Es gibt keine Fertighäuser von der Stange

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    Was die Fertighäuser betrifft, so gibt es keine Häuser von der Stange, obwohl die Gegner des Fertighauses gerade dies aus einsichtigen Gründen immer wieder behaupten. Ein Fertighaus wird vorgefertigt, wobei modernste, computergesteuerte Maschinen zum Einsatz kommen. Der Hauptbestandteil eines klassischen Fertighauses ist Holz. Folglich ist ein Fertighaus eigentlich ein Holzhaus. Kaum ein Fertighaus ist genauso wie ein anderes. Die Fertighaushersteller bieten verschiedenste Module und Varianten an, mit denen sich der Bauherr ein ganz individuelles Haus zusammenstellen kann. Selbst wenn er das nicht will, hat er schon die Möglichkeit, unter dutzenden Haustypen das Geeignete zu finden. Stadthaus, Landhausstil oder Villa - alles wird angeboten. 

    Fertighaus grundsätzlich Niedrigenergiehaus

    Grundsätzlich ist ein modernes Fertighaus ein Niedrigenergiehaus, wobei Fertighäuser auch als Passivhaus angeboten werden. Ebenso grundsätzlich wird fast jedes Fertighaus auch als Ausbauhaus oder Mitbauhaus angeboten. Das Bausatzhaus gehört nicht in diesen Kategorie, weil hierbei Stein auf Stein in Eigenleistung gesetzt wird. Dennoch ist diese Bauweise in unserer Website vertreten, weil sie ein kostengünstiges Bauverfahren darstellt. 

    Baukapital durch Eigenleistung ersetzen

    Ob Ausbauhäuser, Mitbauhäuser, Holzhäuser, Niedrigenergiehäuser: Immer kann der Bauherr fehlendes Baukapital durch die vielzitierte Muskelhypothek ersetzen - jedenfalls zu einem gewissen Teil. Das gilt auch für den Kellerbau. Ob ein Fertighaus nur auf eine Bodenplatte oder auf die Decke eines Fertigkellers aufgesetzt wird, ist individuelle Entscheidungssache. Denkt man an den Wiederverkaufswert, ist ein Fertigkeller ratsam. 

    Dächer in allen Varianten vom Steildach bis zum Pultdach

    Ein kluger Mensch hat ausgerechnet, dass allein die deutschen Fertighausanbieter um die 820.000 Varianten in Ausbau und Ausführung anbieten. Dächer können zum Beispiel in verschiedensten Formen hergestellt werden, als Steildach, als Walmdach oder als Pultdach usw., usf. Natürlich kann der Bauherr zwischen dutzenden von Arten wählen, sein Dach eindecken zu lassen. Vom klassischen Dachziegel über dessen farbige Varianten in Blau oder Grün bis hin zur Schiefer- oder Reeteindeckung. Wer ein knallrotes Metalldach haben will, kann es bekommen. In das Dach können natürlich unterschiedlichste Gauben integriert werden oder sogar Dachterrassen. 

    Die Häuser können um Erker ergänzt oder erweitert werden, desgleichen um Wintergärten, Vorbaubalkone oder Carports. Wer einen Turmerker haben will, kann ihn bekommen. Und wer den Hauseingang durch eine Alu-Glaskonstruktion aufgewertet wissen will, kann auch dieses haben. 

    Vielfalt der Fertighaustypen überwältigend

    Die Basismodelle aller deutschen Hersteller zusammengerechnet, dürften etwa 3000 Fertighaustypen auf dem Markt sein. Das allein ist schon eine Vielfalt, wie sie ihresgleichen sucht. Ob die Fenster aus Holz, Kunststoff oder Alu sind, kann der Hauskäufer mit entscheiden. Die Fensterrahmen wiederum kann er in dutzenden Farbvarianten erhalten - und mit oder ohne Rolladen oder Klappläden. 

    Auch die Fassade kann der Hauskäufer mitbestimmen: verputzt, verklinkert oder mit Holz verkleidet. Die Innenräume können genauso vielfältig gestaltet werden, wie die in einem herkömmlichen Haus. Es kann der "offene Kamin" oder eine Kachelofenheizung eingebaut werden, der Kunde kann entscheiden, ob er Wohnkeramik, Teppichboden, Parkett oder Marmor haben will. Fast nichts ist unmöglich beim Fertighausbau. Wer da noch vom Haus von der Stange spricht, dem ist nicht zu helfen.