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Tresor |
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Tresore lassen sich nach vier Kriterien unterscheiden: Einbruchsicherheit, Feuersicherheit, Tresortyp und Tresorgröße. Auf der Suche nach dem richtigen Tresor für die Wohnung oder das Büro müssen demnach diese Kriterien Eingang finden. Bei der Einbruchsicherheit kommt es darauf an, welche Werte geschützt werden müssen. Klassifiziert sind Tresore nach VDMA-Sicherheitsstufen. Die Sicherheitsstufen richten sich nach Wandstärke und Wandaufbau und damit nach der Widerstandsfähigkeit gegen Aufbruch- oder Aufschweißversuche. Zusätzlich werden auch Tresore angeboten nach EN (Europa Norm). Diese werden mit den Sicherheitsstufen VdS I-V klassifiziert. Ein weiteres Kriterium ist der Feuerschutz. Die meisten Tresore verfügen zwar über einen (einfachen) Feuerschutz. Doch Dokumente aus Papier beginnen schon bei 130° Celsius ohne direkte Feuereinwirkung zu verkohlen. 130° wird bei Wohnungsbränden im übrigen oft in Sekunden erreicht! Kombinationsschränke sind also die richtige Wahl, denn sie verfügen über eine geprüfte Feuersicherheitsausstattung. An der Innenseite der Tresortür steht auf einer Plakette, ob der Tresor bei Stufe S60P 60 Minuten und bei S120P 120 Minuten einer Außentemperatur von 1.000° Celsius problemlos trotzt. Das dritte Kriterium ist der Tresortyp. Man unterscheidet Einbautresore, Möbeltresore und freistehende Tresore. Bei Neubauten ist der Einbau eines Wandtresors sicherlich sinnvoll. Ansonsten muß man darüber nachdenken, ob ein Möbeleinsatztresor (im Kleiderschrank oder sonstwo) oder ein schwerer Wertschutzschrank infrage kommt, worunter man Schränke ab 200 kg Gewicht versteht. Ein leichterer Tresor muss in der Wand oder im Boden zusätzlich verankert werden. Ratsam ist, einen Tresor der Sicherheitsstufe B zu kaufen. Tresore nach Sicherheitsstufe A bestehen aus einem einwandigen Mantel aus (mindestens) 3 mm Stahlblech und bieten nur einen "leichten" Schutz. Tresore nach Stufe B sind mindestens zweiwandig, wobei die Wandstärken differieren dürfen zwischen 3,0/1,5 oder 2,5/2,0 mm. |
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