Die Hausauswahl: Warum wir uns für einen Neubau entschieden

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    Kennt ihr diese Träume, die man als junger Mensch – als junge Frau hat? Traumjob, Hochzeit (einen Tag Prinzessin sein) – vielleicht eine teure Handtasche. All das hatte ich nicht wirklich. Mein Wunsch besteht schon recht lange – ein eigenes Haus. Ein kuschliges Heim für die Familie (Mama werden stand auch auf meiner Liste).

    Fast 30 Jahre hat es gedauert, bis dieser Wunsch nun für mich – für uns wahr wird. Ein Hausbau ist ein spannender, wenn auch mutiger Schritt. Man muss / darf viele Entscheidungen treffen und verbringt etliche Nächte schlaflos mit Bauchweh, weil irgendetwas nicht so funktionieren mag, wie man sich das gedacht hat.

    Aber zurück auf Anfang! Wir, das sind Papa Benni, Tochter Nora und Mama Christin, wollten nach etlichen Jahren Mietwohnung nun endlich den Schritt ins Eigenheim wagen. Anfänglich stand für uns eine Bestandsimmobilie auf der Wunschliste. Der einfache Grund dafür war, dass wir dachten, ein Neubau käme finanziell überhaupt nicht in Frage. So sahen wir uns eine Zeit lang nur Bestandsimmobilien an und hätten uns sogar fast in einen Kauf gestürzt. Wenn da nicht der Makler gewesen wäre, mit dem wir diverse Differenzen hatten. Gott sei Dank – kann ich heute sagen, sonst wäre uns unser Traumhaus durch die Lappen gegangen. Nach der Pleite kam für kurze Zeit Ruhe in den Hauszirkus. Irgendwann kam ich auf die Idee, dass wir uns doch mit einem Neubau beschäftigen sollten – so las ich, dass ein Neubau ganz anders bewertet wird und es andere Fördermöglichkeiten gibt, als bei einer Bestandsimmobilie. Kurzerhand entschlossen wir uns, mal der Musterhausaustellung in Bad Vilbel einen Besuch abzustatten. Ein Tag der alles veränderte! Hals über Kopf verliebten wir uns in ein Plusenergiehaus der Firma Haas Fertigbau. Was soll ich sagen? Mittlerweile stecken wir in den Vorbereitungen für den Bau. Die Zeit bis dahin verlief nicht ganz reibungslos – so gab es lange Zeit kein Grundstück, auf dem wir hätten bauen können und mir wurden als Selbstständige Steine bei der Finanzierung in den Weg gelegt. So verging nun leider fast ein Jahr. Und auch jetzt sind wir wieder am Warten. Das ist übrigens etwas, was man lernt – Geduld haben und warten.

     

    Wir warten momentan auf den Grundriss vom Architekten. Das Bodengutachten und die Vermessung stehen ebenfalls an. Und sicher interessiert euch nun was wir bauen?

    Haas MH Mannheim J 159  exterior 3

    Es wird das Haas MH Mannheim J 159. Im Standard ein 159 m² großes Einfamilienhaus, 2-Geschosser mit gerader Treppe auf einem 941 m² großen Grundstück in unverbaubarer Lage – mitten im Grünen. Für uns war der Umweltaspekt bei der Hausauswahl überaus wichtig. Daher kam nur ein Plusenergiehaus (produziert und speichert Strom) in Frage. Durch eine Photovoltaikanlage und einen Batteriespeicher produzieren wir also unseren Strom ganz einfach selbst und was nicht benötigt wird, wird gespeichert und z.B. bei schlechtem Wetter verbraucht.

    Haas legt sehr großen Wert auf ressourcenschonende Prozesse in der Planung und Produktion. Das waren sie der perfekte Partner für unser Bauvorhaben. Es wird auf nachwachsende Rohstoffe und höchste Standards gesetzt. So werden die Häuser z.B. nur mit Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern produziert.

    Wir finden, Plusenergie ist die Zukunft! Das sieht übrigens auch die EU so und will dies in einigen Jahren zum Standard machen. Daher wollen wir schon jetzt mit all den vorhandenen Möglichkeiten zukunftsweisend bauen.

    Bis bald, eure Christin

     

    (Stand: Januar 2018)

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