Das Tapezieren - eigentlich eine Tätigkeit, die geradezu zum Heimwerken herausfordert - kann leider auch zur Qual werden. Wenn der Untergrund nach dem Entfernen der alten Tapete Risse zeigt oder wenn sich noch eine schwer entfernbare Strukturtapete - beispielsweise ein Glasgewebe - an der Wand befindet, sinkt die Motivation, zu Tapetentisch, Kleister und Quast zu greifen schnell auf den Nullpunkt.
Glücklicherweise gibt es inzwischen Werkstoffe, die das Tapezieren auch in solchen Problemfällen erheblich vereinfachen. Sowohl zur Flächensanierung als auch zur Rißüberbrückung geeignete "Tapeten" gibt es von einer Reihe von Herstellern, beispielsweise von Erfurt.
Diese Wandbeläge, die mit den ebenfalls problemlos zu verarbeitenden Vliestapeten verwandt sind, zeichnen sich durch eine große Stabilität und Reißfestigkeit aus und eignen sich hervorragend als Ersatz für Rollenmakulatur. Eine glatte, edel wirkende Oberfläche ist das Ergebnis - egal ob noch eine weitere Strukturtapete aufgeklebt oder die Wand "nur" farbig getüncht werden soll.
Die modernen Materialien eröffnen jedenfalls erhebliche Rationalisierungspotentiale: Der Untergrund muß gar nicht mehr bzw. nur mit wenig Aufwand vorbereitet werden und es lassen sich in nur einem Arbeitsgang tragfeste und langlebige Untergründe erstellen. Und noch einen Vorteil hat das Material: Wirkt die darüber geklebte Strukturtapete irgendwann einmal verwohnt, kann sie problemlos abgezogen werden.
Flächensanierung:
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