LUXHAUS Erfahrung: Wie Gina & Fabi ein Fertighaus als individuelles Designhaus gebaut haben
Wer die Haustür bei Gina und Fabi öffnet, betritt ein stilvolles und zugleich wohnliches Architektenhaus, wie es im Buche steht. Ein Luftraum mit Galerie zieht den Blick nach oben, eine Sichtbetontreppe führt ins Obergeschoss, kühle Beige-Töne treffen auf schwarze Akzente. In der Küche mit Ambientebeleuchtung verschwindet die Speisekammer hinter einer geschlossenen Front, im Gästebad schaffen Rauchglas und ein großer runder Spiegel eine Atmosphäre, die eher an einen eleganten Rückzugsort als an einen klassischen Neubau erinnert. Und doch: Es ist ein Fertighaus – gebaut von LUXHAUS, aufgestellt in wenigen Tagen, mit einer klaren Handschrift der Baufamilie.
Gina und Fabi haben in der Nähe von Stuttgart auf einem Familiengrundstück gebaut. Ein Eckgrundstück im Neubaugebiet, nach hinten mit freiem Blick auf Felder – ein Ausgangspunkt, der die gesamte Grundrissplanung geprägt hat. Was ihr Projekt von vielen anderen Massiv- und Fertighaus-Bauten unterscheidet, ist die Konsequenz, mit der beide jede einzelne Entscheidung als ästhetische Gestaltungsfrage verstanden haben. Von der Fassadenfarbe über die Küchenfront bis zu den Türgriffen – am Ende sollte alles zusammenpassen.
Im Interview erzählen sie, wie sie zu LUXHAUS gekommen sind, warum sie vorher eine komplette Vorbemusterung bei einem anderen Hausanbieter durchlaufen haben, wo sie beim Bemustern länger diskutiert haben, was der Keller wirklich gekostet hat – und wie sie die Arbeiten an der Außenanlage gerade in einem Sommer erlebt haben, in dem drinnen längst alles fertig war.
Baufamilie Gina & Fabi (+ Baby Leonardo, und Hund Simba)
Ort Nähe Stuttgart, Baden-Württemberg
Hersteller LUXHAUS (Fertighaus in Holzständerbauweise)
Haustyp Fertighaus mit Satteldach, Doppelgarage und Keller
Wohnfläche ca. 170 m² Wohnfläche (plus ca. 20 m² Galerie/Luftraum)
Grundstück ca. 530 m² (Eckgrundstück im Neubaugebiet, Blick auf Felder)
Energiestandard KfW 55, Wärmepumpe, PV-Anlage
Baubeginn / Übergabe Bauantrag Ende November 2024 eingereicht, Übergabe Mitte Februar 2026
Hauskosten (schlüsselfertig) ca. 600.000 € (ab Oberkante Bodenplatte, inkl. aufbemustertem Bad)
Keller Fertigkeller, ca. 80.000 € (separat beauftragt); Erdaushub/-entsorgung günstiger extern
Garage Fertiggarage von Beton Kemmler (separat beauftragt)
PV-Anlage Separat beauftragt (Empfehlung des LUXHAUS-Verkäufers)
Besonderheit Sichtbetontreppe, Luftraum mit Galerie, versteckte Speisekammer, individuell und frei geplant („keine Kataloglösung")
Empfohlene Häuser von LUXHAUS
„Wir haben uns bei LUXHAUS beide von Anfang an sehr wohlgefühlt": Ausgangslage und Entscheidung
Fertighaus.de: Ihr hattet euer Grundstück in der Nähe von Stuttgart schon über die Familie bekommen – was hat euch davon überzeugt, hier zu bauen?
Gina: Wir haben großes Glück gehabt, weil wir das Eckgrundstück in einem Neubaugebiet bekommen haben. Hinten raus sehen wir wirklich nur auf die Felder – unser Wohn-Ess-Bereich liegt komplett ohne umgebende Bebauung, rechts und links ist alles frei. Vorne raus haben wir Nachbarn, aber der Bereich, wo sich das Hauptleben abspielt, liegt zum Feld hin. Alles, was Wohnen und Essen betrifft, ist durch große Fenster belichtet, so dass man den schönen Ausblick genießen kann.
Fertighaus.de: In welchem Moment habt ihr beide gleichzeitig gesagt: Wir bauen jetzt?
Gina: Wir hatten eine relativ kleine Wohnung und haben gemerkt: Das funktioniert vom Platz her einfach nicht mehr, wenn dann irgendwann auch ein Kind kommt. Aufgrund der Aussicht auf dem Grundstück haben wir uns dann überlegt, was man machen könnte – und sind auf das Fertighaus gestoßen, weil es mittlerweile wirklich gute Möglichkeiten bei der freien Planung gibt.
Fertighaus.de: Hattet ihr ein Vorbild – ein Haus, ein Hotel, einen Instagram-Account –, das euren Stil geprägt hat?
Gina: Vom Grundriss her haben wir uns auch von einem anderen LUXHAUS inspirieren lassen. Wir haben schon bestimmte Vorstellungen gehabt: den getrennten Bereich mit Schlafzimmer, Ankleide und Bad auf einer Seite, Kinderzimmer und Büro auf der anderen. Und wir wollten von Anfang an einen Luftraum. Da haben wir uns ein Referenzhaus einer anderen Baufamilie angeschaut – die haben das ganz smart mit der Galerie gelöst. Wir mussten wegen des Bebauungsplans zwar ein Satteldach mit vorgegebener Dachneigung bauen, da war weniger Spielraum. Aber wir konnten es gut anpassen. Der Rest ist unser Touch: Inspiration von Instagram, unsere eigenen Wünsche – und LUXHAUS hat das wirklich sehr, sehr gut umgesetzt.
Fertighaus.de: Wie habt ihr die Entscheidungen aufgeteilt – wer hatte bei welchem Thema das letzte Wort?
Gina: Wir haben zum Glück einen sehr ähnlichen Geschmack. Ich habe Einrichtungsdetails gesehen und Fabi gezeigt, und ihm hat es fast immer gefallen. Bei der Elektroplanung und den technischen Aspekten war Fabi vorne dabei. Das Optische haben wir zusammen entschieden. Manches ging preislich einfach nicht mehr, da muss man realistisch bleiben. Aber im Endeffekt konnten wir unsere Vorstellungen richtig gut umsetzen.
Fabi: Ich bin Einkäufer von Beruf, deswegen hatte ich eher die Verantwortung für Kosten und Vergleich. Wir haben uns aber nicht fürs Günstigste entschieden – das kann ich deutlich sagen. Ausschlaggebend war neben dem guten Eindruck von LUXHAUS vor allem, dass sie uns sozusagen ein Haus auf der grünen Wiese geplant haben. Bei vielen anderen Anbietern bekommt man ein Kataloghaus mit Anbauelementen, aber nicht dieses komplett freie Planen.
„Auf jeden Fall wieder eine Vorbemusterung machen": Der Vergleich mit Bien-Zenker
Fertighaus.de: Ihr habt vor Vertragsschluss eine vollständige Vorbemusterung bei Bien-Zenker erledigt, um ein detailliertes Vergleichsangebot zu bekommen. Wie aufwändig war das, und was habt ihr dabei herausgefunden?
Gina: Sowohl bei LUXHAUS als auch Bien-Zenker bedeutet die Vorbemusterung rund drei Stunden Aufwand plus Anfahrt – das war schon je ein kompletter Tag. Wir haben das aber eher als Ausflug empfunden, weil das Aussuchen und Anschauen einfach auch schön ist. Weil wir bei LUXHAUS schon Fliesen und Preisgruppen angeschaut hatten und wussten, wie viel wir für Extras zahlen, hatten wir für den Vergleich wirklich gute Referenzwerte. Dafür hat Fabi eine Excel-Tabelle erstellt und die Posten aufgelistet – dann konnte man richtig vergleichen.
Fabi: Vor allem ging es uns darum: Was ist im Standard drin? Gerade bei „schlüsselfertig" haben günstigere Anbieter oft einen niedrigen Standard und es braucht sehr viel Aufpreis, damit man am Ende das bekommt, was man haben möchte.
Gina: Wir würden es auf jeden Fall wieder so machen mit der Vorbemusterung. Die Zeit sollte man sich nehmen, wenn man überlegt, ein Haus zu bauen. Denn man bekommt einen ganz anderen Eindruck von einem Haushersteller.
Fertighaus.de: Gab es im Bien-Zenker-Angebot etwas, das euch überrascht hat?
Fabi: Preislich war Bien-Zenker einen Ticken günstiger – nicht extrem, aber ein bisschen. Wirklich überrascht hat mich sonst eigentlich nichts.
Fertighaus.de: Ab welchem Punkt war für euch klar: Es wird LUXHAUS? Was hat den Ausschlag gegeben?
Fabi: Finanziell hätten wir eher mit Bien-Zenker gehen können. Aber wir haben uns bei LUXHAUS beide von Anfang an sehr wohlgefühlt. Das war irgendwie familiärer, man wurde auf Augenhöhe behandelt – nicht dass es bei Bien-Zenker anders war, aber wir haben uns bei LUXHAUS noch besser aufgehoben gefühlt.
Gina: LUXHAUS ist außerdem ein Familienunternehmen, und das hat man auch bei der Vorbemusterung gemerkt. Wir haben zwar sehr hart über den Preis verglichen mit der Excel-Tabelle, aber am Ende haben wir gesagt: Nur vom Preis wollen wir es nicht abhängig machen. Vom Bauchgefühl her und auf persönlicher Ebene hat es bei LUXHAUS einfach noch besser gepasst.
Fabi: Gina hatte außerdem sehr konkrete Vorstellungen – und bei LUXHAUS wurde wirklich immer versucht, diese Vorstellungen auch umzusetzen. Andere Anbieter haben bei manchen Dingen relativ schnell abgewunken und gesagt: Das kriegen wir so wahrscheinlich nicht hin.
Fertighaus.de: Habt ihr dafür ein konkretes Beispiel?
Gina: Ja, wir haben jetzt in unserem Haus eine Sichtbetontreppe – das wäre bei Bien-Zenker so nicht gegangen. Bei LUXHAUS wurden zwei relativ große Stahlträger mit verbaut, aber das war kein Problem, die Statik wurde genau berechnet. Bei Bien-Zenker wurde uns dagegen gesagt, dass sie das statisch nicht machen können. Vorgeschlagen wurde uns stattdessen eine Holztreppe, in ähnlicher Optik verkleidet, aber das hätte uns wahrscheinlich so im Ende nicht überzeugt – da hätten wir nochmal umgeplant. Auch der Luftraum wäre bei Bien-Zenker um einiges kleiner geworden, aus Statikgründen.
Die Sichtbetontreppe mit LED-Lichtband – bei Bien-Zenker wäre sie statisch nicht möglich gewesen. Bei LUXHAUS wurden zur Umsetzung zwei zusätzliche Stahlträger verbaut.
Wie Ginas & Fabis Vergleich zeigt, unterscheiden sich Hausanbieter stark – nicht nur im Preis, sondern auch in dem, was sie umsetzen können. Auf Fertighaus.de finden Sie Häuser von über 300 Anbietern passend zu Ihrem Projekt.
Passende Anbieter finden„Design-Highlights entstehen auf dem Papier": Grundriss, Luftraum und Speisekammer
Fertighaus.de: Euer Luftraum ist eines der Highlights des Hauses. Wann kam die Idee, und was musstet ihr dafür im Grundriss opfern?
Gina: Bei meinen Eltern zuhause ist alles relativ offen – für mich stand deswegen der Luftraum von Anfang an fest, und für Fabi auch. Bei der Planung haben wir uns gesagt: Wenn es irgendwie möglich ist, wollen wir das.
Die Statement-Lampe im Luftraum von unten – der Blick, der Besucher empfängt, wenn sie die Haustür öffnen.
Und wir haben relativ schnell gemerkt: Technisch geht das auch mit dem Fertighaus. Wir mussten natürlich auf ein relativ großes Zimmer verzichten – man hätte ein Büro größer planen oder ein zusätzliches Zimmer haben können. Aber die Zimmer und die Größe, wie wir sie jetzt haben, sind für uns komplett ausreichend. Wir wollten lieber dieses Highlight. Ohne Galerie wäre der Innenraum viel geschlossener – ein ganz anderes Haus. Und wir haben trotzdem genug Platz, auch dank des Kellers.
Der offene Wohn-Ess-Bereich mit Blick auf die Felder – der Luftraum darüber macht den Raum zu etwas Besonderem.
Fertighaus.de: Die versteckte Speisekammer in der Küchenfront – was musste im Grundriss stimmen, damit sie später so sauber verschwindet?
Gina: Wir haben eine Küche in L-Form. Die Seite mit der Speisekammer zeigt ins Haus hinein, liegt nicht an der Außenwand. Das war knifflig mit dem Fenster – wir wollten eigentlich ein Eckfenster zur Straße raus für die Küche –, und mit dem Eingangsbereich und dem Gästebad auf der gleichen Seite mussten wir das alles zusammenbringen. Am Ende haben wir das große Fenster behalten und die Küchenquerfront ist ins Hausinnere gerichtet, dahinter ist die Speisekammer. Wir haben da schon viel rumgebastelt, aber es ist echt gut geworden – und mit ausreichender Größe. Ehrlich gesagt hätten wir sie fast gar nicht so groß gebraucht, aber jetzt steht doch einiges drin. Mit Kind und Hund hat man ja auch einiges an Vorräten.
Oben geschlossen, unten geöffnet: Die Speisekammer verschwindet komplett in der Küchenfront – das funktioniert nur, wenn man es schon im Grundriss einplant.
Fertighaus.de: Ihr habt euch für ein Fertighaus mit Keller entschieden – bei vielen Neubauten gibt es keinen. Warum war der Keller für euch nicht verhandelbar, und wie hat er Bauzeit und Budget beeinflusst?
Gina: Wir haben tatsächlich am Anfang mit LUXHAUS auch ohne Keller geplant – mit Blick aufs Budget, weil ein Keller mit den Erdarbeiten relativ teuer ist. Aber mein Opa hatte früher eine Tiefbaufirma und hat kommentiert: „Ihr könnt doch kein Haus bauen ohne Keller." Wir hatten dann auch jemanden aus der Familie, der uns die Baugrube ausgehoben hat, und den Erdaushub konnten wir bei einem befreundeten Bauer auf dem Feld unterbringen. Somit haben wir insgesamt wesentlich weniger zahlen müssen. Für den Keller selbst haben wir uns für einen Fertigkeller aus Beton entschieden, der auch aus der Nähe kommt. Der reine Fertigkeller lag bei rund 80.000 Euro. Den Ausbau haben wir selbst gemacht – gestrichen, Boden verlegt. Da kann man auch sparen.
Der Fertigkeller während des Aufbaus – die Betonelemente werden per Kran gesetzt. Ginas und Fabis Keller wurde separat beauftragt und kostete rund 80.000 Euro.
LUXHAUS hat den ganzen Strom und die Technik mit unten reingelegt und uns die Fußbodenheizung im Hobbyraum angeschlossen, obwohl der Keller nicht über sie beauftragt wurde. Das war super, weil wir nicht extra einen Elektriker suchen mussten.
Fertighaus.de: Wie war die Zusammenarbeit zwischen LUXHAUS und der Kellerbaufirma?
Gina: Das hat sehr gut geklappt. Unser Vorteil war, dass für die Häuser von LUXHAUS in der Region hier oft auf die gleiche Kellerbaufirma zurückgegriffen wurde – die Ansprechpartner waren bekannt, unser Kellerbauer kannte den Prozess. LUXHAUS hat uns die Pläne geschickt, die wir an den Kellerbauer weitergegeben haben, und die ganzen Vorkehrungen der Elektrik wurden vom Kellerbauer anhand der LUXHAUS-Pläne vorbereitet. Die Kommunikation haben wir natürlich übernommen, weil wir extra beauftragt haben – aber das war gar kein Problem.
Fertighaus.de: Und die Doppelgarage – war das eine reine Platzentscheidung oder steckt dahinter auch ein Konzept?
Gina: Wir wollten auf jeden Fall eine Doppelgarage haben, und vom Bauplatz her funktionierte das gut. Denn wir haben bereits einen schönen großen Garten, da brauchen wir nicht mehr Fläche. In der Garage stehen zwei Autos, und hinten haben wir zusätzlich Platz für alles, was man für den Garten braucht – Gartenmöbel, Geräte. Wenn das einfach integriert ist, ist alles geschützt und aufgeräumt. Die Garage haben wir als Fertiggarage von Beton Kemmler separat beauftragt – auch aus Kostengründen.
Fertighaus.de: Welcher Raum hat euch am meisten Diskussion gekostet?
Gina: Das Badezimmer. Das ist vom Grundriss her ziemlich außergewöhnlich – wir haben es „um die Ecke" gebaut. Weil wir mit den Türen, der Treppe und dem Kinderzimmer arbeiten mussten – und wenn du an einer Stelle einen Raum verschiebst, verschiebt sich der Rest ebenfalls. Ich wollte ursprünglich eine T-Lösung, aber mit der Dachschräge und dem Kniestock war das nicht möglich. Den Kniestock haben wir dafür so hoch wie es der Bebauungsplan zulässt erhöht – 150 cm. Der Architekt von LUXHAUS hat das mit uns ausgetüftelt, damit wir das Maximum rausholen. Anstelle eines bodentiefen Fensters haben wir jetzt ein langes Fensterband über der Badewanne.
Bestellen Sie kostenlos Hauskataloge von unterschiedlichen Anbietern und schauen sich Ausstattung, Grundrisse und Preise in Ruhe an.
Gratis Kataloge anfordern„Wir wussten schon relativ genau, wie wir es haben möchten": Fassade, Küche und Details
Fertighaus.de: Eure Fassadenfarbe wechselt je nach Lichtverhältnissen komplett – wie seid ihr auf genau diesen Ton gekommen?
Gina: Wir wussten ungefähr: kein Weiß, eher in die Richtung Beige. Aber ich fand es extrem schwierig, dass die Farbe keinen Rosastich bekommt, nicht gelblich wird, nicht zu hell, sonst wirkt das schnell wie ein verschmutztes Weiß. Wir wollten einen kühlen Beige-Ton, ein dunkleres Beige oder Greige. Bei LUXHAUS läuft im Musterhaus eine Diashow, und da wurde zufällig ein Haus gezeigt, bei dem ich sagte: Das ist genau die Farbe, die wir wollen. Wir sind dann tatsächlich hingefahren, um es in echt zu sehen – und es hat uns immer noch gefallen. Unsere Fassade ist jetzt richtig schön geworden: nicht zu dunkel, und wenn die Sonne scheint, wird die Farbe heller. In der Abendsonne wirkt sie dunkelbeige.
Fertighaus.de: Beschreib mir den Moment, als ihr in die Bemusterung bei LUXHAUS gegangen seid. Was lag auf dem Tisch, wie lange habt ihr gesessen, wobei wart ihr euch am wenigsten einig?
Gina: Wir waren extrem aufgeregt und haben uns richtig gefreut. Weil wir schon vorher viel entschieden hatten, ging die reine Bemusterung aber relativ schnell. Wir haben uns die Fliesen noch mal angeschaut, den Vinyldesign-Boden fürs Obergeschoss – alles nebeneinander gelegt. Fußleisten haben wir einfach in weiß gewählt. Die Badbemusterung fand separat statt. Am meisten haben wir bei der Haustüre wegen des Aufpreises überlegt: Wir haben ein elektrisches Schloss mit Face-ID-Öffner genommen, mit Klingelsystem und Station innen. Aber im Endeffekt sind wir sehr froh: Die Tür ist immer verschlossen, weil sie automatisch abschließt, und man kommt trotzdem einfach rein und raus.
Ginas und Fabis LUXHAUS von vorne – Satteldach, beigefarbene Fassade, intelligentes Türschloss mit Gesichtserkennung und die Fertiggarage.
Herausfordernder war die Elektroplanung. Wir hatten schon eine Zeichnung gemacht, wo Möbel und Fernseher hin sollen – aber im Detail überlegen: Braucht man da noch einen Lichtschalter oder etwas anderes? Das war schon anspruchsvoller.
Fertighaus.de: Was hat sich zwischen dem ersten Küchenentwurf und dem, was jetzt bei euch steht, am stärksten verändert?
Gina: Die Farbe. Wir wollten eigentlich eine mattschwarze Küche, das hatten wir in der Wohnung davor auch schon. Aber Fabi hat mir ein Foto der Küche eines Arbeitskollegen gezeigt – die war in Beige – und dann haben wir überlegt: Es ist hier drinnen zwar sehr hell, aber eine schwarze Küche schluckt trotzdem viel Licht. Weil bei uns die Farben generell heller und nur die Akzente eher dunkel sind, haben wir bei der Küche auch die helle Variante gewählt: Beige Front mit schwarzen Geräten. So haben wir den Kontrast, aber die Grundfarbe bleibt hell.
Die Küche in Beige mit schwarzen Geräten – der Farbwechsel von Schwarz zu Hell wurde inspiriert durch ein Foto von Fabis Arbeitskollegen.
Ein kleiner Kompromiss war die Kaffee-Ecke: Der große Kühlschrank hat sie verdrängt, weil das Fenster im Weg war. Jetzt steht die Kaffeemaschine mit einem Regal daneben – ist eigentlich richtig schön geworden und ein Blickfang.
Die Kaffee-Ecke im dunklen Holzregal – entstanden aus einem Kompromiss, weil der große Kühlschrank die ursprüngliche Planung verändert hat.
Fertighaus.de: Wie viele „unsichtbare" Designabstimmungen stecken in eurem Haus, die Besucher gar nicht bewusst wahrnehmen?
Gina: Eigentlich schon einige. Wir haben die Armaturen alle in Dunkel gebürstet – Wasserhahn in der Küche, Seifenspender, Duschbrause im Gästebad, Türgriffe, alles im gleichen Ton. Die Spots in der Decke haben wir auch farblich abgestimmt. Und dann die Fliesen: Wir haben eher kühle Beige-Töne, und ich hatte bei der Küchenplanung tatsächlich immer ein Stück Fliese dabei, damit die Arbeitsplatte und die Küchenfront farblich dazu passt. Beides ist hell, aber es macht einen Unterschied, ob es ein wärmeres oder kühleres Beige ist.
So sah Ginas Farbabstimmung aus: Fliese, Arbeitsplatte und Küchenfront mussten im gleichen kühlen Beige-Ton zusammenpassen.
Fertighaus.de: Euer Gästebad habt ihr als „kleines Boutique-Hotel" beschrieben. Gab es ein Referenzhotel, und wie viel Mehrkosten stecken in einem solchen Bad?
Gina: Ein echtes Hotel als Referenz hatten wir nicht – ich habe das tatsächlich auf Instagram gesehen, diese Aufteilung mit dem dunklen Glas. Die Armaturen waren relativ teuer, weil der gebürstete Farbton noch mal eine Stufe über dem Mattschwarz angesetzt wird. Beim Duschglas haben wir für das Schwarzglas rund 800 Euro mehr gezahlt als für den Standard. Beim Waschbecken haben wir umgeplant: Ursprünglich wollten wir ein Metallwaschbecken in Beige, das war uns dann aber zu teuer. Jetzt ist es ein klassisches weißes Keramikbecken in Schüsselform – passt auch zur Toilette. Auf eine Regendusche haben wir im Gästebad verzichtet, die haben wir dafür im Hauptbad. Insgesamt schätzen wir den Aufpreis fürs Gästebad auf 2.000 bis 3.000 Euro.
Das Gästebad: Rauchglas-Duschwand, schwarze Wandarmaturen und weißes Keramikbecken in Schüsselform.
Fertighaus.de: Ihr habt im Hauptbad eine freistehende Badewanne – wie war das erste Bad nach dem Einzug?
Gina: Wir hatten in der Wohnung davor keine Badewanne, und es war Februar, also noch Winter. Wir haben uns wirklich lange darauf gefreut, endlich wieder ein Bad nehmen zu können. Ich habe es entsprechend zelebriert – mit Badekugeln. Das war ein grandioses Gefühl, das erste Bad im eigenen Zuhause. Man braucht die freistehende Badewanne natürlich nicht unbedingt – eine eingebaute erfüllt den gleichen Zweck – aber das Gefühl und die Optik sind einfach etwas anderes. Der Aufpreis hat sich für uns gelohnt.
Das Hauptbad im Überblick: Doppelwaschtisch, freistehende Badewanne und das Fensterband mit Feldblick – das bodentiefe Fenster hat Gina bewusst wieder rausgenommen.
„Das war ein Wahnsinnsgefühl": Von der Baugenehmigung bis zum Einzug
Fertighaus.de: Vom Einreichen der Baugenehmigung bis zur Baufreigabe – wie lange hat das gedauert, und was war die Entwässerungsgenehmigung für ein Zusatzhindernis?
Gina: Wir haben Ende November eingereicht und im Januar die Zusage bekommen – für eine Behörde relativ schnell, ich würde sagen rund zwei Monate. Die Entwässerungsgenehmigung war ein bisschen schwieriger. Wir hatten in der Planung einen Pool drin, den wir nicht gebaut haben – aber wir mussten trotzdem detailliert nachreichen: Was für ein Pool, wie tief? Das wussten wir natürlich nicht, weil wir uns noch keine Gedanken gemacht hatten. Zusätzlich mussten wir eine spezielle Zisterne bauen, nicht irgendein Volumen, sondern genau ein vorgeschriebenes Modell. Die ist optisch nicht besonders schön – da ist ein großer Betonring drum, wo das Regenwasser aufgefangen und gefiltert wird. Aber wir haben es jetzt bei den Außenanlagen gut in den Garten integriert.
Fertighaus.de: Als der Keller im Rohbau stand, seid ihr durchgegangen – noch mit Wasser und Stützen. Wie hat sich das angefühlt?
Gina: Beim ersten Mal denkt man: Das ist schon echt riesig. Man läuft durch und kann das erste Mal wirklich etwas greifen. Vorher waren es immer nur Pläne und Papier. Und dann sieht man: Okay, das ist unsere Bodenplatte, so groß sind die Außenmaße. Man läuft einmal in den Keller runter und kann sich vorstellen, was man geplant hat. Endlich mal etwas anfassen – und man sieht, dass es vorangeht.
Fertighaus.de: Beim PAT-Termin (Protokoll zur Architektur und Technik) war sogar Julia Lux persönlich vor Ort, und eure Hunde haben sich gut verstanden. Wie war der Tag organisiert?
Gina: Wie eigentlich immer bei LUXHAUS: sehr entspannte Atmosphäre. Wir sind alle unsere Pläne durchgegangen, die Details, die Maße – und haben alles final festgelegt. Dann Unterschrift – und der Umfang stand.
Fertighaus.de: Stelltag: Morgens Bodenplatte, abends steht das Erdgeschoss mit Betontreppe und die Wände fürs Obergeschoss. Wie war dieser Tag?
Gina: Wir sind relativ früh hin, damit wir von Anfang an dabei sein konnten. Wir haben uns oben aufs Feld gesetzt, weil wir da nicht im Weg standen und alles gut sehen konnten. Wir haben beobachtet, wie die Wände angefahren wurden, und erstmal versucht zu spiegeln: Welche Wand ist das? Wo ist das im Grundriss? Als die unteren Außenwände standen, konnte man es schon erahnen. Wir sind dann rein – und du stehst zum ersten Mal drin. Die Innenwände fehlten noch, aber das Außenrum mit den großen Fenstern und der Terrassentür konnten wir schon sehen. Das war ein Wahnsinnsgefühl. Man sieht plötzlich die Größe, die Fenster, das ganze wird real. Wir sind abends ganz platt ins Bett gefallen, so anstrengend war es auch – und trotzdem der Wahnsinn, wie schnell das ging. Wir hätten nie gedacht, dass das Haus fast in einem Tag komplett steht.
Rohbau am Stelltag aus der Vogelperspektive: Die Holzständer-Wände stehen, der Grundriss wird greifbar – im Hintergrund die Felder, auf die Gina und Fabi später aus dem Wohnzimmer blicken.
Fertighaus.de: Gab es einen Moment in der Bauphase, in dem ihr gezweifelt habt – am Zeitplan, am Budget?
Gina: Ehrlich gesagt nicht. Der Zeitplan wurde eigentlich perfekt eingehalten. Ein Malertrupp ist ausgefallen, das hat kurz alles über den Haufen geworfen – aber LUXHAUS hat schnell Ersatz gefunden, ein paar Arbeiten wurden vorgezogen. Am Ende sind wir trotz des Ausfalls sogar eine Woche vor dem geplanten Übergabetermin eingezogen.
„30 Grad Sommer, und die Terrasse sah aus wie eine Baustelle": Die Außenanlagen
Fertighaus.de: Wie fühlt es sich an, drinnen im fertigen Wohnzimmer zu sitzen und draußen den Bagger zu hören?
Gina: Die Zeit war schon echt ein bisschen deprimierend. Man freut sich über das Haus, drinnen war eigentlich alles fertig eingerichtet – und dann war tolles Wetter, wir haben die schöne Lage, aber man konnte nicht raus. Durch die Bauarbeiten ist einiges an Schmutz angefallen, es gab einen Höhenunterschied, der noch aufgefüllt werden musste. Wir haben uns geduldet – und jetzt haben wir schon eine sehr, sehr schöne Terrasse. Noch nicht ganz fertig, aber man kann rausgehen. Auf einer Seite ist der Rasen schon gut gewachsen, und die L-Steine sind bepflanzt. Wenn man einen Fortschritt sieht und schon mal raus kann, ist es einfacher, den Rest abzuwarten.
Fertighaus.de: Ihr verlegt die Terrassenplatten fest statt lose. Wie kam die Entscheidung, und wie viel Zeit macht das Unterschied?
Gina: Das kam über unseren Gartenbauer. Er meinte, es sei einfach besser, weil dann über die Jahre nichts verrutscht. Man macht es einmal – dann sitzt es. Wir müssen später nicht in zehn Jahren nachjustieren. Wie viel Zeitunterschied genau, wissen wir nicht, weil wir es nur so kennen. Aber ich schätze schon, dass es etwa doppelt so lange dauert wie lose. Dafür sitzt es dann fest.
Die Terrasse an einem Sommerabend – noch nicht ganz fertig, aber längst der Lieblingsplatz für den Feierabend.
„Man muss auch mal Abstriche machen": Erkenntnisse und Fazit
Fertighaus.de: Gibt es eine Designentscheidung, die sich im Alltag als unpraktisch erwiesen hat?
Gina: Eigentlich fast keine. Das Glasgeländer und die vielen Fenster müssen natürlich geputzt werden – am Glasgeländer sieht man Abdrücke vom Hund. Aber ansonsten sind die Einrichtungselemente echt praktisch: Zum Beispiel haben wir bei den Türgriffen mit integrierter Verriegelung ohne Schlüsselloch bisher keinen Nachteil zum klassischen Schlüssel bemerkt.
Fertighaus.de: Wo habt ihr gespart und es bereut – und wo mehr ausgegeben und seid froh darüber?
Gina: Pragmatischer wäre es gewesen, hinter den Armaturen und in der Toilette Fliesen zu verlegen – nicht nur am Boden. Optisch finde ich halbgefliest immer noch schön, aber gerade am Waschtisch wäre es mit Fliesen einfacher zum Sauberhalten. Sonst gibt es eigentlich nichts. Bei den Armaturen haben wir mehr gezahlt, aber sie sehen einfach super aus und es splittert nichts ab. Die Regendusche im Hauptbad ist auch wunderbar. Und auch bei der freistehenden Badewanne hat sich der Aufpreis absolut gelohnt.
Fertighaus.de: Wenn ihr die Planung nochmal machen würdet: Welche Entscheidung würdet ihr sofort treffen, für die ihr euch damals Monate Zeit gelassen habt?
Gina: Auf jeden Fall wieder den Wohn-Ess-Koch-Bereich als L-Form – so wie wir es jetzt haben. Das hatten wir eigentlich schon recht schnell so beschlossen, aber wir haben einige andere Anordnungen ausprobiert. Ich würde es wieder so machen: offen und ein großer Raum, aber Kochen und Essen in einer Linie, dann geht es um die Ecke – so ist es viel gemütlicher.
Was ich vorher genauer geklärt hätte: die Kameras. Wir haben bei der Elektroplanung Stromauslässe oben für Außenkameras festgelegt, weil wir uns mit Kamerasystemen nicht auskannten. Später hat sich herausgestellt, dass wir eigentlich Power-over-Ethernet-Kabel gebraucht hätten. Fabi hat dann Außensteckdosen nachgerüstet, damit unsere Kameras mit Stecker angeschlossen werden können. Bis heute fragen wir uns, wie man das eigentlich normalerweise löst.
Fertighaus.de: Wenn jemand sagt: „Ich möchte ein Fertighaus, das nicht aussieht wie ein Fertighaus" – was ratet ihr dieser Person?
Gina (lacht): Mit LUXHAUS zu bauen. Was ich damit meine: Sich einen Baupartner suchen, der die eigenen Vorstellungen umsetzt. Von außen erscheint unser Haus zwar nicht völlig ausgefallen – aber weil wir innen speziellere Details verwirklicht haben, wirkt es nicht wie ein Fertighaus. Sobald man seine eigenen Ideen einfließen lassen kann, sieht es nicht mehr nach klassischem Kataloghaus aus. Das ist am Ende viel wert.
Fertighaus.de: Wie hat sich Simba im neuen Haus eingelebt? Hat er einen Lieblingsplatz?
Gina: Geplant war für ihn vorher nichts gesondert – aber tatsächlich liegt er super gerne oben an der Glasfront der Galerie. Wenn wir abends im Wohnzimmer sitzen, guckt er von oben zu uns runter, und wenn er ins Bett möchte, macht er sich dort bemerkbar. In der alten Wohnung hatten wir keine bodentiefen Fenster – jetzt hat er einen guten Blick raus und auf die Vögel. Ich glaube, ihm gefällt es sehr gut.
Simbas Lieblingsplatz: Von der Galerie aus hat er den Überblick.
Fertighaus.de: Beschreib uns gerne deinen Lieblingsmoment im Haus.
Gina: Wenn wir gemeinsam in der Küche kochen – gerade jetzt aus Zeitgründen zwar seltener, aber wir bemühen uns, dass wir das regelmäßig machen. Endlich haben wir Platz dafür, dann zusammen essen und dabei nach draußen in die Natur blicken. Mit der Galerie über uns – das ist echt toll geworden. Wir sagen uns oft, dass es genau so ist, wie wir es geplant haben.
Fertighaus.de: Was steht als Nächstes an, und wann werdet ihr zum ersten Mal sagen: Jetzt ist alles fertig?
Gina: Der Rest der Terrasse, Trittplatten als Weg in den Garten, dann muss die Einfahrt noch gepflastert werden – da liegt jetzt Schotter. Und das Eingangspodest, aktuell haben wir noch Paletten als Eingang. Vordach und Pergola über der Terrasse kommen wahrscheinlich nächstes Jahr. Wenn die Außenanlagen fertig sind, sind wir schon mal sehr glücklich. Und im Winter wollen wir unter der Kellertreppe noch einen kleinen Weinkeller einrichten. Aber es ist auch schön, wenn man ab und zu so ein Projekt hat.
Redaktionelle Einordnung: Was Ginas & Fabis Erfahrung für Bauinteressierte bedeutet
Ginas und Fabis Bau ist ein starkes Beispiel dafür, dass „Fertighaus" und „individuelle Planung" kein Widerspruch sein müssen – vorausgesetzt, man wählt einen Anbieter, der frei planen kann und will. Der dokumentierte Vergleich mit Bien-Zenker zeigt außerdem: Eine ernsthafte Vorbemusterung bei einem zweiten Anbieter kostet Zeit, liefert aber Vergleichswerte, die man sonst nicht bekommt. Nicht nur wer sich für einen Premiumanbieter wie LUXHAUS interessiert, sollte deshalb die Zeit dafür investieren.
Auffällig ist auch, dass Gina und Fabi bei mehreren größeren Positionen bewusst separat beauftragt haben: den Fertigkeller, die PV-Anlage, die Fertiggarage. Die Empfehlung kam vom LUXHAUS-Verkäufer selbst – und hat spürbar Kosten gespart. Wer ähnlich vorgeht, sollte die zusätzliche Koordinationsarbeit einplanen, denn die Kommunikation zwischen Hersteller und externem Gewerk läuft dann über die Baufamilie selbst.
Auf ihrem Instagram-Account casa.secker teilen Gina und Fabi den gesamten Prozess. Wer neugierig auf weitere Details zur Inneneinrichtung und den Fortschritt der Außenanlagen ist, findet dort regelmäßig neue Einblicke.
Ginas & Fabis 6 Tipps für den Fertighausbau mit Design-Anspruch
- Vorbemusterung bei einem zweiten Anbieter einplanen: Ohne echten Vergleichswert weiß man nicht, was im „Standard" tatsächlich enthalten ist – gerade beim schlüsselfertigen Bau unterscheidet sich das zwischen Herstellern stark. Ein Excel-Vergleich identischer Positionen bringt Klarheit.
- Statische Sonderwünsche früh abklopfen: Ob Aspekte wie eine Sichtbetontreppe oder ein großzügiger Luftraum überhaupt möglich sind, bestimmt ein:e Statiker:in – und der Anbieter. Fragt gezielt nach, bevor ihr euch für einen Haushersteller entscheidet, sonst plant ihr mit Einschränkungen, die woanders nicht bestehen.
- Bei separater Beauftragung mit dem Verkäufer sprechen: Fertigkeller, PV-Anlage und Garage lassen sich oft günstiger extern beauftragen – bei LUXHAUS kam der Tipp sogar vom Verkäufer selbst. Wichtig: Fragen, ob die Kellerbaufirmen der Region bereits mit dem Hersteller Erfahrung haben.
- Alternativen bei Erdarbeiten und Erdaushub prüfen: Erdarbeiten und Aushubentsorgung machen einen großen Teil der Kellerkosten aus. Wer hier alternative Wege findet, spart erheblich – bevor man das Standard-Paket vom Bauunternehmen bucht.
- Fassaden- und Materialfarben im echten Licht anschauen: Farbmuster in der Bemusterung zeigen nur einen Bruchteil dessen, wie eine Farbe am fertigen Haus wirkt. Wenn möglich, zu einem bereits fertigen Haus mit derselben Farbe fahren – morgens und abends. Fassadenfarben wechseln je nach Tageslicht komplett.
- Elektroplanung nicht auf gut Glück durchführen: Wer später Außenkameras, Smart Home oder komplexere Beleuchtungssysteme möchte, sollte vor der Elektroplanung mit einer Fachkraft sprechen. Stromauslässe sind nicht dasselbe wie Netzwerk-Kabel – und nachzurüsten ist teuer.
Bei Fertighaus.de finden Sie mehr als 2.500 Hausmodelle von über 300 Anbietern in Ihrer Nähe – vergleichen Sie Grundrisse, Ausstattung und Preise in einem Schritt.
Zum Hausbau-AssistentenHäufig gestellte Fragen zum LUXHAUS-Bau