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Polystyrol |
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| Bei Dämmstoffen aus Polystyrol muß man zwischen expandiertem Polystyrol (EPS) und extrudiertem Polystyrol (XPS) unterscheiden. Beide Dämmstoffe entstehen unter hohem Energieverbrauch aus Ethylbenzol, Benzol und Aluminiumchlorid. Die gesamte Produktionskette spielt sich in einem geschlossenen Prozess ab, so daß die Herstellung für die Umwelt nicht giftig ist. Zum Dämmstoff wird das Polystyrol erst später: das Polystyrol wird auf den 20- bis 50fachen Umfang aufgeschäumt. Zur Herstellung von EPS wird das Gas Pentan eingesetzt. XPS dagegen wird unter Einsatz von Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffen hergestellt. Die Dämmstoffe werden in Form von Platten ausgegeben, mit denen sich rasch große Flächen dämmen lassen. Eingesetzt wird EPS hauptsächlich bei der Fassadendämmung, unter Estrich und im Dachbereich. XPS-Platten sind besonders für die Dämmung der Kelleraußenwand bzw. für Flachdächer geeignet. Sie verfügen auch - und das ist der wesentliche Unterschied - über eine wesentlich höhere Druckfestigkeit. Polystyrol-Platten dämmen gut, der sommerliche Wärmeschutz ist schlecht, was sich ganz besonders unter dem Dach bzw. bei Leichtbaukonstruktionen bemerkbar macht. Für EPS und XPS spricht freilich, daß sich der energetische Gesamtaufwand für die Produktion schon nach zwei bis drei Monaten durch Heizenergieeinsparungen amortisiert. | ||||||||||
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