Haustypen: Eine Einführung

Es gibt zahlreiche Haustypen, die man klar voneinander abgrenzen und mittels genauer Bezeichnung verständlich kategorisieren kann. Es gibt aber auch allerhand Formen, die sich für den Laien äußerlich kaum oder gar nicht voneinander unterscheiden. Einige Haustypen tragen zwei oder mehr gängige Namen, meinen aber dieselbe zugrundeliegende Art.

Empfohlene Häuser für Sie

Ein Bungalow zum Beispiel ist als eingeschossiges Haus definiert, trägt aber häufig ein Flachdach. Es wird dann gleichermaßen als Flachdachhaus oder aufgrund seiner Ebenerdigkeit als barrierefreies Eigenheim klassifiziert. 

Auch klassisch moderne Häuser sind gesucht, doch treffen zeitgenössische Facetten auf traditionell Altbewährtes. Schwierig einzuordnen, mit unserer Häusersuche dank verschiedener Filter jedoch leicht auszusteuern, um gewünschte Ergebnisse schnell und treffsicher auszumachen. Die gefundenen Häuser sind darüber hinaus auch bei Bedarf als Vorlage für individuelle Änderungen zu verstehen – die Anbieter beraten gerne und kostenlos.

Merkmale der verschiedenen Haustypen

Bungalow

Bungalow mit PultdachEin eingeschossiges Haus mit Walmdach oder Flachdach (selten auch Satteldach oder Pultdach) wird als Bungalow bezeichnet. Ein etwaiger Keller zählt nicht als Stockwerk, kann aber gut als Wohnraum genutzt werden. Daher ist ein solches Haus in jeder Altersschicht und Lebenslage eine beliebte Immobilie, weil es ebenerdig leicht barrierefrei gestaltet, als Sommerhaus oder als normaler Wohnsitz mit Garten genutzt werden kann. 

Oft werden Bungalows mit klassischen Ferienhäusern verwechselt, was daran liegt, dass die hiesige Ferienwohnlandschaft in ländlichen Gebieten von diesem Haustyp dominiert wird. Bei günstigen Grundstückspreisen gab und gibt es keine zwangsläufige Notwendigkeit in die Höhe zu bauen, was sich einerseits in geringerem Aufwand und andererseits durch einen niedrigeren Preis äußert.

Satteldach-Klassiker

Haus mit SatteldachDer Satteldach-Klassiker ist ein mehrstöckiges Einfamilienhaus, das in aller Regel mit genannter Dachform ausgestattet als Klassiker mit bewährter, zeitloser Form viele Gemeinden und Landschaften ziert. Als bodenständig, funktionales Massiv- oder Fertighaus ist er Heimat vieler Menschen mit häufig einem Voll- und einem Dachgeschoss mit typischen Schrägen und Winkeln.

Besonderheiten werden des Öfteren durch Anbauten oder Änderungen verschiedener Variablen wie Dachlänge, Neigung des Daches geschaffen. Zu beachten: Mit variierender Kniestockhöhe verändert sich auch der nutzbare Wohnraum unterm Dach. Der Kniestock beschreibt die Wandhöhe vom Boden bis zum Beginn der Dachschräge.

Blockhaus

Blockhaus mit GartenDas ursprüngliche Blockhaus wird oft auch als Blockhütte bezeichnet und tritt mit einer für diese Form typischen Reihung entrindeter Baumstämme auf. Diese rustikale althergebrachte Form gibt es schon beinahe so lange, wie es den Menschen gibt, jedoch hat auch sie einige moderne Anpassungen erfahren. 

Neben der Notwendigkeit normgerechter Energiestandards genügen zu müssen, sind auch die Fertigungswege und Ausprägungen auf verschiedene Weisen anders als es damals noch der Fall war. Der nachwachsende Baustoff Holz spielt beim Blockhaus natürlich dennoch eine zentrale Rolle. Das Blockhaus vereint sein urtümliches Auftreten mit modernen Errungenschaften und gibt dem eigenen Wohngefühl eine besondere Note.

Stadtvilla

Weiße Stadtvilla mit TerrasseDer Begriff Villa lässt Größe, Eleganz und Luxus in Gedanken kreisen, doch braucht es nicht zwangsläufig überdurchschnittlich finanziellen Reichtum, um einmal Bewohner einer Stadtvilla zu sein. Mit zwei vollwertigen Stockwerken und einem Walm- oder Flachdach bietet dieses Eigenheim reichlich Platz für raumfordernde Hobbys, viele Kinder, Arbeitszimmer, einige Bäder oder einfach großflächige Zimmer.

Früher wurden Villen häufig mit Mansardendächern am Stadtrand gebaut, wodurch sie ihren heutigen Namen tragen. Übersetzt bedeutet Villa schlicht Landhaus, wird mit den stilistischen Eigenarten eines Landhauses aber nicht in Verbindung gebracht.

Kubushaus

Weißes KubushausEin Flachdach, häufig zwei Geschosse und die Erscheinung des Hauses erinnert frappierend an die eines Würfels – daher der Name (oft auch Cubus- oder kubisches Haus). Der „Bauhausstil“ findet in den kubisch, modernen Bauten zu neuer Beliebtheit und verbindet besondere Gestaltung mit perfekter Raumnutzung. Kein Element nimmt unnötigen Platz ein, der den Wohnraum beschneidet.

Die kantige Form ist pragmatisch schick und schnörkellos, ohne aber plump und geistlos zu erscheinen.

Pultdachhaus

Pultdachhaus mit GartenVerständlicherweise lässt sich jedes Haus, das mit einem Pultdach abschließt, auch guten Gewissens als Pultdachhaus betiteln, jedoch grenzen wir diesen Haustyp klar von Typen wie Bungalows mit Pultdach ab. Dieser gefestigte Begriff bezeichnet in aller Regel mehrgeschossige Häuser mit einem giebellosen Dach, das von einer Hausseite zur anderen schräg abfällt. 

Es gibt auch Doppelpultdachhäuser, die ihre Unverwechselbarkeit mit zwei nicht zusammenhängende Dachschrägen bekommen. Auch die Neigung kann die Optik stark beeinflussen und auf Eigenschaften wie Regenschutz einwirken. Zur Sonne ausgerichtet eignen sich Pultdachhäuser (auch mit zwei Dachflächen) auch für die Anbringung von Solaranlagen wie Photovoltaik oder Solarthermie.

Fachwerkhaus

Weißes Fachwerkhaus mit GartenDie charakteristische Erscheinung eines Fachwerkhauses prägt das Bild verschiedener Städte. Moderne Ausprägungen dieses Bautyps lassen den Stil in vielen Fällen nur noch erahnen. Natürlich lässt sich die romantische Vorstellung von Fachwerkhäusern optisch leicht verwirklichen, doch braucht man nicht auf moderne Baumaterialien, Wärmedämmung und Energieeffizienz zu verzichten. 

Nur die Reihe der Möglichkeiten hat sich verlängert und lässt verglaste Fronten für Auflockerung genauso zu, wie vollverspachtelte Wände für weniger Panorama und mehr Privatsphäre und bessere Energieeffizienz.

Zusammenfassung zu den verschiedenen Haustypen

Die verschiedenen Haustypen lassen sich klar voneinander abgrenzen, sind im Grunde aber häufig nur Namen für eine bestimmte Kombination aus Dach, Größe, Erscheinung und zum Teil auch Material. Natürlich stammt die Namensgebung aus historischen Hintergründen, doch spielt die architektonische und geschichtliche Bedeutung eher keine Rolle in der Entscheidung für oder gegen den Hausbau. Die Bezeichnung ist für den Kunden in der Regel nur dafür wichtig, die individuellen Vorstellungen in wenigen Worten übersetzen und Angebote dahingehend eingrenzen zu können.

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