Abgeholzte Baumstämme

Holzarten beim Hausbau im Überblick

Von Celine Hausenstein Am 12. Oktober 2021

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Welche Hausteile Sie mit Holz bauen, hängt davon ab, für welchen Haustyp Sie sich entscheiden. Der Dachstuhl wird bei vielen Häusern aus Holz errichtet. Aber auch die Wände, die Böden und der gesamte Innenausbau können mit dem natürlichen Rohstoff erfolgen. Aufgrund ihrer ökologischen und ökonomischen Vorteile hat sich die Holzbauweise in den letzten Jahren etabliert. Während früher vor allem Bohlen- und Blockhäuser aus Holz gebaut wurden, können Sie heute ein ganzes Fertigholzhaus bauen und sich damit für angenehmen Wohnkomfort und ein gesundes Raumklima entscheiden. Hier erhalten Sie zu den passenden Holzarten eine Übersicht und erfahren, welche Hölzer sich für welchen Einsatzbereich im Hausbau eignen.

Holzarten beim Hausbau - Welche eignen sich?

Im Hausbau kommt es auf robustes und witterungsbeständiges Holz an. Es muss stabile Eigenschaften aufweisen und sich für den jeweiligen Baueinsatz eignen. Wenn Sie Holz für stützende, tragende und überspannende Funktionen suchen, sollten Sie eine besonders feste Holzart wählen. Hier erhalten Sie über die am häufigsten im Bau verwendeten Holzarten eine Übersicht mit zu den Vorteilen und Anwendungsbereichen.

Fichte, Kiefer, Lärche

Einheimische Nadelhölzer, zu denen neben den hier aufgezählten Holzarten auch die Tanne zählt, eignen sich hervorragend für alle Bauteile Ihres Eigenheimes. Im Fertighausbau bestehen die Wände und der Dachstuhl des Objekts zum Großteil aus Fichtenholz, was nicht zuletzt an den günstigen Anschaffungskosten und an der Stabilität des Rohstoffes liegt. Wenn Sie Fichte als Konstruktionsbaustoff verwenden, bauen Sie in hoher Qualität und können die Hausbaukosten senken.

Eiche

Das Hartholz eignet sich für alle Anwendungen im Innen- und Außenbereich. Allerdings ist Eichenholz verhältnismäßig hochpreisig, sodass es hauptsächlich für Stützbalken und im Innenausbau sowie für Fußböden verwendet wird. Ein großer Vorteil der Holzart beruht auf seiner pilz- und insektenabweisenden Eigenschaft. Eichenholz enthält einen hohen Anteil an Gerbsäure, wodurch ein Eichenbalken von Holzwürmern "abgelehnt" wird.

Buche

Buchenholz eignet sich nur für den Innenausbau. Es weist ein hohes Quell- und Schwindverhalten auf und es verfügt nur über eine niedrige Feuchtigkeitsresistenz. Dennoch ist das Holz robust und kann für Dachstühle, für Fußböden und für verschiedene Innenausbauten in Ihrem Haus verwendet werden. Wenn Sie im Außenbereich mit Buche bauen, sind besondere Vorkehrungen für den Witterungsschutz nötig.

Mahagoni Holz

Mahagoni Holz spielt im ökologischen Hausbau kaum eine Rolle. Das Tropenholz verfügt zwar über zahlreiche gute Eigenschaften, doch ist die Umweltbilanz fragwürdig. Heute finden Sie Mahagoni vor allem im Möbelbau und im Innenausbau luxuriöser Villen. Auch als Terrassenmöbelholz ist es durch seine hohe Witterungsbeständigkeit gut geeignet.

Esche und Ahorn

Eschenholz ist robust und elastisch zugleich. Es kann für Fußböden, aber auch für Innenausbauten im Haus verwendet werden. Als Konstruktionsholz ist es aufgrund seiner elastischen Eigenschaft und dem höheren Preis nicht geeignet. Auch Ahorn wird hauptsächlich für Möbel und für Fußböden verwendet. Im eigentlichen Hausbau spielt es daher keine wirklich wichtige Rolle.

Weitere Holzarten in der Übersicht:

  • Nussbaum: Elegantes Holz für den Boden- und Möbelbau
  • Kirsche: Türen, Böden und Möbelbau

Welche Holzart lässt sich am günstigsten verbauen?

Je nach Region kommen Kiefern- und Fichtenholz im Hausbau am häufigsten zum Einsatz. Das liegt nicht zuletzt an den günstigen Preisen, die sich durch eine Ernte in einheimischen Wäldern ergeben. Kiefernholz ist harzreicher als Fichtenholz, wodurch es in der Verarbeitung zu einem größeren Verschleiß an Sägeblättern und Schneidwerkzeugen kommt. Daher entscheiden Sie sich mit Fichtenholz für die günstigste Holzart, wenn Sie Ihr Haus bauen und sich für ein witterungsbeständiges Holz mit guten Eigenschaften entscheiden wollen.

Welche Holzart ist am härtesten?

Zu den im Hausbau genutzten Harthölzern zählen Eiche, Esche und Buche. Das härteste Holz ist Akazienholz, das im gehobenen Möbelbau und im Innenausbau zum Einsatz kommt. Wer nach einem Hartholz für den Hausbau sucht, wird sich im Regelfall für hartes Eichenholz entscheiden.

Welche Holzart ist besonders wetterbeständig?

Akazienholz, Teak sowie Lärchenholz sind besonders witterungsbeständig. Dennoch werden diese Holzarten aufgrund ihrer Seltenheit und der damit verbundenen Anschaffungskosten im Konstruktionsbau nicht verwendet.

Witterungsbeständige Bauhölzer sind Nadelhölzer, die mit einer speziellen Imprägnierung oder Druckkesselhärtung behandelt wurden.

Für Außenverkleidungen, Tore und Zäune wird das einheimische Lärchenholz als langlebiges und witterungsbeständiges Holz besonders gerne verwendet.

Häufige Fragen zum Thema

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