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Baustatik |
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| Die Baustatik bezeichnet als Teilgebiet der Mechanik die Lehre vom stabilen Gleichgewicht der Bauteile unter dem Einfluss von Kräften. Wichtigste Aufgabe der Baustatik ist der rechnerische Standsicherheitsnachweis von Gebäuden. Dazu wird im Zuge der Bauplanung eine Lastermittlung durchgeführt, bei der alle Kräfte erfasst werden, die die Bauteile eines künftigen Gebäudes belasten und dadurch zu Spannungen im Inneren des Werkstoffgefüges sowie zu Verformungen und zu Instabilitäten führen können. Hierbei wird die Eigenlast der Bauteile ebenso berücksichtigt wie die durch den Nutzungszweck des Gebäudes zu erwartenden Verkehrslasten sowie Drücke, die von Winden und Niederschlägen (Schnee, Eis) ausgehen. Der Baustatiker hat nachzuweisen, dass alle Kräfte sicher auf den Baugrund übertragen und dort aufgenommen werden können. Die Berechnungen erfolgen dabei von oben nach unten und folgen damit dem Kraftfluss. Sie erfasst als erstes das Dach, arbeitet sich Ebene für Ebene nach unten und schließt mit der Untersuchung der Fundamentsohle ab. Das Hauptaugenmerk des Statikers gilt den tragenden Konstruktionselementen (Tragwerke) wie Decken, Stützen, Wände und Fundamente, die in waagrechten Grundrissen und lotrechten Schnitten dargestellt und anhand von statischen Formeln berechnet werden. | ||||||||||
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