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Deckenheizung |
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| Die Deckenheizung ist eine Flächenheizung, bei der die wärmeabgebenden Heizrohre in oder unterhalb der Decke angeordnet sind. Sie wird auch als Deckenstrahlungsheizung bezeichnet, da der größte Teil der Wärme von der Decke durch Strahlung abgegeben wird. Durch die Wärmestrahlung werden von der Decke aus Wände, Fußboden und Möbel eines Raumes aufgeheizt, die ihrerseits wieder Wärme durch Strahlung und Konvektion abgeben. Unterschieden werden muß in zwei grundverschiedene Betriebssysteme auf Basis von Heißwasser oder Heizrohren, die durch Gasverbrennung erhitzt werden. Die Vorteile einer Deckenheizung liegen vor allem darin, dass eine Halle beheizt werden kann, ohne dass Platzbedarf für Raumheizkörper besteht. Zudem kann die Deckenheizung auf Heißwasserbasis im Sommer durch Kaltwasserzirkulation zur Raumkühlung eingesetzt werden. Bei wasserführenden Deckenheizungen unterscheidet man die vier Ausführungsarten Rohrdeckenheizung, Lamellenrohrdeckenheizung, Strahlplattenheizung und Hohlraumdeckenheizung. Bei den Deckenheizungen, die durch Gasverbrennung Wärme erzeugen, wird unterschieden in Hellstrahler und Dunkelstrahler, wobei es hier auch den Konstruktionstyp der Strahlungsbänder gibt. Wenn Gas verbrennt, entstehen zwangsläufig Abgase. Diese steigen nach oben in die Halle und müssen entweder durch Ventilatoren oder durch andere Be- und Entlüftungstechniken abgeführt werden. Der Vorteil der gasbefeuerten Deckenheizungen liegt darin, dass sehr kurzfristig Wärme erzeugt werden kann, weshalb dieses Heizsystem bei der Hallenbeheizung überwiegt. | |||||||||||
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