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Kunststofffenster |
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Kunststofffenster sind meist aus PVC oder Polyurethan (PU). Fenster aus PU ergeben zusammen mit modernem Isolierglas sehr gut wärmedämmende Fenster - oft besser wärmedämmend als Holzfenster. Sie besitzen meist einen Metallhohlkern aus Aluminium oder Stahl. Ummantelt ist dieser Kern mit einer etwa 10 mm dicken Pur-Hartschaumschicht. Die Oberfläche ist beschichtet mit einem Farblack auf PUR-Basis. PVC-Fenster bestehen aus Hohlprofilen mit Wanddicken zwischen 2 mm und 4 mm. Dabei unterscheidet man Ein- und Mehrkammersysteme. Einkammersysteme haben nur eine Luftschicht zwischen innerer und äußerer Profilwand. Die Wärmedämmung ist demzufolge schlechter als bei Mehrkammersystemen, wo mehrere Kammern hintereinander liegen. Kunststofffenster besitzen eine lange Lebensdauer bei geringem Pflegeaufwand. So müssen sie beispielsweise nie gestrichen werden. Kunststoffe sind gegen Korrosion, viele Säuren, Laugen sowie Abgase und Reinigungsmittel beständig, allerdings kann UV-Bestrahlung zu Verfärbungen führen. Fenster aus weißem Kunststoff sind dabei am wenigsten anfällig. Bei homogen eingefärbtem PVC treten höhere Belastungen des Materials auf. Dies liegt an der erhöhten Temperaturaufnahme und Wärmedehnung bei Sonneneinstrahlung. Dadurch kann es zu Funktionsstörungen beim Fenster kommen. Als Alternative zu homogen durchgefärbten Kunststoffen kann die Oberfläche mit Acrylfarbe oder Dekorfolien beschichtet werden. Dies kann auch nachträglich geschehen. Oft ist die Oberfläche dieser Fenster kratzfester als eine reine Kunststoffoberfläche. Auch die Farbbeständigkeit ist häufig besser.
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