Die Überdachung einer Terrasse kann schnell zu einer düsteren Angelegenheit werden. Für Lichtblicke sorgen dann transparente Dacheindeckungen. Dies können Profilplatten wie Wellplatten sein oder, wer es etwas robuster haben will, Hohlkammerplatten. Diese findet man auch unter den Bezeichnungen Stegdoppelplatten, Doppelstegplatten oder Stegplatten. Sie sind aus einem widerstandsfähigen Kunststoff wie Polycarbonat oder Acryl. Zwei Kunststoffscheiben sind durch Stege miteinander verbunden. In der Mitte bilden sich somit Kammern, die dafür sorgen, dass die Platten auch gute Isoliereigenschaften besitzen. Hohlkammerplatten verwendet man für Dacheindeckungen, Terrassenüberdachungen, Wandverkleidungen, Wintergärten, Pergolen oder Carports. Sie sind somit sowohl für offene Bedachungen verwendbar, als auch überall dort einsetzbar, wo thermische Eigenschaften erforderlich sind.
Die Überdachung von Terrasse oder Carport nehmen viele Heimwerker gerne selbst in die Hand. Mit Hohlkammerplatten ist das auch überhaupt kein Problem. Wie das funktioniert, zeigen wir anhand der Hohlkammerplatten guttagliss acryl sz von Gutta. Bei Produkten anderer Hersteller, kann die Verlegung der Platten natürlich etwas anders erfolgen.
Die acryl sz Hohlkammerplatten sind aus hochwertigem, schlagzähem Acrylglas. Sie lassen sich einfach montieren, sind weitgehend wartungsfrei und lassen den biologisch wichtigen Anteil der UV-Strahlung durch. Die Platten werden auf einer Unterkonstruktion aus Holz, möglichst verzugfreie Leimbinder oder auch Metall befestigt. Das Dach muß eine Neigung von mindestens 5° (= 9 cm Steigung auf 1 m) besitzen. Damit kein Hitzestau entsteht, der zu Rißbildung und Verformungen führen kann, müssen die Sparrenoberflächen dauerhaft weiß gestrichen oder mit einem reflektierenden Alu-Klebeband kaschiert werden.
Die Unterstützungsabstände richten sich nach der Dachneigung sowie den örtlichen Wind- und Schneelasten. Folgende Richtwerte werden dazu angegeben:
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