Bauanleitung:
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1. Schritt: Die Wanduhr ist aus einem quadratischen Mittelstück (120 x 120 mm) und vier Rahmenelementen (220 x 50 mm) zusammengesetzt. Bevor die Einschnitte für die Ziffern angerissen werden können, müssen diese 5 Elemente genau zusammenpassen. |
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2. Schritt: Die vier Rahmenteile erhalten an den innenliegenden Kanten eine durchgehende Nut, mittig in der Materialstärke bei 9 mm, 10 mm tief und 3 mm breit. Diese Nut wird auch in alle 8 Gehrungen gefräst, allerdings nicht ganz bis zur Außenkante, damit sie unsichtbar bleibt!
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3. Schritt: Das Mittelstück erhält diese Nut an allen vier Kanten mit denselben Maßen. Schneiden Sie nun 4 x 110 mm lange Abschnitte von dem 3 mm starken Sperrholz als Nutfedern ab. Leimen Sie diese in die Nuten des Mittelstücks. Achten Sie darauf, dass kein Leim aus der Nut herausquillt. |
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4. Schritt: Zum Anreißen des Ziffernblattes legen Sie die vorbereiteten Rahmenelemente mit der Vorderseite nach oben auf die Werkbank. Nach den Maßangaben in der Zeichnung werden genau mittig die Einkerbungen für die Viertelstunden vorgenommen; 6 mm breit und ca. 10 mm tief. Die restlichen Ziffern sind Einschnitte von der Außenkante, 4 mm breit, aber nur 25 mm lang, also genau bis zur Mitte der Rahmenbreite. Hier arbeitet man am besten mit einer kleinen Oberfräse. |
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5. Schritt: Sind alle Einkerbungen und Einschnitte fertig und gesäubert, werden die Intarsienstücke aus dem dunkleren Massivholz vorbereitet. 8 Stück 25 x 18 x 4 mm und 4 Stück 50 x 10 x 6 mm. Wenn alles passgenau zugeschnitten ist, werden die Hölzer bündig zur Oberfläche eingeleimt. |
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6. Schritt: Exakt in der Mitte des quadratischen Mittelstücks wird eine Bohrung im Durchmesser des Zeigerwerks vorgenommen. Auf der Rückseite wird mit Hilfe eines größeren Bohrers (Ø ca. 30 mm) die Vertiefung für das Uhrwerk ausgefräst - in unserem Beispiel 5 mm tief und ca. 80 mm im Durchmesser. Das hängt im Detail von dem Modell des Quarzuhrwerks ab, das Sie im Handel erhalten. |
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7. Schritt: Nun werden jeweils 2 Federn in das obere und untere Rahmenteil eingeleimt (ca. 40 mm lang) und das quadratische Mittelstück mit dem Rahmen verleimt. Achten Sie darauf, dass die Gehrungsfugen gut eingespannt bzw. geschlossen werden. Wenn der Leim getrocknet ist, wird die Uhr sauber geschliffen, so dass eventuell überstehende Intarsienteile bündig werden. Bevor die Oberfläche geölt oder lackiert wird, sollte vor allem der dunkle Schleifstaub sorgfältig entfernt werden! |
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8. Schritt: Jetzt kann das Uhrwerk eingeschraubt werden und die neue Wanduhr ist komplett! |
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