Wer eine Immobilie kaufen möchte, muss diese in der Regel über mehrere Jahre finanzieren – indem eine festgelegte Summe jeden Monat an die Bank zurückgezahlt wird, die dem Bauherrn ein Darlehen gewährt hat. Je nachdem, welcher Zinssatz vorab festgelegt wurde, fallen die Raten jedoch unterschiedlich hoch aus.
Da sich viele Darlehensnehmer nicht mit dem Thema Baufinanzierung auskennen, tappen sie oft in die Kostenfalle und wählen einen viel zu hohen Zinssatz. Deshalb sollte man sich immer vorab mit der Materie auseinandersetzen und beispielsweise das Baufinanzierungslexikon auf www.baufi-info24.de zurate ziehen. Dort erhält man alle wichtigen Informationen und Erläuterungen zu den Fachbegriffen. Vorab finden Sie eine Erklärung zu den unterschiedlichen Formen der Finanzierung.
Das Annuitätendarlehen
Diese Form der Finanzierung wird relativ häufig genutzt, weil das komplette Darlehen in einer Summe dem Bauherrn ausgehändigt und anschließend über einen festen Zeitraum in gleichen Raten an die Bank zurückgezahlt wird. Dadurch bleibt nach Ende der Laufzeit keine Restschuld über, die beglichen werden muss. Allerdings wächst der Tilgungsanteil dafür analog zu der Anzahl der bereits geleisteten Zahlungen.
Es geht auch ohne Schufa
Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung hat sich zur Aufgabe gemacht, alle Daten zum Zahlungsverhalten der deutschen Verbraucher zu speichern und auf Wunsch jedem Bankinstitut zur Verfügung zu stellen. Im Falle einer negativen Zahlungshistorie wird dem Bauherrn normalerweise ein Darlehen verwehrt. Deshalb gibt es auch eine Baufinanzierungsmöglichkeit ohne Schufa, die stattdessen die Kreditwürdigkeit des Antragstellers prüft.
Der alternative Mietkauf
Weiter besteht auch die Möglichkeit, eine Immobilie zu kaufen, indem man jeden Monat eine bestimmte Summe an den aktuellen Besitzer zahlt, die normalerweise höher ausfällt als die fällige Miete. Dafür wird einem jedoch das Recht eingeräumt, das gewünschte Objekt zu jeder Zeit gegen einen festgelegten Preis käuflich zu erwerben, solange man darin wohnt. Experten raten jedoch von dieser Variante ab, da sie im Vergleich zu anderen Finanzierungsmöglichkeiten nicht gerade preisgünstig ist.
Das variable Darlehen
Wer keinen festgelegten Zinssatz wünscht, kann auf ein variables Darlehen bestehen – beispielsweise in Zusammenhang mit einem Annuitätendarlehen. Dadurch ändert sich der Zinssatz parallel zur jährlichen Abzahlung, allerdings können die Zinsen durch ihre Variabilität auch weiter steigen. In dem Falle können viele Bauherren die geforderte Rate nicht mehr zurückzahlen und häufen Schulden an. Deshalb ist auch diese Variante nicht der sicherste Weg, sein Eigenheim zu finanzieren. Natürlich muss am Ende jeder Darlehensnehmer selbst entscheiden, für welche Baufinanzierung er sich entscheidet. Jedenfalls sollte der Schritt gut überlegt sein!