anderen Pfetten oder Pfosten zur Lastabtragung benötigt, jeder einzelne Sparren ist aber unverzichtbarer Bestandteil des Tragsystems. Fällt nur einer der Sparren aus, ist die Stabilität des gesamten Daches nicht mehr gegeben. Die Kräfte, die auf das Dach einwirken, werden spiralförmig und über Biegung in den Sparren auf die darunter liegenden, um den Grundriss symmetrisch herumlaufenden Fußpfetten und die darunter angeordneten Wände abgetragen. Die geringen nach außen wirkenden Kräfte werden über die einzelnen Sparren und deren zimmermannsmäßigem Anschluss mit Kerven auf die Fußpfetten übertragen, die wiederum untereinander verblattet sind und so ein geschlossenes Ringsystem bilden.

  • Mangel
    Mangel
    auch: Mängel

    Bei einem Mangel handelt es sich um eine unzureichende Leistung, aus der früher oder später auch ein Schaden entstehen kann. Unter einem Mangel versteht man, dass der tatsächliche Zustand des Bauwerkes von dem Zustand abweicht, den der Unternehmer und der Bauherr bei Vertragsschluss vorausgesetzt haben. Der Unternehmer ist verpflichtet, den Bau so zu erstellen, dass er die zugesicherten Eigenschaften hat und nicht mit Fehlern behaftet ist, die den Wert oder die Tauglichkeit zu dem gewöhnlichen oder dem nach dem Vertrag vorausgesetzten Gebrauch aufheben oder mindern. Mängel entstehen u.a. durch nicht korrigierte Fehler. Bei Mängeln muss man drei verschiedene Fälle unterscheiden, nämlich nachzubessernder Mangel, hinnehmbarer Mangel und hinzunehmende Unregelmäßigkeit.

  • Mansarddach
    Mansarddach
    auch: Mansardwalmdach, Mansardgiebeldach, Mansarddächer
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    Benannt nach einem französischen Baumeister des 17. Jh., François Mansart, weist es als Sattel- oder Walmdach zwei unterschiedliche Neigungen in der Dachfläche auf, im unteren Teil steiler als im oberen. Mansarddächer bieten die größtmögliche Ausnutzung der Dachfläche, um dort (fast) ein Vollgeschoß einrichten zu können. Manarddächer wurden aus der Not heraus geboren, als es galt, nach den Kriegen in überbevölkerten Gebieten schnell Wohnraum zu schaffen. Übliche Formen sind das Mansardwalmdach und das Mansardgiebeldach. Das Mansarddach wird auch als gebrochenes Dach bezeichnet.

  • Mansarde
    Mansarde

    Eine Mansarde ist ein zu Wohnzwecken ausgebautes Dachgeschoss. Der Begriff Mansarde leitet sich vom Mansarddach her, bei dem der untere geschosshohe Teil der Dachfläche steil ansteigt und nur der obere Teil die übliche Dachneigung aufweist. Das Mansarddach hat sich im Laufe des 17. Jh. in Frankreich verbreitet, da die Mansarde, im Gegensatz zu dem Dachausbau mit der bis dahin gebräuchlichen Lukarne, eine bessere Ausnutzung des Dachgeschosses und eine klarere gestalterische Trennung zwischen dem Baukörper und seinem Dach ermöglicht.

  • Mansardgiebeldach
    Mansardgiebeldach

    siehe Mansarddach.

  • Mansardknickziegel
    Mansardknickziegel

    siehe Dachgratziegel.

  • Mansardwalmdach
    Mansardwalmdach

    siehe Mansarddach.

  • Markise
    Markise
    auch: Markisen

    Aufroll- und ausrollbare Plane aus Spezialgewebe, die mittels Gelenkarmen aus Aluminium ausgefahren wird, um über Fenster, Balkonen und dergleichen Sonnen- und Blickschutz zu bieten. Neuralgischer Punkt bei Markisen ist die Markisenbefestigung, weil insbesondere bei Selbstmontage-Markisen zu schwach dimensionierte Befestigungsmittel mitgeliefert werden. Markisengewebe haben eine hohe Haltbarkeit insbesondere dann, wenn man sie nicht in feuchtem Zustand einrollt. Erhältlich sind verschiedene Markisentypen mit hunderten verschiedener Gewebe-Dessins. Von der Art der Ausführung werden Gelenkarm-Markise, Fallarm-Markise und Korbmarkise unterschieden.

  • Markisenbefestigung
    Markisenbefestigung
    auch: Markisenbefestigungen

    Nicht an jeder Wand kann eine Markise "einfach so" angebracht werden. Bei massiven Wänden gibt es keinerlei Probleme, sofern ausreichend dimensionierte Maueranker verwendet werden. Bei Wänden mit vorgesetzter Mauerschale und entsprechender Hinterlüftung muss schon bei der Planung berücksichtigt werden, daß beim Anziehen der Maueranker die Vorsatzschale eingedrückt werden kann, wenn nicht zuvor ein Distanzstück angebracht worden ist. Für Holzrahmenkonstruktionen bzw. Fertighaus-Fassaden bietet die Industrie spezielle Quader und Einsatzstücke an.

  • Markisolette
    Markisolette
    auch: Markisoletten

    Sie spenden - ähnlich den Fächermarkisen - kaum dem Menschen Schatten, wohl aber verhindern Sie die Sonnenbestrahlung der Fenster. Markisoletten gleiten etwa auf 2/3 ihrer Länge senkrecht am Fenster herunter, das letzte Drittel läßt sich aufstellen, so daß man aus dem Fenster herausschauen kann.

  • Marmor
    Marmor
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    Ein seit Jahrtausenden eingesetzter und beliebter Baustein ist Marmor. Die alten Griechen und Römer bauten Tempel aus Marmor oder fertigten Skulpturen. Heutzutage findet man Marmor beispielsweise als Bodenbelag in Hotelhallen oder Wohnräumen, wo er für Fußbodenheizungen ein geradezu ideales Speichermedium bildet. Marmorbäder gelten als Inbegriff des Luxus. Marmor gibt es, wie auch den Kalkstein, aus dem sich der Marmor durch Umwandlung entwickelt hat, in den verschiedensten Farbtönen. Das Farbspektrum umfaßt von schneeweiß bis fast schwarz alle möglichen Farbtöne. Marmor ist leicht zu bearbeiten und zu polieren, weil er als umkristallisierter Kalkstein nicht besonders hart ist. Eingeschlossene Tonanteile bilden oft beliebte Schattierungen im Marmor, die vor allem nach der Politur zutage treten. Im Unterschied zu normalem Kalkstein ist der Marmor an größeren Calcitkristallen zu erkennen, die dem ganzen Gestein ein "zuckriges" Aussehen verleihen.

  • Marmorfliese
    Marmorfliese
    auch: Marmorfliesen

    Ein gängiger Begriff, der jedoch widersprüchlich ist. Eine Fliese kann nicht aus Marmor, sondern nur aus gebranntem Ton bestehen. Dennoch wird der Begriff im Fliesenhandel verwendet, wobei darunter zwei völlig unterschiedliche Produkte verstanden werden. Einmal wird unter einer Marmorfliese eine richtige Fliese verstanden, die ein Marmordekor hat. Diese Fliesen sind echtem Marmor so täuschend echt nachgemacht, dass man sie auf den ersten Blick auch mit Marmor verwechseln kann. Alsdann wird jedoch unter einer Marmorfliese auch echter Marmor verstanden, der auf Fliesenformat zugeschnitten ist und vor allem für die Selbstverlegung vom Fliesenhandel und den Baumärkten angeboten wird.

  • Marmorheizung
    Marmorheizung
    auch: Marmorheizungen

    Naturstein verfügt, wie jeder weiß, der einmal ein Steak "auf dem heißen Stein" gegrillt hat, über eine hohe Wärmespeicherfähigkeit. Das machen sich die Hersteller von Marmorheizungen zu nutze. Unter einem sehr sparsamen Verbrauch elektrischer Energie werden die Marmorplatten gleichmäßig erwärmt, wobei sie Strahlungswärme in den Raum abgeben, wogegen sie zur Wand hin wärmeisoliert sind. Da die Hersteller verschiedene Marmorarten anbieten, können die Platten auch dekorative Zwecke erfüllen, zumal die Einbautiefe von rund 30 mm sehr gering ist. Wegen veralteter und unwirtschaftlicher Technik dürfen viele Marmorheizungen nach der EnEV nicht mehr als Vollheizungen in Neubauten eingebaut werden. Es gibt allerdings auch Marmorheizungen, die die Anforderungen der Energieeinsparverordnung erfüllen. Als Zusatzheizung sind Marmorheizungen jedoch ebenfalls eine gute und optisch wirkungsvolle Alternative, vor allen in Altbauten und Gebäuden mit schlechter Wärmedämmung.

  • Marmortreppe
    Marmortreppe
    auch: Marmortreppen

    Unter einer Marmortreppe wird verstanden, daß zumindest die Trittstufen aus Marmor sind. Diese können auf einer Beton- oder Metall-Unterkonstruktion aufliegen.

  • Massa Haus
    Massa Haus

    Zum Herstellerporträt von massa haus

  • maßgebende Grundstücksfläche
    maßgebende Grundstücksfläche

    Die maßgebende Grundstücksfläche ist die Fläche des Baugrundstücks, die im Bauland und hinter der Straßenbegrenzungslinie liegt. Sie ist Berechnungsgrundlage für die nach einem Bebauungsplan zulässige Grundfläche, Geschossfläche und Baumasse. Siehe auch Grundflächenzahl, Geschossflächenzahl und Baumassenzahl.

  • Maßhaltige Bauteile
    Maßhaltige Bauteile
    auch: Maßhaltige, Bauteile

    Bauteile, die auch nach dem Einbau ihre Außenmaße nicht wesentlich verändern dürfen.

  • Massivdach
    Massivdach
    auch: Massivdächer

    Das Massivdach ist ein Dach aus massiven Fertigelementen. Diese Fertigelemente können aus Holzwerkstoffen, Beton oder Ziegel sein. Je nach System muss zusätzlich eine Wärmedämmung vorgesehen werden. Ein Dachstuhl fehlt. Vielmehr werden die Dachelemente mit dem Kran direkt auf die Giebelwände oder einen Firstsparren (z.B. Stahlträger) und den Kniestock verlegt. Ein Massivdach lässt sich um einiges schneller als ein herkömmliches Dach mit Dachstuhl errichten. Allerdings ist der nachträgliche Einbau eines Dachfensters oder einer Gaube fast unmöglich. Ein Massivdach speichert sehr gut die Wärme und ist daher sehr gut für den sommerlichen Wärmeschutz geeignet. Auch beim Schallschutz hat ein Massivdach Vorteile gegenüber einem von Zimmerleuten mit Dachstuhl errichteten Dach.

  • Massivdecke
    Massivdecke
    auch: Massivdecken

    Decke aus Beton oder Stahlbeton, in Einzelfällen auch Mauerwerk, die sich durch eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Feuer sowie durch Dauerhaftigkeit, insbesondere gegen tierische und pflanzliche Schädlinge, auszeichnet. Eine Decke aus Stahlbeton ist gegenüber einer Holzdecke allerdings um einiges schwerer und es dauert durch die Erhärtungszeit wesentlich länger, bis sie belastbar ist.

  • Massivholz
    Massivholz
    auch: Massivhölzer

    Unter Massivholz versteht man in der Holzwirtschaft Holz in natürlichem Zustand. Aus Massivholz gibt es beispielsweise Landhausdielen oder Holzpaneele.

  • Massivholzdielen
    Massivholzdielen

    Massivholzdielen werden im Holzhandel mit dem Fachausdruck Hobeldielen bezeichnet.

  • Massivholzpaneele
    Massivholzpaneele
    auch: Massivholz-Paneele, Massivholzpaneel

    Holzpaneel aus massivem Holz im Gegensatz zu %)Echtholzpaneel%) und Dekorpaneel.

  • Maßstäbe
    Maßstäbe
    auch: Maßstab

    Werkzeuge zum Messen, Anreißen oder Markieren. Es gibt verschiedene Typen und Modelle wie beispielsweise Zollstock, Rollbandmaß oder Bandmaß.

  • Maßtoleranzen
    Maßtoleranzen
    auch: Maßtoleranz

    Daß eine Gebäude auf den Millimeter genau errichtet wird, absolut lotrechte Wände und absolut ebene Böden und Decken hat, ist eine Wunschvorstellung. Maßtoleranzen sind im Bauwesen an der Tagesordnung und in gewissen Grenzen werden sie auch toleriert, wobei Normen diese Grenzen genau umreissen. Bei der Ermittlung von Maßtoleranzen hat es der Bauingenieur mit Nennmaß, Istmaß, Istabmaß, Kleinstmaß, Größtmaß, Grenzabmaß, Stichmaß sowie der Ebenheitstoleranz und der Winkeltoleranz zu tun. Grundsätzlich ist die Maßtoleranz die Differenz zwischen Kleinstmaß und Größtmaß. Obwohl sich die Maßtoleranzen im mm-Bereich bewegen, können auch erlaubte 30 cm "herauskommen", nämlich bei einem Bauwerk mit über 30 m Nennmaß.

  • Maßwerk
    Maßwerk
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    Ein Begriff aus der Architekturgeschichte der Gotik. Als solches wird die charakteristische Ausführung gotischer Fenster bezeichnet, bei der zwei schmale Fensteröffnungen in ein Bogenfeld münden. Dieses Bogenfeld wurde (siehe Zeichnung) im Laufe der Jahrzehnte bis zu Lösungen weiterentwickelt, in denen eine Rose die Krone des Maßwerks bildet.

  • MDF-Platte
    MDF-Platte
    auch: MDF-Platten
    mdf_platte.jpg

    Bei der Herstellung von bautechnischen MDF-Platten gibt es zwei Verfahren: Das eine ist das als umweltbedenklich eingestufte Nassverfahren, das andere Herstellungsverfahren ist ein Trockenprozess. Dieser Trockenprozess bringt Plattenwerkstoffe mit guten Festigkeiten für baustatische Anwendungen hervor. Hochwertige heimische Nadelholzarten, wie Fichte und Kiefer, werden mittels eines Refiners verfasert und mit geringen Anteilen an Bindemitteln versehen. Die Fasern werden getrocknet, zu einem Faserflies gestreut und auf einer Endlospresse schonend unter Hitze und Druck in bis zu 2,80 m breite Plattenstränge verpresst. Die verwendeten Bindemittel sind formaldehydfrei und bauökologisch unbedenklich. Die bautechnischen MDF-Platten sind als diffusionsoffen zu bezeichnen und eignen sich daher hervorragend im Wandbereich als äußere Beplankung und im Dachbereich als Dachplatte. Durchgefärbte MDF-Platten werden darüber hinaus für besondere Gestaltungsaufgaben und für den Möbelbau verwendet.

  • mechanische Lüftung
    mechanische Lüftung

    Bei der mechanischen Lüftung heißt es nicht Fenster auf und durchlüften, sondern das Fenster bleibt zu und die frische Luft wird durch Ventilatoren zugeführt. Oft ist die mechanische Lüftung mit einer Wärmerückgewinnungs-Anlage gekoppelt, um die Wärme der Abluft energetisch nutzen zu können. Mehr über mechanische Lüftung unter dem Stichwort Belüftung.

  • Mehrfamilienhaus
    Mehrfamilienhaus
    auch: Mehrfamilienhäuser

    Dieser Begriff ist insofern schwammig, als prinzipiell auch ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung ein Mehrfamilienhaus ist, aber nicht als solches bezeichnet wird. Unter einem Mehrfamilienhaus wird üblicherweise ein Mietshaus mit mindestens vier Vollgeschossen verstanden, die Anzahl der weiteren Geschosse ist nach oben offen. Ein Hochhaus mit 400 Wohneinheiten ist dann eben auch ein Mehrfamilienhaus. Der Begriff unterscheidet auch nicht, ob es sich um ein Wohngebäude mit Miet- oder mit Eigentumswohnungen handelt, wird aber meist für Mietshäuser verwendet, während man im anderen Fall überwiegend von einer Eigentumswohnanlage spricht.

  • Mehrschicht-Leichtbauplatte
    Mehrschicht-Leichtbauplatte
    auch: Mehrschicht-Leichtbauplatten, Mehrschichtleichtbauplatte, Mehrschichtleichtbauplatten

    Schaumkunststoffplatten (z.B. aus Styropor), die ein- oder zweiseitig mit Holzwolle-Platten beplankt sind. Sie werden beispielsweise als wärmedämmende Putzträger, zum Schallschutz oder als verlorene Schalung im Stahlbetonbau verwendet.

  • Mehrschichtparkett
    Mehrschichtparkett
    auch: Mehrschicht-Parkett

    in Deutschland als "Fertigparkett" bekannt. Aus zwei oder drei Schichten bestehende Parkettart, bei der die Nutzschicht aus mindestens 2 mm starkem Vollholz bestehen muss. Die Mittellage und die Gegenzugschicht können aus Holzwerkstoff oder anderen Materialien bestehen. Das dreischichtige Parkett ist besonders formstabil und kann geklebt oder "schwimmend" verlegt werden. Elemente aus zwei Schichten müssen verklebt werden.

  • Mehrspartenhausanschluss
    Mehrspartenhausanschluss

    Mit einem Mehrspartenhausanschluss für Ein- oder Zweifamilienhäuser wird die gemeinsame Hauseinführung von Erdgas, Wasser, Strom, Telefon und Kabelfernsehen ermöglicht. Als Vorteil dabei ist die platzsparende Inneninstallation zu nennen. Sie beschränkt sich auf etwas mehr als 1 m². Außerdem sind weniger Erdarbeiten vor dem Haus nötig, um den Anschluss zu legen.

  • Meisterstück HAUS
    Meisterstück HAUS

    Zum Herstellerporträt von Meister HAUS

  • Metalldach
    Metalldach
    auch: Metalldächer

    Metalldächer sind im Kommen. Nicht nur auf Fabrikgebäuden oder Kirchen kann man das Material entdecken, sondern immer mehr auch auf Wohngebäuden. Mit Metall lassen sich die ausgefallensten Dachformen bekleiden. Das erfreut Architekten und Bauherrn gleichermaßen. Doch nicht nur dem Auge wird etwas geboten. Neben der Ästhetik erfüllen Metalldächer in puncto Lebensdauer, Festigkeit und Stabilität höchste Anforderungen. Da Metalldächer bei fachmännischer Ausführung nahezu wartungsfrei sind, ist langfristig gesehen das Dach sehr kostengünstig. Die am häufigsten anzutreffenden Metalldächer sind Aluminumdach, Zinkdach, Edelstahldach, und Kupferdach.

  • Metalldachziegel
    Metalldachziegel

    Irreführende Bezeichnung für Metallpfannen oder -schindeln für die Dacheindeckung. Ziegel, also auch Dachziegel, bestehen aus gebranntem Ton und wurden und werden, wie die Name schon sagt, in einer Ziegelei hergestellt.

  • Metalltreppe
    Metalltreppe
    auch: Metall-Treppen

    Metalltreppen sind sehr flexibel in den Einsatzmöglichkeiten. Sie können sowohl innen als auch außen eingesetzt werden. Während im Innenraum des Hauses die Ästhetik eine wichtige Rolle spielt, kommt bei der Außentreppe zusätzlich die Nutzbarkeit hinzu, da beispielsweise bei Frost die Trittsicherheit gewährleistet bleiben muss.

  • Mindestdachneigung
    Mindestdachneigung
    auch: Mindestdachneigungen

    Mindestdachneigung ist die unterste Dachneigungsgrenze bei Dachdeckungen, die nicht unterschritten werden darf. Sie liegt immer unter der Regeldachneigung. Hinweis: Bezieht sich auf die Sparrenneigung und nicht auf die Eindeckfläche.

  • Mindestgefälle
    Mindestgefälle

    Oberflächenbefestigungen, welche dem Niederschlag ausgesetzt sind, müssen diesen abführen können, damit Pfützenbildung und Senkungen vermieden werden. Das Mindestgefälle wird in Prozent angegeben. Ein Prozent entspricht einem Zentimeter Höhenunterschied auf einem Meter Länge. Das Mindestgefälle schwankt zwischen einem und drei Prozent. Es hängt ab von der Größe der Fläche, also der Fließlänge des Wassers und von der Oberflächenrauhigkeit des Belags. Je größer die Fließlänge und Rauigkeit, desto stärker sollte das Gefälle gestaltet werden. Gartenterrassen und Wege werden in der Regel mit einem bis zwei Prozent Gefälle ausgestattet, größere Flächen mit bis zu drei Prozent. Diese Neigung wird subjektiv noch als waagerecht empfunden. Größere Neigungen fallen auf, sind aber aufgrund der Geländetopographie oft unvermeidbar.

  • Mindestsparzeit
    Mindestsparzeit

    Damit ist die Zeitspanne gemeint, die - je nach Vertrag - zwischen dem Abschluss eines Bausparvertrages und dem Bewertungsstichtag für die Zuteilung oder dem Termin der Zuteilung des Bauspardarlehens liegen muss. Sie beträgt je nach Bauspartarif zwölf bis 60 Monate. Selbst wenn der Bausparer sofort die gesamte Mindestsparsumme einzahlen kann, muss er die Mindestsparzeit abwarten, bevor er das Bauspardarlehen erhält.

  • Mineralfaser Holzwolle-Schichtplatte
    Mineralfaser Holzwolle-Schichtplatte

    Platte mit einem dreischichtigen Aufbau. Zwischen zwei Deckschichten aus mineralisch gebundener Holzwolle ist eine Mineralfaserschicht eingebettet. Mineralfaser Holzwolle-Schichtplatte eignen sich zum Wärme-, Luftschall- und Brandschutz. Unverputzt und ohne Oberflächenbeschichtung absorbieren sie Schall.

  • Mineralwolle
    Mineralwolle

    Man unterscheidet Glaswolle und Steinwolle. Gemeinsam machen die beiden Materialien rund 60 Prozent der in Deutschland verwendeten Dämmstoffe aus. Glaswolle besteht zu etwa 70 Prozent aus Altglas. Die Schmelze wird geschleudert. Dabei entstehen Fasern, die mit Bakelit gebunden werden. Steinwolle wird ganz ähnlich produziert - allerdings besteht diese aus einem Gemisch aus Altglas, Sand, Feldspat, Dolomitstein und Recycling-Formsteinen. Dämmprodukte aus Mineralwolle werden in der Regel als Dämmfilze in Rollenform, als Dämmplatten oder für die sog. Zwischensparrendämmung als Dämmkeile geliefert. Sie dämmen gut und sind unbrennbar, weshalb Mineralwolle speziell da als Dämmstoff eingesetzt wird, wo hohe Anforderungen an den Brandschutz zu erfüllen sind. Angeboten werden auch sog. Putzträger-Dämmplatten. Dabei ist die Mineralfaser-Lage bereits mit einem Putzträgergewebe armiert, so dass sofort verputzt werden kann.

  • Minergie
    Minergie

    Minergie ist eine Schweizer Bezeichnung und dort der wichtigste Energiestandard für Niedrigenergiehäuser. Der Begriff "Minergie" ist eine weltweit geschützte Marke für nachhaltiges Bauen, die den Kantonen Bern und Zürich gehört. Die Marke wurde einem Verein zur Verfügung gestellt, der sich um die Einhaltung der Standards kümmert und die Zertifizierung und das Marketing des Labels betreibt. Der Nachfolger Minergie P ist mit dem Passivhaus-Standard in Deutschland zu vergleichen.

  • Mischabwasser
    Mischabwasser

    Bei diesem Abwassersystem fließen Schmutzwasser und Regenwasser in einem Leitungssystem. Dies ist zwar billiger als getrennte Abwasserleitungen zu verwenden, doch die Kläranlagen werden dadurch höher belastet, da auch das saubere Regenwasser mit in die Kläranlage fließt. Mischabwasser kann auch Fremdwasser und Kühlwasser enthalten.

  • Mischbatterie
    Mischbatterie
    auch: Mischbatterien

    Mischbatterien sind Sanitärarmaturen, die zum Mischen von Wasser mit verschiedenen Temperaturen dienen. Sie sind das, was man als "normaler" Badbenutzer mit Wasserhahn bezeichnet. Mischbatterien haben Zulaufanschlüsse für Kalt- und Warmwasser. Man unterscheidet Zweigriff-Mischbatterie, Eingriff-Mischbatterie und Thermostat-Mischbatterie.

  • Mischbauweise
    Mischbauweise

    Bei der Mischbauweise werden verschiedene Bauarten miteinander kombiniert wie beispielsweise Massivbauweise mit Holzrahmenbauweise. Ebenfalls von Mischbauweise spricht man, wenn der untere Teil mit der Zugbewehrung einer Stahlbetondecke im Werk hergestellt wird und der obere Teil mit Ortbeton auf der Baustelle betoniert wird.

  • Mischgebiet
    Mischgebiet
    auch: Mischgebiete

    Mischgebiete sind Baugebiete, die nach der Baunutzungsverordnung dem Wohnen und der Unterbringung von Gewerbebetrieben dienen, die das Wohnen nicht wesentlich stören. Sie werden im Bebauungsplan mit MI gekennzeichnet.

  • Mischkanalisation
    Mischkanalisation

    Bei der Mischkanalisation fließen, im Gegensatz zur Trennkanalisation Schmutzwasser und Regenwasser zusammen durch einen gemeinsamen Kanal. Da von den Kanälen und Kläranlagen aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nur eine bestimmte Abwassermenge aufgenommen werden kann, ist es erforderlich, an bestimmten Stellen in der Mischwasserkanalisation sogenannte Regenentlastungsanlagen anzuordnen. Bei diesen Entlastungsanlagen wird der Teil des Abwassers, der bei Regenfällen nicht mehr in der Kanalisation abgeleitet werden kann, unter festgelegten Bedingungen einem Gewässer zugeleitet oder in Regenbecken zwischengespeichert und zeitverzögert zur Kläranlage abgeleitet. Nur bei sehr starken Regenfällen kommt es zu einer solchen Einleitung in Gewässer.

  • Mitbauhaus
    Mitbauhaus

    siehe Ausbauhaus

  • Mitbaukeller
    Mitbaukeller

    siehe Fertigkeller.

  • Mittelholmtreppe
    Mittelholmtreppe
    auch: Mittelhomtreppen

    siehe Einholmtreppe.

  • Mittelkreuzstockfenster
    Mittelkreuzstockfenster

    siehe Kreuzstockfenster.

  • Mittelpfette
    Mittelpfette
    auch: Mittelpfetten

    siehe Pfette.

  • mittragende Beplankung
    mittragende Beplankung

    siehe Beplankung.

  • Moderfäule
    Moderfäule

    Nach Art der Holzzerstörung durch Pilze werden Braunfäule, Weißfäule und Moderfäule unterschieden. Die Moderfäule findet man meist an frei verbautem, sehr feuchtem Holz. Aber auch auf Dachböden wurde Moderfäule schon entdeckt, nämlich dann, wenn es dort sehr stark durchfeuchtet und schmutzig ist. Der Befall ist meist örtlich sehr begrenzt. Die Oberfläche von Moderfäule befallenem Holz ist im feuchten Zustand schmierig, weich, dunkel verfärbt und reißt im ausgetrockneten Zustand fein würfelbrüchig auf.

  • Modulkollektoren
    Modulkollektoren

    Modulkollektoren sind Solarkollektoren, die sich durch ein hohes Maß an Flexibilität hinsichtlich Montage und Anwendung auszeichnen. Sie lassen sich in der Regel ohne Kran montieren, was eine große Zeitersparnis mit sich bringt. Mit den entsprechenden Befestigungssystemen sind sie für die Indach- oder Aufdachmontage geeignet (vergleiche auch Indachkollektoren und Aufbaukollektoren).

  • Mönch und Nonne
    Mönch und Nonne
    moench.jpg

    Ein zweiteiliger, im Pressverfahren hergestellter Ziegel ist das Modell Mönch und Nonne. Die einzelnen Ziegel kann man sich als halbierte Hohlzylinder vorstellen, die an einer Seite konisch zulaufen. Diese Form der Ziegel wurde im mediterranen Raum besonders für die Klosterdeckung verwendet. Vielleicht stammte daher auch der Name, obwohl auch andere Interpretationen möglich sind. Denn eigentlich sollten Mönch und Nonne voneinander lassen. Als Ziegel liegen Mönch und Nonne jedoch geradezu ineinander verkeilt auf den Dächern. Die Nonne liegt unten und der Mönch wird als Abdeckung darüber gestülpt. Dabei wird der Mönch entweder in Mörtel oder mörtelfrei verlegt.

  • Mönchziegel
    Mönchziegel

    Der Mönchziegel ist ein gewölbter Pressdachziegel ohne Verfalzung und mit rundem Wasserlauf. Kennzeichnend ist, dass er ohne Verfalzung die Nonnenziegel seiten- und höhenüberdeckt (siehe auch Mönch und Nonne).

  • Montageschaum
    Montageschaum
    auch: Montageschäume

    Montageschäume sind ein- oder zweikomponentige Ortschäume aus Polyurethan. Sie werden zur Montage von Tür- und Fensterrahmen sowie zum Füllen von Hohlräumen und Fugen in anderen Baukörpern verwendet. Darüber hinaus sind die Schäume geeignet zum Dämmen, Isolieren und Verkleben. Einsetzbar sind sie auf Beton, Putz, Mauerwerk, Faserzement, Holz und zahlreichen Kunststoffen. Eines muss jedoch beachtet werden: Montageschaum zwischen Fenstern, Türen und Mauern sorgt für zwar für die Wärmedämmung. Er hält aber nicht den Wind fern. Dafür müssen die Fugen abgeklebt oder mit vorkomprimierten Dichtungsbändern eingedichtet werden.

  • Mosaik
    Mosaik
    auch: Mosaike

    Unter dem Wort Mosaik werden einmal aus kleinen und kleinsten "Mosaiksteinchen" hergestellte Wand- und Bodenbeläge verstanden, die von Künsterland zusammengefügt werden, wobei die Künstler dabei auch ganze Bilderlandschaften, Heiligenfiguren usw. aus Mosaiksteinchen formen. Weltbekannt sind die Mosaiken von Ravenna, aber auch das Dionysus-Mosaik aus Köln, das die alten Römer in ihrer Badehalle verlegen ließen. Mosaiksteinchen bestehen natürlich selten aus Steinen oder Halbedelsteinen, sondern meistens aus glasiertem Steinzeug, Porzellan oder farbigem Gußglas. Wenn hingegen der Fliesenleger von Mosaik spricht, meint er kleinformatige Fliesen zwischen 50 x 50 und 100 x 100 mm, die rückseitig zur Vereinfachung der Verlegung auf ein Kunststoff- oder Papiernetz aufgeklebt sind, wobei dieses im Kleber oder Fliesenmörtel verbleibt. Neben quadratischen werden auch runde Mosaikfliesen angeboten. Mit solchen kleinformatigen Fliesen lassen sich auch dekorative Bordüren und Friese zusammensetzen.

  • Mosaikbleiverglasung
    Mosaikbleiverglasung
    auch: Mosaikbleiverglasungen

    siehe Bleiverglasung.

  • Mosaikparkett
    Mosaikparkett
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    Mosaikparkett ist an seinem ausgefallenen kleinen Würfelmuster zu erkennen und besteht aus einzelnen Vollholzlamellen von etwa 8 mm Stärke, einer Länge von bis zu 16,5 cm und einer Breite von bis zu 2,5 cm. Die Lamellen werden auf einer Trägerplatte angeordnet und darauf verklebt oder durch netzartige Gebinde miteinander verbunden. So ist ein schnelleres Verlegen möglich. Das Verlegen von Mosaikparkett ist relativ schwierig, da der Untergrund absolut eben sein muss. Selbst dann haben Laien oft Probleme, ihn zu verlegen. Mosaikparkett gibt es in vielen verschiedenen Holzarten und in den Sortierungen Natur (N), Gestreift (G) und Rustikal (R) im Handel. Nach der Verlegung wird Mosaikparkett wie alle anderen Massivholzböden geschliffen und versiegelt (Öl, Wachs, Lack). Mosaikparkett ist eine optische Bereicherung von Wohnräumen, allerdings für stark beanspruchte, gewerblich genutzte Böden weniger geeignet.

  • Mosaikverglasung
    Mosaikverglasung
    auch: Mosaikverglasungen

    siehe Bleiverglasung.

  • Münchner Rauhputz
    Münchner Rauhputz

    Klassiker unter den Edelputzen ist der Münchner Rauhputz. Er wird auch als Rillen- oder Wurmputz bezeichnet. Es handelt sich um einen dünnschichtigen Putz, der nur in Kornstärke aufgetragen wird. Wählen Sie also einen Putz mit einem Größtkorn von 3 Millimetern aus, so wird dieser zur Erzielung der typischen Rauhputzstruktur in einer Stärke von drei Millimetern mit einem Glätter auf die Wand aufgetragen. Die Strukturen werden dann durch das Reiben mit einem entsprechenden Kunststoff-Reibebrett erzeugt. Dadurch werden die Körner auf dem Untergrund gerieben und es entstehen die charakteristischen Riefen.

  • Muldendach
    Muldendach
    auch: Muldendächer

    siehe Paralleldach.

  • Muldenfalzziegel
    Muldenfalzziegel

    siehe Doppelmuldenfalzziegel.

  • Muskelhypothek
    Muskelhypothek

    In Eigenleistung erbrachte Bau- und Ausbauleistungen werden umgangssprachlich auch als Muskelhypothek bezeichnet. Diese "Hypothek" ist nichts anderes, als der geldwerte Vorteil, den das Bauen in Eigenregie erbringt. Dieser geldwerte Vorteil wird in die Finanzierung übernommen und hilft, eine knappe Eigenkapitaldecke aufzustocken. Ohne Muskelhypothek hätten hunderttausende von Hausbesitzern nie ein eigenes Haus bauen können. Der Erfolg der Ausbauhäuser als preisgünstige Angebotsvariante aller Fertighaushersteller wäre ohne Bereitschaft, eine Muskelhypothek "aufzunehmen", nicht denkbar.

  • Musterbauordnung
    Musterbauordnung

    Wird von der Arbeitsgemeinschaft der für das Bau-, Wohnungs- und Siedlungswesen zuständigen Minister und Senatoren der Länder herausgegeben. An der Musterbauordnungen orientieren sich die Landesbauordnungen.

  • Musterhaus
    Musterhaus
    auch: Musterhäuser

    Ein Musterhaus ist ganz allgemein ein Haus, das ein Haushersteller errichtet hat, um es potenziellen Kunden vorzuführen und um dem Bauherren zu zeigen, was möglich ist. Das Haus ist vollständig eingerichtet mit Möbeln und mit allem, was man so braucht und was der Hersteller an Extras anzubieten hat. In der Regel ist ein Musterhaus unbewohnt, doch es gibt auch bewohnte Musterhäuser. Hier haben dann Bauherren mit dem Haushersteller einen Deal gemacht, um das Haus günstiger zu bekommen. Viele Hersteller bieten auch Baustellenbesichtigungen an. Hier wird das Musterhaus dann im Rohbau gezeigt. Bei einem Musterhaus kann es sich um ein Fertighaus, Massivhaus, Holzhaus, Wohnblockhaus oder beliebige Art von Haus handeln. Musterhäuser findet man häufig auf der grünen Wiese (z.B. auf dem Parkplatz großer Einkaufszentren) oder am Firmenstandort des Herstellers. Es gibt aber auch ganze Parks mit Musterhäusern. Hier stellen dann viele Hersteller ihre Häuser vor.

  • Mutterboden
    Mutterboden
    auch: Mutterböden

    Der Mutterboden ist die oberste Schicht von etwa 40 cm eines Bodens. Er besteht aus einer Mischung aus Humus und anorganischem Boden wie Sand, Ton, Schluff oder Kies. Der Boden ist nährstoffreich, aber wenig tragfähig. Daher wird er bei einem Bauvorhaben auch abgetragen und entweder auf der Baustelle gelagert oder abtransportiert. Der abtransportierte Boden wird weiterverkauft. Wenn man Pech hat, muss man seinen eigenen Boden zurückkaufen, nämlich dann, wenn vertraglich mit dem Bauunternehmen nicht vereinbart wurde, wem der Mutterboden gehört. Und ohne Mutterboden wächst im Garten nichts oder fast gar nichts.