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holzzerstörende Pilze |
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Holzzerstörende Pilze sind nicht nur die wichtigste Gruppe der pflanzlichen Holzschädlinge, vielmehr sind die durch sie hervorgerufenen Schäden auch noch ungleich höher als die durch tierische Zerstörer wie beispielsweise Hausbock oder Nagekäfer. Sie bauen die Zellwände der Holzzellen ab und verursachen die Zerstörung des befallenen Holzes. Der Aufbau dieser Pilze ist relativ einfach. Der eigentliche Vegetationskörper besteht aus einem Geflecht bandförmiger bzw. röhrenförmiger Zellfäden, die als Hyphen bezeichnet werden. Die Hyphen sind reich verzweigt und sehr fein und daher nur unter dem Mikroskop erkennbar. Die Gesamtheit der Hyphen wird als Myzel bezeichnet. Je nach Pilzart ist die Aufgabe des Myzels bzw. der Hyphen, entweder Zellinhaltsstoffe aufzuschließen oder Zellwandsubstanzen aufzulösen. Hierdurch wird das Holz bis hin zur völligen Zerstörung zersetzt. Die wichtigsten holzzerstörenden Pilze sind der Echte Hausschwamm, der Braune Kellerschwamm und der Weiße Porenschwamm. Bei Pilzen kann zwischen Ort des Auftretens und nach Art des Schadens unterschieden werden. Nach Ort des Auftretens werden Stammfäule, Lagerfäule und Hausfäule unterschieden. Stammfäule tritt am lebenden, daher saftfrischen, Baum auf. Lagerfäule findet man an (unsachgemäß) gelagertem Holz mit hoher Feuchte. Bei der Hausfäule werden Holz, Holzwerkstoffe oder andere zellulosehaltigen Materialien innerhalb von Gebäuden zerstört. Nach Art des Schadens werden Braunfäule, Moderfäule, Weißfäule und Weißlochfäule unterschieden. |
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