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Man unterscheidet lockerwachsende Hecken, zum Beispiel aus Ziersträuchern wie Spiersträucher, Forsythien, Park- oder Wildrosen und "strenge Hecken", die entweder durch säulenförmigen Wuchs oder durch regelmäßigen Schnitt mehr oder weniger schmale "grüne Wände" bilden.
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Pflanzabstände
Der Pflanzabstand richtet sich entscheiden nach Größe und Verzweigung der Pflanzen. Als Richtwert gilt bei lockerwachsenden Hecken 1 bis 2 Stück je Meter, bei Nadelgehölzen 2 bis 3 Stück pro Meter und bei "strengen Hecken" drei bis fünf Stück je Meter (z.B. Liguster und Berberis). Bei zu geringem Pflanzabstand schließt sich eine Hecke zwar schnell, aber die Gefahr besteht, daß Sie später wegen Lichtmangel nach innen verkahlt.
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Pflanzgraben
Einen etwa 50 cm breiten und 30 cm tiefen Pflanzgraben ausheben. Da Heckenpflanzen auf engem Raum wachsen müssen, ist eine gute Bodenverbesserung notwendig. Bei der Grabenbepflanzung kann auf einfache Weise der Boden des gesamten späteren Wurzelbereichs durch Beigaben von Kompost oder anderer Naturdünger verbessert werden. Auf keinen Fall dürfen salzähnliche Mineraldünger direkt in den Wurzelbereich kommen!
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Pflanzschnitt
Laubholzhecken beim Pflanzen auf die Hälfte der Lieferhöhe zurückschneiden.
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Einschlämmen
Bei der Pflanzung entlang einer Schnur den Graben zunächst nur knapp aufschütten, dann gründlich gießen und einschlämmen. Beim endgültigen Auffüllen und Antreten Pflanzen geraderücken.
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Jährlicher Schnitt
Hecken sollten erst allmählich auf ihre endgültige Höhe wachsen. Locker wachsende Hecken jeweils etwas ausschneiden. Nadelholz und immergrüne Hecken in der Regel nur im Juli bis August schneiden. "strenge Laubhecken" zweimal im Jahr nachschneiden, im Juni (Sommerschnitt) und im Nachwinter/frühen Frühling. Hecken werden im allgemeinen trapezförmig geschnitten, damit sie gut belichtet werden und somit auch in den unteren Partien dicht bleiben.
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Bio-Tip
Pflanzen Sie eine lockere Naturhecke als Lebensraum für Vögel, Schmetterlinge, Käfer, Igel und die nützlichen Spitzmäuse. Geeignet dafür Holunder, Haselnuß, Kätzchenweide, Wildrosen und auch der Schmetterlingsflieder (Buddleia).
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