Hausbau Lexikon

Sockelputz

Sockelputz ist Verputz, der auf den Haussockel aufgetragen wird. Ein Sockel ist der Hausteil, der über dem Geländeboden 25 Zentimeter, besser 30 bis 100 Zentimeter, hochragt. Er ist oft von anderer Farbe als die Hauswand und muss solide sein. Denn vom Boden dringt Feuchtigkeit nach oben, von oben Wasserspritzer (Regen, Schnee, mit Streusalz, durch Autos oder Gartenschläuche); Stöße von Bällen und Kinderfahrzeugen treffen ihn.

Sockel verputzen verlangt Vorarbeit.

  1. Der Wandbereich unter dem Geländeboden wird zwei Zentimeter tief freigelegt, und Bitumen(besser als Dichtschlämme für Sockel) aufgestrichen.
  2. Zur besseren Haftung der Putzschichten wird oft Vorspritzmörtelbenutzt, dann der Sockelputz aufgetragen: als einlagiger Sanierputz oder als mehrlagiges Sanierputzsystem (zwei bis drei Millimeter dicker Unterputz, möglicher Armierungsputz und Oberputz).
  3. Nur im Bereich unter der Erdoberfläche werden auf den fertigen Putz nochmals Bitumen (oder Dichtschlämme für Haussockel) aufgetragen.
  4. Bitumen muss durch Bitumenpappe oder Noppenfolie geschützt werden, bevor wieder Erde aufgefüllt wird.
  5. Abhängig vom Ausgangszustand der Hauswand (dicht, gedämmt oder nicht) kann man den Haussockel auch verkleiden(Bimssteine, Blähtonsteine, Altziegel, Betonsteine, Kalksandsteine usw.). Statt Steinverkleidung kann auch imprägnierende Silikat-Sockelfarbe gestrichen werden.

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