Fast alle Bauherren fragen nach einem Fertighaustest. Aber es gibt keinen Test für das Fertighaus oder Ausbauhaus, allenfalls Gefälligkeitsgutachten. Der Fertighaus-Käufer steht vor einer Fülle an Fragen. Das beginnt damit, dass er zunächst einmal den Bebauungsplan prüfen muss, bevor er sich z.B. der Frage widmet: Kellerbau oder nur Bodenplatte? Unsere Checkliste soll Ihnen helfen, Ihr Traumhaus und den richtigen Fertighausanbieter zu finden.
1. Generelle Informationen über die Fertighausanbieter
Anbieter 1
Anbieter 2
Anbieter 3
Anbieter 4
Anbieter 5
Wie lange ist er im deutschen Markt tätig?
Wo stehen Musterhäuser?
Stellt er die Häuser selbst her, also in eigenem/n Betrieb/en, oder vertreibt er Häuser fremder Hersteller?
Kann er / will er
Referenzadressen
nennen?
Wird eine
Anzahlung
bei Vertragsabschluss verlangt oder sollen Zahlungen in Stufen erfolgen (z.B. nach Bauantrag, nach Aufstellung, nach Übergabe)?
2. Bodenplatte / Kellerbau
Wird der Bau einer Bodenplatte oder eines Kellers mit angeboten und zu welchem Preis?
Falls Keller, aus welchem Material (Beton/Mauersteine)?
Wird die
Kellerwand
von außen abgedichtet gegen drückendes Wasser?
Wird die Kellerwand von außen mit einem WDVS-System (Wärmedämmverbundsystem) gedämmt?
Beinhaltet der Preis den Aushub?
Beinhaltet der Preis die
Verfüllung des Arbeitsraumes
?
Beinhaltet der Preis die
Abfuhr des Bodenaushubs
?
Beinhaltet der Preis die
Planierarbeiten am Haus
?
3. Eigentliches Fertighaus bzw. Ausbauhaus
Teil A, Art der
Konstruktion und Baubeschreibung
Aus welchem Konstruktionsbaustoff ist das Haus errichtet?
Holzrahmenbauweise
Holztafelbauweise
Holzskelettbauweise (Fachwerk)
Blockhausbauweise
Stein-auf-Stein
Leichtbausteine
vorgefertigte Betonteile
sonstige Bauweise
Sind in der Baubeschreibung alle Bauteile genau bezeichnet unter Angabe des Hersteller- und Produktnamens und der Hersteller-Nummer?
Sind diese Angaben nur teilweise vorhanden?
Sind statt dieser Angaben nur Allgemeinbegriffe eingesetzt?
Ist der gesamte Bauantrag samt Gebühren im Preis enthalten?
Teil B, Angaben über die
Hausgröße und Zimmerzahl
Wie groß ist der umbaute Raum?
Wie groß ist die Wohnfläche nach DIN?
Wieviel abgeschlossene Räume hat das Haus?
Wieviel Badezimmer hat das Haus?
Hat das Haus Besonderheiten, zum Beispiel:
Balkon
Erker
Wintergarten
überdachten Eingang
Teil C, Angaben zur
Dämmung der Innen- und Außenbauteile
Ist das Dachgeschoß ausgebaut?
Wenn ja, welchen Dämmwert hat das Dach? U-Wert* ≤ 0,2
Welchen Dämmwert hat das Wohndachfenster? U-Wert* ≤ 1,4
Welche Dämmwerte haben die Außenwände? U-Wert* ≤ 0,3
Welche Dämmwerte haben die Fenster? U-Wert* ≤ 1,4
Welchen Dämmwert hat die Hauseingangstür? U-Wert* ≤ 1,4
Dämmwert Kellerdecke und Wände gegen unbeheizte Räume? U-Wert* ≤ 0,3
* [Beachten Sie bitte: Je niedriger der U-Wert, je besser die Wärmedämmung]
Teil D, Fragen zu
Fenster, Türen und Sicherheit
Wie groß ist die Fensterfläche in qm insgesamt?
Handelt es sich um eine 2-fach- oder 3-fach-Verglasung?
Befinden sich Rolladen oder Schlagläden vor den Fenstern?
Sind die Fenster aus:
nordischem/einheim. Holz
Tropenholz
Kunststoff
Aluminium
Aluminium/Holz
Zwei-Scheiben-Verglasung
Drei-Scheiben-Verglasung
Ist die Hauseingangstür einbruchhemmend ausgestattet? (Sicherheitsklasse ab WK3 und höher)
Teil E, Fragen zu den etwaigen
Ausbaustufen
Wird das Haus bezugsfertig angeboten, also incl. aller Leistungen?
Wenn nein, was muß in
Eigenleistung oder Eigenregie erbracht werden:
Malerarbeiten innen
Fliesenarbeiten
Bodenbeläge
Elektroinstallation durch vorhandene Leerrohre
Einbringen eines Estrichs
Ausbau des Dachgeschosses
.........Sonstiges
Teil F, Fragen zu
Ausstattungsalternativen
Gibt es Alternativen zum vorgeschlagenen Bodenbelag und was kosten diese?
Gibt es Alternativen zur Badausstattung (Naturstein, andere Armaturen usw.) und was kosten diese?
Gibt es Alternativen zum vorgeschlagenen Heizsystem? Kosten?
Baut der Hersteller auch Solarkollektoren auf das Dach?
Gibt es Alternativen zu den Elektroschaltern? Kosten?