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Geruchsbildung in Fertighäusern – nicht gefährlich, aber ärgerlich

Davon ausgehend, dass die Ursache nicht auf einen Schimmelbefall aufgrund unzulässigen Eindringens von Feuchte oder schlechtes Lüften zurückzuführen ist, basiert diese Geruchsbildung im Regelfall auf einem biochemischen Prozess. Die seinerzeit verwendeten Konstruktionshölzer wurden mit dem Holzschutzmittelwirkstoff Pentachlorphenol (PCP) behandelt. Die in dem Holzschutzmittel vorliegenden Derivate „Tetrachlorphenol“ und „Trichlorphenol“ reagieren unter gewissen Umgebungsbedingungen zu den geruchsintensiven Verbindungen „Tetrachloranisol (TeCA)“ bzw. „Trichloranisol (TCA)“. Sowohl TeCA als auch TCA führen bereits bei sehr niedrigen Konzentrationen zu einer intensiven Geruchsbildung. Winzern sind diese beiden Verbindungen allzu bekannt, da Weinkorken unter bestimmten Bedingungen ähnliche Reaktionen zeigen.

Nach heutigen Erkenntnissen, die sowohl auf langjährigen Erfahrungen in der praktischen Sanierung als auch wissenschaftlichen Untersuchungen aufbauen, entstehen die Chloranisole aus einer mikrobiellen Aktivität der genannten Derivate TeCA und TCA. Die Experten sind sich einig, dass Formaldehyd und Feuchte als maßgebliche Reaktionsinitiatoren bzw. -beschleuniger anzusehen sind. Insbesondere Feuchte, zumindest schon eine länger andauernde hohe Luftfeuchte innerhalb des Bauteils, befördert die Geruchsbildung in erheblichem Maße. Die Erfahrungen zeigen folgerichtig, dass bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich Außenbauteile – vor allem die Außenwände - von einer Geruchsbildung befallen werden. Da Innenbauteile wie Innenwände, Innendecken und Fußböden im Regelfall nur eine geringfügige Feuchteausbildung im Bauteil selbst aufweisen, tritt eine Geruchsbildung dort nur in seltenen Fällen auf.

Der Geruch wird als intensiv moderig-muffig beschrieben. Die Geruchsbildung erfolgt im Regelfall über eine Vielzahl von Jahren und wird meist erst nach 20-30 Jahren bei Erreichen einer individuell wahrnehmbaren Geruchsschwelle registriert. Beide Stoffverbindungen stellen nach heutigem Kenntnisstand keine Gefährdung für die Gesundheit der Bewohner dar!

Nach bisherigem Kenntnisstand sind ausschließlich Fertighäuser der Baujahre bis ca. 1983/1984 betroffen bzw. weisen eine potentielle Gefährdung auf.

Maßnahmen zur Beseitigung der Gerüche im Fertighaus

Die renopan AG hat sich auf die Geruchs- und Emissionsproblematik älterer Fertighäuser spezialisiert. Durch ein systematisches und gezieltes Maßnahmenpaket kann die Geruchsbildung in den Außenwänden sicher und dauerhaft abgebaut. Das geschützte renopan-Sanierungskonzept geht dabei nach dem sog. „Hosenträger-Gürtel-Prinzip“ vor und schaltet die Quellen und Ursachen in mehrfacher Hinsicht aus:

  • Durch einen speziellen Dispersionsanstrich „renopan ToxStop“ werden die eigentliche Quellen, die o. g. Holzschutzmittelwirkstoffe abgebaut.
  • Ein nachträglich eingebautes Spezial-Absorbervlies „renopan AirClear® Spezial“ ist in der Lage, eventuell noch vorhandene Chloranisole dauerhaft zu neutralisieren. Zusätzlich beseitigt es sicher und dauerhaft eventuell noch vorhandene Aldehyde, insbesondere Formaldehyd. Damit wird einer der wesentlichen Reaktionsinitiatoren bzw. –beschleuniger gleich mit ausgeschaltet.
  • Das Absorbervlies bietet im Verbund mit der eingesetzten Gefachdämmung in Form einer Holzfaser ein erhebliches Feuchteaufnahmevermögen, womit eine Feuchteausbildung, die als maßgeblicher Reaktionsinitiator bzw. –beschleuniger wirkt, dauerhaft verhindert werden kann.
  • Der diffusionsoffene Aufbau der Außenwand über ein Wärmedämm-Verbundsystem auf Basis einer Holzfaserdämmplatte tut sein übriges zur Regulierung des Feuchthaushalts im Bauteil selbst, da das Austrocknungsverhalten des Bauteils positiv beeinflusst wird.

Als zusätzliche Maßnahme empfehlen wir eine geeignete Wohnungslüftungsanlage - bei geruchsbelasteten Häusern stellen Lüftungsanlagen die ideale Ergänzung zu der bewährten renopan-Außenwand-Sanierung dar. Geeignete Wohnungslüftungsanlagen sorgen stetig für frische Luft und damit für konstante Behaglich-keit und gute Wohngesundheit. Aus Untersuchungen ist bekannt, dass gut konzipierte Lüftungsanlagen die Raumluft um 80 % und mehr von Schad- und Geruchsstoffen befreien können.

Mehr Informationen unter www.renopan.de


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