Hausbau Lexikon

Zwerchhaus

Das sogenannte Zwerchhaus beziehungsweise der Zwerchgiebel ist eine bautechnische Komponente. Der Wortteil "Zwerch" kommt aus dem mittelhochdeutschen Sprachbereich und kann mit "quer" übersetzt werden. Zwerchhäuser werden, im Gegensatz zu Gauben, nicht separat auf Dächern platziert. Sie wachsen sozusagen aus Hauswänden heraus und können entweder eingeschossig oder auch mehrgeschossige aufgebaut sein. Zwerchhäuser verfügen über einen eigenen Giebel und ein eigenes Dach. Dessen First verläuft zum First eines Gebäudes quer (Zwerch).

Das Zwerchhaus ist für unterschiedliche Baustile geeignet. Der separate Aufbau wird oft mit einem Satteldach ausgestattet, kann allerdings auch ein Pult- oder Walmdach oder Flachdach besitzen. Diese Bauweise ist dann sinnvoll, wenn unterhalb des Daches mehr Tageslicht und Wohnraum benötigt wird, was beispielsweise mit Gauben nicht ausreichend zu erfüllen ist.

Die Erstellung von Zwerchhäusern ist allerdings oft auch aufwendiger und somit kostenintensiver, als beispielsweise eine Dachgaube kosten würde. Die Investition in ein Zwerchhaus lohnt sich für Bauherren jedoch trotzdem, da Sie Ihre Immobilien dadurch deutlich aufwerten. Da sich durch ein Zwerchhaus die sogenannte Dachlandschaft der Umgebung verändern kann, ist die Frage nach einer Baugenehmigung vorab zu klären.

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