Wenn die räumlichen Verhältnisse es erforderlich machen, ist eine Schiebetür oder eine
Falttür oft die einzige Alternative. Die Schiebetür kann gestalterische Vorteile haben
- sie hat aber auch Nachteile, die wir nicht verschweigen wollen. Erstens schließt eine
Schiebetüre nicht "durchzugsfrei", zum anderen "schwappt" sie hin und her, wenn sie
keine Bodenführung aufweist. Unser Konstruktionsvorschlag geht von einer
Führungsschiene aus, die auf einem bestehenden Boden aufmontiert wird. Das ist
natürlich immer eine Stolperfalle. Diese Stolpergefahr können Sie erheblich mindern,
wenn Sie eine richtige Schwelle einbauen, in deren Mitte die Führungsschiene auf
gleicher Fluchthöhe wie die Schwelle zu liegen kommt (Zeichnung F).
Mit unserem Beispiel gehen wir von einer Türblattbreite bis 110 cm und einer Stärke
von 40 mm aus. Grundsätzlich sollte das Türblatt aus Furnierholz bestehen. Hier raten
wir, das Türblatt vom Schreiner anfertigen zu lassen - mit dem Furnier Ihrer Wahl.
Sollte ein Türstock ("Zarge") vorhanden sein, muß die Wandkonsole mit Distanzscheiben
soweit vorgezogen werden, daß die Tür einwandfrei "vorbeischnurren" kann. Was die
Beschläge betrifft, so basiert unsere Anleitung auf dem Beschlag Standard 600 (für
Holztürblätter 40 mm) der Firma Astec. Die Lieferadresse finden Sie zum Schluß.
Natürlich können Sie sich auch für andere Beschläge entscheiden; Sie können dann aber
unsere Anleitung nicht unbedingt für Ihre Zwecke übertragen.
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