Lexikon

  • H
  • Hackgut

    Hackgut

    Unter Hackgut wird vor allem in Österreich kleingehacktes Holz verstanden, das in modernen Hackgut-Heizkesseln, die ähnlich wie Pelletheizungen aufgebaut sind, für umweltfreundliche Energiegewinnung sorgen. Das Hackgut oder Stückholz kann auch in Holzvergaserkesseln verheizt werden.

  • Hackschnitzel

    Hackschnitzel

    Als Hackschnitzel werden zerkleinerte Holzstückchen mit einer Größe von 10 mm bis 50 mm verstanden, die zur energetischen Nutzung bestimmt sind. Hackschnitzel aus Biomasse sind eines der am weitesten verbreiteten Brennstoffe für Feuerungsanlagen zur Nutzung regenerativer Energien. Hackschnitzel werden aus den verschiedensten Holzarten bzw. aus Industrie-Restholz oder Recyclingholz produziert (z.B. unbehandeltes Altholz, Kappholz). Sie werden nach Größe, Feuchtegehalt, Feinanteil und Herkunft unterschieden. Heute gibt es bereits Feuerungen für jede Art von Hackschnitzeln. Im gewerblichen Bereich kommen meistens große Anlagen (bis zu mehreren MW Leistung) zum Einsatz. Oft wird hiermit nicht nur Wärme, sondern auch Strom erzeugt. Für den privaten Bereich gibt es automatische Anlagen mit einer Leistung von 25 - 100 kW zum Beheizen von Einfamilienhäusern und ganzen Wohnanlagen.

  • Hängedachrinne

    Hängedachrinne

    auch: Hängedachrinnen

    siehe Hängerinne.

  • Hängerinne

    Hängerinne

    auch: Hängedachrinne, Hängerinnen

    Hängerinnen sind Dachrinnen, die in Rinnenhalter gehängt unter der Traufkante montiert werden. Sie werden aus Kunststoff, Kupfer, Zink oder Edelstahl hergestellt.

  • Hängeschiebewand

    Hängeschiebewand

    auch: Hängeschiebewände

    Die Hängeschiebewand unterscheidet sich von der Schiebewand eigentlich nur dadurch, dass die Wandelemente obenlaufend in Deckenprofile eingehängt sind und wie ein Vorhang in einer Vorhangschiene auf- und zugeschoben werden können. Dementsprechend besteht eine Ähnlichkeit mit Schiebefenstern und Schiebetoren. Eine Hängeschiebewand kann natürlich auch als Faltwand konstruiert sein. Hängeschiebewände sind vor allem ein Gestaltungselement beim Bau von Einkaufspassagen und Kaufhäusern. In diesen Fällen bestehen sie meistens aus Sicherheitsglas. Bei Schönwetter können diese Glaswände aufgeschoben werden, so dass der Passant gleichsam mitten im Geschäft steht. Führungsschienen im Boden dienen nicht der Lastabtragung, sondern verhindern Pendeleffekte bei Windbelastung und sorgen für eine relative Winddichtigkeit.

  • häusliches Schmutzwasser

    häusliches Schmutzwasser

    Schmutzwasser aus Küchen, Waschräumen, Toiletten und ähnlich genutzten Räumen.

  • Haftputz

    Haftputz

    auch: Haftputze

    Haftputze zeichnen sich durch eine besonders gute Haftfähigkeit auf schwierigen Untergründen aus. Man unterscheidet Gips-, Gips-Kalk- und Kalk-Zement-Putze. Gips- und Gips-Kalk-Putze werden im Innenbereich auf Wand- und Deckenflächen verwendet. Darüber hinaus gibt es noch spezielle Gipsputze für stark saugende Untergründe wie Porenbeton. Haftputze auf Kalk-Zement-Basis können im Innen- und Außenbereich auf Wand- und Deckenflächen verwendet werden. Haftputze werden häufig durch Filzen auf den Untergrund aufgetragen.

  • Haftputzgips

    Haftputzgips

    auch: Haftputzgipse

    Haftputzgips ist ein Baugips mit werkseitig beigegebenen Zusätzen, der vorzugsweise für das Herstellen einlagiger Innenputze verwendet wird. Dem Haftputzgips sind Stellmittel zugesetzt, Füllstoffe wie Sand oder Perlite dürfen zugesetzt sein.

  • Hahn

    Hahn

    siehe sanitärarmatur.

  • Hakenfallenschloss

    Hakenfallenschloss

    auch: Hakenfallenschlösser

    Das Hakenfallenschloss wird wie das Einsteckschloss durch Stemmen oder Fräsen einer Tasche eingelassen. Anstatt Riegel und Falle besitzt das Schloss allerdings einen Hakenriegel, der sich auf und ab bewegen läßt. Das Hakenfallenschloss eignet sich zum wirkunsvollen Verschluss von Schiebetoren und Schiebetüren. Beim Schließen der Tür hakt das Schloss ein. Zum Öffnen des Tores muss der Haken dann angehoben werden.

  • Halber Wilder Mann

    Halber Wilder Mann

    siehe Wilder Mann.

  • Halbfertigteildecke

    Halbfertigteildecke

    auch: Halbfertigteildecken

    Halbfertigteildecken sind teilweise vorgefertigte Decken, die aus einer mindestens 4 cm dicken Fertigplatte und einer statisch mitwirkenden Schicht aus §13Ortbeton%) bestehen. Die Fertigplatten werden meist im Fertigteilwerk in der erforderlichen Länge und mit einer Breite bis zu 2,50 m hergestellt. Sie enthalten bereits ganz oder teilweise die untere Tragbewehrung sowie die Verbundbewehrung. Vor Ort wird die obere Bewehrung sowie die Eckbewehrung verlegt und anschließend der Ortbeton in der erforderlichen Dicke eingebracht. Bei einer Halbfertigteildecke kann die Schalung entfallen. Es ist lediglich eine Deckenabstützung notwendig.

  • Halbgarnitur

    Halbgarnitur

    auch: Halbgarnituren

    Eine Halbgarnitur ist eine halbe Drückergarnitur, die einseitig an der Tür befestigt wird. Sie besteht aus dem Türdrückerstiftteil oder dem Türdrückerlochteil, dem Innenschild bzw. Türrosetten, dem Türdrückerstift (nicht bei Verwendung eines Türdrückerstiftteils und den Befestigungsmitteln.

  • halbgestemmte Treppe

    halbgestemmte Treppe

    auch: halbgestemmte, Treppen, halbgestemmten, Treppe
    hgtreppe.jpg

    Die am häufigsten hergestellte Wangentreppe ist die halbgestemmte Treppe. Die Form der Ausfräsung entspricht dem Querschnitt der dazugehörigen Trittstufe. Setzstufen wie bei der gestemmten Treppe sind nicht vorhanden. Die halbgestemmte Treppe eignet sich für gerade und gewendelte Treppen, während eingeschnittene Treppen und eingeschobene Treppen nur mit geradem Lauf ausgeführt werden können.

  • halbgewendelte Treppen

    halbgewendelte Treppen

    siehe einläufige Treppen.

  • Halbtonnendach

    Halbtonnendach

    auch: Halbtonnendächer
    htdach.gif

    Halbtonnendächer werden in der modernen, international orientierten und experimentierfreudigen Architektur gebaut, um versetzte Baukörper zu akzentuieren oder Dachlandschaften aufzulockern.

  • Halbtür

    Halbtür

    auch: Halbtüren

    siehe Klöntür.

  • Hammergrundstück

    Hammergrundstück

    auch: Hammergrundstücke

    Ein Hammergrundstück ist ein Grundstück, bei dem der hinten wohnende Nachbar (nutzt praktisch die Fläche wie beim echten Hammerkopf) keine eigene Zufahrt hat und darauf angewiesen ist, über das vordere Grundstück laufen und fahren zu müssen (praktisch wie beim echten Hammerstiel). Im Baulastenverzeichnis bzw. Grundbuch ist dann dieses Wegerecht als Nutzungsbeschränkung für den Eigentümer des vorderen Grundstücks eingetragen.

  • Handbrause

    Handbrause

    auch: Handbrausen
    hbrause.jpg

    Im Gegensatz zur fest installierten Kopfbrause kann die Handbrause einer Halterung entnommen und mit der Hand zur gezielten Körperreinigung eingesetzt werden. Moderne Handbrausen (Herstellerfoto IDEAL STANDARD) weisen verschiedene Verstellmöglichkeiten hinsichtlich der Wasserzufuhr und der Intensität des Duschstrahls auf, wobei die unterschiedlichen Funktionen über einen Drehring am Brausekopf eingestellt werden können. Viele Handbrausen verfügen auch über eine Massagefunktion, wobei das Wasser zu einem dicken Strahl gebündelt wird und unter größerem Druck abfließt.

  • Handflügeltor

    Handflügeltor

    auch: Handflügeltore

    siehe Flügeltor.

  • Handlauf

    Handlauf

    auch: Handläufe

    Der Handlauf (=Geländer) schließt die sog. Geländerfüllung ab und dient vor allem der Sicherheit. Er muss mindestens 90 cm hoch sein (von der vorderen Stufenkante aus gemessen) und zur Wand einen Abstand von 4 cm haben, damit man den Handlauf umfassen kann und sich nicht die Finger einklemmt.

  • Handtuchwärmekörper

    Handtuchwärmekörper

    siehe Badheizkörper

  • Handwaschbecken

    Handwaschbecken

    Wie der Name schon sagt ein Waschbecken, das nur für die Handreinigung benutzt wird und dementsprechend klein dimensioniert ist. Handwaschbecken werden in Gästebäder und in öffentliche Sanitärräume eingebaut. Das Material besteht hauptsächlich aus Sanitärkeramik.

  • Handwerker

    Handwerker

    siehe Bauhandwerker

  • Handwerkerservice

    Handwerkerservice

    Darunter wird im Bauwesen nicht der Service verstanden, den ein Handwerker erbringt. Vielmehr ist diese Bezeichnung mit dem Wachstum der Baumarktgruppen etwa Mitte der 70-er Jahre entstanden. Darunter ist zu verstehen, dass ein Baumarkt oder ein Großhandel für Baustoffe, Holz, Bauelemente etc. Handwerker vermittelt, die jene Gegenstände einbauen, bei denen sich der normale Heimwerker übernehmen könnte. Innerhalb der Handwerkerschaft eher scheel angesehen, breitet sich aber das Betätigungsfeld der Montagehandwerker immer mehr aus. Die anhaltend schlechte Baukonjunktur tut ein übrigens, dass immer mehr Handwerker in Kooperation mit dem Handel den Montage"service" anbieten. Irreführend ist allerdings das Wort vom Service, bei dem der Verbraucher von einer kostenfreien Zusatzleistung im Sinne der Kundenpflege ausgeht. Der Handwerkerservice jedoch, den der Handel anbietet, ist kostenpflichtig und beruht auf einem gesonderen Vertragsverhältnis zwischen dem Produktkäufer und dem Handwerksbetrieb.

  • Hanf

    Hanf

    Hanf ist nicht nur eine Droge, sondern läßt sich auch für etwas sinnvolles einsetzen wie z.B. zur Herstellung von Hanfwolle, Seilen oder Kosmetikprodukten.

  • Hanfwolle

    Hanfwolle

    Dämmplatten aus Hanfwolle kommen als Dachdämmung ebenso zum Einsatz wie als Trittschalldämmung unter dem Estrich. Aber auch Außenwände und Innenwände in Holzständer-Bauweise lassen sich mit Hanfwolle dämmen. Hanfwolle bietet nicht nur eine ausgezeichnete Wärmedämmung, sondern ist gleichzeitig sehr robust und feuchtigkeitsbeständig. Ihre natürlichen Inhaltsstoffe machen sie resistent gegen Schädlingsbefall. Mittlerweile sind klemmbare Dämmplatten aus Hanf auf dem Markt. Als Stützfaser wird eine textile Polyesterfaser verwendet. Die klemmbaren Hanfwolle-Dämmplatten eignen sich zur Zwischensparrendämmung. Neben einem zeitgemäßen Dämmwert gegen Kälte, bietet Hanf eine hohe Speicherkapazität. Hanf ist spezifisch mehr als doppelt so schwer als anorganische Faserprodukte oder Schäume. Als Folge bleibt es im Sommer tagsüber länger kühl, da mehr als doppelt so viel Zeit benötigt wird, die in der Nacht gespeicherte kühlere Masse freizusetzen.

  • Hanglage

    Hanglage

    auch: Hanglagen

    Grundstücke in Hanglage, also auf einem Grundstück mit Gefälle, sind zwar reizvoll, aber nicht in jedem Fall für eine Bebauung geeignet. Risse in der angrenzenden Straße können darauf hinweisen, dass Erdschichten in Bewegung sind. Generell kann nur durch ein Bodengutachten ermittelt werden, ob eine Hangbebauung möglich ist. Bei Hangbebauungen ergeben sich immer Probleme mit dem Oberflächenwasser bzw. dem Schichtenwasser, wodurch die Kelleraußenseiten wesentlich stärker nässebelastet werden, als bei Häusern in der Ebene. Eine Drainage ist also unerläßlich, wobei Drainagerohre mit 100 mm Durchmesser in der Regel ausreichen; die müssen jedoch fachgerecht von Sickermaterial umschlossen sein.

  • Hangrost

    Hangrost

    auch: Hangroste

    Hangroste werden zur Sicherung von Hängen angeordnet. Sie sind eine Weiterentwicklung der Pilotenwand. Während bei der Pilotenwand nur einzelne Balken gesetzt werden, die den Hang sichern, werden diese Balken bei den Hangrosten zu einer zusammenhängenden Holzkonstruktion zusammengesetzt. Dadurch wird der ganze Hang mit einem Rost aus Balken überzogen und großflächig gesichert. Durch Pilotenwände oder Hangroste können oberflächliche, labile Hangschichten gesichert werden (10-20 cm tief). Hangroste werden dort eingesetzt, wo die Flächen sehr steil sind, so dass einfache Ansaatmethoden keinen Erfolg haben. Nach Möglichkeit werden die Rostflächen mit Erdmaterial ausgefüllt, angesät und mit Stecklingen ausgepflanzt. Bei den Hangrosten übernimmt nach Ablauf ihrer Lebensdauer die in sich zusammengewobene Vegetationsdecke die Rückhaltefunktion.

  • Hangrutschung

    Hangrutschung

    siehe Geländebruch.

  • Hangwasser

    Hangwasser

    Hangwasser stellt eine besondere Form des Sickerwassers dar. Das bei Niederschlägen auftretende Schichtenwasser kann sich vor den hangseitigen Gebäudeaußen- und -kellerwänden stauen und unter Umständen hydrostatischen Druck (von außen drückendes Wasser) erzeugen. Ohne Vorhandensein einer Wasserableitung, kann das Wasser in das Mauerwerk eindringen und es schädigen. Beim Vorliegen von Hangwasser sind die einschlägigen Vorschriften der DIN 18195 zu beachten. Insbesondere ist in aller Regel das Anlegen einer Dränung nach DIN 4095, falls möglich, erforderlich.

  • Harfenzaun

    Harfenzaun

    auch: Harfenzäune
    harfenzaun.jpg

    Bezeichnung für Zäune aus Metallgitterstäben, die so angeordnet sind, daß der Zaun dem geschwungenen Bogen einer Harfe ähnelt.

  • Harmonikatür

    Harmonikatür

    auch: Harmonikatüren

    Umgangssprachliche Bezeichnung für Falttür.

  • Harmonikawand

    Harmonikawand

    auch: Harmonikawände

    Mobile Wände zum Schieben und Falten liegen voll im Trend. Neben Schiebetüren, die wie der Name sagt, geschoben werden, gibt es auch noch Falt- bzw. Harmonikawände. Hier werden die einzelnen Wandelemente zusammengefaltet. Sie werden überall dort eingesetzt, wo eine einfach zu bedienende Abtrennung benötigt wie zum Beispiel in Einkaufszentren, Flughäfen, Hotels, Restaurants oder Banken. Aber auch im privaten Bereich werden die faltbaren Trennwände aus Glas oder Holz verwendet.

  • Hartdach

    Hartdach

    auch: Hartdächer

    siehe harte Bedachung.

  • harte Bedachung

    harte Bedachung

    auch: harten, Bedachung

    In der Musterbauordnung wird gefordert, dass die Dachhaut gegen Flugfeuer und strahlende Wärme widerstandsfähig sein muss. Der Grund dieser Forderung liegt in der Notwendigkeit des Schutzes des Daches vor einer Entzündung bei Bränden benachbarter Gebäude. Es soll verhindert werden, dass durch hochtreibende, leichte brennende Teile, durch Funkenflug oder durch Wärmestrahlung eine benachbarte Dachhaut in Brand gesteckt wird. Dächer die laut DIN 4102 diesen Anforderungen entsprechen, werden als "harte Bedachung" bezeichnet. Ohne weitere Prüfung können z.B. Dachziegel, Dachsteine, mindestens 0,5 mm starke Metallbahnen zur harten Bedachung verwendet werden. Bei einem Gründach muss individuell entschieden werden, ob es sich um eine harte Bedachung eignet. Dächer mit einer Intensivbegrünung sind in den meisten Fällen in der Lage, dem Brand und dem Funkenflug eines Nachbargebäudes zu widerstehen. Ist dies nicht der Fall, spricht man von einer weichen Bedachung.

  • Hart-PVC

    Hart-PVC

    PVC in seiner harten Form. Diese Härte behält er bis zu einer Temperatur von 80°C bei. Bis zu einer Temperatur von 165°C verhält sich Hart-PVC plastisch-weich. Er ist beständig gegen Säuren, Laugen, Salze, Alkohole, Benzine und Öle. Nicht beständig ist der Kunststoff dagegen gegen Lösemittel wie Benzol und Aceton, die quellend wirken. Dagegen ist Hart-PVC alterungs- und witterungsbeständig und wird gerne im Außenbereich für Dachrinnen oder Bedachungen verwendet. Auch Rohre, Fenster und Behälter sind häufig aus Hart-PVC.

  • Hartschaum

    Hartschaum

    Geschäumter Kunststoff (Polystyrol, Phenolharz, PUR), der als Wärmedämmstoff verwendet wird. Hartschaumplatten werden als Dämmstoff vorzugsweise für schwimmende Estriche zur Verbesserung des Trittschallschutzes und/oder als Wärmedämm-Verbundsystem für Aussenwände verwendet. Folgende Anwendungstypen werden unterschieden: Wärmedämmung nach DIN 18164-1W = nicht druckbelastbar, WD = druckbelastet, WS = mit erhöhter Belastbarkeit für Sondereinsatzgebiete.Für die Trittschalldämmung nach DIN 18164-2T = für Decken, z.B. unter Estrich, auch unter Fertigteilestrich.

  • Hartschaum-Schalungsstein

    Hartschaum-Schalungsstein

    auch: Hartschaumschalungsstein, Hartschaum-Schalungssteine, Hartschaumschalungssteine

    Hartschaum-Schalungssteine sind zunächst keine Steine, sondern aus Polystyrol-Hartschaum bestehende Formteile, die wie Legosteine zusammen- und übereinandergesetzt werden können. Diese Hartschaumformteile müssen auf der Baustelle mit Beton ausgefüllt werden, wodurch sie erst zu Steinen werden. Auch bei diesem Schalungsstein ist also die Wärmedämmung gleich mit integriert in das gesamte Bausystem. Die Abbildung zeigt das System "isorast", nämlich das Aufstellen der Steine und das Ausfüllen mit Fließbeton.

  • Haubendach

    Haubendach

    siehe Walmdach.

  • Haubenziegel

    Haubenziegel

    siehe Firstdachziegel.

  • Hauptdachfläche

    Hauptdachfläche

    auch: Hauptdachflächen
    dach.jpg

    Ein Walmdach besteht in der Regel aus zwei Hauptdach- und zwei Walmdachfächen. Die Hauptdachflächen sind die größeren Flächen, die wie ein Satteldach aufgebaut sind. Die Walmdachflächen sind hingegen die kleineren Flächen, die den Giebel ersetzen.

  • Hauptfirstrichtung

    Hauptfirstrichtung

    Die Richtung, in der der First eines (Haupt)Gebäudes zu verkaufen hat. Die Hauptfirstrichtung wird allermeistens im Bebauungsplan festgeschrieben. Die Aufsteller dieser Bebauungspläne, also die Gemeinden und Städte, wollen mit Vorgaben wie dieser verhindern, daß in einem Baugebiet "wie wild" gebaut wird und keine einheitliche Strukturen entstehen.

  • Hauptlüftung

    Hauptlüftung

    auch: Sammel-Hauptlüftung

    Die Hauptlüftung stellt den Normalfall einer Lüftungsleitung dar und ist gleichzeitig die Grundausstattung für alle weiteren Lüftungssysteme wie Nebenlüftung, Umlüftung oder Sekundärlüftung. Nach DIN 1986 sind Grund-, Sammel und Fallleitungen zu lüften. Häufig werden liegende Leitungen über vorhandene Fallleitungen gelüftet. Bei Anlagen ohne Fallleitungen sind gesonderte Lüftungen über Dach zu führen. Bei der Einzel-Hauptlüftung (EHL) wird jede Fallleitung in gleichbleibender Nennweite über Dach geführt. Um die Zahl der Dachdurchführungen zu reduzieren, werden die Lüftungsleitungen unter dem Dach zusammengeführt und als eine gemeinsame Sammel-Hauptlüftung (SHL) über Dach geleitet.

  • Hauptpotentialausgleich

    Hauptpotentialausgleich

    auch: Haupt-Potentialausgleich

    siehe Potentialausgleich.

  • Hauptunternehmer

    Hauptunternehmer

    siehe Generalunternehmer.

  • Hauptwetterrichtung

    Hauptwetterrichtung

    Hauptwetterrichtung ist die Richtung, aus der im Jahresmittel die Hauptregenmenge auftritt und die Hauptwetterbeanspruchung des Bauwerks erfolgt. Groben Aufschluss über die Hauptwetterrichtung kann der Moosbewuchs an Dächern oder Bäumen geben, der in Hauptwetterrichtung am stärksten ist.

  • Hausanschluss

    Hausanschluss

    Hausanschluss ist der Anschluss der Installationen von Elektrizität, Wasser, Abwasser, Gas, Fernheizung, Telefon und Kabel eines Gebäudes an die Ver- und Entsorgungsleitungen des öffentlichen Netzes. Die Kosten für den Hausanschluss gehören zu den Baukosten.

  • Hausanschlusskasten

    Hausanschlusskasten

    Der Hausanschlusskasten ist ein mit den Anschlussklemmen, Sicherungselementen und dem Zähler bestückter Wandschrank für den Hausanschluss des elektrischen Stromes. Vom Hausanschlusskasten führt ein Kabel zur Hauptverteilung, die unter anderem die Stromzähler enthält. Der Hausanschlusskasten ist verplombt und enthält die Hauptsicherungen. Sie trennen den Anschluss bei einem Kurzschluss vor der Hauptverteilung vom öffentlichen Versorgungsnetz. Diese Sicherungen dürfen nur von einer ausgebildeten Elektrofachkraft gezogen oder ausgetauscht werden, da dadurch ein lebensgefährlicher Lichtbogen gezündet werden kann. Der Hausanschlusskasten ist in der Regel im Keller an einer Außenmauer des Hauses angebracht und kann eventuell über ein zweites hereinkommendes Kabel nachfolgende Haushalte mit versorgen. Ebenfalls erfolgt dort eine eventuelle Aufteilung der Adern, entsprechend der geltenden Netzform.

  • Hausbock

    Hausbock

    hausbock.jpg

    Der Hausbock bereitet dem Hausbesitzer sicherlich die meisten Albträume bei den holzzerstörenden Insekten. Der Käfer ist 8 bis 25 mm lang, wobei das Männchen deutlich kleiner als das Weibchen ist. Der Körper ist dunkel bis schwärzlich und weist auf den Flügeldecken weißbehaarte Winkel auf. Typisch sind weiterhin zwei glänzende Höcker auf dem Halsschild und die verdickten Schenkel. Bis zu 400 Eier legt jedes Weibchen in Risse und Ritzen von Nadelholz. Die Larve lebt vom Eiweiß im Holz. Sie frisst sich daher bevorzugt durch das nährstoffreiche Splintholz von Kiefer, Tanne, Fichte oder Lärche. Laubholz wird grundsätzlich gemieden. Die Hausbocklarve liebt Wärme (24-30°C) und feuchtes, frisches Holz [Holzfeuchte 18-30%]. So feucht werden Dachbalken zwar meist nicht sein, doch erst ab einer Holzfeuchte unterhalb von 8-10% stellen die Larven ihre Weiterentwicklung ein. Am stärksten ist der Befall des frischen und nährstoffreichen Holzes bis zu einem Alter von etwa 30 Jahren. Ist das Holz über 60 Jahre alt, ist die Larvenentwicklung rückläufig und bei über 100 Jahren altem Holz findet man Hausbocklarven nur noch vereinzelt. Von diesen Larven geht auch keine Gefahr mehr für das Holz und das Bauteil aus.

  • Hauseinführung

    Hauseinführung

    auch: Hauseinführungen
    hauseinfuehrung.jpg

    Gas-, Wasser-, Strom- oder Fernwärmeleitungen sowie Datenleitungen wie Telefon- und Fernsehkabel müssen irgendwie durch die Kellerwand oder eine sonstige Wand ins Gebäude gelangen. Dies gelingt in der Praxis mit Hauseinführungen. Diese Hauseinführungen müssen so ausgebildet sein, dass sowohl drückendes als auch nichtdrückendes Wasser nicht ins Gebäude gelangen kann. Sie haben also in erster Linie eine abdichtende Funktion. Der Brandschutz muss allerdings auch oft mit berücksichtigt werden. Zudem muss noch unterschieden werden zwischen Hauseinführungen, die mehrere Versorgungsleitungen gemeinsam ins Haus führen oder Hauseinführung, die lediglich eine Versorgungsleitung ins Haus führen. Hauseinführungen sollten nicht unter Hauseingängen, Treppen, Balkonen und Terrassen angeordnet werden, damit ein ungehinderter Zugang möglich ist. Wegen Frostschutz ist die Wasserhauseinführung min. 80 cm im seitlichen Abstand von einem Lichtschacht vorzusehen.

  • Hauseingangstür

    Hauseingangstür

    auch: Hauseingangstüren
    hauseingangstuer.jpg

    Tür, die von einer Straße oder einem Gehweg direkt ins Haus führt. Hauseingangstüren haben mehrere Funktionen zu erfüllen. Sie sollen verhindern, daß Regen und Wind, aber auch Einbrecher in das Haus eindringen. Gleichzeitig sollen sie dekorativ aussehen, um die Optik des Hauses zumindest nicht zu beeinträchtigen. Hauseingangstüren werden aus sehr unterschiedlichen Materialien gefertigt, wobei sie je nach Breite und Material ein erhebliches Gewicht aufweisen können. Haustüren werden aus Holz bzw. Holzwerkstoffen, aus Kunststoff, aus Aluminium und aus Bronze hergestellt. Sehr häufig weisen sie Türfüllungen aus Glas auf. Die Redaktion von "baumarkt.de" empfiehlt, nur Hauseingangstüren einzubauen, die auch schweren Einbruchwerkzeugen (mindestens Klasse WK 4) standhalten, siehe auch einbruchhemmende Türen. Da Hauseingangstüren stark unterschiedlichen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, nämlich warme Innenseite, im Winter extrem kalte Außenseite, sollten bei Hauseingangstüren aus Holz insbesondere die Klimaklassen beachtet werden.

  • Hausfäule

    Hausfäule

    siehe holzzerstörende Pilze

  • Hausfinanzierung

    Hausfinanzierung

    auch: Hausfinanzierungen

    Darunter versteht man die meist langfristige Finanzierung von Immobilien durch einen oder mehrere Finanzierungsbausteine. Üblicherweise sind das Bauspardarlehen, Bank- und/oder Versicherungshypotheken, die von einem oder mehreren Baufinanzierungsinstituten zur Verfügung gestellt werden. Um eine solide Finanzierung zu gewährleisten, sollte die Eigenkapitalsquote des Bauherrn bzw. des Käufers 30 Prozent des insgesamt für die Anschaffung des benötigten Kapitals nicht unterschreiten.

  • Hausmüll

    Hausmüll

    Hausmüll ist fester Abfall aus Haushalten einschließlich der darin enthaltenen gegebenenfalls separat erfaßten Alt- und Schadstoffe, die in den ortsüblichen Abfallsammelbehältern zur Entsorgung durch die Müllabfuhr bereit gestellt werden. Altoffe sind diejenigen Stoffe, die der Verwertung zugeführt werden und Schadstoffe sind diejenigen Stoffe im Hausmüll, die besonders gesundheits-, luft- oder wassergefährdend sind.

  • Hausschwamm

    Hausschwamm

    siehe Echter Hausschwamm.

  • Hausstaub

    Hausstaub

    Die meisten Allergiker reagieren nicht negativ auf den Hausstaub selbst, sondern vielmehr auf das im Hausstaubmilbenkot enthaltene Allergikum Guanin. Eine Hausstaubmilbe produziert im Laufe ihres 3-5 Monate dauernden Lebens etwa das 200-fache ihres Gewichtes an Exkrementen, die nach einiger Zeit zu Feinteilchen zerfallen und sich mit dem Hausstaub verbinden. Dieser Feinstaub kann sowohl bei jeder Bewegung im Bett als auch von Glattböden und anderen glatten Flächen aufgewirbelt und inhaliert werden.

  • Hausstaubmilbe

    Hausstaubmilbe

    auch: Hausstaubmilben

    Von den etwa 15 verschiedenen Arten der Hausstaubmilbe (Pyroglyphidae) sind 6 im Bezug auf den Hausstaub relevant. In unseren Breiten leben sie überall. Allerdings gelten innerhalb der Grenzen Deutschlands sowohl die Nord- und Ostseestrandgebiete als auch die hoch gelegenen Alpenregionen als milbenfrei. Bei Räumen, welche stark mit Pilzen befallen sind, ist meist auch eine erhöhte Population von Milben anzutreffen.

  • Haustrennwand

    Haustrennwand

    auch: Haustrennwände

    Wand zwischen zwei aneinander grenzenden Häusern, z.B. Doppelhäuser, Reihenhäuser oder Kettenhäuser. Wegen des besseren Schallschutzes wird sie häufig auch zweischalig ausgeführt. Zudem muss eine Haustrennwand als Brandwand ausgebildet sein.

  • Haustür

    Haustür

    auch: Haustüren

    siehe Hauseingangstür

  • Haustyp

    Haustyp

    auch: Haustypen

    Die Grundstücksknappheit und die hohen Baukosten haben zu einer engen Typisierung des Hausbaus geführt. Allerdings kann jeder Haustyp durch Dachformen, Balkone, Loggien, Erker, Wintergärten usw. eine sehr individuelle Note bekommen - je nach Kreativität des Architekten.

  • Haustypen

    Haustypen

    auch: Haustype

    Allgemeine Bezeichnung für ein Haus, das in gleicher oder ähnlicher Bauweise und Optik errichtet worden ist, zum Beispiel Walmdachbungalow, Flachdachbungalow usw.

  • Hauswasserzähler

    Hauswasserzähler

    Groß- und Hauswasserzähler sind Wasserzähler, die für große Durchlaufmengen ausgelegt sind. Sie messen den Wasserdurchlauf für ein Haus oder eine Wohnung. Bei einem Haus wird er an der Stelle eingebaut, an der die Wasserleitung ins Haus führt. In Mehrfamilienhäusern, in denen der Wasserverbrauch pro Wohnung getrennt abgerechnet wird, erfolgt der Einbau am Ende des jeweiligen Wasserstrangs.

  • Hebeanlage

    Hebeanlage

    auch: Abwasserhebeanlage, Hebeanlagen
    hebeanlage.jpg

    Eine Hebeanlage hebt das Abwasser über die Rückstauebene und führt es der Kanalisation zu. Wenn also der Keller unter dem Kanalanschluß liegt oder Fallrohre weit entfernt sind, ermöglichen es derartige Anlagen dennoch, an solchen Orten ein WC aufzustellen und anzuschließen. Aus diesem Grund lautet die fachlich richtige Bezeichnung "Fäkalienhebeanlage"; gebräuchlich ist auch der Begriff der Kleinhebeanlage, die hinter einer Toilette eingebaut wird. Fäkalien und WC-Papier werden in diesen Anlagen so zermahlen, dass eine Entsorgung über das normale Wasserrohrnetz möglich ist. Das Foto zeigt eine solche Kleinhebeanlage als Wand-Einbausatz.

  • Hebefenster

    Hebefenster

    auch: Hebeflügel, Aufschiebfenster

    Das Hebefenster ist eine Sonderform des Schiebefensters. Dabei ist die obere Hälfte des Fensters fest und die untere Hälfte (der sogenannte Hebeflügel) lässt sich in vertikalen Führungsschienen nach oben schieben. Hebefenster sind vorwiegend in Nachkriegsbauten anzutreffen. Heutzutage werden diese, einst sehr geschätzten Elemente, für Privathäuser so gut wie nicht mehr hergestellt. In Bürogebäuden sind Hebefenster jedoch weitverbreitet.

  • Hebeflügel

    Hebeflügel

    siehe Hebefenster.

  • Hebeschiebefenster

    Hebeschiebefenster

    hebeschiebefenster.gif

    Der Fensterflügel ist oben angeschlagen, wird beim Öffnen nach außen geklappt und kann zu etwa 2/3 zur Seite geschoben werden. Die Befestigung eines Insektenschutzgitters, einer Gardine oder eines Vorhangs ist problemlos, da kein Teil des Fensterflügels in den Raum ragt.

  • Hebeschiebekippfenster

    Hebeschiebekippfenster

    hebeschiebekippfenster.gif

    In Deutschland ungebräuchliche Fensterversion, bei der sich ein Fensterflügel sowohl horizontal verschieben als auch nach innen kippen läßt.

  • Hebeschiebetür

    Hebeschiebetür

    auch: Hebetür, Hebe-Schiebetüren, Hebeschiebetüren

    Hebe-Schiebetüren müssen, wie der Name bereits sagt, durch Heben und Schieben geöffnet werden. Angehoben werden die Türen durch einen Drehgriff. Über eine Schiene wird die Tür seitlich vor ein danebenliegendes Fensterteil geschoben. Meist lassen sich Hebe-Schiebetüren kippen und in verschiedenen Stellungen arrettieren. Verwendet werden die Türen bei großen Fensteröffnungen, wenn man beispielsweise Wohnräume zum Garten öffnen oder Terrassen in Wohnräume einbeziehen will. Je nach Öffnungsbreite bestehen sie aus ein, zwei oder noch mehr Flügeln. Dabei können alle Flügel oder nur ein Teil von ihnen zu verschieben oder zu kippen sein. Nicht nur im Privatbereich, auch in Büros oder Hotels findet man solche Hebe-Schiebetür-Anlagen.

  • Hebe-Schiebetüranlage

    Hebe-Schiebetüranlage

    auch: Hebe-Schiebetüranlagen, Hebe-Schiebetür-Anlage, Hebe-Schiebetür-Anlagen, Hebeschiebetüranlagen, Hebeschiebetüranlage

    siehe Hebe-Schiebetür.

  • Hebetür

    Hebetür

    auch: Hebetüren

    siehe Hebeschiebetür.

  • Heizestrich

    Heizestrich

    auch: Heiz-Estrich
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    Heizestrich ist ein schwimmender Estrich, der zur Aufnahme von Heizelementen für die Raumheizung sowie der Wärmespeicherung dient. Je nach Lage der Heizelemente werden Heizestriche in die Bauarten A, B, C unterteilt. Bauart A: Heizelement innerhalb der Estrichschicht.   Bauart B: Heizelement innerhalb der profilierten Dämmschicht.   Bauart C: Heizelement innerhalb der separaten Estrichausgleichsschicht. Der Heizestrich muss grundsätzlich den Anforderungen des schwimmenden Estrichs genügen. Die Dicke der Estrichschicht richtet sich nach der Bauart. Die Überdeckung der Heizelemente muss jedoch mindestens 45 mm betragen. In der Bezeichnung des Heizestrichs wird zunächst der verwendete Estrich mit der Festigkeitsklasse angegeben (hier ZE 20). Es folgen die Konstruktionsbezeichnung (S) und Überdeckungshöhe der Heizelemente (hier 50). Der Zusatz H steht für Heizestrich. (Estrich DIN 18560 - ZE 20 - S 50 - H).

  • Heizgradtage

    Heizgradtage

    Die Heizgradtage HGT sind die über alle Heiztage eines Jahres gebildete Summe der täglich ermittelten Differenz zwischen Raumlufttemperatur und mittlerer Tagesaußentemperatur.

  • Heizkamin

    Heizkamin

    auch: Heikamine
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    Foto: Rittmayer + Partner Ein Heizkamin sieht aus wie ein offener Kamin. Er kann rustikal oder sehr modern gestaltet sein, verkleidet mit schönen Kacheln oder Marmor. Und auch das flackernde Feuer sieht man durch eine Glasscheibe. Der Heizkamin funktioniert wie ein Kachelkamin, er besitzt lediglich eine größere Glasscheibe. Durch die Keramikglasscheibe wird dem Feuerraum die große Sogwirkung zur Raumluft genommen. Der Heizkamin bekommt nur die zur Verbrennung benötigte Luftmenge zugeführt. Dadurch arbeitet er mit einem deutlich besseren Wirkungsgrad als ein offener Kamin. Die Kachelwände geben zudem noch sanfte Strahlungswärme an die Umgebung ab. Ein Heizkamin könnte die Lösung sein für alle, die keinen geeigneten Schornsteinquerschnitt für einen offenen Kamin besitzen.

  • Heizkessel

    Heizkessel

    Die zentralen Punkte einer Heizungsanlage sind der Kessel und der passende Brenner. Gerade in diesen Bereichen sind in den vergangenen Jahren ganz erhebliche technische Fortschritte gemacht worden, so daß die heute erhältlichen Systeme viel effizienter arbeiten. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von unterschiedlichen Kesseltypen. Die Unterschiede liegen unter anderem in der Art der Befeuerung und der Konstruktion. Die meisten Kessel lassen sich mit Öl oder Gas beheizen. Modelle, die nur mit Koks oder wahlweise mit Koks und Öl funktionieren, spielen am Markt praktisch keine Rolle mehr. Am Markt beginnen sich aber die Heizkessel zu etablieren, die mit Holzpellets beschickt werden. Nach der Konstruktion unterscheidet man Niedertemperaturkessel, Gas-Spezialkessel und Brennwertkessel.

  • Heizkörper

    Heizkörper

    Ein Heizkörper ist ein Gerät, das die im Heizkessel erzeugte Wärme an einen Raum überträgt. Die Wärmeübertragung erfolgt durch Konvektion und/oder Strahlung. Entsprechend unterscheidet man bei Heizkörpern Konvektoren (wasserdurchflossene Rohre mit dicht aufgereihten Aluminiumlamellen) und Radiatoren. Radiatoren bestehen aus wasserführenden Rippen, Gliedern oder Platten, die miteinander verbunden sind. Dazu zählen auch die heute überwiegend eingesetzten Flachheizkörper.

  • Heizkreis

    Heizkreis

    auch: Heizkreise

    Ein oder mehrere Heizkörper bilden mit den dazugehörigen Komponenten wie Pumpe, usw. einen Heizkreis - gleiches gilt auch für die Fußbodenheizung. So werden z. B. beim Einfamilienhauses, in welchem sowohl Heizkörper als auch ein Fußbodenheizungssystem zum Einsatz kommen, die Heizkörper zu einem Heizkreis zusammengefasst und die Fußbodenheizung, die mit niedrigeren Temperaturen betrieben wird, zu einem zweiten Heizkreis.

  • Heizleisten

    Heizleisten

    auch: Heizleiste
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    Heizleisten werden vor allem dort eingebaut, wo sich vorhandene Heizsysteme als zu schwach erweisen. Die Leisten ähneln äußerlich einer Fußbodenleiste, sie enthalten jedoch zwei oder mehr Kupferrohre, durch die das warme Wasser fließt. Die Wärme streicht als Wärmeschleier die Wände hoch und erwärmt diese. Die erwärmten Wände wiederum geben Strahlungswärme ab, die als besonders gesund gilt. Heizleisten werden auch als Selbstbausätze angeboten. Die Zeichnung gibt die Maße einer Heizleiste des Herstellers Logitherm wieder.

  • Heizleistung

    Heizleistung

    Der Wert gibt an, wieviel die Heizung leisten muss, um den Wärmebedarf eines Hauses zu decken. Der Wärmebedarf wird nach DIN 4701 berechnet. Der Heizkessel muss also mindestens diese Leistung aufbringen können. Moderne Niedrigenergiehäuser brauchen auch an frostigen Tagen verhältnismäßig wenig Heizwärme. Im Interesse einer komfortablen Warmwasserversorgung dimensioniert man die Heizungen jedoch meist etwas größer als nach DIN 4701 erforderlich wäre.

  • Heizlüfter

    Heizlüfter

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    Heizlüfter sind kompakte, tragbare Geräte mit Anschlussleitung und Stecker in schutzisolierter Ausführung. Die gewünschte Raumtemperatur lässt sich mit Hilfe eines Leistungsschalters und eines Raumthermostates einstellen. Die Geräte können im Sommer als Lüfter (Kaltluftstufe) genutzt werden.

  • Heizöl EL

    Heizöl EL

    Heizöl extra leicht (Heizöl EL) ist ein leichtflüssiger und aschefreier Brennstoff mit festgelegten Qualitätseigenschaften. Sein hoher Heizwert (10,08 kWh/l) und der günstige Marktpreis machen Heizöl zu einer besonders wirtschaftlichen Heizenergie. Und da sich Heizöl EL erst bei über 55 °C entzündet, lässt es sich einfach und sicher handhaben und lagern. Die Qualität von Heizöl EL wird durch vielfältige Kontrollverfahren während und nach dem Raffinerieprozeß garantiert. Und die Qualität von Heizöl EL wird ständig verbessert, um den Anforderungen moderner, energiesparender Technik zu entsprechen.

  • Heizöl extra leicht

    Heizöl extra leicht

    siehe Heizöl EL.

  • Heizöl-Lagertank

    Heizöl-Lagertank

    auch: Heizöl-Lagertanks

    Heizöl-Lagertanks werden auch als Öltanks, Lagerbehälter oder Tankanlagen bezeichnet. Stehen mehrere dieser Lagerbehälter nebeneinander und sind durch Rohrleitungen miteinander verbunden, spricht man von Tankanlagen oder Batterietanks. Heizöl-Lagertanks werden aus Stahl oder einer Mischung aus Polyesterharz und Glasfasern hergestellt, weshalb sich der auch der Begriff GFK-Tank (glasfaserverstärkter Kunststoff) durchgesetzt hat. Die Tanks müssen hohem Sicherheitsstandard entsprechen, weshalb die Bezeichnung "Sicherheitstank" auf alle derartige Behältnisse zutrifft. GFK-Tanks können bis zu einem Füllvolumen von 5.000 l fast überall aufgestellt werden, ohne dass um den Tank eine Auffangwanne gemauert werden muss. Die länderrechtlichen Vorschriften differieren in diesem Punkt jedoch. Doppelwandige GFK-Tanks können sogar in Wasserschutzgebieten aufgestellt werden, ohne dass ein Auffangraum angelegt werden muss. Grundsätzlich müssen derartige Tanks der Feuerwiderstandsklasse F 30 entsprechen. Heizöl-Lagertanks sind mit einem Geruchsverschluss und einem Füllstandanzeiger ausgestattet.

  • Heizwert

    Heizwert

    Der Heizwert gibt an, welche Wärmemenge aus einem Brennstoff pro Kilogramm gewonnen werden kann. Ein Liter Heizöl besitzt beispielsweise einen Heizwert von etwa 11,4 kWh und bei einem Kubikmeter Erdgas liegt der Heizwert bei etwa 10,0 kWh. Beim der Verbrennung bildet sich neben den Abgasen noch Wasserdampf. In diesem Wasserdampf ist ebenfalls Wärme enthalten, die jedoch beim Heizwert nicht berücksichtigt wird, sondern nur beim Brennwert. Der Brennwert gibt an, wie viel Wärme bei vollständiger Verbrennung des Brennstoffs frei wird, einschließlich der Wärme, die im Wasserdampf der Abgase gebunden ist. Der Heizwert dagegen berücksichtigt diese versteckte Wärme nicht. Er ist deshalb immer niedriger als der Brennwert.

  • Helmdach

    Helmdach

    andere Bezeichnung für Zeltdach.

  • Herrschendes Grundstück

    Herrschendes Grundstück

    Eigentümer eines herrschenden Grundstücks sind durch die Grunddienstbarkeit berechtigt ein dienendes Grundstück für verschiedene Zwecke zu nutzen.

  • Herzfalzziegel

    Herzfalzziegel

    siehe Rautenfalzziegel.

  • heterogener PVC-Bodenbelag

    heterogener PVC-Bodenbelag

    auch: heterogene, PVC-Bodenbeläge

    siehe PVC-Bodenbelag.

  • HFD-Platte

    HFD-Platte

    auch: HFD-Platten

    siehe Faserdämmplatte

  • Hirnholz

    Hirnholz

    auch: Hirnhölzer

    Bezeichnung für Holz, das quer zur Stammachse bzw. zum Faserverlauf geschnitten wurde. Hirnholz wird z.B. als Holzpflaster im Außenbereich verwendet. Die deutlich sichtbaren Jahresringe sorgen für eine interessante Optik.

  • HOAI

    HOAI

    Die Honorare für Architekten und Bauingenieure sind in der HOAI geregelt geregelt, nämlich der Honorarordnung für Architekten und (Bau)Ingenieure. Der Gesetzgeber schreibt in der HOAI nicht nur vor, für welche Leistungsphasen welche Prozentsätze am Gesamthonorar fällig werden. Er gibt auch fünf "Honorarzonen" vor, wonach das Mindesthonorar durchaus auch erheblich steigen kann, wenn statt eines einfachen Bauwerks ein sehr aufwendiges erstellt werden muss. Das Honorar für Architekten und Bauingenieure ist also nicht frei aushandelbar. Verhandlungsspielraum besteht aber bei der Frage, wie ein Bauwerk hinsichtlich der Honorarzonen einzuordnen ist.

  • Hobeldiele

    Hobeldiele

    auch: Hobeldielen

    Die Hobeldiele ist ein Bodenbelag aus Massivholz und seit Jahrhunderten bewährt, wenn man auch in den letzten Jahrzehnten vielfach alte Dielen mit Teppichböden und dergleichen überdeckt hat. Infolge der Rückbesinnung auf ein natürliches Wohnen werden alten Dielen nun wieder renoviert oder es werden neue Hobeldielen eingebaut. Hobeldielen werden in Breiten von 96 bis 280 mm angeboten. Die üblichen Breiten liegen bei 121 und 146 mm. Je nach Länge der Hobeldiele schwanken die Brettstärken zwischen 20 und 33 mm. In den meisten Holzarten werden Hobeldielen in Längen ab 200 cm fallend angeboten, Fichten-Hobeldielen jedoch auch bis 500 und mehr cm, Douglasiendielen sogar in Längen bis 12 m. Hobeldielen weisen Nut und Feder auf, letztere in einer Stärke von 6 - 8 mm. Heute gefertigte Hobeldielen haben meistens auf der Unterseite Entlastungsnute. Der Holzhandel bietet Hobeldielen aus Fichte, Kiefer, Polarkiefer, Red Pine, Pitch Pine, Eiche, Asteiche, Esche, Ahorn, Douglasie, Buche, Birke und Kirsche an. Hobeldielen werden so verlegt, dass sie leicht federn, was der Fußmuskulatur zu Gute kommt.

  • Hochbau

    Hochbau

    Befasst sich im Gegensatz zum Tiefbau mit Gebäuden, die im Wesentlichen über der Erde liegen. Dazu zählen Wohnhäuser, Verwaltungs- und Bürogebäude, Hotels, Hochhäuser, Schulen, Hochschulbauten, repräsentative Bauten, wie Kirchen, Museen, Theater, ferner Sporthallen, Markt- und Ausstellungshallen, Parkhäuser und anderes. Die Grenzen zum Ingenieurbau sind fließend. Außerdem teilt sich der Begriff des Hochbaus in verschiedene Spezialgebiete wie z. B. den Stahlbau, Stahlbetonbau, Holzbau oder Mauerwerksbau. Auch der Industriebau ist ein Teilgebiet des Hochbaus.

  • Hochdruckreiniger

    Hochdruckreiniger

    auch: Hochdruck-Reiniger
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    Ein Gerät, daß die Reinigung wesentlich beschleunigt ist der Hochdruckreiniger. Ein Hochdruckreiniger saugt mittels einer Pumpe Wasser an und spritzt es unter Druck durch eine Pistole mit Spritzrohr und Düse. Infolge des hohen Drucks beseitigt das Wasser selbst hartnäckige Verschmutzungen beispielsweise an stark verschmutzten Aussenwänden. Aber auch Fassaden aus Ziegel- oder Natursteinen, Auffahrten, Gartenwege und Terrassenböden lassen sich mit einem Hochdruckreiniger säubern. Jedoch ist darauf zu achten, daß kein Schaden an den Fugenmaterialien entsteht. Es ist daher ratsam, immer mit geringerem Druck zu beginnen und ihn nach Bedarf zu steigern. Der Einsatz eines Hochdruckreinigers unterstützt und beschleunigt wesentlich die Reinigung von stark verschmutzten Aussenwänden. Aber auch Fassaden aus Ziegel- oder Natursteinen, Auffahrten, Gartenwege und Terrassenböden lassen sich mit einem Wasserstrahl, der mit hohem Druck auf die jeweiligen Flächen gerichtet wird, relativ schnell reinigen. Hochdruckreiniger gibt es als unbeheizte oder als beheizte Geräte, mit Elektro- oder Verbrennungsmotoren. Sie bringen Leistungen bis zu 240 bar. Das Wasser kann bis 80°C erhitzt werden. Die Reinigungswirkung ist entscheidend von der Form des Wasserstrahls abhängig. Mit einem Flachstrahl lassen sich Schmutz, Beschichtungen oder lose Teil entfernen. Durch einen Punktstrahl lösen besonders fest haftende Teile. Mit dem Rotationsschal erreicht man eine Kombination zwischen Punkt- und Flachstrahl. Düsen mit Rotationsstrahl werden auch als Dreckfräsen bezeichnet.

  • Hochrähmgefüge

    Hochrähmgefüge

    siehe Ankerbalkenbauweise.

  • Hochrähmkonstruktion

    Hochrähmkonstruktion

    siehe Ankerbalkenbauweise.

  • Hochrähmverzimmerung

    Hochrähmverzimmerung

    siehe Ankerbalkenbauweise.

  • Hochwasserschaden

    Hochwasserschaden

    auch: Hochwasserschäden

    Sammelbegriff für alle Schäden, die an einem Gebäude und auf einem Grundstück direkt oder indirekt durch Hochwasser verursacht worden sind.

  • Hochwasserversicherung

    Hochwasserversicherung

    auch: Hochwasserversicherungen

    siehe Elementarschadenversicherung

  • Hohlbalkenträger

    Hohlbalkenträger

    siehe Hohlkastenträger.

  • Hohlboden

    Hohlboden

    siehe Hohlraumboden.

  • Hohlfalzziegel

    Hohlfalzziegel

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    Nach dem Vorbild klassischer Hohlpfannen wurde der Hohlfalzziegel entwickelt. Er ist ein echter Schiebeziegel mit variabler Decklänge. Das spezielle Falzsystem ermöglicht das Verschieben ohne anheben des Ziegels. Das erleichtert die Verlegung besonders bei nachträglichen Einbauarbeiten und bei der Dachbegehung. Aerodynamische Sperren und Wirbelkammern garantieren eine hohe Sicherheit gegen Schlagregen und Flugschnee. Aus den verdeckt liegenden Seitenfalzen wird eindringendes Wasser sicher in die Mulde des Ziegels zurückgeleitet. Mit Hohlfalzziegeln lassen sich sogar geschwungene Dachflächen, wie beispielsweise bei Fledermausgauben, mühelos eindecken. Normalerweise werden dafür nur falzlose Dachziegel wie Biberpfannen oder Hohlziegel verwendet, da Falzziegel zu wenig Spiel haben.

  • Hohlkammerpaneele

    Hohlkammerpaneele

    auch: Hohlkammer-Paneele
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    Paneele aus transparentem Kunststoff. Diese Lichtbahnelemente kommen überall zum Einsatz, wo Sicht, und Schutz gefordert, aber direkte Durchsicht unerwünscht ist. Anwendungsbereiche sind z.B. Wind- und Sichtschutzwände im Terrassen- und Balkonbereich oder aber zum Ausfachen einer Pergola- oder Carport-Holzkonstruktion. Auch für senkrechte Lichtbänder, Raumteiler oder hinterleuchtete Lichtdecken im Innenbereich sind die handlichen Paneele bestens geeignet. (Foto: Hersteller Gutta)

  • Hohlkörperdecke

    Hohlkörperdecke

    auch: Hohlkörperdecken

    Unter einer Hohlkörperdecke bzw. Füllkörper- oder Hohlsteindecke versteht man eine Teilfertigdecke, die aus im Werk vorgefertigten Gitterträgern mit Betonfußleisten besteht und im Abstand zwischen 50 und 75 cm verlegt wird. Die Zwischenräume werden mit vorgefertigten Hohlblockelementen, Lochziegelsteinen oder Deckensteinen aus Leichtbeton ausgelegt. Diese dienen danach unterseitig als Putzträger und nach oben hin als Schalungskörper. Je nach System werden anschließend nur die Bereiche zwischen den Füllsteinen ausbetoniert, bei statisch höher tragfähigen Decken oder bei höheren Anforderungen an den Schallschutz kann die örtlich aufzubringende Ortbetonschicht auch über die gesamte Fläche z.B. in einer Dicke von 5 cm aufgebracht werden. Der Vorteil einer Hohlkörperdecke liegt darin, dass sie vom Selberbauer vergleichsweise einfach in Eigenleistung hergestellt werden kann. Es ist keine großflächige Schalung, sondern nur eine Montageunterstütung notwendig. Diese wird vom Hersteller vorgegeben. Der Beton kann dann in einem zweiten Arbeitsgang aufgebracht werden.

  • Hohlpfanne

    Hohlpfanne

    auch: Hohlpfannen

    siehe Hohlpfannenziegel.

  • Hohlpfannendach

    Hohlpfannendach

    auch: S-Pfannendach

    Von einem Hohlpfannendach wird gesprochen, wenn die Dacheindeckung mit Hohlpfannenziegeln erfolgt. Diese Eindeckung hat sich als Alternative zur Eindeckung mit Mönch und Nonne, die wesentlich aufwändiger war. Seit dem 15. Jahrhundert hat sich das Hohlpfannendach von Holland aus schnell über den gesamten norddeutschen Raum verbreitet. Bei der Art der Deckung wird zwischen Vorschnittdeckung und Aufschnittdeckung unterschieden.

  • Hohlpfannenziegel

    Hohlpfannenziegel

    auch: Hohlpfanne, S-Pfanne, Holländische Dachpfanne, Holländische Pfanne
    hohlpfannenziegel.jpg

    Der Hohlpfannenziegel (Hohlziegel) ist ein klassischer Ziegel ohne Verfalzung, der im Strangpressverfahren hergestellt wird. Der Ziegel hat einen langen Eckanschnitt. Das ist die Voraussetzung für die Verlegung in Vorschnittdeckung, die ein sehr dichtes, ebenmäßiges Deckbild ermöglicht. Hohlpfannenziegel eignen sich hervorragend für die Eindeckung denkmalgeschützter Bauten, aber auch Fledermausgauben bringt er wirkungsvoll zur Geltung. Da der Ziegel als eine holländische Entwicklung gilt, wird er auch als Holländische Dachpfanne oder Holländische Pfanne bezeichnet. Auch die Bezeichnung Flämischer Ziegel ist verbreitet. Wegen seinem s-förmigen Profil wird er aber auch als S-Pfanne bezeichnet.

  • Hohlraumboden

    Hohlraumboden

    auch: Hohlboden, Hohlraumböden

    Hohlraumböden bzw. Hohlböden sind Installationsböden aus Systembauteilen mit einer im Gegensatz zum Doppelboden geschlossenen, nicht aufnehmbaren Trägerplatte (aus Anhydrit-Fließestrich oder im Trockenbau aus nichtbrennbaren Bauplatten). Der Zugang zum Hohlraum, bzw. die Erschließung des Hohlraumbodens erfolgt über Revisionsöffnungen oder über Doppelbodentrassen. Hohlraumböden eigenen sich besonders für weniger stark installierte Büroflächen, mit der Option auf eine einfache Nachinstallation. Aufgrund der geschlossenen Trägerplatte können auf Hohlraumböden fast alle konventionellen Oberbeläge bis hin zum Natursteinmosaik problemlos verarbeitet werden.

  • Hohlraumdeckenheizung

    Hohlraumdeckenheizung

    auch: Hohlraumdeckenheizungen

    Bei dieser Deckenheizung liegen die Rohre im Zwischenraum zwischen Tragdecke und abgehängter Zwischendecke. Die Unterseite der Tragdecke ist isoliert. Die Wärmeabgabe der Heizrohre erfolgt durch Strahlung und Konvektion. Das Heizmittel kann jede Temperatur haben. Die abgehängten Zwischendecken werden als Putzdecke, Plattendecke, Metalldecke oder Lochdecke, auch mit der Möglichkeit der Lüftung und Schalldämmung, ausgeführt.

  • Hohlraumdübel

    Hohlraumdübel

    auch: Hohlraum-Dübel
  • Hohlwanddämmung

    Hohlwanddämmung

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    Verfahren, um bei Altbauten die oftmals anzutreffenden dicken Luftschichten in einem zweischaligen Mauerwerk zu füllen. Diese Luftschichten sind oft 7 cm breit und erfüllen die Aufgabe einer Wärmedämmung nur unzureichend. Mit einem speziellen Einblasverfahren können in diese Hohlräume Granulate wie z.B. Perlite eingeblasen und beim Einblasvorgang gleichzeitig verdichtet werden. Es können natürlich nur solche Granulate verwendet werden, die feuchte-unempfindlich sind, nicht verklumpen und Diffusionsvorgänge im Wandaufbau nicht unterbinden.

  • Hohlwanddose

    Hohlwanddose

    auch: Hohlwanddosen

    siehe Deckendose

  • Holländische Dachpfanne

    Holländische Dachpfanne

    siehe Hohlpfannenziegel.

  • Holländische Pfanne

    Holländische Pfanne

    siehe Hohlpfannenziegel.

  • Holländisches Dach

    Holländisches Dach

    Damit ist entweder ein Hohlpfannendach oder ein Walmdach gemeint.

  • Holz-Aluminum-Fenster

    Holz-Aluminum-Fenster

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    Draußen schützt Aluminium vor Wind und Wetter, drinnen sorgt Holz für Wärme und Behaglichkeit. Aluminium-Holz-Fenster oder auch Holz-Aluminium Fenster verbinden die gute Wärmedämmung von Holz mit der Witterungsbeständigkeit von Aluminium. Die Holzprofile werden dabei durch vorgesetzte äußere Aluminiumprofile geschützt. Sie sichern im Fenster- und Fassadenbereich gute bauphysikalische Werte. Für Holz-Aluminium Konstruktionen gibt es vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. Die Aluminiumoberfläche auf der Außenseite kann in sämtlichen Farbtönen ausgeführt werden. Auf der Innenseite ist eine Vielzahl von Hölzern in Kombination mit lasierten oder deckenden Anstrichen möglich. Außerdem können die Ansichtsbreiten, je nach eingesetzter Systemvariante und den statischen Erfordernissen, sehr schlank gehalten werden.

  • Holzausgleichsfeuchte

    Holzausgleichsfeuchte

    auch: Holz-Ausgleichsfeuchte

    siehe Ausgleichsfeuchte.

  • Holzbadewanne

    Holzbadewanne

    auch: Holzbadewannen
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    In den Badestuben des Mittelalters badete man in Badewannen aus Holz, die von einem Böttcher gebaut wurden. Solche Bottiche überdauerten Generationen und vielleicht hätte Napoleon 20 Jahre länger auf St. Helena gelebt, wenn er nicht in einer Wanne mit Bleiauskleidung gebadet hätte. Möglicherweise wurde der Kaiser der Franzosen nicht ermordet wie lange Zeit vermutet, sondern ist an einer Bleivergiftung gestorben. In den vergangenen Jahren tauchten auch wieder vereinzelt Holzbadewannen in den Badezimmern auf. Diese werden hauptsächlich aus Lärchen- und Kambalaholz fertigt. Beide Holzsorten haben ein badefreundliches Quell- und Schwindverhalten und eignen sich daher hervorragend zur Herstellung von Holzbadewannen.

  • Holzbalkendecke

    Holzbalkendecke

    auch: Holzbalkendecken

    Holzbalkendecken sind Geschossdecken, deren tragende Elemente, die Balken, aus Holz sind. Neben der Holzbalkendecke aus Vollholz oder Konstruktionsvollholz werden auch Balkendecken aus Brettschichtholz, Furnierschichtholz oder Furnierstreifenholz hergestellt. Die Balken liegen auf den Außenwänden und den tragenden Innenwänden auf, eventuell auch auf speziellen Kragsteinen, die aus der Wand innen hervorragen. Der Abstand der Balken ist sehr unterschiedlich. In Wohngebäuden reichen sie üblicherweise von 0,50 m bis 1,20 m, wobei jüngere Gebäude tendenziell geringere Abstände haben. Den oberen Abschluss, also die begehbare Fläche der Holzbalkendecke bilden in der Regel der Dielen. Zudem sind verschiedene Estricharten vom Trockenestrich über Zementestrich und Gussasphaltestrich bis hin zum Magnesiaestrich und Anhydrit-Estrich möglich. Zur Schall- und Wärmedämmung müssen bei Holzbalkendecken einige Maßnahmen ergriffen werden. Bei älteren Holzbalkendecken besteht die Füllung entweder aus Hochofenschlacke oder Sand, der auf einen so genannten Blindboden aus Holzbrettern liegt. Dieser Aufbau wird auch als Fehlboden bezeichnet. Andere Arten der Füllung sind Formelemente aus Gips oder gebranntem Ton. Moderne oder modernisierte Decken haben zusätzlich eine Dämmung z.B. aus Mineralwolle. Auch Perlite findet als Ausgleichsschüttung unter Trockenestrich seinen Einsatz. Holzbalken bleiben von unten entweder sichtbar (wie auf der Abbildung), oder es wird eine Verkleidung angebracht. Hierfür eignen sich besonders Gipsbauplatten oder Holzpaneele.

  • Holzbau

    Holzbau

    auch: Holzbauten

    Zum einen kann unter Holzbau ein Holzhaus verstanden. Zum anderen (hauptsächlich) wird unter Holzbau der Ingenieur-Holzbau verstanden.

  • Holzbauschraube

    Holzbauschraube

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    Schraube, die speziell für die schnelle Montage von Spanplatten und Holztafeln auf Unterkonstruktionen hergestellt wird. Der Schraubenkopf hat einen Senkkopf und kann mit Fräsrippen ausgestattet sein. Der Unterschied zwischen einer Holzschraube und einer Holzbauschraube ist nicht eindeutig definiert. Vielfach haben Holzbauschrauben aber (Foto: 5K-Holzbauschraube des Herstellers Bierbach) ein Hochtief-Doppelganggewinde, welches das Eindrehen erleichtert, gleichzeitig aber für hohe Auszugswerte bürgt.

  • Holzbauwinkel

    Holzbauwinkel

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    Holzbauwinkel aus rostfreiem Edelstahl sind in verschiedenen Größen auf dem Markt und können für unterschiedliche Zug- oder Druckanschlüsse eingesetzt werden bei der Verbinung Holz/Holz oder Holz/Beton. Zur Erhöhung der Biegesteifigkeit verfügen sie über Sicken im Winkelbereich. Nach DIN 1052 sind die Nagelabstände genormt, die Art der Ausnagelung zur Faserrichtung ist genau vorgeschrieben.

  • Holzblockhaus

    Holzblockhaus

    auch: Holzblockhäuser

    siehe Blockhaus

  • Holzblocktafel

    Holzblocktafel

    auch: Holzblocktafeln

    Mehrschichtiges, wandähnliches Holzelement, das für den Wandaufbau von Holzhäusern, aber auch als Holzdecke eingesetzt wird.

  • Holzelementtür

    Holzelementtür

    auch: Holzelementtür

    Nur von wenigen Herstellern benutzte Bezeichnung für eine Glastür mit einem integriertem Holzelement (z.B. am Türgriff).

  • Holz-Emissionsklasse

    Holz-Emissionsklasse

    auch: Holz-Emissionsklassen

    Holzwerkstoffplatten sind in Emmissionsklassen unterteilt. Dabei geht es um den Anteil an Formaldehyd. E 0 = absolut formaldehydfrei. E 1 = kann unbedenklich, also auch unversiegelt, verarbeitet werden, E 2 = Platte sollte, um Emissionen zu vermeiden, beidseitig beschichtet werden, E 3 = Platte muss komplett beschichtet sein, damit kein Formaldehyd entweichen kann.

  • Holzfärbung

    Holzfärbung

    innerhalb einer Holzart kann die Färbung stark variieren. Das Kernholz ist meist dunkler als das Splintholz.

  • Holzfarben

    Holzfarben

    auch: Holzfarbe

    Mit dem Begriff Holzfarbe kann sowohl der Farbton gemeint sein, den Schnittholz oder Furniere haben, wenn sie verarbeitet werden oder verarbeitet worden sind, wobei eine solche "Holzfarbe" natürlich nie gleichmäßig ist, selbst dann nicht, wenn es sich um Holz ein- und desselben Holzstammes handelt. In aller Regel werden aber unter "Holzfarben" Lasuren, Beizen und Lacke verstanden, die speziell für die Beschichtung von Holz im Innen- und Außenbereich entwickelt worden sind.

  • Holzfaser-Dämmplatten

    Holzfaser-Dämmplatten

    auch: Holzfaser-Dämmplatte, Holzfaserdämmplatte

    Dämm-Materialien aus Holz werden aus Sägewerksabfällen und Restholz hergestellt. Zu nennen sind die Holzwolle-Leichtbauplatten, bei denen die Holzwolle durch Magnesit oder Zement gebunden wird und Holzfaser-Dämmplatten, die aus verklebten Holzfasern bestehen. Die Wärmedämmfähigkeit ist gut, ebenso der sommerliche Wärmeschutz. Durch chemische Behandlung können diese Platten schwer entflammbar gemacht werden. Holzfaser-Dämmplatten haben ein poröses Gefüge und besitzen daher wärmedämmende, schalldämmende und schallschluckende Eigenschaften. Sie eignen sich besonders für eine Aufsparrendämmung bei Dachgeschossen, für Trennwand- und Türmittellagen oder für Trittschalldämmungen. Im Fertighaus- und Holzhausbau können Holzfaser-Dämmplatten auch als Dämm- und Trägermaterial für eine verputzte Fassade eingesetzt werden.

  • Holzfaserhartplatte

    Holzfaserhartplatte

    auch: Holzfaserhartplatten

    siehe Hartfaserplatte.

  • Holzfasermatten

    Holzfasermatten

    auch: Holzfasermatte

    In Plattenform hergestellte Matten für die Trittschalldämmung, wobei auch Platten angeboten werden, die frei von Bindemitteln sind und im sog. Naßverfahren hergestellt werden. Dabei werden die Holzfasern so verfilzt, dass strapazierfähige, 4 mm dicke Platten produziert werden können, die eine Trittschallreduzierung bis zu 26 dB erreichen.

  • Holzfaserplatte

    Holzfaserplatte

    auch: Holzfaserplatten

    Holzfaserplatten werden aus verholzten Fasern mit oder ohne Bindemittelzusatz hergestellt. Neben den Bindemitteln können Holzfaserplatten, wie die Holzspanplatten, Zusätze zum Erreichen bestimmter Eigenschaften erhalten. Holzfaserplatten werden hauptsächlich nach dem Härtegrad (Festigkeit) und der Oberflächenbeschaffenheit unterschieden. Harte und mittelharte Holzfaserplatten (HFH- und HFM-Platten) nach DIN 68754 können in der Tafelbauart als mittragende Beplankung tragender und aussteifender Elemente eingesetzt werden. Sie finden im Baubereich Verwendung bei Innen- und Außenwänden, Dächern, Bekleidungen, Fußböden. Weiterhin gibt es noch nichttragende Holzfaserplatten. Dies sind zum Beispiel poröse Holzfaserplatten (HFD-Platten), die zur Isolierung und Dämmung eingesetzt werden (siehe Holzfaser-Dämmplatte. Auch kunststoffbeschichtete dekorative Holzfaserplatten (KH-Platten) zählen zu den nichttragenden Holzfaserplatten. Diese harten Holzfaserplatten sind mit Trägerbahnen beschichtet, die mit härtbaren Kunststoffen imprägniert und unter Wärmeeinwirkung aufgepresst sind.

  • Holzfasersättigungspunkt

    Holzfasersättigungspunkt

    siehe Fasersättigungspunkt.

  • Holzfassade

    Holzfassade

    auch: Holzfassaden

    Die Holzfassade ist eine Fassade mit einer vorgesetzten Schale. Diese ist auf eine Grund- und Traglattung aufgenagelt oder geschraubt, wobei zwischen die Latten der Grundlattung meistens eine Wärmedämmung eingebracht wird. Zwischen Grundlattung/Wärmedämmung und der "Brettbekleidung" muss immer eine Hinterlüftung erfolgen. Die Brettbekleidung erfolgt üblicherweise als Stülpschalung oder als Boden-Deckel-Schalung. Im Handel sind neben naturbelassenen Profilhölzern auch farbig endbehandelte Bretter erhältlich.

  • Holzfenster

    Holzfenster

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    Fenster aus Holz sind das klassische Fensterbaumittel. Sie stehen für Behaglichkeit. Das Verhältnis von hoher Festigkeit und geringem Gewicht ist sehr günstig. Weiterhin sind Holzfenster atmungsaktiv und bieten eine gute bis sehr gute Wärmedämmung. Es eignet sich allerdings nur Holz mit bestimmten Eigenschaften. Es muss gleichmäßig gewachsen und von geringer Astigkeit sein. Zudem muss es eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Pilze, Insekten, Witterungseinflüsse und mechanische Einwirkungen sowie ein gutes Stehvermögen aufweisen. Weitere Qualitätskriterien sind: Das Holz muss genügend fest, gut zu bearbeiten, gut zu imprägnieren und sich gut anstreichen lassen. Weitgehend diese Eigenschaften haben die Holzarten Kiefer, Fichte, Douglasie oder Sipo-Mahagoni.

  • Holzfeuchte

    Holzfeuchte

    auch: Holzfeuchten

    Die Holzfeuchte gibt an, wieviel Wasser im Holz vorhanden ist. Errechnet wird die Holzfeuchte aus dem Unterschied zwischen Nass- und Darrgewicht (Trockengewicht). Angeben wird sie in Prozent ). Bei frisch geschlagenem Holz beträgt die Feuchtigkeit zwischen 40% und 60%. Für die weitere Verwendung muss das Holz einer natürlichen oder technischen Trocknung unterzogen werden. Die Holzfeuchte sollte beim Einbau in etwa der (%Ausgleichsfeuchte entsprechen. Parkett sollte beispielsweise mit einer Holzfeuchte von 9% eingebaut, sichtbare Balken mit einer Holzfeuchte von 15% eingebaut werden. Bauschnittholz darf höchstens eine Feuchte von 20% besitzen, es sei denn, es wird in Konstruktionen eingesetzt, in denen es ungehindert nachtrocknen kann und deren Bauteile nicht empfindlich gegenüber den hierbei auftretenden Verformungen sind. In diesem Fall darf das Holz mit einer Holzfeuchte bis 30% eingebaut werden. Da Holz, wie erläutert, mit einer bestimmten Holzfeuchte verarbeitet werden muss, ist es wichtig, diese vorher genau zu bestimmen. Dies erfolgt mit dem Holzfeuchtemesser.

  • Holzfeuchtemesser

    Holzfeuchtemesser

    Mit einem Holzfeuchte-Messgerät wird die Holzfeuchte von Laminat, Balken, Furnieren, Fensterrahmen oder Waldholz ermittelt. Es gibt mehrere Methoden, die Holzfeuchte zu messen, die einen erfolgen zerstörungsfrei, die anderen sind mit Zerstörung verbunden. Beim zerstörungsfreien Messen muss man das spezifische Gewicht des zu untersuchenden Produkts eingeben. Das Gerät wird auf das Material aufgesetzt und mittels eines Sensors wird die absolute Feuchtigkeit ermittelt. Die Bedienung ist relativ einfach und die Ermittlung der Holzfeuchte geht schnell, doch es muss, wie gesagt, das spezifische Gewicht des Holzes bekannt sein. Am genauesten läßt sich die Holzfeuchte mit der Darrprobe ermitteln. Wie der Name bereits sagt, muss dabei eine Probe entnommen werden, das Verfahren ist nicht zerstörungsfrei. Auch mit Nadeln läßt sich die Holzfeuchte ermitteln. Zwei Messelektroden werden in das Holz eingetrieben. Nach dem Eintreiben wird von den Messgeräten sofort der ermittelte Messwert angezeigt. Gemessen wird dabei der elektrische Widerstand, der sich im Holz einstellt, bei einer bestimmten Feuchte und Holztemperatur. Ungleiche Feuchteverteilung im Meßgut, Klebstofffugen, Oberflächenbehandlungen oder schlechter Kontakt der Elektroden können bei dieser Methode allerdings zu Fehlmessungen führen.

  • Holzfeuchtemessung

    Holzfeuchtemessung

    auch: Holzfeuchtemessungen

    siehe Holzfeuchtemesser und Feuchtemessung.

  • Holzgefährdungsklassen

    Holzgefährdungsklassen

    siehe Gefährdungsklassen.

  • Holzhaus

    Holzhaus

    auch: Holzhäuser
    holzhaus.jpg

    Unter Holzhaus wird vorzugsweise ein Haus verstanden, dessen tragendes Element eine Holzkonstruktion ist, die beidseitig z.B. mit Holzwerkstoffplatten oder Gipskartonplatten beplankt wird, wobei der Wandzwischenraum mit Dämmmaterial ausgefüllt wird. Die Fassade ist meistens mit einer Vorsatzschale aus Profilholz in Stülpschalung oder Boden-Deckel-Schalung versehen. Insofern ist das Holzhaus in aller Regel ein Fertighaus, dessen Wandelemente incl. der eingebauten Holzfenster in den Werkhallen der Fertighaushersteller oder Holzbaubetriebe (Zimmereien) gebaut und auf der Baustelle entweder auf einer Kellerdecke oder einer Bodenplatte montiert wird. Das Holzhaus ist in Skandinavien, dem Baltikum und Russland allgegenwärtig und hat sich dort seit Jahrhunderten auch bei schlechtesten Klimabedingungen bewährt. In Deutschland werden Holzhäuser wegen des gesunden Wohnklimas und der warmen Ausstrahlung von Holz auch in den Innenräumen immer beliebter. Zur Gruppe der Holzhäuser gehören auch die Wohnblockhäuser.

  • Holzheizung

    Holzheizung

    auch: Holzheizungen

    siehe Pelletheizung

  • Holzimprägnierung

    Holzimprägnierung

    Imprägniermittel gibt es als farbige und farblose Lasur, mit und ohne Fungizidanteil. Für pilzanfällige Hölzer sollte ein Imprägniermittel mit fungiziden Zusätzen verwendet werden. Die Imprägnierung ist gleichzeitig die Grundlage für die Verbindung von Holz und einer weiteren Beschichtung.

  • Holz-Imprägnierung

    Holz-Imprägnierung

    auch: Holz-Imprägnierungen

    Siehe Kesseldruckimprägnierung oder Vakuum-Ölimprägnierung

  • Holzingenieur

    Holzingenieur

    auch: Holzingenieure

    Umgangssprachliche Bezeichnung für Diplom-Ingenieure der Fachrichtungen Holztechnik und Holzbau. Holzingenieure sind bevorzugt auch im Holzingenieurbau tätig.

  • Holzingenieurbau

    Holzingenieurbau

    holzingenieurbau.jpg

    Der Holzingenieurbau unterscheidet sich vom Ingenieurbau dadurch, daß die für den Bau eines Gebäudes verwendeten Materialien, insbesondere die tragenden Bauteile, aus Holz sind, nicht zuletzt aus Leimholzbindern. Im Holzingenieurbau werden zum Teil riesige Gebäude errichtet, insbesondere in den skandinavischen Ländern, wo Flughäfen, Konzerthäuser, ja sogar Brücken errichtet worden sind, deren tragende und gestaltende Elemente aus Holz sind. Das Foto von Regnauer Fertigbau zeigt beispielhaft, welche Möglichkeiten Holz in gestalterischer und konstruktiver Hinsicht bietet.

  • Holzlasur

    Holzlasur

    auch: Holzlasuren

    siehe Lasur.

  • Holzleimbau

    Holzleimbau

    Der Holzleimbau ist Teil des Holzingenieurbaus. Typische Gebäude, die vor allen unter Verwendung von hochbelastbaren und große Weiten überspannenden Leimholzbindern hergestellt werden, sind Tennis- und Sporthallen. Die Leimholzbinder haben im Holzleimbau dieselbe Funktion, wie ansonsten im Hochbau die Stahlträger.

  • Holzmassivbau

    Holzmassivbau

    auch: Holzmassivbauweise

    Bei einem Holzmassivbau kommen massive Holzbauelemente zum Einsatz die aus einer Brettsperr- und einer Brettschicht bestehen. Um die einzelnen Lagen miteinander zu verbinden kommen Holzdübel, Drahtstifte oder Leim zum Einsatz. Auf Zwischenräume oder eine Beplankung wird bei dieser Bauweise verzichtet.

  • Holznagel

    Holznagel

    auch: Holznägel
    holznagel.jpg

    Zylindrischer Holzstab (meistens) aus Eiche. Holznägel sind entweder eckig oder rund und laufen vorne konisch zu. Sie werden in vorgebohrte Löcher getrieben und sorgen durch die dabei entstehende Verformung für eine feste Verbindung. Nägel aus Holz wurden schon vor Jahrhunderten im Fachwerkbau, bei Holzskelett-Bauweisen sowie beim Möbelbau eingesetzt. Auch die Schiffsbauer zu Zeiten von Christoph Columbus wären ohne Holznägel nicht in der Lage gewesen, Schiffe zu konstruieren, die den Ozean überqueren können. Mittlerweile haben rostfreie Stahlnägel den Holznagel in weiten Bereichen abgelöst. Vor allem im Fachwerkbau oder bei der Fachwerksanierung werden Holznägel jedoch noch heute verwendet. Das hat nicht nur mit Tradition, sondern auch mit rein physikalischen Überlegungen zu tun. Metall hat im Gegensatz zu Holz die Eigenschaft, kälter zu sein. Dadurch bildet sich am kalten Metall Tauwasser, was zu Schäden am Holz führen kann. Eine Metallverbindung kann zudem durch Bewegung locker werden. Dies ist bei einem Holznagel nicht der Fall.

  • Holzofen

    Holzofen

    auch: Holzöfen

    Holzöfen bieten eine günstige Alternative zu Gas-, Öl und Elektroheizungen. Sie sind eine Weiterentwicklung des Warmluftofens und werden mit Scheitholz oder Holzbrickets befeuert. Holzöfen vereinen die Vorteile des Warmluftofens eines "normalen" Kaminofens mit großer Warmhalteplatte. Nicht zum Heizen werden Holzöfen in Bäckereien und Pizzerien verwendet. Dort sind es Backöfen, die mit Holz oder Kohle betrieben werden und die der Pizza oder dem Brot den leicht rauchigen Geschmack verleien.

  • Holzpalisaden

    Holzpalisaden

    auch: Holzpalisade
    holzpal.jpg

    Palisaden, ob rund, eckig, halbrund, gespitzt, gefast (gefaste Kante = abgeschrägt) oder als Beetrollis (mit Drähten zu Einheiten geheftet), bestehen aus heimischer Fichte oder nordischer Kiefer. Bei der geschälten Palisade bleibt die Stammform mit unterschiedlichen Durchmessern erhalten, wogegen bei der rundgefrästen und hobelglatten Palisade ein einheitlicher Durchmesser anzutreffen ist. Auf jeden Fall sollte bei der Holzpalisade auf das RAL-Gütezeichen geachtet werden, denn nur dieses garantiert eine korrekte Holzschutzbehandlung. Wegen des ständigen Erdkontaktes nach dem Einbau der Palisaden ist dieser Schutz unerlässlich. Im Fachhandel sind die gängigen Holzpalisadenlängen von 30 bis 400 Zentimetern zu erhalten.

  • Holzpaneele

    Holzpaneele

    auch: Holzpaneel

    Schmale, lange Profilhölzer für den Innenausbau. Die Paneele werden unterschieden in Massivholzpaneele, Echtholzpaneele und Dekorpaneele. Holzpaneele sind in einer Vielzahl von Holzarten und Dekoren auf dem Markt. Die gängigen Breiten liegen zwischen 96 und 300 mm. Es werden Längen um die 900 bis 4200 mm angeboten. Die Paneelstärken liegen zwischen etwa 10 mm und 13 mm, wobei bei allen hier genannten Maßeinheiten Ausnahmen die Regel bestätigen. Wesensmerkmal der Holzpaneele sind feste Nut-Feder-Verbindungen, wodurch die Montage erleichtert wird.

  • Holzpellets

    Holzpellets

    auch: Pellets, Holzpellet
    holzpellets.jpg

    Holzpellets werden hergestellt aus den Massivholzabfällen der Holzindustrie. Es entweichen also keine gefährlichen chemischen Substanzen, wie sie etwa beim Verbrennen kunstharzgebundener Werkstoffplatten entstehen. Die Pellets sind auch absolut trocken, eine wichtige Voraussetzung für optimale Energieausbeute und umweltschonende Verbrennungsvorgänge. Die Pellets sind kaum größer als Maiskörner und werden als Heizmaterial seit den frühen 80-er Jahren in den Holzländern USA und Kanada und seit den 90-er Jahren in den skandinavischen Holzländern im steigenden Maße verfeuert. In Schweden werden jährlich etwa 1,5 Mio Tonnen Pellets hergestellt. Man kann also sagen: Die Pellet-Heizmethode hat ihre Bewährungsprobe bestanden. In Deutschland werden Pellets als Sack- oder Siloware angeboten, wobei letztere in Tankwagen-ähnlichen Fahrzeugen zum Verbraucher gelangen. Über 30 Hersteller stellen spezielle Heizkessel für die Befeuerung mit Holzpellets her.

  • Holzrahmenbauweise

    Holzrahmenbauweise

    auch: Holzrahmenbau
    holzrahmenbau.jpg

    Die Holzrahmenbauweise und das Fertighaus gehören zusammen, wie der Wind und das Meer. Jedenfalls ist sie die ursprüngliche Konstruktionsform für Fertighäuser. Die Wände bestehen aus rahmenartig zusammengefügten Holzständern. Beplankt werden sie beidseitig mit Holzwerkstoffplatten oder Gipskartonplatten, wie auf diesem Foto mit der Gipsfaserplatte "Rigidur H". Diese Beplankung trägt im Gegensatz zur Skelettbauweise auch die Lasten teilweise mit ab.

  • Holzriegeltür

    Holzriegeltür

    auch: Holzriegeltür

    Sonderform der Glasrahmentür. Dabei geht der Rahmen nicht komplett um die Füllung, sondern ist in Form von Riegeln rechts und links der Füllung angeordnet.

  • Holzrolladen

    Holzrolladen

    Ursprünglich kannte man nur Holzrolläden. Die Rolläden wurden in ausgesparte Öffnungen über den Fenstern montiert. Sie liefen vor den Fenstern in Führungsschienen aus Stahl. Oft waren diese Laufschienen aus Ausstellerschienen ausgelegt, der Rolladen ließ sich dann im unteren Bereich nach außen drücken, die Lüftung wurde dadurch wesentlich verbessert. Ab etwa 1965 werden auch Rolladen aus Kunststoff und Aluminium eingebaut. Holzrolladen haben eine Lebensdauer von mehr als 50 Jahren, wenn die einzelnen Rolladenstäbe mittels Drahtgliedern verbunden sind. Wenn sie nicht gepflegt werden, werden sie im Laufe der Jahre unansehnlich und verrotten.

  • Holzschiebeladen

    Holzschiebeladen

    auch: Holzschiebeläden

    siehe Schiebeladen

  • Holzschindel

    Holzschindel

    auch: Holzschindeln
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    Holzschindeln haben in den Alpenregionen eine große Tradition - und zwar als Material für die Dacheindeckung und die Fassadenbekleidung. Sie werden auch heute noch in handwerklichen Spezialbetrieben gefertigt - und zwar durch Spaltung aus einem Holzstammabschnitt von Eichen-, Buchen-, Lärchen-, Fichten-und vor allem auch aus Zedernholz. Dazu benutzt der Holzschindelmacher ein Spaltbeil, die Schindeldeckhacke und das Zugmesser. Gespaltene Schindeln sind wesentlich haltbarer, da beim Spaltvorgang das Holz entlang der Faser zerteilt wird und in der ganzen Schnittlänge unzerstört bleibt. Gesägte Schindeln, die natürlich auch hergestellt werden, werden vorzugsweise zur Fassadengestaltung eingesetzt, während sich zur Dacheindeckung besonders gespaltene Schindeln aus Eiche oder Lärche bewährt haben. Falsch ist die Annahme, Holzschindeln seien nicht haltbar, weil das Holz doch dauernd dem Regen oder gar Schnee und Eis ausgesetzt sei. Holz, das abtrocknen kann, überdauert Jahrhunderte, wie jedermann an einem alten Fachwerkhaus nachverfolgen kann. Und so schließen sich die Holzschindeln bei Regen und wölben sich bei Tockenheit auf, um dabei gut durchlüftet zu werden und die Feuchtigkeit wieder abzugeben. Fachleute sprechen dabei vom "Tannenzapfen-Effekt", wie denn auch die Eindeckung mit Holzschindeln an einen Tannenzapfen erinnert. Holzschindeln werden in einer Vielzahl von Breiten und Längen hergestellt; übliche Formate sind 8 x 10 oder 8 x 25 cm bzw. 10 x 25 und 10 x 28 cm. Befestigt werden Schindeln mit sog. Schindelstiften auf einer Traglattung. Da für einen Quadratmeter 139 Schindeln des Formats 8 x 20 cm benötigt werden, kann man sich vorstellen, daß bei den Holzschindel-Dachdeckern inzwischen der Druckluftnagler den Hammer abgelöst hat. Je nach Größe der Holzschindel, müssen an einer Giebelwand 4.000, 6.000 oder gar 12.000 Schindeln befestigt werden. So sind denn Holzschindeln in höchstem Maße ökologisch, aber eben auch teuer bei Herstellung und Eindeckung. Holzschindeln werden in über 20 Formen angeboten, neben den runden Varianten auch herzförmig, laubförmig, dreieckig oder fünfkantig. Auch gotische und barocke Formen sind erhältlich.

  • Holzschutz

    Holzschutz

    Maßnahmen gegen schädliche Einflüsse auf Holzbauteile wie Feuchtigkeit, UV-Strahlung, Pilze, Mikroorganismen etc. Unterschieden wird zwischen konstruktivem Holzschutz, chemischem Holzschutz und physikalischem Holzschutz. Für tragende Bauteile im Bauwesen ist Holzschutz gesetzlich vorgeschrieben.

  • Holzschutzlasur

    Holzschutzlasur

    auch: Holzschutzlasuren

    siehe Lasur.

  • Holzschutzmittel

    Holzschutzmittel

    Als Holzschutzmittel werden verstanden wasserlösliche, ölige, lösemittelhaltige, pastenförmige oder gasförmige Produkte zur vorbeugenden und/oder bekämpfenden Behandlung von Holz oder Holzwerkstoffen gegen Witterungseinflüsse, Pilze, Insekten oder Meerwasserschädlinge verstanden. Der Begriff Holzschutzmittel ist gesetzlich nicht festgelegt und die Zahl der Produkte kaum zu überblicken. Die eingesetzten Wirkstoffe haben die Eigenschaft auszugasen und auf diese Weise die Raumluft zu belasten. Im Innenbereich von Wohnungen oder Häusern ist der Einsatz von chemischen Mitteln zum Holzschutz unnötig, da hier keine günstigen Lebensbedingungen für Pilze oder Insekten vorherrschen. Im Außenbereich können vor allem konstruktive Maßnahmen wie ausreichende Dachüberstände, gemauerte Sockel und die Hinterlüftung von Fassaden das Holz schützen. Völlig auf eine Behandlung des Holzes verzichten sollten Sie immer bei Saunen, Kinderspielzeug und Sandkästen. Für statisch tragende und aussteifende Holzbauteile wie z.B. Dachstühle, Decken und Balken regeln bautechnische Vorschriften den Einsatz von chemischem Holzschutz.

  • Holzschutzmittelsanierung

    Holzschutzmittelsanierung

    siehe Schadstoffsanierung

  • Holzskelettbauweise

    Holzskelettbauweise

    Diese Holzbauweise ist in Deutschland als Fachwerkbau allgegenwärtig. Architekten und Zimmerleute sprechen auch von der Ständerbauweise. Während beim klassischen Fachwerk das Skelett viel engmaschiger ist, bestimmen bei der modernen Ständerbauweise große Abstände zwischen den Holzpfeilern das Erscheinungsbild. Die senkrechten Ständer und die horizontalen "Schwellen" und "Rähme" sind die tragenden Teile dieser Großrasterkonstruktion, wobei unter Einbezug der nichttragenden, raumabschließenden Elemente außerordentlich vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten entstehen können. Im klassischen Fachwerkbau wurden die Ausfachungen mit Lehm oder Ziegeln ausgefüllt, im heutigen Fachwerkbau werden moderne Dämmmaterialien verwendet, die von außen verputzt oder mit Riemchen versehen werden. Der Vorteil der Holzskelettbauweise liegt darin, daß die Innen- und Außenbekleidungen keine tragende Funktion haben und die Trennwände daher überall erstellt und wieder entfernt werden können. In der Grundrissgestaltung sind Sie damit sehr variabel und flexibel, ebenso wie bei der Gestaltung der Außenwand. Die Wände können mit Dämmstoffen verfüllt, mit Holzwerkstoffplatten und Gipsbauplatten verkleidet und anschließend verputzt werden. Außerdem können die Wände ausgemauert, gedämmt und verklinkert oder mit Glasfronten versehen werden. Das moderne Fachwerkhaus mit sichtbarer Holzkonstruktion, verputzten oder ausgemauerten Gefachen und großen Fensterfronten erfreute sich großer Beliebtheit.

  • Holzskeletthaus

    Holzskeletthaus

    auch: Holzskeletthäuser

    siehe Skelettbauweise

  • Holzspandämmstein

    Holzspandämmstein

    auch: Holzspandämmsteine

    siehe Holzspan-Schalungsstein.

  • Holzspanplatte

    Holzspanplatte

    auch: Holzspanplatten

    siehe Spanplatte.

  • Holzspan-Schalungsstein

    Holzspan-Schalungsstein

    auch: Holzspan-Schalungssteine
    holzspan-schalungsstein.jpg

    Der Holzspan-Schalungsstein oder auch Holzspandämmstein ist ein Schalungsstein mit einer Hülle aus Holzspänen und einem Styroporeinsatz als Wärmedämmung. Die einzelnen Holzspan-Schalungssteine werden bei einem Selbstbauhaus ohne zu kleben oder zu mörteln, trocken aufeinander gesetzt. Der Hohlraum in der so entstandenen Wand wird anschließend mit Beton verfüllt. Alternativ dazu werden für ein Ausbauhaus auch auch ganze Wandelemente auf die Baustelle geliefert und dort ebenfalls mit Beton verfüllt. Holzspanndämmsteine überzeugen durch eine sehr gute Wärmedämmung. Durch den Holzanteil sind die Wände zudem in der Lage, Feuchtigkeit aufzunehmen. Das wirkt sich positiv auf das Raumklima aus. Durch den Betonkern wird ein ausgeglichenes Temperatur- und Klimaverhalten erreicht, d.h. die Wärme geht tagsüber langsam in den Betonkern und wird in der kühleren Nacht wieder an die Räume zurückgegeben. Die Kombination aus Holzspänen und Betonkern sorgt zudem für eine ausgezeichnete Schalldämmung. Das wird hauptsächlich durch das hohe Wandgewicht erreicht.

  • Holzstakung

    Holzstakung

    auch: Holzstaakungen
    staken.gif

    Die Holzstakung (andere Schreibweise auch Staakung) besteht aus Hölzern, die senkrecht zwischen in die Gefache eines Fachwerkhauses eingelassen und anschließend mit Ruten umflochten werden. So entsteht ein natürliches "Trägerrost", welches mit Lehm beworfen wird. Fie Fachleute bezeichnen das Verfahren als Lehmschlag. Holzstakungen werden auch heute noch bei der Restaurierung historischer Fachwerkhäuser angefertigt. Auch neuerbaute Fachwerkhäuser können, wenn der Bauherr dies wünscht, mit Staken ausgebaut werden, dann sind aber, was die Innendämmung betrifft, erhebliche Auflagen nach der EnEV zu erfüllen. Daß ein mit Lehmschlag ausgekleides Gefach natürlich auch mit einem Lehmputz verputzt werden muss, ist selbstverständlich.

  • Holztafel

    Holztafel

    auch: Holztafeln

    Eine Holztafel ist eine Verbundkonstruktion von Rippen aus Bauschnittholz, Brettschichtholz oder Holzwerkstoffen und der Beplankung aus Vollholz oder Holzwerkstoffen, die ein- oder zweiseitig angeordnet sind. Holztafeln werden als tragende Wand-, Decken- oder Dachtafeln verwendet.

  • Holztafelbau

    Holztafelbau

    siehe Tafelbauweise.

  • Holzterrasse

    Holzterrasse

    auch: Holzterrassen

    siehe Terrasse

  • Holztreppe

    Holztreppe

    auch: Holztreppen
    holztreppe.jpg

    Holz und Holzwerkstoffe sind ein perfekter Werkstoff für Treppen. Zum einen ist Holz (realtiv)leicht und läßt sich gut maschinell bearbeiten, zum anderen sieht Holz sehr schön aus. Die Treppe übernimmt dadurch auch gestalterische Aufgaben. Eine große Rolle spielt dabei das verwendete Holz. Alle einheimischen Nadelhölzer wie Fichte, Kiefer, Lärche oder Douglasie weisen die erforderliche Biegefestigkeit auf. Auch viele europäische Laubhölzer wie Ahorn, Esche oder Nussbaum sind für den Treppenbau besonders geeignet. Für die stark beanspruchten Trittstufen verwendet man besonders harte Hölzer wie Eiche oder Rotbuche. Neben dem verwendeten Holz spielt auch die Bauart eine Rolle. Nach Art und Lage der Stufenunterstützung unterscheidet man Wangentreppen, aufgesattelte Treppen, Einholmtreppen, abgehängte Treppen und Spindeltreppen.

  • Holzverbinder

    Holzverbinder

    Holz muss im Baubereich immer mit Holz, Mauerwerk oder Beton verbunden werden. Holz an Holz zu nageln oder zu schrauben, ist die einfachste Form der Verbindung. Der Tischler und der Zimmermann kennen auch metallfreie Verbindungen, z.B. das Zapfen. Unter Holzverbindern werden landläufig jedoch Metallteile verstanden wie Winkel- und Lochplattenverbinder, Aufschraubhülsen, Balkenschuhe oder Sparren-Pfettenanker.

  • Holzverbindung

    Holzverbindung

    auch: Holzverbindungen

    Überall, wo zwei Holzteile aufeinanderstoßen und eine Verbindung eingehen sollen, muss eine Holzverbindung geschaffen werden. Dies kann ganz einfach mit einer Überblattung geschehen oder aber auch mit Zapfen, Dübeln, Zinken oder Federn. Man unterscheidet Holz-Längsverbindung, Kasteneckverbindung und Rahmeneckverbindung. Treffen Hölzer schräg aufeinander, so spricht man von Versatz. Holzverbindungen findet man im Möbelbau oder bei der Holzrahmenbauweise, insbesondere beim Fertighaus oder beim Fachwerkhaus.

  • Holzvergaserkessel

    Holzvergaserkessel

    Ein Automobil "läuft" mit Benzin, wobei aber Benzin im Vergaser erst einmal in Gas umgewandelt werden muss. Gas kann natürlich auch direkt als Treibmittel eingesetzt werden, weshalb ja auch der eine oder andere PKW-Besitzer einen Gastank im Kofferraum mit sich führt. Im 2. Weltkrieg, als Benzin extrem knapp war, wurden Lastwagen als "Holzvergaser" umgerüstet, der Treibstoff war also Holz bzw. das beim Verbrennungsprozess entstehende Gas. Diese Technik, wenn auch in wesentlich verfeinerter Form, haben sich Hersteller aus waldreichen Ländern wie Österreich zu Nutze gemacht, um ganze Häuser mit dem Gas aus einem "Stückholzvergaserkessel" zu beheizen. In einer Primärverbrennungszone, der über Luftklappen Verbrennungsluft zugeführt wird, verbrennen Holzscheite zu einem Gasgemisch, in der Nachverbrennungszone erfolgt dann der Ausbrand des Holzgasluftgemische bei geringsten Emissionswerten.

  • Holzverkleidung

    Holzverkleidung

    siehe Holzverschalung

  • Holzverschalung

    Holzverschalung

    auch: Holzverschalungen

    Dieser Suchbegriff ist mehrdeutig, es kann darunter auch eine Holzverschalung für den Betonbau verstanden werden (siehe Schalung). Meistens wird unter einer Holzverschalung jedoch eine Brettbekleidung oder Holzverkleidung an Decken und Wänden in Innenräumen, an Fassaden und auch an Garagentoren verstanden. Dabei wird unterschieden in Boden-Deckel-Schalung, Stülpschalung, Diagonalschalung, Fischgratschalung, Doppelfischgratmuster, V-Schalung, Doppel-V-Schalung, Spinnwebschalung, Doppelspinnwebschalung, Sternschalung, Sonnenschalung, Kassettenschalung und Holzverkleidung mit Querfries.

  • Holzwerkstoffplatte

    Holzwerkstoffplatte

    auch: Holzwerkstoffeplatten

    Holzwerkstoffplatten bestehen im wesentlichen aus zerkleinerten Holzteilen bzw. Schälfurnieren, Stäben, Stäbchen und Bindemitteln, die zu einer Platte verpresst werden. Im wesentlichen unterscheidet man Spanplatten, Holzfaserplatten und Sperrholz. Holzwerkstoffplatten sind genormte Werkstoffe. Je nach Typ finden sie im Trockenbau Anwendung für Innen- und Außenwände, Decken, Bekleidungen, Dachschalungen und Fußböden. In Abhängigkeit von Aufbau und Herstellungsbedingungen können die Platten für tragende, aussteifende und nichttragende Bauteile verwendet werden.

  • Holzwolle-Leichtbauplatte

    Holzwolle-Leichtbauplatte

    auch: Holzwolle-Leichtbauplatten, Holzwolleleichtbauplatten, Holzwolleleichtbauplatte

    siehe (%Holzwolle-Platte(%

  • Holzwolle-Mehrschichtplatte

    Holzwolle-Mehrschichtplatte

    auch: Holzwolle-Mehrschichtplatten
    holzwolleplatten.jpg

    Diese Platten bestehen aus einem Kern aus Mineralwolle oder Polystyrol mit einer ein- oder beidseitigen Deckschicht zementgebundener Holzwolle. Bei einer Platte mit Mineralwollekern verbessern sich die Eigenschaften gegenüber einer Holzwolle-Platte bezüglich Wärme-, Brand- und Schallschutz erheblich. Je nach Befestigungsgrad werden bis zu 95% des auftretenden Schalls absorbiert. Einsatz finden die Platten beispielsweise bei der Dämmung von Dächern, Hallenbauten und Tiefgaragen. Bei der Holzwolle-Mehrschichtplatte mit Polystyrolkern steht die Wärmedämmung im Vordergrund. Bei der Verwendung im Außenwandbereich kommt die gute Eignung als Putzträger hinzu. Häufig werden die Holzwolle-Mehrschichtplatten auch als verlorene Schalung verwendet, das heißt sie bleiben nach dem Betonieren im Bauwerk zurück. Beispielsweise gibt es Elemente zur Deckenrandschalung. Diese ersparen das mühsame Ein- und Ausschalen der Betondecke. Im Innenbereich können die Mehrschichtplatten auch unverputzt bleiben und eine Dekorfunktion übernehmen. Die Platten werden dann höchstens noch farbig angestrichen.

  • Holzwolle-Platte

    Holzwolle-Platte

    auch: Holzwolle-Platten, Holzwolleplatte, Holzwolleplatten

    Die Ausgangsbasis für die Dämmplatten bilden allein natürliche Rohstoffe. Die Holzwolle wird aus heimischen Hölzern wie Fichte oder Kiefer hergestellt. Dies geschieht in einer Holzwollemaschine, wo ausreichend luftgetrocknete Holzstämme zu Holzwolle verarbeitet werden. Bei der Herstellung wird auf die Verwendung von Formaldehyd und Pilzgiften verzichtet. Dennoch sind Holzwolle-Platten widerstandsfähig gegen Verrottung, Pilzbefall und Feuer. Sie können daher zur Dämmung von Dach, Decke oder Wand im Innen- und Außenbereich verwendet werden. Holzwolle-Platten sind nicht nur ein Dämmstoff, sie werden auch als wandbildender Baustoff für beispielsweise leichte Trennwände eingesetzt. Eine weitere positive Eigenschaft der Platte ist die Schalldämmung. Ohne Putzauftrag wirkt sie aufgrund ihrer offenen Porenstruktur als Schallabsorber. Die Holzwolle-Platte ist allerdings auch ein hervorragender Putzträger und besitzt gute Brandschutzeigenschaften. Bei Holzständerwänden, Holzbalken- und Stahlträgerdecken wird die Feuerwiderstandsklasse F 30 erreicht, in Verbindung mit Stahlbetondecken sogar die Feuerwiderstandsklasse F 180. Eine andere Bezeichnung für Holzwolle-Platte ist Holzwolle-Leichtbauplatte. Diese Bezeichnung ist etwas irreführend. Sind Holzwolle-Leichtbauplatten doch die Schwersten unter den Holzwerkstoffen. Das liegt vor allen daran, dass keine Kunstharze als Bindemittel verwendet werden wie bei Spanplatten, sondern Zement, Magnesit oder Gips.

  • Holzwurm

    Holzwurm

    siehe holzzerstörende Insekten.

  • Holzzapfen

    Holzzapfen

    siehe Verzapfung

  • holzzerstörende Insekten

    holzzerstörende Insekten

    auch: holzzerstörenden, Insekten
    holzzerstoerende-insekten.jpg

    Pochende sowie kratzende Geräusche oder gar Löcher im Gebälk sind für viele Hausbesitzer der blanke Horror. Schnell heißt es dann: "Ich habe den Holzwurm". Dies ist allerdings nicht ganz richtig, denn einen Holzwurm gibt es überhaupt nicht. Was als Holzwurm angesehen wird, sind Larven von holzzerstörenden Insekten, die dickere oder dünnere Gänge durch das Holz fressen. Daher wird manchmal vom großen und kleinen Holzwurm gesprochen. Der große Holzwurm ist dann der Hausbock und der kleine Holzwurm der Nagekäfer und seine Familie. Zu den Trockenholz-Insekten, und diese findet man hauptsächlich in Häusern und Gebäuden, zählt auch der Splintholz-Käfer. Hausbock, Nagekäfer und Splintholz-Käfer sind die drei Arten, die wirklich gefährlich sind. Sie können an Dachstühlen, Deckenbalken, Parkett, Möbeln, Treppen, Bilderrahmen oder Schnitzereien erhebliche Schädigungen verursachen. Besonders gefährlich wird es, wenn dabei die Statik des Gebäudes beeinträchtigt wird. Durch Vorsorge und Verwendung von Brettschichtholz oder Konstruktionsvollholz kann die Insektenplage zwar verringert werden, auszuschließen ist sie dennoch nicht. Die modernen Holzwerkstoffe sind glatt und frei von Rissen. Schlechte Zeiten also für die Weibchen der Insekten, die kein Platz für ihre Eier finden.

  • holzzerstörende Pilze

    holzzerstörende Pilze

    Holzzerstörende Pilze sind nicht nur die wichtigste Gruppe der pflanzlichen Holzschädlinge, vielmehr sind die durch sie hervorgerufenen Schäden auch noch ungleich höher als die durch tierische Zerstörer wie beispielsweise Hausbock oder Nagekäfer. Sie bauen die Zellwände der Holzzellen ab und verursachen die Zerstörung des befallenen Holzes. Der Aufbau dieser Pilze ist relativ einfach. Der eigentliche Vegetationskörper besteht aus einem Geflecht bandförmiger bzw. röhrenförmiger Zellfäden, die als Hyphen bezeichnet werden. Die Hyphen sind reich verzweigt und sehr fein und daher nur unter dem Mikroskop erkennbar. Die Gesamtheit der Hyphen wird als Myzel bezeichnet. Je nach Pilzart ist die Aufgabe des Myzels bzw. der Hyphen, entweder Zellinhaltsstoffe aufzuschließen oder Zellwandsubstanzen aufzulösen. Hierdurch wird das Holz bis hin zur völligen Zerstörung zersetzt. Die wichtigsten holzzerstörenden Pilze sind der Echte Hausschwamm, der Braune Kellerschwamm und der Weiße Porenschwamm. Bei Pilzen kann zwischen Ort des Auftretens und nach Art des Schadens unterschieden werden. Nach Ort des Auftretens werden Stammfäule, Lagerfäule und Hausfäule unterschieden. Stammfäule tritt am lebenden, daher saftfrischen, Baum auf. Lagerfäule findet man an (unsachgemäß) gelagertem Holz mit hoher Feuchte. Bei der Hausfäule werden Holz, Holzwerkstoffe oder andere zellulosehaltigen Materialien innerhalb von Gebäuden zerstört. Nach Art des Schadens werden Braunfäule, Moderfäule, Weißfäule und Weißlochfäule unterschieden.

  • homogener PVC-Bodenbelag

    homogener PVC-Bodenbelag

    auch: homogene, PVC-Bodenbeläge

    siehe PVC-Bodenbelag.

  • Honorarordnung

    Honorarordnung

    Die Honorare für Architekten und Bauingenieure sind in der HOAI geregelt.

  • Horizontalschiebefenster

    Horizontalschiebefenster

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    Horizontalschiebefenster werden in zwei oder mehrere nebeneinander stehende Flügel geteilt. Sie haben herkömmlichen Fenstern gegenüber den Vorteil, platzsparend und bedienungsfreundlich zu sein. Der Platzverlust durch den Öffnungsradius entfällt, da sich die Flügel dieses Fenstertyps horizontal verschieben lassen. Bei zweiflügeligen Fenstern lassen sich entweder beide Flügel verschieben, oder es gibt einen feststehenden und einen verschiebbaren Flügel.

  • Horizontalsperre

    Horizontalsperre

    siehe Horizontalabdichtung.

  • HPL-Platten

    HPL-Platten

    auch: HPL-Platte

    Dekorative Hochdruck Schichtpressstoffplatten (High Pressure Laminate) bestehen aus durchgehend gleichmässig geschichteten Papierbahnen, die mit härtbaren (duroplastischen) Kunstharzen getränkt worden sind. Die Dekorschicht besteht aus einem eingefärbtem oder bedruckten und mit Melaminharz getränkten Bogen. Die Kernschichten bestehen aus Bogen, die mit Phenolharz getränkt werden. Unter hohem Druck bei gleichzeitiger Hitzeeinwirkung werden die verschiedenen Schichten unlösbar miteinander verpresst und härten zu einem festen nicht mehr erweichbaren Plattenkörper aus. Das Ergebnis sind Kunststoffplatten von durchgehender Härte und grosser Festigkeit mit porenlosen Oberflächen. Die Dicke der Platte beträgt je nach Fabrikat zwischen 0,6 und 1Millimetern. Sie wird auf Spanplatten verleimt. Die nachformbaren (Postforming)) Schichtstoffplatten werden in speziellen Einrichtungen in eine Richtung verformt und auf entsprechend profilierten Trägerplatten verleimt. So ist es möglich, fugenlose Kantenausbildungen und Rundungen auszuführen. HPL-Platten werden in den Küchen als Arbeitsplatten sowie als Belag für Fronten und Kanten verwendet. Sie sind weitgehend unempfindlich gegen chemische und thermische Einflüsse. HPL-Platten werden zum Beispiel für Möbel, Laminatböden Türen oder Küchenarbeitsplatten verwendet.

  • Hülsenfundament

    Hülsenfundament

    auch: Hülsenfundamente

    siehe Köcherfundament.

  • Hülsen-Markise

    Hülsen-Markise

    auch: Hülsen-Markisen, Hülsenmarkisen
    huelsenmarkise.jpg

    Bei dieser Art der Markise wird das Markisentuch in einer Markisenhülse gelagert, die mit einer Dichtlippe und einem Kunststoffgleitprofil gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit ausgerüstet ist. Gelenkarme und Technik sind im Gegensatz zur Gelenkarm-Markise nicht geschützt. Es gibt Hülsen-Markisen zur Wand-, Decken- oder Dachsparrenmontage.

  • Hydraulik-Türschließer

    Hydraulik-Türschließer

    hydraulik.jpg

    Dieser automatische Schließmechanismus einer Tür wird oben an der Tür oder im Boden eingebaut. Türschließer gibt es für Außen- und Innentüren, für rechts- und linksanschlagende Türen. Bei einem Hydraulik-Türschließer lassen sich Schließgeschwindigkeit und Schließdruck stufenlos einstellen.

  • Hydraulische Dachanhebung

    Hydraulische Dachanhebung

    Siehe Dachanhebung.

  • hydraulisch gesteuerte Armatur

    hydraulisch gesteuerte Armatur

    auch: hydraulisch, gesteuerte, Armaturen

    siehe Gesteuerte Armatur.

  • Hypokaustenheizung

    Hypokaustenheizung

    auch: Hypokaustenheizungen

    Das Prinzip der Hypokaustenheizung wurde bereits in der Antike entwickelt. Dabei handelt es sich um ein System der Boden- und Wandheizung durch Warmluft. Im Keller wurde mittels einer zentralen Feuerstelle heiße Luft erzeugt. Diese wurde durch 50-120cm hohe Kanäle unter dem Fußboden und durch Hohlraumsysteme in den Mauersteinen geleitet. Die heiße Luft erwärmt die angrenzenden Bauteile (Wand und Fußboden), die die Wärme in die Räume abstrahlen. Dieses System wird heute wieder angewendet. Die warme Luft wird jedoch unter Verwendung von Brennwerttechnik oder solarer Energiegewinnung gewonnen, da sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen auskommt.

  • Hypokausten-Kachelofen

    Hypokausten-Kachelofen

    auch: Hypokausten-Kachelöfen

    siehe Strahlungsflächen-Kachelofen

  • Hypokaustenofen

    Hypokaustenofen

    auch: Hypokaustenöfen

    siehe Strahlungsflächen-Kachelofen

  • Hypothek

    Hypothek

    auch: Hypotheken

    Die Hypothek ist ein Grundpfandrecht. Sie stellt rechtsverbindlich fest, dass eine bestimme Geldsumme zur Befriedigung der Forderungen aus einem Grundstück an denjenigen zu zahlen ist, der als Begünstigter der Hypothek im Grundbuch eingetragen ist. Die Hypothek ist das klassische Fremdkapital, das der Teilfinanzierung eines Gebäudes dient. Hypotheken werden vor allem von den Hypothekenbanken gewährt, aber nur dann, wenn ein ausreichendes Eigenkapital vorhanden ist. Die Laufzeit einer Hypothek wird bei Vertragsabschluß festgelegt. Je länger die Laufzeit, je geringer die Zinsen. In Zeiten einer Hochzinsphase gilt, dass für Hypotheken kurze Laufzeiten vereinbart werden sollten. Hypotheken werden fast immer erstrangig im Grundbuch eingetragen.

  • Hypothekendarlehen

    Hypothekendarlehen

    auch: Immobilienkredit, Grundpfandkredit

    Ein Hypothekendarlehen auch Immobilien- oder Grundpfandkredit genannt ist ein Darlehen, das durch eine Immobilie abgesichert wird. Hypothekendarlehen können vielseitig eingesetzt werden: Zum Kauf oder Neubau, zum Umbau oder zur Sanierung von Einfamilien- und Zweifamilienhäusern, Eigentumswohnungen, Mietshäusern und gewerblich genutzten Gebäuden, zur Umschuldung oder auch für andere Zwecke.