Häuser mit Erker

Hier finden Sie alle Informationen zu Häusern mit Erker sowie eine große Auswahl an Anbietern, die Ihr Traumhaus mit Erker bauen werden.

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Beim Bauen von Häusern jeglicher Stilrichtung ist es immer möglich, einen Erker zu integrieren. Ein Fertig- oder Massivhaus mit Erker sieht nicht nur schön aus, der Erker hat auch gewisse Vorteile: er sorgt beispielsweise für mehr natürliches Licht im Haus. Vor allem zum modernen Wohnhaus mit Zeltdach oder zum Eigenheim im Landhausstil passt ein Erker. Doch die Kosten des Hausbaus steigen mit einem Erker, deswegen sollte vor dem Bau abgewogen werden, ob sich der höhere Preis lohnt.

Was ist ein Erker?

Ein Haus mit einem Erker

Das Wort Erker geht auf das nordfranzösische Wort arquière zurück und bedeutet übersetzt Schießscharte bzw. Mauerausbuchtung. Per Definition ist ein Erker ein überdachter, geschlossener Vorbau an der Fassade eines Hauses. Der Vorbau kann sich über ein oder mehrere Geschosse erstrecken. Ein Erker steigt nicht vom Boden auf, sondern wird von einer Konstruktion getragen. Darin unterscheidet er sich von der Ausflucht, die ein vom Boden ausgehender Vorbau ist, wie Beispielsweise der Wintergarten

Erker werden bei einem modernen Massiv- oder Fertighaus üblicherweise mit eingelassenen Erkerfenstern gebaut, die für zusätzliches Tageslicht im Haus sorgen. Es gibt noch eine weitere Variante des Vorbaus, den Fenstererker. Der Fenstererker ist ein kleinerer Vorbau, der sich nur auf Fensterhöhe befindet. Auch die Gaube ist ein Vorbau, der aber im Gegensatz zum Erker lediglich ein Dachaufbau ist.

Während zu einem modernen Haus ein Erker mit bodentiefen Glasfronten passt, kann ein Erker für traditionelle, verspielte Häuser mit kleineren Sprossenfenstern ausgestattet werden, so wie auf dem nebenstehenden Bild. 

Ein Haus mit Erker wirkt heller und geräumiger

Haus mit ErkerErker werden üblicherweise aus ästhetischen Gründen gebaut, sie erweitern aber auch die Wohnfläche. Ein großer Erker bietet Platz für einen Essbereich oder eine Sofaecke. Durch die meist bodentiefen Fenster gelangt viel natürliches Tageslicht in den Wohnraum. Besonders schön sind zum Garten gelegene Erker mit einem Blick ins Grüne.

Der Erker verändert die komplette Ästhetik eines Hauses, egal in welcher Stilrichtung es erbaut wurde, erheblich. Das Haus wirkt wohnlicher und großzügiger. Er ist also auch ein künstlerisches Gestaltungselement für die Fassade. Wer ein neues Haus bauen möchte, sollte aber immer abwägen, ob die zusätzlichen Kosten den Nutzen Wert sind. Denn der Erker hat auch gewisse Nachteile, so vergrößert er die wärmeableitende Außenfläche. Ein großer Erker kann den Heizbedarf eines Hauses erhöhen.

Vorteile und Nachteile im Überblick

Vorteile

  • Deutlich mehr Tageslicht im Haus

  • Zusätzliche Wohnfläche

  • Nutzbar als gemütliche Wohnecke oder als Esszimmer

  • Optisch von außen sehr ansprechend

Nachteile

  • Höhere Baukosten 

  • Höherer Wärmeverlust

  • Mehr Einsicht von außen in den Wohnraum

Was kostet ein Erker?

Der Erker bietet einen erheblichen Mehrwert für das Eigenheim, er ist aber auch mit höheren Kosten verbunden. Der Anbau kostet bei den meisten Hausherstellern je nach Größe einen Aufpreis zwischen ungefähr 5.000 und 7.000 Euro. Hinzu kommen die fortlaufend höheren Heizkosten. Der zusätzliche Energieverbrauch hängt von der Dämmung und der Größe der Fenster ab.

Verschiedenste Ausführungen und Formen von Erkern

Runderker - Roth Turmhaus 141 Exterior 1Erker können in unterschiedlicher Größe und Höhe gebaut werden. Sie können sich über die gesamte Höhe des Hauses erstrecken und mehrere Stockwerke umfassen, wie im nebenstehenden Bild. Sie können aber auch nur im Erdgeschoss oder nur im Obergeschoss beispielsweise mit Blick in den Garten realisiert werden. Befindet sich der Erker nur im Erdgeschoss, so kann auf ihm ein Balkon platziert werden.

Nicht nur das Design ist verschieden, es gibt auch unterschiedliche Erkerformen. Hier listen wir Ihnen die wichtigsten Erkerformen im Überblick auf: 

    Trapezerker

    Der Trapezerker ist der am häufigsten gebaute Erkertyp bei modernen Fertighäusern und Massivbauten. Er ist trapezförmig und hat drei oder fünf Wände. Mindestens drei Wände des Trapezerkers sind große Fensterfronten. Der Trapezerker wird gerne im Erdgeschoss gebaut und dient als Esszimmer oder Wohnecke. Vor allem auf der Rückseite des Hauses mit Blick in den Garten bereichert der Trapezerker jedes Haus.

    Rechteckerker

    Der Rechteckerker besteht aus drei Wänden, die jeweils im 90° Winkel zueinanderstehen, sodass ein Rechteck als Grundfläche entsteht. Der Rechteckerker ist optisch nicht so ansprechend wie der Trapezerker, er wird üblicherweise im Eingangsbereich des Hauses gebaut, um die Tür optisch einzurahmen und den Flur des Hauses zu bilden. Zudem erstrecken sie sich oftmals über zwei Etagen und werden mit einem Zwerchgiebeldachabgeschlossen. Kleinere Rechteckerker haben einen niedrigeren Preis als große Trapezerker.

    Runderker

    Der Runderker ist eine luxuriöse Sonderform, die häufiger bei großen Villen aus dem 19. Jahrhundert zu finden ist. Er ist tatsächlich rund gebaut und bildet einen Halbkreis als Grundfläche. Entweder besteht er aus vielen schmalen Wänden, die eine runde Form ergeben oder wird heutzutage als halbrundes Betonteil im Fertighausbau realisiert. Runderker sollten groß gebaut werden, damit genügend Fensterfläche integriert werden kann. Wer es besonders ausgefallen mag, krönt den Runderker dann noch mit einem Kuppeldach

    Spitzerker

    Der Spitzerker besteht aus zwei Seiten und bildet ein Dreieck als Grundfläche. Aufgrund der besonderen Form sieht er optisch ansprechend aus und passt zu modernen Bauten sehr gut. Die dreieckige Grundfläche ist allerdings nicht so praktisch für die Möblierung bzw. Nutzung.

Grundrisse von Häusern mit Erker

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