Häuser mit Erker

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Ein Haus mit Erker bauen

Beim Bauen von Häusern jeglicher Stilrichtung ist es immer möglich, einen Erker zu integrieren. Ein Fertig- oder Massivhaus mit Erker sieht nicht nur schön aus, der Erker hat auch gewisse Vorteile: er sorgt beispielsweise für mehr natürliches Licht im Haus. Vor allem zum modernen Wohnhaus mit Zeltdach oder zum Eigenheim im Landhausstil passt ein Erker. Doch die Kosten des Hausbaus steigen mit einem Erker, deswegen sollte vor dem Bau abgewogen werden, ob sich der höhere Preis lohnt.

Optisch schönes Extra
Mehr Tageslicht
In vielen Stilrichtungen zu haben
Häuser mit Erker
Bungalow 92

Schlüsselfertig

ab 117.900 €

Bausatzhaus

ab None €

Ausbauhaus

ab None €

Schlüsselfertig

ab 117.900 €

Wohnfläche

92 m²

City 145

Schlüsselfertig

ab 214.500 €

Bausatzhaus

ab 46.700 €

Ausbauhaus

ab None €

Schlüsselfertig

ab 214.500 €

Wohnfläche

143 m²

Family 125 SD

Schlüsselfertig

ab None €

Bausatzhaus

ab 39.788 €

Ausbauhaus

ab None €

Bausatzhaus

ab 39.788 €

Wohnfläche

125 m²

Family 135 WG

Schlüsselfertig

ab None €

Bausatzhaus

ab 35.454 €

Ausbauhaus

ab None €

Bausatzhaus

ab 35.454 €

Wohnfläche

135 m²

FORMAT 4-333

Schlüsselfertig

ab 602.480 €

Bausatzhaus

ab None €

Ausbauhaus

ab None €

Schlüsselfertig

ab 602.480 €

Wohnfläche

317 m²

Junto 167

Schlüsselfertig

ab 275.000 €

Bausatzhaus

ab None €

Ausbauhaus

ab 166.600 €

Schlüsselfertig

ab 275.000 €

Wohnfläche

158 m²

Natalie (KfW-Effizienzhaus 40)

Schlüsselfertig

ab 282.200 €

Bausatzhaus

ab None €

Ausbauhaus

ab None €

Schlüsselfertig

ab 282.200 €

Wohnfläche

156 m²

Natur 165

Schlüsselfertig

ab 330.000 €

Bausatzhaus

ab None €

Ausbauhaus

ab None €

Schlüsselfertig

ab 330.000 €

Wohnfläche

160 m²

Point 140 A2

Schlüsselfertig

ab 173.800 €

Bausatzhaus

ab None €

Ausbauhaus

ab None €

Schlüsselfertig

ab 173.800 €

Wohnfläche

136 m²

Tineke (KfW-Effizienzhaus 40)

Schlüsselfertig

ab 244.100 €

Bausatzhaus

ab None €

Ausbauhaus

ab None €

Schlüsselfertig

ab 244.100 €

Wohnfläche

145 m²

Trendline 142

Schlüsselfertig

ab 249.950 €

Bausatzhaus

ab None €

Ausbauhaus

ab 159.600 €

Schlüsselfertig

ab 249.950 €

Wohnfläche

139 m²

Tromsö

Schlüsselfertig

ab None €

Bausatzhaus

ab 106.128 €

Ausbauhaus

ab 161.595 €

Ausbauhaus

ab 161.595 €

Wohnfläche

145 m²

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Was ist ein Erker?

Was ist ein Erker

Quelle: franziskus46 / fotolia.com

Das Wort Erker geht auf das nordfranzösische Wort arquière zurück und bedeutet übersetzt Schießscharte bzw. Mauerausbuchtung. Per Definition ist ein Erker ein überdachter, geschlossener Vorbau an der Fassade eines Hauses. Der Vorbau kann sich über ein oder mehrere Geschosse erstrecken. Ein Erker steigt nicht vom Boden auf, sondern wird von einer Konstruktion getragen. Darin unterscheidet er sich von der Ausflucht, die ein vom Boden ausgehender Vorbau ist, wie Beispielsweise der Wintergarten

Erker werden bei einem modernen Massiv- oder Fertighaus üblicherweise mit eingelassenen Erkerfenstern gebaut, die für zusätzliches Tageslicht im Haus sorgen. Es gibt noch eine weitere Variante des Vorbaus, den Fenstererker. Der Fenstererker ist ein kleinerer Vorbau, der sich nur auf Fensterhöhe befindet. Auch die Gaube ist ein Vorbau, der aber im Gegensatz zum Erker lediglich ein Dachaufbau ist.

Während zu einem modernen Haus ein Erker mit bodentiefen Glasfronten passt, kann ein Erker für traditionelle, verspielte Häuser mit kleineren Sprossenfenstern ausgestattet werden, so wie auf dem nebenstehenden Bild. 

 

 

Ein Haus mit Erker wirkt heller und großzügiger

Haus mit Erker

Erker werden üblicherweise aus ästhetischen Gründen gebaut, sie erweitern aber auch die Wohnfläche. Ein großer Erker bietet Platz für einen Essbereich oder eine Sofaecke. Durch die meist bodentiefen Fenster gelangt viel natürliches Tageslicht in den Wohnraum. Besonders schön sind zum Garten gelegene Erker mit einem Blick ins Grüne.

Der Erker verändert die komplette Ästhetik eines Hauses, egal in welcher Stilrichtung es erbaut wurde, erheblich. Das Haus wirkt wohnlicher und großzügiger. Er ist also auch ein künstlerisches Gestaltungselement für die Fassade. Wer ein neues Haus bauen möchte, sollte aber immer abwägen, ob die zusätzlichen Kosten den Nutzen Wert sind. Denn der Erker hat auch gewisse Nachteile, so vergrößert er die wärmeableitende Außenfläche. Ein großer Erker kann den Heizbedarf eines Hauses erhöhen.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile

  •  deutlich mehr Tageslicht im Haus
  •  zusätzliche Wohnfläche
  •  nutzbar als gemütliche Wohnecke oder als Esszimmer
  •  optisch auch von außen sehr ansprechend

Nachteile

  •  höhere Baukosten 
  •  höherer Wärmeverlust
  •  mehr Einsicht von außen in den Wohnraum

Was kostet ein Erker?

Der Erker bietet einen erheblichen Mehrwert für das Eigenheim, er ist aber auch mit höheren Kosten verbunden. Der Anbau kostet bei den meisten Hausherstellern je nach Größe einen Aufpreis zwischen ungefähr 5.000 und 7.000 Euro. Hinzu kommen die fortlaufend höheren Heizkosten. Der zusätzliche Energieverbrauch hängt von der Dämmung und der Größe der Fenster ab.

Erkerformen

Erker können in unterschiedlicher Größe und Höhe gebaut werden. Sie können sich über die gesamte Höhe des Hauses erstrecken und mehrere Stockwerke umfassen. Sie können aber auch nur im Erdgeschoss beispielsweise mit Blick in den Garten gebaut werden.

Nicht nur das Design ist verschieden, es gibt auch unterschiedliche Erkerformen. Die wichtigsten Erkerformen im Überblick:

  • Trapezerker

Der Trapezerker ist der am häufigsten gebaute Erkertyp bei modernen Fertighäusern und Massivbauten. Er ist trapezförmig und hat drei oder fünf Wände. Mindestens drei Wände des Trapezerkers sind große Fensterfronten. Der Trapezerker wird gerne im Erdgeschoss gebaut und dient als Esszimmer oder Wohnecke. Vor allem auf der Rückseite des Hauses mit Blick in den Garten bereichert der Trapezerker jedes Haus.

  • Rechteckerker

Der Rechteckerker besteht aus drei Wänden, die jeweils im 90° Winkel zueinanderstehen, sodass ein Rechteck als Grundfläche entsteht. Der Rechteckerker ist optisch nicht so ansprechend wie der Trapezerker, er wird üblicherweise im Eingangsbereich des Hauses gebaut, um die Tür optisch einzurahmen und den Flur des Hauses zu bilden. Zudem erstrecken sie sich oftmals über zwei Etagen und werden mit einem Zwerchgiebeldachabgeschlossen. Kleinere Rechteckerker haben einen niedrigeren Preis als große Trapezerker.

  • Runderker

Der Runderker ist eine luxuriöse Sonderform, die häufiger bei großen Villen aus dem 19. Jahrhundert zu finden ist. Er ist tatsächlich rund gebaut und bildet einen Halbkreis als Grundfläche. Entweder besteht er aus vielen schmalen Wänden, die eine runde Form ergeben oder wird heutzutage als halbrundes Betonteil im Fertighausbau realisiert. Runderker sollten groß gebaut werden, damit genügend Fensterfläche integriert werden kann. Wer es besonders ausgefallen mag, krönt den Runderker dann noch mit einem Kuppeldach

  • Spitzerker

Der Spitzerker besteht aus zwei Seiten und bildet ein Dreieck als Grundfläche. Aufgrund der besonderen Form sieht er optisch ansprechend aus und passt zu modernen Bauten sehr gut. Die dreieckige Grundfläche ist allerdings nicht so praktisch für die Möblierung bzw. Nutzung.

Grundrisse mit Erker