Sorglos verreisen dank Haushütern

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    Fast jeder fährt oder fliegt in den Urlaub, manche zwei- oder dreimal im Jahr. Da hat so mancher kein gutes Gefühl, wenn er sein Haus oder seine Wohnung alleine lassen muss. Wer gießt die Blumen, versorgt Hund, Katze oder die Zwergkaninchen? Und die Schwiegermutter, die in einer Einliegerwohnung lebt, ist auch nicht gern den ganzen Tag allein. Eine Möglichkeit, trotz heimischer Verpflichtungen entspannt zu verreisen, sind professionelle Haushüter. Sie bewohnen für die Zeit des Urlaubs das Haus oder die Wohnung und sorgen für Sauberkeit und Sicherheit. Sie gießen die Blumen, betreuen das Telefon und Besucher, betätigen die Jalousien, leeren den Briefkasten und benachrichtigen den Wohnungsinhaber bei wichtigen Vorfällen.

    Die Idee des Homesitting entstand in den 1970er Jahren in den USA. Dort kam man vor allem aus Sicherheitsgründen auf den Gedanken, Menschen dafür zu engagieren, das eigene Heim zu bewachen. Die Teilzeitbewohner sollten Einbrecher abschrecken, die es auf leere Häuser abgesehen haben. Bewachen durch Bewohnen – die Dienste werden auch in Deutschland seit den 80er Jahren immer öfter in Anspruch genommen – sowohl von Villenbesitzern als auch von Menschen, die in kleinen Wohnungen leben.

    Haushüter sind, sofern sie von seriösen Agenturen vermittelt werden, fast ausschließlich zuverlässige, gesunde und wirtschaftlich abgesicherte Senioren, die hinsichtlich ihres beruflichen Werdeganges und ihrer persönlichen Lebensverhältnisse eingehend geprüft wurden. Ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis, das die Vermittleragenturen verlangen, ist eine Grundvoraussetzung für diese Tätigkeit.

    Haushüter übernehmen aber nicht nur die Betreuung des Hauses und der Tiere, sondern kümmern sich auch bei Bedarf um Personen, ausgenommen sind pflegebedürftige Bewohner. Sie können einer älteren Dame Gesellschaft leisten oder das Mittagessen für ein Schulkind zubereiten. Vorab erhält der Haussitter eine detaillierte Liste mit seinen Aufgaben, Besonderheiten bei der Pflege des Haustieres und allen weiteren Informationen, die er für die Zeit Ihrer Abwesenheit benötigt. Darin ist auch aufgeführt, wann und wie lange der Haussitter das Gebäude verlassen darf.

    Nun gibt es nicht in jeder Stadt eine Vermittleragentur und manche Haus- und Wohnungsinhaber wollen auch lieber selbst nach einem Haushüter suchen. Dabei ist unsere Checkliste behilflich.

    Checkliste zur Auswahl eines Haushüters

    • Hat ein polizeiliches Führungszeugnis mitgebracht
    • Hat Zeugnisse seiner früheren Tätigkeiten und Zeugnisse von Personen mitgebracht, in deren Häusern/Wohnungen sie/er schon einmal tätig war
    • Wirkt im Gespräch konzentriert, kann Rede und Antwort stehen
    • Ist schwerhörig (kann man selbst testen)
    • Wirkt rüstig und gut orientiert
    • Ist nach Einweisung in der Lage, die Haushaltsgeräte (Herd, Staubsauger, Heizung usw.) zu bedienen
    • Fährt eigenes Auto

    Was Sie sonst noch beachten sollten

    1. Sagen Sie nach dem ersten Gespräch nicht sofort zu. Sehen Sie sich das Wohnumfeld des/der Haushüters/in an und überraschen Sie ihn/sie mit einem plötzlichen Besuch. Ist dessen/deren eigene Wohnung unordentlich, scheidet er/sie als Bewerber/in aus.
    2. Führen Sie auch die ehrlichste Haut nicht in Versuchung. Schließen Sie alle Wertgegenstände in einen soliden Metallschrank ein – auch alle Urkunden von Ärzten, Versicherungen, Banken usw. sowie private Korrespondenz. Sie wissen ja nicht, ob der/die Haushüter/in nicht doch eine neugierige Person ist. Besonders wertvollen Schmuck sollten Sie in ein Bank-Schließfach verfrachten.
    3. Falls Ihr PKW oder Ihr Zweitwagen zuhause bleibt, schließen Sie diese ab und legen die Schlüssel (auch die Ersatzschlüssel) in den Metallschrank.
    4. Kopieren Sie den Personalausweis des/der Haushüter/in
    5. Googeln Sie, ob über die Person etwas Negatives bekannt ist
    6. Bauen Sie den Rechner Ihres PC für die Zeit des Urlaubs ab und schließen Sie diesen ebenfalls in den Metallschrank – auch Ihren Laptop. Manche Leute stöbern gerne in fremder Leute Datenbestände.
    7. Legen Sie schriftlich fest, welche Personen der/die Haushüter/in in Ihr Haus/Ihre Wohnung einlassen darf.
    8. Zeigen Sie dem/der Haushüterin, wo der Haupthahn liegt für den Fall eines Wasserrohrbruchs. Zeigen Sie ihm/ihr den Sicherungsschrank und wo Ersatz-Leuchtmittel („Glühbirnen“) sowie Kerzen und Taschenlampen liegen.
    9. Falls Sie legaler Waffenbesitzer sind, vergessen Sie nicht, den Waffenschrank zu schließen und den Schlüssel in dem erwähnten Metallschrank zu deponieren.
    Kein Hüter ohne Haus

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    Fast alle Geräte im Haushalt benötigen heute Elektroenergie. Dennoch kann auch hier eine ganze Menge eingespart werden, ohne dass auf etwas verzichtet werden muss. Vor allem ältere Geräte verbrauchen meist unverhältnismäßig viel Strom. Aber Vorsicht: Nicht alle Neugeräte sind verbrauchsarm - es gibt große Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen. Erkundigen Sie sich deshalb vor der Anschaffung über den Stromverbrauch. Letztendlich ist das Thema Energieeinsparung in aller Munde, dabei aber kreisen die Gedanken eher um das Thema Wärmedämmung, als darum, die Stromfresser zu bekämpfen.  Für Haushaltsgroßgeräte, die zum Kauf angeboten werden, besteht eine Kennzeichnungspflicht (EU-Energieaufkleber). Diese umfasst die Ausstattung mit einheitlichen Aufklebern und Datenblättern. Damit soll Ihnen als Verbraucher vor allem die Suche nach energiesparenden Geräten erleichtert werden. Betroffen sind Kühl- und Gefriergeräte und deren Kombinationen, Waschmaschinen, Wäschetrockner und Wasch-Trockenautomaten sowie Geschirrspüler. Sofern die Geräte ausgestellt werden, sind sie gut sichtbar mit Aufklebern zu versehen. Auf diesen finden Sie die Angabe, zu welcher Energieverbrauchsklasse das jeweilige Gerät gehört. Die Klassen sind mit den Buchstaben A bis G bezeichnet, wobei A für niedrigen und G für sehr hohen Verbrauch steht. Außerdem finden sich Angaben zum Beispiel zum Wasserverbrauch oder zu Gebrauchseigenschaften. Auch wenn Geräte nicht ausgestellt, sondern über den Versandhandel, in Katalogen oder auf einem anderen Weg angeboten werden, muss der Anbieter die Interessenten mit den auf den Aufklebern enthaltenen Informationen sowie bestimmten weiteren Angaben versorgen. Die Einteilung der Energieverbrauchsklassen wurde vor mehreren Jahren vorgenommen und spiegelt deshalb nicht unbedingt das heutige Marktangebot wider. Aufgrund der Weiterentwicklung der Technik steigt damit die Zahl der Geräte, die den oberen Klassen zuzuordnen sind, ohne dass sie nach heutigem Stand noch als sehr gut zu bezeichnen wären. Die Energieaufkleber bieten somit nur eine erste Orientierung. Außerdem können scheinbar kleine Verbrauchsunterschiede im Laufe der Lebensdauer der Geräte (im allgemeinen bis zu 15 Jahre) über die Betriebskosten sich deutlich bemerkbar machen. In der Anschaffung günstige Geräte können so zu einer Belastung werden. Es lohnt sich also, genauer hinzuschauen.  Am Ende dieses Artikels haben wir noch eine praktische Infografik für Sie zusammengestellt, bei der die Ersparnisse kurz und anschaulich zusammengefasst sind. Kühl- und Gefriergeräte verbrauchen etwa ein Fünftel des Stromes eines Haushaltes. Ihr Energieverbrauch hängt vor allem davon ab, wie viel Wärme in das Innere gelangt und dann unter Energieaufwand wieder nach außen gebracht werden muss, damit im Innern die gewünschte Temperatur erreicht wird. Die folgenden Hinweise helfen Ihnen beim Energiesparen: Die Geräte sollten möglichst in ungeheizten Räumen aufgestellt werden (Gefriergeräte zum Beispiel im Keller). Eine Anordnung neben Wärmequellen wie Herden und Heizkörpern oder an Stellen mit direkter Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Lebensmittel sollten erst abgekühlt werden, bevor sie in den Kühlschrank gestellt oder im Gefriergerät eingefroren werden. Gute Übersicht in den Kühl- und Gefriergeräten beugt langem Suchen vor und verhindert, dass die Tür lange geöffnet bleibt und dadurch warme Luft in das Gerät gelangt. Beschädigte Türdichtungen sollten sofort ausgewechselt werden. Je tiefer die Kühl- oder Gefriertemperatur ist, um so mehr Energie muss aufgewendet werden, um sie zu halten. Eine Lagertemperatur von 7° C im Kühlschrank und minus 18° C im Gefriergerät reicht im allgemeinen völlig aus. Während des Jahresurlaubes kann der Kühlschrank auf kleinster Stufe laufen oder selbst Urlaub machen. Im zweiten Falle sollte die Tür des abgeschalteten Kühlgerätes offen bleiben, da sich sonst Schimmel bilden kann. Der Größe und der Aufstellung bei Kühl- und Gefriergeräten kommt eine besondere Bedeutung zu. Aus Wasser in den Lebensmitteln und in der Luft bildet sich in Kühl- und Gefriergeräten Reif. Je dicker die Reifschicht ist, um so mehr muss das Gerät arbeiten, deshalb: Lebensmittel nur abgedeckt in den Kühlschrank stellen und nur gut verpackt einfrieren. Die Gerätetür möglichst nur kurz öffnen, damit wenig feuchte Außenluft in das Gerät gelangen kann. Regelmäßig abtauen. Wichitg ist auch, dass das Gerät seine Wärme nach außen gut abgeben kann:  Das Lüftungsgitter bei Stand- und Unterbaugeräten sollte frei sein, damit die Luft leicht über die Kühlschlangen streichen kann Ein Teil der Gefriergeräte hat keine außenliegenden Kühlschlangen, sondern gibt die Wärme über eine Gerätewand ab. In diesen Fällen sollte das Gerät so aufgestellt werden, dass Luft an dieser Wand vorbeistreichen kann. Herd und Backofen Beim Kochen sollte auf folgendes geachtet werden:  Gasherde kochen wesentlich umweltfreundlicher als Elektroherde, da bei Elektroherden nur etwa 34 % der im Kraftwerk eingesetzten Energie in Strom umgewandelt werden. Töpfe und Pfannen immer mit Deckel verschließen. Ohne Deckel entweicht mehr Wärme und der Kochvorgang dauert länger. Nicht mehr Wasser als nötig erhitzen. Kartoffeln und Gemüse müssen nicht im Wasser schwimmen. Zum Garen genügen wenige Zentimeter Wasser. Schnellkochtöpfe (Dampfdrucktöpfe) sparen bis zu 50 % Energie und Zeit. Für Elektroherde gilt außerdem:  Nur Töpfe und Pfannen mit ebenen Böden verwenden. Wählen Sie eine Kochgeschirrgröße, die zu dem Kochplattendurchmesser passt. Elektroplatten kochen wirtschaftlicher, wenn die Höchstleistung nur zum anfänglichen Erhitzen eingeschaltet wird. Speisen garen dann auch auf niedrigeren Stufen weiter. Platten kurz vor Beendigung des Kochvorganges ausstellen und die Restwärme nutzen. Beim Backen können Sie auf das Vorheizen meist verzichten. Nutzen Sie die Backröhre möglichst für das Garen mehrerer Gerichte. Waschmaschine und Trockner Die Waschmaschine sollte möglichst immer voll beladen werden. Zwar besitzen einige neuere Modelle eine Mengenautomatik, die den Wasser- und Stromverbrauch der Wäschemenge anpasst. Eine vollbeladene Waschmaschine wäscht trotzdem immer noch am günstigsten. Für normal verschmutzte Wäsche reichen in aller Regel 60° C (etwa 30 % Energieeinsparung gegenüber 95° C !). Wäschetrockner verbrauchen besonders viel Strom. In jedem Fall billiger und umweltfreundlicher ist das Trocknen der Wäsche im Freien oder auf dem Trockenboden. Im Winter, oder wenn kein Trockenboden vorhanden ist, kann die Wäsche dennoch mit wenig Energie getrocknet werden, wenn man sie im Keller oder einem anderen geeigneten Raum auf den Wäscheständer hängt und einen 25-Watt-Ventilator (Anschaffungskosten etwa 10 Euro) so aufstellt, dass die Luft zwischen den Wäschestücken hindurchstreicht und diese leicht bewegt. Dabei gibt die Wäsche, wie beim Trocknen im Freien, Wasser an die vorbeiströmende Luft ab. Gut geschleuderte Wäsche ist mit diesem Trick, je nach Stoffdicke, innerhalb eines Tages oder schon nach wenigen Stunden trocken. Angenehmer Nebeneffekt: Durch die ständige Bewegung wird die Wäsche weich und glatt wie in einem Wäschetrockner.     Licht erzeugen Glühlampen nur mit hohen Verlusten: Mehr als 90 % des aufgenommenen Stromes wird nutzlos in- Wärme umgewandelt. Leuchtstofflampen haben eine erheblich höhere Ausbeute. Seit einiger Zeit gibt es Kompakt- Leuchtstofflampen, auch Energiesparlampen genannt, die rund 80 % weniger Strom verbrauchen als normale Glühlampen. Ihr Einsatz ist dort angebracht, wo das Licht für nicht nur jeweils wenige Minuten gebraucht wird.  Es gibt zwei Typen von Kompakt-Leuchtstofflampen: Während die sogenannten Warmstarter nach dem Einschalten erst mit Verzögerung Licht abgeben, strahlen die Kaltstarter (Lampen ohne Elektrodenvorheizung) gleich. Dies erscheint zunächst als Vorteil. Der Verzicht auf das Vorheizen hat aber zur Folge, dass die Kaltstarter beim Einschalten schneller verschleißen und dadurch weniger Schaltvorgänge verkraften. Glühlampen halten meist nur 1.000 Stunden. Bei Kompakt-Leuchtstofflampen ist die Lebensdauer bei Billigprodukten zum Teil nicht wesentlich höher als bei Glühlampen, bei Markenprodukten beträgt sie hingegen 8.000 bis 12.000 Stunden. Achten Sie also beim Kauf auf die Lebensdauer. Dann sparen die Lampen trotz höherer Anschaffungskosten im Laufe ihres Lebens nicht nur Strom, sondern auch bares Geld. Aus diesem Grund hat der langsame Abschied von der Glühbirne eingesetzt, wobei der EU-Stufenplan zu diesem Thema ab 2016 voll greift. Leerlaufverluste sind bei vielen Elektrogeräten ein Problem: Die Geräte verbrauchen auch dann Strom, wenn sie ihre eigentliche Funktion nicht erfüllen. Bereitschaftshaltung, englisch "Standby", ist die bekannteste Form dieser Energievergeudung, aber bei weitem nicht die einzige. Leerlaufverluste treten zum Beispiel auch dann auf, wenn Geräte nicht vollkommen ausgeschaltet werden können, weil der Hauptschalter auf der Niederspannungsseite angeordnet ist oder sogar ganz fehlt. Viele Geräte laufen unbemerkt "nebenher" und vergeuden dabei Energie: Außer Fernseh- und Videogeräte sind es Warmwasserspeicher, die rund um die Uhr Wasser warm halten, Satellitenempfänger, Steckernetzteile, Anrufbeantworter, Dimmer mit Fernbedienung, Umspanner/Transformatoren für Halogenlampen, die nach dem scheinbaren Ausschalten sinnlos Strom in Wärme umsetzen, EDV-Geräte, Heizungsumwälzpumpen, die nach der Heizperiode nicht ausgeschaltet wurden und im Sommer kaltes Wasser durch die Rohre jagen und so weiter. Bereits ein durchschnittlich mit Elektrogeräten ausgestatteter Haushalt vergeudet auf diese Weise an die 100 Euro oder auch mehr pro Jahr. Haushalte mit gehobener Ausstattung kommen leicht auf das Doppelte. So machen Sie dem Treiben der Energieräuber ein Ende: Stellen Sie fest, welche Ihrer Geräte betroffen sind. Stromziehende Trafos erkennt man, wenn diese nach dem Abschalten der an sie angeschlossenen Geräte weiterhin warm bleiben. Auch wenn der Trafo nach dem Abschalten des Gerätes weiterhin brummt, ist das ein untrügliches Zeichen für Energieräuberei! Im Zweifelsfall können Sie sich von Ihrer Verbraucher- und Energieberatungsstelle, Ihrem Stadtwerk oder Ihrem Stromlieferanten ein Strommessgerät (einen sogenannten Energiekostenmonitor) leihen. Den gibt es natürlich auch im Fachhandel (Baumärkte etc.) zu kaufen. Die billigste Lösung: Geräte abschalten  Eine wirksame Senkung der Leerlaufverluste erreichen Sie durch Abschalten der betreffenden Geräte. Das kostet Sie nichts, ist aber am Anfang vielleicht ein wenig unbequem. Manche Leute scheuen sich, Ihr Fernsehgerät am Ende des Fernsehabends vom Netz zu trennen. Statt dessen halten sie es lieber in Bereitschaftsstellung. Sie glauben, dass der Standby-Betrieb die Lebensdauer ihres Fernsehers erhöht oder das Abschalten zu Lasten der Lebensdauer des Gerätes gehen würde. Dafür gibt es jedoch keine Hinweise. Die Bereitschaftshaltung dient nur dem Komfort und geht zu Lasten von Geldbeutel und Energieverbrauch. Auch etliche Hersteller empfehlen bei längeren Nutzungspausen das Abschalten des Gerätes. Die moderne Informationstechnologie frisst Strom, was demjenigen, der seinen PC, seinen Drucker und den Monitor im Stand-by-Betrieb laufen lässt, meistens gar nicht so recht bewusst wird.  Der Abschalter Dort, wo es keinen Ausschalter gibt (bestimmte HiFi-Geräte, Steckernetzteile, Modems u. a.), kann man diesen gegebenenfalls durch einen Kabelschalter oder durch schaltbare Steckdosen, Steckerleisten und ähnliches nachrüsten. Netzteile in schaltbaren Steckerdosen werden nach dem Abschalten der Steckerdose ebenfalls vollständig vom Netz getrennt, so dass Sie diese nicht extra herausnehmen müssen!  Mit einer schaltbaren Steckerleiste können Sie mit einem Fingerdruck auch mehrere Geräte (und Steckernetzteile) gleichzeitig vom Netz trennen und wieder einschalten. Das gilt zum Beispiel für HiFi-Anlagen, Computer mit ihren verschiedenen Komponenten wie Rechner, Monitor, Scanner, Modem, Steckernetzteile u. a. Die Kosten für eine solche schaltbare Steckerleiste liegen zwar je nach Ausführung bei 5 bis 20 Euro, machen sich aber bei vielen Anlagen bereits nach kurzer Zeit bezahlt.  Die komfortable Lösung: Zusatz- und Vorschaltgeräte Wenn Sie auf den gewohnten Komfort nicht verzichten wollen und weiterhin Ihre Geräte mit der Fernbedienung bedienen möchten, können Sie dennoch Energie sparen, wenn Sie geeignete Zusatzgeräte zwischen Steckdose und Fernseher, HiFi-Anlage usw. schalten. Das Zusatzgerät sorgt dann dafür, dass das Hauptgerät über die Fernbedienung abgeschaltet wird. Andere Zusatzgeräte trennen das Hauptgerät erst nach einer bestimmten, wählbaren Zeit der Bereitschaftshaltung vom Stromnetz. Das Einschalten erfolgt dann wieder ganz normal über die Fernbedienung. Das funktioniert auch bei Monitoren, Druckern, Anrufbeantwortern, dafür geeigneten Faxgeräten sowie Warmwasserspeichern. Auch hier können Sie mit geeigneten Vorschaltgeräten Energie und Geld sparen. Viele Zusatzgeräte benötigen zwar ebenfalls Strom, meistens aber deutlich weniger als das Hauptgerät. Dadurch können die Verluste und Kosten für den Leerlauf gesenkt werden. Allerdings sollten Sie wissen, dass die Nutzung solcher Zusatzgeräte nicht den Idealfall, sondern nur eine Übergangslösung darstellen kann, bis das Problem durch Neuanschaffung umweltschonend ausgelegter Geräte zufriedenstellend gelöst wird. Auch sollten Sie beachten, dass diese Zusatzgeräte Geld kosten und ihrerseits bei Produktion, Betrieb und Entsorgung Umweltprobleme bewirken.  Übrigens gibt es Stromversorger, die Zuschüsse für solche Zusatzgeräte gewähren. Bevor Sie an die Anschaffung dieser Geräte denken, fragen Sie doch bei Ihrem Stromversorgungsunternehmen nach!  Vorschaltgeräte- rechnen sich die? Die Leerlaufverluste elektrischer Warmwasser- Speichergeräte wurden bisher kaum beachtet, dabei beträgt ihr Anteil an den Leerlaufverlusten der Privathaushalte immerhin 17 Prozent! Bei Geräten mit einem Fassungsvermögen von 5 bis 15 Litern lassen sich durch ein Vorschaltgerät rund 135 Kilowattstunden pro Jahr einsparen (berechnet nach den Durchschnittswerten der Geräte, die heute in den Haushalten zu finden sind). Das erbringt eine Ersparnis von etwa 20 Euro. Ein Vorschaltgerät, dessen Anschaffungspreis etwa gleich hoch ist, hat sich somit nach etwa einem Jahr amortisiert.  Und darauf sollten Sie beim Neukauf von Geräten achten: Achten Sie beim Neukauf von Geräten auf eventuell entstehende Leerlaufverlustwerte. Geräte mit geringen Leerlaufverlusten können Sie an dem GEA-Zeichen erkennen. Damit werden die energiesparsamsten Geräte ausgezeichnet. GEAZeichen gibt es zum Beispiel für Fernsehund Videogeräte, Hifi-Anlagen, Rechner, EDV-Bildschirme, Drucker, Kopierer, Multifunktionsgeräte (zum Beispiel Geräte, die kopieren und drucken können) und Faxgeräte. In den Geschäften sind nicht alle betreffenden Geräte mit dem GEA-Zeichen versehen. Besorgen Sie sich deshalb vor dem Kauf die neueste Liste der Gemeinschaft Energielabel Deutschland (GED), die das Zeichen in Deutschland vergibt.
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    Viele Aufgaben tun sich auf, wenn es darum geht, den Wohnort zu wechseln. Lässt man den Umzug mittels Unternehmen bewerkstelligen oder kann man über Freunde und Familie, den Transport selbst stemmen? Sind alle Unternehmen in Kenntnis gesetzt, alles gepackt, Anbieter gewechselt? Es gibt vor, während und nach dem Umzug viel zu planen und zu bedenken. Mit dieser Liste behält man in jeder Phase den Überblick und erhält hilfreiche Tipps.