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Vorteile von Schalungssteinen beim Hausbau

Von Wolfram Wolbring Am 1. September 2021

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Die Schaltung ist beim Hausbau essenziell. Doch sie muss nicht zwangsläufig aus Holzformen bestehen, sondern kann auch durch Schalsteine gesetzt werden. Wenn Sie sich näher mit dem Schalungsstein beschäftigen, werden Sie einige Vorteile auf den ersten Blick erkennen. Für das Gießen von Flüssigbeton benötigen Sie eine Form mit entsprechendem Hohlraum. Wenn Sie Betonschalungssteine verwenden, sparen Sie viel Zeit und Kosten, da der Aufwand zur Entfernung von Schalhölzern vollständig entfällt. Hier erfahren Sie, warum der Betonschalungsstein eine moderne und praktische Lösung ist und worauf es ankommt, wenn Sie auf die klassische Holzschalung verzichten wollen.

Was sind Schalungssteine?

Beim Schalungsstein handelt es sich um eine Betonstein, mit dem Sie zügig und ohne Holzverschalung bauen können. Betonschalsteine sind nach oben offen und haben eine oder mehrere Luftkammern. Fundamente, Mauern und andere Wände können schnell und dauerhaft verschalt werden. Denn Schalsteine müssen nicht wieder entfernt, sondern lediglich richtig zusammengesetzt und mit Beton ausgegossen werden. Das System funktioniert mit Nut und Feder, wodurch ein Betonschalungsstein ganz einfach mit dem folgenden Stein verbunden wird. Schalungssteine sind ein zeitgemäßer Ersatz für Holzschalungen, die nach dem Festwerden des Betons wieder entfernt werden.

Wie werden Sie eingesetzt?

Betonschalungssteine benötigen lediglich einen stabilen Untergrund. Durch das einfache System können sie mit ein wenig handwerklichem Geschick selbst gesetzt und befüllt werden. Ein großer Vorteil in der Verarbeitung ist das Nut-und-Feder-System. Sie brauchen lediglich darauf zu achten, dass die erste Reihe Betonschalsteine präzise auf Maß verlegt wird. Mit einer Wasserwaage und einer Setzlatte richten Sie die Schalung aus und gießen anschließend den Beton. Ehe Sie weitere Reihen setzen, muss der Mörtel unter der ersten Reihe vollständig getrocknet sein. Ab einer Wandhöhe von 50 cm beginnen Sie mit dem Einfüllen des Betons. Auf diesem Weg haben Sie die Sicherheit, dass der Flüssigbeton bis zum unteren Schalungsstein gelangt und eine stabile Konstruktion erzeugt. Tipp: Eine nachträgliche Veränderung der Mauer ist schwierig bis gar nicht möglich. Bedenken Sie daher, die Aussparungen für Fenster und Türen bereits im Verbund der Betonschalungssteine zu lassen.

Schalungssteine im Überblick

Es gibt eine ganze Reihe unterschiedlicher Materialien für Schalsteine. Betonschalsteine können aus Beton oder Leichtbeton, aus Holzspänen oder aus Polystyrol und Styropor bestehen. Je nach geplanter Dämmung und Bauweise eignet ein bestimmtes Material am besten.

Holzspäne

Holzschalungssteine erfreuen sich im ökologischen Bau großer Beliebtheit. Sie verfügen über optimale Dämmwerte und erzeugen ein angenehmes Raumklima. Aufgrund ihrer Eigenschaften können sie für Passiv- und Energiesparhäuser verwendet werden.

Beton und Leichtbeton

Beim Betonschalungsstein unterscheidet man zwischen klassischem und leichtem Beton. Hier wählen Sie die richtige Belastungsklasse anhand der Gebäudestatik aus und profitieren bei allen Festigkeitsklassen von einer besonders einfachen Verarbeitung.

Polystyrol oder Styropor

Hartschaum ist besonders leichtgewichtig und ebenso leicht zu verarbeiten. Stabilität und eine gute Wärme- und Stoßdämmung sind bei beiden Materialien gegeben. Polystyrol wird beim Passivhausbau verwendet, während Styropor durch seine Unempfindlichkeit gegen Feuchtigkeit sogar für Pools und Schwimmbäder geeignet ist.

Das sind die wichtigsten Maße

Schalungssteine gibt es in unterschiedlichen Höhe, Tiefen und Breiten. Am häufigsten werden Betonschalsteine mit 25 cm Höhe, 17,5 cm Tiefe und 50 cm Breite verbaut. Das Höchstmaß beim Schalungsstein beträgt in der Tiefe 38 cm, in der Breite sogar 150 cm.

Kosten von Schalungssteinen

Die Preise variieren nach Material und Größe. Ein Kostenvergleich lohnt sich, da jeder Anbieter unterschiedliche Preise für Schalsteine aufruft. Preisbeeinflussend ist auch die Kaufmenge - benötigen Sie viele Betonschalungssteine, sinkt der Einzelpreis pro Schalungsstein.

Holzspäne

Rechnen Sie mit durchschnittlich 55 EUR / m². Holzschalungssteine sind die teuerste Ausführung.

Beton und Leichtbeton

Mit 12 bis 25 EUR / m² fallen beim Betonschalungsstein die geringsten Kosten an.

Polystyrol oder Styropor

Mit etwa 45 EUR / m² liegt der leichte Schalungsstein im preislichen Mittelfeld.

Vorteile und Nachteile von Schalungssteinen

Die leichte Verarbeitung und die damit verbundene Baukostensenkung sind definitiv Vorteile, die Sie sich beim Bau mit Betonschalsteinen sichern. Die Auftragung von Fassadenputzen ist aufgrund der haftstarken Oberfläche gut. Sie sparen Zeit, da die Schalung im Nachhinein nicht entfernt werden muss. Wenn Sie bereits beim Schalungsbau an die Aussparungen für Wandöffnungen (Fenster, Türen) denken, gibt es keine wirklichen Nachteile. Vergessen Sie ein Fenster oder belassen Sie eine zu kleine Öffnung, stellt sich die nur schwer mögliche nachträgliche Veränderung der Wand allerdings als Nachteil heraus.

Häufige Fragen zum Thema Schalungssteine

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