Der Traum von der eigenen Terrasse - so wird es richtig gemacht

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    Wer sich seinen Traum vom eigenen Fertighaus bereits erfüllt hat, ist häufig dennoch nicht ganz zufrieden. Was noch fehlt ist ein Platz, auf den man mit Freunden grillen kann oder entspannt in der Sonne frühstücken und den Tag beginnen kann: Eine eigene Terrasse, die das Haus vollendet. Doch was ist beim Bau der Terrasse zu beachten? Welche Materialien sind besonders geeignet, und wo sollte die Terrasse liegen?

     

    Die perfekte Lage

    Die Lage der Terrasse sollte man im Rahmen der Vorschriften nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen aussuchen. Um bei Sonnenaufgang frühstücken zu können, muss die Terrasse im Osten liegen. Wer jedoch lieber lange und ausgiebig in der Sonne baden möchte, fährt besser damit, sie im Süden zu bauen. Lange Sonnenuntergänge betrachtet man am besten von einer Terrasse im Westen des Hauses. Daher ist der erste Schritt festzulegen, was man sich von der eigenen Terrasse erhofft und wie man sie später hauptsächlich nutzen möchte.

    Das Fundament zum Terrassentraum

    Um sich möglichst lange an der Terrasse erfreuen zu können, ist die Planung des Fundaments äußerst wichtig. Die einfachste Möglichkeit besteht darin, die Terrasse auf aufgeschüttetem Erdreich anzulegen. Dies hat jedoch auch viele Nachteile: Mit den Jahren sorgen Regen und Hitze dafür, dass die aufgeschüttete Erde nach und nach abgetragen wird. Dadurch sinken die verlegten Platten ab und die Terrasse wird uneben. Daher ist in den meisten Fällen das Verlegen einer Grundplatte äußerst ratsam. Diese sollte mit einem Gefälle verlegt werden, damit Wasser abfließen kann und keine Schäden verursacht.

    Stein oder Holz – Das richtige Material zum Wohlfühlen

    Ist die Planung des Untergrunds bereits abgeschlossen, kommt schnell die Frage auf, aus welchem Material die Terrasse bestehen soll. Steinplatten und Fliesen sind schnell verlegt und trotzen sowohl im Sommer als auch im Winter jeglichen Witterungsverhältnissen. Fliesen und Steinplatten lassen sich darüber hinaus gut pflegen und reinigen. Sie sind besonders robust, langlebig, pflegeleicht und in den unterschiedlichsten Farben und Designs erhältlich. Zu beachten ist jedoch, dass der Komfort der Terrasse durch den harten Untergrund deutlich geschmälert wird. Sind die Steine und Fliesen im Sommer den Sonnenstrahlen ausgesetzt, heizen sie sich schnell auf und Barfußlaufen wird nahezu unmöglich. Eine bessere Alternative ist daher, für den Terrassenbau Holz zu verwenden. Auch hier gibt es äußerst witterungsbeständige Holzarten, die auch nach Jahren voller Regen und Sonne wie neu aussehen und sehr pflegeleicht sind. Da es sich nicht so schnell aufheizt und sich unter den Füßen weicher anfühlt, ist es grade im Sommer angenehmer, sich auf einer Terrasse aus Holz aufzuhalten.