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1. Schritt Am Anfang steht körperliche Ertüchtigung, denn Sie müssen die Löcher für die Pfostenanker (Position 1) buddeln. Zuvor sollten Sie für den Unterstand eine ebene Fläche herstellen, damit das Innere eventuell mit Platten belegt werden kann. Insgesamt benötigen Sie sieben Löcher. Die Abstände entnehmen Sie der Schemazeichnung. Den benötigten Beton müssen Sie selbst mischen. Eine genaue Anleitung, wie man einen Pfostenträger einbetoniert und montiert, haben wir bereits für Sie verfaßt. Mit einem Klick ist die Anleitung auf Ihrem Bildschirm. Verfahren Sie wie in der Anleitung und bringen die sieben Pfosten an (Positionen 2,3,4). Beachten Sie dabei ihre unterschiedliche Länge.
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2. Schritt Sind die senkrechten Pfosten montiert, müssen die Querverstrebungen angeschraubt werden. Fangen Sie mit den unteren Verstrebungen an (Positionen 5 und 6). Zum Befestigen an den Pfosten benötigen Sie Winkellaschen (Position 10). Schauen Sie, daß alle Querverstrebungen auf einer Höhe liegen. Winkellaschen werden an jedem Ende jeweils oben und unten angebracht (siehe Detail B). Pro Querverstrebung benötigen Sie also 4 Winkellaschen, die mit Edelstahlschrauben angeschraubt werden. Mit einem Akkuschrauber würden Sie sich jede Menge Nerven und Kraft sparen.
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3. Schritt Nun werden die oberen Querverstrebungen montiert (Positionen 7 und 8). Die beiden längeren Verstrebungen (Position 8) werden oben auf die Pfosten aufgelegt und zunächst mit Winkellaschen dort befestigt. An den äußeren Pfosten benötigen Sie jeweils eine, an den mittleren Pfosten jeweils zwei Winkellaschen. Die kürzeren Querverstrebungen (Position 7) werden zwischen den Pfosten befestigt. Dabei schließt die Verstrebung bündig mit dem kürzeren Pfosten ab. Die hintere Querverstrebung liegt dabei zusätzlich noch auf dem mittleren Pfosten (Position 4) auf. Schrauben Sie diese wiederum mit jeweils zwei Winkellaschen an.
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4.Schritt Nachdem das Grundgerüst steht, müssen Sie die Deckenbalken anbringen (Position 9). Insgesamt werden 5 Deckenbalken verwendet, denen Sie noch Einschnitte zufügen müssen (Detail A), damit die Balken auf den Querverstrebungen satt aufliegen. Legen Sie dazu einen Balken so auf den Unterstand, daß er vorne etwa 10 cm übersteht. Markieren Sie nun die Stellen, an denen die Einschnitte vorgenommen werden müssen. Der Einschnitt sollte etwa 1,6 cm tief sein. Mit einem Lineal zeichnen Sie eine Parallele zur Stirnseite des Pfostens, die durch die Markierung geht. Sägen Sie anschließend die beiden Einkerbungen am Balken aus. Passen die Einkerbungen, können Sie den Balken als Vorlage für die anderen 4 Deckenbalken nehmen. Sind alle Einkerbungen ausgesägt, werden die Deckenbalken in gleichmäßigen Abständen auf die oberen Querverstrebungen gelegt und wiederum mit Winkellaschen befestigt. An den Stirnseiten schrauben Sie zusätzlich noch Flachverbinder (Position 11) an. Diese Flachverbinder verbinden Deckenbalken, Querverstrebungen und Pfosten.
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5. Schritt
Damit es in den Unterstand nicht hereinregnet, muß natürlich noch ein Dach her.
Sie können auch hier Paneele als Unterkonstruktion anbringen (siehe Positionen
16, 17 und 18) oder eine OSB-Platte aufnageln. Darauf können Sie dann als
einfachste Lösung eine Dachbahn auflegen und mit sog. Pappnägeln befestigen.
Die edlere Variante wäre eine Eindeckung mit Dachziegeln. Wie das gemacht wird,
entnehmen Sie bitte unserer Anleitung "Auch ein Carport braucht ein schönes
Dach." Einfacher und statisch sicherer ist eine Dacheindeckung mit
Bitumenschindeln, die es in vielen Farben gibt. Eine Verlegeanleitung finden
Sie hier.
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6. Schritt Der Unterstand sollte auch Türen besitzen, damit Fremde nicht allzu leicht in Versuchung geraten, sich Ihr Motorrad für eine Spritztour zu "leihen". Sägen Sie (bzw. lassen Sie sägen) zwei Leimholzplatten auf die erforderlichen Maße zurecht (siehe Materialliste). An die Platten schrauben Sie jeweils drei Ladenbänder (Position 14). Eingehängt werden die Ladenbänder in die Aufschraubkloben (Position 15). Diese werden an den Eingangspfosten befestigt. Damit sich die Tür schließen läßt, befestigen Sie an der Vorderseite einen Doppeltürüberwurf (Position 13).
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7. Schritt Damit Sie möglichst lange an Ihrem Unterstand Freude haben, sollten Sie etwas für den Holzschutz tun. Behandeln Sie zunächst das Holz mit Bondex-Imprägniergrund vor. Der abschließende Anstrich erfolgt mit Bondex-Holzschutzlasur. Wollen Sie mit Ihrem Unterstand lieber einen Farbtupfer in ihren Garten stellen, können Sie das Holz auch mit Bondex-Holzfarbe streichen. Auch hier muß das Holz zuvor mit Imprägniergrund vor Bläubefall geschützt werden.
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Materialliste |