Lexikon

  • C
  • CAL-Classic-Haus
    CAL-Classic-Haus

    Zum Herstellerporträt des Anbieters CAL-Classic Haus

  • Caldarium
    Caldarium
    auch: Caldarien

    Calidus kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "heiß". Ein Caldarium neuerer Prägung, wie es im Zug der Wellness-Bewegung seit den 80-er Jahren aufgekommen ist, ist meist ein Raum innerhalb eines römischen Bades. Das Caldarium ist ein Dampf- und Inhalationsraum. Hier kommt, im Gegensatz zum Tepidarium, zusätzlich zur Temperatur von 40°C bis 48°C eine hohe Luftfeuchtigkeit hinzu. Zusätzlich kann ein Odorium integriert sein. Das Caldarium dient beispielsweise zur Vorbereitung auf einen Saunagang oder ersetzt bei Personen, die große Hitze nicht vertragen können, den Saunagang.

  • Canarium
    Canarium
    canarium-k.jpg

    Westafrikanische Holzart mit gelblichweißem bis hellgrauem Splint und blaßrosa bis hellgrauem Kernholz. Canarium ist ein mäßig leichtes Holz mit etwas höheren Festigkeitswerten als Okoume, mit dem es nahe verwandt ist. Verschraubungen und Nagelung halten gut und erfordern meist kein Vorbohren. Die Trocknung des Schnittholzes verläuft langsam und zeigt in Abhängigkeit von der Stärke sowie Schnittrichtung eine mäßig bis geringe Neigung zum Werfen oder zur Rißbildung. Canarium ist aufgrund der nicht ausreichenden Witterungsfestigkeit im Außenbau und in Feuchtbereichen nicht einsetzbar. Wegen der erschwerten Bearbeitung des trockenen Holzes und der ähnlichen Eigenschaften wie bei Okoume eignet sich Canarium besonders für die Sperrholzerzeugung. Als Vollholz wird es für Bekleidungen, Friese, Türfutter, Vorleimer und Mobelteile verwendet.

  • Carport
    Carport
    auch: Carports

    Überdachter PKW-Abstellplatz. Die Überdachung lagert meistens auf vier bis sechs Holzpfosten. Das Dach ist meistens ein Flachdach, manche Carports haben auch ein Satteldach.

  • Cassettenmarkise
    Cassettenmarkise
    auch: Cassettenmarkisen

    siehe Gelenkarm-Markise

  • CD-Profil
    CD-Profil
    auch: CD-Profile
    cdprofil.gif

    Metallprofil, an dem Gips- oder Holzwerkstoffplatten bei einer abgehängten Decke befestigt werden. Die Profile sind am Ende der Profilflansche zur Aufnahme des Abhängers umgebogen oder abgeknickt. Die Breite des CD-Profils muss mindestens 48 mm betragen.

  • CEE-Steckdose
    CEE-Steckdose
    auch: CEE-Steckdosen

    siehe Drehstromsteckdose.

  • CEE-Stecker
    CEE-Stecker
    cee-stecker.jpg

    Der "normale", haushaltsübliche Schukostecker besitzt zwei Pole. Der CEE-Stecker besitzt drei (blaue Farbe) oder fünf Pole (rote Farbe) und wird in eine spezielle CEE-Steckdose gesteckt. CEE-Stecker sind wesentlich robuster als Schuko-Stecker und wetterfest und damit geeignet für die Verwendung im Außenbereich. Die blauen, dreipoligen Stecker arbeiten mit 230V/16A. CEE Stecker in rot gibt es für Drehstrom in 230/400V je nach Größe mit 16/32/63A Nennstrom.

  • CE-Zeichen
    CE-Zeichen

    Das CE-Zeichen ist kein Prüfzeichen. Es ist ein Verwaltungskennzeichen und dokumentiert die Konformität des Produktes mit den geltenden EG-Richtlinien. Damit erklärt der Hersteller des Produktes eigenverantwortlich, daß die Anforderungen europäischer Richtlinien erfüllt sind.

  • CFK-Lamelle
    CFK-Lamelle
    auch: CFK-Lamellen

    CFK-Lamellen sind Lamellen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff. Sie werden als korrosionsbeständige, geklebte Bewehrung für das wirtschaftliche Verstärken von Tragwerken aus Stahlbeton oder inzwischen auch bei Holz eingesetzt. CFK-Lamellen eignen sich sehr gut zur nachträglichen Verstärkung von Stahlbetontragwerken. Dazu wird der kohlenstofffaserverstärkte Kunststoff als Lamelle, Gewebe oder Gelege auf die Oberfläche von Bauteilen mit speziellen auf das System abgestimmten Epoxidharzklebern aufgeklebt.

  • chemische Beize
    chemische Beize
    auch: chemische, Beizen

    Durch chemische Beizen wird die Oberfäche des Spätholzes farblich verändert, jedoch so, daß die Struktur des Holzes sichtbar und fühlbar bleibt. Chemische Beizen reagieren mit den Gerbstoffen im Holz. Da der Gerbstoffgehalt im Spätholz höher ist, wird das dunklere Spätholz stärker gefärbt. Dadurch ergibt sich ein "positives" Holzbild.

  • Chemischer Holzschutz
    Chemischer Holzschutz
    auch: Chemischen, Holzschutz, Chemischem, Holzschutz

    Nur dann, wenn die Möglichkeiten des Konstruktiven Holzschutzes und Physikalischen Holzschutzes erschöpft sind, sollte zum chemischen Holzschutz gegriffen werden. Dabei geht es darum, die bioziden Wirkstoffe möglichst tief in das Holz hineinzubringen, damit ein nachhaltiger Schutz erreicht wird. Nur bei industriellen Verfahren wie der Kesseldruckimprägnierung kann der chemische Wirkstoff gleichmäßig in der gesamten Holzmasse verteilt werden. Werden chemische Mittel dagegen mit dem Pinsel aufgetragen, beträgt die Tiefenwirkung allenfalls ein paar Millimeter. Relativ gut dringen chemische Holzschutzmittel ein, wenn sie in einer Grundierung auf das rohe Holz aufgetragen werden.

  • Chloranisole
    Chloranisole

    Wenn es in einem älteren Fertighaus muffig riecht, muss das nicht unbedingt an einem Befall mit Schimmelpilzen liegen, häufig sind daran auch die sogenannten Chloranisole schuld. Bei Chloranisolen handelt es sich um Abbauprodukte von PCP, es werden also giftige Holzschutzmittel abgebaut. Diese waren zum Zeitpunkt des Fertighausbaus noch erlaubt, wurden aber später dann verboten. Das Problem blieb aber, denn diese Chloranisole können Ursache für allerlei Beschwerden von Kopfschmerzen bis Reizung der Atemorgane sein. Die Bewohner dieser Fertighäuser bemerken den Geruch von Chloranisolen mit der Zeit überhaupt nicht mehr bzw. nicht mehr so stark, da sie sich daran gewöhnen. Dennoch setzt sich der Geruch in den Kleidern fest und wird nach außen getragen. Fertighäuser, in denen Chloranisole festgestellt werden, sollten unbedingt saniert werden. Dazu muss die alte Beplankung und die Dämmung entfernt werden. Da sich das PCB in der Holzkonstruktion befindet, muss es darin eingeschlossen werden. Da funktioniert mit speziellen Anstrichsystemen, die den vorhandenen Holzschutzmittelwirkstoff fixiert. In zweiten Schritt wird das Wandgefach mit einem Absorbervlies ausgekleidet. Das Vlies absorbiert die dort vorhandenen Chloranisol- und Formaldehydmoleküle und neutralisiert sie dauerhaft und irreversibel durch chemische Umwandlung. Im dritten Schritt wird die Wand wieder gedämmt. Diese sollten möglichst diffusionsoffen und ökologisch sein und durch ihr Feuchtepuffervermögen eine optimale Regulierung des Feuchtehaushalts in der Wand gewährleisten.

  • CKA-Salz
    CKA-Salz
    auch: CKA-Salze

    Holzschutzsalz (Chromate, Kupfer, Arsenverbindungen). Anwendung für alle Holzbauteile im Außenbau. Vorzugsweise Verwendung für Holz mit starker Gefährdung durch Auswaschungsbeanspruchung (W). Auch geeignet für Hölzer in Erdkontakt (E) oder in ständigem Kontakt mit Wasser. Wirksamkeit: Insekten vorbeugend (Iv), pilzevorbeugend (P).

  • CKB-Salz
    CKB-Salz

    Holzschutzsalz (Chromate, Kupfer, Borverbindungen). Anwendung für alle Holzbauteile im Innen- und Außenbau. Vorzugsweise Verwendung für Holz mit starker Auswaschungsbeanspruchung (W). Auch geeignet für Hölzer in Erdkontakt (E) oder in ständigem Kontakt mit Wasser. Wirksamkeit: Insekten vorbeugend (Iv), pilzevorbeugend (P).

  • CKF-Salz
    CKF-Salz
    auch: CKF-Salze

    Holzschutzsalz (Chromate, Kupfer, Fluorverbindungen). Anwendung für alle Holzbauteile im Innen- und Außenbau. Vorzugsweise Verwendung für Holz mit starker Auswaschungsbeanspruchung (W). Auch geeignet für Hölzer in Erdkontakt (E) oder in ständigem Kontakt mit Wasser. Wirksamkeit: Insekten vorbeugend (Iv), pilzevorbeugend (P).

  • CK-Salz
    CK-Salz
    auch: CK-Salze

    Holzschutzsalz (Chromate, Kupfer). Anwendung für alle Holzbauteile im Innen- und Außenbau. Vorzugsweise Verwendung für Holz mit starker Gefährdung durch Auswaschungsbeanspruchung (W). Auch geeignet für Hölzer in Erdkontakt (E) oder in ständigem Kontakt mit Wasser. Wirksamkeit: Insekten vorbeugend (Iv), pilzevorbeugend (P).

  • CKW
    CKW

    siehe Chlorkohlenwasserstoffe

  • CM-Gerät
    CM-Gerät

    Gerät zur Bestimmung des Wassergehalts kleiner Zuschlag- und Festbetonproben im Labor oder auf der Baustelle mit dem Calzium-Karbit-Verfahren.

  • CM-Prüfung
    CM-Prüfung
    auch: CM-Prüfungen

    siehe Calciumcarbid-Methode.

  • CN-Lack
    CN-Lack
    auch: CN-Lacke

    siehe Nitrozelluloselack.

  • C-Profile
    C-Profile
    auch: C-Profil
    cprofil.jpg

    Unter C-Profil wird ein C-förmiges Profil zumeist aus Metall verstanden, das wie der Buchstabe C einseitig geöffnet ist. Solche Profile werden im Baubereich und im Innenausbau sehr vielseitig eingesetzt. Je nach Art des C-Profils werden in den Öffnungsschlitz "Röllchen" oder andere Halterungen für Gardinen und Vorhänge eingeschoben oder aber beispielsweise die Drehhalter für eine Dachrinnenbefestigung (Foto: Rheinzink). Es sind auch C-Profile im Einsatz, die mit Gummidichtungen ausgestattet sind. C-Profile haben nicht grundsätzlich eine halbrunde Form, sie können auch eckig ausgebildet sein.

  • Craquelée
    Craquelée

    siehe Krakelee

  • CR-Profil
    CR-Profil
    auch: CR-Profile

    CR-Profile werden zur Abdichtung von Fenstern verwendet. Sie sind UV-beständig und dauerelastisch. Für niedrige Temperaturen sind sie jedoch nur bedingt geeignet. Die Profile müssen die Feuchtigkeit vom Falzinnenraum abhalten. Von außen darf kein Schlagregen oder sich auf der Glasscheibe bildendes Tauwasser ins Scheibeninnere gelangen. Ebenso verhindert das Profil das Eindringen von Feuchtigkeit vom Innern des Gebäudes. Darüber hinaus muss das CR-Profil den durch Wind- und Luftbewegungen entstehenden Sog und Druck vom Glas in den Fensterflügel weiterleiten.

  • CV-Belag
    CV-Belag
    auch: CV-Beläge

    Ein CV-Belag ist ein mit einer Trägerschicht ausgestatteter PVC-Bodenbelag. Dieser geschäumte Belag mit strukturierter Oberfläche ist weich, fußwarm und dämpft den Trittschall. Der mehrschichtige CV-Belag zeigt eine Vielfalt an Mustern und Farben. Von der Steinoptik bis zur Holzoptik gibt es für jeden Geschmack den richtigen Belag. Er ist vor allem für Feuchträume wie Bäder und Küchen geeignet und zeichnet sich durch eine einfache Pflege und Reinigung aus. Allerdings hat ein CV-Belag auch seine Nachteile. Spitze Möbelfüße oder Gegenstände können den Belag beschädigen. Durch Scheuerschwämme und Scheuerpulver kann die Nutzschicht des CV-Belags angegriffen werden. Stühle und Tische mit Gummifüßen sind ebenfalls tabu, da sie auf dem Belag Flecken hinterlassen. Gummifüße müssen durch Nylon- oder Kunststofffüße ersetzt werden. Auf gewachste Möbelfüße, Lack auf Lösemittelbasis, Lösungsmittel, Hitze sowie Reinigungsprodukte reagiert der Belag ebenfalls allergisch.