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Glühlampe |
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| Glühlampen, häufig als Glühbirnen bezeichnet, obwohl die Form unterschiedlich sein kann, bestehen aus einem Wendel aus Wolframdraht, einem Glaskolben und einem Sockel. Der Wolframdraht ist einfach oder doppelt gewendelt und kann bis zu einem Meter lang sein. Im Inneren des Glaskolbens befindet sich entweder ein Vakuum oder eine chemisch inaktive Gasatmosphäre. Meist handelt es sich hierbei um ein Gasgemisch aus Stickstoff und den Edelgasen Argon oder Krypton. Durch das Edelgas wird bei gleichem Stromverbrauch mehr Licht erzeugt. Der größte Teil der Energie geht jedoch als Wärme verloren. Bei einer normalen Glühlampe wird nur etwa 5 Prozent der eingesetzten Energie in Licht umgewandelt. Die Lebensdauer einer Glühlampe wird mit 1.000 Stunden beziffert. Bei der im Privathaushalt üblichen Brenndauer von etwa 3 Stunden pro Tag, muß die Glühbirne somit einmal im Jahr ausgetauscht werden. Dabei hat das häufige Ein- und Ausschalten des Lichts, ganz im Gegensatz zur Energiesparlampe, keinen Einfluß auf die Lebensdauer der Glühlampe. Um die Hälfte verkürzt wird die Lebensdauer jedoch durch eine konstante Überspannung von 5%. Sie beträgt demnach nur noch 500 Stunden. Normalerweise sind Glühlampen für eine Netzspannung von 230 V ausgelegt. Liegt die Netzspannung ständig darüber, fallen die Glühlampen schneller aus. Abhilfe schafft eine Glühlampe für 240 V oder das Vorschalten eines Dimmers (Standard-Phasenanschnitt-Dimmer). | ||||||||||
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Energiesparlampe |
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Die Energiesparlampe, von Technikern Kompaktleuchtstofflampe genannt, ist im Prinzip nichts anderes, als eine kompakt "gefaltete" Leuchtstoffröhre mit einem elektronischen Vorschaltgerät. Bei Energiesparlampen in Kerzen, Kugel- oder Glühbirnenform ist die Leuchtstoffröhre zusätzlich von einem Glaskolben umhüllt. Der wesentlich höhere Anschaffungspreis im Vergleich zur Glühbirne macht sich mehr als bezahlt, da diese Lampen eine wesentliche höhere Energieeffizienz aufweisen. Statt 5 % wie bei der herkömmlichen Glühbirne wandeln sie mehr als 25 % der eingesetzten Energie direkt in Licht um. Auch die Lebensdauer ist wesentlich höher - 10 bis 12-fach im Vergleich zur Glühbirne. Rechnerisch können bei einer 12-Watt-Energiesparlampe 60 € an Energiekosten - bezogen auf die Lebensdauer - eingespart werden. Je nach Einsatz der Lampe sollte darauf geachtet werden, ob diese eine hohe Schaltfestigkeit besitzt. Energiesparlampen für den Außenbereich werden auch mit eingebautem Lichtsenor geliefert; die Lampe geht also bei Dunkelheit selbständig an. Energiesparlampen verbrauchen rund 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen bei gleicher Lichtausbeute. Eine Energiesparlampe mit 15 Watt entspricht in der Leuchtkraft einer herkömmlichen Glühlampe von 75 Watt. Energiesparlampen haben darüber hinaus eine zirka achtmal längere Lebensdauer.
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